24.Spieltag LL: FC Vorwärts Röslau - SVG Steinachgrund 0:1
UNGLÜCKLICHE 0:1-NIEDERLAGE
Nach einer äußerst unglücklichen 0:1-Niederlage gegen die SVG Steinachgrund sind im Lager des FC Vorwärts die letzten Hoffnungen geplatzt, doch noch die Relegationsplätze in der Landesliga Nordost zu erreichen. Da der SV Lauterhofen zeitgleich bei Quelle Fürth gewonnen hat, ist der Abstand auf elf Zähler angewachsen. Deshalb gab es nach dem Abpfiff in der Röslauer Kabine auch gar keine Träumereien mehr. „Wir können uns jetzt intensiv auf die Bezirksliga vorbereiten und werden alles tun, dass wir die Serie anständig zu Ende bringen. Natürlich wollen wir versuchen, noch so viele Punkte wie möglich zu holen“, so der allgemeine Tenor.
Der weiter stark dezimierten Vorwärts-Elf war nach dem Abpfiff auch überhaupt kein Vorwurf zu machen. Sie hatte alles probiert, vor allem nach der Halbzeit viel Druck entfaltet. Das große Manko: Der Mannschaft fehlt einfach ein Vollstrecker. Der verletzte Korbinian Lang wurde an diesem Tag schmerzlich vermisst. „Normalerweise darfst so ein Spiel nicht verlieren“, sagte Trainer Rüdiger Fuhrmann, dem die Enttäuschung natürlich ins Gesicht geschrieben stand. „Wir haben nach der Pause alles probiert, unsere Chancen aber nicht gut ausgespielt.“
Die Gäste aus Gutenstetten hatten in dieser kampfbetonten Partie eigentlich nur zwei Torchancen. Und die eine in einer eher ereignisarmen ersten Hälfte reichte. So entschied eine Röslauer Unaufmerksamkeit in der 42. Minute letztlich das Spiel, als Steinachgrund schnell das Mittelfeld überbrückte und Dustin Lunz frei zum Schuss kam. Obwohl mehrere Zuschauer eine klare Abseitsstellung gesehen haben wollten, zählte der Treffer. Wieder ein Röslauer Gegentor kurz vor dem Halbzeitpfiff. Aber das steckte die Fuhrmann-Elf diesmal weg, hatte noch vor dem Halbzeitpfiff eine gute Einschussmöglichkeit.
Nach dem Seitenwechsel ging es meist nur in eine Richtung: auf das von Nicola Hurler sehr gut gehütete Tor der Gäste. Schon in der 48. Minute hatten die heimischen Fans den Torschrei auf den Lippen. Einen Freistoßkracher von Florian Rupprecht aus 17 Metern konnte Hurler mit den Fingerspitzen gerade noch an die Latte lenken. Die Vorwärts-Elf blieb am Drücker, agierte aber oft zu umständlich und unentschlossen. Richtig turbulent vor dem Tor der Mittelfranken wurde es nochmal in den letzten zehn Minuten: Zunächst kam Sebastian Knoblauch nach einem Eckball frei zum Kopfball, setzte das Leder aus fünf Metern knapp neben das Tor (81.), dann rutsche Lukas Lichtblau in aussichtsreicher Position im Strafraum aus. In der Nachspielzeit gelang Florian Rupprecht der vermeintliche Ausgleich, allerdings stand der Schütze knapp im Abseits.
Drei Punkte wären für unser Team in diesem Spiel durchaus möglich gewesen, aber vor dem Tor fehlte einfach die Kaltschnäuzigkeit. Mit der Einwechslung der angeschlagenen Julian Ponader und Tobias Benker hatte Fuhrmann zwar nochmals alles probiert, doch die Gäste brachten das Ergebnis mit Glück und Geschick über die Zeit. Für Kapitän Benker kam der Einsatz nach seiner Verletzung ohnehin noch zu früh, nach wenigen Minuten ließ er sich wieder auswechseln. Er braucht wohl noch zwei Wochen.
FC Vorwärts: Kurth – S. Knoblauch, Rupprecht, T. Tröger, Thoma (74. Ponader), Schmidt, Achatz, Lichtblau, Ceylen (26. Ruckdäschel/82. Benker/90. Himsel), Dadder, Lassan
Tor: 0:1 Lunz (41.)
Zuschauer: 125 | Schiedsrichter: Daniel Reich (SV Heubach)
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