Rüdiger Fuhrmann hört im Sommer auf
RÜDIGER FUHRMANN HÖRT IM SOMMER AUF
Der FC Vorwärts muss sich für die Saison 2026/27 einen neuen Trainer suchen. Rüdiger Fuhrmann macht zum Ende der Serie Schluss. Das teilte er dem Verein am Donnerstag mit.
„Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich noch eine Saison dranhängen soll. Aber die vergangenen zweieinhalb Jahre waren geprägt vom ständigen Kampf entweder gegen den Abstieg oder um den Wiederaufstieg. Das hat enorm an meinen Kräften gezehrt. Deshalb habe ich entschieden, dass ich ab Sommer diesen großen Aufwand nicht mehr betreiben möchte. Schließlich werde ich im nächsten Jahr 65“, begründet Fuhrmann seinen Schritt. Der gebürtige Oberpfälzer wohnt in Luhe-Wildenau, hat knapp 80 Kilometer einfach nach Röslau.
In der Rückrunde will Fuhrmann nochmals alles in die Waagschale werden, um mit der Mannschaft doch noch den Klassenerhalt in der Landesliga, zumindest aber die Relegation, zu schaffen. Die Vorbereitung ab Mitte Januar und ein Trainingslager im tschechischen Pilsen sollen den Grundstein dazu legen.
Vorwärts-Vorsitzender Bernd Nürnberger bedauert die Entscheidung Fuhrmanns, zeigt aber auch Verständnis. „Rüdigers Engagement für den Verein geht weit über das normale Maß hinaus. Deshalb hätten wir gerne noch ein Jahr mit ihm weitergemacht. Aber nun hat er eine Entscheidung getroffen, die respektieren wir.“
Wer Fuhrmann, der von 2014 an schon einmal drei Jahre den FC Vorwärts trainiert hatte, nachfolgt, steht noch nicht fest. „Sportlicher Leiter Hermann Wendel und ich werden in den nächsten Tagen erste Gespräche führen. Es wäre wünschenswert, wenn bis zum Jahresende Klarheit herrscht. Aber unter Druck setzen lassen wir uns nicht“, stellt Nürnberger klar.
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