32.Spieltag LL: SV Buckenhofen - FC Vorwärts Röslau 4:0
VORWÄRTS GEHT DIE KRAFT AUS
„Heute hat es lange gut ausgeschaut, doch der Buckenhofer Dreifachwechsel nach gut einer Stunde hat das Spiel entschieden.“ Röslaus Trainer Rüdiger Fuhrmann ärgerte sich vor allem über einige Nachlässigkeiten in der Schlussphase, die letztlich zur deutlichen 0:4-Niederlage beim SV Buckenhofen führten. Die nach wie vor stark dezimierte Vorwärts-Elf hielt gegen die Mannschaft aus dem Forchheimer Stadtteil lange sehr gut mit, hatte sogar zwei- bis dreimal die Führung auf dem Fuß. Doch am Ende ging ihr die Kraft aus.
Die Null sollte diesmal möglichst lange stehen und vorne der Ball endlich einmal wieder in des Gegners Kasten landen. Beides klappte am Ende nicht, obwohl unser aufopferungsvoll kämpfendes Team diesmal nahe dran war. Bis zur 68. Minute verteidigte es konsequent und kam dabei auch zu einigen Kontern. Die größte Chance in der ersten Halbzeit hatte die Vorwärts-Elf in der 44. Minute, als Lukas Lichtblau auf der linken Seite nicht aufzuhalten war. Seine Hereingabe in den Strafraum kam genau zu Felix Schmidt, der volley abzog, dabei aber nicht das Tor, sondern einen Gegenspieler traf.
Auch nach dem Seitenwechsel war es zunächst ein ausgeglichenes Spiel. In der 62. Minute hatten die mitgereisten Röslauer Fans bei einer Dreifachchance schon den Torschrei auf den Lippen. Doch Ponader, Lichtblau und Lang brachten den Ball einfach nicht über die Linie. „Dieses Tor hätten wir uns zu diesem Zeitpunkt auch wirklich verdient gehabt“, trauerte auch Fuhrmann auf der Trainerbank dieser Großchance nach.
Mit drei frischen Kräften erhöhten die Gastgeber nun den Druck, und der eingewechselte Emil Nöhring brachte seine Farben mit einem strammen Flachschuss in der 68. Minute in Führung. Nur vier Minuten später köpfte Tobias Freimuth einen Eckball zum 2:0 in die Maschen. Damit war das Spiel gelaufen. Wenn man ohnehin kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. So landete ein fulminanter 18-Meter-Kracher von Florian Rupprecht an der Querlatte (77.). Ein Tor war unserer Mannschaft einfach nicht gegönnt. Ärgerlich waren vor allem die letzten vier Minuten, in denen die Zuordnung überhaupt nicht mehr stimmte und man sich noch zwei völlig unnötige Gegentore einfing.
Auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht, hat die Fuhrmann-Elf diesmal vieles besser gemacht als in den Spielen zuvor. Positiv hervorzuheben das Comeback von Kapitän Tobias Benker, der sein erstes Spiel in diesem Jahr über 90 Minuten bestritt und gleich wieder die zentrale Anspielstation im Mittelfeld war. Für die mehrere Wochen lange Verletzten Kevin Krassa und David Thoma reichte es zumindest für einen Kurzeinsatz.
FC Vorwärts: Kurth – Knoblauch, T. Tröger, Rupprecht, Ponader, Benker, Schmidt, M. Tröger (76. Krassa), Lichtblau, Himsel (76. Thoma), Lang
Tore: 1:0 Nöhring (68.), 2:0 Freimuth (72.), 3:0/4:0 Kühn (87./90.)
Zuschauer: 70 | Schiedsrichter: Julian Schäff (SC Maroldsweisach)
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