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Liebe Röslauerinnen, liebe Röslauer, liebe Fans des FC Vorwärts aus der Umgebung!

Der FC Vorwärts Röslau und damit auch der Ort  Röslau ist derzeit in ganz Nordbayern in aller Munde. Unsere Fußballer  bestimmen nicht nur die Schlagzeilen in der Frankenpost, sondern in nahezu allen oberfränkischen Medien. Die erste Mannschaft eilt in der Bezirksoberliga von Erfolg zu Erfolg und hat den angestrebten Landesliga-Aufstieg bereits seit zwei Wochen fest in der Tasche. Nun gilt es, dem Ganzen noch die Krone auszusetzen und die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksoberliga einzufahren. Dies wäre gleichbedeutend mit dem Titel oberfränkischer Fußballmeister.

Und was hinzukommt: Der Bezirksoberliga-Meister nimmt an den Relegationsspielen zur Fußball-Bayernliga teil. Dies würde, egal wie die Spiele ausgehen, den FC Vorwärts und die Gemeinde Röslau bayernweit noch bekannter machen.

Doch noch ist es nicht soweit. Der FC Vorwärts hat es selbst in der Hand,  braucht dazu noch zwei Siege, um sicher Meister zu werden.  Am kommenden Samstag, 12. Mai 2012, um 16 Uhr, gastiert die kampfstarke  SpVgg Lettenreuth im BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“. Es wäre schön, wenn zu diesem so wichtigen Spiel  möglichst viele Röslauer  unsere Mannschaft unterstützen würden. Denn sie hat es verdient.

Weil es zugleich das letzte Heimspiel in der Saison 2011/12 ist, reduziert der FC Vorwärts seine Eintrittspreise um 50 Prozent. Das soll einerseits  ein Dankeschön an die treuen Fans sein und anderseits auch die Röslauer, die bislang mit Fußball und dem FC Vorwärts noch nicht so viel am Hut hatten, zu einem Besuch dieses so wichtigen Heimspiels animieren.

Jeder Besucher nimmt zudem an einer  Verlosung von mehreren schönen Preisen teil, darunter eine Dauerkarte für die Saison 2012/13.

Also, bis zum Samstag, 12. Mai 2012, im BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“! Wir zählen auf Sie! Selbstverständlich ist beim FC Vorwärts auch für das leibliche Wohl immer bestens gesorgt.
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Die Trainerfrage ist geklärt: Gerhard Nothhaft aus Marktredwitz wird ab der kommenden Saison neuer Trainer beim FC Vorwärts. Er tritt im Juni die Nachfolge von Turan „Bobby“ Bafra an, der nach dreieinhalb Jahren erfolgreichen Wirkens seine Spielertrainertätigkeit in Röslau beendet. Gerhard Nothhaft ist seit sechs Jahren als Trainer beim Oberpfälzer Bezirksoberligisten SV Kulmain mit Erfolg tätig. Er kennt daher die Oberpfälzer Vereine, die sicher das Gros in der künftigen Landesliga Nordost bilden werden, aus dem FF. Zu Nothhafts weiteren Trainerstationen gehörten unter anderem der SV Mitterteich, der TSV Konnersreuth und der FC Tirschenreuth. Seit vielen Jahren ist er auch als Stützpunkt- und Auswahltrainer für den DFB tätig. Viele junge Spieler haben mit ihm schon am DFB-Stützpunkt Poppenreuth zusammengearbeitet. Derzeit ist Nothhaft auch für die Regionalauswahl zuständig. Immer wieder junge Spieler aus der Region in die erste Mannschaft zu integrieren, wird daher eine seiner Hauptaufgaben sein. Als wichtiges Ziel sieht es Nothhaft an, mit dem FC Vorwärts in der neuen Landesliga den Klassenerhalt zu schaffen. Von Beruf ist der 63-Jährige Regierungsamtsrat bei der Bundeswehrverwaltung in Hof.
Röslau, im April 2012
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Der FC Vorwärts feiert heuer sein 90-jähriges Bestehen und hat Großes vor: Er will sich für die neue Fußball-Landesliga qualifizieren. Dazu muss der Verein am Ende der laufenden Bezirksoberliga-Saison einen Platz unter den ersten Sechs erreichen. „Das sollte machbar sein“, stellte Vorsitzender Bernd Nürnberger bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Sportheim Hut fest. Er machte der ersten Mannschaft mit Trainer Turan Bafra an der Spitze ein großes Kompliment für die tollen Leistungen bis zur Winterpause. 14 Mal in Folge habe der FC Vorwärts nicht verloren. In der Vorrunde seien sogar alle Auswärtsspiele gewonnen worden. „Auch das hat es bislang noch nicht gegeben“, betonte der Vorsitzende. Gerade im Jubiläumsjahr wäre der Aufstieg eine Riesensache.

Feiern will der FC Vorwärts sein 90-jähriges Bestehen im Rahmen von zwei Sportwochen im Juli. Höhepunkte sind dabei der BD-Sensors-Cup mit SpVgg Bayreuth, SpVgg Weiden, ZV Thierstein und Röslau am 6. und 7. Juli sowie ein Gastspiel der Traditionself des 1. FC Nürnberg am Freitag, 20. Juli, um 18 Uhr im BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“. Der Club wird dabei viele ehemalige Bundesliga-Stars in Röslau aufbieten. Im Rahmen der Sportwoche werden sich auch alle Jugendteams des FC Vorwärts und der JFG „Oberes Egertal“ präsentieren sowie die Damenabteilung, die auf ihr 20-jähriges Bestehen zurückblickt.

Vor dem Jubiläum gibt es für den Verein auch noch jede Menge Arbeit: So richtet der FC Vorwärts am Pfingstsonntag das traditionelle Röslauer Thusfest aus.

In seinem Rückblick zog Nürnberger eine durchwegs positive Bilanz: von der ersten Mannschaft bis zum Damenteam, von den Altherren bis zur G-Jugend. Besondere Dankesworte richtete er an die Trainer im Verein und in der Jugendfördergemeinschaft „Oberes Egertal.“

Glücklich könne sich der FC Vorwärts schätzen, dass er so einen aktiven Rentnertrupp hat, das sich um die Pflege der drei Rasenplätze und der gesamten Anlage kümmere. „Was unser Rentnerteam leistet“, ist nicht mit Geld zu bezahlen“, sagte der Vorsitzende unter dem Beifall der Mitglieder.

Geschäftsführer Klaus Layritz dankte allen Mitgliedern, die bereit sind, Dienst im Sportheim zu verrichten. Das Wirtschaftsjahr 2011 sei ordentlich verlaufen.

Kassier Reiner Tröger freute sich, dass der Negativtrend der vergangenen Jahre bei der Mitgliederentwicklung gestoppt sei. „Wir hatten 2011 erstmal wieder mehr Eintritte als Austritte.“ Derzeit unterstützten 380 Kinder, Jugendliche und Erwachsene den FC Vorwärts. Ebenso wie zuvor Vorsitzender Bernd Nürnberger dankte auch Reiner Tröger der Firma BD Sensors und der Familie Denndörfer für die großzügige Unterstützung.

Kassier Reiner Tröger yog auch eine Bilanz des Wiesenfestes 2011, das der Verein ausgerichtet hat. Ohne den Zuschuss der Gemeinde wäre das Fest mittlerweile ein Minusgeschäft, beklagte Tröger die immer höheren Ausgaben für Musikkapellen und Festzelt. Der FC Vorwärts sei zum Glück noch einer der wenigen Vereine, die das Fest ausrichten könnten, erwiderte Bürgermeister Torsten Gebhardt. Er werde alles dafür tun, damit die Gemeinde auch weiterhin einen finanziellen Zuschuss zum Wiesenfest leisten könne. Denn dieses Traditionsfest müsse unbedingt erhalten werden. Leider, fuhr Gebhardt fort, habe die Gemeinde im vergangenen Jahr die Vereinszuschüsse wegen der fehlenden Haushaltsgenehmigung nicht auszahlen können. Besonders bedauerlich fand es der Bürgermeister, dass darunter auch die Übungsleiterzuschüsse gefallen seien.

Vorsitzender Bernd Nürnberger rechnete vor, dass dem FC Vorwärts durch den nicht genehmigten Haushalt der Gemeinde Röslau im vergangenen Zuwendungen in Höhe von über 1300 Euro entgangen sind.

Gebhardt „outete“ sich in seinem Grußwort als großer Fußballfan des FC Vorwärts, der seit mehren Jahren eine Dauerkarte besitze. „Ihr tragt durch eure Erfolge den Namen Röslaus weit hinaus“, freute sich der Bürgermeister und wünschte der ersten Mannschaft den Aufstieg in die Fußball-Landesliga. „Das wäre für auch für die Gemeinde Röslau eine tolle Sache.“

Hauptsponsor Rainer Denndörfer verdeutlichte in seinem Grußwort, warum sich die Firma BD Sensors beim FC Vorwärts so stark engagiere: „Dieser Verein hat ein Konzept, einen Plan, viel Motivation und es wird hart gearbeitet.“ Nicht zuletzt deshalb sei der Sponsorenvertrag vorzeitig verlängert worden.

Um künftig in den Genuss von Fördermitteln zu kommen, hat auch der FC Vorwärts seine Beiträge, wie vom Bayerischen Landessportverband vorgeschlagen, nach oben anpasst. Erwachsene zahlen künftig monatlich einen Euro mehr, Kinder und Jugendliche 50 Cent. Die neuen Jahresbeiträge ab 2013: Männer und aktive Frauen 54 Euro, passive Frauen 36 Euro, Jugendliche 24 Euro, Kinder 18 Euro. Der Familienbeitrag beträgt künftig 80 Euro im Jahr.


Der FC Vorwärts Röslau geht mit einer deutlich verjüngten Führungsmannschaft ins Jubiläumsjahr. In den neunköpfigen Vorstand wurden gleich vier neue Mitglieder gewählt. An der Spitze des Vereins steht weiterhin Bernd Nürnberger, der mittlerweile seit 14 Jahren Vorsitzender ist. Seine beiden Stellvertreter bleiben Reinhold Zeitler und Bastian Menzel. Ebenfalls wiedergewählt wurden Kassier Reiner Tröger und der Geschäftsführer für den Wirtschaftsbetrieb, Klaus Layritz. Neu im Vorstand sind: Markus Sieg (Geschäftsführer Sport), Michael Arzberger (Schriftführer) sowie Thomas Matiaschek und Ralf Medick als Vorstandsmitglieder mit bestimmten Aufgabenbereich. Auf eigenen Wunsch ausgeschieden sind aus der Führungsriege Siegfried Kießling, Walter Lenz und Stefan Hasselbacher. Zum Vereinsausschuss gehören: die Beiräte Gerhard Meier und Stefan Wilhelm (neu) sowie die Platzkassierer Walter Haberer, Ludwig Schaumberger, Dieter Pietz und Ulrich Wunderlich. Ehrenamtsbeauftragter bleibt Heinz Hager, Revisoren sind Gerald Medick und Rainer Stark. 
Jugendleiter, Spielleiter und Betreuer werden bei der Halbjahresversammlung im Sommer gewählt. 


Bei der Jahreshauptversammlung am 9.3.2012 wurden auch zahlreiche Mitglieder geehrt: für 50 Jahre Helmut Schindler, Günter Seidel und Wolfgang Langer, für 40 Jahre Vorsitzender Bernd Nürnberger und Karl-Heinz Taucher, für 25 Jahre Frank Hegner, Edwin Wunschel, Klaus Meyer, Thorsten Meyer, Carsten Schindler, Stefan Lichtblau und Andreas Kosinsky. Im Bild die anwesenden Jubilare (von links): Bernd Nürnberger, Karl-Heinz Taucher, Helmut Schindler, Edwin Wunschel, Carsten Schindler, zweiter Vorsitzender Reinhold Zeitler und Frank Hegner. Foto: Dittrich
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Die E2-Junioren des FC Vorwärts sind beim Bärencup in Bindlach Dritter geworden.  Im Halbfinale scheiterten die Vorwärts-Jungs  gegen den späteren Sieger Mistelgau erst im Siebenmeterschießen. Außerdem stellte Röslau mit Daniel Grießhammer  den erfolgreichsten Torschützen (acht Treffer)  und mit Leon Dottermnann den besten Torhüter des Turniers. Herzlichen Glückwunsch!                               9.1.2012 



Der FC Vorwärts Röslau galt schon immer als kleine Talentschmiede.  Immer wieder schaffen es junge Fußballer, auch in höherklassig spielenden Vereinen Fuß zu fassen. Das jüngste Beispiel: Adrian Kießling. Der 14-jährige Torhüter wechselte im Sommer 2011 von den C-Junioren unserer JFG „Oberes Egertal“  zur SpVgg 2010 Weiden. Dort hat er sich mittlerweile zwischen die Pfosten in der Bayernliga-B-Junioren-Mannschaft  (U 17) gekämpft. Das Stützpunkttraining in Poppenreuth war für ihn das Sprungbrett in die Bayernliga.

Eigentlich dürfte Adrian Kießling noch in den C-Junioren spielen. Doch von Beginn schickten die Trainer den  hochaufgeschossenen Röslauer Gymnasiasten zur B-Jugend. Zunächst musste sich Adrian Kießling mit der Rolle des zweiten Torhüters in der „B1“ begnügen. Doch nach einer Verletzung des Stammtorhüters packte er die Gelegenheit beim Schopf und bestritt die drei  letzten Spiele vor der Winterpause in der Bayernliga-Mannschaft. Gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:1) und den FC Bayern München II  (3:3) trug Adrian Kießling mit guten Leistungen zwischen den Pfosten mit zu den zwei Unentschieden bei. Das letzte Spiel in Freising dagegen ging mit 0:3 verloren. An den Gegentoren war Adrian schuldlos. Vor allem in seinem ersten Bayernliga-Punktspiel gegen Greuther Fürth war Adrian der gefeierte Held, als er in der letzten Minute einen Foulelfmeter hielt.

Den Schritt, zur SpVgg Weiden in die Bayernliga zu wechseln, hat der junge Röslauer  nicht bereut. „Hier ist alles viel professioneller. Wir werden ausschließlich von hervorragenden Trainern, die meisten  haben die DFB-Lizenz,  ausgebildet.“  Und gegen den FC Bayern München, Greuther Fürth oder den FC Nürnberg zu spielen, ist für einen 14-jährigen Jungen  natürlich auch etwas ganz Besonderes.  

Allerdings muss der 14-Jährige  auf den Weg nach oben einiges auf sich nehmen. Viermal muss er in der Woche zum Training von Röslau nach Weiden. Fahren müssen ihn die Eltern. Wegen zum Teil unterschiedlicher Trainingszeiten klappt es auch nicht immer mit der Fahrgemeinschaft, die die Kießlings mit einer Rehauer und einer Münchberger  Familie bilden.   Am Montag zum Beispiel hat Adrian anderthalb Stunden  vor der eigentlichen Übungseinheit auch noch Torwarttraining. „Es ist schon stressig, auch wegen der Schule “, sagt er. Dreimal in der Woche hat er nämlich am Nachmittag Unterricht. Aber, was auch die Eltern freut: Trotz der Doppelbelastung stimmen nach wie vor  die Leistungen in der Schule.

Wenn es zu Auswärtsspielen geht, ist meist der ganze Samstag futsch. Busabfahrt in Weiden ist bei Gegnern  in Oberbayern oder Schwaben meist  schon früh am Morgen, Rückkehr am späten Abend.

Das Training nach der Winterpause hat bereits wieder begonnen. Adrian hat noch einiges vor: Zunächst will ich mir den Stammplatz in der B1 sichern.“ Und später? „Da möchte ich einmal höherklassig ab Landesliga aufwärts spielen“, sagt er. Vielleicht auch in Röslau? „Natürlich“, fügt Adrian hinzu. „Das wäre toll.“  Schließlich hat er beim FC Vorwärts in der F-Jugend seine Laufbahn begonnen. Als Feldspieler. „Eigentlich ist er nur ins Tor gekommen, weil kein anderer rein wollte“, sagt Vater Siegfried. Welch ein Glücksfall!                                                   6.1.2012
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Voll besetzt war das Sportheim "Hut" bei der Weihnachtsfeier am 17.12.2011. Vorsitzender Bernd Nürnberger wies in seinem Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Besonders hob er die Leistung der ersten Mannschaft hervor, die zur Winterpause in der Bezirksoberliga punktgleich mit dem SV Friesen auf Tabellenplatz 2 steht. Nürnberger  gab unter dem Beifall der Anwesenden bekannt, dass Hauptsponsor BD Sensors den Sponsorenvertrag mit dem FC Vorwärts vorzeitig um fünf und den Vertrag für die Namensrechte des BD-Sensors-Sportpark "Auf der Hut" um zehn Jahre verlängert habe. "Das ist für den Verein eine tolle Sache", sagte Nürnberger. Und Rainer Denndörfer gab das Lob zurück. Er sei stolz, so einen Verein wie den FC Vorwärts Röslau sponsern zu dürfen. Ihm liege  sehr viel an einer längeren Zusammenarbeit, betonte er.
Als Nikolaus und Weihnachtsengel fungierten diesmal Michael Arzberger (links) und Ralf Medick. Für alle Spielerinnen und Spielern hatten beide ein nettes Sprüchlein parat, wie hier für Spielertrainer Turan Bafra.
Im Namen der beiden Herrenmannschaften und des Damenteams bedankten sich Markus Walther und Ralf Medick bei Hauptsponsor Rainer Denndörfer, bei dessen Gattin Elfriede und Sohn Stefan mit kleinen Geschenken. Die Herrenmannschaften erhielten von Denndörfer ein hochwertiges Polo-Shirt als Geschenk, die Damen Sporttaschen. Ebenso bedankten sich sowohl Markus Walther als auch Rainer Denndörfer beim Rentnertrupp, der für die Platzpflege verantwortlich ist, mit Geschenken.
Nach dem offiziellen Teil und Tombola gestaltete Rainer Denndörfer als DJ eine Rockweihnacht, aus der im Laufe des Abends eine stimmungsvolle Party wurde, wie sie die "Hut" schon lange nicht mehr erlebt hat. Bis 5.30 Uhr wurde gefeiert.
Den Spielern hat's prächtig gefallen...
...und den Mädels der Damenmannschaft - hier mit Markus Sieg - natürlich auch.
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Am Samstag, 13. August 2011, hat unsere Spielerin der Damenmannschaft, Miriam Popp, den Fußballer  des ATV Höchstädt, Dominik Bergner aus Thierstein, geheiratet. Nach der kirchlichen Trauung in der Sankt-Johannis-Kirche zu Röslau standen unsere Fußballerinnen ebenso Spalier wie Miriams Kolleginnen vom Klinikum Fichtelgebirge und Fußballer des ATV Höchstädt. Unser Bild oben zeigt das Brautpaar mit den Trauzeugen, unten das Brautpaar im Kreise der Röslauer Spielerinnen.  Der FC Vorwärts wünscht dem jungen Paar auf dem gemeinsamen Lebensweg alles Gute!
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Sie bringen es zusammen auf 2300 Spiele für den FC Vorwärts Röslau: Tarik Bafra (500), Alexander Fischer und Muzaffer Sözen (je 400) sowie Markus Walther, Milan Kompas, Florian Spörl und Toni Pereira (je 250) sind jetzt bei der Halbjahres-versammlung am 2. Juli 2011 geehrt worden. Ebenfalls zeichnete Vorsitzender Bernd Nürnberger die von den Fans gewählten „Fußballer der Saison“ aus. Bei den Herren machte erneut Roman Kalan klar das Rennen. Auf den Plätzen folgten Markus Walther, Turan Bafra und Lukas Zakrzewski. Bei den Frauen setzte sich Birgit Stark vor Carina Nürnberger und Julia Medick sowie Franzi Rauhut durch. Im Bild (von links): Muzaffer Sözen, Florian Spörl, Markus Walther, Alexander Fischer, Birgit Stark, Toni Pereira, Tarik Bafra, Vorsitzender Bernd Nürnberger und Milan Kompas. Es fehlt Roman Kalan.                                                                             Foto: Rainer Cyris
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Unsere Neuzugänge der Saison 2011/12 (von links): Sebastian Pollak (JFG Luisenburg/ASV Wunsiedel), Georg Pawletta (FC Marktleuthen), Sebastian Blechschmidt (SpVgg Bayern Hof), Alexander Seidel (SpVgg Weißenstadt), Emre Simsek (FC Türk Hof) und Spielertrainer Turan Bafra.               Foto: Cyris
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Ein bewegliches Trainingstor  im Wert von 1300 Euro hat die Interessengemeinschaft "Gewerbe in Röslau" dem FC Vorwärts Röslau spendiert. Die Gewerbetreibenden in Röslau  honorierten damit die erfolgsorientierte Arbeit des Fußballclubs auch für den Ort Röslau. Gewerbevereinsvorsitzender Reinhard Schmidt und sein Stellvertreter Heinrich Schubert bezeichneten den FC Vorwärts als einen hervorragenden Werbeträger für die gesamte Gemeinde. Beide wünschten  den Fußballern, dass sie ihr gestecktes Ziel, Aufstieg in die Landesliga, erreichen. „Damit würde der Name Röslau noch weiter hinausgetragen.“ Unser Bild entstand bei der Übergabe. Es zeigt einen Teil der ersten und zweiten Mannschaft - der andere Teil war bereits beim Duschen - mit (hinten, von links) den Gewerbevereins-Verantwortlichen Arno Bescherer, Reinhard Schmidt, Heinrich Schubert, Dieter Sommerer und Vorwärts-Vorsitzendem Bernd Nürnberger, der sich beim Gewerbeverein für diese tolle Spende im Namen aller Aktiven bedankte.    Foto: Cyris      5.7.2011
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Beim FC Vorwärts Röslau haben sich am Montag, 16. Mai 2011, die Ereignisse in Sachen Trainersuche regelrecht überschlagen. Fakt ist: Turan „Bobby“ Bafra bleibt nun doch für eine weitere Saison  Spielertrainer.

Bafra hatte Anfang April bereits dem Verein die Zusage für ein weiteres Jahr gegeben, musste  diese einige Wochen später aufgrund beruflicher Veränderungen zurückziehen. Am vergangenen Wochenende war der FC Vorwärts Röslau bei der Trainersuche fündig  geworden: Neuer Übungsleiter sollte Ali Hanoglu werden, der bis vor einem Jahr in Diensten des FC Trogen stand und den Verein in die Landesliga geführt hat. FC Vorwärts  und Hanoglu waren sich auch schnell einig. Am Montag stellte sich Hanoglu bei einer gemeinsamen Sitzung in Röslau dem Vorwärts-Vorstand und den Spielern vor.  Während der Sitzung erreichte ihn ein Anruf seines Chefs, mit der Bitte, sofort in die Firma nach Hof zu kommen (Hanoglu ist in einem Hofer Gebäudereinigungs-Unternehmen Assistent der Geschäftsleitung). Zwischenzeitlich hatte der 37-Jährige noch eine Reihe Einzelgespräche mit  Spielern geführt, war begeistert  von der Mannschaft und der Atmosphäre in Röslau. Kurz nach  21.30 Uhr verließ Hanoglu die Sitzung in Richtung Hof  mit den Worten :  „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe in Röslau.“ Um 22.45 Uhr erreichte Vorsitzenden Bernd Nürnberger dann ein Anruf Hanoglus: „Mein Chef hat mich soeben über neue berufliche Pläne informiert, die mir keine Zeit  mehr lassen, den Trainerjob auszuüben Beides, Job und Traineramt, lassen sich nicht mehr miteinander vereinbaren.“ 

Sollte nun zum zweiten Mal eine Trainerverpflichtung am Beruf scheitern? Der Vorwärts-Vorsitzende saß zum Zeitpunkt des Anrufs nur noch mit Turan Bafra bei einem Bier im Sportheim zusammen. Nürnbergers Appell an Bafra: „Jetzt gibt es nur eines: Du darfst nicht aufhören, du musst wieder ran.“ Am Dienstagabend gab Bafra – nach Rücksprache mit seiner Freundin und seinem Chef -  „grünes Licht“: „Ich kann doch den Verein und die Jungs in dieser Situation  jetzt nicht hängen lassen“, begründete er seinen  Rücktritt vom Rücktritt.  An seiner beruflichen Situation bei einem großen Versandhaus in Weiden  hat sich nichts geändert. „Ich muss jetzt versuchen, beides unter einen Hut zu bringen.“ Es werde Tage geben, an denen er das Training nicht leiten könne. „Aber auch da werden wir eine Lösung finden“, sagte Vorsitzender Nürnberger, der heilfroh ist, dass jetzt endlich die Trainerfrage geklärt ist. „Denn so etwas habe ich in meiner 13-jährigen Amtszeit noch nicht erlebt.“ Nürnberger machte Ali Hanoglu überhaupt keinen Vorwurf, denn der Döhlauer  leide am meisten darunter, dass er dem FC Vorwärts fest zugesagt habe, aber  das Traineramt jetzt nicht annehmen könne. "Das alles tut mir wahnsinnig leid, ich hätte es so gerne gemacht", sagte er. Hanoglu will sich auch persönlich nochmals vor der Mannschaft äußern.                                                           Röslau, 18.5.2011
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„Wenn es in Bayern ab der Saison 2012/13 fünf Fußball-Landesligen geben wird, würden wir gerne dabei sein.“ Das machte Vorsitzender Bernd Nürnberger bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Sportheim „Hut“ deutlich. „In der jetzigen Form wäre die Landesliga für uns freilich kein Thema. Aber durch die bevorstehende Ligareform wird diese Spielklasse auf Verbandsebene auch für Röslau hoch interessant.“ Die Bezirksoberligen in der jetzigen Form würden voraussichtlich von der Bildfläche verschwinden. „Schon alleine deshalb bietet eine fünfgleisige Landesliga tolle Möglichkeiten“, sagte Nürnberger. Allerdings hielt er es für sinnvoller, eine „Nord-Ost-Liga entlang der Autobahn A 93 zu bilden, anstatt die nordostoberfränkischen Vertreter bis nach Ansbach zu schicken. Nürnberger: „Was momentan vorliegt, sind alles nur Planspiele. Wir vertrauen hier voll auf Jürgen Faltenbacher, dass die neuen Ligen auch nach verkehrstechnischen Gesichtspunkten entsprechend eingeteilt werden.“
Absolut spannend werde die kommende Saison ab Juli, wenn sich die Vereine dafür qualifizieren müssten. „Ob die ersten sechs oder acht der Bezirksoberligen hochgehen, steht noch nicht fest.“ Für den FC Vorwärts sei es jedenfalls vorrangiges Ziel, die Qualifikation zu schaffen. „Alles andere wäre ein Rückschritt.“
Das sahen auch die meisten Versammlungsbesucher so.
In seinem Rückblick verwies Nürnberger auf ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr. Die erste Mannschaft habe den „Betriebsunfall Abstieg aus der Bezirksoberliga“ mit der souveränen Bezirksliga-Meisterschaft und den sofortigen Wiederaufstieg umgehend korrigiert. Nürnberger dankte an dieser Stelle nochmals ausdrücklich Spielertrainer Turan Bafra für die „tolle“ Arbeit.
Die neue Oberligasaison habe auch gleich mit einem Paukenschlag begonnen – einem grandiosen 7:1-Sieg in Thiersheim. Dieser Erfolg habe die Mannschaft regelrecht beflügelt. Sie stehe derzeit auf einen nie für möglich gehaltenen vierten Platz in der BOL. Um ein Haar hätte auch die zweite Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga geschafft. Doch das Relegationsspiel in Arzberg gegen den ATSV Tirschenreuth habe die Zweite knapp verloren. „Im Nachhinein sind wir gar nicht so böse, denn die Kreisklasse Fichtelgebirge ist für unsere zweite Mannschaft momentan eine ideale Liga.“
Lobend äußert sich der Vorsitzende auch über das Damenteam und die Alten Herren. Ausgezeichnete Arbeit werde in der Jugendabteilung des FC Vorwärts und in der Jugendfördergemeinschaft „Oberes Egertal“ geleistet. „Vor allem bei unseren Kleinsten haben wir großen Zulauf.“
Vom 22. bis 24. Juli sei der FC Vorwärts wieder Ausrichter des Röslauer Wiesenfestes, kündigte Nürnberger an. Alle Verträge mit Zeltverleih, Kapellen und Schaustellern seien unter Dach und Fach. Ob heuer wieder der Montagabend mit einbezogen werde, stehe noch nicht fest.
Im Jubiläumsjahr 2012 richte der FC Vorwärts das Thusfest aus, außerdem sei eine Sportwoche geplant, in deren Mittelpunkt ein attraktiver BD-Sensors-Cup stehen solle. Mit einem Dank an alle Sponsoren, federführend an die Firma BD Sensors mit Rainer Denndörfer an der Spitze, schloss Nürnberger seinen Bericht.
Dass ein Verein wie der FC Vorwärts schon ein kleiner Wirtschaftsbetrieb ist, ging aus dem Zahlenwerk hervor, das Kassier Reiner Tröger vorlegte. Die Mitgliederzahl sei im Vergleich zum Vorjahr bei 375 konstant geblieben.
Den Bericht für den verhinderten Geschäftsführer Klaus Layritz verlas Revisor Gerald Medick. Er bat die Mitglieder, auch in diesem Jahr bei der Bewirtschaftung des Sportheims wieder kräftig mit anzupacken. „Der Verein ist auf diese Einnahmen angewiesen.“
Spielertrainer Turan Bafra informierte über den Stand der Vorbereitung auf die am 6. März beginnende Restsaison. „Die Jungs ziehen hervorragend mit“, freute er sich. Schön wäre es, wenn es gelänge, den vierten Tabellenplatz, auf dem die Mannschaft überwintert habe, zu halten.
Bürgermeister Gerald Schade lobte den Verein für den Mut zum Bau der neuen Sportanlage. „Ihr habt für euch und Röslau ein Schmuckstück geschaffen.“ Der FC Vorwärts sei darüber hinaus ein hervorragender Werbeträger für die Gemeinde.

Für 50-jährige Treue zum FC Vorwärts zeichnete Bernd Nürnberger Helmut Ryschawy und Arthur Hager aus. Seit 40 Jahren halten Dieter Wunderlich, Rainer Anger, Klaus Braun und Hans-Jürgen Kosinsky dem Verein die Treue, 25 Jahre sind Knut Seidel und Hasan Budan dabei.

Ehrengäste: Zur Jahreshauptversammlung begrüßte Vorsitzender Bernd Nürnberger neben Bürgermeister Gerald Schade auch die Gemeinderäte Torsten Gebhardt, Brigitte Menzel und Reinhold Zeitler, Ehrenmitglied Dieter Ernstberger und den neuen Schiedsrichter Michael Söllner.
Sie gehören dem FC Vorwärts zusammen 140 Jahre an: Hans Kosinsky (links/40 Jahre), Arthur Hager (Dritter von links/50 Jahre) und Helmut Ryschawy (rechts/50 Jahre). Mit im Bild Vorsitzender Bernd Nürnberger (Zweiter von rechts) und Bürgermeister Gerald Schade.                                                  Foto: Willi Dittrich


Aus allen Nähten platzte das Sportheim "Hut" bei der Seniorenweihnachtsfeier am 18. Dezember 2010. Vorsitzender Bernd Nürnberger freute sich über den ausgezeichneten Besuch und zog eine eindrucksvolle Bilanz des Sportjahres 2010.
Zu den Gästen zählten auch Rainer (Mitte) und Stefan Denndörfer (links). Als Weihnachtsgeschenk erhielten alle aktiven Fußballerinnen und Fußballer von Hauptsponsor Rainer Denndörfer eine hochwertige Adidas-Regenjacke.
Als Nikolaus fungierte wieder unserer ehemaliger Torhüter Björn Engelmann. Er hatte für jeden Spieler und jede Spielerin sowie für die Trainer und Betreuer (hier gerade für Turan und Tarik Bafra) ein Sprüchlein parat. Die Verse für die beiden Herrenteams hatten Michael Arzberger und  Ralf Medick geschrieben, die für die Damenmannschaft Fanzi Rauhut und Julia Medick.
Interessiert lauschten die Fußballer und Gäste  den Ausführungen des Nikolauses.
Um 5 Uhr früh verließen die letzten Gäste das Sportheim.
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Voll besetzt war das Sportheim bei der Weihnachtsfeier für unsere E-, F- und G-Junioren. Rund 50 Kinder und zahlreiche Eltern waren gekommen. Sie wurden von Jugendleiter Günter Zimmermann begrüßt. Besonders hieß er Bürgermeister Gerald Schade, Vorsitzenden Bernd Nürnberger, Kassier Reiner Tröger, Trainer Turan Bafra und den Hauptsposor des Vereins, Rainer Denndörfer,  willkommen. Nach einem kurzen Rückblick des Jugendleiters bedankte sich Vorsitzender Bernd Nürnberger bei allen Trainern für ihre Arbeit und bei den Eltern für die Unterstützung. Ein besonderes Dankeschön richtete er an die Firma BD Sensors, die heuer die Jugendabteilung des FC Vorwärts komplett mit neuen Kapuzen-Pullovern ausgestattet hat. Firmenchef Rainer Denndörfer zeigte sich überrascht, wieviel Kinder bei den Kleinfeldmannschaften des FC Vorwärts aktiv sind. "Darauf kann der FC Vorwärts stolz sein." Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeister Gerald Schade.
Natürlich darf bei einer Kinderweihnachtsfeier beim FC Vorwärts der Nikolaus nicht fehlen. Er hatte für  alle kleinen Fußballer einen Spruch ins Versform parat.
Gespannt verfolgten die Kinder und Eltern die Ausführungen des Nikolauses. Im Anschluss trug Felix Hasselbacher ein Gedicht vor.
Ein tolles Weihnachtsgeschenk: Die E-, F- und G-Junioren wurden von der Firma BD Sensors mit neuen Kapuzenpullovern ausgestattet. Rainer Denndörfer (Mitte) übergab im Beisein des Jugendleiters und der Trainer die Pullover persönlich.
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Eine tollte Stimmung herrschte bei der zweiten Hut-Party mit "DJ" Rainer Denndörfer  im Sportheim. Bis weit nach Mitternacht wurde kräftig gefeiert. Der 2:0-Sieg im Bezirksoberliga-Derby gegen den TSV Thiersheim trug seines dazu bei.
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Foto:Peter Perzl
Siegerehrung beim 2. BD-Sensors-Cup (von links): Hauptsponsor Rainer Denndörfer, Markus Walther, FC Vorwärts, Lars Herb, SG Regnitzlosau, Vorwärts-Vorsitzender Bernd Nürnberger, Müfit Topcu, ZV Thierstein, und Daniel Lottes, SpVgg Oberkotzau.

Von Peter Perzl, Frankenpost

Der stolze Gewinner des 2. BD-Sensors-Cup in Röslau heißt SG Regnitzlosau. Die Truppe von Trainer Sven Lauterbach behauptete sich gestern in einem herzerfrischenden Finale gegen einen bärenstarken Kreisligisten ZV Thierstein mit 2:1 und durfte den Siegerscheck in Höhe von 650 Euro einstreifen. 
   
 

Der BD-Sensors-Cup hat sich etabliert: Was am Samstag mit Ausnahme des starken Auftritts des Kreisligisten ZV Thierstein eher träge anlief, schaukelte sich am Sonntag zu richtig schmackhafter Fußballkost hoch. Kein Wunder, dass die Initiatoren, Vorsitzender Bernd Nürnberger und Sponsor Rainer Denndörfer, bei der Siegerehrung über beide Backen strahlten. Auch der Trainer des Siegers, Sven Lauterbach, hatte endlich seine Freude über das, was seine Jungs im Finale gegen Thierstein boten. Allerdings kamen die in der zweiten Halbzeit nochmal mächtig ins Schwitzen gegen einen Kreisligisten, der eigentlich Bezirksliga-Klasse besitzt. Der Erfolg im Elfmeterschießen am Samstag über Röslau hatte den Regnitzlosauer Coach gar nicht zufrieden gestellt. "Einige haben gedacht, das geht so mit halber Kraft. Darüber haben wir ausführlich gesprochen." Respekt auch den Thiersteinern, die mit dem Totopokalspiel vom Freitagabend drei Spiele in drei Tagen mit ihrem kleinen 13-Mann-Kader absolvieren mussten.

Die Vorrundenspiele:

ZV Thierstein - SpVgg Oberkotzau 3:0 (1:0). - Schiedsrichter: Koller, ASV Wunsiedel; Zuschauer: 80.- Tore: 23. Min. Küspert 1:0. 78. Min. Jesipcuk 2:0 (Handelfmeter), 81. Min. Küspert 3:0 - Eine überraschend klare Angelegenheit für den vor allem in der ersten Hälfte überragend aufspielenden Kreisligisten, der gegen die eine klasse höher kickenden Oberkotzauer mit Ausnahme der ersten zwanzig Minuten kaum Chancen zuließ. Die Thiersteiner wirkten eingespielt und reifer und wurde vom keineswegs souveränen Schiedsrichtergespann oft zu Unrecht zurückgepfiffen. Drei Abseitsentscheidungen, bei denen jeweils die Thiersteiner Stürmer frei aufs Tor hätten stürmen können, waren höchst fragwürdig. Beim Sieger imponierten Bauer und Neuzugang Danny Küspert. Die Thiersteiner Abwehr um Libero Bruna stand sicher.

FC Vorwärts Röslau - SG Regnitzlosau 4:6 n. E. (1:1/0:0). - Schiedsrichter: Blay, SV Mitterteich; Zuschauer: 110; Tore: 48. Min. Neumann 1:0, 78. Min. Fraaß 1:1. - Elfmeter SGR: Färber, Herb, Schaal, Ordnung, Fraaß; für Röslau: Zakrzewski, H. Sieg, Kompas. - Ein Spiel, in dem die Abwehrreihen dominierten. Bei Röslau musste Torhüter Köhler schon nach 23. Minuten wegen einer Zerrung ausscheiden; für ihn kam Grimm. Nach Wiederanpfiff legte Röslau eine Schippe drauf und ging durch einen - nicht unhaltbaren - Fernschuss von Neumann in Führung. Die Vorwärtself wirkte aber im Angriff letztlich zu unentschlossen. Nach dem Ausgleich von Fraaß hatten beide Teams noch die Chance zum Siegtreffer. Beim Elfmeterschießen entpuppte sich der Röslauer Spörl als der große Pechvogel. Er setzte als einziger den Ball neben das Tor.

Spiel um Platz drei:

FC Vorwärts Röslau - SpVgg Oberkotzau 3:1 (1:0). - Schiedsrichter: Kasper (Furthammer); Zuschauer: 180; Tore: 38. Min. M. Walther (Foulelfmeter) 1:0, 56. Mölter 1:1, 59. Spörl 2:1, 81. Denizeri 3:1. - Die Röslauer kommen in die Gänge und hätten schon vor der Pause alles klar machen können. "Endlich haben wir uns rehabilitiert für die schwachen Auftritte der letzten zwei Wochen", freute sich Trainer Bafra. Als "Bank" erwiesen sich in der Innenverteidigung Zakrzewski und Kalan. Oft mussten sie aber Schnitzer ihrer Mittelfeldkollegen in der Vorwärtsbewegung ausbügeln. Die jungen Oberkotzauer wussten dabei nur einen Fehler zum 1:1 zu nutzen, obwohl Röslau ab und an wackelte. Spörl schimpfte denn auch völlig zu Recht: "Das ist ja vogelwild da hinten". Er zeigte sofort Flagge und sandte postwendend mit einer starken Einzelaktion zum 2:1 ein. Toll gemacht auch das 3:1, als die Hausherren mit einem Doppelpass die gesamte gegnerische Abwehr aushebelten.

Endspiel:

ZV Thierstein - SG Regnitzlosau 1:2 (0:2). - Schiedsrichter: Stich (Fuchsmühl); Zuschauer 200; Tore: 37. Burkard 0:1, 38. Fraaß 0:2, 55. Küspert 1:2. - Das Beste folgt bekanntlich zum Schluss. Rassig und mit viel Tempo geführt, erwies sich das Finale als die interessanteste Partie des Turniers. Ein Regnitzlosauer Doppelschlag schien das Schicksal der Thiersteiner, die nach gutem Beginn in immer größere Schwierigkeiten gerieten, bereits besiegelt zu haben. Zumal der BOL-Vertreter weiter aggressiv zu Werke ging, früh störte und gegenüber dem Vortag nicht wiederzuerkennen war. Zuvor schon hatte Ordnung nur den Pfosten getroffen. Aber das Blatt wandelte sich nach der Pause. Jetzt waren es die Thiersteiner, die gegen sich offenbar in Sicherheit wiegende Regnitzlosauer immer mehr Oberwasser und Chancen bekamen. Erstaunlich, welche Kräfte sie noch freimachten. Das Anschlusstor lag förmlich in der Luft und fiel dann auch durch den flinken Küspert. Der gleiche Spieler und Bauer hatten das 2:2 auf dem Fuß. So sehr Lauterbach zur Ordnung rief, die war in der Phase völlig verloren gegangen. Am Ende reichte es doch für seine Jungs, die insgesamt wohl dieses eine Törchen besser waren. 
Neuzugang Christian Neumann erzielt im Spiel gegen die SG Regnitzlosau die 1:0-Führung. Links im Bild der Neu-Regnitzlosauer Sebastian Pickel. Foto: Perzl

Die Aufgebote:


ZV Thierstein: Vosyka, Bauer, Sahin, Heimhalt, Bruna, Lavicka, Prancl, Jesipcuk, Küspert, Topcu, Svehla, Jon, Denndörfer, Hanzel, Wölfel.

SpVgg Oberkotzau: Reichenberger, Schörner, Scholl, Specht, Lottes, Günes, Soskic, Heinrich, Krauß, Mölter, Lang, Wunderlich, Pepperschmidt, Haberzettel, Mölter, Döhnel.

FC Vorwärts Röslau: Köhler, TW Grimm, Zakrzewski, Ernstberger, Sözen, Kalan, Arzberger, Spörl, Kompas, Tu. Bafra, H. Sieg, M. Walther Neumann, Hechtfischer, Rogler, Sözen, Balakci, Denizeri, Knoblauch, Eichinger.

SG Regnitzlosau: Ott, Bernhardt, Ahdag, Burkhard, Pickel, Herb, Johnson, Platschek, Fraaß, Ordnung, Schaal, May, Olmes, Sammer, Güldendagi, Färber, Koch, Lauterbach
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Mit neun Neuen, darunter fünf A-Junioren,  geht der FC Vorwärts in die Saison 2010/11. Im Bild (vorne, von links): Lukas Zakrzewski (SV Neusorg), Ertunc Denizeri (eigene Junioren), Jiri Köhler (VfB Azberg), Tim Rogler (ATG Tröstau), Christian Neumann (TSV Konnersreuth); hinten (von links): Sebastian Knoblauch, Mehmet Uysal, Steffen Eichinger, Junus Yilmaz und Spielertrainer Turan Bafra.
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Von Rainer Cyris

"Das Gastspiel des FC Vorwärts Röslau in der Bezirksliga war nur ein kurzes Intermezzo. Ihr seid als Favorit gestartet, die Meisterschaft war eigentlich nie ein Problem, lediglich im Herbst gab es eine kleine Verschnaufpause. Bei Vorwärts greifen viele Rädchen, der Verein ist auf dem richtigen Weg." Das betonte Bezirksspielleiter Günter Hahn bei der internen Meisterfeier im Sportheim "Hut". Er gratulierte allen Beteiligten zur sofortigen Rückkehr in die Bezirksoberliga und überreichte die Meisterurkunde sowie einen Spielball.

Vorwärts-Vorsitzender Bernd Nürnberger begrüßte zur Feier einige Ehrengäste, darunter ersten Bürgermeister und Landratstellvertreter Gerald Schade, BSL Günter Hahn sowie die Förderer Rainer und Stefan Denndörfer (BD-Sensors) und eine Abordnung der JFG „Oberes Egertal“. Im Laufe des Abends erwies auch noch Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Bram dem Verein die Ehre. Nürnberger verwies in seinem kurzen Rückblick nicht nur auf den überaus deutlichen Titelgewinn der ersten Garnitur in der Bezirksliga (100:36 Tore und 74 Punkte), sondern erinnerte auch an die Vizemeisterschaft der zweiten Mannschaft in der Kreisklasse und die Erfolge der Damen nach deren Neustart in der Kreisliga. Besonders lobte er die Nachwuchsarbeit im eigenen Verein und in der Jugendfördergemeinschaft "Oberes Egertal". Letztere bezeichnete Nürnberger als "Talentschmiede ohne Konkurrenzdenken" zwischen Röslau und Weißenstadt. "Wir können heuer gleich fünf Nachwuchsakteure in unsere beiden Herrenmannschaften einbauen", hob der Vorsitzende hervor.

Die Bezirksliga-Meisterschaft bezeichnete Nürnberger als eine Gemeinschaftsleistung. Sie sei der bislang größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, denn der Erstaufstieg in die Bezirksoberliga vor sechs Jahren sei damals in Bindlach über die Relegation mit einem Sieg über den nunmehrigen Klassenkameraden ASV Gaustadt erreicht worden. Der Redner würdigte die vorzügliche Arbeit von Spielertrainer Bobby Bafra, der bestens von seinem Bruder Tarik und Markus Sieg unterstützt worden sei. Besonderen Dank sagte der Vorwärts-Chef Rainer und Stefan Denndörfer für deren großzügige Unterstützung. "Hier ziehen Freunde an einem Strang."

Bürgermeister Gerald Schade sprach von einem "Tag der erfreulichen Ereignisse" und wies auch auf die Verbindung zwischen Sport und Wirtschaft hin. "Bei Vorwärts gibt es hervorragende Fußballer, diese sind Vorbilder für Kinder und Jugendliche. Bobby Bafra habe die Mannschaft motiviert, den Titel haben alle gemeinsam geholt", so der Bürgermeister. Der Verein sei ein hervorragender Botschafter für die Gemeinde.

Auch Hauptsponsor Rainer Denndörfer sprach von einem grandiosen Erfolg. "Vor einem Jahr war nach dem Abstieg der Jammer groß. Vorwärts ist aber aufgestanden und nicht liegen geblieben. Ich bin überzeugt, dass Röslau in der Oberliga eine gute Rolle spielen wird."

Nach den vielen lobenden Worten stellte Bernd Nürnberger die vier Neuzugänge Lukas Zakrzewski (SV Neusorg), Jiri Köhler (VfB Arzberg) Christian Neumann (TSV Konnersreuth) und Tim Rogler (ATG Tröstau) vor. Aus den A-Junioren stoßen Ertunc Denizeri, Sebastian Knoblauch, Steffen Eichinger, Yunus Yilmaz und Mehmet Uysal zum Mannschaftskader.

Für 650 Spiele im Trikot des FC Vorwärts zeichnete Nürnberger Torhüter Yunis Deniz aus, der in der kommenden Saison den BC Furthammer trainieren werde. Der Spielerpass bleibe aber in Röslau. Für 250 Einsätze bekam Ali Sener eine Ehrung. Sener, der vom Verein bereits beim letzten Heimspiel offiziell verabschiedet wurde, ist zum FC Kirchenlamitz als Spielertrainer gewechselt. Präsente erhielten auch Markus Sieg (zum TSV Bischofsgrün), Rene Schink (nach Kirchenlamitz), Stefan Hasselbach (spielt künftig nur noch bei den Alten Herren) und Nadine Gruhn (wechselt als Spielerin zum FFC Hof in die Bayernliga).
Bezirksspielleiter Günter Hahn (links) überreichte dem neuen Kapitän Markus Walther (Zweiter von rechts) die Meisterurkunde und einen Spielball. Bürgermeister Gerald Schade (rechts) hatte für jeden Spieler der Meistermannschaft eine Urkunde dabei. Mit im Bild Spielertrainer Turan Bafra (Zweiter von links) und Vorsitzender Bernd Nürnberger.
Bei der Meisterfeier des FC Vorwärts hat Vorsitzender Bernd Nürnberger (rechts) einige Spieler geehrt und verabschiedet (von links): Markus Sieg, Yunis Deniz (650 Einsätze), Nadine Gruhn, Rene Schink, Ali Sener (250 Einsätze) und Stefan Hasselbacher. Fotos: Rainer Cyris ______________________________________________________________________


Anlässlich seines 70. Geburtstag am 17. April ist Heinz Neudert zum Ehrenmitglied des FC Vorwärts Röslau ernannt worden. Heinz Neudert ist derzeit der einzige Schiedsrichter in den Reihen des FC Vorwärts. Seit Jahrzehnten vertritt er als Unparteiischer die Farben seines Heimatvereins. Obwohl er seit den siebziger Jahren in Kupferberg wohnt, hat der ehemalige Stürmer dem FC Vorwärts immer die Treue gehalten. Zweiter Vorsitzender Reinhold Zeitler (rechts), Ehrenvorsitzender Horst Hasselbacher (links), Kassier Reiner Tröger (Zweiter von links) und  Neuderts Weggefährte Klaus Kulpa (Zweiter von rechts) gratulierten Neudert zum Siebzigsten und überreichten  ihm auch im Namen von Vorsitzendem Bernd Nürnberger die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied.
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Neu im Vorstand als dritter Vorsitzender: Bastian MenzelEhrungen und Wahlen und standen im Mittelpunkt der ordentlich besuchten Jahreshauptversammlung (52 Anwesende) am Freitag, 5. März, im Sportheim „Hut“.
Dabei gab es im Vorstand Veränderungen, da zweiter Vorsitzender Heinz Hager nach sechsjähriger Amtszeit (zuvor hatte er bereits in einer anderen Funktion dem engeren Vorstand angehört) aus  beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Neuer zweiter Vorsitzender ist jetzt Reinhold Zeitler (bislang dritter Vorsitzender). Das Amt des dritten Vorsitzenden bekleidet künftig Bastian Menzel. An der Spitze bleibt alles beim Alten: Vorsitzender Bernd Nürnberger geht ebenso wie Kassier Reiner Tröger und Geschäftsführer Klaus Layritz in sein 13. Amtsjahr. Schriftführer und Chronist  bleibt Siegfried Kießling. Weitere Vorstandsmitglieder sind Walter Lenz und Stefan Hasselbacher.
In den Beirat wurden Heinz Hager, Gerhard Meier, Dieter Pietz und Patrick Ogrissek gewählt, Platzkassiere sind Walter Haberer, Ludwig Schaumberger, Ulrich Wunderlich, Dieter Pietz und Klaus Rosenberger, als Kassenprüfer fungieren Gerald Medick und Thomas Matiaschek. Ehrenamtsbeauftragter  ist Heinz Hager.
Für 50-jährige Treue zum FC Vorwärts wurden Dieter Ernstberger, Walter Haberer, Herbert Scholz, Klaus Spörrer und Walter Hegner geehrt. Seit 40 Jahren halten Erwin Rubner, Rainer Sack, Heinrich Schubert, Willibald Wunschel und Reinhold Hegner dem Verein die Treue. Ihr  25. Jubiläum beim FC Vorwärts feierten: Richard Lauber, Ralf Hasselbacher, Dieter Potzel, Eva Layritz, Herbert Tröger und  Axel Rothenberger.  Alle Jubilare erhielten eine Urkunde und einen Vorwärts-Jubiläumstropfen. 
Foto: Willi Dittrich
Zahlreiche Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung geehrt. Im Bild (hinten, von links): Richard Lauber (25 Jahre), Erwin Rubner (40), Ralf Hasselbacher (25) sowie (vorne, von links): Dieter Potzel (25), Dieter Ernstberger (50), Bürgermeister Gerald Schade, Herbert Scholz (50), Walter Haberer (50), Heinrich Schubert (40), Rainer Sack (40), Vorsitzender Bernd Nürnberger, Herbert Tröger (25) und Ehrenvorsitzender Horst Hasselbacher. Es fehlen die Jubilare Klaus Spörrer (50), Walter Hegner (50), Reinhold Hegner (40), Willibald Wunschel (40), Eva Layritz (25) und Axel Rothenberger (25).                                                                    


In seinem Rechenschaftsbericht wies Vorsitzender Bernd Nürnberger nochmals auf den Sportplatzbau hin, an dem der Verein  auch in den nächsten Jahren noch tüchtig zu knabbern habe. Große Sprünge könne der FC Vorwärts deshalb  nicht machen, auch wenn mit BD Sensors ein zuverlässiger und ungemein wichtiger Hauptsponsor zur Seite stehe. „Unsere Hausaufgaben müssen wir schon selbst machen, da hilft uns niemand“, betonte Nürnberger.

Was den Bau der Sportanlage angehe, sei man immer noch nicht ganz am Ziel. Die notwendige Umzäunung des gesamten Geländes, sprich des Trainingsplatzes, stehe noch aus. In der mittelfristigen Planung sei auch noch der Bau einer Zisterne für unsere Beregnungsanlage vorgesehen. 

Zum Sportlichen:  Nach dem bitteren wie unnötigen Abstieg aus der Bezirksoberliga habe die erste Mannschaft von Beginn an ihre Favoritenrolle angenommen und sei auf gutem Kurs wiederaufzusteigen. Zwar sei es zum Schluss nicht mehr ganz so optimal gelaufen, „aber wenn uns einer vor der Serie gesagt hätte - fünf Punkte Vorsprung  - dann hätten wir alle gesagt, die nehmen wir.“  Ganz entscheidend, so Nürnberger,  wird sein, wie die Mannschaft aus der Winterpause kommt.
Als erfreulich bezeichnete es der Vorsitzende, dass  aus der A-Jugend heuer gute Spieler nachkämen.  Drei der sechs A-Junioren  - Sebastian Knoblauch, Aykut Sözen und Ertunc Denizeri – hätten bereits die komplette Vorbereitung im Seniorenbereich mit absolviert. 

Nicht unerwähnt ließ Nürnberger in seinem Bericht  die völlig verkorkste Hallenrunde 2009/2010. „So schlecht war der FC Vorwärts seit mindestens zehn Jahren nicht mehr.“  Ursachenforschung wolle er nicht mehr betreiben,  der Blick sei längst nach vorne gerichtet.
Überaus erfolgreich verlaufen  ist laut Nürnberger im Juli 2009  der 1. BD-Sensors-Cup, der heuer am dritten Juli-Wochenende seine Fortsetzung findet. Der Cup, wird – Ausnahme 2011 – immer in Röslau stattfinden.

Eine ganz tolle Runde habe bislang auch die Zweite in der Kreisklasse gespielt. „Es wäre natürlich eine Riesensache, wenn sie neben dem unangefochtenen Tabellenführer und Topfavoriten ZV Thierstein als Zweiter über die Ziellinie laufen könnte. Doch dazu müssen alle bei der Stange bleiben und fleißig trainieren. Ich hatte jetzt im Winter nicht unbedingt den Eindruck, dass sich alle für das gemeinsame Ziel plagen wollen“, so der Vorsitzende.

Auch die neu formierte Damenmannschaft  habe  sich gut etabliert, zum Schluss aber leider etwas geschwächelt.  

Im  Jugendbereich laufe alles nach Plan. Der FC Vorwärts alleine hat momentan gut 40 Kinder (Zulauf bei den Kleinsten – der G – ungebrochen), die JFG rund 80 in vier Mannschaften. Nach zwei Jahren könne man sagen, dass es die völlig richtige Entscheidung gewesen sei,  mit Weißenstadt diese JFG zu gründen. „Und ich sage hier ganz deutlich: Zu unserer JFG gibt es keine Alternative.“ 
Die  Jugendtrainer – sowohl beim FC Vorwärts, als auch in der JFG - leisteten hier ausgezeichnete Arbeit. „Ich möchte ihnen an dieser Stelle nochmals im Namen des gesamten Vereins danken. Eingeschlossen in diesem Dank ist natürlich auch unser Jugendleiter Günter Zimmermann, der sich sehr engagiert.“ 

Nicht so gut gelaufen sei es in der Vergangenheit bei den Alten Herren, und das völlig ohne Not, wie Nürnberger ausdrücklich hinzufügte. Bei einer Zusammenkunft mit den Alten Herren eine Wioeche vor der Hauptversammlung seien Möglichkeiten aufgezeigt worden, wie es in der Abteilung künftig wieder vorwärts gehen könne.  Nürnberger: „Hier sind aber alle Alten Herren gefordert, Lippenbekenntnisse hat es in der Vergangenheit genug gegeben. Es mag vielleicht gut möglich sein, dass nicht jeder AH-Spieler den FC Vorwärts braucht, aber der FC Vorwärts braucht die AH-Abteilung.“ 

Mit zahlreichen Dankesworten schloss Nürnberger seinen Bericht:  Er lobte die erfolgsorientierte Arbeit von  Trainer Bobby Bafra, der unterstützt werde von seinem Bruder Tarik und Markus Sieg. Markus Sieg sei  zudem der Hauptverantwortliche für die 2. Mannschaft.  Nürnberger: „Markus hat sich mittlerweile zu einer nicht mehr wegdankbaren Größe im Verein entwickelt.“  Dank sagte er allen Betreuern, den Sponsoren, vor allem Rainer Denndörfer und BD Sensors für das überaus Engagement.  „Alle, die hier im Sportpark auf der Hut mit Werbebanden vertreten sind oder die  im Vorwärts-Magazin inserieren, möchte ich in diesen Dank einschließen.  Ein geordneter Spielbetrieb wäre nicht möglich, wenn wir nicht unser Rentnerteam unter der Leitung von Walter Lenz hätten.  "Sie leisten Woche für Woche unbezahlbare Arbeit für den Verein". 

Dank sagte Nürnberger ferner allen freiwilligen Helfern im Wirtschaftsbetrieb, dem BRK Röslau für den Sanitätsdienst und der Gemeinde Röslau für die Unterstützung. 

Über die finanzielle Entwicklung des Vereins  berichtete ausführlich Reiner Tröger. Er freute sich, dass 2009 der BLSV Zuschuss für den Sportplatzbau eingegangen sei. Das Darlehen stehe allerdings noch aus. Dem FC Vorwärts gehörten derzeit 375 Mitglieder an; der Anteil der Kinder und Jugendlichen betrage 43 Prozent. Auch Tröger dankte allen Sponsoren und Gönnern sowie für die Spenden im Rahmen der Weihnachtssammlung. 

In seinem sportlichen Ausblick nannte Spielertrainer Turan Bafra  den Wiederaufstieg der ersten Mannschaft in die Bezirksoberliga als vorrangiges Ziel. Wegen einiger Verletzen sei die Wintervorbreitung nicht ganz nach Wunsch verlaufen. Dennoch sei er sehr zuversichtlich.

Bürgermeister Gerald Schade und Ehrenvorsitzender Horst Hasselbacher lobten in Grußworten die gute Arbeit, die beim FC Vorwärts seit vielen Jahren geleistet werde. 

Abschließend informierte Vorsitzender Bernd Nürnberger darüber, dass der FC Vorwärts im Jahre 2011 wieder das Röslauer Wiesenfest ausrichte.
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Tiefverschneit präsentiert sich seit Januar 2010 der BD-Sensors-Sportpark "Auf der
Hut". Unsere Aufnahmen entstanden am 4. Februar 2010.
An Fußballspielen ist hier nicht zu denken.
Auch im Eingangsbereich liegt der Schnee fast einen Meter hoch
Am 4. Februar 2010 rückte  Thomas Robisch mit seinem Radlader an, um  Eingangsbereich und Trainingsplatz (Bild unten) von den Schneemassen
zu befreien.
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Hauptsponsor Rainer Denndörfer hat sein bei der Weihnachtsfeier gegebenes Versprechen  rasch eingelöst  und unseren fleißigen Rentnertrupp, der den gesamten BD-Sensors-Sportpark in Schuss hält, zu einer Betriebsbesichtigung nach Thierstein eingeladen. Der Firmengründer erläuterte den Vorwärts-Rentnern dabei bei einem Rundgang durch die Firmengebäude von BD Sensors,  wie Druckmess-Sensoren entstehen. Die Besucher waren dabei sichtlich  angetan. Hinterher gab es im BD-Forum Weißwürste und Hönicka-Weißbier. Im Bild (von links): Rainer Denndörfer, Klaus Spörrer, Walter Lenz, Walter Haberer, Helmut Ryschawy, Horst Wunderlich, Siegfried Kießling sen. und Reiner Tröger. Es fehlt Heinz Müller.   5.2.2010 
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Björn Engelmann als NikolausBrechend voll war das Sportheim Hut bei der Seniorenweihnachtsfeier am Samstag, 19. Dezember. Vorsitzender Bernd Nürnberger begrüßte dazu besonders Hauptsponsor Rainer Denndörfer mit Gattin Elfriede sowie den Juniorchef von BD-Sensors, Stefan Denndörfer, sowie Heinz Neudert, der seit Jahrzehnten für den FC Vorwärts als Schiedsrichter tätig ist. Nürnberger dankte in seiner Ansprache allen, die sich für den Verein engagieren: angefangen vom Rentnerteam, das stets für hervorragende Plätze sorgt, bis zu den Mitgliedern, die immer wieder bereit sind, Wirtshausdienst im Sportheim zu machen. Sein Dank galt ferner allen Trainern und Betreuern, ebenso dem BRK Röslau für den Sanitätsdienst bei den Heimspielen.
Sportlich sei es nach dem unnötigen Abstieg aus der Bezirksoberliga für die erste Mannschaft in der Saison 2009/10 bislang sehr gut gelaufen. Das gelte auch für die Zweite in der Kreisklasse und die neuformierte Damenmannschaft in der Kreisliga.
Besonders hob Nürnberger das freundschaftliche Verhältnis zur Familie Denndörfer hervor. Er dankte Rainer Denndörfer für das große Engagement. Denndörfer erwiderte den Dank, bezeichnete den FC Vorwärts als hervorragenden Repräsentanten für BD Sensors.
Sowohl  die beiden Herrenmannschaften als auch das Damenteam bekamen von BD Sensors ein tolles Weihnachtsgeschenk: die Herren ein Hemd mit Krawatte, die Damen einen schicken Sportpullover. 
Vor der großen Geschenkübergabe – auch die Mannschaften hatten sich hier einiges einfallen lassen – kam der Nikolaus. Obwohl nicht mehr beim FC Vorwärts aktiv, war wie in den beiden Jahren zuvor Björn Engelmann in das rote Kostüm geschlüpft, um für alle Spielerinnen und Spieler Sprüche vorzutragen.
Als traininsfleißigsten Spieler zeichnete "Bobby" Bafra Florian Spörl aus. Er  hatte in der Vorrunde nur bei einer Trainingseinheit gefehlt.
Bei einer Tombola gab es anschließend 150, zum Teil sehr wertvolle Preise zu gewinnen. Vorsitzender Bernd Nürnberger dankte hier allen Gönnern, ebenso allen Ehrenmitgliedern, Mitgliedern und Firmen, die bei der Weihnachtssammlung dem Verein eine Spende zukommen haben lassen. Ein von der ersten und zweiten Mannschaft organisiertes Weihnachtsquiz gewann Stefan Denndörfer.
Der gemütliche Teil endete erst in den frühen Morgenstunden. Die letzten Gäste verließen um halb Fünf das Sportheim. „Das war die schönste Weihnachtsfeier seit Jahren“, war hinterher immer wieder zu hören. Hier nun einige von Sandra Martin "geschossene" Bilder von der stimmungsvollen Weihnachtsfeier:
Aufmerksam verfolgten die Gäste die Sprüche des Nikolauses
Rainer Denndörfer, der von einer grandiosen Weihnachtsfeier sprach, mit Markus Walther, Stefan Hasselbacher und Ali Sener. Die drei Spieler bedankten sich bei Denndörfer ebenfalls mit einem Geschenk für die neuen Hemden mit Krawatten. 
Vorsitzender Bernd Nürnberger (rechts) und Rainer Denndörfer (verdeckt) übergeben der Spielertrainerin der Damenmannschaft, Nadine Gruhn, das Weihnachtsgeschenk für die Damenmannschaft. 
Ein Prosit auf die gelungene Weihnachtsfeier: Christoph Grimm und Markus Sieg
Die Zigarre schmeckt: Trainer Turan "Bobby" Bafra (links) und sein Bruder Tarik
Nettes Pläuschchen: Kassier Reiner Tröger und Elfriede Denndörfer
Natürlich bekam auch Heinz Neudert, der für den FC Vorwärts seit Jahrzehnten als Schiedsrichter tätig ist, bei der Weihnachtsfeier ein Geschenk. Rechts im Bild Patrick Ogrissek.
Gute Stimmung herrschte auch am Tisch der Damenmannschaft.
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Am  Samstag, 12. Dezember 2009, fand die Weihnachtsfeier für unsere Kleinsten, die E-, F- und Ge-Junioren, im vollbesetzten Sportheim "Hut" statt.  Jugendleiter Günter Zimmermann begrüßte dazu neben Bürgermeister Gerald Schade auch zahlreiche Eltern. Zimmermann  wies darauf hin, dass die F-Jugend in der Saison 2008/09 die Meisterschaft errungen habe. In seinem Grußwort dankte Vorsitzender Bernd Nürnberger vor allem den Trainern Uli Tröger und Ralf Hasselbacher mit ihrem gesamten Stab (Hasan Budan, Tarik Bafra, Katja Pachali und Tanja Schindler).Dank sagte Nürnberger auch den Eltern, ohne die ein geordneter Spielbetrieb im Juniorenbereich gar nicht möglich wäre. Ein besonderer Dank galt den Sponsoren, allen voran dem EC-Center Enders in Wunsiedel und dem Malergeschäft Sommerer in Röslau, die für die drei Jugendmannschaften die Anschaffung von Traingsanzügen und T-Shirts ermöglicht hatten. Auch eine der beiden Weihnachtsfeiern der JFG "Oberes Egertal" fand  auf der Hut statt, und zwar die für die A- und B-Junioren. Die C- und D-Junioren feierten in Weißenstadt. Hier nun einige Bilder von der Weihnachtsfeier für unsere Kleinsten:
Naturlich besuchte der Nikolaus die Vorwärts-Kinder und hatte für alle Spielerinnen und Spieler einen Spruch parat.
Stolz präsentieren die Kinder ihre Weihnachtsgeschenke, Trainigsanzüge und T-Shirts, gesponsert vom EC-Center Enders ins Wunsiedel und vom Malergeschäft Sommerer in Röslau. Der FC Vorwärts sagt vielen Dank!
Voll besetzt war das Sportheim bei der Weihnachtsfeier für die Kleinsten
Auch viele Eltern und Großeltern waren mit auf die Hut gekommen
Johannes Schindler und Felix Hasselbacher trugen eine Weihnachtsgeschichte vor. Dahinter Jugendleiter Günter Zimmermann.
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Rainer Denndörfer als DJ sorgte für Riesenstimmung im Sportheim
Und sie sorgten dafür, dass niemand verdursten und verhungern musste: Doris Medick, Elfriede Denndörfer, Petra Nürnberger und Traude Hasselbacher
Gäste aus Weiden...
...und aus Thierstein
Die Spieler waren trotz der Heimniederlage gegen Oberkotzau bester Laune
Ein Prosit auf den gelungenen Abend
"Ben" Pachali lässt sich von den Bardamen Carina und Miriam bedienen
Natürlich wurde auch kräftig das Tanzbein geschwungen
Kann nicht nur gut Fußballspielen: Michael Beck
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Stefan Hasselbacher, Kapitän unserer zweiten Mannschaft, und Daniela Kießling, haben am Samstag, dem 8.8.09, in der Röslauer Sankt-Johannis-Kirche den Bund fürs Leben geschlossen. Der FC Vorwärts gratuliert und wünscht dem jungen Paar auf dem gemeinsamen Lebenweg alles Gute. Unser Bild zeigt das Brautpaar mit Pfarrerin Katja Schütz, Thiersheim, beim Verlassen der Kirche.
Stefan und Daniela mussten nach dem Gottesdienst auch ein Spalier unserer zweiten Mannschaft durchschreiten. Stellvertretender Kapitän Toni Pereira überreichte im Namen der Aktiven und des Vorstandes Blumen und ein Geschenk.
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Sebastian Albrecht, Spieler unserer Altherrenmannschaft, hat am Samstag, 1. August 2009, im Porzellanikon in Selb seine Petra geheiratet. Sowohl die Altherren des FC Vorwärts als auch Spielerinnen des FK 06 Südring Selb (Petra Mönch war dort jahrelang aktiv) standen Spalier. Auch der FC Vorwärts wünscht dem frischvermählten Paar auf dem gemeinsamen Lebensweg alles Gute!
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Unsere F-Jugend hat souverän die Meisterschaft 2008/09 in ihrer Gruppe errungen. Unser Bild zeigt (hintere Reihe, von links): Felix Hasselbacher, Bastian Bauriedel, Andreas Thoma und Trainer Ralf Hasselbacher sowie vorne (von links): Alper Bafra, Annalena Pachali, Mirko Schönfelder, Lukas Wölfel, Robin König, Tim Pleil, Johannes Schindler und  Laura Sommerer.
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Der FC Vorwärts in der Saison 2009/10 mit einer neuen Damenmannschaft an den Start. Erfreulicherweise stehen auch einige Spielerinnen aus der bisherigen Bezirksoberliga-Mannschaft  für einen Neuanfang in der Kreisliga mit zur Verfügung. Ihnen gilt an dieser Stelle der besondere Dank des Vereins. Trainingsauftakt ist am Freitag, 3. Juli,  um 18 Uhr auf der „Hut“.
Leider sind in einem Frankenpost-Leserbrief (Sa, 27.6.09) von Carolin Leupold und Elke Mannl (im Namen einiger anderer Spielerinnen) einige Tatsachen völlig verdreht worden. Deshalb nochmals an dieser Stelle die Fakten, wie es zum freiwilligen Rückzug der Damenmannschaft aus der Bezirksoberliga kam:
Bei einer Besprechung nach dem letzten Saisonspiel erklärte eine Reihe von Spielerinnen aus der Mannschaft, dass sie ihre Karriere beenden wollen. Da keine Neuzugänge in Sicht waren, stand die bisherige Damenmannschaft definitiv vor dem Aus.
Parallel  dazu wurde mit dem FC Eintracht Münchberg über eine Zusammenarbeit (Spielgemeinschaft etc.) verhandelt. Das hätte unterm Strich bedeutet, dass sich der FC Vorwärts zumindest für ein Jahr dem FC Eintracht Münchberg hätte anschließen müssen. Einige Spielerinnen waren dafür, andere dagegen. Mit den Münchberger Verantwortlichen  fanden sehr angenehme Gespräche statt.
Da Münchberg und Röslau nach dem letzten Punktspiel punktgleich waren, hätte nun in einem Entscheidungsspiel ein weiterer Absteiger zwischen beiden Teams ermittelt werden müssen.  Trainer Markus Sieg und Vorsitzender Bernd Nürnberger haben gemeinsam und einvernehmlich entschieden, auf dieses Spiel zu verzichten, um Münchberg den Ligaverbleib zu ermöglichen. Was hätte es für einen Sinn gemacht, dieses Spiel auszutragen: Bei einem Sieg hätte Röslau zwar den Klassenerhalt geschafft, aber hinterher seine Damenmannschaft abmelden müssen, und Münchberg wäre in die Bezirksliga abgestiegen. Welch ein Schwachsinn!  

Als die Auflösung der Damenmannschaft die Runde machte, formierten sich plötzlich  Spielerinnen aus der ehemaligen Mädchenmannschaft, die sich für einen Neuanfang in der Kreisliga bereiterklärten.  Sie machten ihre Bereitschaft, wieder mit dem Fußballspielen zu beginnen,  allerdings von einigen Bedingungen abhängig. Dass die ehemaligen „Mädchen“ mit einigen (wenigen) Spielerinnen der alten Mannschaft aus bekannten Gründen ein Problem haben, soll an dieser Stelle auch nicht verschwiegen werden. Eine weitere Bedingung war: Neuanfang in der Kreisliga. 

Die Frage, die sich für den Vorstand nun stellte, lautete: Neuanfang in der Kreisliga oder Auflösung der Damenmannschaft. Klar, dass die Entscheidung für die erste Variante fiel.
Eine mögliche  dritte Variante, die bestehenden Spielerinnen zu halten und mit ehemaligen „Mädchen“ aufzufüllen, ließ sich nicht verwirklichen.

Bei der Jahresabschlussfeier der Damenmannschaft am 6. Juni kritisierten zahlreiche Spielerinnen  die Absage  des Entscheidungsspiels über ihre Köpfe hinweg und überreichten den Vorsitzenden vorbereitete Austrittserklärungen.

Der Aufforderung mehrer Spielerinnen  am 11. Juni beim Entscheidungsspiel Weißenstadt – Pilgramsreuth auf der „Hut“, die Pässe mit Freigabevermerk herauszurücken, kam Vorsitzender Nürnberger nicht nach. Er verwies dabei auf die gängigen  Regularien bei einem Vereinswechsel, die selbstverständlich auch für die Damen gelten.  Außerdem hatte sich zu diesem Zeitpunkt keine der Damen vom Spielbetrieb abgemeldet, so wie es bei einem Vereinswechsel Voraussetzung ist.

Die Pässe der Spielerinnen, die sich dann am 15. Juni offiziell abgemeldet haben, wurden -   wie es gang und gäbe ist, wenn der neue Verein  noch nicht feststeht -  zum Bayerischen Fußballverband nach München mit einem „Nicht-Freigabe-Vermerk“ geschickt. Ob die nachträgliche Freigabe erteilt werden kann, wird im Einzelfall entschieden. 

Die Behauptung in dem Leserbrief, der Vorstand habe Spielerinnen beleidigt, entspricht überhaupt nicht den Tatsachen, sondern ist eine böswillige Unterstellung. Vielmehr wurde der Vorsitzende von einigen Spielerinnen massiv beleidigt, als er sich weigerte, ihnen ohne vorherige Abmeldung sofort die Pässe auszuhändigen. Ebenso ist die Behauptung nicht richtig, dass die Damenmannschaft im Verein nur wenig Beachtung findet. 

Es ist einfach schade, dass es zu so einem Ende der BOL-Damenmannschaft gekommen ist.  

Die Weichen für einen Neuanfang sind nun gestellt. Alle, die ihn begleiten wollen, sind dazu herzlich eingeladen. Die Vereinsführung jedenfalls freut sich, dass in Röslau auch künftig Damenfußball gespielt wird, wenn auch zwei Klassen tiefer als bisher.

Röslau, 28.6.2009                                         Bernd Nürnberger, 1. Vorsitzender
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Oliver Schmidt und seine Dunja haben sich in der Schönwalder Kirche das Jawort gegeben. Die Fußballer des FC Vorwärts standen für ihren ehemaligen Mannschaftskameraden Spalier. Oliver Schmidt hat aufgrund von mehreren langwierigen Verletzungen seine Fußballkarriere zumindest vorerst einmal beendet. Ob er  seine Fußballschule irgendwann wieder anziehen wird,  ist ungewiss. Zur Hochzeit jedenfalls die besten Wünsche von der gesamten Vorwärts-Familie.
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Mit einem 50-Sitzer-Bus waren am Freitagabend, 24. April, auf Initiative der D-Jugend unserer JFG "Oberes Egertal" 50 Jugendliche und Erwachsene beim bayerischen Zweitliga-Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem FC Augsburg. Die Gastgeber siegten am Ende knapp mit 2:1 und schoben sich vorerst auf Rang zwei der Zweitligatabelle. Greuther Fürth hatte der D-Jugend dankenswerterweise 50 Freikarten zur Verfügung gestellt. Mit dabei waren  auch eine Reihe von Eltern, sowie Verantwortliche der JFG und der beiden Vereine FC Vorwärts Röslau und SpVgg Weißenstadt. Die Fahrt hatten die beiden D-Jugendtrainer Siegfried Kießling und Markus Bechert bestens organisiert.
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Nach der Jubilarehrung (vorne, von links): Vorsitzender Bernd Nürnberger, Rainer   Stark (25 Jahre), Werner Grießhammer (25), Jochen Zauß (25), Bürgermeister Gerald Schade, Gerald Medick (40 Jahre), das neue Vorstandsmitglied Stefan Hasselbacher sowie Ulrich Tröger (25). Hinten (von links): Andreas Grimm, der neue AH-Leiter Frank Hegner und Udo Rothenberger (40 Jahre).
FC Vorwärts will nochmals angreifen
Von Niedergeschlagenheit keine Spur: Trotz des letzten Tabellenplatzes  in der Fußball-Bezirksoberliga  geht der FC Vorwärts Röslau zuversichtlich ins Jahr 2009. „Spielertrainer Bobby Bafra hat es in nur wenigen Wochen geschafft, einen Stimmungsumschwung in der Mannschaft herbeizuführen, wie ich ihn vor Wochen nicht für möglich gehalten hätte“, sagte Vorsitzender Bernd Nürnberger bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Sportheim „Hut“. Ganz wichtig sei, dass diese positive  Stimmung  auch auf die ersten Punktspiele übertragen werde. „Ich traue es der Mannschaft zu, dass sie den Anschluss ans hintere Mittelfeld noch einmal schafft“, so der Vorsitzende. Sollte man dennoch absteigen müssen, gehe die Welt beim FC Vorwärts auch nicht unter. „Dann starten wir eben in der Bezirksliga neu durch.“
Schuld an der Misere seien mehrere Faktoren: Großes Verletzungspech, zu viele Platzverweise und das Verhalten zweier Leistungsträger, die den Verein im August kurz vor dem Ende der Wechselfrist verlassen hatten.
Das Erstaunliche: Trotz der  katastrophalen Vorrunde liege der FC Vorwärts in der  der Zuschauerstatistik der Bezirksoberliga  hinter dem Spitzenreiter TSV Neudrossenfeld auf Rang zwei. „Beim Nachholspiel gegen Thiersheim hatten wir rund 600 Zuschauer – das ist nach wie vor  Saisonrekord in der Oberliga.“
Nürnberger sieht die Mannschaft jetzt nach der Winterpause deutlich stärker: Zum einen mit „Bobby“ Bafra als Spielertrainer, der künftig vor der Abwehr spielen werde, zum anderen mit den beiden tschechischen Neuzugängen Petr Kopriva und Tomas Provaznik, die sich bereits bestens in Röslau eingelebt hätten und die von der Mannschaft super aufgenommen worden seien. „Wenn man beim Training oder bei den Spielen zuschaut, könnte man denken, die beiden sind schon viel länger in Röslau.“
Zurückgekehrt sind in der Winterpause Özgür Tüter vom ATS Wunsiedel und Salih Erol vom FC Marktleuthen.  Verlassen haben den Verein Markus Würstl und Alexander Fiterer (zurück zur SpVgg Wunsiedel), Alexander Lapschin (FC Marktleuthen) sowie  Sebastian Kuhn und Uwe Kittenberger (ATG Tröstau). 

Vom Abschneiden der zweiten Mannschaft zeigte sich Nürnberger ein wenig enttäuscht. "Aber auch hier hatten wir großes Verletzungspech, denn schon nach dem ersten Spiel hatten wir mit Oli Schmidt, Alex Fischer und Toni Pereira drei Langzeitverletzte. Kurz darauf reihte sich auch noch Kai Gruhn ein. Das war nicht zu kompensieren." Dennoch hoffe er, Nürnberger, dass die zweite Mannschaft die Saison ordentlich zu Ende bringe. "Erfreulich ist, dass die Jungen voll mitziehen und auch fleißig trainieren, was man bei einigen  Älteren nicht behaupten kann. Ohne ein Training in die Rückrunde zu gehen, halte ich schon für etwas abenteuerlich." 
Als eine tolle Sache wertete es Nürnberger, dass die zweite Mannschaft zur Winterpause im Fairness-Pokal auf Platz eins liege.  

Die Damen seien famos gestartet und hätten dann genauso stark nachgelassen. "Ich hoffe, dass sie jetzt nach der langen Winterpause wieder an die Leistungen zu Beginn der Serie anknüpfen können." Marco Müller habe leider sein Amt als Trainer aus beruflichen Gründen niedergelegt; für ihn springe dankenswerterweise "unser Allrounder im Vereins", Markus Sieg, wieder ein. 

Auf die Platzierungen der Jugendmannschaften ging der Vorwärts-Vorsitzende nicht näher ein; "das machen wir wie immer bei unserer Halbjahresversammlung im Juli". Fest stehe, dass die Größeren in der JFG „Oberes Egertal“ sehr gut aufgehoben seien. Hier werde hervorragende Arbeit geleistet. Das Gleiche gelte auch für die Kleinsten, die beim FC Vorwärts geblieben  seien.  Der Zulauf bei der G- und F-Jugend sei nach wie vor sehr groß. Ein herzliches Dankeschön sagte der Vorsitzende an dieser Stelle allen Jugendtrainern, die sich glänzend um den Nachwuchs kümmern. In diesem Dank schloss er auch  Jugendleiter Günter Zimmermann und alle Eltern mit ein. 

Das Jahr 2008 werde sicher in die Geschichte des FC Vorwärts Röslau als das Jahr der Einweihung des neuen Sportplatzes, des BD Sportpark Auf der Hut“, eingehen, fuhr Nürnberger in seinem Rechenschaftsbericht fort. „In einer gemeinsamen Kraftanstrengung haben wir eine Anlage geschaffen, die sicher mit zu den schönsten in der Region gehört. Darauf können wir alle gemeinsam stolz sein. Wir haben hier einen Markstein auch für nachfolgende Generationen gesetzt; und wir haben hier auf der Hut Werte geschaffen. Natürlich eignet sich diese Anlage auch künftig für Entscheidungsspiele in allen Klassen.“ Die Einweihung  mit dem Gastspiel des Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth werde in bester Erinnerung bleiben. 

Ausführlich erläuterte Nürnberger den knapp 60 Mitgliedern die Schlussrechnung des Sportplatzbaues. Das Projekt sei in drei Lose – Oberbodenabtrag, Sportplatzbau und Zaunbau –   aufgeteilt worden. Hier sind wir voll im Kostenrahmen geblieben.“ Allerdings habe man sich noch kurz vor Baubeginn  noch für den Einbau einer Bewässerungsanlage – Kosten rund 13.000 Euro - entschieden, was rückblickend eine sehr gute Entscheidung gewesen sei. Mehrkosten habe der Bau des Gerätehauses  verursacht, weil unter anderem gleich der gesamte Umgriff mit gepflastert worden sei. Unterm Strich habe die neue Anlage rund 195.000 Euro gekostet. Mit bislang 17.000 Euro habe die Gemeinde das Projekt unterstützt, 18.100 Euro habe der Landkreis Wunsiedel beigesteuert. Vom BLSV sei eine Förderung von knapp  73 000 Euro zugesagt  worden: ein Zuschuss von 48.0000 Euro und ein zinsgünstiges Darlehen von 24.300 Euro.  Allerdings warte man immer noch auf den von BLSV-Bezirksvorsitzendem Kreitmeier bei der Einweihungsfeier bereits für 2008 zugesagten Zuschuss. „Mittlerweile liegt uns aber zumindest für den Staatszuschuss von 48.000 Euro der Bewilligungsbescheid vor. Wir hoffen, dass wir jetzt bei der ersten Auszahlung im Jahr 2009 dabei sein werden. Das Darlehen werde man 2010 oder 2011 bekommen.“ Dann würden auch die Mitgliederdarlehen zurückbezahlt. Nürnberger dankte nochmals allen freiwilligen Helfern für die geleistete Arbeit sowie den Röslauer Firmen, die hier kostenlos ihre Arbeitsleistung zur Verfügung gestellt hätten. 

Für den erkrankten Geschäftsführer Klaus Layritz verlas zweiter Vorsitzender Heinz Hager den Bericht. Layritz  appellierte an die Mitglieder, auch in der Rückrunde wieder Wirthausdienste im Sportheim zu übernehmen. 

Kassier Reiner Tröger erläutere ausführlich die finanzielle Situation des Vereins nach dem Sportplatzbau. Der Mitgliederstand sei im nahezu  konstant geblieben. Durch interne Bereinigungen sei man aber erstmals seit langer Zeit wieder ganz knapp unter die 400er-Marke gerutscht. Erfreulich sei, dass der Verein im vergangenen Jahr wieder einige neue Werbepartner gewonnen habe. 

Die Revisoren Gerald Medick und Thomas Matiaschek bescheinigten dem Kassier und dem Geschäftsführer einwandfreie Arbeit. Der Antrag auf Entlastung wurde einstimmig angenommen. 

Neu in den achtköpfigen Vorstand wurde Stefan Hasselbacher gewählt. Er tritt die Nachfolge von Edwin Hager an, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederleget hat.
Ebenso ohne Gegenstimme  wurde Frank Hegner zum neuen Altherren-Leiter berufen.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Rainer Stark, Andreas Grimm, Uli Tröger, Werner Grießhammer und Jochen Zauß. Sascha Gebhardt bekommt die Auszeichnung nachgereicht.

Für 40-jährige Treue erhielten Urkunde, Ehrennadel und Jubiläumstropfen: Udo Rothenberger und Gerald Medick. Jürgen Männig, Karl-Heinz Popp und Robert Medick, die ebenfalls seit 40 Jahren dabei sind, konnten die Ehrung nicht persönlich in Empfang nehmen.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Gerald Schade die Arbeit beim FC Vorwärts. Den Sportplatzbau bezeichnete er als ein wegweisendes Projekt. Außerdem lobte er die Jugendarbeit des Vereins. Schade sicherte dem FC Vorwärts  auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu.

Mit einem Dank an alle Sponsoren, allen voran an Rainer Denndörfer von der Firma BD-Sensors, und der Ankündigung, dass am 11. und 12. Juli erstmals ein BD-Sensors-Cup ausgespielt werde, schloss Nürnberger die Jahreshauptversammlung.
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Neudrossenfeld holt Bartosz Partyka

Es ist das Knallbonbon der Winterpause: Spitzenreiter TSV Neudrossenfeld hat kurz vor Ablauf der Transferperiode nochmals zugeschlagen und sich die Dienste von Bayernligaspieler Bartosz Partyka gesichert. Mit dem kleinen Mittelfeldakteur aus Polen unterstreicht der Aufsteiger seine großen Ambitionen auf die Meisterschaft.   
17 Einsätze absolvierte Bartosz Partyka in dieser Saison schon für den Bayernligisten SpVgg Bayreuth. Dass kein weiterer für die Altstädter hinzumommen wird, steht seit dem Ende der Transferperiode fest. Denn der polnische Mittelfeldspieler (früher Arminia Bielefeld) hat sich dem TSV Neudrossenfeld angeschlossen und ist sofort spielberechtigt. Der Neuling lässt somit keinen Zweifel, dass die Bezirksoberliga nur eine Station auf dem Weg zur Landesliga sein soll. Aber auch Neudrossenfelds wohl stärkster Konkurrent, der FC Trogen, hat sich verstärkt. Da Angreifer Patrick Lugert nach seinem Kreuzbandriss noch lange ausfallen wird, hat sich der FCT mit zwei Offensivkräften aus dem Kader des FC Bayern Hof verstärkt. Neben dem routinierten Daniel Micklisch (35) soll mit Martin Weiß ein junger Offensivallrounder für Tore sorgen. Martin Weiß ging einst aus der Jugend des FC Trogen hervor und kehrt nun zu seinem alten Verein zurück, da er wegen seines BWL-Studiums in Bayreuth sportlich etwas kürzer treten muss.
Am unteren Ende der Tabelle stemmt sich der FC Vorwärts Röslau vehement gegen den Abstieg. Die schon deutlich abgeschlagenen Ostoberfranken hoffen auf die Erfahrung von Turan Bafra, der vom FC Amberg als Spielertrainer nach Röslau zurückkehrt. Des Weiteren hoffen die Verantwortlichen auf die Durschlagskraft der beiden tschechischen Neuzugänge Tomas Provaznik und Petr Kopriva.

DJK Don Bosco Bamberg

Neuzugänge

Daniel Tunggul (Karlsruher SV)
Christian Russwurm (DJK Mistendorf)
Abgänge
Johannes Martini (FC Passau)
 
BSC Saas Bayreuth

Neuzugänge

Thomas Kilchert (berufliche Rückkehr)
Abgänge
keine
 
FC Burgkunstadt

Neuzugänge
keine
Abgänge 
keine
 
ASV Gaustadt

Neuzugänge
Sven Göbhardt (SpVgg Stegaurach)
Michael Münch (eig. Jugend)
Kadir Erguen (eig. Reserve)
Abgänge
Dominik Goller (TSV Trunstadt)
Michael Albert (SV Schammelsdorf)

TSV Hirschaid

Neuzugänge
keine
Abgänge
keine
 
FC Türk Hof

Neuzugänge
keine
Abgänge
keine 
 
TSC Mainleus

Zugänge

Alexander Günter (FC Eintracht Bamberg II)
Abgänge
keine
 
TSV Neudrossenfeld

Neuzugänge
Bartosz Partyka (SpVgg Bayreuth)
Simon Volk (SpVgg Bayreuth)
Felix Heil (TSV Langstadt/Hessen)
Patrick Sudol (DVV Coburg)
Abgänge
Christoph Scholz (VfR Katschenreuth)
 
SV Pettstadt

Neuzugänge
Trainer Norbert Wagner (bisher Torwarttrainer)
Abgänge
Dieter Meth (FC Wacker Trailsdorf)
Benjamin Mönius (DJK Schnaid/Rothensand)
Trainer Uli Pechtold (Ziel unbekannt)

SG Regnitzlosau

Neuzugänge
Jonas Fröhlich (SV Faßmannsreuth)
Abgänge
keine
 
FC Vorwärts Röslau

Neuzugänge
Turan Bafra (FC Amberg)
Özgür Tüter (ATS Wunsiedel)
Tomas Provaznik (FK Banik Sokolov)
Petr Kopriva (FK Banik Sokolov)
Salih Erol (FC Marktleuthen)
Abgänge
Uwe Kittenberger (ATG Tröstau)
Alexander Fiterer (SpVgg Wunsiedel)
Torhüter Markus Würstl (SpVgg Wunsiedel)
Alexander Lapschin (FC Marktleuthen)
Sebastian Kuhn (ATG Tröstau)

SpVgg Stegaurach

Neuzugänge
Alen Kocan (FC Wacker Trailsdorf)
Michael Nicolaus (FC Wacker Trailsdorf)
Abgänge
Thomas Schmitt (FC Strullendorf)
 
TSV Thiersheim

Neuzugänge
Markus Walther (FC Bayern Hof)
Frantisek Nedbaly (VfB Rehau)
Abgänge
keine
 
ZV Thierstein

Neuzugänge
Jan Bauer (FC Hazluv)
Abgänge
Marek Mikisch (beruflich)
 
FC Wacker Trailsdorf

Neuzugänge
Jochen Paulus (SpVgg Heßdorf)
Hayri Kurt (SV Buckenhofen)
Dieter Meth (SV Pettstadt)
Marco Hornung (DJK/FC Seßlach)
Abgänge
Sebastian Heger (Ziel unbekannt)
Michael Nicolaus (SpVgg Stegaurach)
Alen Kocan (SpVgg Stegaurach)

FC Trogen

Zugänge
Daniel Micklisch (FC Bayern Hof)
Martin Weiß (FC Bayern Hof)
Abgänge
keine

Quelle: www.anpfiff.info


Der FC Vorwärts hat seine Personalplanung für die Rückrunde der Saison 2008/09 abgeschlossen. Den Verein verlassen haben Uwe Kittenberger (er hat in der Vorrunde kein einziges Spiel in der BOL-Mannschaft mehr bestritten) in Richtung ATG Tröstau, Alexander Fiterer und Torhüter Markus Würstl kehren zur SpVgg Wunsiedel zurück, und Alexander Lapschin wechselt zum A-Klassisten FC Marktleuthen. Den vier Abgängen stehen auch vier Neuzugänge gegenüber: Spielertrainer Turan Bafra vom Landesligsten FC Amberg, Eigengewächs Özgür Tüter kehrt vom ATS Wunsiedel zurück, außerdem verstärken Tomas Provaznik und Petr Kopriva vom FK Banik Sokolov den Kader.

Damit geht der FC Vorwärts einen Weg, der für ihn völliges Neuland ist. Bislang trug noch nie ein tschechischer Spieler das Röslauer Trikot. „Die Vorstandschaft  hat sich einmütig zu diesem Schritt entschlossen“, begründet Vorsitzender Bernd Nürnberger die Entscheidung. „Die bisherigen Bedenken gegen tschechische Spieler sind in Zeiten offener Grenzen einfach nicht mehr haltbar. Tschechien ist unser EU-Nachbar,  wir fahren zum Tanken und Einkaufen ins Nachbarland, viele Deutsche haben bereits Freundschaften mit Tschechen geschlossen. Die beiden Neuen, die Deutsch sprechen,  haben bei den Vorgesprächen  eine hervorragenden Eindruck hinterlassen.“ Allerdings, so Nürnberger, sei die Verpflichtung der beiden 28-Jährigen auch ein gewisser Probelauf. „Nach Ende der Rückrunde wird von beiden Seiten – Spielern und Verein – Bilanz gezogen, ob es in Röslau langfristig möglich ist, mit zwei, im Höchstfall drei Spielern aus dem Nachbarland zu arbeiten. Sollte sich herausstellen, dass dies nicht funktionieren sollte, dann wird es bei diesem fünfmonatigen Probelauf bleiben.“

An dem Ziel, auch künftig verstärkt auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, hat sich durch diese Entscheidung überhaupt nichts geändert. „Wir haben vier Spieler verloren und mussten für Ersatz sorgen“, so Nürnberger. „Und damit sich unsere  jungen Leute entfalten können, brauchen sie erfahrene Leute neben sich.“

Zu den tschechischen Akteuren:  Beide spielten in der zweiten Mannschaft des Zweitligisten Banik Sokolov in der Division, vergleichbar etwa mit unserer Landesliga. Petr Kopriva gilt als kompromissloser Abwehrspieler, Tomas Provaznik kann im Mittelfeld vielseitig eingesetzt werden, kann auch auf der zentralen Position spielen. Mit den beiden Tschechen und mit „Bobby“ Bafra will der FC Vorwärts versuchen, nochmals Anschluss an das hintere Mittelfeld zu finden. Ob dies gelingen wird, werden sicher die ersten Spiele gegen Stegaurach (H), Thiersheim (A) und BSC Saas Bayreuth (H) zeigen. Sollte es nicht klappen, werden schon frühzeitig die Weichen für die Bezirksliga gestellt.

Nürnberger abschließend: „Die Vorstandschaft ist sich völlig im Klaren darüber, dass die Verpflichtung von zwei tschechischen Spielern im Umfeld sicher auch sehr kritisch  gesehen wird. Das einzige, das wir von den Mitgliedern und Fans erwarten, ist, den beiden eine faire Chance in Röslau zu geben. Nicht mehr und nicht weniger.“
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Bericht aus Frankenpost vom 28.10.2008:

Der Druck war immens und eine Trennung unausweichlich: Das Fußball-Bezirksoberliga-Schlusslicht FC Vorwärts Röslau und Trainer Otto Nachtmann gehen nach knapp zwei Jahren getrennte Wege. Allerdings nicht im Bösen, wie beide Seiten bestätigen. „Nachtmann hat sogar an der neuen Lösung mitgearbeitet“, erklärt Vorsitzender Bernd Nürnberger, der am Samstag eine „leblose Mannschaft“ sah und einfach handeln musste. Denn im Röslauer Umfeld rumorte es.

Als Nachfolger präsentiert der Verein überraschend einen alten Bekannten: Turan „Bobby“ Bafra, der bereits am morgigen Mittwochabend das Training leitet und als Stürmer eingesetzt werden soll. Nachtmanns direkter Vorgänger – zwischendrin gab es noch eine wenige Wochen andauernde Interimslösung mit Dieter Wunderlich – soll möglichst rasch vom Landesligisten FC Amberg losgeeist werden.

Wie uns der scheidende Nachtmann erzählt, habe er noch am Samstag nach dem 1:3 gegen Regnitzlosau dazu geraten, auf eine Spielertrainer-Lösung zu setzen, die dem Verein auch auf dem Rasen weiterhilft. Dieser werde er nicht im Wege stehen. „Mir tut es unendlich leid für die Jungs, aber die Qualität war einfach nicht da, und als Trainer von draußen allein konnte ich nicht mehr helfen.“ Darum der einvernehmlich vollzogene Schritt. Er werde sich noch persönlich bei der Mannschaft verabschieden.

Dass der aus Röslau stammende Bafra (31) bereits am Samstag der Partie beigewohnt hat, sei rein zufällig gewesen, sagt Nürnberger, da er öfter mal seinen erkrankten Vater daheim besuche und Spiele seines Heimklubs angucke.

Erst nach Nachtmanns Vorschlag sei man später im Sportheim auf Bafra zugegangen, und der habe seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert und sofort Rücksprache mit Amberg genommen. Am Sonntagabend seien dann Nägel mit Köpfen gemacht worden. Wann Bafra aber für Röslau spielen kann, steht noch völlig offen. „Wir werden uns fair und offen mit den Ambergern über eine Vertragsauflösung unterhalten“, kündigt Nürnberger an.

Derzeit ist der 31-Jährige im defensiven Mittelfeld eingesetzt und spielt eine überragende Saison. Am Sonntag erzielte er gar das zweite Tor zum 2:0-Sieg beim ASV Vach. Im Moment gehen beide Seiten davon aus, dass Bafra bis zur Winterpause für Amberg weiterspielt und in einer Doppelfunktion als Trainer in Röslau wirkt. „Vielleicht“, so Nürnberger, „geht es ja auch schneller“. Beide Klubs haben in diesem Jahr noch je vier Saisonspiele zu bestreiten.

Der Röslauer Vorsitzende freut sich auf die Zusammenarbeit: „Bobby ist als Spieler, Trainer und Mensch gereift und wird uns in unserer schwierigen Situation sicher weiterhelfen.“ Ob es noch zum Ligaerhalt reicht, wisse er nicht. Aber der Vertrag für den Heimkehrer behalte auch im Falle eines Abstiegs in die Bezirksliga Gültigkeit. Er stehe also nicht unter Druck. Zusätzlich will sich der Verein in der Winterpause nach Verstärkungen für einen in die Zukunft gerichteten Aufbau umschauen. Peter Perzl
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Martin Taucher und Alexandra Kern haben sich am Samstag, 30. August 2008, in der Röslauer Sankt-Johannis-Kirche das Jawort gegeben. Martin war viele Jahre lang beim FC Vorwärts aktiv, bis ihm vor etwa drei Jahren eine schwere Knieverletzung zum Aufhören zwang. Der FC Vorwärts schließt sich den zahlreichen Gratulanten an.


Alexander Fischer, Torjäger unserer zweiten Mannschaft,  und Britta Körzdörfer haben  am Samstag, 16. August 2008, geheiratet. Die standesamtliche Trauung fand im Röslauer Rathaus statt, die kirchliche in Schönbrunn. Nach dem Gottesdienst standen vorwiegend die Spieler der zweiten Mannschaft vor der Schönbrunner Kirche für das frischvermählte Paar Spalier.  Herzlichen Glückwunsch Alex und Britta! "Fischi" ist derzeit wegen eines Kreuzbandrisses außer Gefecht.
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Unser Mittelfeldspieler der ersten Mannschaft, Uwe Kittenberger, hat am Samstag, 9. August 2008, in der katholischen Kirche in Weißenstadt Mona Seebauer geheiratet.Nach dem Gottesdienst standen die Spieler der zweiten Mannschaft Spalier (die Erste musste zeitgleich bei der SpVgg Stegaurach antreten). Die gesamte Vorwärts-Familie wünscht dem jungen Paar auf dem gemeinsamen Lebensweg alles Gute.
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Mit einem eindrucksvollen ökumenischen Zeltgottesdienst auf dem Nebenplatz ist am Sonntag, 13. Juli 2008, der BD-Sensors-Sportpark "Auf der Hut" auch kirchlich geweiht worden. Trotz strömenden Regens war das Festzelt  gut besetzt. Der geplante Freiluftgottesdienst konnte aufgrund der Witterung freilich nicht stattfinden. Die Gottesdienstbesucher wurden musikalisch vom Röslauer Posaunenchor unter der Leitung von Klaus Küspert willkommen geheißen. Der katholische Geistliche Pfarrer Dr. Raphael Mabaka lobte den FC Vorwärts in seiner Begrüßungsansprache für die gelungene Anlage. Der evangelische Pfarrer Thomas Guba zog in seiner viel beachteten Predigt einen Vergleich zwischen dem Fußballsport und der Kirche. Sein Fazit: Fußball ist die wichtigste Nebensache der Welt, der Glaube an Gott das Wichtigste im Leben. Mit einer kurzen Lesung trug auch Ehrenvorsitzender Horst Hasselbacher zum Gelingen des Gottesdienstes bei. Nachdem die beiden Pfarrer das neue Spielfeld gesegnet hatten, gab es frische Weißwürste, serviert von Mitgliedern der neu gegründeten Jugendfördergemeinschaft "Oberes Egertal", die sich bei der Sportwoche toll präsentierte.
Die beiden Pfarrer Dr. Raphael Mabaka und Thomas Guba
Der Posaunenchor unter der Leitung von Klaus Küspert sorgte für die musikalische Umrahmung
Ehrenvorsitzender Horst Hasselbacher bei seiner Lesung
Auch Hauptsponsor Rainer Denndörfer war unter den Besuchern des Zeltgottesdienstes
Trotz des Regens war der Festzelt zum Gottesdienst gut gefüllt
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Verbandsspielleiter Jürgen Faltenbacher zeichnet Bernd Nürnberger (rechts), den Vorsitzenden des FC „Vorwärts“ Röslau, mit dem Ehrenzeichen in Silber des Bayerischen Fußballverbandes für seine allumfassende Tätigkeit als Vorsitzender im vergangenen Jahrzehnt aus. Foto: NeidhardtFestakt zur Einweihung des BD-Sensors-Sportparks "Auf der Hut"

Mit Mut, Sponsoren und vielen Helfern

Die Suche nach Superlativen fand schier kein Ende. Den letzten fand Horst Hasselbacher, der Ehrenvorsitzender des FC „Vorwärts“ Röslau: Ein „grandioser Sportpark“ sei entstanden im Gelände auf der „Hut“. Diesen Sportpark, der den Namen des Hauptsponsors BD Sensors trägt, haben am Freitag zahlreiche Prominente in einer höchst kompakten Feier im Festzelt offiziell eingeweiht. Tags darauf taten die Fußballer des gastgebenden Vereins und vom Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth das Gleiche nochmal auf dem grünen Rasen.

Wenn Bernd Nürnberger, Vorsitzender des FC „Vorwärts“, eingangs von einem Tag sprach, der in die Geschichtsbücher eingehen werde, dann hatte dies seine Begründung. Denn kaum ein Verein in der Region hat in den vergangenen Jahren ein derart aufwändiges Projekt gestemmt. Den „Riesenbatzen“ von gut 200 000 Euro habe der FC „Vorwärts“ investiert. Als die Planung für das heutige „Schmuckstück“ bekannt geworden war, hätten viele Betrachter den Röslauern zugestanden: „Ihr traut Euch was“, erinnerte der Vorsitzende. In der Tat seien er und seine Mitstreiter vielleicht schon ein bisschen verrückt gewesen, ein solches Projekt zu starten.

Viele Sponsoren und Helfer

Gelingen konnte das nur, indem neben dem Hauptsponsor zahlreiche örtliche Firmen ihre Leistungen und Materialkosten dem Verein gespendet hätten, hob Bernd Nürnberger hervor und dankte stellvertretend dritten Vorsitzenden Reinhold Zeitler als Chef des federführenden Betriebes: „Ohne ihn und seinen Fuhrpark hätten wir das nicht geschafft.“ Mit weit über 1000 Arbeitsstunden hatten auch die Helfer aus dem Verein großen Anteil an dem Großprojekt, wie Architekt Ralf Klaschka aus Hof betonte.

Zeitlers Dank an die ehrenamtlichen Mitarbeiter fiel nicht ganz ernst aus: „Ihr größtes Problem waren die Frauen. Wenn die ihren Mann suchten, dann hieß es: Er ist auf der Hut.“ Und die Antwort: „Bleib‘ gleich droben.“

Der Planer veranschaulichte die Größe des Projekts mit einigen Zahlen: etwa 1000 Kubikmeter Boden wurden ungebaut, 700 Meter Drainage 1000 Meter Kabel und fast 8000 Kubikmeter Rasen seien verlegt worden. Das alles geschieht auch für die beiden Fußball-Oberligamannschaften des Vereins. Es geschieht aber vor allem für den Nachwuchs, der neuerdings in einer Fördergemeinschaft „Oberes Egertal“ gemeinsam mit den Talenten von der SpVgg Weißenstadt trainiert. „Die Entscheidung für den neuen Sportpark war auch eine Entscheidung für unsere Kinder und Jugendlichen am Ort“, betonte der „Vorwärts“-Chef. Dessen Projekt ist mit dem Bau des Platzes und all dem, was dazugehört, noch nicht fertig: Im kommenden Jahr geht der Verein den zweiten Abschnitt an, bei dem unter anderem eine Zisterne angelegt und das komplette Gelände umzäunt werden wird.

So beeindruckt die Ehrengäste von der Anlage waren, so folgsam verhielten sie sich angesichts der Bitte von Moderator Thorsten Vogt von „Oberfranken-TV“, ihre Einlassungen auf zweieinhalb Minuten Länge zu beschränken und folgten ihr fast ausnahmslos. Landrat Dr. Karl Döhler griff Nürnbergers Hinweis auf, der Verein habe bei der Planung „einige Jahre rumgeeiert“ und warb um Verständnis dafür, dass auch die Politiker manche Entscheidungen revidierten. Gelungen sei das Projekt nur, „weil einer einfach kei‘ Ruh‘ gibt.“

Hohe Ehrung für den Motor

Das taten auch viele andere nicht, was bei Bürgermeister Gerald Schade den Eindruck erweckte, „die Rentner in dem Verein werden immer jünger.“ Uli Tröger, Vorsitzender des örtlichen Fanclubs des FC Bayern München, versprach weiter daran zu arbeiten, dass der Deutsche Rekordmeister irgendwann auf der Hut antreten wird. Manfred Kreitmeier, Bezirksvorsitzender des Bayerischen Landessportverbandes, versprach zunächst, dass der FC „Vorwärts“ demnächst die beantragten Fördermittel erhalten werde. Schließlich erinnerte er an einen Sportfunktionär von einst, der die bekannten vier F ergänzen wollte: Frisch, fromm, fröhlich, frei – forwärts.“

Als die Veranstaltung dann inklusive Talkrunde – Bericht darüber folgt morgen auf unserer Sportseite – nach deutlich unter zwei Stunden beendet war, da zeichnete Jürgen Faltenbacher, Spielleiter des Bayerischen Fußballverbandes, den Motor des ganzen Projektes aus: Bernd Nürnberger erhielt das Ehrenzeichen in Silber des Bayerischen Fußballverbandes. Dessen Tätigkeitsprofil reiche von Verhandlungen mit Sponsoren über die Pflege der Internetseite bis zum Rasenmähen und Brotzeitholen.
                                                          Autor: Wolfgang Neidhardt, Frankenpost
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Sie redeten bei einer Talkrunde im Rahmen der Einweihungsfeier viel und offen über Geld: Rainer Denndörfer, Jürgen Faltenbacher und Karlheinz Bram (von links) Foto: NeidhardtTalkrunde bei der Einweihung des Röslauer Sportparks am 4. Juli 2008

Angebot sinkt, Nachfrage steigt, Geld stinkt nicht


„Reden wir über Geld.“ So hätte die Gesprächsrunde überschrieben sein können, die der FC „Vorwärts“ Röslau anlässlich der Einweihung seines neuen Sportparks initiiert hatte. Das, was bei den Fußball-Amateuren immer noch gerne verschwiegen oder hinter vorgehaltener Hand ausgetauscht wird, das nahmen die Diskutanten ausdrücklich zum Thema: Die Tatsache, dass es auch im Amateurfußball natürlich und vorderhand ums Geld geht.

Was ist anrüchig?

Rainer Denndörfer hat daraus noch nie einen Hehl gemacht. Der Unternehmer aus Thierstein sponsert den FC „Vorwärts“ Röslau und dessen Sportpark-Projekt, aber auch einige andere Sportvereine im Fichtelgebirge. Und er bekennt sich dazu, dass auch für Amateurfußballer die Prinzipien der Wirtschaft gelten: Angebot und Nachfrage beispielsweise oder Preis und Gegenleistung. „Was ist anrüchig daran, wenn Geld ehrlich verdient und im Sinne der Gemeinschaft eingesetzt wird“, fragt Denndörfer. Nichts, scheint Jürgen Faltenbacher, Spielleiter beim Bayerischen Fußballverband, antworten zu wollen: „Geld gehört zum Amateurfußball.“

Bezirkschef Karlheinz Bram legt nach: Früher sei die „Brotzeit vom Metzger“ der Lohn für einen Amateurkicker gewesen, heute ist‘s eben eine Barschaft, die manch einem beträchtlich erscheinen mag. Der Bezirksvorsitzende versucht relativ abstrakte Grenzen zu ziehen: „Nur kaufen, kaufen, kaufen – das bringt einen Verein auf Dauer nicht weiter.“ Geld gegen Leistung ja, aber parallel dazu sich selbst Leistung aufzubauen mit Nachwuchsarbeit – so kann er sich den Amateurklub von heute vorstellen.

Schon an der Basis gibt es heute höchst ordentliche Honorare. Einen Grund dafür, wenn nicht den wichtigsten, nennt Rainer Denndörfer: die demografische Entwicklung. Die Deutschen werden immer älter. Folge: Es gibt weniger junge, talentierte Fußballer, aber immer noch viele Vereine. „Das regelt sich übers Geld.“ Dessen Geben und Nehmen folge eben den Regeln von Angebot und Nachfrage. Ersteres ist dünner geworden, letztere mindestens gleich geblieben.

Zwar äußert Rainer Denndörfer ausdrücklich Respekt vor Vereinen wie dem TSV Bad Berneck, der angesichts zu hoher Forderung von unterklassigen Spielern seine Mannschaft aus der Bezirksliga zurückgezogen hat. Doch der FC „Vorwärts“ Röslau liegt ihm logischerweise näher. Wobei er betont: Sponsor und Verein müssten in wesentlichen Punkten einig sein: Tätigkeitsbereich, Ziele, Visionen, Tugenden. „Wir zum Beispiel machen nur ein Ding“, erzählt Denndörfer von seinem erfolgreichen Unternehmen. Und der Röslauer Verein verzettele sich nicht, konzentriere sich ganz darauf, schlagkräftige Bezirksoberligamannschaften ins Rennen zu schicken und für einen starken Unterbau zu sorgen, unter anderem in einer Jugendfördergemeinschaft mit dem Nachbarn SpVgg Weißenstadt.

Karlheinz Bram ermuntert manchen Funktionär angesichts des Beispiels Röslau: „Ein Verein hat etwas zu verkaufen, vielleicht mehr, als mancher denkt.“ Schließlich seien Vereinsnamen heute durchaus Marken. Und wenn diese attraktiv erscheinen, dann lässt sich ein Sponsor (Bram: „In Oberfranken vielleicht noch zu wenige“) nicht lange bitten. Im Falle Röslau und BD Sensors stehe nicht nur die Leistung im Mittelpunkt. Denndörfer erklärt: „Es geht nicht nur darum, Geld zu kassieren, sondern auch den Sport nach außen darzustellen.“ Und, so ergänzt Faltenbacher, „es geht nicht nur um Siege, sondern um ein intaktes soziales Umfeld.“ Davon profitiert dann wieder der Sponsor, dem an einem guten lokalen Image gelegen ist, das ihm gute Mitarbeiter und ein intaktes Umfeld beschert.

Freilich räumt Rainer Denndörfer ein, dass es schwieriger wird, für gutes Geld gute Leistung zu bekommen. Das liegt aus seiner Sicht an einer „Deformation des Wohlfahrtsstaates“. Diese raube vielen Menschen die Leistungsorientierung. Auch das sieht er neben der demografischen Entwicklung als Anstoß für die Vereine, sich für Kooperationen offener zu zeigen als bisher.

Aufstiegspläne mit Augenmaß

Der Gastgeber vom Freitag kooperiert beim Jugendfußball mit der SpVgg Weißenstadt. Und er hat sich beim Spiel der Erwachsenen offenbar den Blick für die Realität und das Augenmaß bewahrt, ohne den Ehrgeiz zu verlieren. „In der Landesliga könnte ich mir den FC ,Vorwärts‘ schon gut vorstellen“, bekräftigt Jürgen Faltenbacher, ohne Widerspruch zu ernten. Als der Spielleiter der Bayernliga am Ende der Veranstaltung dann aber den „Vorwärts“-Vorsitzenden Bernd Nürnberger ehrt und die Hoffnung auf ein Wiedersehen in seiner Liga ausspricht, da wirft der Röslauer Vereinschef sofort ein: „Nein, die Bayernliga ist mit Sicherheit zu hoch für uns.“
                                                           Autor: Wolfgang Neidhardt, Frankenpost
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Unser Manndecker in der BOL-Mannschaft, Hogler Sieg, und Julia Nickl haben sich am Samstag, 7. Juni 2008, in der Röslauer Sankt-Johannis-Kirche das Jawort gegeben. Spieler der ersten und zweiten Mannschaft standen dabei für das junge Paar Spalier. Gar nicht so einfach war es für die Braut, gleich nach dem Verlassen der Kirche einen Ball zu treffen (Bild oben). Unser Bild unten zeigt die Vorwärts-Truppe mit dem Brautpaar.
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Eine Radtour zum Weißenstädter See hat unsere E-Jugend mit Trainer Ralf Lederer an der Spitze im Mai 2008 unternommen. Unser Bild zeigt einen Teil der Jugendlichen am See.
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33 Interessierte waren am Freitagabend, 4. April, zur Gründung der Jugendfördergemeinschaft "Oberes Egertal" ins Sportheim der SpVgg Weißenstadt gekommen; 14 schrieben sich spontan als Gründungsmitglieder ein.  Zu gleichberechtigten Vorsitzenden wurden Horst Hasselbacher, Röslau, und Wolfgang Heß, Weißenstadt, gewählt. Kassiererin ist Ingeborg Thoma, Weißenstadt, Schriftführer Gerald Medick, Röslau. Jugendleiter sind Christine Wolf, Weißenstadt, und Günther Zimmermann, Röslau. Dem Beirat gehören an: Bernd Nürnberger, Heinz Hager, Dieter Ernstberger, alle Röslau, sowie Rainer Popp, Florian Mäder und Markus Zitzmann, alle Weißenstadt. Revisoren sind Siegfried Kießling, Röslau, und Markus Bechert, Weißenstadt. Im Laufe des Abends traten weitere Mitglieder der JFG bei.

Die Jugendfördergemeinschaft, die sich künftig um alle Großfeldmannschaften kümmert (von der A bis zur D), nimmt mit Beginn der Saison 2008/09 den Spielbetrieb auf. Die E-, F- und G- Jugendlichen bleiben bei ihren Stammvereinen.
 
Bei der Gründungsversammlung in Weißenstadt erläuterten die Vorsitzenden der beiden Fußballvereine Bernd Nürnberger (Röslau) und Alfred Neuper (Weißenstadt) den Sinn der Neugründung. So soll den Jugendspielern der beiden Vereine eine bessere sportliche Perspektive geboten werden. Die Gemeinschaft sorgt für einen regelmäßigen Trainingsbetrieb, die Betreuung der Mannschaften in den Altersgruppen A bis D und sorgt für deren Ausstattung. Auch die Teilnahme am Spielbetrieb wird zugesichert.

Die Vereine erhoffen sich damit, die Anzahl der Spieler pro Mannschaft deutlich zu erhöhen sowie den Leistungsstandard in den Mannschaften höher und ausgeglichener zu halten. Die beiden Fußballvereine verpflichten sich, ihre Sportstätten zur Verfügung zu stellen und den Mannschaften möglichst jeweils zwei Trainer zu stellen. Nach Beendigung des E-Juniorenjahrgangs werden die Spieler in die JFG integriert. Bei Erreichen der Altersgrenze für die Erwachsenenmannschaften müssen die Jugendfußballer in ihren jeweiligen Stammverein zurückkehren.

Der Röslauer FC-Vorsitzende Bernd Nürnberger freute sich über die gut besuchte Gründungsversammlung. Beide Vereine hätten im vergangenen Jahr eine gute Vorbereitungsarbeit geleistet. Angesichts der demographische Entwicklung wollten die beiden Vereine die Weichen stellen, solange sie noch in der Lage seien, selbstständig den Jugendsport zu betreiben.

Laut der an diesem Abend einstimmig beschlossenen Satzung werden automatisch alle Jugendspieler, die zugleich Mitglied in einem der Stammvereine sind, beitragsfrei Mitglied. Der „JFG Oberes Egertal“ kann man aber auch unabhängig als Mitglied beitreten. Geleitet wird die Fördergemeinschaft von zwei gleichberechtigten Vorsitzenden.

Die Versammlung stellte auch die formellen Anträge zur Aufnahme des neuen Vereins in den Bayerischen Landessportverband, den Bayerischen Fußballverband und den Kreisjugendring.

Der neue Vorsitzende Horst Haselbacher dankte für das Vertrauen. Beim Neuaufbau der Fördergemeinschaft sei viel Kraft und Arbeit zu leisten. Sein gleichberechtigter Kollegen Wolfgang Heß, wies darauf hin, dass vor allem die gute Zusammenarbeit mit den Trainern überaus wichtig sei. Nach jetzigem Stand der Planungen könnten im Sommer 2008 sieben Mannschaften für den Spielbetrieb gemeldet werden. Dafür würden noch Trainer gebraucht.

Glückwünsche für einen erfolgreichen Start erhielt die neue Jugendfördergemeinschaft vom Röslauer Bürgermeister Gerald Schade, dem zweiten Bürgermeister Weißenstadts, Alfred Neuper, und dem zukünftigen Weißenstädter Bürgermeister Frank Dreyer.
Die Verantwortlichen der JFG „Oberes Egertal“ mit Bürgermeister Gerald Schade, Röslau, und zweitem Bürgermeister Alfred Neuper, Weißenstadt (von links): Gerald Medick, Dieter Ernstberger, Florian Mäder, Rainer Popp, Ingeborg Thoma, Gerald Schade, Wolfgang Heß, Heinz Hager, Alfred Neuper, Horst Hasselbacher, Bernd Nürnberger, Christine Wolf und Markus Zitzmann. Es fehlt: Günther Zimmermann
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Ein heftiger Wintereinbruch in der Osterwoche hat den Spielbetrieb im Bezirk Oberfranken völlig zum Erliegen gebracht. Auch eine Woche später, am Wochenende 29./30. März 2008, ging auf dem Sportgelände "Hut" nichts. Die Punktspiele der ersten Mannschaft gegen den TV Ebern und der "Zweiten" gegen BC Furthammer mussten abgesagt werden. Unsere Bilder entstanden am Donnerstag, 27. März 2008. So viel Schnee (zum Teil einen halben Meter) hatte es den ganzen Winter über nicht gegeben. Ab 28. März begann es dann zu tauen.
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Walter Rothenberger bekam zu Hause die Ehrung für 70-jährige Treue zum FC Vorwärts nachgereichtBei der mit rund 60 Mitgliedern gut besuchten Jahreshauptversammlung des FC Vorwärts am 22. Februar 2008 wurde Vorsitzender Bernd Nürnberger für weitere zwei Jahre einstimmig in seinem Amt bestätigt. Zweiter Vorsitzender bleibt Heinz Hager.  Als neuer dritter Vorsitzender wurde Reinhold Zeitler gewählt, der Thomas Matiaschek ablöst. „Schmettl“ stellte sich nach zehnjähriger Tätigkeit nicht mehr zur Wahl. Das Amt des Kassiers bekleidet weiterhin Reiner Tröger, Schriftführer bleibt Siegfried Kießling, Geschäftsführer ist auch künftig  Klaus Layritz. Weitere Vorstandsmitglieder mit festem Aufgabenbereich sind Walter Lenz und Edwin Hager.

Zu Beiratsmitgliedern  wurden Gerhard Meier, Carsten Schindler, Patrick Ogrissek und Dieter Pietz gewählt. Als Patzkassierer fungieren Walter Haberer, Ludwig Schaumberger, Ulrich Wunderlich, Herbert Ogrissek und Klaus Rosenberger. Neue Kassenrevisoren sind Gerald Medick und Thomas Matiaschek. Die Wahlen gingen unter der Leitung von Ehrenvorsitzendem Horst Hasselbacher reibungslos über die Bühne. 

Zu Beginn der Hauptversammlung hatte Vorsitzender Bernd Nürnberger Bürgermeister Gerald Schade, zweiten Bürgermeister Kurt Lederer, die Gemeinderäte Dieter Wunderlich und Reinhold Zeitler, Ehrenvorsitzenden Horst Hasselbacher sowie die Ehrenmitglieder Dieter Ernstberger, Helmut Polster und Max Layritz willkommen geheißen. Nürnbergers  besonderer Gruß galt den Jubilaren. Nach einem ehrenden Gedenken an die im Jahr 2007 verstorbenen Mitglieder stellte Bürgermeister Gerald Schade die Aktivitäten des Fußballclubs heraus. Er lobte den Verein auch für den Mut und Weitblick, ein neues Rasenspielfeld zu bauen. Besonders freue es ihm, dass beim „Vorwärts“ in vielen Bereichen richtig zusammengelangt werde, sagte Schade.

In seinem ausführlichen Rück- und Ausblick ging Vorsitzender Bernd Nürnberger vor allem auf die laufende Baumaßnahme und die sportliche Situation (siehe dazu eigenen Artikel  darunter). Er betonte, dass man voll im Kostenrahmen liege.

Ausführliche Berichte gaben anschließend Geschäftsführer Klaus Layritz über den Wirtschaftsbetrieb und Kassier Reiner Tröger. Er sprach vom größten Umsatz in der Vereinsgeschichte, bedingt durch den Sportplatzbau. Die Mitgliederzahl habe sich trotz zahlreicher Todesfälle und auch einiger Austritte leicht erhöht: von 402 auf 404. Erfreulich: Der Mitgliederstand an Jugendlichen bis 17 Jahren betrage 22 Prozent. Revisor Helmut Polster bescheinigte Tröger einwandfreie Kassenführung.

Einstimmig beschlossen wurde der Beitritt zur Jugendfördergemeinschaft "Oberes Egertal" ab Sommer 2008. Nürnberger berichtete hier von zahlreichen konstruktiven Vorgesprächen mit der SpVgg Weißenstadt. Nach derzeitigem Stand werde die JFG im Sommer mit sieben Teams den Spielbetrieb aufnehmen. Die Gründungsversammlung findet Anfang April statt.

Nachdem Vorsitzender Bernd Nürnberger die Mitglieder nochmals eingehend über den laufenden Platz- und Gerätehaus informiert hatte und ein Festausschuss für das Wiesenfest 2009  gegründet worden war, stand der Punkt Ehrungen auf der Tagesordnung. Seit 25 Jahren halten Horst Fischer, Andreas Kosinsky, Matthias Hasselbacher, Bernd Seidel und Heinz Theuerling die Treue. Die goldene Ehrennadel für 40-jährige Treue erhielten Willi Schneider und Klaus Layritz, die goldene Ehrennadel mit Kranz bekamen Wilfried Sommerer, Max Schlager und Adolf Hahn, die dem FC Vorwärts seit 50 Jahren die Treue halten. Sage und schreibe seit 70 Jahren sind die Ehrenmitglieder Walter Rothenberger und Max Layritz beim Verein. Beide erhielten eine Ehrenurkunde des FC Vorwärts, die goldene Ehrennadel des Bayerischen Fußballverbandes und eine Ehrengabe des DFB. Max Layritz nahm an der Hauptversammlung teil, Walter Rothenberger bekommt die Ehrung nachgereicht.

Im Namen der Geehrten bedankte sich abschließend Willi Schneider beim Verein und wünschte der ersten Mannschaft den Aufstieg in die Landesliga.
Foto: Willi Dittrich
Die bei der Jahreshauptversammlung anwesenden Jubilare (von links):Vorsitzender Bernd Nürnberger, Wilfried Sommerer (50), Klaus Layritz (40), Max Layritz (70), Bürgermeister Gerald Schade, Max Schlager (50), Horst Fischer (25) und Willi Schneider (40).

Auszüge aus der Rede von Vorsitzendem Bernd Nürnberger bei der Jahreshauptversammlung am 22. Februar 2008:

„Lasst mich wie immer meinen Rückblick mit dem sportlichen Teil beginnen. Unsere erste Mannschaft steht zur Winterpause so gut da wie noch nie zuvor in der Vereingeschichte. Der FC Vorwärts, so könnte man es vorsichtig ausdrücken, hat zumindest einige Zehen in der Tür zur  Landesliga.  Und wenn sich für uns am Ende der Saison diese Türe öffnen sollte, werden wir selbstverständlich eintreten. Allerdings ist bis dahin noch ein weiter und steiniger Weg, was auch die derzeitge Vorbereitung zeigt. Unsere Mannschaft hat eine tolle Vorrunde gespielt; die Winterpause ist für uns freilich zwei bis drei Wochen zu früh gekommen. Es wäre nur wünschenswert, dass die Mannschaft an die guten Leistungen der Vorrunde anknüpfen kann. Dazu gehört aber auch, dass alle bedingungslos mitziehen.

Natürlich ist die Landesliga für uns kein Muss, das wäre ja  vermessen. Wir sind freilich auch sehr gut in der BOL aufgehoben. Aber wenn man die Mannschaften anschaut, die in der LL spielen, wäre es für den FC Vorwärts schon reizvoll. Es gäbe nach heutigem Stand deutlich mehr Derbys als jetzt. Und ich bin sicher, mit einem so starken und kompetenten   Sponsor wie BD Sensors im Rücken, wäre das Projekt auch  zu schultern.

Dass es bislang so gut gelaufen ist, ist sicher ein großes Verdienst unseres Trainers Otto Nachtmann, den ich an dieser Stelle für  seine erfolgs- und vereinsorientierte Arbeit danken möchte. Ich wünsche mir, dass diese Zusammenarbeit noch lange andauern wird. Die Weichen für die kommende Saison sind im Prinzip bereits gestellt. Wir sind uns einig, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Die Entscheidung des Vorstandes steht noch aus, dürfte aber nur eine Formsache sein.  

Nicht versäumen möchte ich natürlich, darauf hinzuweisen, dass der FC Vorwärts Röslau heuer das erste Hallenmasters im alten Fußballkreis Marktredwitz mit einem 4:0-Sieg im Finale gegen unsere Freunde vom ZV Thierstein gewonnen hat. Der Lohn für den Hallenmaster-Titel war der Gewinn eines kompletten Satzes Trikots. Erwähnenswert auch der zweite Platz beim Hochfranken-Turnier in Selb. Ausgerechnet im Finale gegen den FC Trogen haben wir an diesem Tag unser schwächstes Spiel bestritten. 

Die zweite Mannschaft mischt in der Kreisklasse hervorragend mit. Hier ist ebenfalls noch alles möglich. Auch die zweite Mannschaft hat den Verantwortlichen und Fans viel Freude bereitet. Sicher mit ein Verdienst von Korel Gülmen, den ich an dieser Stelle ebenfalls sehr herzlich für seine Arbeit danken möchte. Dank sagen möchte ich aber auch unserem Spielleiter  Roland Wunderlich für seine zuverlässige Arbeit. 

Recht ordentlich in der Bezirksoberliga schlagen sich auch unsere Damen. Sie stehen auf einem vorderen Mittelfeldplatz.  Dank auch hier unserem Trainer Markus Sieg. Bei der Hallen-Bezirksmeisterschaft vor knapp zwei Wochen in Kulmbach schied die Mannschaft unglücklich im Viertelfinale aus. Bis dahin hat sie alles weggeputzt.

Ein strammes Jahr haben unsere Altherren mit zahlreichen Spielen und Turnieren vor sich. 

Unsere Jugendmannschaften schlagen sich in ihren Klassen ebenfalls achtbar. Erwähnenswert vor allem das Abschneiden unserer A-Junioren in der Kreisliga, die vor dem Zusammenschluss der Fußballkreise Hof und Marktredwitz den Rang einer Bezirksliga hatte.

Wie all unsere Jugendmannschaften abgeschnitten haben, werden wir ausführlich  bei der Halbjahresversammlung im Juni erfahren. 

Im kommenden Jahr steht ein großer Einschnitt bevor. Wir werden im Jugendbereich unsere Kräfte bündeln und zusammen mit der SpVgg Weißenstadt die JFG „Oberes Egertal“ aus der Taufe heben. 

Unsere Hauptaktion im zurückliegenden Jahr war der Platz- und Gerätehausbau. Dieses Projekt hat uns alle in Atem gehalten. Beim Platzbau sind wir voll im Soll, beim Gerätehausbau hängen wir etwas nach. In den nächsten Wochen und Monaten  gibt es für uns noch jede  Menge Arbeit. Dank schon jetzt an die vielen freiwilligen Helfer mit Reinhold Zeitler, Torsten Meyer, Patrick Ogrissek, Thomas Matiaschek und Siegfried Kießling an der Spitze. 

Voraussichtlich am 13. Juli  soll der neue BD Sensors Sportpark „Auf der Hut“ mit einer Sportwoche feierlich eingeweiht werden. Alle Mannschaften, von den Kleinsten bis zu den Altenherren, werden hier mit eingebunden. Natürlich sind wir bestrebt,  zur Einweihung auch einen attraktiven Gegner auf der „Hut“ zu präsentieren. 

Ich habe es betont, dass neue Sportgelände wird den Namen BD Sensors-Sportpark „Auf der Hut“ tragen. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei unserem neuen Hauptsponsor Rainer Denndörfer, der sich für heue entschuldigen lässt,  für sein großes Engagement beim FC Vorwärts Röslau bedanken. Für uns als Verein war es ein Glücksfall, so ein erfolgreiches Unternehmen mit einem fußballbegeisterten Chef zu gewinnen. Wir haben als Verein im Gegenzug die Aufgabe, den Namen BD Sensors positiv nach außen zu tragen, und ich denke, dass ist uns bislang recht gut gelungen. 

Bedauerlich ist in diesem Zusammengang, dass sich unser  langjähriger Sponsor Joachim Stegner praktisch über Nacht wieder in Richtung TSV Thiersheim verabschiedet hat. Der FC Vorwärts Röslau hat Joachim Stegner jedenfalls viel zu verdanken. Ohne sein langjähriges Engagement würde der Verein heute nicht da stehen, wo er ist. Deshalb werdet ihr von mir auch kein böses Wort hören. Ich kann an dieser Stelle nur noch einmal sagen: Danke, Joachim Stegner für alles, was Du für den FC Vorwärts getan hast. 

Liebe Mitglieder und Freunde,

ich möchte die heutige Hauptversammlung  auch dazu  nutzen, mich bei allen, die sich für den FC Vorwärts engagieren, ganz herzlich zu  bedanken: angefangen bei unserem von Walter Lenz geführten Rentnerteam, das stets für  ordentliche Plätze gesorgt hat. Viele Spieler wissen gar nicht, wie viel Arbeit für die Platzpflege nötig ist. Ganze Nachmittage haben diese Herren auf der Hut verbracht. Und wir können im Interesse unseres Vereins nur hoffen, dass dies so bleibt. Bedanken möchte ich mich  bei allen Mitgliedern und Fans, die bereit sind, Wirtshausdienst und Dienst in der Bratwurstbude zu machen. Dank natürlich auch all unseren Gönnern und den Mitgliedern des Förderkreises. Herzlichen Dank allen, die auch heuer bei der Weihnachtssammlung ihren Geldbeutel weit aufgemacht haben. Ein herzliches Vergeltsgott  unseren Platzkassierern, allen freiwilligen Helfern bei Arbeitseinsätzen, unserer Trikotwäscherin, unserer Putzfrau,  Dank dem BRK Röslau für den Sanitätsdienst auf der Hut, Dank unserem Masseur Christopher  für die medizinische Betreuung vor, während und nach den Spielen. Und ein besonderer Dank unseren derzeit einzig aktiven Schiedsrichtern Heinz  Neudert.  

Apropos Schiedsrichter. Wir zahlen derzeit pro Saison 270 Euro Strafe, weil wir das SR-Soll nicht erfüllen. Ich appelliere vor allem an unsere jüngeren Mitglieder und an die Damen, sich mit dem Thema „Schiedsrichter“ intensiv zu befassen. Gestern hat wieder ein  Neulingskurs begonnen. Vom Verein würden Interessenten jede Unterstützung erhalten.

Ganz wichtig für uns ein wird auch künftig der Wirtschaftsbetrieb. Wir sind hier auf die Unterstützung aller Mitglieder angewiesen. Ohne gut funktionierenden Wirtschaftsbetrieb ist auch kein geordneter Spielbetrieb notwendig. Bitte langt hier in den nächsten Monaten alle tüchtig mit zu, gebt uns keinen Korb, wenn wir euch darauf ansprechen. Auch für unsere Arbeitseinsätze brauchen wir jede Menge Freiwillige.

Ich möchte abschließend noch der Gemeinde Röslau und dem Landkreis Wunsiedel für die finanzielle Unterstützung beim Sportplatzbau danken. Ich denke, mittlerweile hat die große Anzahl der  Gemeinderäte erkannt, welcher Werbeträger der FC Vorwärts für Röslau ist. Querschüsse kommen hier leider immer nur aus einer Richtung. Wir als Verantwortliche des FC Vorwärts werden alles tun, damit wir  weiterhin ein guter Botschafter für die Gemeinde sind.  Doch alleine können wir es nicht schaffen. Da muss ein Rädchen ins andere greifen. In diesem Sinne herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit und dem FC Vorwärts Glückauf für 2008!“
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Zum Spiel beim Hallenmasters am 6. Januar 2008 in Mitterteich zwischen dem FC Vorwärts Röslau und dem TSV Thiersheim (6:4), dem Leserbrief von Kathrin Fürtsch unter dem Titel „Hollywood in Röslau“, zum Bericht „Rote Karte erhitzt weiter die Gemüter“ (beides in der Frankenpost-Ausgabe vom 8. Januar) sowie zu diversen Einträgen auf den Internetseiten des FC Vorwärts und des TSV Thiersheim nimmt der Vorstand des FC Vorwärts wie folgt Stellung:
 
Vielleicht hätte Kathrin Fürtsch den Frankenpost-Lesern  der Fairness halber  besser  nicht verschweigen  sollen, dass sie die Freundin des Thiersheimer Rotsünders Georg Seidel ist. Das alte Sprichwort, Liebe macht blind, trifft hier wieder einmal voll und ganz zu. Wer einem so traditionsreichen Verein wie dem FC Vorwärts Röslau Ratschläge erteilen will, sollte zumindest wissen, wie man sich auch als Thiersheimer Fan  auf der Tribüne benimmt und nicht mit Kraftausdrücken um sich wirft. Von daher erübrigt sich  jeder weitere Kommentar zu den Ausführungen  der "begeisterten Zuschauerin", wie sich selbst bezeichnet.
Der Vorstand des FC Vorwärts steht voll hinter seinem Mannschaftskapitän Ali Sener, der nicht nur ein toller Fußballer (sicher mit gewissen Eigenheiten), sondern auch ein Pfundskerl ist. Um unser Ansehen, um das wir uns schon selbst kümmern, kann es nicht so schlecht bestellt sein, wenn man die Zuschauerstatistiken der vergangenen Jahre anschaut. Und außer ein paar Wenigen (aus dem kleinen Thiersheimer Fanblock)  haben wir bei Seners Siebenmeter im Halbfinale gegen Mitterteich niemand pfeifen hören. Vielleicht hat  Kathrin Fürtsch hier selbst zu laut gebrüllt? 

Zur Sache selbst: Jeder in der Halle hat gesehen, dass im entscheidenden Spiel Röslau gegen Thiersheim Georg Seidel (TSV) Ali Sener mit beiden Händen umgestoßen hat. Ob dann Ali Sener vielleicht etwas zu theatralisch gefallen ist oder nicht, mögen andere beurteilen. Aber man kann doch hier nicht plötzlich das Opfer zum Täter machen. Der Schiedsrichter stand zwei Meter daneben und hat den Vorfall genau beobachtet. Ihn und Ali Sener jetzt zu  Sündenböcken abzuqualifizieren, ist lächerlich und schäbig zugleich.

Aber es ist halt der wesentlich einfachere Weg:  Wenn’s nicht läuft, sind immer die anderen schuld. Vielleicht sollten die Thiersheimer einmal analysieren, wie viele Zeitstrafen sie während des ganzen Turniers bekommen haben und wie viele der FC Vorwärts Röslau. Da wird dann schnell klar, wer hier die fairere Mannschaft war und ist. Aber natürlich war auch die Zeitstrafe  gegen Torhüter Mötsch nicht berechtigt, weil man ja außerhalb des Siebenmeter-Raums mit gestrecktem Bein gegen einen Angreifer einsteigen darf. Natürlich war  auch die Zeitstrafe  des ansonsten  so besonnenen Alexander Schöffel nicht berechtigt, weil ja stetiges Meckern gegen den Schiedsrichter  seit Neuestem erlaubt ist. An dieser Stelle kann man auch das Hochfrankenturnier als Beispiel heranziehen, bei dem  sich die Thiersheimer im Spiel gegen FK 06 Südring Selb ähnlich verhalten  haben.

Wir hätten überhaupt kein Problem, sachlich darüber zu diskutieren, ob es für Seidel vielleicht auch zwei Minuten getan hätten. Da aber für solche Aktionen im Amateurfußball auch auf dem Rasen stets Rot gezeigt wird, hatte der Schiedsrichter doch gar keine andere Wahl. Fakt ist einfach: Seidel ist gegen Sener handgreiflich geworden.

Nach der einseitigen Stellungnahme von  Kreisspielleiter Unger ist es für uns schon eine gewisse Genugtuung,  dass auch ein Mitglied des Sportgerichts die Aktion genauso gesehen hat wie der Schiedsrichter. Denn aus einem X kann man kein U machen. Und bei allem Hick-Hack sollten wir eines nicht vergessen:   Es war nur ein Fußballspiel!                        Röslau, 8. Januar 2008               Der Vorstand          
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Torhüter Björn Engelmann als NikolausSehr gut besucht war am 22. Dezember 2007 die Seniorenweihnachtsfeier im voll besetzten Sportheim „Hut“. Der besondere Gruß von Vorsitzendem Bernd Nürnberger galt erstmals bei einer Weihnachtsfeier dem neuen Hauptsponsor Rainer Denndörfer mit Gattin.
Nach einigen nachdenklichen Worten blickte Nürnberger kurz auf das abgelaufene Vereinsjahr zurück. Für den FC Vorwärts sei  dies heute die dritte Weihnachtsfeier innerhalb einer Woche. Am Freitag, 14.12, waren die A- C-Jugend an der Reihe, tags darauf die F-, E- und G-Jugend. Er dankte nochmals allen Jugendtrainern für ihre Arbeit. 
Die erste Mannschaft stehe zur Winterpause der Bezirksoberliga so gut da wie noch nie zuvor in der Vereingeschichte. Der FC „Vorwärts“, so könnte man es vorsichtig ausdrücken, klopfe an der Tür zur Landesliga.  „Und wenn sich für uns am Ende der Saison diese Türe öffnen sollte, werden wir selbstverständlich eintreten“, ließ Nürnberger gar keine Zweifel aufkommen. An dieser Stelle sprach er Trainer Otto Nachtmann  ein ganz großes für  seine beharrliche, konsequente, erfolgs- und vereinsorientierte Arbeit, die hoffentlich noch lange andauern werde.  

Die zweite Mannschaft mische in der Kreisklasse hervorragend mit. Auch hier sei in der Rückrunde noch alles möglich. Auch die zweite Mannschaft habe  den Verantwortlichen und Fans viel Freude bereitet. Sicher mit ein Verdienst von Korel Gülmen, den Nürnberger ebenfalls sehr herzlich für seine Arbeit dankte. Dankesworte richtete   er auch an  Spielleiter  Roland Wunderlich.
Wacker in der Bezirksoberliga schlagen sich nach Nürnbergers  Worten auch die Damen. Sie stünden  auf einem vorderen Mittelfeldplatz. „Wenn hier Markus Sieg immer seine Wunschformation aufbieten könnte, wäre hier sicher noch viel mehr drin.“ An Markus Sieg gewandt, sagte der Vorsitzende: „Danke Markus für Deine Arbeit.“
Die Altherren stünden seit Sommer unter der Leitung von Alexander Martin. „Unsere Altherren sind ein fester Bestandteil unseres Vereins und nicht mehr wegzudenken.“ 
Voll besetzt war das Sportheim "Hut" bei der Weihnachtsfeier
Die  Hauptaktion im zurückliegenden Jahr sei zweifelsohne der Platzbau gewesen. „Dieses Projekt hat uns alle in Atem gehalten. Beim Platzbau sind wir voll im Soll, beim Gerätehausbau hängen wir etwas nach. Im Frühjahr gibt es für uns noch jede  Menge Arbeit“, betonte der Vorwärts-Vorsitzende. Worte des Dankes richtete er  hier an die vielen freiwilligen Helfer mit Reinhold Zeitler, Torsten Meyer, Patrick Ogrissek, Thomas Matiaschek und Siegfried Kießling an der Spitze.
Im Juli 2008, vom 11. bis 20., soll der neue BD Sensors Sportpark „Auf der Hut“ mit einer Sportwoche feierlich eingeweiht werden. Alle Mannschaften, von den Kleinsten bis zu den Altenherren, werden hier laut Nürnberger mit eingebunden. Natürlich werde zur Einweihung auch einen attraktiven Gegner geben. Die Verhandlungen liefen momentan. Nürnberger: „Wir hoffen, bis Anfang Januar 2008 Klarheit zu haben.“
Nürnberger bedankte sich  an dieser Stelle ganz herzlich beim neuen  Hauptsponsor Rainer Denndörfer für sein großes Engagement beim FC Vorwärts Röslau. „Für uns als Verein war es ein Glücksfall, so ein erfolgreiches Unternehmen mit einem fußballbegeisterten Chef zu gewinnen. Lieber Rainer, ich hoffe, Du hast Deinen Schritt bislang noch nicht bereut. Ich hoffe und wünsche mir, dass diese Zusammenarbeit viele Jahre andauern möge uns dass beide Seite daraus ihren Nutzen ziehen.“
Spielte auf seinem Akkordeon Weihnachtslieder: Moritz Schmidt
Ein besonderes Dankeschön sprach Nürnberger auch Joachim Stegner von der Firma Richter und Stegner für seine großartige Unterstützung aus.
Ein großes Lob zollte Nürnberger dem von Vorstandsmitglied Walter Lenz geführten Rentnerteam, das  stets  für  ordentliche Plätze gesorgt habe. Dank sagte Nürnberger allen Mitgliedern und Fans, die bereit sind, Wirtshausdienst zu machen oder den Dienst in der Bratwurstbude zu übernehmen. „Dank natürlich unseren Gönnern und den Mitgliedern des Förderkreises. Dank allen, die auch heuer bei der Weihnachtssammlung ihren Geldbeutel wieder weit aufgemacht haben. Ein herzliches Vergeltsgott  auch unseren Platzkassierern, allen freiwilligen Helfern bei Arbeitseinsätzen, unserer Trikotwäscherin, unserer Putzfrau,  dem BRK Röslau für den Sanitätsdienst auf der Hut, Dank unserem Masseur für die medizinische Betreuung vor, während und nach den Spielen. Und ein besonderer Dank unseren derzeit einzig aktiven Schiedsrichtern Heinz  Neudert.“
Mit den besten Wünschen für das bevorstehende Weihnachtsfest und das Jahr 2008 schloss Nürnberger seinen Bericht.
Nach einer nachdenklichen Weihnachtsgeschichte und gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern, begleitet von Moritz Schmidt am Akkordeon, kam der Nikolaus, dargestellt von Torhüter Björn Engelmann. Er hatte für alle Spieler der ersten und zweiten Mannschaft, für den Trainer und die drei Vorsitzenden  je ein Sprüchlein parat. 
Rainer Denndörfer (links) überrreicht den Spielführern Stefan Hasselbacher, Ali Sener und Nadine Gruhn persönlich die von BD Sensors gesponserten Weihnachtsgeschenke
Natürlich gab es auch heuer wieder ein Geschenk für alle Aktiven: Für die erste und zweite Mannschaft große adidas-Sporttaschen, für die Damen Aufwärmpullover, alles komplett gesponsert von BD Sensors. Rainer Denndörfer überreichte den Spielerführern – Ali Sener (1. Mannschaft), Stefan Hasselbacher (2. Mannschaft) und Nadine Gruhn (Damen) die Geschenke persönlich. Denndörfer sagte bei dieser Gelegenheit, er habe sein Engagement beim FC Vorwärts noch zu keinem Zeitpunkt bereut. Der FC Vorwärts sei für BD Sensors ein zuverlässiger Partner. „Ich finde es toll, was in diesem Verein geleistet wird.“Im Namen der Mannschaften und des Vereins bedankte sich Kapitän Ali Sener bei Rainer Denndörfer mit einem Geschenk
Der Nikolaus mit den fleißigen Helferinnen und Helfern hinter der Theke
Geschenke überreichte Sener auch Trainer Otto Nachtmann, Spielleiter Roland Wunderlich sowie der gesamte Vorstandschaft und den fleißigen Helferinnen vom Wirtschaftsdienst.
Nach dem offiziellen Teil gab es bei einer Tombola viele tolle Preise zu gewinnen. Der Hauptgewinn, eine Digital-Kamera mit Drucker, ging an Alexander Fischer.
In gemütlicher Runde wurde bis weit nach Mitternacht gefeiert. Die letzten Gäste verließen erst um 3.30 Uhr das Sportheim, ein Indiz, wie schön es auf der „Hut“ war.  
An der Theke  herrschte vor allem zu später Stunde Hochbetrieb
Fachsimpeln: Trainer Otto Nachtmann und Rainer Denndörfer
Ein Prosit auf die gelungene Weihnachtsfeier: Dritter Vorsitzender Thomas Matiaschek (links) und Vorstandsmitglied Walter Lenz
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Gerald Schade als NikolausGut besucht waren am 14. und 15. Dezember 2007 unsere Jugendweihnachtsfeiern. Während die A- und C-Junioren am Freitagabend feierten, trafen sich die E-, F- und G-Junioren mit ihren Eltern am Samstagnachmittag im Sportheim "Hut". Jugendleiter Horst begrüßte die zahlreichen Jugendlichen, Kinder und Eltern und gab einen Rückblick auf den bisherigen Saisonverlauf. Er zog dabei eine durchwegs positive Bilanz vor allem für A- und C-Jugend. Die A-Junioren hätten die Meisterschaft errungen und seien in die Kreisliga aufgestiegen. Hier schlage sich das Team von Dieter Wunderlich achtbar und dürfte eigentlich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Erfreulich sei auch die Entwicklung der C-Junioren unter ihrem Trainer Manfred Gläßel, der von Alexander Fischer unterstützt wird.  Horst Fischers besonderer Dank galt den Sponsoren, die es ermöglicht hatten, dass die Kinder von der C- bis G-Jugend mit neuen Trainingsanzügen ausgestattet werden konnten. Die A-Junioren bekamen flotte Polo-Shirts. Namentlich nannte Fischer die Firma Vishay in Selb, BD Sensors in Thierstein, die Firma Scherdel in Röslau und die Metzgerei Schmidt, Röslau. Auch die Eltern hätten im Rahmen der Weihnachtssammlung ihr Scherflein mit beigetragen.
Vorsitzender Bernd Nürnberger dankte in seinem Grußwort vor allem den Eltern für ihr großes Engagement. "Ohne die Mitarbeit der Eltern könnte ein Verein im Jugendbereich nichts ausrichten", machte er bei beiden Weihnachtsfeiern deutlich. Nürnberger wies auch auf die bevorstehende Gründung der Jugendfördergemeinschaft "Oberes Egertal" mit der SpVgg Weißenstadt hin. Sein besonderer Dank galt auch allen Jugendtrainern und Betreuern für ihre großartige Arbeit. Den F- und E-Junioren übergab der Vorsitzende neue Trikots.
Während bei der Weihnachtsfeier der "A" und "C" Dieter Wunderlich mit Weihnachtsgeschichten und Sebastian Kuhn mit einem Gedicht über den Trainer zum Gelingen beitrugen, kam zu den Kleinen der Nikolaus (Bürgermeister Gerald Schade). Er hatte für jedes Kind ein nettes Sprüchlein parat, das entweder die Trainer oder die Eltern geschrieben hatten.
Für alle Jugendspieler gab es  ein Essen, spendiert von der Metzgerei Schmidt.
Neue Trikots gab es bei der Weihnachtsfeier für die F- und G-Junioren. Vorsitzender Bernd Nürnberger bedankte sich vor allem bei der Firma Sport-Söllner in Ebnath für die großzügige Unterstützung. Im Bild (von links): Adrian Kießling (Torhüter E-Jugend), Lena Lederer (E-Jugend), Vorsitzender Bernd Nürnberger, Lukas Wölfel (F-Jugend) und Andreas Thoma (Torhüter F-Jugend). 
"Ich Chef, Ihr nix" - dieses T-Shirt schenkten die F-Junioren Trainer Friedhelm Ibisch. 
Auch zahlreiche Eltern nahmen an der Weihnachtsfeier der E-,F- und G-Junioren im Sportheim "Hut" teil.
F-und G-Junioren bei der Geschenkübergabe an ihre Trainerinnen Katja Pachali und Tanja Schindler sowie an Trainer Friedhelm Ibisch.
Auch die E-Junioren beschenkten ihren Trainer  Ralf Lederer. Von der Weihnachtsfeier der A- und C-Junioren liegen leider keine Bilder vor.
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Von Marco Heumann

Otto Nachtmann29 Punkte hat der FC Vorwärts Röslau bisher aus 15 Spielen geholt. Damit liegt die Elf von Otto Nachtmann in der Bezirksoberliga punktgleich mit dem FC Burgkunstadt und dem ASV Hollfeld auf dem 2. Platz. Die bisher beste Leistung der Ostoberfranken in der Oberliga. Einer der Hauptgründe für den Erfolg ist die neu gefundene Stabilität in der Hintermannschaft.  

180 Minuten ohne Gegentor – das durfte der FC Vorwärts Röslau in seinen letzten beiden Begegnungen vor der Winterpause erleben. Zweimal in Folge zu Null – Neuland für die Kicker von Otto Nachtmann.
„In der Defensive hatten wir gewisse Probleme“, gibt der Trainer ehrlich zu. 68 Gegentore, so viele wie nie zuvor, gab es in der letzten Saison. Die Verantwortlichen reagierten. Mit Björn Engelmann, der einst für den SV Neusorg in der Landesliga spielte, wurde ein neuer Keeper verpflichtet. Der 1,87-Koloss macht seine Sache bisher gut. Aber er allein ist nicht der Grund für die Stabilität in der Defensive. 

 
Die stellte sich nämlich erst im Lauf der Runde ein. „Anfangs waren wir schon noch ein wenig anfällig“, weiß Otto Nachtmann. Das änderte sich erst, als sich der Trainer zu einer Art „Notgeburt“ durchrang. „Wir hatten eigentlich keinen richtigen Libero im Kader.“ Platzhalter Oliver Schmidt plagt sich seit mehr als einem Jahr mit einer Verletzung herum, ging lange an Krücken. Ihn zu ersetzen, gelang nicht.
Also wurde das System umgestellt. „Wir haben es halt einfach mal mit der Viererkette probiert.“ Ein echter Glücksgriff. „Wir haben offenbar die passenden Spielertypen“, meint Nachtmann und denkt dabei vor allem an die beiden Innenverteidiger Sebastian Pfletscher und Holger Sieg. Zweikampfstark, schnell und sicher im Spiel nach vorne, diese Stärken zeichnen das Duo aus.

Mit der Kette sicherer

Mit der Kette stand Röslau sicherer. Und die anderen Vorzüge der Mannschaft kamen noch besser zur Geltung. Vor allem in der Offensive. Mit Ali Sener (14 Treffer) und Ergün Aydinli (zehn) kann Otto Nachtmann auf eines der besten Sturmduos der Liga zurückgreifen. „Die beiden sind einfach unberechenbar.“
Ergün Aydinli steht zudem für die neue Philosophie des Vereins. Der 22-Jährige ist einer von acht Neuen, die im Laufe der Spielzeit in die Stammelf eingebaut wurden. „Wir haben versucht, die Schwächen unseres Kaders auszumerzen und unsere Qualität zu erhöhen“, beschreibt der Trainer die Transferoffensive seines Vereins.
Die Vielzahl der Neuen warf natürlich auch Probleme auf. „Wir hatten eine ganz schlechte Vorbereitung“, erinnert sich Otto Nachtmann. Was nicht weiter verwundert. Schließlich mussten sich die vielen Zugänge und die verbliebenen Akteure erst finden. Was bis zum Saisonstart mehr als gut gelang.
Röslau machte seinem Vereinsnamen alle Ehre. Die Mannschaft ging voran und stand zeitweise sogar an der Tabellenspitze. „Damit war nicht unbedingt zu rechnen“, macht der Trainer klar, dass der Höhenflug angesichts der vielen Neuen für ihn überraschend kommt. Was nicht heißt, dass er glaubt, die gute Position in der Tabelle sei nur eine Momentaufnahme.

"Wir sind für alles offen"

„Wir sind für alles offen“, gibt er als Zielsetzung für die Partien nach der Winterpause auf. „Im optimalsten Fall wollen wir am Ende ganz vorne stehen.“ Deswegen denkt man in Ostoberfranken auch über weitere Neuverpflichtungen nach. „Einen oder zwei Spieler haben wir im Visier“, gibt der Coach zu. Spruchreif sei aber noch nichts.
Bei aller Zuversicht. Ein wenig auf die Euphoriebremse tritt Otto Nachtmann aber dennoch. „Wir dürfen nicht den Fehler machen und glauben, dass wir schon aufgestiegen sind.“ Sonst falle man ganz schnell auf die Schnauze.
„Die ersten Spiele nach der Winterpause sind eminent wichtig.“ Gelingt ein guter Start, könne sich eine Stimmung entwickeln auf der die Mannschaft durch den Rest der Saison schweben kann. Vielleicht sogar in Richtung Landesliga.
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Adrian und Siegfried KießlingKreisspielleiter Thomas Unger hat am Freitag, 28. September 2007, in der Sporthalle des ATV Höchstädt den Vereinen aus dem ehemaligen Fußballkreis Marktredwitz die Vereinspakete des Deutschen Fußballbundes (DFB) übergeben. Der FC „Vorwärts“ erhielt zwei Pakete, eines für die Senioren, eines für die Jugendabteilung. Darin befinden sich Trainingshemdchen, Bälle, Markierungshilfen, Eis- und Sanitätskoffer für die Jugend  und vieles mehr im Gesamtwert von rund 700 Euro. Mit dieser Aktion lässt  der DFB die Vereine vor Ort praktisch am Erfolg  Fußballweltmeisterschaft 2006 im eigenen Land teilhaben.  Alleine der  Fußballkreis Hof/Marktredwitz  hat für seine Vereine Pakete im Wert von50 000 Euro bekommen. Für den FC „Vorwärts“ Röslau nahmen Siegfried und Adrian Kießling die beiden Vereinspakete in Empfang.

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Bernd Nürnberger (links) und Rainer DenndörferBD Sensors neuer Hauptsponsor des FC „Vorwärts“ Röslau

Die Firma BD Sensors mit ihrem Hauptsitz in Thierstein wird neuer Hauptsponsor des Fußball-Bezirksoberligisten FC „Vorwärts“ Röslau. Das gaben Firmenchef Rainer Denndörfer und „Vorwärts“-Vorsitzender Bernd Nürnberger bei einer Pressekonferenz Ende am Kirchweihfreitag 2007 im Sportheim „Hut“ bekannt. Das neue Hauptspielfeld, das der FC „Vorwärts“ derzeit für rund 200 000 Euro baut und das im Juli 2008 eingeweiht werden soll, wird den Namen BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“ tragen. Damit dürfte „Vorwärts“ Röslau der erste Amateurclub in Nordbayern sein, der seinen Stadionnamen vermarktet. Der Sponsorenvertrag hat zunächst eine Laufzeit von fünf Jahren und verlängert sich danach automatisch um ein Jahr, sofern er nicht von einer der beiden Parteien gekündigt wird. Über die Summe  wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.

„Vorwärts“-Vorsitzender Bernd Nürnberger sprach von einem Meilenstein in der 85-jährigen Vereinsgeschichte. Als er vor einem halben Jahr im Vorstand angekündigt hatte, den Stadionnamen nach dem Vorbild der großen Vereine vermarkten zu wollen, sei er  bei seinen Kollegen zunächst auf ungläubiges Staunen gestoßen. Umso mehr freue er sich, so Nürnberger, mit BD Sensors eines der erfolgreichsten mittelständischen Unternehmen der Region  als Partner gewonnen zu haben. „Rainer Denndörfer ist nicht nur ein Unternehmer mit großem Weitblick, sondern auch ein Mann mit Fußballverstand.“  Seine aktive Karriere als Fußballer habe Denndörfer nicht etwa in seinem Heimatort Thierstein, sondern beim FC „Vorwärts“ Röslau in der Schülermannschaft begonnen – zu einer Zeit, als Denndörfers Eltern Pächter der Gaststätte „Roter Ochse“ gewesen seien. „Es besteht also auch eine durchaus gewachsene Verbindung zu unserem Verein“, hob der Vorsitzende hervor.  Mit BD Sensors als Hauptsponsor dürfe man beim FC „Vorwärts“ jetzt auch das bisherige „Fremdwort“ Landesliga in den Mund nehmen. „Wir wollen freilich nicht auf Biegen und Brechen nach oben, sondern zunächst einfach nur durch attraktiven Fußball in der Bezirksoberliga vorne  mitspielen.“ Wenn es irgendwann einmal zu einem Aufstieg reichen sollte, werde sich der FC „Vorwärts“  der neuen Herausforderung natürlich stellen.

Einen großen Dank richtete Nürnberger an Joachim Stegner, ohne dessen langjähriges Engagement der Verein heute nie und nimmer in der Bezirksoberliga spielen würde. Stegner bleibe dem FC Vorwärts auch weiterhin mit Rat und Tat eng verbunden.

Rainer Denndörfer stellte BD Sensors als ein Unternehmen vor, das auf dem Gebiet der Druckmesstechnik weltweit sehr erfolgreich sei. Sportförderung habe bei BD Sensors schon immer einen hohen Stellenwert. So erinnerte Denndörfer an sein langjähriges Engagement  beim ZV Thierstein, den er von der untersten  Klasse bis in die Bezirksliga geführt habe. „Der ZV Thierstein ist und bleibt mit Hobby“, stellte der Unternehmer klar, dass sich für den ZV durch seinen Einstieg bei Röslau nichts ändern werde.“ BD Sensors unterstütze seit vielen Jahren auch die Bayernliga-Tischtennismannschaft der Turnerschaft Arzberg und die Bayernliga-Schützen von „Freischütz“ Pfannenstil. Dass sein Unternehmen nun Hauptsponsor beim FC „Vorwärts“ Röslau werde, habe mehrere Gründe: Der FC „Vorwärts“ sei ein sehr gut geführter und erfolgreicher Verein, der auch den Namen und die  Marke BD Sensors weit über die Landkreisgrenzen hinaus positiv nach außen tragen könne. Zudem, so der Thiersteiner Unternehmer,  gefalle ihm das Konzept der Röslauer Verantwortlichen, mit einheimischen Fußballern und Talenten aus der Region den Erfolg zu suchen. Die Jugendarbeit habe beim FC „Vorwärts“ schon immer einen hohen Stellenwert, was die erst vor wenigen Tagen errungene Meisterschaft der A-Junioren eindrucksvoll dokumentiere.

Denndörfer lobte den Mut des Vereins, rund  200 000 Euro in ein neues Rasenspielfeld und einen Geräteraum zu investieren. „Dass der neue  Platz  künftig ,BD-Sensors-Stadion Auf der Hut’ heißen wird, freut mich natürlich ganz besonders. Ich werde meinen Beitrag dazu leisten, dass es ein schmuckes Stadion wird“, versicherte Rainer Denndörfer, um gleichzeitig klarzustellen: „Ein Aufstieg in die Landesliga war und ist keine Bedingung für das Engagement von BD Sensors beim FC Vorwärts Röslau. Der Sponsorenvertrag gilt selbst noch für die Bezirksliga.“

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Unser fleißiges Rentnerteam pflegt die Plätze

Rentnerteam

Sie mähen den Rasen, schneiden die Sträucher, signieren  die  Plätze, jäten Unkraut, reparieren  Kaputtgegangenes, halten die Gerätschaften in Schuss  und räumen den Müll von so manchem Zuschauer weg: Unsere fleißigen Rentner vom FC „Vorwärts“. Jeden Mittwoch (manchmal auch Donnerstag) um 13 Uhr treffen sie sich auf der „Hut“ zum wöchentlichen Arbeitseinsatz. Wenn beide Plätze gemäht werden müssen, geht es für Anton Klement meist  schon vormittags los. „Ohne unsere fleißigen Rentnertruppe unter der Leitung von Walter Lenz wären wir aufgeschmissen“, lobt  Vorsitzender Bernd Nürnberger  das Engagement der „Pensionisten“. Mit Fertigstellung des neuen Platzes wird noch mehr Arbeit auf den Verein und damit auf die Rentner zukommen. Deshalb sind neue Mitstreiter jederzeit willkommen. Nach drei, vier Stunden Arbeit  wird hinterher meist noch in gemütlicher Runde zusammengesessen.  Einen besonderen Appell richten die Rentner an die Zuschauer: „Bitte lasst das Vorwärts-Magazin nicht überall liegen, sonst  müssen wir hinterher die Papierfetzen aufsammeln.“ Unser Bild zeigt (von links): Siegfried Kießling sen., Helmut Schindler, Anton Klement, Walter Haberer, Horst Wunderlich, Helmut Ryschawy, Klaus Spörrer, Reiner Tröger und Walter Lenz. Auf dem Rasentraktor der siebenjährige  Max Dietel, Enkel von Klaus Spörrer. Max hat den Rentnern schon mehrmals bei der Arbeit geholfen und selbstständig den Nebenplatz gemäht.