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1. FC Vorwärts Röslau e.V.

Dürnberger Str.
95195 Röslau

Telefon (09238) 1600 Telefonnummer Fußballplatz

E-Mail E-Mail:
www.fcvorwaerts.de



Veranstaltungen


20.09.2014
16:00 Uhr
Landesliga: TSV Kirchenlaibach-S. - FC Vorwärts
Sportanlage Speichersdorf | Jahn Str. 2 | 95469 Speichersdorf [mehr]
 
21.09.2014
13:00 Uhr
Kreisliga: Vorwärts-Damen - FC Wiesla Hof/Köditz
BD|Sensors-Sportpark "Auf der Hut" [mehr]
 
21.09.2014
15:00 Uhr
Kreisklasse: FC Vorwärts II - TuS Förbau
BD|Sensors-Sportpark "Auf der Hut" [mehr]
 
27.09.2014
15:00 Uhr
Landesliga: FC Vorwärts - SV Seligenporten II
BD|Sensors-Sportpark "Auf der Hut" [mehr]
 
27.09.2014
15:00 Uhr
Kreisklasse: 1. FC Schwarzenbach/S. - FC Vorwärts II
Sportanlage Schwarzenbach, Platz 1 | Friedrich-Ebert-Str. 8 | 95126 Schwarzenbach [mehr]
 
27.09.2014
16:00 Uhr
Kreisliga: FC Konradsreuth - Vorwärts-Damen
Sportanlage Konradsreuth | Am Sportplatz 2 | 95176 Konradsreuth [mehr]
 
04.10.2014
15:00 Uhr
Kreisklasse: FC Vorwärts II - SpVgg Weißenstadt
BD|Sensors-Sportpark "Auf der Hut" [mehr]
 
05.10.2014
13:00 Uhr
 
05.10.2014
15:00 Uhr
Landesliga: Dergahspor Nürnberg - FC Vorwärts
Sportanlage Nürnberg Bertolt-Brecht-Str.39 | Bertolt-Brecht-Str.39 | 90471 Nürnberg [mehr]
 
11.10.2014
15:00 Uhr
Landesliga: FC Vorwärts - VfL Frohnlach II
BD|Sensors-Sportpark "Auf der Hut" [mehr]
 
11.10.2014
15:00 Uhr
Kreisliga: A.TV Höchstädt - Vorwärts-Damen
Sportanlage Höchstädt | Walddorfstr. 36 | 95186 Höchstädt [mehr]
 
12.10.2014
14:00 Uhr
Kreisklasse: 1. FC Gefrees II - FC Vorwärts II
Sportanlage Gefrees, Platz 1 | Hauptstr. | 95482 Gefrees [mehr]
 
18.10.2014
15:00 Uhr
Kreisliga: FC Marktleuthen II - Vorwärts-Damen
Sportanlage Hermenteil | Hermenteil | 95168 Marktleuthen [mehr]
 
19.10.2014
15:00 Uhr
Landesliga: FSV Stadeln - FC Vorwärts
Sportanlage Fürth Am Kronacher Wald 2 | Am Kronacher Wald 2 | 90765 Fürth [mehr]
 
19.10.2014
15:00 Uhr
Kreisklasse: 1. FC Waldstein - FC Vorwärts II
Sportanlage Weißdorf, Platz 1 | Mühlbachleite 1 | 95237 Weißdorf [mehr]
 
26.10.2014
15:00 Uhr
Landesliga: BSC Saas Bayreuth - FC Vorwärts
Sportanlage Saas | Lerchenbühl 15 | 95447 Bayreuth [mehr]
 
26.10.2014
16:00 Uhr
Kreisklasse: ASV Wunsiedel II - FC Vorwärts II
Sportanlage Wunsiedel, Schönlinder Weg | Schönlinder Weg 38 | 95632 Wunsiedel [mehr]
 
01.11.2014
14:00 Uhr
Landesliga: FC Vorwärts - ASV Veitsbronn
BD|Sensors-Sportpark "Auf der Hut" [mehr]
 
02.11.2014
14:00 Uhr
Kreisklasse: 1. FC Nagel - FC Vorwärts II
Sportanlage Nagel, Platz 1 | Am Sportplatz 1 | 95697 Nagel [mehr]
 
08.11.2014
14:00 Uhr
Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Wacker MAK
BD|Sensors-Sportpark "Auf der Hut" [mehr]
 
09.11.2014
10:30 Uhr
Kreisliga: TSV Himmelkron II - Vorwärts-Damen
Sportanlage Himmelkron, Platz 1 | Strasse unbekannt | 95502 Himmelkron [mehr]
 
09.11.2014
14:00 Uhr
Landesliga: ASV Hollfeld - FC Vorwärts
Kulmbacher Str. 24 | 96142 Hollfeld [mehr]
 
15.11.2014
14:00 Uhr
Landesliga: FC Vorwärts - SV Friesen
BD|Sensors-Sportpark "Auf der Hut" [mehr]
 
22.11.2014
14:00 Uhr
Landesliga: SpVgg Selbitz - FC Vorwärts
"Grüne Au" | Austraße 12 | 95152 Selbitz [mehr]
 
30.11.2014
14:00 Uhr
Landesliga: SG Quelle Fürth - FC Vorwärts
Sportanlage TV Fürth 1860 | Coubertinstr. 9-11 | 90768 Fürth [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

KL-Damen: FC Vorwärts Röslau - FFC Hof III 3:2 (1:2)

(07.09.2014)

 

FC Vorwärts: Rauhut, Wächter, A. Grimm, M. Landgraf, Söllner, Mannl, C. Landgraf, Benker, Winterstein, Nürnberger, Leupold (eingewechselt D. Grimm, Hopperdietzel)

Schiedsrichter: Herbert Kubitza; Zuschauer: 40; Tore: 10. Min. Röthel 0:1, 32. Min. D. Grimm 1:1, 41. Min. Röthel 1:2, 75. Min. Nürnberger 2:2, 80. Min. Mannl 3:2 (Foulelfmeter).

 

Mit einem hart erkämpften 3:2- Sieg über die dritte Mannschaft des FFC Hof ist unsere Damenmannschaft in die neue Saison gestartet. Die Vorwärts-Mädels taten sich gegen die Gäste lange Zeit sehr schwer. Durch zwei Abwehrfehler gelang den Hoferinnen die zweimalige Führung. Röslau dagegen hatte Pech mit einem Lattentreffer (Carina Nürnberger) und einem Pfostenschuss (Elke Mannl). Auf Vorarbeit von Nürnberger gelang Daniela Grimm nach gut einer halben Stunde der Ausgleichstreffer – ein herrlich herausgespieltes Tor. Kurz nach Wiederanpfiff brannte es mehrmals lichterloh  vor dem Hofer Strafraum, doch Caro Leupold vergab zwei Mal aussichtsreich. In der 75. Minute schloss Nürnberger einen Alleingang zum hochverdienten Ausgleich ab. Als Caro Leupold im Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden konnte, war Elke Mannl zur Stelle: Sie verwandelte den Foulelfmeter sicher zum 3:2-Siegtreffer.

KK-Süd: FC Vorwärts Röslau II - SG FC Zell/FC Stammbach II 15:1 (6:1)

(07.09.2014)

Röslau II: Eichinger, Pereira,  Gruhn, Reis, Pedall, Kompas, Smrha, Stäudel, Seidel, Söllner, Yavuz (eingewechselt Topolski, Matiaschek, Singer).

 

Schiedsrichter: Dotzauer (FC Krötenbruck); Zuschauer: 80 – Tore: 4. Min. Yavuz 1:0, 7. Min. Söllner 2:0, 21. Min. Stäudel 3:0, 28. Min. Kolb 3:1, 47. Min. Kompas 4:1 (Foulelfmeter), 43. Min. Yavuz 5:1, 45. Min Topolski 6:1, 47. Min. Smrha 7:1, 59. und 62. Min. Topolski 8:1 und 9:1, 65. Min. Kompas 10:1, 69. Min. Smrha 11:1, 75. und 79. Min. Min Topolski 12:1 und 13:1, 86. Min. Yavuz 14:1, 89. Min. Seidel 15:1

 

Mit Unterstützung der Landesliga-Spieler Smrha und Yavuz feierte Röslau II ein Schützenfest und einen Rekordsieg zugleich. Die in allen Belangen überforderten Gäste ließen dieses Debakel in großer sportlicher Fairness über sich ergehen. Dennis Topolski  trug sich fünf Mal in die Torschützenliste ein. Die meisten der 15 Tore waren herrlich herausgespielt.

Landesliga Nordost: 1. FC Feucht - FC Vorwärts 5:0 (2:0)

(06.09.2014)

SC Feucht: Herzig, J. Marx, Schneider, Klier, Schorr, Romanczuk, Schulik (83. Wießler), Swierkot (75. Schönweiß), Reuß, Pacurariu, Schmidt (70. Wolf)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Benker, Sieg, Walther, Dippold (80. Sticht), Hermann, Zakrzewski, Tamo, Lima, Angachev (70. Bifano).

Schiedsrichter: Benjamin Mignon (SV Loderhof/Sulzbach). – Zuschauer: 300. – Tore: 10. Min. Schulik 1:0, 43. Swierkot 2:0, 68. Min. Tamo (Eigentor) 3:0, 69. Pacurariu 4:0, 72. Min. Wolf 5:0.

 

Der FC Vorwärts hat das Topspiel der Landesliga Nordost vor 300 Zuschauern beim SC Feucht klar mit 0:5 verloren. Die Gastgeber bauten damit den Vorsprung auf die Vorwärtself  nach dem ersten Saisondrittel auf zehn Zähler aus.

 

Schon in der 3. Spielminute war Feuchts Torjäger Sebastian Schulik auf dem linken Flügel auf und davon, drang in den Sechzehner ein und wurde im letzten Moment von Röslaus Innenverteidiger Zakrzewski vom Ball getrennt. Die erste Möglichkeit des Tabellendritten setzte Dimitar Angachev nach einer flachen Hereingabe von Fabian Dippold knapp neben das Gehäuse. Bereits mit der ersten ausgespielten Torchance der Hausherren fiel nach zehn absolvierten Minuten auch der Führungstreffer: Mario Swierkot flankte von der linken Außenbahn auf den zweiten Pfosten in Richtung Sebastian Schulik, der sich im Luftduell durchsetzte und die Mösle-Elf per Kopf in Führung brachte.

Röslau wirkte nicht allzu geschockt und hätte die Uhren durch Kapitän und Torjäger Markus Walther wenig später wieder "auf Null stellen" können, doch der Abschluss des Stürmers infolge eines schnell ausgeführten Freistoßes strich knapp am langen Eck vorbei (17.). Auf der Gegenseite scheiterte Jonas Marx per Vollspannschuss nach Ablage von Teamkollege Pacurariu an der sehenswerten Flugeinlage von Vorwärts-Keeper Blechschmidt. Feucht bewies in Hälfte eins die reifere Spielanlage, Röslau hingegen probierte mit Hilfe von schnellem Umschaltspiel vor den Feuchter Kasten zu kommen. So auch als Gäste-Akteur Patrick Lima Mitte der ersten Halbzeit durch einen Schuss ans Außennetz auf sich aufmerksam machte. In der 40. Minute fand ein langer Ball der Gäste-Abwehr Markus Walther im Sturmzentrum, von welchem das Leder zu Angachev kam, der das Spielgerät zu überhastet in den Fangzaun setzte.

Kurz vor dem Pausenpfiff bescherte eine Standardsituation den Feuchtern eine beruhigende Pausenführung. Mittelfeldstratege Bartosz Romanczuk trat einen Freistoß unmittelbar vor der Gäste-Bank scharf in den Sechzehner, den FC-Schlussmann Blechschmidt nur noch vor die Füße von Mario Swierkot abwehren konnte. Dieser hämmerte das Runde per Dropkick und exzellenter Schusstechnik zum Halbzeitstand ins Eckige - 2:0 (43.).

Nach dem Seitenwechsel drängte Feucht auf die endgültige Entscheidung, doch Schulik scheiterte im Eins-gegen-Eins am stark reagierenden Blechschmidt zwischen Röslaus Pfosten. Auch der bekanntermaßen technisch beschlagene Swierkot brachte in Rücklage das Kunststück fertig, den Ball aus sieben Metern in Richtung Eckfahne zu ballern (61.). Als nach 68 Minuten wieder ein Romanczuk-Freistoß in den Sechzehner segelte, von Christoph Klier auf das Tor geköpft wurde und Röslaus Mohammad Tamo den recht harmlosen Kopfstoß unglücklich ins eigene Netz abfälschte, war die Messe mit dem 3:0 endgültig gelesen. Nicht einmal 60 Sekunden später kam es gar noch dicker für die Gäste, denn Feuchts spanischer Dribbelkünstler Silviu Sergiu Pacurariu drückte einen Schulik-Querpass zum vierten Feuchter Treffer über die Linie.

Abgerundet wurde die Partie mit einer Kopie des ersten Treffers, einzig der Torschütze war ein anderer: Mario Swierkot bediente butterweich den eingewechselten Rückkehrer vom SV Schwaig, Daniel Wolf, der sich ein eigenes Willkommensgeschenk bereitete und mustergültig gegen die Laufrichtung von FC-Schlussmann Blechschmidt zum 5:0-Endstand einnickte. Nicht einmal der Ehrentreffer wollte den Gästen gelingen, köpfte Fabian Sticht in der Schlussviertelstunde doch völlig frei vor Herzig über den Querbalken.                                            Quelle: www.fussballn.de

Foto zu Meldung: Landesliga Nordost: 1. FC Feucht - FC Vorwärts 5:0 (2:0)

Landesliga Nordost: FC Vorwärts - SSV Kasendorf 3:3 (2:1)

(31.08.2014)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Sticht (72. Dippold), Knoblauch, Zakrzewski, Sieg, Benker, Spörl, Tamo, Hermann (72. Bifano), Walther, Lima.

SSV Kasendorf: Eck, Taschner, Popp (59. Ellner), Dippold, Sesselmann (55. Erlmann), Hollfelder, Luft, Wagner, Hösch (89. Mösch), Wirth, Schorn.

Schiedsrichter: Heidt (TSV Nürnberg-Buch), leitete das Spiel souverän. – Zuschauer: 150. – Tore: 23. Min. Lima 1:9, 38. Min. Walther 2:0, 44. Min. Schorn 2:1, 60. Min. Ellner 2:2, 67. Min. Schorn, 71. Min. Walther 3:3.

 

Das war ein rassiges Landesligaspiel mit Feuer, Tempo und sechs Treffern. Die Trainer Rüdiger Fuhrmann (Röslau) und Markus Taschner (Kasendorf) sprachen nach dem Schlusspfiff von einem leistungsgerechten Unentschieden. Die Hausherren hatten bei dieser Partie das Pech, dass der Unparteiische (besser: der Assistent) beim kurz vor dem Seitenwechsel für die Gäste so wichtigen Anschlusstreffer ein klares Abseits übersah.

Die Vorwärts-Truppe gab sofort Gas. Ein Schrägschuss von Hermann streichelte nach 180 Sekunden den Aussenpfosten des SSV-Gehäuses, Lima zielte per Distanzknaller knapp über die Querlatte und als Walther abzog klärte Schlussmann Eck hervorragend. Mit einer ebenso schönen Parade verhinderte er drohenden Schaden nach einer Massarbeit von Benker. Die Hausherren hatten sich mit diesen Aktionen Respekt verschafft, vom Aufsteiger war in dieser Spielphase nicht viel zu sehen.

Dessen erste gefährliche Aktion folgte nach 16 Minuten. Luft setzte sich durch, aber Sieg vermasselte ihm die Tour, Hösch wäre zur Stelle gewesen. Die Vorwärts-Führung ging auf das Konto des trickreichen und wiesenflinken Lima. Mit einem trockenen Flachschuss ins kurze Eck liess er Keeper Eck keine Chance. Nur drei Minuten später verhinderte Blechschmidt mit einer Glanztat den drohenden Ausgleich. Am Ausbau des Vorwärts-Vorsprungs war wieder Lima beteiligt. Er zog das Spielgerät Richtung Strafraumkante, dort veränderte Walther die Flugbahn und es stand 2:0. Mit diesem schönen Treffer standen die Zeichen auf der „Hut“ auf drei Punkte. 60 Sekunden vor der Pausenpfiff ein Flugball von Hollfelder über die Vorwärts-Abwehr. Schorn stand klar im Abseits, schob den Ball an Blechschmidt vorbei in die Maschen und der Treffer wurde zum Entsetzen der Vorwärts-Fans gegeben.

Auch im zweiten Spielabschnitt gab die Fuhrmann-Truppe lange Zeit den Ton an. Kasendorf lauerte auf Konter und bekam diese, weil in der Vorwärts-Kette Stabilisator Smrha schmerzlich vermisst wurde. Schorn servierte quer durch den Strafraum, der 60 Sekunden zuvor eingewechselte Ellner eilte hinzu und drosch den Ball ins Netz. In der Folgezeit standen die SSV-Akteure näher am Mann, störten früher und energischer. In der 67. Minute ein Schock für Röslau. Schorn verlud Zakrzewski und Sieg, erwischte Blechschmidt auf dem falschen Fuss – das 2:3 war perfekt.

Vorwärts musste nun alle Vorsichtsmassnahmen über Bord werfen, rannte an und wurde belohnt. Sticht setzte sich auf der Aussenbahn durch, servierte massgerecht, Walther stieg hoch und wuchtete den Ball mit der Stirn zum umjubelten Ausgleich in die Maschen. In der Schlussphase ging es hüben und drüben hektische zu. Es gab Rudelbildung. Lima scheiterte an Eck und Wirth klärte bei einem Abpraller vor der Linie. Hösch bot sich in der 84. Minute eine Schusschance, aber schloss mangelhaft ab. Für Kasendorf wiegt der verletzungsbedingte Verlust von Sesselmann schwer, er musste in der 55. Minute mit Verdacht auf Kreuzbandriss, ohne Einwirkung eines Gegenspielers,  ausgewechselt werden.               Text und Foto:   Rainer Cyris

Foto zu Meldung: Landesliga Nordost: FC Vorwärts - SSV Kasendorf 3:3 (2:1)

Landesliga: ASV Pegnitz - FC Vorwärts 3:2 (0:1)

(22.08.2014)

FC Vorwärts: Blechschmidt, Sieg, Smrha, Zakrzewski, Knoblauch, Tamo, Benker, Spörl, (50. Sticht), Lima, Hermann (72. Angachev), Walther (87 Kompas).

Schiedsrichter: Balk, Ursulapoppenricht, jeglicher Kommentar überflüssig.  – Zuschauer: 250. – Tore: 15. Min. Benker 0:1, 52., 64. Und 77. Min. Kretschmer 1:1, 2:1, 3:1, 90. Min. Tamo 3:2 (Foulelfmeter). – Rote Karte: Smrha (47.) wegen angeblicher Notbremse.

Zwei schlimme Schiedsrichter-Fehlentscheidungen und ein selbst aufgelegtes Tor waren schuld daran, dass der FC Vorwärts im Freitagsspiel der Fußball-Landesliga Nordost beim ASV Pegnitz auf die Verliererstraße geriet. Zur Halbzeit war die Vorwärts-Welt noch in Ordnung. Röslau führte durch ein herrliches Tor von Tobias Benker mit 1:0 (15. Minute). Doch gleich nach Wiederanpfiff kam der große Auftritt des 2-Meter-Mannes Balk aus Ursulapoppenricht.  Als bei einem Laufduell zwischen Jaroslav Smrha und Florian Kretschmar der Pegnitzer Stürmer kurz vor dem Strafraum zu Fall kam, zeigte  Balk zum Entsetzen der Röslauer „Jaro“ Smrha die Rote Karte wegen Notbremse. Der Linienrichter dagegen hatte ein Stürmerfoul angezeigt. Fakt ist: Es war weder ein Stürmer- noch ein Verteidigerfoul, Kretschmar ließ sich einfach nur – ohne Gegnereinwirkung - geschickt fallen und Balk fiel darauf rein. Auf Nachfrage von Kapitän Markus Walther erklärte der schwache Schiri  sinngemäß: „Die vergangene Woche habe ich so etwas nicht gepfiffen, und da habe ich Schwierigkeiten bekommen.“ Unglaublich!

Der sonst so souveräne Abwehrverbund geriet ohne Smrha nun ins Wanken. Und ausgerechnet Lukas Zakrzeweski unterlief  dann ein Riesenschnitzer. Anstatt sich Zeit zu lassen, führte er einen Freistoß am eigenen Strafraum schnell aus. Der Ball traf einen Gegenspieler, flog wie eine Bogenlampe in den Strafraum und Kretschmer brauchte nur noch mit dem Kopf verlängern – 1:1 (52).

Der gleiche Spieler erzielte  zwölf Minuten später das 2:1 – aber aus klarer Abseitsposition heraus. Das sahen die meisten Zuschauer, nur das Schiedsrichtergespann nicht. Mit einem klasse herausgespielten Konter zogen die Gastgebe r– wieder  war Kretschmer der Torschütze – auf 3:1 davon. Doch Röslau steckte selbst in Unterzahl nicht auf. Als in der Schlussphase ein Pegnitzer Gelb-Rot sah, rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor der Gastgeber. In der 90. Minute verkürzte der an diesem Tag mit Abstand beste Röslauer, Mohamad Tamo, per Foulelfmeter auf 2:3. Patrick Lima war im Strafraum zu Fall gekommen.

Trotz einiger Unterbrechungen, vier Toren und fünf Auswechslungen in der zweiten Halbzeit ließ Schiedsrichter Balk nicht eine Minute nachspielen, im Gegenteil: Er beendete das Spiel sogar 22 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit. Wahrscheinlich wollte er mit den Pegnitzern hinterher ausgiebig Kirchweih feiern.

Freilich  waren die beiden Fehlentscheidungen, vor allem die Rote Karte gegen Smrha, ausschlaggebend für die Niederlage. Fakt ist aber auch, dass die Vorwärtself an diesem Tag zu  zu wenig Engagement und Tatendrang nach vorne zeigte.  Das änderte sich erst nach dem 3:1. Aber da war es bereits zu spät, die erste Saisonniederlage war besiegelt.

Landesliga Nordost: FC Vorwärts - TSV Nürnberg-Buch 1:0 (0:0)

(17.08.2014)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Knoblauch, Zakrzewski, Benker, Spörl (77. Angachev), Sticht, Hermann, Walther, Tamo, Lima.

TSV Nürnberg-Buch: Ruck, Kupfer (67. Brehm), Marciano, S. Fleischmann (67. C. Fleischmann), Reichel, Örtel (82. Maksimovic), Botzel, Ell, Sand, Schreiner, Riese.

Schiedsrichter: Kreye (Warmensteinach) leitete ausgezeichnet. - Zuschauer: 230 – Tor: 76. Min. Smrha 1:0.

 

Dieses Landesligamatch war ein Leckerbissen für die Fans des Amateurfußballs. Beide Mannschaften boten über die gesamte Distanz Lauf- und Kampfbereitschaft der Güteklasse A. Die Kessel standen beiderseits unter Volldampf. Auf der Röslauer „Hut“ standen die Zeichen lange Zeit auf Unentschieden. Dass die Hausherren am Ende doch als Sieger vom Platz marschierten, war auf eine erfolgreich abgeschlossene Standardsituation zurückzuführen. Benker hämmerte den Ball aus gut 23 Metern in den Strafraum, das Leder landete bei Jaroslav Smrha und bugsierte es aus spitzem Winkel in die Bucher Maschen.  Der Jubel im Vorwärts-Lager kannte nach diesem Treffer keine Grenzen. Der FC Vorwärts Röslau bleibt mit diesem keineswegs unverdienten Dreier weiterhin im Gespräch auf eine Spitzenplatzierung.

Beide Mannschaften legten sich vom Anpfiff weg mit Volldampf ins Zeug. Kampf war Trumpf im BD-Sensors Sportpark, es wurde kein Ball verloren gegeben. Die Hausherren wurden ständig von ihrem an der Seitenlinie mitfighteten Trainer Rüdiger Fuhrmann dirigiert und dieses Engament zahlte sich am Ende aus. Mitfavorit Buch agierte bei kräftiger Windunterstützung mit weiten Bällen, kombinierte ansehnlich, kam jedoch auf Grund vorzüglicher Röslauer Abwehrarbeit nicht in Schussposition. Aber auch die Vorwärts-Truppe konnte sich nicht entscheidend in Szene setzten. Absolute Torchancen blieben deshalb hüben und drüben Mangelware.

In der 23. Minute lag das Leder, geschossen von Hermann, zwar in den TSV-Maschen, aber der Unparteiische entschied auf Foulspiel an Gästekeeper Ruck. Mit einer Glanztat verhinderte Vorwärts-Schlussmann Blechschmidt in der 40. Minute einen möglichen Rückstand gegen den durchgebrochenen Kupfer. Vorausgegangenen war ein böser Abstimmungsfehler der Hausherren. Die Partie blieb bis zum Seitenwechsel „heiss“ und hochinteressant.

Mit der gleichen Gangart ging es nach der Pause weiter. In der 51. Minute klärte Torhüter Blechschmidt mit dem Kopf außerhalb des Strafraums vor dem herausbrausenden S. Fleischmann. Dann waren die Fichtelgebirgler an der Reihe und setzten erste gefährliche Duftmarken. Lima nahm Mass, zielte jedoch knapp vorbei und prüfte nach einem abgewehrten Freistoss TSV-Torhüter Ruck.

Tief durchatmen mussten die Mittelfranken nach 63 Minuten. Zakrzewski legte bei einem Freistoss alle Kraft in seinen Schuss. Das Spielgerät durchbrach die Gästemauer, landete bei Hermann, aber dieser konnte den Ball nicht im kurzen Eck versenken. Gleich danach hatte Sticht, er machte seine Sache ausgezeichnet, den oberen Winkel im Visier, aber auch in diesem Fall griff Keeper Ruck bombensicher zu und im Gegenzug gelang den Männern aus der Noris ein Abseitstreffer.

Dann kam die 72. Spielminute und die „Hut“ stand nach dem eingangs geschilderten Treffer zum 1:0 Kopf. In der verbleibenden Spielzeit erreichte der Nervenkitzel weitere Höhepunkte, denn die Gäste steckten nicht auf, sondern wollten den Ausgleich erzwingen. Buch rannte an, prallte aber an der auf Hochtouren und vor allem sicher arbeitenden Röslauer Hintermannschaft ab. Der Vorwärts-Anhang demonstrierte Fairplay, denn er verabschiedete beide Mannschaften mit Beifall in die Kabinen.

Vorwärts-Coach Rüdiger Fuhrmann: „Das Spiel war gleich verteilt, es gab kaum Torchancen. Einmal waren wir in der Zentralposition zu offensiv. Es gab vor der Pause eine Situation, bei der Blechschmidt klasse reagierte. Ich habe meiner Truppe während der Pause eingeimpft, spielt geduldiger und ruhiger, laßt nichts zu, wir bekommen unsere Chance noch. Durch einen Standard sind wir belohnt worden.“

TSV-Trainer Helmut Rahner: „Ich gratuliere Röslau zum Sieg. Für uns war mehr drin, es ist enttäuschend wie es am Ende gelaufen ist, denn es gab einige Konterchancen, die von uns nicht genutzt wurden. Wir haben kein Tor geschossen, sondern haben einige Chancen liegen lassen. Es war eigentlich ein typisches Unentschiedenspiel.“                                               Rainer Cyris

 

 

Foto zu Meldung: Landesliga Nordost: FC Vorwärts - TSV Nürnberg-Buch 1:0 (0:0)

Landesliga Nordost: ASV Vach - FC Vorwärts 0:1 (0:0)

(10.08.2014)

ASV Vach: Döllfelder, Uttinger (73. Schmidt), Kirsch, Eich (73. Gambel), Tekdemir, Gachot, Schnierstein, Brütting, Reichenauer, Jakl, Adlung.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Sieg, Smrha, Zakrzewski, Knoblauch, Benker, Tamo, Spörl (66. Lima), Bifano,(90. Min. Reis) Angachev (83. Sticht), Walther.

Schiedsrichter: Burkard (Schwebenried). – Zuschauer: 100. – Tor: 49. Min. Walther 0:1. Gelb-rote Karte: Kirsch, Vach, wegen wiederholten Foulspiels (84.).

 

Laut jubelnd rissen die Spieler des FC Vorwärts Röslau nach dem Abpfiff die Arme in die Höhe. Eine verständliche Reaktion, denn sie hatten mit ihrem 1:0-Sieg beim ASV Vach ihre Spitzenposition in der Tabelle der Fußball-landesliga Nordost gefestigt. „Eine wunderbare Leistung meiner Mannschaft“, strahlte Trainer Rüdiger Fuhrmann. Ihm imponierte vor allem, dass diese den Gastgebern kaum eine reelle Chance gestatteten. Und dabei musste er mit Sebastian Hermann und Rasim Yavuz (beide Urlaub) gleich zwei Leistungsträger ersetzen.

 

In den ersten 45 Minuten plätscherte das Spiel so dahin. Es waren kaum packende Strafraumszenen zu sehen. Dafür war die Zahl der Fehlpässe bei beiden Teams stattlich. Bei den Gästen imponierte aber schon in dieser Phase die stabile Abwehr mit den beiden Innenverteidigern Zakrzewski und Smrha. An ihr bissen sich die Fürther Vorstädter – bei ihnen wurde der abgewanderte Torjäger Pommer schmerzlich vermisst – die Zähne aus.

Die Röslauer Offensivaktionen waren ebenfalls bescheiden. Unter dem ideenlosen Mittelfeldspiel litt natürlich Torjäger Walther. Doch seine Gefährlichkeit zeigte der Kapitän vier Minuten nach dem Wiederanpfiff: Nach einem Doppelpass mit Loris Bifano schoss er das „Tor des Tages“.

Apropos Bifano: Der von der SpVgg Bayern Hof gekommene Youngster agierte auf der rechten Außenbahn und verriet gute Ansätze. „Ein gelungener Einstand“, bescheinigte ihm Trainer Fuhrmann.

 

Das Spiel der Röslauer war nach der Pause wesentlich druckvoller, aber ihm fehlte der krönende Abschluss: Mit einem zweiten Treffer hätten die Fichtelgebirgler frühzeitig den „Dreier“ klarmachen können. So aber mussten sie zwischen der 60. und 73. Minute zittern. Denn Tekdemir schoss knapp über das Gehäuse des kaum einmal ernsthaft geprüften Torhüters Blechschmidt – und ein Gachot-Schuss landete am Pfosten. Damit war es um die Vacher geschehen, zumal Vorwärts-Trainer Fuhrmann zum richtigen Zeitpunkt Auswechslungen vornahm. „Joker“ Sticht vergab sogar drei Minuten vor dem Ende sogar eine gute Möglichkeit. In der 84. Minute hatte der Vacher Kirsch vom souverän leitenden Schiedsrichter Burkard die gelb-rote Karte gesehen.

 

Auch wenn sich seine Mannschaft jetzt in der Spitzengruppe eingenistet hat, bleibt Trainer Fuhrmann mit beiden Beinen auf dem Boden. „Es ist nur eine Momentaufnahme“, kommentierte er. Freilich eine schöne, wie er hinzufügte. Er kann auf jeden Fall frohen Mutes nach vorne schauen, zumal ihm im Spiel gegen den TSV Nürnberg-Buch am Sonntag Sebastian Hermann wieder zur Verfügung stehen wird.                 Dieter Bracke

Ferienaktion 2014 des FC Vorwärts Röslau

(09.08.2014)

Hier ein paar Bilder der Ferienaktion 2014 des FC Vorwärts Röslau. Die teilnehmenden Kinder hatten bei herrlichem Wetter und Sonnenschein so viel Spaß und Freude am Spiel und Training, dass sie eigentlich gar nicht mehr aufhören wollten.

Ein besonderer Dank gilt den Trainern und Betreuern, die den Kindern dieses Erlebnis ermöglicht haben.

Foto zu Meldung: Ferienaktion 2014 des FC Vorwärts Röslau

KK-Süd: FC Wacker MAK - FC Vorwärts Röslau II 2:3 (1:2)

(08.08.2014)

FC Vorwärts II: Stollenmaier, Pereira, Reis, Singer, Matiaschek, Stäudel, Medick, Kompas, Söllner, Seidel, Topolski (eingewechselt: F. Martin, Rogler)

 

 Ausgerechnet beim als Meisterschaftsfavoriten gestarteten FC Wacker Marktredwitz hat unsere zweite Mannschaft in der Kreisklasse Süd ihren ersten Saisonsieg gefeiert - und das hochverdient mit 3:2 (2:1). Bei konsequenterer Chancenauswertung hätte das Spiel schon zur Pause zugunsten Röslaus entschieden sein können. Die Vorwärtself ging durch Daniel Reis (19.) und Dennis Topolski (22.) mit 2:0 in Front. Kurz vor der Halbzeit kam Wacker zum Anschlusstreffer, als der sonst souverän leitende Schiedsrichter Endreß ein klares Foul an Torhüter Sven Stollenmaier nicht ahndete. Einen klassischen Konter über "Heimkehrer" Alexander Stäudel, der ein ganz starkes Spiel machte, und Milan Kompas schloss "Fritzl" Seidel zum 3:1 ab (65.). In der Schlussphase machte Wacker nochmals mächtig Druck, doch mehr als der Ansschlusstreffer in der 83. Minute wollte nicht gelingen. Im Gegenteil: Die Gastgeber schwächten sich in der Schlussphase durch eine rote Karte selbst. Ein gelungenes Comeback im Vorwärts-Trikot feierte nach langer Verletzungspause Ralf Medick.

KK-Süd: FC Vorwärts Röslau II – FC Nagel 2:3 (1:2)

(03.08.2014)

Tore: 18. Min. Pöllmann 0:1, 24. Min. C. Hilpert 0:2 (Foulelfmeter), 42. Min. Topolski 1:2, 49. Min. C. Hilpert 1:3, 70. Min. Kompas 2:3

 

Die Röslauer Landesliga-Reserve wartet weiter auf den ersten Punkt. Auch im dritten Heimspiel in Folge setzte es eine Niederlage, die sich die stark aufgestellten Gastgeber diesmal aber selbst zuzuschreiben hatten. Durch zwei Standard-Situationen – Freistoß und Elfmeter – gerieten die Röslauer gegen kompakte Nagler etwa unglücklich in Rückstand. Nach einer herrlichen Einzelleistung von Lima gelang Topolski der Anschlusstreffer. Die Gastgeber waren jetzt drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Doch kurz nach Wiederanpfiff stellte Christian Hilpert mit einem harmlosen Schuss, der Torhüter Stollenmeier durch die Finger glitt, den alten Abstand wieder eher. Mehr als ein Traumtor von Kompas aus 35 Metern wollte den Gastgebern nicht mehr gelingen.

F-Jugend gewinnt den Cup

(03.08.2014)

Unser F-Jugend-Team hat den Luisenburg-Cup 2014 gewonnen!

Dabei stzte man sich souverän durch, der Titel wurde ohne Niederlage geholt.

 

Auf dem Foto sind das erfolgreiche Team mit Medaillen, dem Siegerpokal sowie den Trainer und Betreuern zu sehen.

 

Herzlichen Glückwünsch für diese tolle Leistung!

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Landesliga: Quelle Fürth - FC Vorwärts Röslau abgebrochen

(02.08.2014)

Außer Spesen nichts gewesen: Das Gastspiel  des FC Vorwärts in der Landesliga Nordost bei der SG Quelle Fürth wurde nach knapp 30 Minuten wegen eines heftigen  Gewitters abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt führte die Vorwärts-Elf durch Tore von Rasim Yavuz (6.) und Markus Walther Walther (25.) mit 2:1. Unmittelbar nach der 1:0-Führung war den Fürthern der Ausgleich gelungen. Man muss kein Prophet sein: Röslau war an diesem Tag erneut in einer bärenstarken Verfassung und hätte diese Partie  mit hoher Wahrscheinlichkeit  nach Hause geschaukelt, zumal die Gastgeber große Lücken in der Hintermannschaft offenbarten. Nachdem der Schiedsrichter beide Teams nach heftigen Blitzen und sintflutartigem Regen  völlig zurecht  in die Kabinen geschickt hatte, wartete er genau eine halbe Stunde, um dann  das Match abzubrechen. Das Gewitter ließ in dieser Zeit zwar etwas nach, aber es regnete weiter ziemlich heftig. Das Spiel wird jetzt nochmals neu angesetzt.

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Landesliga Nordost: FC Vorwärts - SpVgg Selbitz 3:2 (1:0)

(30.07.2014)

Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Knoblauch, Benker, Spörl (75. Lima), Sieg, Walther (90+1 Bifano), Hermann, Zakrzewski, Tamo, Yavuz.

SpVgg Selbitz: Möschwitzer, Gabler, Mallik, Schuberth, Fraaß (68. Cavelius), Bächer, Keilwerth, Winter, Redondo (72. Schütz), Strootmann (63. Raithel), Elbl.

Schiedsrichter: Schwarzmann (TSV Scheßlitz). - Zuschauer: 370. - Tore: 40. Min. Tamo 1:0, 47. Min. Keilwerth 1:1, 49. u. 79. Min. Walther 2:1 u. 3:1, 89. Min. Raithel 3:2.

Eine enges, intensiv geführtes und nach der Pause mitreißendes Hochfranken-Derby bekamen die knapp 400 Zuschauer auf der Röslauer "Hut" geboten. Die Regenschlacht ging letztendlich an die Hausherren, weil sie den Tick kompromissloser zur Sache gingen, den Selbitzern bereits an deren 16er die Luft zum Atmen nahmen und ihnen permanent auf den Füßen standen.

Wild gestikulierend und dabei jeden Spielzug, jede Chance kommentierend, peitschte Trainer Rüdiger Fuhrmann seine Truppe nach vorn, bescheinigte ihr am Ende einen "absolut verdienten Sieg". In kurzer schwarzer Hose ("als ich zu Hause wegfuhr waren es fast 30 Grad") lebte der Wildenauer mit seiner Mannschaft am Spielfeldrand, die sich in der Schlussphase fast noch um die Früchte ihrer Arbeit gebracht hätte. Da spielten sich turbulente Szenen vor Blechschmidts Gehäuse ab, der mit vollem Körpereinsatz, einmal äußerst grenzwertig, sogar am 16-Meter-Raum mit beiden Fäusten klärte. Markus Häßler, der Selbitzer Coach, fühlte sich in der Schlussphase und kurz vor dem Pausenpfiff, als Zakrzewski gegen Keilwerth sehr rustikal zur Sache gegangen war, um zwei Elfmeter gebracht. Außerdem sei vor dem dritten Gegentor der Schütze "klar im Abseits" gestanden. Der Gästetrainer ließ kein gutes Haar an Regionalliga-Referee Schwarzmann, vermutet sogar, dass "bewusst gegen mein Team gepfiffen wird".

Trotzdem: Die Röslauer besaßen über weite Strecken mehr Spielanteile, auch wenn das Häßler nach Spielschluss in einer ersten Reaktion ganz anders sah. Fakt ist jedoch auch: Seine Mannschaft gab selbst nach dem 1:3-Rückstand nicht klein bei, nahm den Kampf auf dem tiefen Boden an und war über weite Strecken ebenbürtig. Wer weiß, wie die Partie geendet hätte, wären die Selbitzer nach einer halben Stunde mit ihrem besten Spielzug bis dahin in Führung gegangen. Bächer stocherte mehrmals nach, brachte aber Gablers Zuspiel frei vor Blechschmidt nicht im Röslauer Gehäuse unter.

Bis dahin war es ein Kampf um jeden Meter Boden. Nennt man es Effektivität oder Kaltschnäuzigkeit - auf einmal schlugen sie dann wieder grausam zu, die Rekordschützen aus Röslau. Mit einem Traumtor per Fallrückzieher war es nach einem Freistoß der frisch gebackene Papa Mohammad Tamo, der die Hausherren fünf Minuten vor der Pause in Ekstase versetzte. Zwei Minuten später hätte der flinke Rasim Yavuz alles klar machen können, ja müssen, vergab im Überschwang vor Möschwitzer, was seinem Trainer ein "bist du wahnsinnig" entlockte.

Entschlossen kamen die Selbitzer aus der Kabine, standen als erste auf dem Platz. Nach einer Ecke kam Keilwerth am kurzen Pfosten einen Tick eher als der ansonsten bärenstarke Zakrzewski an den Ball und köpfte zum Ausgleich ein. Noch in der Euphorie vergaßen die Gäste wenig später Röslaus Torjäger Markus Walther völlig, der sich die Ecke aussuchen konnte und überlegt zum 2:1 einnickte. "Da haben wir wirklich geschlafen", übt Häßler Kritik, will allerdings "spielerisch" seinem Team "nichts vorzuwerfen". Selbitz hatte fortan mehr Ballbesitz, gefährlicher aber blieben die Hausherren, die nach Walthers fünftem Saisontor zum 3:1 etwas früh auf Wolke sieben schwebten. Der eingewechselte Raithel machte es so per Kopf noch einmal spannend, aber die aufopfernd verteidigenden Röslauer, die mit ihren Kräften am Ende waren, retteten den Sieg mit Mann und Maus über die Zeit. Beiden Teams gebührt ein Extralob für ein Landesliga-Fußballspiel, dass alle Facetten bot.

                            Text und Foto: Peter Perzl, Frankenpost

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Stäudel kehrt zurück nach Röslau

(28.07.2014)

Das Gastspiel bei der SpVgg Selb 13 war sehr kurz: Alexander Stäudel, der im Juni zu den "Dreizehnern" gewechselt war, kehrt nach nur einem Monat zum FC Vorwärts Röslau zurück. Er ist vermutlich schon am Sonntag in der Kreisklassenpartie unserer zweiten Mannschaft daheim gegen den FC Nagel spielberechtigt.

Loris Bifano wechselt zum FC Vorwärts Röslau

(28.07.2014)

 

Der FC Vorwärts Röslau hat sich noch ein weiteres Nachwuchstalent der SpVgg Bayern Hof geangelt: Loris Bifano, der im September 19 Jahre alt wird, verstärkt den Kader der Landesliga-Mannschaft. Bifano ist nach Fabian Sticht und Lukas Pedall in dieser Saison bereits der dritte Spieler, der aus der Hofer Talentschmiede zum FC Vorwärts wechselt. Eigentlich sollte Bifano, der schon mehrmals in die Bayernauswahl berufen wurde,  einen Vertrag für die Hofer Bayernliga-Mannschaft erhalten, hatte aber mit der Unterschrift noch gezögert. Nachdem er die vergangene Woche zwei Mal zum Probetraining nach Röslau gekommen war, entschied sich der in Wirsberg wohnende Offensivspieler für  einen Wechsel nach Röslau zu Trainer  Rüdiger Fuhrmann.

 

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Landesliga Nordost: SV Friesen - FC Vorwärts Röslau 0:5 (0:0)

(26.07.2014)

Mit sage und schreibe 5:0 hat der FC Vorwärts sein Auswärtsspiel am Wiesenfest-Samstag in der Landesliga Nordost beim SV Friesen gewonnen. Mann des Tages war dabei Rasim Yavuz, der  gleich drei Mal traf. Nach den ersten 45 Minuten ohne Tor hatte es nicht nach einem solch deutlichen Ergebnis ausgesehen. Doch nach dem Seitenwechsel drehte die Vorwärts-Elf mächtig auf und erzielte innerhalb von sechs Minuten  drei Treffer.

SV Friesen: Kiesewetter - Woitschitzke, Roger, Meyer, Zwosta, Fugmann, Fröba (70. Marzog), Rebhan, Krebs (57. Gleich), Sudol (76. Herz), Köcher.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Knoblauch (79. Sticht), Zakrzewski, Smrha, Sieg,  Benker, Spörl (72. Lima),  Hermann (79. Dippold),  Tamo, Yavuz, Walther.

Schiedsrichter: Frank (Uttenreuth) - Zuschauer: 155. - Tore: 53. Min. Yavuz 0:1, 56. Min. Zakrzewski 0:2, 59. und 66. Min. Yavuz 0:3 und 0:4, 80. Min. Lima 0:5. - Gelb-rot: Woitschitzke (64./SV Friesen/wiederholtes Foulspiel).

Die Frankenwälder mussten am Samstag gegen den FC Vorwärts Röslau eine bittere Heimniederlage hinnehmen und stecken schon zu einem frühen Zeitpunkt der Saison in der Krise. Während der ersten 45 Minuten egalisierten sich beide Teams. Die Hausherren erspielten sich sogar ein optisches Übergewicht, ohne sich aber zwingende Chancen zu erarbeiten. Die Begegnung begann flott. Nico Fröba legte in der ersten Minute für Yanik Krebs auf, doch dessen Distanzschuss strich um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei. Im Gegenzug machte der bärenstarke Lukas Zakrzewski erstmals auf sich aufmerksam, als sein Kopfballaufsetzer auf der Latte des SV-Gehäuses landete (2.). Die Gastgeber mühten sich redlich, blieben aber zu brav. Für Mittelfeldgeplänkel gibt es im Fußball bekanntermaßen keinen Preis.

Mit einem Schuss knapp neben den heimischen Kasten rüttelte der Röslauer Florian Spörl seine Kameraden nach dem Kabinengang wach. Nun begann für den SV Friesen die "brasilianische Phase". Nach einem Ballverlust der Gastgeber im eigenen Mittelfeld bediente Sebastian Hermann gekonnt  Rasim Yavuz. Und der zog aus halbrechter Position ab und versenkte das Leder im Netz. Markus Walther verpasste zwei Minuten später eine scharfe Hereingabe, ehe Zakrewski nach einer einstudierten Freistoßvariante mit einem Hammer ins lange Eck den Grünweißen vorzeitig den Gnadenstoß setzte. Es kam noch schlimmer: Mühelos vollendete in der 58. Minute erneut Yavuz – weder auf Zuspiel von Hermann - zum 0:3, um dann mit seinem dritten Treffer dem SV Friesen endgültig den Garaus zu machen. Ein weiterer Freistoß, diesmal von Patrick Lima, bescherte den Gästen einen grandiosen Sieg.

Kreisklasse: FC Vorwärts II - ASV Wunsiedel 2:3 (1:2)

(25.07.2014)

Röslau II: Stollenmaier, Pereira, Pedall, Yilmaz, B. Seidel, Kompas, A. Seidel, Söllner, Matiaschek, Hasselbacher, Topolski.

Schiedsrichter:  Sagolla (SV Leutendorf); Zuschauer: 60; Tore: 11. Min. Pereira 1:0, 13. Min. Stollenmaier 1:1 (Eigentor), 30. Min. Budan 1:2, 53. Min. Kompas 2:2, 62. Min. Strößenreuther 2:3 (Foulelfmeter).

Der mit Abstand schwächste Akteur auf dem Platz, Schiedsrichter Dieter Sagolla, brachte die Röslauer um den verdienten Punktgewinn. Er erkannte zwei klare Tore der Heimelf nicht an und verhängte zudem einen überaus fragwürdigen Foulelfmeter. Die Krönung war, als er in der 88. Minute den Ausgleichstreffer von Denis Topolski annullierte. Auf der anderen Seite hatten sich die Röslauer die Niederlage in diesem guten Kreisklassenspiel selbst zuzuschreiben, weil sie in den entscheidenden Phasen des Spiels beste Möglichkeiten vergaben. Schon in der ersten Halbzeit hatten Denis Topolski und Stefan Hasselbacher  Großchancen. Wunsiedel trat als kompakte Mannschaft auf, hatte auch gute Chancen.

Erneut ein Meisterstück in der JFG Oberes Egertal

(22.07.2014)

Die Mannschaft, die im Jahr zuvor überlegen D-Meister wurde, hat es auch in der C-Jugend wieder geschafft, den Meistertitel in der U15-KG Fichtelgebirge mit 28 Punkten und 52:3 Toren zu gewinnen. Vom ersten Spiel bis zum Schluss war man dabei Tabellenführer und stieg mit 6 Punkten Vorsprung auf den nächsten Verfolger in die Kreisliga auf.

 

Man stellte die beste Abwehr und mit 16 Toren von Alexander Steger den besten Torschützen der Liga. In der Fairnesstabelle belegte man Rang 2.

 

Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und ihren Trainern Ralf Hasselbacher und Stefan Fraas!

 

 

Bild:

 

Stehend von links: Bastian Bauriedel, Johannes Schindler, Christian Schmidt, Johannes Achtert, Tim Steiner, Timm Seltmann, Jan Albrecht, Maximilian Kreuzer, Cedric Gräbner und Axel Zißler.

knieend von links: Co-Trainer Stefan Fraas, Felix Hasselbacher, Alexander Steger, Kevin Angles, Simon Fraas, Max Ibisch, Jonas Hamsch, Simon Herold, Sascha Forsch und Trainer Ralf Hasselbacher. Auf dem Bild fehlt Fabian Zapf.

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Landesliga: FC Vorwärts Röslau - ASV Hollfeld 2:1 (2:0)

(19.07.2014)

Hochverdient hat der FC Vorwärts sein Heimspiel gegen den Bayernliga-Absteiger ASV Hollfeld mit 2:1 (2:0) gewonnen. Dass es am Ende nochmals eng geworden ist, lag ausschließlich an der mangelnden Chancenverwertung der Gastgeber. Die Weichen wurden schon früh auf Sieg gestellt. Sebastian Hermann traf bereits in der 2. Minute zum 1:0, in der 5. Minute erhöhte Markus Walther auf 2:0. Wenn es zur Halbzeit 5:0 für die entfesselt aufspielenden Röslauer gestanden hätte, hätten sich die Hollfelder nicht beschweren dürfen. Hermann, Walther, Yavuz und Knoblauch vergaben im weiteren Verlauf  so genannte  „Hundertprozentige“. In der zweiten Halbzeit kamen die bis dahin konfus agierenden Hollfelder besser ins Spiel und verkürzten nach knapp einer Stunde auf 1:2. Nun wurde es plötzlich nochmals spannend, weil die Vorwärts-Elf dem hohen Tempo aus der ersten Halbzeit bei der Hitze Tribut zollen musste. Der ASV war nun am Drücker, doch Röslau boten sich mehrere hochkarätige Konterchancen, die ebenfalls vergeben wurden.  Nach dem Schlusspfiff war der Jubel über den ersten Saison-Dreier groß. Normalerweise hätte das Spiel bereits in der ersten Halbzeit entschieden sein müssen.

Kreisklasse: FC Vorwärts II - 1. FC Waldstein 1:2 (0:1)

(19.07.2014)

Praktisch mit dem letzten Aufgebot hat die zweite Mannschaft zum Auftakt in der Kreisklasse Süd  gegen den Kreisliga-Absteiger FC Waldstein knapp mit 1:2 (0:1) verloren. Waldstein war über die gesamte Distanz die spielbestimmende Mannschaft und gewann letztlich verdient. Doch am Ende hätte es für Gäste noch richtig dumm laufen können. In der 90. Minute verwandelte Milan Kompas einen Handelfmeter zum 1:2. In der Nachspielzeit hatte dann Halis Denis die Riesenchance zum Ausgleich. Praktisch mit dem Schlusspfiff übersah der ansonsten hervorragend leitende 16-jährige Schiedsrichter Pröhl aus Bayreuth noch ein klares Handspiel der Gäste im Strafraum. Trotz der Niederlage Hut ab vor der Vorwärtself, die ab der 55. Minute nach einer Ampelkarte von Stefan Hasselbacher bei der Bruthitze nur noch zu zehnt war: Die Jungs kämpften gegen den Favoriten bis zum Umfallen und wären um ein Haar dafür noch belohnt worden.

Landesliga Nordost: ASV Veitsbronn-Siegelsdorf - FC Vorwärts Röslau 1:1 (1:0)

(16.07.2014)

ASV Veitsbronn-Siegelsdorf:  Gossler,  Meyer, Gräß, Stutz (85. Trommer), Bauer, Kusnyarik, Bolz, Baumann, Schillmeier (69. Ulrich), Dallhammer (66. Müller), Hütter

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Yavuz, Knoblauch (71. Angachev), Zakrzewski, Sieg, Stich (46. Spörl), Smrha, Benker, Hermann, Lima, Walther.

Schiedsrichter: Neiber (Günzburg). – Zuschauer:  125. - Tore: 4. Min. Kusnyarik 1:0, 78. Min. Hermann 1:1.

Ein Punkt gewonnen oder zwei verloren? Für  Trainer Rüdiger Fuhrmann war es nach dem Schlusspfiff trotz drückender Überlegenheit  ein gewonnener Punkt.  „Die Mannschaft hat  wie schon gegen Saas Bayreuth Moral und Fitness bewiesen. Wenn man so früh in Rückstand gerät, besteht immer die Gefahr,  in Konter zu laufen. Das Unentschieden war allerdings  hochverdient.“

Das Spiel hatte mit einem Paukenschlag begonnen: Nach einem unnötigen Eckball brachten die Röslauer selbst nach drei Versuchen den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Spielertrainer Kusnyarik stand urplötzlich frei, und es stand nach vier Minuten 1:0. „Wir haben hier fünf Fehler auf einmal gemacht“, schimpfte Fuhrmann.

Die Gäste, die kurzfristig auf Mohamad Tamo verzichten mussten und zunächst sehr defensiv eingestellt waren,  brauchten nicht lange, um sich von dem Schock zu erholen. Nur zwei Minuten nach der Führung  hatte Markus Walther mit einem Lupfer den Ausgleich auf dem Fuß. In der 14. Minute verfehlte Sebastian Knoblauch mit einem Kopfball nur knapp das Ziel. Durch Abspielfehler im Mittelfeld brachten sich die Röslauer allerdings  immer wieder selbst in Bedrängnis. Es fehlte in der ersten Halbzeit die ordnende Hand im Mittelfeld. In der 40. Minute hatten die mitgereisten  Vorwärts-Fans den Torschrei auf den Lippen, doch Markus Walthers fulminanter Schuss sprang von der Unterkante der Latte wieder ins Feld zurück. Den Abpraller drosch Sebastian Hermann (Bild)  aus sieben Metern freistehend übers Tor.

In der zweiten Halbzeit ein ganz anderes Spiel. Röslau machte von Beginn an Druck, drängte auf den Ausgleich. In der 55. Minute scheiterte Sebastian Hermann am glänzend reagierenden Torhüter Gossler. Der Nachschuss von Patrick Lima strich knapp über die Latte. Die Vorwärtself blieb am Drücker, musste aber bei Kontern höllisch aufpassen. In der 78. Minute war es dann endlich so weit: Markus Walther tankte sich im Strafraum durch, legte den Ball quer auf  Sebastian Hermann, und der verwandelte diesmal eiskalt zum vielumjubelten Ausgleich. Mehr war trotz drückender Überlegenheit nicht mehr drin.

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Landesliga Nordost, Saison 2014/15: FC Vorwärts - BSC Saas Bayreuth 2:2 (0:0)

(12.07.2014)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Smrha, Zakrzewski, Sieg, Benker, Tamo (75. Sticht), Angachev (57. Lima), Hermann, Yavuz, Spörl, Walther.

BSC Saas Bayreuth: Tscheuschner – Pütterich, Wallochny (58. M. Greef), Trat, Dachsbacher, Massberger, H. Greef (70. Guthmann), Pritschet, Stenglein, Wölfel, Dörfler.

Schiedsrichter: Fenkl (SV Hafenpreppach). – Zuschauer: 200. – Tore: 55. Min. Pritschet 0:1, 73. Min. Guthmann 0:2, 80. Min. Walther 1:2, 90. Min. Walther (Foulelfmeter) 2:2.

 

Bei strahlendem Sonnenschein auf der Röslauer Sportanlage agierten die Gäste aus Bayreuth aus einer defensiven Formation heraus und wollten gegen favorisierte Röslauer hinten sicher stehen. Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Hausherren das Spiel. Besonders die rechte Außenbahn mit dem flinken Yavuz sorgte für Gefahr beim BSC. Die erste Möglichkeit kam dagegen über die linke Seite zustande: Sieg setzte sich auf dem Flügel durch und konnte flanken, doch Torjäger Walther verpasste den Ball (5.). Wenige Momente später schauten die Bayreuther nur zu, als Hermann mit einem feinen Heber Yavuz steil schickte, dieser von rechts flankte und Walther aus kurzer Distanz das Leder neben das Gehäuse setzte. Nach gutem Beginn kam vom Gastgeber lange nichts. Der Tabellensiebte der Vorsaison kam besser ins Spiel und verzeichnete nach einer Viertelstunde die ersten Chancen. Nach einer Hereingabe von Greef köpfte Abwehrhühne Zakrzewksi aufs eigene Tor, der Ball streichte übers Quergebälk. Die Abwehr der darauf folgenden Ecke geriet zu kurz: Stenglein fackelte an der Strafraumgrenze nicht lange und zwang Blechschmidt zu einer Glanztat. Dieser behielt auch gegen Maßberger im Strafraum (22.) und gegen Greef (27.), der von Wallochny geschickt wurde, Oberwasser. Das Spiel plätscherte dahin, beiden Mannschaften fehlte in der Folge der entscheidende Pass in die Spitze. Als man sich schon auf den Pausentee vorbreitete, hatte erneut Walther die Führung auf dem Fuß, doch blieb er erneut unglücklich im Abschluss.

Mit einigen Minuten Verspätung pfiff das Schiedsrichtergespann Fenkl – Herbst – Hoffmann den zweiten Durchgang an. Vorwärts Röslau fehlte der Wille, das Führungstor zu erzielen, sie reagierten nur. Saas Bayreuth kam immer besser ins Spiel: in der 53. Spielminute konnte Greef nach Pass von Pritschet in letzter Sekunde noch abgelaufen werden. Zwei Minuten später sollte dann die Führung fallen: der auffällige Dachsberger trat die Ecke von der linken Seite, Sebastian Pritschet reagierte am schnellsten und traf ins Schwarze – sein erster Landesligatreffer. Allmählich wachten die Hausherren auf. Zakrzewskis Kopfball landete (57.) aber neben Tscheuschners Gehäuse. Und auch in der 72. Minute fehlte das Quäntchen Glück: eine einstudierte Freistoßvariante überraschte die Saaser Hintermannschaft, doch Walthers Abschluss aus halbrechter Position konnte vom Youngster im Gästetor pariert werden. Im Gegenzug verlängerte der Torschütze Pritschet einen weiten Ball auf den eingewechselten Neuzugang Guthmann, der frühzeitig abschloss und Blechschmidt keine Chance ließ. Der Bayreuther Jubel kannte keine Grenzen, doch waren noch 15 Minuten auf der Uhr. Schon mit der nächsten nennenswerten Aktion kam der Anschlusstreffer. Zakrzewski schickte den sträflich alleingelassenen Yavuz, der punktgenau Walther bedienen konnte. Der Abschluss war nur noch Formsache. Heimcoach Fuhrmann stellte auf einer Dreierkette um und beorderte den langen Abwehrmann Zakrzewski in die Spitze. Die Bayreuther wurden in ihren Sechzehner gedrängt, konnten kaum einen Befreiungsangriff starten. Mit dem letzten Angriff sollte es noch zum Ausgleich reichen. Walther wurde im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht, Schiedsrichter Fenkl zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher. Nach dem Anstoß beendete Fenkl die Partie.

Für beide Trainer gibt es noch einiges zu tun. Doch dürften sie in der Auftaktpartie schon gute Ansätze gesehen haben, auf denen aufgebaut werden kann. Da wäre zum einen die effektive Chancenauswertung der Saaser zu nennen, sowie die Moral und Ausdauer der Röslauer, die zu keiner Zeit aufsteckenden und selbst in der 80. Spielminute noch einen Gang zulegen konnten.                                                                                                                                  Quelle: www.anpfiff.info

FC Vorwärts verteidigt BD-Sensors-Cup

(06.07.2014)

Ausgezeichneter, fairer Amateurfußball wurde den zahlreichen Zuschauern beim 5. BD-Sensors-Cup zwei Tage lang auf der Röslauer „Hut“ geboten. 31 Mal landete das Leder an beidenTagen in den Maschen. Erfolgreichste Schützen waren Gottfried Sellak (ATSV Münchberg-Schlegel mit fünf Toren in einem Spiel) und Lukas Koci (ZV Thierstein mit vier Toren in einem Spiel). Das gastgebende Landesligist FC Vorwärts Röslau verteidigte den im Vorjahr gewonnen Cup und konnte dafür 700 Euro in Empfang nehmen. Platz zwei holte sich Bezirksligist ATSV Münchberg (350 Euro), Dritter wurde Kreisligist ASV Wunsiedel (200 Euro) Rang vier belegte Bezirksligist ZV Thierstein (100 Euro). Alle Mannschaften bekamen von Vorwärts-Chef Bernd Nürnberger neben den Geldpreisen noch Urkunden und Pokal überreicht. Dank zollte Sponsor Stefan Denndörfer allen Mannschaften für deren faire Gangart.

 

Finale:

FC Vorwärts Röslau – ATSV Münchberg-Schlegel        4:3

Röslau: Blechschmidt, Smrha, Benker, Spörl, Sieg, Walther (65. Dippold), Hermann, Lima, Reis, Yavuz (60. Pedall), Angachev (60. Sticht).

ATSV Münchberg-Schlegel: Kolmann, Deffner, Rauh, Langer (46. S. Frisch), Arslantürk, Johnson, Gebhardt, Szewzyk (63. Laube), Strößner, Sellak, A. Frisch.

Zuschauer: 170. – Schiedsrichter: Schmid (FC Lorenzreuth). – Tore: 5. und 7. Min. Walther 1:0 und 2:0, 23. Min. Strößner 2:1, 38. Min. Walther 3:1, 56. Min. Yavuz 4:1, 77. Min. Arslantürk 4:2, 68. Min. Strößner 4:3.

Beide Teams lieferten im Finale, trotz der mörderischen Temperaturen, über weite Strecken eine ansehnliche Vorstellung ab. Die Deffner-Truppe wurde innerhalb von 120 Sekunden erwischt. Markus Walther fackelte in beiden Fällen nicht lange, sondern schoss seine Farben in Front. Kurz darauf donnerte Lima das Spielgerät an die Latte. Münchberg-Schlegel wirkte in dieser Phase unsicher, fing sich aber wieder. Als Strößner im zweiten Versuch getroffen hatte, hatte der angeschlagene ATSV wieder Boden unter den Füssen. Kurz vor der Pause nutzte Walther eine hohe Hereingabe von Lima zum 3:1.

Nach dem Seitenwechsel folgte die obligatorische Vorwärts-Sendepause. Die Hausherren hatten Glück, dass Arslantürk und Strößner nicht trafen. Im Gegenzgu scheiterte Benker an Keeper Kolmann. Als Yavuz aus spitzestem Winkel auf 4:1 erhöht hatte, schien die Entscheidung gefallen. Dem war allerdings nicht so. Plötzlich drehte der Bezirksligist auf und hatte Chancen. Arslatürk scheiterte mit einem verdeckten Distanzknaller am großartig reagierenden Blechschmidt. Aber danach landete das Leder im Sekundentakt zwei Mal in den Vorwärts-Maschen. Arslantürk und Strößner waren die Übeltäter. In den Schlussminuten wackelte Röslau bedenklich, aber Sellak und Rauh fanden beim ATSV-Powerplay ihren Meister in Blechschmidt.

 

Spiel un Platz 3:

ZV Thierstein – ASV Wunsiedel               5:6

Zuschauer: 80. – Schiedsrichter: Hanft (SV 04 Marktredwitz). – Tore: 12. Min. Jordan 0:1, 16. Min. Krassa 0:2, 22. Min. Krassa 0:3, 34. Min. Bastl 1:3, 44. Min. Seidel 1:4, 48. und 50. Min. Koci 2:4 und 3:4, 52. Min. Bralic 3:5, 70. und 87. Min. Koci 4:5 und 5:5, 90. Min. Bralic 5:6.

Im Spiel um Platz drei gab es einen offenen Schlagabtausch, der letztendlich auch zu einem „Tag der offenen Tür“ wurde. Kreisligist Wunsiedel zeigte keinen Respekt vor Bezirksligist Thierstein, führte 3:0 und schien auf dem Weg zu einem sicheren Sieg. Ein Freistosshammer von Bastl brachte zwar das 1:3, aber Seidel stellte den alten Abstand wieder her. Nach der Pause waren plötzlich die technisch gut beschlagenen Vosyka-Schützlinge zur Stelle und verkürzten in zwei Minuten auf 3:4. Auch das 3:5 konnte den nur noch mit zehn Mann spielenden Zentral-Verein,

 Sözen musste aus gesundheitlichen Gründen passen, nicht schocken. Dem nicht in den Griff zu bekommenden Koci gelang sogar das 4:5 und 5:5. Zuvor hatte Slama bei zwei Großchancen daneben gezielt und nur die Latte getroffen. Als sich alle schon auf ein Elfmeterduell eingestellt hatten, schlug Bralic zu. Er erwischte einen weiten Pass und sandte am herauseilenden ZV-Keeper Marek Bruna vorbei zum 6:5 für Wunsiedel ein.

 

Samstagspiele:

ZV Thierstein – ATSV Münchberg-Schlegel         3:7

Zuschauer: 70. – Schiedsrichter: Hörath (FC Lorenzreuth). – Tore: 40. und 47.  Min. Sellak 0:1 und 0:2, 61. und 70. Min. Koci 1:2 und 2:2, 72. Min. Bastl 3:2, 80. Min. Sellak 3:3, 86. Min. A. Frisch 3:4, 88. Min. Arslantürk 3:5, 89. und 91. Min. Sellak 3:6 und 3:7.

Das Duell der beiden Bezirksligisten war reich an Kuriositäten und hatte seine Höhepunkte nach der Pause, als eine Torlawine mit insgesamt zehn Treffern, fünf davon gingen auf das Konto von ATSV-Goalgetter Gottfried Sellak, über die „Hut“ fegte. Zunächst hatten die trickreichen ZV-Akteure Vorteile. Sie nutzten den Wind, scheiterten aber an Keeper Zanirato und dem Pfosten. Der ATSV spielte zwar gefällig, war am Strafraum aber lange Zeit harmlos. Kurz vor dem Seitenwechsel eröffnete Sellak den Torreigen und legte wenig später nach. Der ZV steckte nicht auf, kam durch Koci zum Ausgleich und Bastl brachte Thierstein sogar in Führung. Bei Kocis 2:2 prallte das Leder vom Innenpfosten quer durchs Tor und überrollte auf der Gegenseite knapp die Linie. Ab der 80. Minute ging es dann Schlag auf Schlag. Innerhalb von lediglich elf Minuten schlug das Leder fünf Mal ein. Der ATSV-Sieg fiel etwas zu hoch aus, denn Thierstein war keine vier Tore schlechter.

 

FC Vorwärts Röslau – ASV Wunsiedel                    3:0

Zuschauer: 125. – Schiedsrichter: Hörath (FC Lorenzreuth). – Tore: 52. und 57. Min. 1:0 und 2:0, 76. Min. Angachev 3:0.

Beide Teams waren engagiert und flott unterwegs. Es gab einen offenen Schlagabtausch. Vorwärts-Akteur Reis setzte in der zehnten Minute einen Kopfball an den Pfosten. Auf der Gegenseite blieb Hofweller an Blechschmidt hängen und Koller zögerte mit dem Abschluss zu lange. Kreisligist Wunsiedel ging in den ersten 45 Minuten ein Höllentempo, Vorwärts bekam Probleme und hätte sich über einen Rückstand nicht wundern müssen. Die Platzherren wurden erst kurz vor der Pause aktiver, rannten sich jedoch fest. Die Kreisstädter liessen in Sachen Schnelligkeit in den zweiten 45 Minuten nach. Vorwärts kam auf und Torjäger Walther schlug in fünf Minuten zwei Mal unbarmherzig zu. Zunächst versenkte er das Spielgerät im langen Eck, dann sandte er mit Verzögerung ein. Wunsiedel trat nur noch mit Kontern in Erscheinung. In der 70. Minute lag der Ball zwar im Röslauer Kasten, aber die Unparteiischen entschieden auf Abseits. Die endgültige Entscheidung bereitete Lima vor, Angachev musste nur noch vollenden. Koller drosch den Ball 60 Sekunden später an den Pfosten des Vorwärts-Gehäuses. Der ASV hätte wenigstens einen Ehrentreffer verdient gehabt.

                                                                                 Rainer Cyris

 

 

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Tobias Benker / Elke Mannl werden Spieler der Saison

(02.07.2014)

Tobias Benker ist der Spieler der Saison 2013/14. Die Fans des FC Vorwärts Röslau wählten ihn mit großer Mehrheit vor Markus Walther und Jaroslav Smrha. Bei den Damen setzte sich Elke Mannl vor Tina Söllner und Carina Nürnberger durch. Ausgezeichnet wurden die Spieler der Saison am Freitagabend bei der Halbjahresversammlung (siehe Bild unten). Darüberhinaus wurden geehrt: Holger Sieg für 500 Spiele sowie Christoph Grimm und Kai Gruhn für je 250 Einsätze.

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Verdienter 2:1-Sieg gegen die SpVgg Selbitz

(28.06.2014)

Der FC Vorwärts hat sein Testspiel im Rahmen des Tauperlitzer Seefests gegen den Bayernliga-Absteiger SpVgg Selbitz verdient mit 2:1 (1:1) gewonnen. Die Vorwärtself hatte nur in den ersten 20 Minuten größere Probleme, geriet auch früh in Rückstand. Mitko Angachev gelang nach einer knappen halben Stunde der Ausgleich. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn erzielte Markus Walther nach starker Vorarbeit von "Momo" Tamo den Siegtreffer. Röslau hatte in der zweiten Halbzeit noch einige gute Möglichkeiten, die Selbitzer dagegen kamen kaum noch gefährlich vor das Tor von Sebastian Blechschmidt.

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt, Yavuz, Knoblauch, Smrha, Sticht, Angachev, Benker, Hermann, Spörl,Tamo, Walther.

Eingewechselt: Sieg, Pedall, Reiß, Lima.

1:0 Sieg im Testspiel gegen SV Mitterteich

(26.06.2014)

Etwas glücklich mit 1:0 hat der FC Vorwärts sein Testspiel gegen den SV Mitterteich in Schönhaid gewonnen. Das Tor des Tages erzielte Sebastian Hermann in der 40. Minute per Kopf. In der ersten Halbzeit war Mitterteich die klar bessere Mannschaft, biss sich aber an der Röslauer Hintermannschaft fest oder scheiterte am überragenden Torhüter Sebastian Blechschmidt. Ein schneller Konter, eingeleitet von Tobias Benker und vollendet von Sebastian Hermann,  führte zur glücklichen Führung. In der zweiten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen hüben wie drüben.

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt, Sticht, Knoblauch, Srmha, Yavuz, Benker, Tamo, Hermann, Angachev, Walther, Lima. Eingewechselt:  Dippold, Pedall, Reis.

Knapper Sieg im Testspiel gegen die SpVgg Wiesau

(23.06.2014)

 

Mit 4:3 (4:1) hat der FC Vorwärts sein erstes Testspiel gegen die SpVgg Wiesau gewonnen. Zur Halbzeit führte die Vorwärtself vor gut 100 Zuschauern im BD-Sensors-Sportpark "Auf der Hut" klar mit 4:1. Doch nach der Pause ließen nach den zuletzt harten Trainingseinheiten die Kräfte bei der Mannschaft von Rüdiger Fuhrmann deutlich nach. Der Bezirksligist  hatte in der letzten Minute sogar noch die Riesenchance zum Ausgleich. Doch Keeper Sebastian Blechschmidt rettete den Sieg. Bei den Röslauern hinterließen alle Neuen einen sehr guten Eindruck. Sebastian Hermann führte sich mit zwei Toren gleich prächtig ein. Die anderen beiden Treffer erzielten Markus Walther und Fabian Dippold.

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt, Sticht, Knoblauch, Zakrzewski, Benker,Yavuz, Dippold, Tamo, Hermann, Walther, Lima. Eingewechselt: Angachev, Pedall, Reis, Singer, Eichinger.

4. Patz für unsere AH´s beim Karl-Popp-Gedächtnisturnier

(21.06.2014)

Die Alten Herren des FC Marktleuthen haben kürzlich das 29. Karl-Popp-Gedächtnisturnier auf den vereinseigenen Sportanlagen an der Jahnstraße veranstaltet. Dieses Hobbyturnier wird alle Jahre zum Gedenken an das Gründungsmitglied und den Förderer des Vereins, Karl Popp, ausgetragen. Bei sommerlichem Wetter zeigten die  Fußballer von befreundeten Vereinen, dass schöner und kameradschaftlicher Fußball auch bei den inzwischen etwas älteren Herren noch Spaß macht. Die Turnierleitung hatten Vorstandsmitglied Klaus Höppler und Seniorenleiter Herbert Pawletta. Alle Spiele wurden auf dem Kleinfeld in einer Doppelrunde über jeweils 15 Minuten ausgetragen. Die eingesetzten Schiedsrichter Jürgen Becher (FC Kirchenlamitz) und Ingo Engelmann (SpVgg Oberkotzau) hatten keine Probleme, diese spannenden, aber auch fairen Spiele zu leiten. Bei der Siegerehrung, an der auch Vorstandsmitglied Gerhard Fleißner teilnahm, dankten die beiden verantwortlichen Wettkampfleiter Höppler und Pawletta den Mannschaften für ihre Teilnahme und den Helfern für die Bewirtung. Schirmherr Bürgermeister Florian Leupold zeigte sich sehr erfreut, dass der FC Marktleuthen dieses Gedächtnisturnier bereits seit drei Jahrzehnten mit befreundeten Seniorenmannschaften veranstaltet. Es sei ein Zeichen guter Kameradschaft. Die mit Spannung erwartete Auswertung erbrachte folgendes Ergebnis: Turniersieger wurde erstmals seit längerer Zeit der gastgebende FC Marktleuthen mit 15 Punkten und 12:2 Toren. Auf dem zweitenPlatz landete die SpVgg Oberkotzau mit acht Punkten und 12:5 Toren. Der dritte Rang ging an die SpVgg Weißenstadt mit sieben Punkten und 9:7 Toren. Es folgten auf Platz vier der FC Vorwärts Röslau mit sechs Punkten und 8:8 Toren, vor der SpVgg Wiesau mit zwei Punkten und 1:9 Toren. Mit dem letzten Platz musste sich diesmal der FC Kirchenlamitz begnügen, obwohl er im Vorjahr sogar den ersten Platz errungen hatte. Anschließend haben alle noch einige Zeit im Kreise alter Sportkameraden gefeiert.

Bild und Text Hans Gräf / Blickpunkt

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AH-Team des FC Vorwärts gewinnt Dr.-Rudolf-Seißer-Gedächtnisturnier

(20.06.2014)

AH-Team des FC Vorwärts gewinnt Dr.-Rudolf-Seißer-Gedächtnisturnier

 

Bereits zum 25. Mal hat jetzt das Dr.-Rudolf-Seißer-Gedächtnisturnier für AH-Mannschaften stattgefunden. Und zum dritten Mal hat der FC Vorwärts Röslau den Pokal gewonnen und darf ihn nun behalten. Dr. Rudolf Seißer war in den 50er-Jahren Vorsitzender der damaligen SpVgg Wunsiedel. Bis vor einigen Jahren war das Turnier immer am 6. Januar in der Halle ausgetragen worden. Da es immer schwieriger wurde, genügend Mannschaften zu finden, haben es die Veranstalter auf das Kleinfeld verlegt, wobei gleichzeitig auf zwei Spielfeldern auf der Anlage des ASV Wunsiedel am Schönlinder Weg gespielt wird. Schirmherren waren auch heuer die beiden Söhne von Dr. Rudolf Seißer, Jochen und Dr. Peter Seißer. Sieben Mannschaften gingen heuer an den Start, wobei jeder gegen jeden spielte.

Die Siegerehrung fand beim Vereinsheim des ASV Wunsiedel am Schönlinder Weg statt. Der Organisator des Turniers, Wolfgang Mayer, freute sich über den reibungslosen Ablauf der Spiele, die von den beiden Schiedsrichtern Josef Koller und Torsten Werner geleitet worden waren. Die Fußballer aus Röslau dürfen den Pokal nach dem dritten Sieg behalten. Es war der vierte Pokal in der 25-jährigen Geschichte des Turniers. Die beiden Brüder Jochen und Dr. Peter Seißer werden auch den fünften Pokal spendieren.                           Bericht von Gerd Zeitler aus der Frankenpost

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Hiobsbotschaft

(09.06.2014)

Unser Torhüter der zweiten Mannschaft, Christoph Grimm, hat sich beim Fußballspielen mit einigen Freunden  wohl einen Kreuzbandriss zugezogen. Er dürfte damit mindestens bis zur Winterpause ausfallen.

Trainingsauftakt am 13. Juni

(08.06.2014)

Der neue Coach Rüdiger Fuhrmann bittet am Freitag, 13. Juni, um 18.30 Uhr zum Trainingsauftakt. Gleich am ersten Wochenende steht den Spielern einiges bevor. So ist auch am Samstag um 10 Uhr Training, am Sonntag um 10 Uhr findet die nächste Einheit statt, und um 14 Uhr gastiert Bayernligist SpVgg SV Weiden zum ersten Vorbereitungsspiel im BD-Sensors-Sportpark  „Auf der Hut“.

Weitere Vorbereitungsgegner sind die SpVgg Wiesau  (Donnerstag, 19. Juni, Fronleichnam, 14 Uhr, auf der „Hut“), der SV Mitterteich (Samstag, 21. Juni, 13.30 Uhr in Schönhaid), die SpVgg  Selbitz (Samstag, 28. Juni, um 17.30 Uhr in Tauperlitz). Am Samstag und Sonntag, 5./6. Juli, findet dann in Röslau der BD-Sensors-Cup statt. Im ersten Spiel um 16 Uhr stehen sich der ZV Thierstein und der ATSV Münchberg-Schlegel gegenüber, um 18 Uhr trifft der FC Vorwärts auf den Nachbarn FC Marktleuthen. Die Finalspiele finden am Sonntag um 16 und 18 Uhr statt. Saisonbeginn ist am Wochenende 12./13./14. Juli.

Damenspiel bei der SG Gattendorf abgebrochen

(07.06.2014)

Beim Stand von 3:0 für die Damenmannschaft des FC Vorwärts Röslau bei der SG Gattendorf hat der Schiedsrichter nach nicht einmal zehn Minuten das letzte Saisonspiel in der Kreisliga Ost abgebrochen. Der Grund: Die Gastgeberinnen waren nur mit sieben Spielerinnen angetreten. Dass sie das Spiel nicht zu Ende bringen wollten, war von Beginn  an klar. So „verletzte“  sich „urplötzlich“ – besser erwartungsgemäß -  nach dem 3:0 die Gattendorfer Torhüterin, so dass dem Schiedsrichter keine Wahl blieb, die Partie abzubrechen. Die  Mindestanzahl von sieben Spielerinnen einer Mannschaft war damit unterschritten. Im  Prinzip war es eine große Unsportlichkeit des SG Gattendorf, die Vorwärts-Damen überhaupt anreisen zu lassen. Offensichtlich wollten sich die Gattendorfer, die ohnehin als Absteiger feststehen, nur die Strafe für das Nichtantreten sparen. Die drei Punkte jedenfalls haben die Vorwärts-Mädels sicher.  Die Röslauer Tore in den ersten zehn Minuten erzielten Carina Nürnberger, Simona Winterstein und Andrea Grimm.

Landesliga: SG Quelle Fürth - FC Vorwärts Röslau 3:2 (1:0)

(25.05.2014)

FC Vorwärts Röslau: Stollenmaier, Neumann, Smrha, Zakrzewski, Yavuz, F. Martin, A. Martin (30. Min. Ta. Bafra/59. Min. B. Seidel), Dippold, Spörl, Tonka, M. Walther.

Schiedsrichter: Haase (ASV Burglengenfeld). – Zuschauer: 80. - Tore: 40. Min. Ried 1:0, 48. Min. Cortus 2:0, 59. Mi. Gerber 3:0, 63. Min. Tonka 3:1, 64. Min. Smrha 3:2.

Ein flottes Landesliga-Spiel zum Saisonausklang, das die stark ersatzgeschwächten Röslauer bis zum Schlusspfiff offen gestalten konnten. Um die zweite Mannschaft, die noch Aufstiegschancen hatte, nicht zu schwächen, nahm Trainer Rainer Stark  neben dem A-Jugendspieler Florian Martin mit Tarik Bafra, Bernd Seidel und Alexander Martin gleich  drei  Altherren-Akteure mit, die jeweils eine halbe Stunde spielten und ihre Sache recht ordentlich machten.

In der ersten Halbzeit war Fürth klar überlegen, der 1:0-Pausenstand war hochverdient. Röslaus vierter Keeper Sven Stollenmaier, der am Freitag kurzfristig reaktiviert wurde,  entschärfte einige gute Chancen. Als die Gastgeber kurz nach Wiederbeginn auf 3:0 davonzogen  - der dritte Treffe war ein schnell ausgeführter Freistoß ins leere Röslauer Tor -  schien das Spiel gelaufen. Doch weit gefehlt. Mit einem Doppelschlag nach gut einer Stunde  fand die Vorwärts-Elf in die Partie zurück und war darauf und dran, noch das 3:3 zu erzielen. Am Ende hätten sich die Fichtelgebirgler einen  Punkt verdient gehabt.

Nach dieser Niederlgae schließt der FC Vorwärts seine zweite Landesliga-Saison mit Platz 8 ab - eine tolle Platzierung.

 

 

Kreisklasse: TuS Erkersreuth - FC Vorwärts II 0:2 (0:2)

(25.05.2014)

Röslau II: Grimm, Pereira, Knoblauch, Reiß, Kompas, Seidel, Angachev, Benker, LIma, Matiaschelk, Tüter (eingewechselt Söllner, Yilmaz)

Schiedsrichter: Kannheiser (FSV Viktoria Hof);  Zuschauer: 90; Tore: 7. Min. Seidel 0:1, 35. Min. Lima 0:2. – Der FC Vorwärts II, von zahlreichen Fans begleitet,  kam zu einem nie gefährdeten Sieg in Erkersreuth, der bei konsequenterer  Chancenauswertung noch deutlich höher hätte ausfallen müssen. Erkersreuth hatte im gesamten Spiel keine  richtige Möglichkeit.  Allerdings war nach dem Abpfiff die Enttäuschung bei den Vorwärts-Kickern  groß, weil auch die Kontrahenten gewonnen hatten und damit Röslau II mit dem undankbaren dritten Platz vorlieb nehmen muss.        

Kreisklasse: FC Vorwärts II - TuS Förbau 3:0 (1:0)

(18.05.2014)

FC Vorwärts II: Grimm, Pereira, Knoblauch, Stäudel, Seidel, Angachev, Mi. Walther, Kompas, Tüter, Lima, Matiaschek (eingewechselt: Gruhn, F. Martin, Singer).

Schiedsrichter: Schwarzmann (BSV Schönfeld) leitete souverän; Zuschauer: 60; Tore: 17. Min. Matiaschek 1:0, 66. Min. Tüter 2:0, 88. Min. Lima 3:0

Mit diesen klaren und auch verdienten Heimsieg bleiben die Röslauer vor dem letzten Spieltag weiter im Rennen im Kampf um die Aufstiegsplätze. Die Vorwärtself war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, versäumte es aber, schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse zu sorgen. Patrick Lima vergab zweimal aus aussichtsreicher Position. Doch auch die Gäste hatten Mitte der zweiten Halbzeit Chancen, trafen innerhalb weniger Sekunden zweimal den Pfosten. Doch danach kontrollierten die Gastgeber wieder Ball und Gegner, hätten sogar noch das 4:0 erzielen können.

Foto: Rainer Cyris

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Landesliga: FC Vorwärts - Dergahspor Nürnberg 5:0 (3:0)

(18.05.2014)

FC Vorwärts Röslau: Eichinger, Smrha, Zakrzewski, Sieg, Dippold, Neumann (83. Knoblauch), Benker, Tamo (46. Benker), Spörl, Tonka, Ma. Walther.
Dergahspor Nürnberg: Wihr (84. Tutanlar), Ehrl, Yildirim, Moungue (46. Semiz), Ulus, Maraj, Basoglu, Akgül, Mesek, Calisir, Aydin.
Schiedsrichter: Martin Götz (DJK Tütschengereuth) leitet sicher. – Zuschauer: 140. – Tore: 28. Min. Yavuz 1:0, 35. Min. Tonka 2:0, 43. Min. Tonka 3:0, 83. Min. Ma. Walther 4:0, 87. Min. Tonka 5:0.
Das war ein wirklich gelungener Landesliga-Saisonabschluss im heimischen BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“. Gegen Dergahspor Nürnberg sahen die Röslauer Zuschauer bei Dauerregen nochmals fünf Tore, eines schöner herausgespielt als das andere.
Den Gästen, von Ex-Club-Profi Thomas Ziemer betreut, eröffneten sich über die gesamte Distanz betrachtet nur eine einzige gute Möglichkeit. Als Ehrl in der 86. Minute flach Richtung untere Etage zielte, war Vorwärts-Keeper Steffen Eichinger zur Stelle und drehte das Leder um den Pfosten. Ansonsten bekam der Röslauer Schlussmann – er hütetet für den verletzten Stammtorhüter Blechschmidt das Vorwärts-Gehäuse – kaum etwas Gefährliches auf seinen Kasten.
„Spieler des Tages“ aus Röslauer Sicht war einmal mehr Torjäger Ertac Tonka, der drei Mal ins Schwarze traf und nun mit 20 Toren auf Rang vier der Landesliga Nordost steht. Sein Kollege Markus Walther hat nunmehr 21 Treffer auf seinem Konto und belegt sogar Platz drei. Der FC Vorwärts hat sich mit seinem, auch in dieser Höhe, hochverdienten Sieg mit 47 Punkten und 61:45 Toren weiter vorgearbeitet. Platz sieben ist die Platzierung, die der scheidende Trainer Rainer Stark von seiner Truppe gefordert hatte.
Beide Teams nahmen diese Partie um die „goldene Ananas“ nicht im Schongang in Angriff. Auf schwierigem Boden – Rutschpartien waren an der Tagesordnung– ging es flott zur Sache. Die erste Möglichkeit eröffnete sich den Hausherren, aber Tonka köpfte den von Smrha servierten Ball über den Winkel. Zehn Minuten danach stand Gästekeeper Wihr zu weit vor seinem Kasten, der Heber von Tonka verfehlte jedoch sein Ziel. Dergahspor agierte mit weiten Bällen und zog sich bei Gefahr fast komplett zurück. In der 28. Minute eröffnete Yavuz den schön anzusehenden Torreigen. Er lochte einen Querpass von Tonka ein und zielte kurz darauf knapp neben den Pfosten.
Mit schnellen Aktionen rissen die Platzherren über die Außenpositionen immer wieder Lücken in die Gästeabwehr. Eine Folge davon war das 2:0 von Tonka, Walther hatte serviert. Und weil Toreschießen diesmal leicht gemacht war, erhöhte Tonka kurz vor der Pause auf 3:0. Die Vorarbeit dazu hatten Spörl und Walther geliefert.
Nach dem Seitenwechsel gab es ein kleines Strohfeuer von Dergahspor zu sehen. Maraj verzog haarscharf aus spitzem Winkel. In der Folgezeit flachte der Tatendrang der Fichtelgebirgler etwas ab. Coach Stark verlangte wieder mehr Zugriff. Aber erst in der Schlussphase schlugen die Vorwärts-Goalgetter wieder zu. Spörl spielte steil, Walther marschierte und schraubte das Resultat per trockenem Flachschuss in die Höhe. Vier Minuten nach dieser Tat war wieder Tonka an der Reihe. Walther zog per Konter auf und davon. Seine Hereingabe landete bei Tonka und der verstand beim Abschluss keinen Spaß, sondern zauberte das 5:0 auf die Anzeigetafel.

Text und Foto: Rainer Cyris

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Kreisklasse: FC Schirnding-Hohenberg - FC Vorwärts II 3:4 (1:2)

(11.05.2014)

FC Vorwärts II: Grimm, Pereira, Reis, Söllner, Singer, Knoblauch,  Kompas,  Stäudel,  Seidel, Lima, M. Walther (eingewechselt: Tüter, Eichinger, Arzberger)

 

Schiedsrichter: Schreiner (ASV Stockenroth); Zuschauer: 50; Tore: 2. Und 8. Min. Seidel 0:1 und 0:2, 14. 48. Und 57. Min. Quilitzsch  1:2, 2:2 und 3:2, 68. Min. Kompas 3:3 (Foulelfmeter), 75. Min. Seidel 3:4. Rote Karten: Fenkl, 34. Min. wegen Tätlichkeit, Zeitner, 53. Min., beide Hohenberg, wegen Schlägerei mit dem eigenem Torwart.

 

Nach dem mühsamen 4:2-Heimsieg am Freitag gegen den TSV Arzberg-Röthenbach hat unsere zweite Mannschaft auch am Sonntag nur mit Ach und Krach in Hohenberg mit 4:3 (2:1) gewonnen. Nach acht Minuten stand es durch zwei Tore von Alexander Seidel schon 2:0. Doch die Gastgeber kamen heran und gingen, obwohl sie schon zwei Rote Karten kassiert hatten, mit 3:2 in Führung. Per Foulelfmeter glich Milan Kompas in der 68. Minute aus, und Alexander Seidel machte mit seinem dritten Tor in der 75. Minute den hart erkämpften Sieg perfekt. Röslau II bleibt damit Dritter in der Kreisklasse Fichtelgebirge, muss auf einen Ausrutscher der beiden Führenden hoffen. Doch mit der in Hohenberg gezeigten Leistung würde man in der Kreisliga allergrößte Probleme bekommen – um es vornehm auszudrücken.

Landesliga: FC Vorwärts - SpVgg Oberkotzau 4:1 (3:0)

(10.05.2014)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Neumann, Smrha, Zakrzewski, Sieg, Dippold, Tamo, Spörl (88. Min. Walther), Yavuz (85. Min. Knoblauch), Tonka (67. Min. Lima), Ma. Walther.

SpVgg Oberkotzau: Reichenberger – Keilwerth, Sturm, (46. Min. Wunderlich), Bauer, Herb, Schörner, Göcking, Meißner (46. Min. Weiß), Schaller, Pickel, Durkan (46. Min. Mölter).

Schiedsrichter: Linz (SV Pettstadt). – Zuschauer: 180. – Tore: 2. und 9. Min. Tonka 1:0 und 2:0, 24. Min. Smrha 3:0, 58. Min. Mölter (Foulelfmeter) 3:1, 88. Min. Ma. Walther 4:1.

Ziemlich stoisch schauten sie sich das Geschehen auf dem Spielfeld an, die beiden Trainer der SpVgg Oberkotzau. Dann ging Ralf Rauh zum Kollegen Mario Atanasow, um zu diskutieren, was Neue in ihren Reihen nach der Pause besser machen könnten als die elf Akteure, die gerade auf dem Platz standen oder liefen. Die Wechsel kamen zu spät. Denn einer von denen, die darauf warteten, ihre unglücklichen Kollegen auf dem Platz abzulösen, lieferte bereits vor dem Pausenpfiff die treffenden Analyse: „Die Kohlen sind schon verglüht.“

Ob sie jemals wirklich geglüht haben, daran hatten die Betrachter des meist einseitigen Derbys gewisse Zweifel. Denn die Gäste starteten nicht unbedingt so ins Spiel, wie sich das der gemeine Fußballfan von Mannschaften erwartet, die um den Klassenerhalt kämpfen. Und sie hatten das Pech, dass nach drei Szenen vor ihrem Tor die Partie schon fast gelaufen war.

Die erste, nach nur gut zwei Spielminuten, beendete ein gut reagierender Schlussmann Till Reichenberger gegen einen Kopfball von Markus Walter – mit Abwehr über die Torauslinie. Es folgte Szene Nummer zwei: Eckstoß, Kopfball Tonka aus kurzer Distanz, nicht wirklich gelungen, aber so merkwürdig in Richtung Schlussmann gebracht, dass der einfach nur dumm aussah und den Ball passieren lassen musste.

Sieben Minute später musste Reichenberger erneut das Spielgerät aus dem Netz holen. Wieder hatte es Tonka dorthin befördert, aus nicht ganz so kurzer Distanz wie beim 1:0, dafür nach glänzender Vorarbeit seiner Mitstreiter. Die hatten Oberkotzau mit wenigen präzisen Pässen und einer Menge Tempo blitzartig ausgetrickst, so dass der Torhüter gegen den völlig frei abziehenden Schützen dieses Mal ohne Chance war.

Ehe die Gäste also nur zu dem Versuch kamen, die sehr kreativ kombinierenden Röslauer in ihrem Tatendrang zu bremsen, hatten die sie schon in Richtung Verliererstraße geschickt. Und taten dies auch weiterhin. Die SpVgg Oberkotzau hätte sich nicht beschweren können, wenn sie zur Pause mit 0:5 in Rückstand gelegen wäre. Markus Walther verfehlte das Viereck nur knapp. Reichenberger zeigte erneut gegen Tonka, dass der Lapsus beim 0:1 der einzige bleiben sollte. Und wenige Minuten nach dem 3:0 durch den aufgerückten Smrha lag der Ball erneut im Gästetor. Den Abseitspfiff des ansonsten gut leitenden Spielleiter-Trios verstand nicht jeder.

Und bei den Gästen auf dem Platz verstand wohl nicht jeder den anderen. „Ihr müsst reden“, ermahnte der sehr vollbärtige Abwehrchef Andre Keilwerth die Seinen kurz vor der Pause – ein wenig zu spät, aber vielleicht motiviert durch eine typische Szene seines Teams wenige Sekunden vorher. Lars Herb, bemüht, von hinten Kontrolle in das Spiel zu bringen, beförderte von der Mittellinie einen Freistoß ins Nichts. Wirklich gefährlich vor das Röslauer Tor kam Oberkotzau eine Stunde lang nicht.

Und so mussten die Trainer alles auf eine Karte setzen und drei Mal wechseln. Bis dies wirkte, verging noch einmal eine Viertelstunde. Dann kam der Gast doch mal in den Strafraum, und nach einem Zweikampf deutete der Unparteiische auf den Punkt: Philip Mölter verwandelte den Strafstoß und weckte ganz leise Hoffnungen. Die hielt der FC Vorwärts ein wenig am Leben, indem er seinen Vorwärtsdrang stark reduzierte und im Mittelfeld ein Stück Dominanz abgab.

Es dauerte allerdings noch einmal 15 Minuten, ehe Oberkotzau zum zweiten Mal gefährlich vor dem Tor von Sebastian Blechschmidt auftauchte, dann aber richtig gefährlich. Zwei Mal parierte der Röslauer Schlussmann, nach ihm noch ein Verteidiger gegen die durchgebrochenen Gästespieler. Acht Minuten vor dem Ende war der Torhüter erneut auf dem Posten und entschärfte einen Freistoß. Die vorhergegangene Notbremse hatte den Röslau Neumann dazu animiert, heftig auf seine Nebenleute einzureden. Schließlich wollten alle beweisen, dass Nachbarschaftshilfe, welcher Art auch immer, kein Thema war – schon gleich nicht für ein Röslauer Team, das 60 Minuten wie aus einem Guss spielte und vor der dürftigen Derby-Kulisse einen Klassenunterschied demonstrierte. Markus Walthers Treffer zum 4:1 kurz vor Schluss markierte auch das angemessene Resultat.

Der Gast hatte sich in den vergangenen Wochen mit einer Menge Kampfgeist wieder ins Gespräch gebracht beim Thema Klassenerhalt. Doch dieser Geist war am Samstag ziemlich verflogen. Und sollten tatsächlich noch einige wenige Kohlen geglüht haben, dann hat sie der Mairegen in Röslau endgültig erstickt.                          Wolfgang Neidhardt, Frankenpost

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - SpVgg Oberkotzau 4:1 (3:0)

Landesliga: ASV Pegnitz - FC Vorwärts 0:2 (0:0)

(04.05.2014)

ASV Pegnitz: Meyer, D. Sigl, Frank, M. Sigl, Abraham-Lothes, Schraml, Stiefler, R. Schuster, Podgur, Erkan (69. Wittmann), Schmidt.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Neumann (83. Knoblauch), Smrha, Zakrzewski, Sieg, Dippold, Tamo (85. Mi. Walther), Spörl, Yavuz, Tonka, Ma. Walther (78. Benker), Yavuz.

Schiedsrichter: Thomas Fischer (ASV Burglengenfeld), leitete hervorragend, auch wenn er Röslau einen klaren Foulelfmeter verweigerte). – Zuschauer: 100. – Tore: 35. Min. Ma. Walther 0:1 (Handelfmeter), 72. Min Spörl 0:2.

Mit diesem unerwarteten Dreier hat der FC Vorwärts sen Klassenerhalt in der Landesliga praktisch unter Dach und Fach. Um ganz sicher zu gehen, fehlt noch ein Punkt.

Das Spiel vor 100 Zuschauern war gerade einmal sieben Minuten alt, da stand es durch Markus Walther bereits 1:0 für Röslau. Doch Schiedsrichter Fischer aus Burglengenfeld versagte dem Treffer wegen Abseits die Anerkennung. Auch im weiteren Verlauf der Partie taten sich die Gastgeber schwer, einmal konstruktiv vor das Gästetor zu kommen. Röslau war spielbestimmend, und die Körpersprache der Spieler war entschlossener als bei den Gastgebern. Trotzdem musste zur Gästeführung ein Handelfmeter herhalten. Nach einer Ecke bekam Michael Sigl den Ball unglücklich an seinen Arm, und der Unparteiische entschied auf Handelfmeter. Markus Walther (35.) verwandelte sicher.

Auch der zweite Abschnitt begann nur Sekunden nach Wiederanpfiff mit einem Abseitstor auf Seiten der Gäste. Röslau war weiter spielbestimmend, dominierte klar das Geschehen. Die Gäste aus dem Fichtelgebirge tauchten immer wieder gefährlich vor dem ASV-Tor auf. Nach 72 Minuten war es Spörl, der mit dem 0:2 für die endgültige Entscheidung sorgte. Etwa zehn Minuten zuvor wurde der einschussbereite Markus Walther im Strafraum zu Fall gebracht. Diesmal bleib der Pfiff des Schiedsrichters allerdings aus.

Auch wenn Wittmann in der 76. Minute  die Riesenchance zum 1:2 ausließ, war der Gästesieg nie ernsthaft in Gefahr. Viel zu harmlos und bieder präsentierten sich die Pegnitzer Kicker am 31. Spieltag. Damit blieb der ASV Pegnitz mit 44 Punkten auf Platz sieben, der FC Vorwärts hat jetzt nur drei Zähler weniger auf seinem Konto.

52 Kinder bei der Michael-Rummenigge-Fußballschule in Röslau

(02.05.2014)

Trainieren wie die Profis – das können seit Feritag, 3. Mai, über 50 Jungen und Mädchen aus Röslau und Umgebung beim FC Vorwärts Röslau. Zu Gast ist bis Sonntag Michael Rummenigge mit seiner Fußballschule. Gleich bei der ersten Trainingseinheit gestern Nachmittag waren die jungen Fußballer mit großem Ehrgeiz bei der Sache. Am Samstag ab 10.30 Uhr geht es weiter. Auf dem Trainingsplan stehen Technik, Spielformen und Flanken. Nach dem Mittagessen und einer Autogrammstunde können die Kinder an fünf Stationen das Rummenigge-Fußballabzeichen erwerben. Die vierte Trainingseinheit mit einer kleinen „Mini-WM“ steigt am Sonntag ab 10 Uhr. Organisator Ulrich Tröger vom FC Vorwärts Röslau dankte bei der Begrüßung vor allem den Sponsoren: Edeka-Enders, BD-Sensors, den Firmen Ghost und König-Otto sowie dem Kurhotel in Weißenstadt. Im Bild die jungen Fußballer mit Michael Rummenigge (Dritter von rechts) und seinem Trainerteam, Röslaus Bürgermeister Torsten Gebhardt (Vierter von rechts), Jugendleiter Günter Zimmermann (Zweiter von links), Uli Tröger (hinten Mitte) und Matthias Enders (Dritter von links). Foto: Willi Dittrich

Foto zu Meldung: 52 Kinder bei der Michael-Rummenigge-Fußballschule in Röslau

Momo und Christina sind jetzt ein Paar

(29.04.2014)

Unser Spieler der ersten Mannschaft, „Momo“ Tamo, und Christina Eisele sind jetzt ein Paar. Sie gaben sich am Samstag, 26. April 2014, im Marktredwitzer Standesamt das Jawort. Beim Verlassen des Alten Rathauses im Marktredwitzer Markt stand die erste Mannschaft des FC Vorwärts Spalier. Das frischvermählte Paar musste ein Band durchtrennen und Christina ihr fußballerisches Geschick unter Beweis stellen. Der FC Vorwärts wünscht den beiden Frischvermählten alles Gute auf dem gemeinsamen Lebensweg!

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Gut besuchte Jahreshauptversammlung

(28.04.2014)

Landesliga zu spielen, ist für so einen kleinen Dorfverein wie den FC Vorwärts ein Kraftakt in vielerlei Hinsicht. Das betonte der wiedergewählte Vorsitzende Bernd Nürnberger bei Jahreshauptversammlung. Der FC Vorwärts sei mittlerweile der einzige Fußballverein im Landkreis, der auf Verbandsebene, sprich Nordbayern-Ebene, spielt. „Obwohl wir gegen die finanzstarken Klubs aus den Ballungszentren wirtschaftlich im Nachteil sind, können wir sportlich trotzdem mithalten“, sagte Nürnberger.
Um die Landesliga langfristig zu sichern, sei der Verein mehr denn je auf die Unterstützung der Wirtschaft angewiesen. „Wir haben mit der Firma BD Sensors einen hervorragenden Hauptsponsor. Doch dieses Unternehmen allein kann den Etat nicht decken. Deshalb wäre es wünschenswert, noch den einen oder anderen Premium-Sponsor hinzuzugewinnen“, sagte der Vorsitzende. „Es sollte im Interesse der gesamten Region sein, dass zumindest ein Fußballklub in der dritthöchsten bayerischen Liga mitspielt und so nicht nur Werbung für die Gemeinde Röslau, sondern den gesamten Landkreis Wunsiedel macht.“
Nürnberger sah die erste Mannschaft auf gutem Weg, auch in der aktuellen Saison den Klassenerhalt zu schaffen. Die zweite Mannschaft in der Kreisklasse Fichtelgebirge sei leider dabei, ihre gute Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg in die Kreisliga leichtfertig zu verspielen. Die Damenmannschaft habe sich in der Kreisliga Ost fest etabliert.
Viel Erfreuliches berichtete Nürnberger auch von den Nachwuchsteams. Bis auf eine B-Jugend habe man – in Verbindung mit der JFG „Oberes Egertal“ – alle Altersstufen besetzt. Besonders groß sei der Zulauf beim FC Vorwärts im Kleinfeldbereich. Nürnberger bedankte in diesem Zusammenhang auch bei den Jugendtrainern und bei Jugendleiter Günter Zimmermann.
Als überaus gelungen bezeichnete der Vorsitzende die Renovierung des Sportheims. Er dankte nochmals den vielen Helfern, die von Ende Dezember bis Ende Februar Hunderte von Arbeitsstunden absolviert hätten. Die Kosten für die Renovierung inklusive neuer Einrichtung bezifferte Nürnberger auf gut 20 000 Euro. Ebenso galt sein Dank dem Rentnerteam für die Pflege der Sportanlage.
Kassier Reiner Tröger präsentierte den Mitgliedern ein umfangreiches Zahlenwerk. Erfreulich sei der Zuwachs von 13 Mitgliedern. Derzeit gehörten dem FC 386 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder an. Mit den Zuschauerzahlen zeigte sich Tröger zufrieden, betonte aber: „Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Röslauer zu den Heimspielen auf die Hut kommen.“
Von der kommenden Saison an bekommt „Vorwärts“ mit Rüdiger Fuhrmann einen neuen Trainer, da Rainer Stark aus beruflichen Gründen sein Amt aufgeben muss. Fuhrmann, der in Luhe-Wildenau wohnt und sich selbst als „Fußball-Verrückter“ bezeichnete, stellte sich vor.
Für 50-jährige Treue zeichnete Nürnberger Ehrenvorsitzenden Horst Hasselbacher aus. Seit 40 Jahren ist Horst Küspert dabei. Auf 25-jährige Mitgliedschaft blicken Thorsten Strahberger, Yunis Deniz, Markus Braun, Jürgen Grimm und Günther Fronhöfer zurück.
Bürgermeister Torsten Gebhardt bezeichnete den Verein als sportliches Aushängeschild der Gemeinde und zeigte sich überzeugt, dass die erste Mannschaft weiter in der Landesliga spiele. BD-Sensors-Chef Rainer Denndörfer sagte, dass für sein Unternehmen die Unterstützung des FC Vorwärts eine Herzensangelegenheit sei. Der Sponsorenvertrag sei deshalb vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert worden.

Bei den Vorstandswahlen gab es keine Veränderungen. Die Führung unter Vorsitzendem Bernd Nürnberger, der mittlerweile seit 1998 die Geschicke des FC Vorwärts lenkt, wurde einstimmig bestätigt. Den Verein führen: Vorsitzender Bernd Nürnberger, zweiter Vorsitzender Reinhold Zeitler, dritter Vorsitzender und Schriftführer Bastian Menzel, Kassier Reiner Tröger, Geschäftsführer Wirtschaftsbetrieb Klaus Layritz (auch Tröger und Layritz sind seit 1998 im Amt), Geschäftsführer Sport Markus Sieg. Vorstandsmitglieder mit bestimmten Aufgaben sind Thomas Matiaschek (Sportanlage) sowie Ralf Medick und Michael Arzberger (beide Sponsoring). Beiräte: Gerhard Meier, Heinz Hager, Stefan Wilhelm. Platzkassiere: Walter Haberer, Ludwig Schaumberger, Ulrich Wunderlich, Dieter Pietz. Platzwarte: Rentnerteam mit Klaus Spörrer, Heinz Müller, Gerhard Meier, Walter Haberer, Horst Wunderlich und Reiner Tröger. Ehrenamtsbeauftragter: Heinz Hager. Revisoren: Siegfried Kießling und Dieter Ernstberger (neu).

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Landesliga: FC Vorwärts - TSV Nürnberg-Buch 3:3 (1:0)

(26.04.2014)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Smrha, Knoblauch, Benker, Spörl (90. Lima), Sieg, Walther (80. Neumann), Dippold, Zakrzewski, Yavuz, Angachev (64. Tonka).

Nürnberg-Buch: Kosuchowski (32. Tantinger) – Marciano, Fleischmann, Reichel, Brehm, Hofmann, Örtel, Botzel, Weber (46. Gentes), Sand.

Schiedsrichter: Vogt (Kronach), leitete sehr gut. – Zuschauer: 180. – Tore: 25. Min. Walther 1:0, 69. Min. Fleischmann 1:1, 77. Min. Smrha 2:1, 78. Min. Walther 3:1, 80. Min. Zakrzewski (Eigentor) 3:2 , 90. Min. Botzel 3:3. – Gelbrot: Knoblauch (Röslau/84.).

Als Helmut Rahner, der Trainer des TSV Nürnberg-Buch, am Samstag in Röslau vom „verrücktesten Spiel“ seiner Karriere sprach, da hatte er wohl recht. Was sich über beinahe zweieinhalb Stunden in Röslau ereignete, hatte eigentlich fast alles, was das Fußballerherz begeistert. Auch wenn es zunächst gar nicht danach aussah.

Denn die erste Hälfte kann gut und gerne als ereignisarm bewertet werden. Für den gastgebenden Außenseiter bedeutete das: Der Plan von Trainer Rainer Stark ging auf. Röslau stand defensiv kompakt und ließ dadurch die „Bucher Jungs“ gar nicht zur Entfaltung kommen. Offensiv blieben die Nürnberger harmlos. Deutlichstes Zeichen dafür: Da sie kaum bis in den Strafraum durchkombinieren konnten, versuchten sie es vor allem aus der zweite Reihe. In der Regel völlig ungefährlich für den Vorwärts-Kasten. Und was machten die Hausherren? Selbst ohne Ertac Tonka in der Startelf – er bekam für seine zuletzt schwachen Leistungen eine Auszeit – lief offensiv einiges zusammen. Allerdings klare Torchancen waren auch auf dieser Seite des Platzes Mangelware. Fast zwangsläufig musste also ein Standard das Tor bringen. Zakrzewskis eigentlich ungefährlichen Kopfball nach einem Freistoß machten die Gäste wieder scharf. Marciano und Keeper Kosuchowski behinderten sich gegenseitig – und legten damit für den einschussbereiten Markus Walther auf.

Doppelt bitter war der Gegentreffer für Buch, denn Marciano störte seinen Torhüter nicht nur beim Fangen des Ball, sondern fiel ihm auch noch unglücklich aufs Bein. Erste Diagnose: Schien- und Wadenbeinbruch. Nicht zum letzten Mal sollte die Begegnung unterbrochen werden. Die Verletzungsunterbrechung sorgte danach für eine zusätzlich Lähmung des Spielflusses. Röslau konnte es recht sein, dass Nürnberg nicht viel einfiel. Dass sie sich allerdings nicht im weiteren Spielverlauf darauf verlassen konnten, sollte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts zeigen. Denn die Gäste kamen gestärkt und mit viel Schwung aus der Kabine. Nun nahm Buch die Favoritenrolle an und setzte Vorwärts unter Druck. Das Spiel ging in dieser Phase klar an Buch, da sich die Stark-Schützlinge auch kaum noch aus der Umklammerung lösen konnten. Der Ausgleich war nur eine Frage der Zeit. 24 Minuten hielt Röslau stand, dann traf Fleischmann zum 1:1. Unglücklicherweise waren zuvor zwei Röslauer auf dem bereits durchnässten Boden weggerutscht.

Aber dennoch rettete das Gewitter die Hausherren. Kurz nach dem Ausgleich war nämlich erst einmal Schluss: Schiedsrichter Vogt (Coburg) unterbrach die Begegnung. Genau zum richtigen Zeitpunkt für die Hausherren. „Ich bin mir sicher, dass wir das Spiel verloren hätten“, konnte Trainer Rainer Stark nun seine Elf noch einmal auf die Schlussphase einschwören. Mit Erfolg, denn Röslau wirkte wie ausgewechselt. Nun traute sich das Team auch wieder etwas zu. Als Smrha nach einem Eckball traf und Walther nach einem schönen Spielzug auf 3:1 erhöhte, waren die drei Punkte zum Greifen nahe. Nur die Finger bekam Vorwärts nicht dran. „Das 2:3 ist zu früh gefallen“, kennt Stark die Ursache, weshalb sein Team noch zwei Punkte verschenkte. Mit dem Anschlusstreffer war Buch wieder voll im Rennen. Als dann auch noch Röslaus Knoblauch Gelbrot sah, war es ein Rennen gegen die Uhr. Dass der Ausgleich dann auch noch in der 90. Minute fiel, ließ Stark an das Spiel gegen Vach zurückblicken. „Das war ein Deja-vu“, ärgerte er sich. Als dann der erste Frust verflogen war, wusste aber auch er: „Das Unentschieden ist gerecht. Was uns der Punkt bringt, wird sich am Saisonende zeigen.“ Immerhin rückt Röslau der 40-Punkte-Marke immer näher.

                                                            Marcus Schädlich

 

Landesliga: FC Vorwärts - SV Pettstadt 1:2 (1:1)

(21.04.2014)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Zakrzewski, Knoblauch (20. Neumann), Benker, Spörl, Sieg, Ma. Walther, Dippold (59. Tamo), Tonka, Yavuz (76. Angachev).
SV Pettstadt: Ochs, Ultsch, S. Friedrich (65. Hoch), D. Friedrich, Schwandner, Audenrieth, Rausch (73. Baier), Rupp, Postler, Jentsch (13. Schwinn), Meth.
Schiedsrichter: Potemkin (SV Friesen) hatte nicht seinen besten Tag. – Zuschauer: 180. – Tore: 13. Min. Yavuz 1:0, 37. Min. Schwandner 1:1, 81. Min. Postler 1:2.
Der FC Vorwärts machte am Ostermontag bittere Bekanntschaft mit der altbekannten Fußballweisheit: „Wer Top-Chancen ungenutzt verstreichen lässt, wird meistens bestraft. Umso zufriedener war Pettstadts Trainer Manfred Schmitt: „Wir wären in diesem typischen Unentschieden-Spiel auch mit einem Zähler einverstanden gewesen, dass es ein glücklicher Sieg geworden ist, freut uns.“ Kollege Rainer Stark war außer sich. Er kreidete dem nicht überzeugenden Unparteiischen an, einen Elfmeter nicht gegeben und eine klare Abseitsstellung beim 1:1 übersehen zu haben.
Die West-Oberfranken begannen erstaunlich offensiv. Goalgetter Meth tauchte in der Spitze auf und wurde von seinen Mitspielern ständig gesucht. Die Röslauer Defensive war gefordert und behielt lange Zeit die Übersicht. Das Match bot viele Szenenwechsel und ging flott über die Bühne. In der zwölften Minute eröffnete sich dem sonst so abschlusssicheren Tonka die erste Möglichkeit, aber er scheiterte aus 16 Metern an Keeper Ochs. Besser machte es 60 Sekunden danach der flinke Yavuz. Er zog von der Strafraumkante ab. Das Spielgerät zischte flach an Freund und Gegner vorbei und verschwand im langen Eck. Die Hausherren waren zu diesem Zeitpunkt aggressiv und bissig unterwegs, ihr Vorsprung durchaus berechtigt.
Tonka fand in der 33. Minute seinen Meister in Ochs, und auf der Gegenseite passierte etwas, das nicht hätte passieren dürfen. Meth spielte den Ball in die Tiefe, Torhüter Blechschmidt eilte überflüssig und zu spät aus seinem Strafraum, Schwandner war schneller am Leder und bugsiert es als Bogenlampe in die verlassenen Maschen. Der Rettungsversuch von Spörl ging ins Leere. Angemerkt werden muss allerdings auch, dass Schwandner deutlich im Abseits stand. Kurz vor der Pause verfehlte ein Meth-Kopfball das Vorwärts-Gehäuse nur knapp, und danach rauften sich die Röslauer Anhänger einige Zeit die Haare. Markus Walther verlängerte das Spielgerät in den Fünf-Meter-Raum, Tonka war unbedrängt zur Stelle, sandte es aber aus anderthalb Meter nicht über den bereits am Boden liegenden Keeper Ochs ins Tor, sondern nur ans Außennetz.
In der zweiten Halbzeit verflachte das Duell auf Grund beiderseitiger Missverständnisse und Fehlpässe. In der 52. Minute stand Tonka abermals im Blickpunkt, aber D. Friedrich klärte in höchster Not zur Ecke. Gleich darauf servierte Tonka auf Ma. Walther, aber dessen Kopfballschraube verfehlte ihr Ziel. Pettstadt stand nun tiefer. Meth, er hatte Vorwärts in der Vorrunde mit zwei Treffern im Alleingang besiegt, zog sich zurück und setzte seine Spitzen geschickt in Szene. Die Platzherren brachten frische Kräfte, wollten das Gästebollwerk über die Flügel knacken, aber die Zuspiele waren zu ungenau.
Ein weiter Pass von Meth leitete die nächste Vorwärts-Panne ein. Zakrzewski übersah den ihn verfolgenden Postler, der knöpfte ihm das Leder ab und vollstreckte eiskalt mit vollem Risiko zum glücklichen 2:1 für die Schmitt-Truppe. Röslau war empfindlich getroffen und wankte. Es war wie ein Stich ins Herz. In den Schlussminuten eröffneten sich den Gästen mehr Möglichkeiten als den viel zu hektisch agierenden Hausherren. Schwandner und Audenrieth scheiterten jedoch am gut reagierenden Blechschmidt.                                    Rainer Cyris

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - SV Pettstadt 1:2 (1:1)

Kreisklasse: A.TV Höchstädt - FC Vorwärts II 2:2 (2:1)

(21.04.2014)

FC Vorwärts II: Eichinger,  Yilmaz, Gruhn, Pereira, Singer,  Söllner, Stäudel,  Seidel, Lima, Hasselbacher, Tüter (eingewechselt: Matiaschek, Arzberger)

 

Schiedsrichter: Lauterbach (Schönwald)

Zuschauer: 60

Tore: 4. Min. Ü. Cakir 1:0, 20. Min. Lima 1:1, 24. Min. Maisel 2:1 (Foulelfmeter), 69. Min. Tüter 2:2.

 

Wieder eine Blamage für unsere zweite Mannschaft: Sie kam beim Tabellenletzten ATV Höchstädt nicht über ein Unentschieden hinaus. Damit verdrängte der TuS Förbau - dank des besseren Torverhältnisses - unser Team vom zweiten Tabellenplatz. Mit den derzeit gezeigten Leistungen hat die Mannschaft  von Alexander Seidel auf Rang zwei auch nichts verloren.

Die Höchstädter hätten in der Schlussminute  das Spiel sogar gewinnen können. Doch Maisel vergab diese Großchance nach einem Konter.   Ümit Cakir hatte das Schlusslicht früh in Führung gebracht. Nachdem Winkler im ATV-Tor einen Fernschuss nur nach vorne abwehren konnte, schaltete Lima am schnellsten und glich aus. Nach einem Foul an Kutbay zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Maisel ließ sich die Chance nicht entgehen. Für den Rest der ersten Halbzeit hatte Röslau  deutlich mehr vom Spiel und hätte die Führung erzielen müssen. In der zweiten Hälfte glich die Vorwärts-Elf folgerichtig durch Tüter aus. Das Spiel endete letztlich mit einem gerechten Remis. Für Röslau II eindeutig zu wenig!

 

Landesliga: FC Strullendorf - FC Vorwärts 0:3 (0:1)

(19.04.2014)

FC Strullendorf: Mühlfriedel, H.  Felsheim, M.Finnemann, Görtler, Schleicher (61. Wenzel), R. Finnemann (46. Friecke) , Stumpf, P. Felsheim, Oppelt, Pfister, Hermannsdörfer.

FC Vorwärts: Blechschmidt, Knoblauch, Zakrzewski, Smrha, Sieg, Yavuz, Benker, Spörl (46. Lima), Dippold ( 83. Angachev), Ma. Walther (68. Tamo), Tonka.

Schiedsrichter: Dittmeier (Kahl am Main) leitete hervorragend;  Zuschauer: 100. - Tore: 41. Min. Ma. Walther 0:1, 84. Min. P. Felsheim 0:2 (Eigentor), 88. Min. Tonka 0:3. – Gelb-rote Karte: Hermannsdörfer, Strullendorf (56. Min. wegen Reklamierens).

 

Hauptsache gewonnen! Das ist die Überschrift über das Spiel am Ostersamstag beim FC Strullendorf. Der FC Vorwärts passte sich dem Niveau der Gastgeber an und bot an diesem Tag keine Landesliga-taugliche Leitung. Das einzige, was stimmte, war das Ergebnis. Die ersten 25 Minuten gehörten klar den Gastgebern. Hier hatte die Vorwärts-Elf Glück, dass sie nicht 0:1 oder 0:2 in Rückstand lag. Strullendorfr  war die agilere Mannschaft und hatte auch die klar besseren Chancen. Röslau brachte sich durch Abspielfehler im Mittelfeld immer wieder selbst in Bedrängnis. Erst nach etwa einer halben Stunde gelangen den Gästen die ersten verheißungsvollen Offensiv-Aktionen. In der 37. Minute traf Tobias Benker mit einem Fallrückzieher aus acht Metern nur die Oberkante der Latte. Der schönste Röslauer Angriff  in  der ersten Hälfte führte kurz vor der Halbzeit auch zur Führung: Rasim Yavuz startete auf der rechten Seite durch, seinen stammen Schuss aus 15 Metern halbrechter Position konnte Keeper Mühlfriedel nicht festhalten und Kapitän Markus Walther war zur Stelle. Es war durchaus eine etwas glückliche Führung zur Pause.

Als nur zehn Minuten nach dem Seitenwechsel der Strullendorfer Spielertrainer Hermannsdörfer wegen Reklamierens die Ampelkarte sah, schien das Spiel vorzeitig gelaufen.

Doch weit gefehlt. Die Stark-Truppe war nun zwar haushoch überlegen, aber im Abschluss viel zu unentschlossen. Und sie leistete sich - unbedrängt - zwei haarsträubende Fehler in der Hintermannschaft, die eigentlich zum Ausgleich hätten führen müssen. Statt 2:0 hätte es nach 80 Minuten durch diese Nachlässigkeiten auch 1:1 stehen können.

Das vorentscheidende 2:0 bereitete wieder Rasim Yavuz vor. Seinen strammen Schuss, der das Ziel verfehlt hätte, donnerte Philipp Felsheim aus fünf Metern  in die eigenen Maschen.

Richtig schön herausgespielt war das 3:0, mit dem Ertac Tonka den Schlusspunkt setzte.

Gegen Neudrossenfeld in der zweiten Halbzeit überragend gespielt und null Punkte, gegen Strullendorf keine Bäume ausgerissen und drei Punkte – so ist Fußball.

 

Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Nagel 3:2 (0:1)

(13.04.2014)

Röslau II: S. Eichinger, Pereira, Singer, Yilmaz, Söllner, Kompas,  Gregor, Hasselbacher, Stäudel, Seidel, Mi. Walther (eingewechselt  Tüter, Arzberger)

 

Schiedsrichter:  Kutschenreuther (Wackersberg); Zuschauer: 100.  Tore:  39. Min. M. Hilpert 0:1, 58. Min. Seidel 1:1, 69. Min. Malzer 1:2, 72. Min. Gregor 2:2 (Handelfmeter), 74. Min. Gregor 3:2. Rote Karte: 55. Min. Kompas (Röslau) wegen Schiedsrichterbeleidigung; Gelb-Rot: 84. Min. Hilpert (Nagel) wegen Reklamierens

Dank eines Doppelschlags von Tomas Gregor in der 72. Minute (Handelfmeter) und 74. Minute hat der FC Vorwärts II in der Kreisklasse Fichtelgebirge ein bereits verloren geglaubtes Spiel gegen den FC Nagel in Unterzahl noch aus dem Feuer gerissen. Milan Kompas sah in der 55. Minute wegen angeblicher Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte. In der ersten Halbzeit war die Vorwärtself die klar überlegene Mannschaft, versäumte es aber, in Führung zu gehen. Die gelang völlig überraschend dem Gästespieler Markus Hilpert nach einem Eckball (38.). Nach der Halbzeit hatte Nagel viele hochkarätige Chancen, die Führung auszubauen. Entweder vergaben die Stürmer kläglich oder scheiterten am überragenden Ersatzkeeper Steffen Eichinger. In Unterzahl gelang Alexander Seidel (58. Minute) der Ausgleich. Doch in der 69. Minute ging der FC Nagel erneut in Führung, ehe der große Auftritt von Tomas Gregor kam. Am Ende war es ein überaus glücklicher Sieg der Vorwärtself, mit dem Tabellenplatz 2 verteidigt wurde. So ein Spiel gewinnt nur der, der in der Tabelle vorne steht!

 

Landesliga: FC Vorwärts - TSV Neudrossenfeld 1:3 (0:2)

(12.04.2014)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Smrha, Zakrzewski, Knoblauch (38. Grimm), Benker, Yavuz, Spörl (71. Lima), Sieg, Ma. Walther, Tamo (60. Dippold), Tonka.

                                                               

TSV Neudrossenfeld: Küfner – Mayr, Lattermann, Kempf, Partyka, Lämmert, Pajonk, Diwersi, Konradi, Brand (74. Rau), Jahrsdörfer (85. Lutz).

 

Schiedsrichter: Scheiner (Steinsfeld). – Zuschauer: 230. – Tore: 11. Min, Lattermann (Foulelfmeter) 0:1, 38. Min, Lattermann (Foulelfmeter) 0:2, 65. Min. Walther 1:2, 90. Min. Konradi 1:3; Gelb-Rot: Blechschmidt (38. Min.)

 

Mausetot schienen sie nach 45 Minuten, die Röslauer. Sie lagen zu diesem Zeitpunkt mit 0:2 im Rückstand und hatten nur noch neun Feldspieler auf dem Platz. Doch was die Stark-Schützlinge in den zweiten 45 Minuten auf den Rasen zauberten, verdiente Hochachtung. Auch vom eigenen Trainer. „Ich bin absolut stolz auf meine Truppe. Wir haben den Tabellenführer in der zweiten Halbzeit mit einem Mann weniger an die Wand gespielt.“ In der Halbzeitpause dürfte die Wortwahl von Rainer Stark ein wenig anders ausgefallen sein. Bis dahin hatten die Hausherren zu viel Respekt gezeigt vor einem TSV Neudrossenfeld, der sich in der Defensive relativ leicht tat gegen zu hektisch, statisch und einfallslos agierende Röslauer. Und in der Offensive profitierte der Spitzenreiter besonders von Vorwärts-Keeper Blechschmidt. Der 21-Jährige erlebte einen rabenschwarzen Tag. In der elften Minute fing er eine Flanke scheinbar sicher ab, ließ den Ball aber wieder fallen. Genau vor die Füße von TSV-Stürmer Diwersi. Das einzige Mittel von Blechschmidt, ein Tor zu verhindern, war eine sogenannte Notbremse. Elfmeter und kulanterweise nur Gelb für den Torwart, der gegen Lattermanns Strafstoß machtlos war. Nach einem ähnlichen Strickmuster fiel das 0:2. Nur ging dieses Mal ein Fehler von Knoblauch voraus, der über den Ball geschlagen hatte. Konradi hatte plötzlich freie Bahn, umkurvte Blechschmidt – und ging zu Boden. Wieder ein wohl berechtigter Pfiff, wieder Elfmeter – und wieder Gelb für den Röslauer Torwart. Da es die zweite war, folgte aus der Gesäßtasche des souverän leitenden Unparteiischen noch die Rote Karte. Ersatzkeeper Christoph  Grimm, der beim zweiten Strafstoß von Lattermann  zwar die Fingerspitzen noch am Ball hatte, konnte das 0:2 aber nicht verhindern. Ein Ergebnis, das zur Pause sogar noch schmeichelhaft war für das Vorwärts-Team, hatten doch die Gäste durch Brand und Mayr noch zwei gute Möglichkeiten vergeben.

Starks Worte  und kleine Umstellungen in der Pause zeigten Wirkung. Smrhas Arbeitsbereich war fortan im Mittelfeld. Plötzlich war mehr Feuer im Spiel der Hausherren. In der 61. Minute stand dem Spitzenreiter noch das Glück zur Seite. Torwart Küfner konnte einen Freistoßball von Tonka nicht festhalten, doch Mayr rettete in höchster Not. Vier Minuten später aber erhielt die Aufholjagd des FC Vorwärts neue Nahrung. Walther bewies viel Übersicht und schlenzte den Ball aus gut 18 Metern genau in den Winkel. Ein Traumtor. Nun verlor Neudrossenfeld seine spielerische Linie vollends und zeigte Nerven. Röslau bewies weiter Moral und drängte.

Der Ausgleich blieb den Hausherren, die am Ende mit einem stürmenden Zakrzewski die Brechstange auspackten, trotz turbulenter Szenen im Gästestrafraum verwehrt. „Wir sind leider nicht belohnt worden“, haderte Stark nach Spielende. Das Glück stand an diesem Tag dem Tabellenführer zur Seite, was der alte und neue TSV-Coach Peter Schmidt auch gar nicht verhehlte. „Aufgrund der zweiten Halbzeit war es ein glücklicher Sieg für uns.“ Etwas Positives zog Stark dann dennoch aus der Begegnung. „Aus dieser zweiten Halbzeit können wir Energie für den Rest der Saison ziehen.“                                                                                   Andreas Pöhner

 

 

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - TSV Neudrossenfeld 1:3 (0:2)

Landesliga: SV Friesen - FC Vorwärts 1:1 (1:1)

(05.04.2014)

 

SV Friesen: Walther, Roger, Meyer, Zwosta, Scholz (ab 59. Fugmann), Beetz, Schubart, Hahn, Krebs, Sudol (ab76. Fröba), Dalke.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Neumann (51. Knoblauch),  Smrha, Zakrzewski, Sieg, Benker, Dippold, Zakrzewski, Tonka, Lima (ab 74. Spörl), Yavuz.

 

Schiedsrichter: C. Scharf (TSV Pressath). – Zuschauer: 90.  Tore: 0:1 Zakrzewski (42.), 1:1 Schubart (45.).

 

In einem guten Landesligaspiel trennten sich beide Teams mit einem gerechten Unentschieden. Beide Mannschaften suchten ihr Heil in der Offensive und zeigten den wenigen Zuschauern technisch versierten Fußball. Die Gäste blieben durch ihr starkes Stürmerduett mit Markus Walther und Ettac Tonca bis zur letzten Minute gefährlich. Immer wieder trieb der agile Jaroslav Smrha seine Kameraden nach vorne, und hinten stand der auffällige Lukas Zakrzewski wie der berühmte Turm in der Abwehr.
Die Hochfranken waren es, die in der Anfangsphase ihrem Namen alle Ehre machten und richtig gut vorwärts spielten, ihre Chancen aber nicht verwerteten. Es dauerte eine gute Viertelstunde bis zur ersten Möglichkeit der Frankenwälder, doch traf Tobias Dalke mit einem gezirkelten Freistoß nur den Pfosten. Pech hatte auf der anderen Seite der quirlige Markus Walther, der neben das SV-Tor schoss (19.). Als Patrick Sudol in der 25. Minute Schlussmann Sebastian Blechschmidt schon umkurvt hatte, erstarb den Friesener Anhängern der Torschrei auf den Lippen, weil ein FC-Verteidiger den zu lasch getretenen Ball noch von der Linie kratzte. Gut aufgepasst hatte dann auf der anderen Seite Keeper Sebastian Blechschmidt, der einen Schuss von Yannik Krebs über die Latte lenkte (38.). Vor der Pause wurde es dann richtig spannend. Der baumlange Lukas Zakrzewski hatte sich in den Friesener Strafraum geschlichen und ließ mit einem bilderbuchmäßigen Bogenkopfball Torhüter Sven Walther keine Chance (42.). Nahezu mit dem nächsten Angriff prüfte Tobias Dalke Torwart Blechschmidt, der reaktionsschnell parierte. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff legte Patrick Sudol gekonnt für Sturmführer René Schubart auf, der sicher einköpfte.
Die Gäste schienen sich aber mit der Punkteteilung nicht abzufinden und berannten nach dem Seitenwechsel vehement das Tor der Hausherren. Gleich zweimal musste innerhalb von Sekunden der überragende Sven Walther Schüsse von Markus Walther und Ertac Tonka abwehren (48.). Nachdem Patrick Lima zunächst das Leder übers Gehäuse drosch, fand er dann in Sven Walther seinen Meister, der mit Fußabwehr klärte. Den Gastgebern winkte dann doch noch der Sieg, doch parierte Schlussmann Blechschmidt einen von Frank Fugmann getretenen Foulelfmeter, weil René Schubart von Jaroslav Smrha von den Beinen geholt worden war (82.). Auch Röslau hätte noch gewinnen können, doch verpasste ein Gästeakteur denkbar knapp.

Landesliga: FC Vorwärts - ASV Vach 3:3 (0:1)

(29.03.2014)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Neumann, Zakrzewski, Smrha, Sieg, Benker, Dippold, Tamo (46. Tonka), Spörl (83. Knoblauch), Yavuz, Walther (70. Lima).

ASV Vach: Hörrlein, Gambel, Sundelin (58. Küffner), Schmidt (40. Berisha), Eich, Schnierstein, Reichenauer, Ceri, Pommer, Jakl (83. Brütting), Adlung.

Schiedsrichter: Balk (SF Ursulapoppenricht) hatte nicht seinen besten Tag). – Zuschauer: 225. – Tore: 45. Min. Jakl 0:1, 47. Min. Benker 1:1, 79. Min. Tonka 2:1, 81. Yavuz 3:1, 83. Min. Pommer 3:2, 92. Min. Reichenauer 3:3.

Am Ende jubelte der ASV Vach. Die Mittelfranken freuten sich riesig über den Last-Minute-Punktgewinn in Röslau, den sie sich letztlich auch verdient haben. „Wir haben in der ersten Halbzeit den Sieg verschenkt“, stellte nach dem Schlusspfiff ein durchaus zufriedener Gästetrainer Reinhold Fischer fest. „Nach dem Röslauer 3:1 waren wir praktisch tot. Aber die Mannschaft hat große Moral bewiesen und noch das 3:3 erzielt.“

In der Anfangsphase hatten die Gäste aber zunächst großes Glück, dass Schiedsrichter Balk in der dritten Minute einen Kopfballtreffer des Röslauers Jaroslav Smrha wegen eines angeblichen Foulspiels nicht anerkannte – eine äußerst fragwürdige Entscheidung. Die Gastgeber machten in den ersten zehn Minuten richtig Dampf, schnürten die Gäste in deren Hälfte regelrecht ein. Mit zunehmender Spieldauer wurde Vach immer stärker und beschäftigte die an diesem Tag nicht sattelfest wirkende Röslauer Hintermannschaft mehr, als dieser lieb war. In der 35. Minute verhinderte Torhüter Blechschmidt nach einem von Adlung getretenen Freistoß mit einer Glanztat die Gästeführung. Nur vier Minuten später tauchte Marco Jakl frei vor dem Röslauer Keeper auf, verzog aber. In der 45. Minute war es dann so weit: Lukas Zakrzewski verschätzte sich bei einem langen Ball, Smrha kam den schnellen Jakl nicht mehr hinterher – 0:1. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff bot sich Markus Walther noch die Riesenchance zum Ausgleich, doch er traf aus sechs Metern freistehend vor dem Tor den Ball nicht richtig.

Nach der Pause brachte Trainer Stark den aus dem Urlaub zurückgekehrten Ertac Tonka, und sofort wurde es gefährlich. Der erste Angriff führte auch prompt zum Ausgleich, als der ASV den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte und Tobias Benker am schnellsten schaltete. Nur zwei Minuten später setzte sich Tonka geschickt im Strafraum durch, traf aber aus spitzem Winkel nur den Pfosten. Jetzt brannte es lichterloh im Vacher Strafraum. Allerdings musste der Vorwärts-Anhang bis zur 79. Minute warten: Nach einem Eckball von Florian Spörl stieg Zakrzewski am höchsten, bediente Tonka, und der drückte den Ball über die Linie – 2:1. Röslau setzte sofort nach. Der Lohn dafür war das 3:1, das Rasim Yavuz mit einem strammen Schuss aus halbrechter Position besorgte (81.).

Der Widerstand der Mittelfranken schien nun endgültig gebrochen. Doch weit gefehlt. Die Röslauer Hintermannschaft freute sich wohl noch zu sehr über das 3:1, als sich der Vacher Torjäger Benjamin Pommer energisch über rechts durchtankte und aus spitzem Winkel den Anschlusstreffer besorgte. Nun bekam Röslau das große Flattern. Zum Teil blind wurden die Bälle nach vorne gedroschen. Freilich hatten die Röslauer auch Pech, als Schiedsrichter Balk bei vielversprechendenden Kontern jedesmal gegen die Platzelf entschied und so die Zuschauer gegen sich aufbrachte. So kam es, wie es kommen musste: Völlig freistehend und unbedrängt gelang Patrick Reichenberger in der zweiten Minute der Nachspielzeit der 3:3-Ausgleich. Röslaus Trainer Rainer Stark war stinksauer ob des Abwehrverhaltens seines Teams. „So ein Spiel darf man nicht mehr aus der Hand geben. Da hat die ganze Mannschaft richtig gepennt.“ Unterm Strich sei das Unentschieden vielleicht sogar gerecht, weil Vach in der ersten Halbzeit mehrere klare Chancen liegen gelassen habe. „Aber in der zweiten Halbzeit hätten wir alles klarmachen müssen. Wir haben zwei Chancen zugelassen, und zwei Mal hat es bei uns eingeschlagen. So amateurhaft darf man sich einfach nicht anstellen.“   

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - ASV Vach 3:3 (0:1)

Kreisklasse: FC Vorwärts Röslau II - ASV Wunsiedel II 2:1 (1:1)

(29.03.2014)

FC Vorwärts II: Eichinger, Singer, Mi. Walther, Gruhn, Kompas, Hasselbacher, Söllner, Knoblauch,Seidel, Lima. Tüter (eingewechselt Gregor, Matiaschek, A. Stark)

Schiedsrichter: Suschke (TSV Trebgast); Zuschauer: 65; Tore: 32. Min. Seidel 1:0, 37. Min Gintenreiter 1:1, 81. Min. Tüter 2:1. – Die Landesliga-Reserve tat sich gegen die ersatzgeschwächte Wunsiedler Kreisliga-Reserve sehr schwer. Die Gäste waren von Beginn an darauf aus, den Spielfluss der Röslauer zu stören, was ihnen auch gut gelang. Mit einem Sonntagsschuss aus gut 25 Metern brachte Alexander Seidel seine Elf in Führung. Doch die Freude währte nur fünf Minuten. Tobias Gintenreiter setzte sich geschickt durch und vollstreckte eiskalt. Nach dem Wechsel hatten zunächst die Gäste die besseren Chancen, ehe Özgür Tüter die Heimelf mit dem 2:1 erlöste. Aus Sicht der Röslauer war es ein „dreckiger Arbeitssieg“, der letztlich die Tabellenführung einbrachte, weil Spitzenreiter Niederlamitz in Furthammer strauchelte..

Kreisklasse: BSC Furthammer FC Vorwärts II 1:3 (1:1)

(23.03.2014)

Röslau II: S. Eichinger, Pereira, Reis, Knoblauch, Kompas,  Singer, Knoblauch, Stäudel, Seidel, Lima, Tüter (eingewechselt Hasselbacher, Matiaschek, Yilmaz)

 

Schiedsrichter:  Becher (Sauerhof); Zuschauer: 70; Tore: 33. Min. Kompas 0:1, 34. Min. Pöllmann 1:1, 60. und 73. Min. Lima 1:2 und 1:3; Gelb-Rot: Lima (85./FC, wegen Unsportlichkeit).                                                                                                              Mit Mit einem 3:1-Auswärtssieg beim BSC Furthammer ist unsere zweite Mannschaft in die Restsaison der Kreisklasse Fichtelgebirge gestartet. Das Team von Alexander Seidel verdrängte damit den TuS Förbau von Platz zwei und hat nunmehr nur noch zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Niederlamitz. In einem eher schwachen, von Härte geprägten Spiel ging die Vorwärtself nach einer halben Stunde  durch einen fulminanten 22-Meter-Kracher von Milan Kompas in Führung. Vom  Anstoß weg gelang den Gastgebern gegen eine in dieser Phase unsortierten Hintermannschaft der Ausgleich. Nach dem Wechsel verschärfte Röslau das Tempo. Patrick Lima sicherte mit zwei schönen Toren den verdienten 3:1- Auswärtssieg. Schlechtester Mann auf dem Platz war Schiedsrichter Becher aus Sauerhof. Er ahndete zum Teil schwere Fouls nicht - gleich in der ersten Viertstunde musste Daniel  Reis nach einem solchen verletzt den Platz  verlassen -, zückte dafür  sofort Gelb, wenn jemand reklamierte,  stand mehrmals mit der Abseitsregel auf Kriegsfuß, ließ grundlos sieben Minuten nachspielen, kurzum: dieser Schiedsrichter hatte an diesem Tag keinen Plan.

 

Landesliga: FC Vorwärts Röslau - ASV Veitsbronn-Siegelsdorf 4:0 (2:0)

(22.03.2014)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Zakrzewski, Benker, Sieg, Dippold, Neumann, Tamo (78. Mi. Walther), Angachev (60. Spörl), Yavuz (70. Lima), Ma. Walther.

ASV Veitsbronn-Siegelsdorf: Stark, Meyer, Gräß, Kallert, Bitzenbauer (83. Pröll), D. Kusnyrik, Bolz, Ulber, R. Kusnyarik (83. Nabein), Dimper, Schillmeier (46. Müller).

Zuschauer: 130. – Schiedsrichter: Stefan Klerner (Lichtenfels) leitet ordentlich. –  Tore: 21. Min. Ma. Walther 1:0, 25. Min. Yavuz 2:0, 55. und 82. Min. Ma. Walther 3:0 und 4:0.

 

Die Vorwärts-Fans konnten bei ekelhaften Witterungsverhältnissen den zweiten 4:0-Sieg ihrer Truppe in Folge bestaunen. Mit diesem völlig verdienten Dreier überholten die Röslauer Konkurrent Veitsbronn in der Tabelle. Die Stark-Truppe hat nunmehr in Sachen Ligaerhalt und Relegation wieder festen Boden unter den Füssen. Trainer Rainer Stark schwärmte nach dem Schlusspfiff: „Eine Mannschaft mit derartiger Qualität kann und darf nicht absteigen!“ „Mann des Tages“ war Kapitän Markus Walther, der mit seinen drei Treffern die Gäste fast im Alleingang erledigte.

Die Gäste verstärkten vom Anpfiff weg ihre Defensivabteilung. Sie wollten einen schnellen Rückstand vermeiden. Die Hausherren drängten, machten Dampf und verhinderten mit Pressing die Konterversuche der Mittelfranken, die auf dem glatten Rasen wiederholt Standprobleme hatten. Vorwärts riss mit weiten Anspielen Lücken, erarbeitete sich ein deutliches Übergewicht, so dass der erste Treffer nur eine Frage der Zeit war. Nach 20 Minuten Einbahnstrassenfussball war es dann so weit. Sieg tankte sich durch, servierte in zentrale Position vor den Kasten, Ma. Walther war mit dem Kopf zur Stelle und nickte problemlos  ein.

Kurz darauf machte derASV auf sich aufmerksam. R. Kusnyarik setzte sich durch, aber Smrha roch den Braten und verhinderte mit sehenswerter Bodenarbeit drohendes Ungemach. Im Gegenzug fiel bereits die Vorentscheidung. Das 2:0 von Yavuz kann auch als „Tor des Tages“ zur Kenntnis genommen werden. Der flinke Röslauer Angreifer hob das Leder aus spitzem Winkel hoch in den ASV-Strafraum. Torhüter Stark unterlief das Spielgerät und musste machtlos mit ansehen, wie es im Netz zappelte. Danach strich ein Zufalls-Scharfschuss von Ma. Walther knapp über die Querlatte. Vorwärts machte in der Folgezeit seinem Namen alle Ehre, so dass es wiederholt lichterloh beim ASV, von dem nicht viel zu sehen war, brannte. Erst kurz vor der Pause gab es wieder ein Lebenszeichen vom Aufsteiger. Dimper servierte steil auf den entwischten R. Kusnyarik, aber der landete, zum Entsetzen seiner Teamkollegen, auf dem Hosenboden.

Kurz nach dem Wiederanpfiff musste der heimische Anhang eine Schrecksekunde zur Kenntnis nehmen. R. Kusnyarik rutschte übermotiviert in voller Fahrt in Keeper Blechschmidt. Die beiden Havaristen konnten jedoch zum Glück weiter am Spiel teilnehmen. Die in der Pause von ihrem Spielertrainer D. Kusnyarik scheinbar aufgescheuchten Veitsbronner taten nun mehr. Sie waren auf den Anschlusstreffer aus und der war gegen eine plötzlich etwas lasch wirkende Vorwärts-Abwehr sogar möglich.

Der eingewechselte Müller setzte sich durch, steuerte frei auf Blechschmidt zu, aber das zwischen den Pfosten stehende Vorwärts-Prunkstück verhinderte mit einer Hand möglichen Schaden. „Es war gut, dass wir schon vor der Pause den Grundstein zum Sieg gelegt hatten“, betonte Coach Stark. Spätestens nach dem 3:0, Ma. Walther drückte eine Vorarbeit von Benker über die Linie, war der Käse gegessen. Das mittelfränkische Strohfeuer bekam nach einer Stunde nochmals Nahrung. D. Kusnyarik blieb jedoch an Smrha und Zakrzewski hängen. Mit einem haarscharfen Schrägschuss von Yavuz und einem, auf der Linie von Kallert geklärten Zakrzewski-Kopfball ging es weiter. Röslau war zwar am Drücker, hatte aber Glück, dass Blechschmidt nochmals zur Höchstform auflief und R. Kusnyarik verzweifeln liess. Ma. Walther zauberte mit einem trockenen Schuss aus spitzem Winkel das Endresultat auf die Anzeigentafel. Bei Aktionen von Ma. Walther, Mi. Walther und Lima hätte es für den Aufsteiger auch noch schlimmer kommen können.                   Rainer Cyris

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Landesliga: FC Vorwärts - 1. FC Trogen 4:0 (1:0)

(15.03.2014)

FC Vorwärts: Blechschmidt, Neumann, Zakrzeweski, Smrha, Sieg, Benker, Spörl (66. Min. Tamo), Dippold (74. Mi. Walther), Yavuz, Ma. Walther (63. Min. Angachev), Tonka

 

Schiedsrichter: Götz (SC Ettmannsdorf) – Zuschauer: 150

Tore: 14. Min. Tonka 1:0, 62. Min. Smrha 2:0, 69. Min. Benker 3:0, 73. Min. Tamo 4:0

 

Dem FC Vorwärts Röslau ist der so sehnlichst erhoffte Befreiungsschlag und damit der Sprung zurück ins Tabellen-Mittelfeld der Fußball-Landesliga Nordost geglückt. „Über den Kampf zurück ins Spiel“, hatte Rainer Stark als Devise ausgegeben. Diese Vorgabe setzte sein Team um. Für den FC Trogen war es dagegen ein gebrauchter Nachmittag: Vier Verletzte und eine 0:4-Klatsche sprechen Bände.

Mit der „überragenden Mannschaftsleistung“, die der Röslauer Trainer seinen Schützlingen später attestierte, dürfte jedoch in erster Linie die Erleichterung über das Ende der Negativserie von fünf Niederlagen und das hohe Ergebnis gemeint gewesen sein. Denn Trogen präsentierte sich defensiv schwach, offenbarte Riesenlücken gegen keineswegs fehlerfreie, aber feldüberlegene Hausherren. Die hätten den Sack schon in der ersten Hälfte zuschnüren können. „Die Chancenauswertung ist das einzige, was ich bemängele“, sagte Stark später. Schönheitspreise, wie sie die Röslauer reichlich in der Vorrunde sammelten, gab es ohnehin keine zu verdienen an diesem ungemütlichen Fußball-Nachmittag. Der böige Wind, den die Hausherren zunächst im Rücken hatten, machte die Ballkontrolle beschwerlich und beiden Teams zu schaffen. Davon zeugen Querschläger und Kerzen. Es war über weite Strecken ein Fight um jeden Meter Boden.

Den nahmen die Trogener zum Bedauern ihres Trainers nur bedingt an. Roland Guthke trieb es die Zornesröte ins Gesicht: „Ja, ich bin stocksauer, für so eine Leistung gibt es keine Entschuldigung“, echauffierte er sich hinterher. „Allen vier Gegentoren“ seien „individuelle Fehler“ vorausgegangen. Über die hätte er wohl noch irgendwie hinweggesehen, hätte sein Team zumindest die Zweikämpfe angenommen. „Wir haben Röslau zu den Toren eingeladen, waren ohne Mut, so darf ich mich im Abstiegskampf nicht präsentieren.“

Überhaupt fand seine Mannschaft gegen bissige Röslauer, die wussten was die Stunde geschlagen hat, selten richtig Zugriff auf diese Partie. Den Vorwärts-Kickern misslang zwar in der ersten Hälfte auch so einiges, weil sie es mit dem Wind im Rücken oft mit langen Bällen probierten, die irgendwo im Niemandsland landeten. Aber sie rangen nach Struktur und Linie – und wurden nach knapp einer Viertelstunde für ihren Eifer belohnt: Der glänzend aufgelegte Tobias Benker, mit dem nimmermüden Holger Sieg wirkungsvollster Spieler auf dem Platz, behauptet sich gegen zwei Trogener, bedient eben jenen Sieg und der serviert Ertac Tonka den Ball maßgerecht zum 1:0 auf den Schlappen. Es war die schönste, da einzig wirklich gelungene Kombination in der ersten Hälfte. Markus Walther ließ fahrlässig noch das zweite Tor liegen.

Fast wäre Trogen drei Minuten vor der Pause mit einem herrlichen Freistoß von Denny Buschner an die Latte fast noch der Ausgleich gelungen, wobei der fehlerfreie Sebastian Blechschmidt noch die Fingerspitzen am Ball hatte. Den Nachschuss setzte Florian Narr über den Kasten und verletzte sich so schwer, dass er zur Pause in der Kabine bleiben musste.

Erwärmendes hatten die Gäste nur eine Viertelstunde nach der Pause zu bieten, als es einige Male lichterloh brannte vor Blechschmidts Kasten. Bravourös reagierte der Vorwärts-Keeper bei der Direktabnahme des eingewechselten Jonas Fröhlich. Doch mitten in die Gäste-Bemühungen platzte das Röslauer 2:0, bei dem sich Schütze Smrha wohl selbst wunderte, wie frei er sich entfalten durfte. Wer bis dahin noch einen Funken Verunsicherung bei den Platzherren ausgemacht hatte, spätestens jetzt war sie verflogen. Das „Tor des Tages“ erzielte ausgerechnet einer, der nach langer Kreuzbandverletzung sein Comeback feierte: Sechs Minuten war Mohammed Tamo auf dem Feld, da traf er mit einem unhaltbaren Fallrückzieher zum Endstand. Da konnte selbst der Platzsprecher nicht mehr an sich halten, lud spontan zur „Hut-Party“ ins Sportheim.                             Peter Perzl, Frankenpost 

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - 1. FC Trogen 4:0 (1:0)

Landesliga: TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf - FC Vorwärts 1:0 (1:0)

(08.03.2014)

TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf: Obwandner – Olpen, Hörath, Grüner, Mager, Sendelbeck, Hader (89. Kastl), Ruder (70. Mayer), Lauer, H. Sommerer, Knappe.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Smrha, Knoblauch (63. Neumann), Benker, Spörl, Sieg, Dippold, Zakrzewski, Tonka, Yavuz (56. Lima), Angachev (75. Tamo).

Schiedsrichter: Nador (SpVgg Nürnberg) leitete bis zur 80 Minute hervorragend, verlor aber dann überraschenderweise völlig den Überblick. – Zuschauer: 245. – Tor: 32. Min. Sendelbeck 1:0.

 

So gut die Vorbereitung für die Röslauer lief, so schlecht war der Start in die restliche Rückrunde. Beim starken Aufsteiger leisteten sich die Stark-Schützlinge unter den Augen des künftigen Trainers Rüdiger Fuhrmann eine 0:1-Niederlage und stecken jetzt mitten im Abstiegskampf. Vor allem die Leistung in der ersten Halbzeit war äußerst schwach.

Von Beginn an gingen die Kirchenlaibacher energischer und aggressiver zu Werke und ließen die Elf des nach der Saison ausscheidenden Coaches Rainer Stark kaum zur Entfaltung kommen. Dabei hätte Fabian Sendelbeck die Platzherren schon früh in Front schießen können, als er aus kurzer Distanz knapp scheiterte. Mit der Zeit kamen die Röslauer etwas besser zum Zug, verpassten aber die Führung durch den sichtlich überraschten Jaroslav Smrha, der aus elf Metern nur einen Kullerball auf das TSV-Tor brachte. Gefährlich wurde es auch, als Daniel Grüner als letzter Mann den Ball an Röslaus Torjäger Ertac Tonka an der Strafraumgrenze verlor, aber dessen Querpass zu ungenau ausfiel. Kurze Zeit später war es für den gastgebenden Aufsteiger dann soweit: Fabian Sendelbeck wurde auf dem linken Flügel geschickt und der ließ sich frei vor Torwart Sebastian Blechschmidt nicht lange bitten und schlenzte das Leder ins lange Eck. Im zweiten Durchgang probierten es die Gäste mit einer zweiten Spitze, als Dimitar Angachev für den beruflich verhinderten Markus Walther in den Angriff beordert wurde. Doch der Vorwärts-Druck währte nur kurz, und danach waren Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Allerdings bot sich den Röslauern noch eine Großchance, als sich Florian Spörl durchgetankt hatte und Keeper Tobias Obwandner reaktionsschnell rettete. Dies blieb aber trotz Röslauer Dauerdrucks in der Schlussphase die einzige nennenswerte Gelegenheit.

Rüdiger Fuhrmann wird neuer Trainer

(07.03.2014)

Schnell hat sich der FC Vorwärts Röslau auf einen Nachfolger für den zum Saisonende aus beruflichen Gründen ausscheidenden Trainer Rainer Stark festgelegt. Neuer Chefanweiser auf der "Hut" wird ab Juni Rüdiger Fuhrmann aus Luhe-Wildenau. Der 52-Jährige Oberpfälzer, von Beruf Geschäftsleiter und Kämmerer im Rathaus Altenstadt, hat bis zum Sommer 2013 sehr erfolgreich den ASV Cham in der Landesliga Mitte trainiert. Acht Jahre lang war Fuhrmann beim jetzigen Landesligisten SV Etzenricht tätig, führte ihn von der Kreisliga in die Bezirksoberliga. Den SC Luhe-Wildenau hatte er im Jahr 2000 in der Landesliga übernommen, betreute ihn drei Jahre. Nach kurzer Pause stieg er bei der SpVgg Weiden im Juniorenbereich ein und sammelte seine Erfahrungen mit jungen Spielern – drei Jahre lang in der A- und B-Junioren-Bayernliga. Fünf Jahre coachte er die zweite Mannschaft der SpVgg Weiden, schaffte den Durchmarsch von der Kreis- in die Landesliga. „Wir sind fest davon überzeugt, dass Rüdiger Fuhrmann die erfolgreiche Arbeit von Rainer Stark fortsetzen wird“, begründete Vorwärts-Vorsitzender Bernd Nürnberger die Entscheidung des Vorstands. Der 52-Jährige kennt viele Landesliga-Vereine aus dem Effeff, gilt als akribischer Arbeiter und gewiefter Taktiker. Nürnberger: „Er wird mit Sicherheit viel neuen Schwung in unseren Verein bringen.“

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Testspiel in Eger: SV Mitterteich - FC Vorwärts 2:1 (1:1)

(22.02.2014)

Tore: 7. Min. 0:1 Ma. Walther (Handelfmeter), 22. Min. 1:1 Weiß, 57. Min. 2:1 Pirner.

„Wir machen uns Probleme, die wir gar nicht brauchen“, erklärte Vorwärts-Coach Rainer Stark seiner Truppe während der Pause. Obwohl er seine Akteure anstachelte, es ging trotzdem kein entscheidender Ruck durch die Vorwärts-Truppe. Sie fand nach starkem Beginn den Faden nicht mehr, baute ab und verlor das „Derby“ auf dem Egerer Kunstrasenplatz gegen den einstigen Klassenkameraden Mitterteich.

Als Angachev frei am Stiftländer Strafraum auftauchte und abzog, prallte das Leder aus nächster Nähe an den Arm von Müller. Der Unparteiische zeigte sofort auf den Punkt. Ma. Walther verwandelte sicher zum 1:0 für die Oberfranken. In der Folgezeit hatte Vorwärts mehr vom Spiel und einige Chancen. Als Tonka wenig später direkt Mass nahm, verhinderte Bächer mit langem Bein drohenden Schaden und danach zielte Yavuz aus spitzem Winkel daneben. Auf der Gegenseite klärte Keeper Blechschmidt vor Blay. Als Männl servierte, kam Weiß an den Ball, er lenkte ihn an den Innenpfosten und von dort prallte er zum 1:1 in die Maschen. Dieser Treffer verunsicherte die Röslauer, die Stiftländer kamen auf und waren in der flotten Partie nunmehr ebenbürtig.

Nach dem Seitenwechsel entwischte Müller seinem Bewacher, scheiterte aber an Blechschmidt. Das abprallende Leder landete beim goldrichtig stehenden Pirner und der hatte keine Mühe zu vollenden. Mit dem 2:1 im Rücken agierte Mitterteich immer sicherer und brachte den Vorsprung nach Hause. Röslau wollte zwar, konnte die sattelfeste SVM-Abwehr aber nicht mehr in Verlegenheit bringen.                                      Rainer Cyris

 

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Platz vier beim 17. Hochfrankenturnier in Selb

(28.12.2013)

Der FC Vorwärts hat beim 17. Hochfrankenturnier in Selb den vierten Platz belegt. Die Truppe von Rainer Stark zeigte diesmal eine sehr ansprechende Leistung und verfehlte den Finaleinzug nur ganz knapp. Als Sieger der Gruppe A – 0:0 gegen den ATSV Münchberg-Schlegel, 2:1 gegen den FC Eintracht Münchberg und 1:1 gegen den FC Trogen – zogen die Röslauer ins Viertelfinale ein. Hier wartete erneut der FC Trogen, der als bester Gruppendritter den Sprung in die Endrunde geschafft hatte. Nach zwölf Minuten stand es auch diesmal wieder 1:1. Im anschließenden Achtmeterschießen war Torhüter Sebastian Blechschmidt mit zwei gehaltenen Strafstößen der Matchwinner. Im Halbfinale gegen Steinbach-Dürrenwaid musste der FC Vorwärts trotz Überlegenheit zweimal einen Rückstand hinterherlaufen. Doch 40 Sekunden vor Schluss köpfte Tobias Benker zum vielumjubelten 2:2 ein. Das zwischenzeitliche 1:1 hatte Lukas Zakrzewski erzielt. Im Achtmeterschießen lief es diesmal nicht so gut. Die Frankenwälder lagen schon zwei Tore vorne, doch ihren  beiden letzten Schützen versagten die Nerven. Sie jagten die Kugel jeweils übers Tor. Röslau konnte wieder ausgleichen. Nun mussten die beiden Torhüter ran, die beide verwandelten. Dann war wieder der erste Schütze, Florian Spörl, an der Reihe, scheiterte aber diesmal an Torhüter Möschwitzer. Der nächste Steinbacher Spieler verwandelte, und die Frankenwäldler waren im Finale. Das schwächste Spiel des Tages leistete sich das Team von Rainer Stark ausgerechnet im kleinen Finale gegen den TSV Thiersheim. Am Ende hieß es 1:2. Das Finale gewan der FC Steinbach-Dürrenwaid gegen den Dauersieger der Vorjahre, die SpVgg Selbitz mit 1:0. Für den Sieger gab es eine Prämie von 500 Euro, für den Zweiten von 350, für den Dritten 200 und für den FC Vorwärts als Vierten 150 Euro. Die weiteren Platzierungen: 5. SpVgg Bayern Hof, 6. FC Eintracht Münchberg, 7. FC Trogen, 8. SpVgg Selb 13, 9. ATSV Münchberg-Schlegel, 10. FC Rehau, 11. FC Marktleuthen, 12. FC Tirschenreuth.

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt – Benker, Zakrzewski, Heidel, Lima – Sieg, Gregor, Spörl, Dippold

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Landesliga: SV Buckenhofen - FC Vorwärts Röslau 1:0 (0:0)

(24.11.2013)

SV Buckenhofen: Dinovskyy, Viereckl, Körtvelyesi, Schwab, Mai, Valeri (84. Andreychuk), Schrettenbrunner (89. Höhlich), Yagiz, Martin (71. Ludwig), Eisgrub, Zecho.
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Zakrzewski, Knoblauch (82. Gregor), Benker (55. Yavuz), Spörl, Sieg, Angachev (68. Heidel), Ma. Walther, Dippold, Tonka.
Schiedsrichterin: Kerstin Nußbaum (SC Trossenfurt) leitete ausgezeichnet. – Zuschauer: 100. – Tor: 49. Min. Schwab 1:0. – Gelb-Rote Karte: Yagiz (SVB, 68.).
Beim stark abstiegsbedrohten SV Buckenhofen wollte der FC Vorwärts Röslau nach drei Niederlagen in Serie endlich wieder punkten. Die Fichtelgebirgler mussten aber zur Kenntnis nehmen, dass man mit einer Leistung, die unter der 100-Prozent-Marke angesiedelt ist, bei einem Team nichts erbt, dem das Wasser bis zum Hals steht. Die Hausherren fighteten bis zum Umfallen und trafen in diesem typischen 0:0-Spiel einmal ins Schwarze. Die Gäste drängten zwar in Überzahl auf den Ausgleich, aber der blieb ihnen versagt.
Vorwärts-Trainer Rainer Stark wirkte nach der Partie entsprechend angesäuert: „Wir sind auf dem schwierigen Boden nicht so ins Spiel gekommen und konnten keinen Druck aufbauen. Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen. Mit unserem harmlosen Spiel haben wir den Gegner aufgebaut.“ Für ihn hätte die Partie „eigentlich keinen Sieger verdient“ gehabt.
Die erste Chance in diesem kampfbetonten und meist sehr hektisch geführten Duell eröffnete sich den Gästen. Smrha setzte einen Eckball von Spörl nur an die Querlatte. Vorwärts drängte, hatte zwar mehr vom Spiel, musste aber bei den Angriffsversuchen der bis in die Haarspitzen motivierten Hausherren aufpassen. Vorwärts agierte in der Folgezeit zu ideenlos. Im Mittelfeld klaffte eine gewaltige Lücke und vorne war von Explosivität nichts zu spüren. Die Buckenhofener forderten vor der Pause mehrmals Strafstoß, blitzten aber mit ihren Fall-Aktionen bei der prima leitenden Bayernliga-Schiedsrichterin ab. Zwingende Torchancen blieben bis zum Pausenpfiff hüben und drüben Mangelware, spielerische Momente ebenfalls.
Angetrieben von ihrem Publikum legten sich die Platzherren in den zweiten 45 Minuten noch mehr ins Zeug. Die Folge war ein Abschluss von Schwab, der knapp über den Querbalken segelte. 120 Sekunden nach dieser Aktion erwischte es Vorwärts eiskalt: Schlussmann Blechschmidt klärte per Fußabwehr jenseits der Strafraumkante, das Spielgerät landete genau vor den Füßen von Schwab, und der versenkte es postwendend aus gut 33 Metern über den verdutzt dreinblickenden Röslauer Torhüter im leeren Kasten.
Die Stark-Truppe benötigte einige Zeit, diesen Rückstand zu verdauen. Das Team agierte wie gelähmt und kam nicht auf Touren. Buckenhofen eröffneten sich plötzlich zwei weitere gute Möglichkeiten durch Yagiz und Schrettenbrunner. Nun häuften sich die Fouls, und die Schiedsrichterin bekam jede Menge Arbeit. Tonka bot sich in der 63. Minute die beste Chance für Vorwärts, aber er zielte aus neun Metern neben den Kasten des guten Dinovskyy. Auch in 22 Minuten Überzahl gelang Röslau gegen die anfälligste Abwehr der Landesliga Nordost kein Treffer, weil das Leder nur hoch in die Mitte des Strafraums gespielt wurde.  Rainer Cyris

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Landesliga: FC Vorwärts - BSC Saas Bayreuth 1:2 (0:1)

(16.11.2013)

FC Vorwärts Röslau: Grimm, Knoblauch (61. Lima), Smrha, Zakrzeweski, Yavuz, Sieg, Benker, Dippold (73. Heidel), Spörl, Angachev (51. Tonka), Ma. Walther.
BSC Saas Bayreuth: Schmidt, Günther, Schatz, Trat, Dachsbacher, Massberger (90. Von Delius), Engelhardt, Stenglein (89. Stückrad), Wölfel (75. Dörfler), Bucksch, Koch.
Schiedsrichter: Balk (SF Ursulapoppenricht) hatte keinen guten Tag. – Zuschauer: 150. – Tore: 32. Min. Buksch 0:1, 48. Min. Schatz 0:2, 70. Min. Spörl 1:2.
Der BSC Saas Bayreuth ist und bleibt der Angstgegner des FC Vorwärts Röslau. Auch am Samstag entführten die Schützlinge von Ex-Profi Armin Eck verdient drei Punkte von der Röslauer „Hut“. Bei den Gastgebern scheint derzeit etwas der Wurm drin zu sein. Der Mannschaft fehlt zum Ende des kräftezehrenden Fußballjahres 2013 die Frische. Auch die Cleverness scheint abhanden gekommen zu sein. Gegen den BSC Saas fanden die viel zu ideenlos agierenden Röslauer über 90 Minuten kein probates Mittel, die sattelfeste Bayreuther Abwehr um Trat und Schatz auszuhebeln. Dazu leisteten sie sich die Stark-Schützlinge in der ersten Halbzeit haarsträubene Abspielfehler, die – aus Sicht der Gastgeber – zum Glück nur einmal bestraft wurden.
Es war die 32. Minute in einem bislang kampfbetonten Spiel, als ein „Aussetzer“ von Lukas Zakrzewski zum Bayreuther 1:0 führte. Benjamin Bucksch hatte keine Mühe, das Geschenk anzunehmen und seine Farben in Führung zu bringen. „Dieses Tor hat unser Konzept komplett über den Haufen geworfen“, ärgerte sich nach dem Abpfiff Trainer Rainer Stark. Doch es hätte für Röslau noch schlimmer kommen können: In der 44. Minute hatte Bucksch die Riesenchance zum 2:0. Diesmal spielte ihn Fabian Dippold unbedrängt den Ball in die Füße. Bucksch lief alleine auf das Röslauer Tor zu, umkurvte Torhüter Christoph Grimm und schob den Ball aus sieben Metern am leeren Röslauer Kasten vorbei. Mitspieler und Fans der Bayreuther rauften sich die Haare.
Beinahe wären die Wagnerstädter dafür bestraft worden. Im Gegenzug konnte der einschussbereite Florian Spörl im Bayreuther Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden, doch der Elfmeterpfiff blieb zum Entsetzten der Röslauer aus. Schiedsrichter Balk zog sich mehrmals den Zorn beider Trainer zu, wobei die Röslauer bis auf den nicht gegebenen Elfmeter eigentlich keinen Grund hatten, sich zu beschweren. So hatte Lukas Zakrzewski bei Zweikämpfen gleich zwei Mal Glück, dass ihn der Unparteiische nicht frühzeitig zum Duschen schickte.
Wer nach der Pause auf den schnellen Röslauer Ausgleich gehofft hatte, wurde enttäuscht. Im Gegenteil: Es kam knüppeldick für die Gastgeber. Abwehrchef Johannes Schatz gelang mit einem Volleyschuss aus etwa elf Metern nur drei Minuten nach Wiederanpfiff das 2:0. Nun reagierte Trainer Stark, brachte mit dem wiedergenesenen Ertac Tonka und Patrick Lima zwei weitere Stürmer. Doch bis auf Florian Spörls Anschlusstreffer in der 70. Minute sprang nichts Zählbares mehr heraus. Röslau blieb meist nur bei Standardsituationen gefährlich. So auch in der 90. Minute, als Torhüter Schmidt bei einem Tonka-Freistoß überragend reagierte und seiner Elf die drei Punkte sicherte.
Bayreuths Trainer Armin Eck freute sich riesig über diesen Auswärtssieg: „Nachdem wir drei Wochen nicht gespielt und zuvor auch mehrmals unglücklich verloren hatten, war dieser Dreier enorm wichtig für uns.“ Seine Mannschaft sei von Anfang an bei diesen schwierigen Bedingungen präsent gewesen und habe letzlich verdient gewonnen. „Dieser Sieg gibt uns mit Sicherheit viel Auftrieb.“ Die Röslauer dagegen warten in der Rückrunde weiter auf ihren ersten Punkt. Spätestens seit Samstag hat auch für das Team von Trainer Stark der Abstiegskampf begonnen.  

Landesliga: FC Burgkunstadt - FC Vorwärts 2:0 (0:0)

(10.11.2013)

FC Vorwärts Röslau verschläft erste Halbzeit

 

Der Fußball-Landesligist kassiert in Burgkunstadt seine zweite Niederlage in Folge. Die Mannschaft reagiert zu lange anstatt selbst zu agieren.

 

FC Burgkunstadt: Ruck - Dinkel, Kühn, Firnschild, Geldner, Daumann (78. Gahn), Kunz, Stammberger, Göhring, Gutgesell (90. Baier), Beloch (88. Göhl).

 

FC Vorwärts Röslau: Grimm - Heidel (70. Gregor), Smrha, Knoblauch, Benker, Spörl, Sieg, Ma. Walther, Dippold, Yavuz, Mi. Walther

 

Schiedsrichter: Hofmann (Heroldsbach). - Zuschauer: 100. - Tore: 54. Min. Daumann 1:0, 63. Min. Geldner 2:0.

 

Der FC Vorwärts Röslau fand nicht richtig ins Spiel und reagierte eher anstatt selbst aktiv zu werden. Die Gäste waren mit der Defensivarbeit vollauf beschäftigt und dürften froh gewesen sein, dass sie sich torlos in die Halbzeitpause retteten. Nach dem Seitenwechsel hatten die Stark-Schützlinge ihre erste große Chance. Spörls scharf getretenen Freistoß parierte Torwart Ruck mit einem Reflex. Danach übernahmen die Platzherren wieder das Zepter, was auch belohnt werden sollte. Beloch scheiterte am Pfosten, doch Daumann war zur Stelle und schoss den Abpraller zum 1:0 ins Netz. Und nun hieß es nicht nachzulassen und am besten noch einen draufzusetzen. Nur neun Minuten nach dem Führungstreffer nahm sich Geldner ein Herz und versenkte das Leder zum 2:0 im Gehäuse des FC Vorwärts Röslau. Danach schienen bei den Hausherren die Kräfte allerdings etwas nachzulassen. So hätten die Gäste in der 75. Minute durch Sieg beinahe noch den Anschlusstreffer erzielen können, doch verfehlte der Kopfball sein Ziel knapp. In der Schlussphase verwaltete der FC Burgkunstadt das Ergebnis.

 

"Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und in der zweiten Hälfte unsere Chancen nicht genutzt. Das hat der FC Burgkunstadt besser gemacht hat und somit verdient gewonnen", sagte Vorwärts-Trainer Rainer Stark, der mit seiner Mannschaft zum zweiten Mal in Folge den Platz als Verlierer verlassen musste.

 

Bericht: Frankenpost

Kreisklasse: FC Niederlamitz - FC Vorwärts II 4:6 (0:3)

(10.11.2013)

Auf einem sehr schwierigen Geläuf kam Niederlamitz gut ins Spiel und hatte durch Geyer und Röll zwei dicke Chancen die durch den guten Gästetorwart oder dem Pfosten vereitelt wurden. Mit den ersten beiden Angriffen erzielte Röslau innerhalb von 2 Minuten eine 2:0 Führung. Niederlamitz bestimmte weiterhin das Geschehen, hatte aber an diesem Tag nicht das Glück das der Ball den Weg ins Tor findet. Anstelle des Anschlußtreffers erzielte Röslau mit dem Pausenpfiff das 0:3. Nach der Pause versuchte der FCN weiterhin das Spiel zu machen, doch durch einen Konter lief man in das 0:4. Wer nun dachte das wars, der sah sich getäuscht. Mit toller Moral und Einsatzwillen kam man binnen weniger Minuten auf 2:4 heran. Und weiter ging es nur in eine Richtung - das Tor der Gäste. Doch wiederum Pfosten und eine Rettungstat auf der Linie standen einem weiteren Erfolg im Weg. Durch 2 weitere Tore schraubten die Gäste das Ergebnis auf 2:6. Es spricht für die Moral der Mannschaft, dass man sich nicht aufgab und weiter nach vorne spielte, was dann auch mit 2 Toren noch belohnt wurde. Letztendlich ein verdienter Röslauer Erfolg, da diese die Bälle weit nach vorne schlugen und nicht mit klein klein Spiel durchs Mittelfeld wollten.

 

Bericht von der Homepage des FC Niederlamitz

Foto zu Meldung: Kreisklasse: FC Niederlamitz - FC Vorwärts II 4:6 (0:3)

Landesliga: FC Vorwärts - FSV Stadeln 0:2 (2:5)

(03.11.2013)

Franz Ell legt die „Hut“ erstmals trocken

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Zakrzewski, Heidel, Gregor (58. Knoblauch), Mi. Walther (75. Gruhn), Spörl, Sieg, Dippold, Yavuz, Ma. Walther.

FSV Stadeln: Erk, Perlitz, Wölfel, Traut, Laschet (85. Alberter), Weber, Ell (83. Mex), Spahn, Strobel (83. Klose), Mazanec, Esparza.

Zuschauer: 135. – Schiedsrichter: Dr. Völk (SV Reitsch), leitete ordentlich. Gelbe Karte: Heidel / Perlitz, Traut, Klose

Tore: 3. Min. Ell 0:1, 30. Min. Ell 0:2, 51. Min. Ma. Walther (Foulelfmeter) 1:2, 64. Min. Ma. Walther (Foulelfmeter) 2:2, 66. Min. Ell 2:3, 82. Min. Ell 2:4, 87. Min. Klose (Foulelfmeter) 2:5.

 

Dass jede Serie einmal zu Ende geht, das musste der FC Vorwärts Röslau am gestrigen Sonntag zur Kenntnis nehmen. Die Stark-Truppe kassierte im achten Heimspiel ihre erste Niederlage auf der „Hut“ und damit ist die vorletzte Statistik-Null in der Landesliga Nordost gelöscht. Die letzte besitzt Spitzenreiter Neudrossenfeld, denn er ist nach 18 Prüfungen immer noch unbesiegt. „Mann des Tages“ war am gestrigen Sonntag FSV-Goalgetter Franz Ell mit vier Treffern.

 

Vorwärts-Trainer Rainer Stark nach einer deutlichen Ansprache an seine Akteure: „Wir haben dem Gegner zwei Tore geschenkt und marschierten deshalb mit einem 0:2-Rückstand in die Pause. Wir sind zurück gekommen, haben die Windunterstützung genutzt, das 2:2 gemacht und haben fast im Gegenzug das 2:3 kassiert. So viele Treffer darf man einem Franz Ell nicht genehmigen. Die Gäste haben am Ende verdient gewonnen. Wenn wir nach dem Ausgleich konzentriert weiter gespielt hätten, wäre diese Niederlage nicht passiert. Wir haben 20 Minuten vor dem Ende aufgemacht und sind gnadenlos bestraft worden.“ Kollege Alexander Rambau: „Nach dem 2:0 habe ich gedacht, dieses Spiel bringen wir sicher nach Hause. Dann haben wir zwei Elfmeter hinnehmen müssen, sind aber wieder zurück gekommen. Franz Ell ist der überragende Spieler in dieser Liga. Wir haben keineswegs unverdient gewonnen.“

Die Gäste begannen mit kräftiger Windunterstützung und bekamen nach 180 Sekunden Geschenk Nummer eins überreicht.Keeper Blechschmidt brachte das Leder an der Strafraumkante nicht unter Kontrolle, Ell schaltete blitzschnell und versenkte das Spielgerät im leeren Gehäuse. Diese frühe 0:1 hinterliess bei den Hausherren aber keine Spuren. Ma. Walther setzte die erste Duftmarke, zielte aber etwas zu hoch. Das als „Windspiel“ in die Geschichte eingehende Match, wurde von beiden Teams ziemlich hektischer geführt. In der 25. Minute nahm Spörl aus gut 25 Metern Mass, verfehlte aber das Gehäuse von Erk per Aufsetzer haarscharf.

Fünf Minuten danach stand „Weihnachtsfeier Teil zwei“ auf dem Programm. Gregor trennte sich zu spät vom Ball, Ell schnappte sich diesen und markierte das 0:2. Nun wackelten die Platzherren und hätten durch einen Distanzschuss von Wölfel beinahe noch einen Einschlag kassiert, aber dessen Schrägschuss segelte knapp am oberen Winkel vorbei. Vorwärts wollte zwar, blieb aber immer wieder in der vielbeinigen FSV-Abwehr hängen.

In den zweiten 45 Minuten hatten die Einheimischen den böigen Wind im Rücken und sofort drehte sich die Partie. Ma. Walther wurde im letzten Moment von Perlitz geblockt. Kurz darauf stieg Schlussmann Erk gegen den Röslauer Kapitän zu ungestüm ein und der Unparteiische deutete sofort auf den Punkt. Ma. Walther vollstreckte bombensicher. Vorwärts witterte seine Chance, agierte aber überhastet. Die Auseinandersetzung wurde ruppiger, die Fouls häuften sich hüben und drüben. In der 64. Minute holte Traut den heranbrausenden Ma. Walther von den Bienen und wieder entschied Dr. Völk auf Strafstoss. Ma. Walther hämmerte das Leder zum Ausgleich in die Maschen und alle Vorwärtsler hofften auf noch mehr.

Ganze 120 Sekunden später folgte eine eiskalte Dusche für die Gastgeber. Mazanec sah den frei gelaufenen Ell, das 2:3 war perfekt. In der 84. Minute folgte das Ende vom Lied. Strobel bediente Ell, Smrha konnte diesen nicht stoppen – 2:4. Weil Torhüter Blechschmidt Klose zu Boden beförderte, pfiff Dr. Völk noch einen Elfmeter. Wölfel drosch den Ball zum Endstand in die Maschen.                              Bericht: Rainer Cyris

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Christian Neumann und Nicole Thiem haben geheiratet

(02.11.2013)

Unser Spieler Christian Neumann hat am Samstag, 2. November 2013 seine aus Röslau stammende Nicole geheiratet. Etliche Spieler unserer ersten und zweiten Mannschaft standen dem jungen Paar dabei Spalier. Der FC Vorwärts wünscht beiden auf dem gemeinsamen Lebensweg alles Gute und viel Glück in der Zukunft.

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Landesliga: FC Vorwärts - SG Quelle Fürth 4:1 (2:0)

(26.10.2013)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Yavuz, Smrha, Mi. Walther, Sieg, Benker, Dippold (72. Gregor), Heidel, Angachev, Spörl (75. Lima), Ma. Walther.

SG Quelle Fürth: Krüger,Seiler (68. Wellhöfer),  Dieng, Fürsattel, Avci, Cortus, Meier, Garcia, Gleißner, Avci, Hutter (68. Mallette) , Turhan (68. Höhenberger).

Schiedsrichter:  Seitz (Greding) war ein souveräner Leiter. – Zuschauer: 165.  – Tore: 23. Min. Yavuz 1:0, 32., 65. Und 74. Min. Ma. Walther 2:0, 3:0 und 4:0, 81. Min. Wellhöfer 4:1. Rote Karte: Angachev (Röslau/85.) wegen Foulspiels).

 

Der Bann ist gebrochen: Nach sieben sieglosen Sielen, darunter sechs Unentschieden, kehrt der FC Vorwärts Röslau in der Fußball-Landesliga in die Erfolgsspur zurück. Gegen die SG Quelle Fürth feiern die Stark-Schützlinge einen überzeugenden  4:1-Erfolg. Markus Walther erzielt drei Tore.

 

Die Erleichterung stand dem Röslauer Trainer Rainer Stark nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben. Endlich hatten seine Jungs wieder einen „Dreier“ eingefahren, und das gegen eine Mannschaft, die zuletzt vier Mal in Folge gewonnen hatte. Für Röslau war es erst der dritte Heimsieg in der laufenden Saison. Dennoch haben die Vorwärts-Kicker zum Abschluss der Vorrunde mit 26 Punkten die Erwartungen mehr als erfüllt. „Der Schlüssel zum Erfolg war heute die mannschaftliche Geschlossenheit im Defensivverhalten“, sagte Rainer Stark, der kurz vor dem Anpfiff sein Konzept nochmals über den Haufen werfen musste.  Sein Abwehrrecke Lukas Zakrzewski konnte wegen Magenkrämpfen nicht auflaufen. Für ihn rückte Michael Walther in die Anfangsformation, der seine Sache ausgezeichnet machte. Entscheidend für den überzeugenden Heimsieg war für Stark aber auch, dass sein Team genau zum richtigen Zeitpunkt die Tore zum 1:0 und 3:0 gemacht hat.

Quelle-Trainer Thomas Adler sprach von einem letztlich verdienten Sieg der Gastgeber, wenngleich er einschränkte: „Es ist immer schlecht, wenn Schiedsrichter ein Spiel mitentscheiden.“  Für Adler ist dem  Röslauer 1:0 eine Abseitsstellung  vorausgegangen, was die Röslauer  freilich nicht so sahen. Auch sonst war er mit einigen Entscheidungen des  mittelfränkischen Gespanns nicht einverstanden. Der Fürther Trainer gab sich aber auch selbstkritisch: „Bis auf die letzten zehn Minuten haben wir heute nicht zu unserem Spiel gefunden.“

Ganz so war es sicher nicht, denn die Gäste legten in der Anfangsphase  los wie die Feuerwehr.  In der 12. Minute brannte es lichterloh vor dem Röslauer Tor, als Florian Gleißner aus spitzem Winkel abzog aber in Torhüter Blechschmidt seinen Meister fand.

Nur eine Minute später lief auf der anderen Seite urplötzlich Florian Spörl alleine auf Torhüter Christian Krüger zu, setzte den Ball zum Entsetzen der Röslauer Fans aber neben das Tor.  Diese Szene war zugleich der Wachrüttler für die Vorwärts-Elf. Von nun an nahm sie das Heft in die Hand, dominierte dieses über weite Strecken hochklassige Spiel. Erstmals Grund zum  zum Jubeln hatten die Röslauer in der 23. Minute, als sich Rasim Yavuz gegen Oumar Dieng durchsetzte und aus 14 Metern trocken abzog – 1:0. Nur neun Minuten später erlief Johannes Heidel einen Steilpass, bediente ganz uneigennützig Markus Walter, und der brauchte nur noch zum 2:0 einschieben. Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit nur noch eine Schrecksekunde zu überstehen: Ein Schuss von Volkan Avci landete in der 45. Minute auf der Oberkante der Latte.

Nach der Halbzeit drängte Fürth auf den Anschlusstreffer, konnte sich aber gegen die gut organisierte Röslauer Abwehr kaum durchsetzen. Im aus Röslauer Sicht genau richtigen Moment schlugen die  Gastgeber  zum dritten Mal zu: Wieder war es Johannes Heidel, der Markus Walther mustergültig bediente. Mit einem Kopfball-Torpedo sorgte der Röslauer Kapitän für die Vorentscheidung und krönte seine starke Leistung auch noch mit dem 4:0. Ein Unaufmerksamkeit des ansonsten souveränen Innenverteidigers Jaroslav Smrha bescherte  den nie aufsteckenden Gästen den Ehrentreffer. Obwohl sie in der Schlussphase nochmals alles nach vorne warfen, sprang für die Quelle-Kicker nicht mehr heraus.

Völlig unnötig, aber berechtigt war in der 85. Minute der Platzverweis für Mitko Angachev, der im Kampf um den Ball gegen Qumar Dieng von hinten zu hart einstig. Dies war aus Röslauer Sicht der einzige Wermutstropfen an diesem goldenen Oktober-Samstag.

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Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Lorenzreuth II 5:0 (2:0)

(26.10.2013)

FC Vorwärts II: Grimm, Pereira, Stark, Yilmaz, Kompas, Stäudel, Seidel, Söllner, Lima, Matiaschek, Tüter (eingewechselt: Gruhn, Küspert, A. Martin)

Schiedsrichter: Bärwald (Martinsreuth) leitete souverän; Zuschauer: 50; Tore:  22. Min. Hilpert 1:0 (Eigentor),  43. , 55., 70., 88. Min. Kompas 2:0, 3:0 (Foulelfmeter), 4:0 und 5:0. 

Im Duell zweier stark ersatzgeschwächter  Mannschaften setzte sich die Vorwärtself  souverän durch.  Milan Kompas entschied die Partie mit seinen vier Toren im Alleingang. Sehenswert vor allem sein Schuss aus 35 Metern zum 2:0. Mit einem klassischen Eigentor hatte der Lorenzreuther Andre Hilpert  die Niederlage der zumindest in der ersten Halbzeit gut mithaltenden Gäste  eingeleitet. Am Ende ein ungefährdeter Sieg der Landesliga-Reserve, die damit weiter im Rennen um Kampf um die Aufstiegsplätze bleibt.

Landesliga Nordost: Dergahspor Nürnberg - FC Vorwärts 1:1 (0:0)

(20.10.2013)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Sieg, Zakrzewski, Smrha, Yavuz,Dippold, Benker, Heidel (73. Min. Lima), Spörl ( 86. Min. Tüter), Angachev (80. Min. Mi. Walther), Ma. Walther.                                                                                Schiedsrichter: Scheble (Ziertheim). – Zuschauer: 105. – Tore: 76. Min. Kalender 1:0, 77. Min. Lima 1:1.

Die Unentschieden-Könige der Landesliga Nordost haben wieder zugeschlagen: Mit dem 1:1 bei Dergahspor Nürnberg beendete der FC Vorwärts Röslau bereits das achte Saisonspiel mit einer Punkteteilung. Es war zugleich  das fünfte Remis in Folge. Bei den heimstarken Nürnberger Türken wussten die Röslauer am Ende nicht so recht, ob sie sich freuen oder ärgern sollten. Zwar war ein Punkt das angestrebte Ziel, doch in der Schlussphase hatte Kapitän Markus Walther zwei Riesenchancen zum Siegtreffer.

Die Gäste standen sehr kompakt in der Abwehr, kamen aber mit Kontern immer wieder gefährlich vor das von Spielertrainer Turgay Karali gehütete Tor. Die Nürnberger hatten in der ersten Halbzeit nur eine große Chance, als Rasim Yavuz den Ball vertändelte und Engin Kalender alleine auf Torhüter Blechschmidt zulief. Doch Blechschmidt blieb Sieger.

Auch in der zweiten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Die Dergahspor-Stürmer kamen gegen die starken Röslauer weiterhin nicht recht zur Geltung. Im Gegenteil: die erste große Chance in der zweiten Halbzeit hatte Walther. In der 76. Minute dann die doch etwas überraschende Führung der Gastgeber: Mit einem Pass in die Schnittstelle der Viererkette hebelte Dergahspor die Röslauer Abwehr aus. Kalender lief alleine auf Torhüter Blechschmidt zu und vollende eiskalt. Der Jubel der Nürnberger war noch nicht verklungen, da stand es schon 1:1. Der kurz zuvor eingewechselte Patrick Lima drang in den Strafraum ein, fackelte nicht lange – Tor. Dann die Schlussphase, in der die Nürnberger Glück hatten, dass sie den Platz nicht als Verlierer verlassen mussten.

FC Vorwärts Röslau II - TuS Erkersreuth 0:2 (0:1)

(19.10.2013)

FC Vorwärts Röslau II:Grimm, Yilmaz, Pereira, Reis, Medick, Stäudel, Söllner, Kompas,  Seidel, Tüter,  Lima (eingewechselt: Hasselbacher, Stark, Matiaschek).

Schiedrichter: Özdemir (FC Gefrees) leitete souverän; Zuschauer: 50. – Tore: 13. Min. Turkan 0:1, 67. Min. Suchowierski 0:2.

Herber Rückschlag für die zweite Mannschaft des FC Vorwärts im Kampf um die Aufstiegsplätze. Gegen die cleveren Gäste setzte es eine verdiente Heimniederlage. Röslau war nur in der Anfangsphase stark, hatte in den ersten fünf Minuten zwei hochkarätige Chancen durch Tüter und Lima (Lattenknaller). Mit einem direkt verwandelten Freistoß von Turan aus 22 Metern gingen die Gäste überraschend in Führung. Der Röslauer Kompas traf kurz vor dem Pausenpfiff noch die Unterkante der Latte. In der zweiten Halbzeit gab es Chancen hüben wie drüben, die besseren hatten die Gäste. Eine davon nützte Suchowierski zum 0:2. Röslau fand an diesem Tag einfach kein Mittel gegen die gut stehende Erkersreuther Defensive um Libero Simsek.

Landesliga: SpVgg Oberkotzau - FC Vorwärts 1:1 (0:1)

(13.10.2013)

SpVgg Oberkotzau:Reichenberger, Sturm, Stanislaw, Bauer, Herb, Schörner, Aydinli, Meißner, Beyer (46. Göcking), Durkan (66. Keilwerth), Weiß.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Zakrzewski, Benker, Sieg, Dippold (59. Gregor), Neumann (46. Heidel), Spörl (88. Mi. Walther), Ma. Walther, Tonka, Yavuz.

Zuschauer: 180. – Schiedsrichter: Arnold (DJK Waldberg) leitete durchwachsen. – Gelb-rote Karte: Yavuz (85.), Tonka (86., beide Röslau). – Tore: 35. Min. Tonka 0:1, 46. Min. Sturm 1:1.

Das Derby endete mit einem durchaus gerechten Unentschieden. Die Oberkotzauer sind damit seit drei Partien in Folge unbesiegt und dürfen weiter auf mehr hoffen. Kontrahent Röslau baute sein viertes Unentschieden in Serie und wartet damit schon seit sechs Wochen auf einen Dreier. SpVgg-Coach Mario Atanasow meinte: „Wir haben uns den einen Zähler redlich verdient. Bei diesem Derby war richtig etwas los. Auf diesem Resultat können wir aufbauen. Der Wille zum Erfolg war da, das ist aber auch das mindeste. Wir müssen weiter so auftreten, wie in der zweiten Halbzeit. Wenn uns das gelingt, dann werden wir weitere Punkte sammeln.“ Vorwärts-Coach Rainer Stark: „Wir waren über die gesamte Distanz betrachtet die bessere Mannschaft. Der Ausgleich hat uns jedoch total aus dem Konzept gebracht. Die Entscheidung hätte schon vor der Pause fallen müssen. Nach dem 1:1 waren auch noch genügend Möglichkeiten zum Sieg vorhanden. Die beiden gelb-roten Karten waren Disziplinlosigkeit aber auch fehlendes Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter.“

Als das Leder nach acht Minuten im Oberkotzauer Netz zappelte, Spörl hatte auf Tonka serviert und der mit dem Kopf flach ins untere Eck vollendet, entschied der Unparteiische auf Abseits und lag damit nicht richtig. Die Gäste gaben den Ton an, die Hausherren liefen meist nur hinterher, hatten enorme Schwierigkeiten, stabilisierten sich aber mit zunehmender Spieldauer. In der 18. Minute zog Spörl das Spielgerät auf den langen Pfosten, dort kam Yavuz frei zum Abschluss, produzierte jedoch nur ein Schüsschen. Auf der Gegenseite klärte Keeper Blechschmidt im letzten Moment vor dem heraneilenden Durkan. Tief durchatmen mußte der Vorwärts-Anhang wenig später, als Bauer in den Lauf von Aydinli spielte und dieser haarscharf am langen Eck vorbei zielte. Diese Riesenchance hätte zum „Blitz aus heiterem Himmel“ werden können.

Beide Teams agierten zeitweise mit einer fünf bis sechs Mann starken Abwehr. Vorsicht war hüben und drüben angesagt, man wollte dem Gegner nicht ins offene Messer laufen. Nach kurzer Sendepause übernahm Vorwärts wieder das Kommando. Nach einem Eckball von Spörl landete das Leder bei Smrha, der leitete weiter auf Tonka, aber es sprang wieder nur eine Fahrkarte heraus. Vier Minuten danach ertönte auf der „Hohen Wart“ das erste Klingelzeichen. Mitverursacher war Benker, dessen weiten Aufsetzer touchierte Tonka mit der Stiefelspitze, das 0:1 war perfekt. Röslau spielte weiter Pressing und es brannte merhfach lichterloh vor dem SpVgg-Kasten, von Entlastung war in dieser Phase nichts zu sehen. Bei einem Benker-Freistoss, kurz vor dem Pausenpfiff, zeigte Torhüter Reichenberger Nerven, konnte die Situation aber bereinigen. Die Röslauer Vorteile in den ersten 45 Minuten entstanden in erster Linie durch überfallartige Aktionen.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Der eben erst eingewechselte Göcking sandte den Ball in den Strafraum, Sturm erwischte ihn und drosch ihn, leicht abgefälscht von Schlussmann Blechschmidt, unter die Latte. Dieser Treffer verursachte bei Röslau eine Art Lähmung, das bis zu diesem Zeitpunkt gut funktionierte Stationenspiel war dahin. Die Hausherren bekamen Auftrieb und wollten mehr. Sturm flankte gefühlvoll, Göcking war mit dem Kopf zur Stelle, aber der Ball verfehlte sein Ziel haarscharf. Per Konter machten die Gäste nochmals auf sich aufmerksam, aber Reichenberger schnappte sich das Leder vor Tonka. In der Folgezeit waren beide Partien ebenbürtig. So interessant, wie ersten 45 Minuten, waren die folgenden, nicht mehr. Man störte frühzeitiger und bremste damit jeglichen Spielfluss. Außerem kam Hektik auf, die sich aber wieder legte.                                     R.C.

Foto zu Meldung: Landesliga: SpVgg Oberkotzau - FC Vorwärts 1:1 (0:1)

Kreisklasse: TuS Förbau - FC Vorwärts II 0:3 (0:1)

(13.10.2013)

Mit einer starken Leistung hat unsere zweite Mannschaft den Kreisklassen-Spitzenreiter TuS Förbau entthront. Das Team  von Alexander Seidel gewann völlig verdient mit 3:0 (1:0). Die Tore erzielten Milan Kompas und Mitko Angachev, das 3:0 war ein Eigentor. In der 90. Minute sah Sebastian Knoblauch nach einem angeblich groben Foulspiel die rote Karte. Zuvor war auch schon Özgür Tüter mit Gelbrot vom Platz geflogen.

Foto zu Meldung: Kreisklasse: TuS Förbau - FC Vorwärts II 0:3 (0:1)

Landesliga: FC Vorwärts - ASV Pegnitz 2:2 (1:0)

(06.10.2013)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Zakrzewski, Benker (58. Heidel), Spörl (85. Mi. Walther), Sieg, Gregor (77. Angachev), Dippold, Yavuz, Ma. Walther, Tonka.

ASV Pegnitz: Meyer, Sigl, Frank, Müller, Held (79. Erkan), Schraml, Stiefler (86. Podgur), Schuster, Thummert, Haas, Kretschmer.

Schiedsrichter: Migon (SV Loderhof-Sulzbach). – Zuschauer: 200. – Tore: 18. Min. Tonka 1:0, 68. Min. Thummert 1:1, 71. Min. Ma. Walther 2:1, 77. Min. Kretschmer 2:2.

Diese flotte Landesliga-Partie war reich an Höhenpunkten. Die Fans kamen bei herrlichem Fußballwetter voll auf ihre Kosten. Ihnen wurden vier Treffer, zwei davon waren allein das Eintrittsgeld wert, sowie jede Menge Aufreger, serviert. Das Unentschieden geht, über die gesamte Distanz betrachtet, in Ordnung. In der Schlussphase hatten die zu keinem Zeitpunkt nachlassenden Gäste sogar den Siegtreffer vor Augen, aber Smrha klärte bei einem Schuss von Thummert akrobatisch vor der Linie.

Vorwärts-Trainer Rainer Stark war nach der Partie stinksauer auf das Unparteiischen-Gespann. „Der Schiedsrichter hat in den zweiten 45 Minuten alles gegen uns gepfiffen. Keiner auf dem Sportplatz hat gesehen, warum er auf Elfmeter entschieden hat. Freilich müssen wir das 2:0 machen oder auch das 3:1.“

ASV-Coach Detlef Hugel meinte: „Auf Grund unserer Leistung in der zweiten Halbzeit hätten wir drei Punkte verdient gehabt, denn wir haben in diesem Spielabschnitt die Hausherren beherrscht. Ich muss der Truppe ein Kompliment machen.“

Beide Teams begannen engagiert. Nach zwölf Minuten machte ASV-Goalgetter Kretschmer erstmals auf sich aufmerksam. Zakrzewski blockte jedoch erfolgreich. Sechs Minuten danach klingelte es im Pegnitzer Kasten. Tonka verlud Schuster und Haas, nahm Maß und versenkte das Spielgerät flach aus 17 Metern im langen Eck.

Die Hugel-Truppe antwortete mit weiten Bällen und sorgte damit immer wieder für höchste Alarmstufe. Einen solchen weiten Pass erwischte Kretschmer, er überrannte Smrha, aber Blechschmidt verkürzte geschickt den Winkel.

Nach einer kurzen „Ruhephase“ war wieder Action angesagt.

Nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Nachdem Kretschmer an den Füßen des abermals prächtig reagierenden Blechschmidt gescheitert war, verstand man im Vorwärts-Lager den 60 Sekunden später ertönenden Elfmeterpfiff überhaupt nicht. Sieg soll Held per Rempler zu Fall gebracht haben. Die Spannung erreichte ihren Siedepunkt, als Kretschmer bei der Vollstreckung an Blechschmidt scheiterte. Den Platzherren steckte dieser Schock irgendwie in den Knochen, denn sie verloren kurz die Übersicht. Kretschmer tankte sich durch und vergab. Auf der Gegenseite blockte Frank einen Schuss von Markus Walther mit dem Kopf ab. Wenig später probierte es Held, aber Blechschmidt riss beide Fäuste hoch. Gegen die aus gut 20 Metern, wie ein Blitz aus heiterem Himmel abgefeuerte Granate von Thummert war er allerdings machtlos. Das Geschoss prallte unter die Latte und hinter die Linie – ein Art Wembley-Tor.

Die Freude über den Ausgleich war im ASV-Lager aber schnell vorbei. Nur 180 Sekunden später schlug ein Hammer von Markus Walther aus 18 Metern im oberen rechten Winkel des ASV-Kastens ein und Tonka hatte wenig später das 3:1 auf dem Schlappen, aber Meyer im Pegnitzer Gehäuse reagierte sensationell. Rasant und nicht mit Samthandschuhen ging es weiter. Stiefler sah den mitgelaufenen Kretschmer und das 2:2 aus abseitsverdächtiger Position war perfekt.          

                                               Text und Foto: Rainer Cyris

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - ASV Pegnitz 2:2 (1:0)

Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Hohenberg-Schirnding 2:0 (1:0)

(06.10.2013)

Röslau II: Grimm, Pereira, Medick, Reiß, Knoblauch, Mi. Walther, Seidel Stäudel, Kompas, Tüter, Schindler (eingewechselt: Lima, Matiaschek, Yilmaz)

Schiedsrichter: Barnert, Bayreuth (leitete sehr gut); Zuschauer: 60. – Tore: 37. Min. Lima 1:0, 85. Min. Seidel 2:0. Gelb-rote Karte: Damrot (FCH/88.) wegen Reklamierens. – Ein einseitiges Spiel, das Röslau eigentlich viel höher hätte gewinnen müssen. Patrick Lima brachte mit einem direkt verwandelten Freistoß seine Farben in Führung. Immer wieder scheiterten die Röslauer am guten Torwart Schmitt oder hatten ihr Visier falsch eingestellt. Das hätte sich in der 73. Minute gerächt, als Ralf Medick Kopf und Kragen riskieren musste, um vor dem einschussbereiten Damrot zur Ecke zu klären. Erst fünf Minuten vor Schluss gelang Seidel das erlösende und hochverdiente 2:0.

Foto zu Meldung: Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Hohenberg-Schirnding 2:0 (1:0)

Landesliga: TSV Nürnberg-Buch - FC Vorwärts 1:1 (0:0)

(29.09.2013)

TSV Nürnberg-Buch: Kosuchowski, Marciano, Metz (46. Riese), S. Fleischmann, C. Fleischmann, Reichel, Brehm, Hofmann (77. Bauer), Oertel (86. Botzel), Sand, Gentes.
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Heidel (74. Angachev), Smrha, Benker, Spörl, Sieg, Dippold, Zakrzewski, Tonka (86. Neumann), Yavuz, Gregor (65. Ma. Walther).
Schiedsrichter: Manuel Rieß (Bayreuth). – Zuschauer: 160. – Tore: 57. Min. Oertel (Foulelfmeter) 1:0, 83. Min. Walther 1:1.

 

Mit einem leistungsgerechten 1:1 kehrte unsere erste Mannschaft vom Auswärtsspiel beim Landesliga-Spitzenreiter TSV Nürnberg-Buch zurück.

In der ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten wenige Torraumszenen, die Röslauer Hintermannschaft stand bombensicher. Gefährlich wurde es erstmals, als S. Fleischmann flankte, Gentes aber im starken Röslauer Torhüter  Blechschmidt seinen Meister fand (15.).Die größte Chance zur Röslauer Führung hatte Tobias Benker nach gut einer halben Stunde, doch der Bucher Keeper fischte seinen fulminanten Schuss aus 17 Metern mit einer Wahnsinnsparade noch aus dem Torwinkel.

Nach dem Wechsel erhöhten die Hausherren den Druck, doch waren sie im Abschluss zu unkonzentriert oder scheiterten an Sebastian Blechschmidt. 

In der 57. Minute geriet die Vorwärtself durch einem berechtigten Foulelfmeter in Rückstand. Allerdings hatte der Schiedsrichter das „Doppel-Foul“ im Strafraum zunächst gar nicht geahndet. Erst nach heftigen Protesten der Bucher befragte er seinen  Assistenten und entschied dann auf auf Elfmeter. 

Nun lockerte die  Mannschaft von Rainer Stark die Defensive, spielte viel zielstrebiger nach vorne. Vor allem die Einwechslung des angeschlagenen Kapitäns Markus Walther (65.) wirkte sich  positiv auf das Röslauer Spiel aus. Es dauerte allerdings bis zur 83. Minute:  Einen weiten Ball auf Zakrzewski klärten die Bucher Reichel und S. Fleischmann gemeinsam in die Füße des komplett alleine gelassenen Röslauer Sturmführers, der mit einer Art Seitfallzieher aus etwa sieben Metern dem Nürnberger Torhüter Kosuchowski keine Abwehrchance ließ (83.).
In der Schlussphase spielten beide Team weiter minter nach vorne. Fast hätte mit dem Ablauf der letzten regulären Spielminute noch Gentes den Sieg für die Bucher Jungs hergestellt, doch sein Kopfball nach feiner Bauer-Flanke touchierte nur das Außennetz (90.). 

So blieb es beim letztlich gerechten Unentschieden.

Kreisklasse: TSV Arzberg-Röthenbach - FC Vorwärts II 3:1 (1:1)

(29.09.2013)

FC Vorwärts II: Grimm, Medick, Reis, Gruhn, Pereira,  Kompas,  Stäudel,  Seidel, Lima, Matiaschek, Tüter (eingewechselt: Schindler, Singer, Stark). 

Schiedsrichter: Schmid (Lorenzreuth); Zuschauer: 70; Tore: 18. Min. Hummer 1:0, 45. Min. Lima 1:1, 72. Min. Hoyer 2:1, 85. Min. Hoyer 3:1.

 

In diesem Kreisklassenspiel überzeugte vor allem die Heimelf. Sie ging durch Hummer verdient in Führung. Im Anschluss schlief das Spiel etwas ein. Beide Teams versuchten nun, sich nur keinen Fehler zu erlauben. Mit dem Halbzeitpfiff dann der überraschende Ausgleich für die Röslauer durch Patrick Lima. Der TSV kam mit größerem Elan und Einsatz aus der Kabine und erspielte sich gute Chancen. Das 2:1 durch Hoyer war absolut verdient. Mit dem 3:1 wieder durch Hoyer war das Spiel entschieden, und der TSV baute seine Siegesserie weiter aus.  Röslau hatte in der zweiten Hälfte nur eine nennenswerte Chance: Milan Kompas traf beim Stand von 1:1 nur die Latte.

Alles in allem eine schwache Vorstellung unserer zweiten Mannschaft!

 

Kreisklasse: FC Vorwärts II - SpVgg Weißenstadt 4:0 (2:0)

(22.09.2013)

FC Vorwärts II: Grimm, Pereira, Gruhn, Medick, Reis, Stäudel, Seidel, Singer, Kompas, Tüter, Matiaschek (eingewechselt: Lima, Stark, Yilmaz)

Schiedsrichter: Sazak, FC Stammbach; Zuschauer: 105; Tore: 15. und 16. Min. Seidel 1:0 und 2:0, 53. Min. Tüter 3:0, 65. Min. Lima 4:0 . – Die Röslauer machten es in diesem Derby gnädig mit dem ersatzgeschwächten Gast, der nicht ein einziges Mal gefährlich im Röslauer Strafraum auftauchte. Seidel brachte die Gastgeber mit einem Doppelschlag auf die Siegesstraße. In der Folge vergab die Landesliga-Reserve reihenweise beste Chancen oder scheiterte am starken nachwuchskeeper der SpVgg, Keeper Maximilian Kopp. Beste Röslauer waren Patrick Lima, Daniel Reis und Alexander Seidel.

Landesliga: FC Vorwärts - FC Strullendorf 1:1 (1:1)

(21.09.2013)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Yavuz, Smrha, Zakrzewski, Neumann (78. Min. Heidel), Sieg, Dippold, Benker (65. Spörl), Angachev (71. Gregor), Walther, Tonka.
FC Strullendorf: Mühlfriedel, H. Felsheim, Finnemann, Görtler, Hermannsdörfer (89. Min. Erlwein), Stumpf, P. Felsheim, Baumüller 90. Min. Pfister), Karl (75. Schleicher), Vetter, Niemann
Schiedsrichter: Stefan Klerner (DJK Lichtenfels) zog sich die Kritik beider Trainer zu. – Zuschauer: 130. – Tore: 19. Min. H. Felsheim 0:1, 45. Min. Tonka 1:1. Rote Karte: Niemann (85. Min.) wegen rohen Spiels.
Röslaus Trainer Rainer Stark hatte eine gewisse Vorahnung, als er im Vorfeld vom schwersten Heimspiel der Saison sprach. Recht sollte er behalten: Seine Mannschaft verstand es in 93 Minuten nicht, den Abwehrriegel der Strullendorfer zu knacken. Zu einfallslos agierte die Vorwärtself über die gesamte Distanz, erarbeitete sich aus dem Spiel heraus kaum nennenswerte Torchancen. Lediglich bei Standardsituationen kam so etwas wie Gefahr im Strullendorfer Strafraum auf. Völlig zurecht sprach Gäste-Spielertrainer Mario Herrmannsdörfer am Ende von einem hochverdienten Punktgewinn. „Wir haben heute wenig zugelassen und hatten auch die klareren Torchancen.“ Sein Team habe die taktischen Vorgaben hervorragend erfüllt.“
Alles andere als zufrieden wirkte Rainer Stark nach dem Abpfiff: „Wir waren heute einfach nicht in der Lage, aus dem Spiel heraus Druck auf das gegnerische Tor zu entwickeln. Strullendorf hat uns durch Kampf Paroli geboten, manchmal auch mit unfairen Mitteln.“ Das Unentschieden gehe absolut in Ordnung.
Am Ende war es für Röslau vielleicht sogar ein gewonnener Punkt, denn die besseren Chancen hatte eindeutig der Gast. In der zehnten Minute hätte Tobias Stumpf eigentlich das 0:1 machen müssen, als er aus sieben Metern nach einer scharfen Hereingabe völlig frei zum Schuss kam. Doch Torhüter Sebastian Blechschmidt, mit Abstand bester Röslauer an diesem Tag, verhinderte mit einer Glanzparade einen frühen Rückstand. Fast im Gegenzug wäre beinahe Ertac Tonka die Röslauer Führung gelungen, als er aus spitzem Winkel nur knapp am Pfosten vorbeizielte. Grund zum Jubeln hatten dann doch die Gäste: Nach einem Eckball drückte Heiko Felsheim den Ball aus dem Gewühl heraus über die Torlinie (19.).
Der schönste Röslauer Spielzug des Tages führte kurz vor dem Pausenpfiff prompt zum Ausgleich: Tobias Benker setzte sich auf der linken Seite herrlich durch und passte zu Ertac Tonka in den Strafraum. Der Vorwärts-Torjäger fackelte nicht lange und ließ Torhüter Mühlfriedel keine Chance.
Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die Gastgeber waren zwar die klar spielbestimmende Mannschaft, richtige Torchancen spielten sie sich aber nicht heraus. Selbst gegen zehn Strullendorfer in der Schlussphase – Niemann sah nach einem rüden Foul an Heidel Rot – konnten sich die Röslauer Angreifer kaum in Szene setzen. Auf der anderen Seiten blieb Strullendorf bei einigen Kontern gefährlich, doch Torhüter Blechschmidt war stets auf dem Posten.

Landesliga: TSV Neudrossenfeld - FC Vorwärts 3:0 (2:0)

(15.09.2013)

TSV Neudrossenfeld: Küfner, Mayr, Zapf, Taubenreuther, Lattermann, Diwersi (88. Klein), Lämmert, Pajonk, Hilla, Konradi (85. Brumm), Brand (82. Rau).
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Heidel, Smrha, Benker, Mi. Walther, Dippold, Neumann, Zakrzewski, Tonka, Ma. Walther, Angachev.
Schiedsrichter: Islinger (SpVgg Hainsacker). – Zuschauer: 186. – Tore: 35., 37. und 81. Min. Lattermann 1:0, 2:0 und 3:0 (Foulelfmeter).
Das war ein richtig gutes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Dass der TSV dennoch so klar gewann, lag an Lattermann, der zwar unauffällig, aber äußerst effektiv agierte. Dreimal, darunter ein Foulelfmeter, verwandelte er eiskalt. Der schönste Treffer war die 1:0-Führung, als er nach einem Eckball volley den Ball aus 25 Meter unhaltbar ins Netz donnerte. Beim 2:0 hatten die Röslauer Pech, das Michael Walther bei einem Abwehrversuch auf dem glatten Boden weggerutscht war.
Der Sieg des TSV geht in Ordnung, erkannte auch Gästetrainer Rainer Stark neidlos an. Er warf jedoch seiner Elf Unkonzentriertheit in den entscheidenden Momenten vor. „Da muss man abgeklärter reagieren“. Für den neuen Neudrossenfelder Chefcoach Jochen Riedel war es der zweite Sieg im zweiten Spiel seit seinem Amtsantritt. Er lobte seine Mannschaft für ihren großen Willen. „Die gegnerischen Torjäger Tonka und Walther hatte meine Abwehr gut unter Kontrolle.“ Das sei mit der Schlüssel zum Erfolg gewesen. Zu kritisieren hatte Riedel lediglich das Auslassen klarer Konterchancen. Das hätte sich rächen können, weil Diwersi (32.,34.) zweimal aussichtsreich vergab. Einen Gewaltschuss von ihm (54.) genau ins rechte Tordreieck gezielt, machte jedoch der gute Röslauer Schlussmann Blechschmidt mit einer Glanzparade zunichte. Sein Gegenüber Küfner erwies sich ebenfalls als sehr zuverlässig, seine größte Tat: In der 31. Minute vereitelte er mit tollem Reflex einen Rückstand. Markus Walther kam aus sieben Metern völlig frei zum Schuss.
Glück hatten die Einheimischen bei einem Kopfball von Smrha (52.), der um Zentimeter sein Ziel verfehlte, und Tonka, der in der 78. Minute nur die Latte traf. Dieser mögliche Anschlusstreffer hätte den motivierten und stark spielenden Gästen sicherlich nochmals besonderen Auftrieb gegeben.
Beide Teams brauchten zunächst lange, um sich an den glitschigen Rasen zu gewöhnen, zogen dann aber eine sehenswerte, auf hohem Niveau stehende Partie auf. Der Ball lief gekonnt durch die Reihen, zahlreiche Möglichkeiten boten sich hüben wie drüben. Neudrossenfeld zeigte sich durchschlagskräftiger, besaß keinen schwachen Punkt. Die Abwehr um Taubenreuther, Zapf, Mayr und Hilla arbeitete fehlerfrei, Lämmert als Regisseur und Ideengeber eine Lichtgestalt. Vorne setzten sich Brandt und Konradi gut in Szene, Diwersi mühte sich aufopferungsvoll. Die Einstellung aller eingesetzten TSVler passte.
Röslau wurde in diesem Spiel deutlich unter Wert geschlagen, der vordere Tabellenplatz trog nicht. Der FC Vorwärts blieb stets gefährlich, kämpfte bis zum Schlusspfiff. In Smrha und Zakrzewski besaß er die auffälligsten Spieler, ganz schwer zu bremsen auch Markus Walther. Schiedsrichter Islinger war besser als es manche Neudrossenfelder wahrhaben wollten.

Damen: FC Vorwärts - SpVgg Döbra 1:2

(14.09.2013)

Nach der unglücklichen Niederlage beim FC Marktleuthen hat unsere Damenmannschaft auch ihr Heimspiel gegen die SpVgg Döbra äußert  unglücklich mit 1:2 (0:1) verloren. Die Pausenführung der Gäste glich Elke Mann mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern aus. Carina Nürnberger und Lena Ibisch trafen jeweils nur die Latte. Mit einem Sonntagsschuss aus 30 Metern gelang Döbra das 2:1.

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Bastian Menzel und Karena Schäfer im Hafen der Ehe

(14.09.2013)

Unser dritter Vorsitzender Bastian Menzel hat am Samstag, 14. September 2013, seine Karena geheiratet. Die Trauung fand im Röslauer Rathaus statt. Als das frischvermählte Paar das Standesamt verließ, standen zahlreiche Spieler der Alten Herren, verstärkt durch zwei Landesliga-Kicker des FC Vorwärts, Spalier  (die zweite Mannschaft, dessen Spielleiter Bastian Menzel einige Jahre war, musste zeitgleich in Schwarzenbach/Saale ein Punktspiel bestreiten). Nachdem das Paar ein Band, an dem ein Ball hing, durchschnitten und auch einen Holzstamm durchsägt hatte, gab es am geschmückten Mehrgenerationenplatz einen  Sektempfang. Der FC Vorwärts wünscht Bastian und Karena auf dem gemeinsamen Lebensweg alles Gute.

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Landesliga: FC Vorwärts - SV Friesen 3:3 (0:2)

(08.09.2013)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Zakrzewski, Heidel (75. Sieg), Smrha, Benker, Mi. Walther (58. Yavuz), Dippold, Neumann (66. Knoblauch), Tonka, Ma. Walther, Angachev.
SV Friesen: Mayer, Roger (80. Köcher), Meyer, Zwosta, Fugmann (83. Münch), Beetz, Schubart, Lindner, Baier, Sudol (88. Fleißner), Dalke.
Schiedsrichter: Späth (Furth im Wald). – Zuschauer: 250. – Tore: 3. Min. Schubart 0:1, 34. Min. Beetz 0:2, 72. Min. Fugmann 0:3, 77. Min. Tonka 1:3, 83. Min. Smrha 2:3, 93. Min. Zakrzewski 3:3.
Der FC Vorwärts Röslau, seinen Gegnern inzwischen als „Schlussgespenst“ bekannt, hat abermals fürchterlich zugeschlagen. Als das Team von Coach Rainer Stark nach 72 Minuten mit 0:3 in Rückstand lag, setzte niemand mehr einen Pfifferling auf den FC Vorwärts. Kontrahent SV Friesen wähnte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Siegerstraße, wurde aber noch brutal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Die Hausherren setzten in der Schlussviertelstunde alles auf eine Karte und servierten ihren Fans ein regelrechtes Herzschlagfinale. Mit drei Kopfballtreffern in Serie, einer davon fiel in der Nachspielzeit, holten sich die Fichtelgebirglern noch einen Punkt. Dank dieser erfolgreichen, Gänsehaut erzeugenden Aufholjagd, blieb die Vorwärts-Truppe im BD-Sensors-Sportpark ungeschlagen. Die Akteure, Verantwortlichen und Fans des SV Friesen verstanden nach dem Schlusspfiff die Welt nicht mehr.
Die Partie begann mit einem Schock für die Platzherren. Nach einem Pass von Sudol war Schubart zur Stelle und bugsierte das Spielgerät nach 180 Sekunden aus kurzer Entfernung mit dem Kopf in die Maschen. Die sonst so sichere Vorwärts-Abwehr pennte in dieser Szene ordentlich. Auf der Gegenseite blockte Meyer den in Position gekommenen Ma. Walther. Die Gäste nutzten jede sich bietende Gelegenheit zu gefährlichen Kontern. Bei Röslau erwies sich die linke Abwehrseite immer wieder als wunder Punkt. Schön anzusehen war in der 15. Minute ein Distanzschuss von Neumann, aber der Ball drehte sich über die Querlatte. Dusel hatten die Gastgeber kurz darauf, Roger servierte, Schubart stand völlig frei, brachte den Ball aber nicht unter Kontrolle.
Allmählich wurden die Vorwärts-Aktionen besser, von Durchschlagskraft konnte jedoch noch keine Rede sein. Tonka legte auf und Ma. Walther präsentierte einen Seitfallzieher. Beide Teams schenkten sich nichts, der Unparteiische bekam reichlich Arbeit. Eine weitere Panne der FC-Abwehr, sie war viel zu weit aufgerückt, verhalf den Frankenwäldern zum 0:2 durch Beetz. Der „Röslauer Friesen-Fluch“ nahm Gestalt an. Kurz vor dem Pausenpfiff bremste Keeper Blechschmidt den durchgebrochenen Sudol im letzten Moment.
In den zweiten 45 Minuten gaben die Einheimischen mächtig Gas. Tonka zögerte zu lange und Smrha köpfte genau in die Arme von Schlussmann Mayer. Die Fehlpassquote schnellte plötzlich hüben und drüben in die Höhe. Als Fugmann in der 72. Minute an Keeper Blechschmidt vorbei eingelocht hatte, schien der Käse endgültig gegessen.
Friesen hatte aber die Rechnung ohne „Wirt Vorwärts“ gemacht. Tonka versenkte das Leder mit einem Drehkopfball im langen Eck nach einer Maßflanke des kurz zuvor eingewechselten Sieg. Danach rettete Torhüter Mayer im Sekundentakt gegen Tonka und Yavuz. Machtlos war er nach einem Freistoß von Yavuz, den Smrha mit der Stirn unter die Latte bugsierte. Schubart hätte endgültig den Sack zumachen können, scheiterte jedoch per Konter an Blechschmidt. In den letzten Spielsekunden schnellte das Adrenalin nochmals in die Höhe. Yavuz hob den Ball gefühlvoll in den Strafraum, Zakrzewski stieg hoch und der Ball sprang als Aufsetzer in die Maschen. Der Jubel im Vorwärts-Lager kannte keine Grenzen.
Vorwärts-Trainer Rainer Stark sprach von einem gerechten Unentschieden auf Grund der Leistungssteigerung seiner Truppe nach der Pause. Friesens Co-Trainer Holger Geiger war ziemlich bedient. „Wir haben einen sicher geglaubten Sieg noch aus den Händen gegeben. Wir hätten die Flanken verhindern müssen.“                          Rainer Cyris

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Kreisklasse: FC Vorwärts II - ATV Höchstädt 14:1 (4:1)

(08.09.2013)

FC Vorwärts II: Grimm, Yilmaz, Pereira, Reis, Medick, Stäudel, Yavuz, Gregor,  Kompas, Hasselbacher, Tüter (eingewechselt Gruhn, Matiaschek, Lima).

Schiedsrichter: Unglaub (Töpen); Zuschauer: 60; Tore: 4. und 8. Min. Stäudel 1:0 und 2:0, 14. Min. Pereira 3:0, 28. Min. Hasselbacher 4:0, 40. Min. M. Cakir 4:1 (Foulelfmeter), 53. Min. Kompas 5:1, 62. Min. Yavuz 6:1, 65. Min. Matiaschek 7:1, 67. Min. Kompas 8:1, 72. Min. Matiaschek 9:1, 74. Min. Stäudel 10:1, 76. Min. Lima 11:1 (Foulelfmeter), 81. Min. Reis 12:1, 84. Min. Lima 13:1, 87. Min. Tüter 14:1. 

 

Es dürfte wohl einer der höchsten Siege der Vereinsgeschichte sein, den unsere zweite Mannschaft gegen den ATV Höchstädt eingefahren hat. Den Torreigen eröffnete Alexander Stäudel mit zwei herrlichen Kopfballtreffern. Ein gelungens Debüt im Vorwärts-Trikot feierte auch der bislang verletzte Patrick Lima, der vom TSV Thiersheim gekommen ist.  Die Höchstädter konnten einem fast schon leid tun, denn sie waren nicht mehr als ein Trainingspartner für die vor Spielfreunde nur so strotzende Landesliga-Reserve. Bester Höchstädter war mit Abstand Torhüter Oliver Winkler, der dafür sorgte, dass es am Ende nicht 20 Gegentore wurden. Hervorzuheben ist die Fairness der Gäste, die bis zum Schlusspfiff ihr Pensum wacker herunterspulten.

Landesliga: ASV Vach - FC Vorwärts 1:2 (0:0)

(01.09.2013)

ASV Vach: Döllfelder, Gambel, Ok (69. Berisha), Reichenauer, Sejans, Brütting, Adlung (83. Küffner), Sundelin, Schnierstein, Ceri, Eich, Jakl,
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Neumann, Zakrzewski, Mi. Walther, Heidel, Smrha, Dippold, Benker, Angachev (84. Reis), Ma. Walther, Tonka.
Schiedsrichter: Philipp Götz (Wackersdorf). – Zuschauer: 150. – Tore: 78. Min. Berisha 1:0, 88. Min. Ma. Walther 1:1 (Foulelfmeter), 90. Min. Ma. Walther 1:2.
Eine an Dramatik kaum zu überbietende Landesligapartie. Der FC Vorwärts riss dabei ein bereits verloren geglaubtes Spiel in den letzten beiden Minuten noch aus dem Feuer. Tragischer Held des Nachmittags hätte Röslaus Torhüter Sebastian Blechschmidt werden können, doch er avancierte wie Markus Walther zum Matchwinner. Röslau hat damit aus den drei aufeinderfolgenden Auswärtsspielen die maximale Ausbeute von neun Punkten geholt und sich auf Tabellenplatz vier behauptet.
Die erste Viertelstunde des Spiels gehörte dem ASV, der immer wieder über die Außenpositionen für Gefahr sorgte. Erst allmählich wurde Röslau stärker und bekam die Partie in den Griff. Die ersten Riesenchance hatte Ertac Tonka in der 26. Minute, als er frei stehend an Torhüter Döllfelder scheiterte. Den Nachschuss von Neumann bekam ein Vacher Spieler im Strafraum an die Hand, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Nach gut einer halben Stunde bewahrte Blechschmidt seine Röslauer vor einem Rückstand, als er dem alleine aufs Tor zulaufenden Yakl den Ball wegschnappte. In den letzten drei Minuten vor dem Pausenpfiff ging es turbulent im Vacher Strafraum zu. Zunächst köpfte Angachev den Ball nur knapp neben das Tor. Kurz danach fischte Döllfelder einen platzierten Kopfball von Markus Walther aus dem Winkel.
Auch in der zweiten Halbzeit hatte die Vorwärts-Elf zunächst die besseren Chancen, doch zweimal Tonka, Markus Walther und Fabian Dippold (Latte/62. Min.) vergaben. Nur einmal wurde es auf der anderen Seite brandgefährlich, doch Lukas Zakrzewski köpfte den Ball von der Linie. Als die Gastgeber mit Halil Berisha einen zusätzlichen Stürmer brachten, kamen sie wieder besser auf. Dann die 78. Minute: Sebastian Blechschmidt verschätzte sich bei einem Rückpass, Berisha jagte ihm den Ball ab und vollendete eiskalt.
Was nun folgte, waren wütende Angriffe der Röslauer. In der 87. Minute entschied Schiedsrichter Götz auf Elfmeter, nachdem der Vacher Torhüter den Röslauer Tonka am Fünf-Meter-Raum von den Beinen geholt hatte. Markus Walther ließ sich die Chance zum 1:1 nicht entgehen. In den beiden Schlussminuten wurde es nochmals richtig turbulent. Mit zwei Wahnsinnsparaden sicherte Torhüter Blechschmidt den Röslauer das 1:1. Doch damit nicht genug. Mit dem allerletzten Angriff des Spiels gelang Markus Walther nach einer feinen Einzelleistung der nicht mehr für möglich gehaltene Siegtreffer. Während die Röslauer Spieler ausgelassen mit ihren Fans den Erfolg feierten, lagen die Vacher konstatiert auf dem Rasen.

Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Schönwald 9:0 (5:0)

(25.08.2013)

FC Vorwärts II: Grimm, Gruhn Pereira, Reiß, Medick, Stäudel, H. Sieg, Seidel, Hasselbacher, Matiaschek, M. Walther (eingewechselt: Tüter, Stark, Singer).

Schiedsrichter: Skiba (SpVgg Oberkotzau): Zuschauer: 35; Tore. 7. Min. Stäudel 1:0, 8. Min. H. Sieg 2:0, 10. Min. Stäudel 3:0, 13., 17. und 36. Min. Hasselbacher 4:0, 5:0 und 6:0, 51. Min. Matiaschek 7:0, 78. Min. M. Walther 8:0, 66. Min. Pereira 9:0. – Die Gäste begannen zwar zu elft, aber vier Stammspieler trafen erst nach gut einer halben Stunde ein. Da lag Schönwald schon hoffnungslos zurück, dank auch eines lupenreinen Hattricks von Stefan Hasselbacher (davon zwei Freistoßtore aus 25 und 30 Metern). Gleich nach dem 9:0 setzte Tüter einen Foulelfmeter an die Querlatte, auch Pereira traf nur den Pfosten. So blieb den wacker kämpfenden und immer fair spielenden Gästen ein zweistelliges Debakel erspart.

Milan Kompas und Yvonne Steiner sind jetzt ein Paar

(24.08.2013)

Unser aktiver Spieler Milan Kompas und seine Yvonne haben sich am Samstag, 24. August 2013, im Greifvogelpark am Katharinenberg in Wunsiedel das Jawort gegeben. Nach der standesamtlichen Trauung stand eine Abordnung des FC Vorwärts Spalier. Vorsitzender Bernd Nürnberger für den Verein und Alexander Seidel für die erste und zweite Mannschaft übermittelten dem frischvermählten Paar die besten Wünsche.

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Landesliga: ASV Veitsbronn-Siegelsd. - FC Vorwärts 0:1 (0:0)

(23.08.2013)

ASV Veitsbronn-Siegelsdorf: Stark, Meyer, Ulber, Stutz, Landauer (72. Kallert), D. Kusnyarik, Schillmeier (54. R.Kusnyarik), Baumann, Gräß (54. Müller), Dimper, Hütter.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Zakrzewski, Smrha, Heidel, Dippold, Angachev 60. Gregor), Benker (76. Min. Neumann), Spörl (90. Min. Sieg), Tonka, Walther.

Schiedsrichter: Ehwald (Geldersheim); Zuschauer: 130.  Tor: 46. Min. Tonka 0:1.

Die Röslauer Spieler lagen sich nach dem Schlusspfiff jubelnd in den Armen. Dem 2:1-Auswärtserfolg in Trogen ließen nun in der Fußball-Landesliga Nordost in Veitsbronn einen weiteren Dreier folgen. „Jetzt kann ich beruhigt in Urlaub fahren“, sagte ein freudestrahlender Vorwärts-Trainer Rainer Stark, der sich in der Nacht noch auf den Weg nach Kroatien machte. Stark sprach von einem hartumkämpften Sieg gegen einen „bärenstraken Aufsteiger“. Das „goldene Tor“ erzielte Ertac Tonka unmittelbar nach dem Wiederanpfiff. Vom Anstoß weg beförderte Tobias Benker den Ball in den Veitsbronner Strafraum. Von den Gastgebern fühlte sich niemand zuständig, und Tonka sagte Dankeschön.

In der ersten Halbzeit war es eher eine zerfahrene Partie. Auf beiden Seiten gab es  kaum nennenswerte Torszenen. Als Markus Walther in der 16. Minute mit einem strammen Schuss ins Tor traf,  hatte der Schiedsrichter zuvor eine Abseitsstellung gesehen – eine Fehlentscheidung. In der Folge hatten die Röslauer bei Standardsituationen zwei Mal Glück: In der 29. Minute stand Gräß nach einer Ecke am Fünfmeter-Raum völlig frei, köpfte aber weit neben das Tor. Brenzliger für das Vorwärtsteam wurde es kurz vor dem Halbzeitpfiff, als Baumann nur die Oberkante der Latte traf.

Nach der Führung beschränkte sich Röslau auf Konter, aber gegen die dichtgestaffelte Hintermannschaft des ASV gab es kaum ein Durchkommen. Auf der anderen Seite ließ auch die Röslauer Defensive  nichts zu. Nur zwei Mal wurde es noch richtig gefährlich, doch Torhüter Blechschmidt war auf dem Posten. „Heute hatten wir das Glück des Tüchtigen“, sagte Rainer Stark und umarmte dabei jeden seiner Spieler.    

 

Übrigens: Schon die Anreise ins 144 Kilometer entfernte Veitsbronn war für die Mannschaft und die mitgereisten Fans ein Erlebnis. Die Firma Hanke stellte dem FC Vorwärts den Mannschaftsbus der Selber Wölfe zur Verfügung! Dass die Stimmung bei der Heimfahrt blendend war, versteht sich von selbst. 

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Landesliga: FC Trogen - FC Vorwärts 1:2 (1:1)

(18.08.2013)

FC Trogen: Rupprecht, Mallik, Stanislaw, Rietsch, Lawall (59. Mulzer), Weiß, Fröhlich, Walther, Guthke, Buschner (92. Mölter), Schmidt.


FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Heidel, Zakrzewski, Smrha, Knoblauch, Benker, Spörl, Ma. Walther (69. Mi. Walther), Dippold, Tonka, Angachev (71. Neumann).


Schiedsrichter: Haase (ASV Burglengenfeld) – Zuschauer: 200

 

Tore: 15. Min. Guthke 1:0, 36. Min. Tonka 1:1, 54. Min. Spörl 1:2. Gelb-rote Karten: Smrha (68.), Tonka (94.) beide Röslau, wegen wiederholten Foulspiels.


Das Hochfranken-Landesligaduell nahm nach einer kurzen Eingewöhnungsphase Fahrt auf, verflachte für einige Zeit, wurde temperamentvoller und erreichte seinen Siedepunkt in der Endphase. In den letzten zehn Minuten war Dramatik pur angesagt. Die Gäste hätten bei mehreren Konterchancen die Entscheidung herbeiführen können. Aber auch den Platzherren eröffneten sich in diesem Spielabschnitt – Vorwärts befand sich in Unterzahl – etliche Möglichkeiten zum Ausgleich.


Trogens Trainer Roland Guthke redete seinen Akteuren noch auf dem Platz ins Gewissen. „Wir haben gegen einen keineswegs übermächtigen Kontrahenten geführt und hätten weitere Treffer nachlegen können. Nach der Pause haben wir etwa 15 Minuten geschlafen und damit den Gegner stark gemacht. Wir waren nicht entschlossen genug. Insgesamt betrachtet, muss man so ein Heimspiel gewinnen.“
Vorwärts-Coach Rainer Stark drückte nach dem herbeigesehnten Schlusspfiff jedem seiner Schützlinge die Hand. „Wir wollten die erste Mannschaft sein, die in Trogen gewinnt, und das ist uns gelungen. In diesem Match war alles enthalten, was ein Derby braucht. Wir hätten die Auseinandersetzung vorzeitig entscheiden können. Glück und mannschaftliche Geschlossenheit haben den Ausschlag zu unseren Gunsten gegeben.“


Die Partie begann mit einem Aufreger. Markus Walther servierte auf Spörl, aber dessen Volley-Kracher aus 14 Metern ging wenige Zentimeter über die Latte. Kurz darauf verfehlte Mallik das Vorwärts-Gehäuse haarscharf. Tief durchatmen mussten die Platzherren bei einem Freistoß von Zakrzewski aus etwa 27 Metern. Schlussmann Rupprecht lenkte das Geschoss mit einer Glanztat an den Pfosten. Guthke war 60 Sekunden später nach einem zu kurz abgewehrten Eckball zur Stelle und drosch das Spielgerät unter die Querlatte.


Die Hausherren agierten nun bissiger, Röslau leistete sich so manche Panne im Mittelfeld und in der Abwehr. Weitere Chancen eröffneten sich Lawall, Buschner und Walther, aber sie trafen nicht oder wurden abgeblockt. Vorwärts überbrückte in dieser Phase das Mittelfeld oft zu langsam. Anders in der 36. Minute: Markus Walther servierte nach einem Patzer von Schildt den Ball vors Tor, wo Tonka goldrichtig stand und nur noch einschieben brauchte. Trogen agierte nach dem Ausgleich übernervös und hektisch, die Gäste wurden deshalb stärker. Markus Walther scheiterte an Rupprecht, Lawall kratzte einen Kopfball von Zakrzewski von der Linie und Tonka verzog knapp.
Hektisch ging es nach der Pause hüben und drüben weiter. Als das Spielgerät bei Spörl landete, fackelte dieser nicht lange. Sein Schrägschuss aus etwa 23 Metern schlug flach im langen Eck ein. Nun hatten die Gäste plötzlich die Nase vorne. Die Guthke-Truppe schaltete nach dem Platzverweis für Smrha einen Gang höher. Röslau lieferte nun eine erfolgreiche Abwehrschlacht und konterte gefährlich. Die Hausherren hatten in der 73. Minute den Torschrei auf den Lippen, aber Keeper Blechschmidt verhinderte mit einer großartigen Parade den Ausgleich – geschossen hatte Daniel Walther. Es folgten Vorwärts-Konter der Güteklasse A durch Tonka, Benker und Neumann, die allesamt alleine aufs Trogener Tor zuliefen. Der Abschluss allerdings war Güteklasse ungenügend.
Turbulente Szenen spielten sich in der Nachspielzeit vor dem Röslauer Tor ab, als die Platzherren alles auf eine Karte setzten. Aber selbst die bestgemeinten Trogener Aktionen verpufften erfolglos. Der Ball wollte einfach nicht mehr ins Röslauer Gehäuse.
Am Ende ein glücklicher, aber keineswegs unverdienter Sieg für die Gäste aus Röslau.

 

Rainer Cyris

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Trogen - FC Vorwärts 1:2 (1:1)

Landesliga: FC Vorwärts - TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf 1:1 (0:0)

(14.08.2013)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Heidel, Smrha, Zakrzewski, Knoblauch, Benker (75. Gregor), Spörl (83. Neumann), Dippold, Mi. Walther (60. Angachev), Ma. Walther, Tonka.
TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf: Obwandner – Olpen, Hoerath, Knappe, Grüner, Opfermann (75. J. Sommerer), Sendelbeck, Kaufmann (65. Fürst), Ruder, H. Sommerer, Mayer (78. Strömsdörfer).
Schiedsrichter: Hamper (Katschenreuth); Zuschauer: 300; Tore: 64. Min. Tonka 1:0, 88. Min. Grüner 1:1.

Zwei Minuten vor dem Abpfiff des insgesamt sehr ordentlich leitenden Schiedsrichters gefror Vorwärts-Trainer Rainer Stark das Lächeln auf den Lippen ein. Seine Mannschaft führte bis zu diesem Zeitpunkt recht glücklich mit 1:0 gegen den punktgleichen Neuling aus dem Bayreuther Land und wähnte sich schon auf der Siegerstraße. Zu früh. Die Gäste warfen noch einmal alles nach vorne, profitierten von einem Röslauer Ballverlust und kamen durch ihren Innenverteidiger Daniel Grüner noch zum Ausgleich.
Und so sehr sich die heimischen Anhänger und Verantwortlichen auf der gut besuchten „Hut“ auch darüber ärgerten: Den einen Punkt hatte sich Kirchenlaibach-Speichersdorf redlich verdient. Auch wenn dies der Vorwärts-Trainer nach dem Schusspfiff nicht ganz wahrhaben wollte. „Der späte Ausgleich war sehr ärgerlich und unnötig. Wir müssen doch zuvor das 2:0 machen“, sagte Stark und dachte an die dicke Möglichkeit von Ertac Tonka aus der 85. Minute.
Die Mehrzahl an Torchancen – – vor allem in der ersten Halbzeit und auch nach dem Röslauer Führungstreffer – hatten freilich die Gäste. Die verdarben den Hausherren mit zwei sehr kompakt und gut stehenden Viererketten in der Defensive recht früh den Spaß am Fußball. Die Stark-Schützlinge machten es der ballsicheren TSV-Truppe auch relativ leicht. Das Spiel über die Flügel wurde arg vernachlässigt und in der Mitte gab es eben kein Durchkommen. Hier standen vor allem Grüner und Knappe wie eine Mauer und erlaubten den Vorwärts-Torjägern Tonka und Walther keine Möglichkeit, zum Abschluss zu kommen.
Die Hausherren konnten zur Halbzeit von Glück reden, dass sie nicht schon mit ein oder zwei Treffern im Rückstand lagen. Bei Konterchancen von Sommerer, Mayer und Sendelbec hatte Torwart Blechschmidt im letzten Moment noch die Arme oder Füße am Ball. Auch als Gäste-Spielertrainer Kaufmann in der 16. Minute das Leder über das schon verwaiste Röslauer Tor drosch, durften die Hausherren ganz tief durchatmen.
Der Schlussmann der Gäste erhielt erst zwei Minuten nach der Halbzeit die erste Gelegenheit, sich zumindest ein bisschen auszuzeichnen. Ein Kopfball von Ma. Walther landete genau in den Armen von Obwandner. Das allerdings war nur ein kleines Strohfeuer der Röslauer, die in der Folge weiter zu engmaschig und drucklos agierten. Einem entschlossenes Nachsetzen von Benker hatten es die Stark-Schützlinge nach über einer Stunde zu verdanken, dass sie dennoch in Führung gingen. Benkers gefühlvolle Flanke erreichte Tonka, der den Ball an Obwandner vorbei zum viel umjubelten 1:0 einköpfte. Nur zwei Minuten später drückte der sonst sicher leitende Schiedsrichter die Augen zu, als Ma. Walther fast an der Außenlinie elfmeterreif gelegt wurde.
Die Schlussminuten hatten es dann noch einmal in sich. Zunächst parierte Vorwärts-Keeper Blechschmidt zwei Mal glänzend gegen Mayer und Sendelbeck, dann verfehlte der Kirchenlaibacher H. Sommerer aus drei Metern das leere Tor. Auf der Gegenseite scheiterte Tonka an Obwandner, ehe der aufgerückte Grüner allen zeigte, wie man aus einer Chance ein Tor macht. Er drückte eine scharfe Hereingabe zum 1:1 über die Linie und rettete seiner Mannschaft den einen Punkt. Gäste-Spielertrainer Kaufmann wusste allerdings nicht so recht, ob er sich darüber freuen oder aber über die vielen vergebenen Möglichkeiten ärgern sollte. „Eigentlich hätten wir hier ja gewinnen müssen bei diesen hochkarätigen Chancen. Am Ende aber war es gut, dass wir nach dem Rückstand wenigstens noch einen Punkt geholt haben.“ Andreas Pöhner

Landesliga: SV Pettstadt - FC Vorwärts 2:0 (0:0)

(11.08.2013)

SV Pettstadt: Ochs, Ultsch (68. Schnitzer), S. Friedrich, D. Friedrich, Thomann, Schwarm, Schwinn, Kommer, Baier (87. Lorber), Postler, Meth.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Zakrzewski, Knoblauch, Benker, Dippold, Neumann (62. Heidel), Tonka, Angachev (72. Mi. Walther), Ma. Walther, Gregor (55. Spörl).

Schiedsrichter: Krug (SV Eckersmühlen) traf einige merkwürdige Entscheidungen. – Zuschauer: 170. – Tore: 54. Min. Meth 1:0, 66. Min. Meth 2:0.

 

„Das war unsere bisher schlechteste Leistung. Wir haben einen keineswegs übermächtigen Gegner aufgebaut, weil wir über die gesamte Distanz nicht ins Spiel gefunden haben. Der Sieg der Hausherren geht in Ordnung“, stellte Vorwärts-Coach Rainer Stark nach der enttäuschenden Vorstellung seiner Truppe fest. Die Fichtelgebirgler brachten diesmal nur 50 Prozent der Leistung vom Sieg über Buckenhofen und das war zu wenig. Sie kamen einfach nicht auf Touren und erspielten sich keine echte Torchance. Torchancen Pettstadts „Super-Mario“, der Akteur, vor dem gewarnt wurde, schickte Röslau innerhalb von zwölf Minuten auf die Bretter.

Die Platzherren drängten vom Anpfiff weg. Nach acht Minuten verfehlte Postler das lange Eck aus klarer Abseitsposition nur knapp. SV-Trainer Manfred Schmitt forderte bereits zu diesem Zeitpunkt von seinen Jungs: „Was ihr bringt, ist zu wenig, ihr müsst giftiger werden!“ Gifter ging es aber erst in der Endphase zu, wo sich die Fouls beiderseits häuften. Nach dieser Anfangsoffensive der Einheimischen hatte sich Vorwärts gefangen. Nun verlief das Match ausgeglichen. Ein Mißverständnis zwischen Zakrzewski und Blechschmidt konnte Meth in der 28. Minute nicht nutzen. Kurz darauf klärte Blechschmidt vor der Pettstadter „Tormaschine“.

Die einzige gefährliche Röslauer Aktion den ersten 45 Minuten folgte in der 37. Minute. Ein 30-Meter-Freistoss, diesmal von Tonka abgefeuert, segelte jedoch haarscharf am unteren Winkel vorbei. Im Gegenzug schloss Meth noch zu schwach ab. Gleich darauf servierte D. Friedrich auf Baier, aber der zielte knapp über die Latte. Die Drangphase der Schmitt-Truppe vor dem Pausenpfiff verpuffte wirkungslos, weil sich die Gäste zu diesem Zeitpunkt noch nicht überraschen liessen. Pettstadt agierte zu überhastet, Vorwärts stand in der Abwehr gut, nach vorne lief allerdings kaum etwas.

Die zweite Halbzeit ging voll an die Hausherren, weil die Gäste nun noch letargischer unterwegs waren. Bei den Steilaktionen der Gastgeber brannte es wiederholt lichterloh vor dem Kasten von Blechschmidt. Zunächst verfehlte Baier das Leder in bester Position, dann erwischte Postler das Spielgerät, steuerte unbedrängt auf Blechschmidt zu, aber der Ball kullerte in Zeitlupentempo an den Pfosten. Pettstadts Offensivarbeit wurde nun noch zwingender, Postler konnte nicht unter Kontrolle gebracht werden, die Röslauer Abwehr schwamm bedenklich.

Dem 1:0 für die Platzherren ging eine böse Panne von Neumann voraus. Er verschätzte sich bei einem hohen Ball, Postler servierte auf Meth und der versenkte den quer gespielten Ball in den Maschen. Nun musste sich bei Röslau etwas tun. Die Stark-Truppe musste offensiver werden, aber auch diese Gangart änderte nichts an der insgesamt dürftigen Leistung. Der Untergang für Vorwärts kam in der 66. Minute. Schwinn schickte einen Freistoss in den Strafraum, Meth drehte sich um Smrha und das Spielgerät zappelte erneut in den Röslauer Maschen. Als Höhepunkt kann die 77. Minute bezeichnet werden. Innerhalb 90 Sekunden verhinderten Blechschmidt gegen Schwarm und Baier sowie Smrha gegen Schütz Großchancen der Hausherren. In der Endphase warfen sich Kommer und S. Friedrich rettend dazwischen, so dass aus dem Röslauer Ehrentreffer nichts wurde. Zuvor hatte der Unparteiische bei einem hohen Bein von  Kommer gegen Ma. Walther beide Augen zugedrückt.   Text und Foto: Rainer Cyris

Foto zu Meldung: Landesliga: SV Pettstadt - FC Vorwärts 2:0 (0:0)

Kreisklasse: FC Vorwärts - FC Niederlamitz 3:1 (2:1)

(10.08.2013)

FC Vorwärts II: Grimm, Pereira, Yilamz, Reis, Kompas, Medick, Mi. Walther, Stäudel, Seidel, Matiaschek, Tüter (eingewechselt: Hermann, Singer, Hasselbacher)

Schiedsrichter: Marco Franz (Sportring Bayreuth); Zuschauer: 120; Tore: 7. Min, Kompas 1:0 (Foulelfmeter), 16. Min. Herbst 1:1, 18. Min. Matiaschek 2:1, 57. Min. Seidel 3:1; Gelb-Rote Karte: Hermann, Röslau, wegen Unsportlichkeit (88.). 

Ein gutes Kreisklassenspiel mit zum Teil packenden Torraumszenen hüben wie drüben. Röslau erwischte den besseren Start, schon nach 30 Sekunden hätte Bastian Matiaschek seine Elf in Führung schießen können. Die gelang wenig später Milan Kompas durch einen berechtigen Foulelfmeter. Die Freude der Niederlamitzer über den Ausgleichstraffer – Martin Herbst verwandelte einen Freistoß aus 22 Metern direkt – währte nicht lange. Fast im Gegenzug spitzelte Matiaschek nach einem Fehler von Torhüter Stefan Hanner den Ball ins Tor. Beide Team hatten vor der Pause noch Pfosten und Lattentreffer zu verbiche: zuncähst der Niederlamitzer Christoph Röll (33.), danach der Röslau Tüter (36.). Nach Wiederbeginn drängte Niederlamitz mit Macht auf den Ausgleich. Röslau beschränkte sich auf Konter und hatte damit Erfolg. Am Ende war es ein durchaus verdienter Sieg der Röslauer, die in Daniel Reis ihren stärksten Akteur hatten.       

Landesliga: FC Vorwärts - SV Buckenhofen 4:0 (2:0)

(03.08.2013)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Zakrzewski, Heidel, Knoblauch (74. Neumann), Benker (67. Gregor), Spörl, Dippold, Angachev (46. Yavuz), Ma. Walther, Tonka.

SV Buckenhofen: Blum, Viereckl, Schwab (61. Honeck), Mai, Valeri (74. Knauer), Yagiz, Martin, Höhlich, Zollhöfer (82. Rösch), Kirsch, Zecho.

Schiedsrichter: Fleischmann (SV Kreith) leitete ordentlich. – Zuschauer: 220. – Tore: 38. Min. Zakrzewski 1:0, 45., 49. und 79. Min. Tonka 2:0, 3:0 und 4:0. – Besonderes Vorkommnis: Markus Walther setzt einen Handelfmeter an den Pfosten (57.).

Dieser 4:0-Sieg über das als „Jugend-forscht-Team“ ins Rennen gegangene Buckenhofen geht in Ordnung. Den Gästen wurde im Brutofen „Hut“ allerdings nicht das Fell über beide Ohren gezogen, denn auch ihnen eröffneten sich gute Chancen, und einmal stand ihnen das Aluminium im Weg. Auf der Anzeigentafel hätte am Ende der temporeichen, meist fairen Partie, auch ein 7:3 erscheinen können.

Vorwärts-Coach Rainer Stark war mit der gelungenen Revanche für das 1:4 vom vergangenen April nicht ganz zufrieden. „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wenn wir allerdings unsere Chancen besser genutzt hätten, dann wäre ein noch höheres Resultat möglich gewesen.“ Nicht immer zufrieden war er mit dem Abwehrverhalten: „Solche Löcher, wie uns zum Teil passiert, dürfen wir gegen einen stärkeren Gegner nicht aufreißen, sonst werden wir bestraft. Ich blicke nämlich nicht nur auf dieses Ergebnis, sondern auf das, was sich insgesamt im Spiel ereignet.“ Kollege Rainer Gerlitz war wegen der klaren Abfuhr keineswegs geknickt: „Ein 4:0 klingt deutlich, aber so war es nicht. Wir haben nämlich ein gutes Spiel abgeliefert, aber vergessen, das nötige Tor in der ersten Halbzeit zu machen.“

Die Anfangsphase kann durchaus als zerfahren bezeichnet werden. Auf dem Rezept der Mittelfranken standen steile, schnelle Aktionen mit Windunterstützung. Yagiz schloss zu überhastet ab und Smrha blockte Valerie mit langem Bein in höchster Not. Nach zehn Minuten ein „Abseits“-Konter, mit dem der pfeilschnelle Martin am hervorragend reagierenden Blechschmidt scheiterte. Die erste Vorwärts-Top-Chance folgte in der 14. Minute. Tonkas Abschluss landete jedoch nur an der Stiefelspitze des ausgezeichneten SV-Keepers Blum. Sekunden später meisterte der gleiche Gästeakteur einen nicht oft im Vorwärts-Repertoire zu findenden Distanzschuss von Markus Walther. Mit einem ihrer überfallartigen Angriffe gelang den Mittelfranken durch Yagiz kurz darauf ein Pfostentreffer.

Danach hatten die Platzherren ihre Linie gefunden. Der Lohn folgte in der 38. Minute, als Lukas Zakrzewski einen Freistoß aus 30 Metern in die Maschen knallte. Torhüter Blum hatte keine Chance; der Ball war raketenartig durch die Luft gezischt. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Tonka nach einem Walther-Service flach auf 2:0. Nur wenige Sekunde danach bewahrte Keeper Blechschmidt seine Farben mit einer akrobatischen Aktion vor dem möglichen Anschlusstreffer.

In den zweiten 45 Minuten gaben die Platzherren den Ton an. Markus Walther fand seinen Meister in Blum. Als er abermals für Tonka auflegte, zappelte das Leder zur Vorentscheidung im langen Eck. In der 57. Minute bahnte sich das 4:0 an, denn Kirsch unterlief im Duell mit Tonka ein unglückliches Handspiel. Der Unparteiische kannte keine Gnade, Markus Walther schon: Er setzte den Ball an den Pfosten. Der eingewechselte Rasim Yavuz rollte die SV-Abwehr in der Folgezeit mit Siebenmeilenstiefeln auf.

Nach einer Verschnaufpause kam die Gerlitz-Truppe wieder zurück. Kirsch hatte zwei Mal den Ehrentreffer auf dem Schlappen. Ein Yavuz-Solo leitete schließlich das 4:0 ein, Tonka bedankte sich auf seine Art. Die Schlussworte blieben den Gästen. Kirsch und Martin trafen jedoch nicht. Beide Teams wurden am Ende von den objektiven Fans mit viel Beifall bedacht.             Rainer Cyris

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Kreisklasse: FC Vorwärts II - BSC Furthammer 0:3 (0:1)

(03.08.2013)

FC Vorwärts II: Grimm, Gruhn, Pereira, Medick, Singer, Kompas, Stäudel, Sieg, Mi. Walther, Tüter, Matiaschek (eingewechselt Reis, Hermann, Seidel).

Schiedsrichter: Egon Mann, Seubrigshausen; Zuschauer: 130; Tore: 36. Min. Loos 0:1, 64. und 87. Min. Licha 0:2 und 0:3; Gelb-Rote Karte: Balakci, Furthammer, wegen Unsportlichkeit (88.)

 

Wer seine Chancen nicht nutzt, darf sich am Ende nicht wundern, wenn er mit leeren Händen dasteht. Auch wenn das 0:3 den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellt, unverdient war der Gästesieg dennoch nicht. Der BSC Furthammer nutzte seine wenigen Chancen eiskalt. Auf der anderen Seite gingen die Gastgeber leichtfertig mit ihren Möglichkeiten um: Holger Sieg, Oliver Hermann, Michael Walther und Alexander Seidel waren entweder nicht entschlossen genug oder scheiterten am guten Gästekeeper Yunis Deniz. Auf der anderen Seite sorgte Kevin Licha mit einem fulminanten Weitschuss aus gut 20 Metern in den Torwinkel für die Vorentscheidung. Sein direkt verwandelter Freistoß war das i-Tüpferchen.

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E-Jugend belegt Platz 2 beim Skoda-Cup in Bindlach

(03.08.2013)

Beim Skoda-Sommercup 2013 in Bindlach errang die E-Jugend des FC Vorwärts Röslau einen hervorragenden 2.Platz bei glühender Hitze. Zu Turnierbeginn spielte man gleich gegen den Mitfavoriten SpVgg Weiden. Nach 1:0 Führung verlor der FC Vorwärts den Faden und geriet mit 1:3 ins Hintertreffen. Doch die Röslauer E-Jugend fand wieder ins Spiel und konnte kurz vor Schluss noch den Siegtreffer zum 4:3 erzielen. Dann folgten Siege gegen den FSV Bayreuth mit 2:1 und den TSV Bindlach ein 4:0. Im Spiel um Platz 1 musste sich Röslau dann der SpVgg Bayern Hof mit 0:2  geschlagen geben. Allerdings trug der Schiedsrichter mit zweifelhaften Entscheidungen maßgeblich zu diesem Ergebnis bei.

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Landesliga: BSC Saas Bayreuth - FC Vorwärts Röslau 1:1 (1:1)

(28.07.2013)

BSC Saas Bayreuth: Spindler, Schatz, Trat, Dachbacher, Massberger, Süß, Steinglein, Stückrad, Dadder (73. Koch), Dörfler, Bucksch (66. Rosenzweig).

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Heidel (66. Angachev), Smrha, Zakrzewski, Spörl (66. Sieg), Neumann, Dippold, Yavuz (59. Benker), Gregor, Ma. Walther, Tonka.

Schiedsrichter: Gottschalk (ASV Undorf) leitete durchwachsen. – Zuschauer: 150. – Rote Karte: Süß (88., BSC Saas, Schiedsrichterbeleidigung). – Tore: 28. Min. Ma. Walther (Foulelfmeter), 38. Min. Stenglein 1:1.

 

„Bereits vor unserem Führungstreffer hatten wir gute Chancen, haben aber nicht getroffen. Mit dem Unentschieden können und müssen wir leben. Ich hätte gerne drei Punkte mit nach Hause genommen. Insgesamt betrachtet geht das 1:1 in Ordnung“, stellte Vorwärts-Coach Rainer Stark fest. Bei der ab der 70. Minute immer rassiger und kampfbetonter werdenden Partie, hätte jedes Team den alles entscheidenden Treffer anbringen können, zeigte aber im Abschluss Nerven.

Beide Mannschaften nahmen die Auseinandersetzung mit offenem Visier in Angriff. Die erste, vor allem sehr gute Möglichkeit, eröffnete sich den Gästen in der 4. Minute. Spörl eilte Richtung Kasten von Spindler, schob die Verantwortung aber weiter auf Tonka. Dieser wurde jedoch abgedrängt und kam nicht zum Abschluss. Die Bayreuther Abwehr leistete sich in der Folgezeit so manchen Aussetzer. Nachdem Keeper Spindler per Fußabwehr vor Tonka in höchster Not gerettet hatte, vergingen zehn Minuten bis zur nächsten Aufregung. Diesmal waren die Eck-Schützlinge an der Reihe. Dadder zog aus spitzem Winkel ab, fand aber seinen Meister in Schlussmann Blechschmidt.

Das 1:0 für Vorwärts ging auf die Kappe von Torhüter Spindler. Dieser riss Ma. Walther im Strafraum unnötig zu Boden und der Unparteiische entschied sofort auf Elfmeter. Ma. Walther vollstreckte bombensicher. Auch die Wagnerstädter forderten anschließend Strafstoß, die „Fallaktionen“ von Süß und Stückrad durchschaute der Unparteiische allerdings völlig richtig. Nach einem bereits abgewehrten Freistoss landete der Ball in der 38. Minute beim völlig freistehenden Stenglein und der sandte unhaltbar ein. In der Endphase der ersten Halbzeit schien sich die Waage zu Gunsten der Hausherren zu neigen. Süß blieb jedoch am langen Bein von Zakrzewski hängen und Stückrad konnte Blechschmidt nicht überwinden. Beide Teams waren in den ersten 45 Minuten ein hohes Tempo gegangen.

Der zweite Durchgang verlief wesentlich kampfbetonter als der erste. Nun häuften sich die Fouls hüben und drüben wegen nachlassender Kräfte und der Schiedsrichter bekam viel Arbeit. Sass drehte an der Temposchraube und prompt bekam die Vorwärts-Abwehr jede Menge Arbeit. Smrha musste in höchster Not gegen Stenglein klären. Danach war wieder Röslau am Drücker. Bei einem Zakrzewski-Freistoss war Keeper Spindler zur Stelle und als Spörl in Position kam, schnippelte ihn Dadder das Leder vom einschussbereiten Fuß. Nachdem Zakrzewski einen Freistoss von Benker in der 64. Minute  haarscharf am Pfosten vorbei geköpft hatte, übernahmen die Platzherren wieder das Kommando. Ihre größte Möglichkeit zur Führung eröffnete sich ihnen in der 84. Minute. Dachsbachers Freistoss wurde von Süß mit dem Kopf „gestreichelt“ und klatschte, zum Glück für Vorwärts, nur an die Querlatte über dem Winkel.

Ein unrühmlicher Höhepunkt sollte auch noch folgen. Süß sah wegen Schiedsrichterbeleidigung den roten Karton und erwies damit seiner Mannschaft einen Bärendienst.                      R.C.

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E-Center Enders in Wunsiedel spendiert Trainingsbälle

(26.07.2013)

Zwölf  wertvolle Derbystar-Trainingsbälle im Gesamtwert von 480 Euro hat das E-Center-Enders in Wunsiedel den beiden Herrenteams des FC Vorwärts Röslau zum Saisonbeginn spendiert.Vorsitzender Bernd Nürnberger bedankte sich bei der Übergabe im E-Center bei Firmenchef Matthias Enders (links) für die großzügige Spende. Es ist nicht das erste Mal, dass Matthias Enders den FC Vorwärts  unterstützt. Vielen Dank!

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Landesliga Nordost: FC Vorwärts Röslau - FC Burgkunstadt 2:0 (0:0)

(24.07.2013)

Der FC Vorwärts feiert in der Fußball-Landesliga seinen ersten Heimsieg. Allerdings tut sich die Mannschaft von Trainer Rainer Stark gegen den FC Burgkunstadt lange

Zeit schwer.

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Heidel, Zakrzewski, Smrha,

Yavuz, Gregor, Benker, Spörl (75. Knoblauch), Angachev (66. Dippold), Ma. Walther (80. Mi. Walther), Tonka.

FC Burgkunstadt: Ruck, Doppel, Dinkel, Kühn, Schwarz, Dießenbacher, Firnschild (68. Gutgesell), Geldner, Daumann, Göhl (80. Gahn), Stammberger (80. Portner)

Schiedsrichter: Gecheidl (Weiherhof/Fürth). – Zuschauer: 150– Tore: 61. und 85. Min. Tonka 1:0 und 2:0.

Es war ein hartes Stück Arbeit, bis die ersten drei Punkte auf der „Hut“ eingefahren waren. Der FC Vorwärts tat sich in seinem ersten Heimspiel der neuen Saison lange Zeit schwer, gewann aber am Ende völlig verdient mit 2:0. Das sahen auch beide Trainer so. „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Röslauer Sieg völlig in Ordnung“, musste Burgkunstadts Spielertrainer Marco Dießenbacher neidlos anerkennen. „Das heutige Spiel hat aber auch gezeigt, dass wir gegen spielstarke Gegner mithalten können.“ Dießenbacher trauerte ein wenig den zwei vergebenen

Großchancen in der ersten Halbzeit nach: „Da hätten wir durchaus

in Führung gehen können.“

Aber auch Röslau hatte in der ersten Halbzeit einige sehr gute Möglichkeiten, nutzte sie aber nicht „Ich habe meiner Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass wir uns das Glück erarbeiten müssen“, sagte ein überglücklicher Rainer Stark nach dem Schlusspfiff. „Wir haben heute sehr offensiv gespielt und aufgrund der vielen Chancen absolut verdient gewonnen. Kompliment aber auch

an Burgkunstadt, das uns das Leben schwer gemacht hat.“

In der ersten Halbzeit ging von den Platzherren meist nur bei

Standardsituationen Gefahr aus. Bereits in der fünften Minute traf Lukas Zakrzewski nach einem Eckball die Latte. In der 19. und 20 Minute brannte es nach einem Eckball und einem Freistoß wieder lichterloh im Strafraum der Gäste, aber Zakrzewski und Tonka scheiterten knapp. Im weiteren Verlauf wurde Burgkunstadt

immer mutiger. Vor allem Fabian Göhl hatte innerhalb von zwei

Minuten (27./28.) die Führung für die Gäste auf dem Fuß. Das erste Mal fand er in Torhüter Blechschmidt seinen Meister, das zweite Mal konnte der Röslauer Keeper den Ball gerade noch von der Linie kratzen. Pech hatte der Röslauer Florian Spörl in der 43. Minute, als sein fulminanter Schuss aus 30 Metern an der Latte landete.

Nach der Pause erhöhte Röslau den Druck, die Gäste kamen kaum

noch aus ihrer Hälfte. Es dauerte allerdings bis zur 61. Minute, bis die Vorwärts-Fans Grund zum Jubeln hatten. Auf Zuspiel von Spörl traf Ertac Tonka zum 1:0. Röslau spielte weiter nach vorne, suchte die Entscheidung. Die Burgkunstädter hatten in der zweiten Hälfte nur noch zwei gute Chancen, und jedes Mal war es Spielertrainer Dießenbacher, der das Ziel knapp verfehlte (73./84.). In der 85. Minute machte Tonka – auf Flanke von Rasim Yavuz – mit einem Drehschuss alles klar.

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Abo-Wind neuer zusätzlicher Trikotsponsor

(21.07.2013)

Der FC Vorwärts geht in die Landesliga-Saison 2013/2014 mit einem zweiten Trikotsponsor. Es ist die Firma Abo-Wind. Das Unternehmen plant, finanziert, errichtet und betreibt Windparks - kompetent, leidenschaftlich und in enger Abstimmung mit Bürgern und Kommunen, wie  sich Abo-Wind selbst auf seine Fahnen geheftet hat. Hauptsitz des Unternehmens ist Wiesbaden, eines der vielen Büros unterhält das Unternehmen in Nürnberg. Und genau dieses Büro ist mit der Planung und Realisierung der beiden Windparks in Röslau - bei Dürnberg  und Rauschensteig - beschäftigt. Der FC Vorwärts wird künftig abwechselnd - alle zwei Spieltage - in Trikots unseres Hauptsponsors BD-Sensors und der Firma Abo-Wind auflaufen. Bei der Halbjahresversammlung am Freitag, 19. Juli 2013, im Sportheim "Hut" stellten Vorsitzender Bernd Nürnberger (links) und sportlicher Leiter Markus Sieg die neuen Trikots vor. Nähere Informationen zu Abo-Wind im Internet unter www.abowind.com/de/ 

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Landesliga: FSV Stadeln - FC Vorwärts Röslau 2:1 (0:0)

(20.07.2013)

FC Vorwärts: Blechschmidt, Neumann (46. Dippold), Zakrzewski, Smrha, Sieg (66. Angachev), Yavuz, Benker (78. Knoblauch), Heidel, Spörl, Walther, Tonka.

Schiedsrichter: Klerner, Lichtenfels; Zuschauer: 200. - Tore: 49. Min. 1:0 Smrha (Eigentor), 51. Min. Lell 2:0, 84. Min. Ma. Walther 2:1 (Foulelfmeter).

 

Gut gespielt, aber leider verloren: Der FC Vorwärts muss im ersten Saisonspiel der neuen Landesliga-Saison eine äußerst unglückliche 1:2 (0:0)-Niederlage beim FSV Stadeln quittieren. Drei schläfrige Minuten der Röslauer nach Wiederbeginn nutzten die Gastgeber zu zwei Toren. In der 49. Minute köpfte Jaroslav Smrha bei einem Abwehrversuch den Ball unglücklich in die eigenen Maschen, zwei Minuten später schlief die komplette Hintermannschaft, so dass Ell  völlig freistehend nur noch zum 2:0 einschieben brauchte. Doch von nun an spielte nur noch eine Mannschaft: der FC Vorwärts. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor der Gastgeber, denen sich natürlich auch immer wieder Kontermöglichkeiten boten. Nur fünf Minuten nach dem 2:0 setzte Lukas Zakrzewski den Ball nach einer Benker-Ecke an die Querlatte.  Auch in der Folge vergaben vor allem Markus Walther und Ertac Tonka beste Chancen vergeben. In der 81. Minute fiel  das vermeintliche 1:2. Doch der Schiedsrichter erkannte Tonkas Treffer wegen Abseits’ nicht an. Pech: der Ball hätte auch so die Linie überschritten, Tonka hätte hier nicht mehr eingreifen dürfen. In der 84. Minute dann der längst fällige Anschlusstreffer durch Markus Walther per Foulelfmeter. In den letzten Minuten ging es im Stadelner Strafraum richtig turbulent zu, doch der hochverdiente Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Die Vorwärtself hatte auch schon in der ersten Halbzeit Pech, als Yavuz (13.) nur die Latte traf und Markus Walthers Schuss von einem Stadelner Abwehrspieler gerade noch über die Latte abgefälscht wurde. Das waren zwei Riesenchancen.  In der 41. Minute allerdings hatte Röslau auch Glück: Zwei Stadelner liefen völlig alleine auf das Röslauer Tor zu. Doch mit einer Wahnsinnsparade bewahrte Sebastian Blechschmidt seinen Mannen kurz vor der Halbzeit vor einem Rückstand. Bis auf die mangelnde Chancenauswertung ist der Mannschaft kein Vorwurf zu machen. Sie ging trotz der tropischen Teamerpaturen ein hohes Tempo und fightete bis zum Schluss. Dieser Auftritt macht trotz des unbefriedigenden Ergebnisses  Lust auf mehr.  

 

Foto zu Meldung: Landesliga: FSV Stadeln -   FC Vorwärts Röslau 2:1 (0:0)

Die Spielerin und der Spieler der Saison 2012/13

(20.07.2013)

Bei der Halbjahresversammlung am Freitag, 19. Juli 2013 wurden  auch die Spielerin und der Spieler der Saison 2012/13 ausgezeichnet. Die Fans des FC Vorwärts Röslau hatten sie beim letzten Saisonheimspiel am 25. Mai 2013 gewählt. Bei den Herren machte erneut Torhüter Sebastian Blechschmidt das Rennen. Er setzte sich diesmal allerdings nur knapp vor Mohamed Tamo, Markus Walther, Jaroslav Smrha und Lukas Zakrzewski durch. Bei den Frauen holte sich Elke Mannl vor Carina Nürnberger und Julia Beck die Trophäe. Im Bild die beiden Ausgezeichneten mit Vorsitzendem Bernd Nürnberger (links), sportlichen Leiter Markus Sieg (rechts)  und Jugendleiter Günter Zimmermann (Zweiter von links).

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DFB-Mobil macht Station beim FC "Vorwärts"

(17.07.2013)

Der Besuch des DFB-Mobils beim FC "Vorwärts" Röslau war ein voller Erfolg. Fast 60 Kinder kamen auf die Hut um 2 Stunden eine Spiel- und Trainingsvorführung von den beiden DFB-Trainern Rainer Fachtan und Hannah Margvard zu erleben.

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FC Vorwärts gewinnt erstmals BD|Sensors-Cup

(08.07.2013)

Obwohl der gastgebende Landesligist FC Vorwärts Röslau zwei Mal fast aussichtslos in Rückstand lang, wanderten am Ende die 750-Euro-Siegprämie beim zwei Tage dauernden BD-Sensors-Cup in die Vorwärts-Kasse. Die Stark-Truppe bewies in den Schlussphase der auf der Kippe stehenden Auseinandersetzungen gegen den groß auftrumpfenden Bezirksligaaufsteiger ATSV Münchberg-Schlegel und dessen Klassenkameraden ZV Thierstein tolle Moral. Letzteres Team war mit „Vorwärts-Leihgaben“ frisiert und bot ebenfalls eine ansprechende Vorstellung. Ex-Landesligist TSV Thierheim ging mit seiner umgekrempelten jungen Mannschaft zwar zwei Mal in die Knie, konnte aber dennoch gefallen. Insgesamt wechselten im Röslauer „BD-Sensors Sportpark Hut“ 1400 Euro sowie vier Pokale, alles spendiert von Sportförderer Rainer Denndörfer, den Besitzer. 28 Tore waren das „Salz in der Suppe“.

Bei der Siegerehrung sprach Rainer Denndörfer von vier Mannschaften auf Augenhöhe und interessanten Partien. Vorwärts Röslau sei wegen seines Stehvermögens verdient als Sieger hervorgegangen. Denndörfer dankte dem FC Vorwärts dafür, dass er seinem, in Personalnot befindlichen  ZV Thierstein, mit „Leihgaben“ die Turnierteilnahme ermöglicht hatte. „Vorwärts hat uns mit seinen Besten aus der Patsche geholfen“, so Denndörfer.  Zusammen mit Vorwärts-Chef Bernd Nürnberger überreichte er Geldpreise und Trophäen. Sieger wurde Vorwärts Röslau, Platz zwei belegte der ZV Thierstein, Rang drei ging an den ATSV Münchberg-Schlegel, Vierter wurde der TSV Thiersheim.

 

Finale

FC Vorwärts Röslau – ZV Thierstein (3:3) 7:5 n. E.

Schiedsrichter: Kempf (Wurlitz). – Zuschauer: 180. – Tore: 10. Min. Yavuz 1:0, 12. Min. Koci 1:1, 22. Min. Jon 1:2, 67. Min. Hasselbacher 1:3, 76. Min. Ma. Walther (Handelfmeter) 2:3, 80. Min. Smrha 3:3. – Elfmetertreffer: Ma. Walther, Tonka, Smrha, Angachev (Röslau); Jon, Prchal (Thierstein).

Die anfangs dominierenden Hausherren verloren mit zunehmeder Spieldauer die Kontrolle über den zu keinem Zeitpunkt aufsteckenden Kontrahenten. Tonka scheiterte nach drei Minuten am hervorragenden Vosyka. Als Tonka kurz darauf vor den Kasten servierte, gelang Vavuz mühelos die Führung. Wer zu diesem Zeitpunkt an eine „leichte Sache“ geglaubt hatte, rieb sich in der Folgezeit die Augen, denn nur zwei Minuten später glich Koci nach einem Patzer von Zakrzewski aus. Ein Lapsus von Keeper Blechschmidt, er schoss bei einem Klärungsversuch Jon an und von dessen Beinen prallte das Leder mit Vehemenz ins Netz, brachte Thierstein in Front. Dieser Vorsprung stärkte die Moral des Zentral-Vereins. Die Hausherren rannten sich an der aufopferungsvoll kämpfenden ZV-Abwehr immer wieder fest, außerdem leisteten sie sich jede Menge Fehlpässe. Auch personelle Flügelwechsel brachten zunächst keine Besserung. Nach der Pause drängten die Einheimischen und hatten Glück, dass Koci an Blechschmidt hängen blieb und Smrha den nachfolgenden Schuss von Jon blockte. Röslau kam zu diesem Zeitpunkt nicht auf Touren, die vielen vorangegangenen Trainingseinheiten und die „Freitag-Schlacht“ machten sich negativ bemerkbar. Als Hasselbacher per Heber über Blechschmidt auf 3:1 für den ZV erhöht hatte, schien die Entscheidung gefallen. Ein unglückliches Handspiel von Svehla brachte Röslau per Strafstoss von Ma. Walther heran und ein Kopfballeinschlag von Smrha führte zum nicht mehr erwarteten Ausgleich. Diesen Treffer hatte Zakrzewski per Kopfballservice eingeleitet. Beim Elfmeterduell produzierten Kompas (Röslau) sowie P. und L. Bastl Fahrkarten.

 

Spiel um Platz drei

TSV Thiersheim – ATS Münchberg/Schlegel 2:3

Schiedsrichter: Käs (Fuchsmühl). – Zuschauer: 100. – Tore: 4. Min. Meckl 1:0, 51. Min. Bartek 2:0, 53. Min. Sellak 2:1, 68. Min. Hübner 2:2, 83. Min. Sellak 2:3.

Nach der schnellen Führung, Meckl versenkte das Spielgerät im langen Eck, schien es für die Pribyl-Truppe gut zu laufen. Bereits im Gegenzug fand Sellak seinen Meister im prima reagierenden Brtva und ein Heber von M. Gebhardt verfehlte sein Ziel haarscharf. Beide Teams gingen kein so hohes Tempo wie am Vortag, dieser Einsatz hatte konditionelle Spuren hinterlassen. Zufallsaktionen und Abspielfehler bestimmten das Geschehen bis zum Seitenwechsel. Als Bartek mit einem strammen Schuss aus 16 Metern zum 2:0 für den TSV getroffen hatte, befand sich dieser auf der Siegerstraße, hatte aber nicht mit der Kampfmoral des Klassenkameraden gerechnet. Dieser hatte seine Kräfte klug eingeteilt und marschierte in der Folgezeit erfolgreich. Sellak nutzte ein Zuspiel von M. Gebhardt fast mühelos zum Anschlusstreffer. Nachdem Sellak gescheitert war, gelang Hübner nach einer Flanke von Strößner der Gleichstand. Nun wackelte Thiersheim immer mehr. In der 72. Minute hatte Fritsch die Führung für den ATSV auf dem Schlappen, traf aber genauso nicht, wie Stocker auf der anderen Seite. Sieben Minuten vor dem Ende wurden die Anstrengungen der Schlegel-Schützlinge belohnt. Sellak erzielte freistehend, nicht einmal unverdient, das 3:2 für den tapferen Aufsteiger.

 

Freitagspiele

TSV Thiersheim – ZV Thierstein 1:3

Schiedsrichter: Hörath (Lorenzreuth). – Zuschauer: 100. – Tore: 19. Min. Topcu 0:1, 42. Min. Jon 0:2, 59. Min. Stocker 1:2, 72. Min. Hasselbacher 1:3.

Die erste Chance eröffnete sich nach 180 Sekunden Benker, aber Keeper Braun verhinderte Schaden. Es entwickelte sich eine flotte Auseinandersetzung mit vielen Szenenwechseln. Der Zentral-Verein konterte gefährlich und ging durch einen Glückstreffer von Topcu in Führung. TSV-Kapitän Seidel fand nach 33 Minuten seinen Meister in Braun. Die Thiersheimer agierten fürs Auge zwar gefällig kassierten aber per Beinschuss von Jon den nächsten Treffer. TSV-Neuzugang Pollak hätte nach der Pause beinahe ins Schwarze getroffen, aber Bruna klärte vor der Linie. Vier Minuten später erzielte Stocker fast mühelos das 1:2. Mit einer Kopfballbombe stellte „Gomez-Double“ Hasselbacher den alten Abstand wieder her. In der Schlussphase war Thiersheim am Drücker. Küttner konnte Torhüter Braun nicht überwinden und Seidel scheiterte am Pfosten.

 

FC Vorwärts Röslau – ATSV Münchberg/Schlegel 4:3

Schiedsrichter: Cetin (Hof/West). – Zuschauer: 150. – Tore: 12. Min. Sellak 0:1, 26. Min. Schlegel 0:2, 48. Min. Strößner 0:3, 69. Min. Spörl 1:3, 77. Min. Spörl 2:3, 90. Min. Tonka 3:3, 92. Min. Ma. Walther 4:3.

Dieses Match war nichts für schwache Nerven. Den Zuschauern wurde von beiden Mannschaften eine temporeiche, sehenswerte Vorstellung geboten und diese war eine echte Werbung für den Amateurfußball. Tonka eröffnete mit einem Freistoss-Lattenknaller das Geschehen auf dem Röslauer Rasenteppich. Die Gäste lauerten in erster Linie auf Konter und vernaschten mit ihren Flügelflitzern wiederholt die Vorwärts-Abwehr. Vorwärts spielte zwar fürs Auge gefällig, war aber  lange Zeit am ATSV-Strafraum mit seinem Latein am Ende. Mit dem Röslauer  0:2-Pausenrückstand lag die nächste Turnierüberraschung in der Luft. Diese wurde noch deutlicher, als Strößner kurz nach dem Seitenwechsel per Konter, freistehend und unhaltbar, das 3:0 für den Bezirksligisten erzielt hatte. Die Platzherren liessen gegen den mächtig auftrumpfenden, ein etwas zu hohes Tempo gehenden  Gegner, die Flügel allerdings nicht hängen. Das „Schlussdrittel“ wurde schließlich zur „Vorwärts-Zeit“. Die Initialzündung kam dabei von Spörl, der seine Farben auf 2:3 heranbrachte. Nachdem ATSV-Keeper Greim wiederholt toll geklärt hatte, wurde er innerhalb von 120 Sekunden doch noch zwei Mal überwunden. Tonka erzielte aus nächster Nähe den Ausgleich und Ma. Walther der Siegtreffer. Es folgten Anstoss und Schlusspfiff in einem Atemzug.                                     R.C.

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Erdinger Meistercup

(29.06.2013)

Bezirksligaaufsteiger ATSV Münchberg/Schlegel gewann im BD-Sensors Sportpark auf der „Hut“ in Röslau mit einem 6:1-Sieg über den VfR Johannisthal den Erdinger Meister-Cup bei den Herren. Bei den Damen behauptete sich der ASV Oberpreuschwitz im Finale mit 2:1 über den TSV Himmelkron. Die beiden Siegerteams vertreten den Fußballbezirk Oberfranken am 6. Juli im oberbayerischen Sauerlach beim Landesfinale. Ebenfalls dort vertreten sind der Herren-Zweite VfR Johannisthal, der Dritte SV Ketschendorf sowie die beiden Sieger des Rahmenwettbewerbs, der SV Kirchahorn (Herren) sowie der TSV Himmelkron (Damen).

Weit über 300 Aktive aus 35 Vereinen waren beim Bezirksentscheid dabei, boten ansprechende Leistungen und servierten den Fußballfans der Region in 75 Partien insgesamt 255 Tore. Die Clubs konnten jede Menge wertvolle Präsente mit nach Hause nehmen, so dass sich die Teilnahme am Meister-Cup auf jeden Fall lohnte. Viel Lob gab es auch für  Gastgeber FC Vorwärts Röslau, der mit einer perfekten Organisation glänzte. Einzige Wermutstropfen waren das miese Wetter und die kurzfristige Turnierabsage der SpVgg Selbitz II wegen Spielermangel. Das interessanteste und zugleich begehrteste Objekt war bei diesem Turnier der Drei-Liter-Humpen der Erdinger Brauerei. Mit dem Weissbierglas in der Hand und der fetzigen Musik aus den Lautsprechern, kam trotz Regen, bei Zuschauern und Aktiven immer wieder Championsleague-Stimmung auf.

35 Clubs aus Oberfranken und der benachbarten Oberpfalz, darunter sieben Damenmannschaften, nahmen ab 13 Uhr den Wettbewerb auf. Gekickt wurde auf vier Kleinfeldern. 75 Partien mussten absolviert werden, fünf davon wurden im Acht-Meter-Schiessen entschieden. In Gruppe D musste wegen Punktgleichheit eine Sondertabelle erstellt werden, die aber keinen Einfluss auf die reguläre Entscheidung hatte. Es gab rassige Szenen sowohl bei den Herren, als auch bei den Damen. Zahlreiche Pfosten- und Lattentreffer sowie ein nicht gegebenes reguläres Tor, es fiel in der Partie zwischen dem FC Tirschenreuth und dem SV Ketschendorf, waren das Salz in der Suppe. Insgesamt betrachtet war der neunte Erdinger Meister-Cup eine gelungene Sache. Die Erdinger Verantwortlichen zogen alle Register und überzeugten mit wertvollen Sachpreisen sowie jeder Menge flüssigen Präsenten, die bei Zuschauern und Teilnehmern bestens ankamen. Aber nicht nur auf den vier bestens präparierten Fußballfeldern ging es rund, auch beim Jonglieren, Powerschuss und Zielschiessen kam Stimmung auf.

Bei diesem Rahmenprogramm setzten sich der SV Kirchahorn (Herren) und der TSV Himmelkron (Damen) durch. Beide dürfen nun in Sauerlach ihr Können demonstrieren.

Im Finale demonstrierte Bezirksligaaufsteiger ATSV Münchberg/Schlegel gegen Kreisligaaufsteiger VfR Johannisthal sein Können. Die Schlegel-Truppe ging zunächst auf Sicherheit, geriet aber durch Wittmann in Rückstand und schlug dann eiskalt zurück. Durch Treffer von Gebhardt (2), Celik, Arslantürk, Hübner und C. Schlegel gewannen die Münchberger verdient mit 6:1.

Die eigentliche Turnierüberraschung war Kreisklassenaufsteiger SV 04 Marktredwitz, der bis ins Spiel um Rang drei vordrang, dort aber am SV Ketschendorf mit 1:3 scheiterte. Auch dem späteren Meister ATSV Münchberg/Schlegel hatte der SV 04 Marktredwitz einen grossen Kampf geliefert. Nach regulärer Spielzeit stand die Auseinandersetzung 1:1, wobei dem SV 04 durch Werner eine Sekunde vor dem Schlusspfiff der Ausgleich gelang. Beim Acht-Meter-Schiessen neigte sich die Waage dann  mit 4:3 zu Gunsten der Münchberger.

Bei der Siegerehrung würdigten alle Redner das vorzügliche Engagement der Erdinger Brauerei für den Amateurfußball. Ihr Dank galt nicht nur der den Aktiven für deren faire Gangart, sondern auch den Schiedsrichtern und Hausherr FC Vorwärts Röslau.                                                 Rainer Cyris 

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Meisterschaftsfeier der JFG Oberes Egertal

(25.06.2013)

Die D1-Jugend in der Spielklasse U13KK2 Mak hat die Meisterschaft mit einem Torverhältnis von 103:15 Toren und 46 Punkte auf der Bergwacht-Hütte am Schneeberg gefeiert.

 

Ihre Leistung wurde mit einem neuen Satz Trikos von Maler & Lackierermeister Holger Grießhammer aus Weißenstadt belohnt.

Die Metzgerei Roman Kreuzer aus Weißenstadt war dann auch noch Sponsor für den gelungenen Grill Abend in der Bergwacht-Hütte.

 

Bild: von Links 1 Reihe: Axel Zißler,Felix Weiß, Dominik Kraus, Johannes Schindler, Cedrik Gräbner, Trainer Ralf Hasselbacher

2 Reihe: Holger Grießhammer, Kevin Angles, Mauritz Beck, Felix Hasselbacher

3 Reihe: Lukas Zeitler, Tim Steiner,Leopold Wendel,Simon Fraas,Co Trainer Stefan Fraas, Roman Kreuzer

 

Jugendleiter: JFG Oberes Egertal

Günter Zimmermann

Foto zu Meldung: Meisterschaftsfeier der JFG Oberes Egertal

Die Landesliga-Einteilung für die Saison 2013/14

(20.06.2013)

Die fünf bayerischen Landesligen sind eingeteilt. Die Landesliga Nordost besteht dabei hauptsächlich wieder aus ober- und mittelfränkischen Vereinen. Vor allem der Ballungsraum Nürnberg-Fürth ist mit sechs Mannschaften stark vertreten. Der FC Vorwärts bedauert, dass der SV Mitterteich in die Landesliga Mitte eingruppiert wurde. Damit entfällt ein weiteres Derby.

Hier die Einteilung der fünf Ligen:

 

Landesliga Nordost: SV Friesen,  FC Burgkunstadt, TSV Neudrossenfeld, BSC Bayreuth, FC Trogen, SpVgg Oberkotzau, FC Vorwärts Röslau, TSV Kirchenlaibach/Speichersdorf, 1. FC Strullendorf , SV Pettstadt, SV Buckenhofen , ASV Pegnitz, ASV Vach, FSV Stadeln, SG Quelle Fürth, TSV Nürnberg-Buch, Dergahspor Nürnberg, ASV Veitsbronn-Siegelsdorf.

 

Landesliga Nordwest: TuS Frammersbach , FC Viktoria Kahl, SV Garitz, FT Schweinfurt, 1. FC Augsfeld, 1. FC Sand, TSV Karlburg, FC Blau-Weiß Leinach, TSV Lengfeld, ASV Rimpar, Würzburger FV II, DJK Don Bosco Bamberg, SpVgg Stegaurach, FVgg Bayern Kitzingen, TSV Abtswind, TSV Kleinrinderfeld, SpVgg Ansbach, TSV Neustadt/Aisch.

 

Landesliga Mitte: SV Mitterteich, SV Etzenricht, 1. SC Feucht, SC Ettmannsdorf, DJK Vilzing, ASV Cham, 1. FC Bad Kötzting, SpVgg Lam, ASV Burglengenfeld, TSV Kareth-Lappersdorf, SV Fortuna Regensburg, FC Tegernheim, VfB Bach, SV Burgweinting, TSV Bad Abbach, TV Schierling, SpVgg Ruhmannsfelden, SpVgg GW Deggendorf.

 

Landesliga Südwest: Sportfreunde Dinkelsbühl, TSV Nördlingen, FC Gundelfingen, SC Bubesheim, TSV Aindling, TSV Gersthofen, TSV 1862 Friedberg, SV Mering, TSG Thannhausen, FV Illertissen II, SC Oberweikertshofen, SC Fürstenfeldbruck, TSV Landsberg, FC Memmingen II, TSV Ottobeuren, SpVgg Kaufbeuren, TSV Kottern, VfB Durach.

 

Landesliga Südost: FC Gerolfing, FC Ergolding, 1. FC Passau, TSV Waldkirchen, TuS 1860 Pfarrkirchen, SV Hebertsfelden, SE Freising, TSV Eching, VfB Hallbergmoos, TSV Ampfing, SV Erlbach, TSV Dachau, SC Kirchheim, FC Falke Markt Schwaben, Türk Gücü Ataspor München, FC Deisenhofen, TuS Holzkirchen, SV Kirchanschöring

Erdinger Bezirksturnier im Bereich Oberfranken

(18.06.2013)

Für den 9. Erdinger Meister-Cup, er findet am Samstag, 29. Juni, ab 12.30 Uhr im BD|Sensors-Sportpark auf der Hut statt,  ging am gestrigen Dienstag im Sportheim von Landesligist FC Vorwärts Röslau die Gruppenauslosung über die Bühne. Als Glücksbringer fungierten dabei erster Bürgermeister Torsten Gebhardt und Landratstellvertreter Gerald Schade. Bezirksvorsitzender Karlheinz Bram und Bezirksspielleiter Günter Hahn würdigten in ihrer Laudatio das vorzügliche Engagement der Erdinger Brauerei für den Amateurfußball.

Bis dato nehmen am Meister-Cup 29 Herrenmannschaften und sieben Damenteams aus ganz Oberfranken teil. „Die Zahl kann auch noch nach oben gehen“, teilte Günter Hahn mit und verwies darauf, dass eine Mannschaft aus einem Torwart und fünf Feldspielern besteht. „Mitspielen kann jeder, der Mitglied in einem Fußballverein ist, es besteht kein Passzwang“, betonte Günter Hahn. Somit können beim Erdinger Wettbewerb auch Kritiker die Fußballstiefel schnüren und ihr Können demonstrieren. Beim Erdinger Meister-Cup bewerben sich Jahr für Jahr immer mehr Vereine um die wertvollen Preise. „Ca. 2500 Fußballerinnen und Fußballer aus über 400 Vereinen sind bayernweit am Start, Tendenz steigend“, liess Brauereimitarbeiter Michael Schneider wissen. Das Landesfinale steigt am  6. Juli beim TSV Sauerlach (Oberbayern). Aus dem Bezirk Oberfranken sind diesmal drei Vereine dabei. Die Sieger der Regional-, Bayern- und Landesligen sind gesetzt.

 

Herren – Gruppe 1: ATSV Münchberg-Schlegel, FC Waldstein II, FC Wacker Marktredwitz, FC Marktleuthen

Gruppe 2: SpVgg Stegaurach, TSV Pfarrweisach, ATS Kulmbach, FC Schwürbitz

Gruppe 3: FC Tirschenreuth, SC Kreuz Bayreuth, SG Pressig/Rothenkirchen, SV Ketschendorf

Gruppe 4: TSV Bindlach, ATV Höchstädt, SpVgg Selbitz II, VfR Johannisthal

Gruppe 5: TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf, SSV Peesten, FC Oberwohlsbach II, TSV Weißenbrunn

Gruppe 6: SV 04 Marktredwitz, SV Kirchahorn, SpVgg Stegaurach II, ATSV Gehülz

Gruppe 7: TSV Bärnau, SpVgg Oberkotzau II, TSV Wilhelmsthal, FC Gefrees II, FC Steinbach

 

Damen – Gruppe 1: TSV Himmelkron, VfB Einberg, SpVgg Stegaurach, FC Marktleuthen

Gruppe 2: RSV Drosendorf, ASV Oberpreuschwitz, SV Steinwiesen.

 

 

Zum Bild:

Nach der Auslosung gönnten sich die Hauptakteure einen kräftigen Schluck Erdinger. Von links: Michael Schneider (Erdinger Brauerei), erster Bürgermeister Torsten Gebhardt, Stefan Müller (Erdinger Brauerei), Landsratstellvertreter Gerald Schade, Bezirksvorsitzender Karlheinz Bram, Vorwärts-Chef Bernd Nürnberger und Bezirksspielleiter Günter Hahn.

Foto: Cyris

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Entscheidngsspiel um die Meisterschaft in der Frauen-Kreisliga Ost: FC Marktleuthen – FC Vorwärts Röslau 6:2 (2:0)

(08.06.2013)

 

FC Marktleuthen (Aufgebot): L. Schmutzler, Zeidler, Sa. Jeschke, Reichel, A. Kästner, Kögler, N. Schmutzler, T. Pscherer, Thumser, Sommerer, Krause, K. Pscherer, M. Kästner, Ziegler, Sv. Jeschke, Bähr, Koppel


FC Vorwärts Röslau (Aufgebot): Rauhut, A. Grimm, Mannl, Beck, Nürnberger, Leupold, M. Landgraf, Medick, Bergner, Winterstein, Pachali; Anger, D. Grimm, Ibisch, Wächter, Branez


Schiedsrichter: Ernst (Saaletal-Berg)

Zuschauer: 230

Rote Karte: Bergner (73., Vorwärts, Notbremse)

Tore: 23., 43. und 52. Min. Thumser 1:0, 2:0 und 3:0, 57. Min. Kögler 4:0, 63. Min. Beck 4:1, 67. Min. Medick 4:2, 71. Min. Krause 5:2, 85. Min. Sommerer 6:2


Vor einer stattlichen und lautstarken Kulisse entwickelte sich eine kampfbetonte Auseinandersetzung mit Vorteilen für Marktleuthen. Der FC war vor allem bei Standards sehr gefährlich. Die wirkungsvollste Marktleuthener Akteurin, Franziska Thumser, leitete die Führung ein. Ihren strammen Schuss fälschte Elke Mannl unglücklich – für Keeperin Ranzi Rauhut unerreichbar – in die eigenen Maschen ab. Auch danach dominierte Marktleuthen. Kurz vor der Pause nahm Thumser Maß und und hämmerte das Spielgerät per „Sonntagsschuss“ aus etwa zwölf Metern genau in den Winkel.
Nach dem Seitenwechsel eröffneten sich Marktleuthen durch Anna Kögler zwei weitere gute Möglichkeiten, aber sie vergab. Ihre vorzügliche Leistung krönte Thumser mit einem Freistoß-Treffer zum 3:0 und Kögler erhöhte wenig später mühelos, sie musste den Ball nur noch ins leere Tor schieben, auf 4:0. Damit schienen die Fronten geklärt.
Das von Dieter Wunderlich trainierte Vorwärts-Team steckte jedoch nicht auf. Plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft, die Folge war das 4:1 per Kopfball von Julia Beck nach einem Freistoß von Elke Mannl. Als Julia Medick wenig später aus einem Getümmel heraus auf 4:2 verkürzte, wurde es urplötzlich wieder spannend, zumal Röslau nur zwei Minuten später eine weitere Großchance hatte: Carina Nürnberger servierte von der Grundlinie sehenswert auf die vor dem Tor völlig freistehende Julia Beck. Ihr Kopfball verfehlte nur knapp das Ziel. Im Gegenzug besorgte Nadascha Krause aus stark abseitsverdächtiger Position die endgültige Entscheidung, und Sommerer setzte gegen die nun personell reduzierte Vorwärts-Truppe per Konter den Schlusspunkt.  Rainer Cyris

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Landesliga: FC Vorwärts - TSV Neudrossenfeld 3:0 (2:0)

(25.05.2013)
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Yavuz (66. Neumann), Knoblauch, Smrha, Sieg, Dippold (53. Heidel), Pollak (56. Angachev), Spörl, Benker, Tonka, Walther.
TSV Neudrossenfeld: M. Küfner, Ermer, Mayr, Taubenreuther, Lattermann, Rau, Diwersi, Lutz, Moore (66. H. Küfner), Engelmann, Pajonk.
Schiedsrichter: Doneff, SV Weingarts (war ein souveräner Leiter). – Zuschauer: 132. – Tore: 23., 32. und 66. Min. M. Walther 1:0, 2:0, 3:0.
Mit einer überzeugenden Leistung im 38. Spiel beendete der FC Vorwärts seine erste Landesliga-Saison mit Platz 11. In der Rückrundentabelle rangieren die Röslauer sogar nur einen Zähler hinter dem SV Etzenricht auf dem dritten Platz.
Das letzte Saisonspiel entwickelte sich zu Markus-Walther-Festspielen. Der Röslauer Mittelstürmer erzielte alle drei Treffer und schob sich in der Torschützenliste der Landesliga Nord-Ost mit 25 Treffern auf Rang zwei.
Es war über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel, in dem auch die Gäste einige gute Chancen hatten. Sie fanden jedoch in Torhüter Sebastian Blechschmidt ihren Meister. Sehenswert das Röslauer 1:0, als Markus Walther den Ball nach einer Maßflanke von Tobias Benker zum 1:0 einköpfte.
In der 87. Minute setzte Florian Spörl einen Foulelfmeter neben das Tor. Ein 4:0 wäre wohl des Guten auch zuviel gewesen.               

Landesliga: SpVgg Oberkotzau - FC Vorwärts 3:2 (0:1)

(22.05.2013)

SpVgg Oberkotzau: Reichenberger, Schörner, Specht, Pickel, Wohn, Göcking, Lawall (53. Eichner), Herb, Wunderlich (85. Mayr), Ordnung, Sörgel.
Vorwärts Röslau: Blechschmidt (46. Grimm), Smrha (60. Pollak), Zakrzewski, Neumann, Heidel, Tonka, Spörl Walther (77. Benker), Angachev, Dippold, Yavuz.
Schiedsrichter: Fischer (SV Störnstein) bot eine gute Leistung. – Zuschauer: 160. – Tore: 32. Min. Tonka 0:1, 60. Min. Yavuz 0:2, 65. Min. Wunderlich 1:2, 72. Min. Ordnung 2:2, 80. Min. Eichner 3:2.
Die SpVgg Oberkotzau hat den Klassenerhalt in der Landesliga Nordost geschafft. Der Atanasow-Truppe hätte auch ein Punkt zum Sprung ans rettende Ufer gereicht. Sie gab sich damit aber nicht zu frieden, sondern schickte die bereits gesicherten Röslauer geschlagen auf die Heimreise. Oberkotzau steht nun in der Tabelle sogar vor dem FC Vorwärts. Danach hatte es lange Zeit nicht ausgesehen.
Die Gäste lagen mit 2:0 in Front. Doch die Stark-Schützlinge landeten nach vier erfolgreichen Partien wieder einmal auf dem Hosenboden. Innerhalb von nur 15 Minuten drehten die Platzherren die bereits verloren geglaubte Partie auch deshalb, weil der Kontrahent auf Grund der verletzungsbedingten Auswechslung von Abwehrchef Smrha in einigen Szenen Schwächen offenbarte.
Die Vorwärts-Vertretung agierte vom Anpfiff weg aktiver als die Platzherren. Diese gerieten unter Druck und hatten Glück, dass ein Schuss von Neumann knapp über die Latte strich. Auf der Gegenseite zielte Wunderlich ans Außennetz.
Oberkotzau legte mit zunehmender Spielzeit seine Hemmungen ab, wurde mutiger und setzte per Konter kleine Nadelstiche. Die Gäste ließen den Ball gut durch ihre Reichen laufen und durften nach einem Zuspiel von Walther auf Tonka nach 32 Minuten erstmals jubeln. Kurze Zeit danach blieb Ordnung an Heidel hängen. Danach fand Wunderlich per Schrägschuss seinen Meister in Keeper Blechschmidt. Beide Teams waren nicht nur in den ersten 45 Minuten flott unterwegs.
Nach der Pause gab Röslau zwar für einige Zeit wieder den Ton an, aber der nun zwischen den Pfosten stehende Grimm musste trotzdem gegen Wunderlich Kopf und Kragen riskieren. Die Hausherren machten nun mehr auf sich aufmerksam. Die nächste Chance hatte allerdings Dippold, aber der Ball klatschte nur an die Latte. Als Yavuz nach einer Stunde Torhüter Reichenberger aussteigen ließ und mühelos auf 2:0 für Vorwärts erhöhte, schien Oberkotzau am Boden.
Nur fünf Minuten nach diesem Einschlag tankte sich der flinke Göcking durch, Wunderlich war zur Stelle und markierte den Anschlusstreffer. Oberkotzau war wieder da und setzte gegen die einknickenden Röslauer nach. Das Tor des Tages ging am gestrigen Abend auf das Konto von Ordnung, denn er zirkelte einen Freistoß aus etwa 25 Metern über die FC-Mauer, genau in den Winkel, das 2:2 war perfekt.
Der eingewechselte Eichner tauchte anschließend frei vor Grimm auf und stocherte den Ball zum Siegtreffer in die Vorwärts-Maschen. Kurz danach scheiterte der durchgebrochene Wunderlich an den Füßen von Grimm und Ordnung wurde von Neumann gebremst. Die Gäste drängten in der Schlussphase auf den Ausgleich, aber den genehmigten die Platzherren mit vielbeiniger Abwehrarbeit nicht.                                                                                           R. C.

Landesliga: BSC Saas Bayreuth - FC Vorwärts 1:3 (0:2)

(18.05.2013)

BSC Saas Bayreuth: Spindler, Günther, Pütterich, Schatz, Trat (40. Weigel), Koch, Stenglein, Stückrad, Dadder (75. Dollhopf), Rosenzweig, Werther.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Heidel (63. Spörl), Smrha, Knoblauch, Benker, Sieg, Walther, Zakrzewski, Tonka, Angachev (63. Yavuz), Dippold (77. Neumann).

Schiedsrichter: Haas (Kulmbach). - Zuschauer: 70. - Tore: 25. Min. Tonka 0:1, 43. Min. Walther 0:2, 47. Min. Walther 0:3, 62. Min. Rosenzweig 1:3.

Nach dem Schlusspfiff war der Röslauer Jubel zunächst noch etwas verhalten. Als wenige Minuten später das Ergebnis aus Burgkunstadt die Runde machte, war klar: Der FC Vorwärts hat zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt geschafft. Spieler, Trainer und Verantwortliche lagen sich nun in den Armen, feierten ausgelassen.

Auch Trainer Rainer Stark strahlte wie ein Schneekönig. "Eine tolle Leistung. Wahnsinn, was meine Mannschaft nach der Winterpause trotz der vielen Englischen Wochen geleistet hat. Ich kann vor den Jungs nur den Hut ziehen." Ein Schlüssel zum Erfolg sei sicher gewesen, Ertac Tonka in der Winterpause nach Röslau zurückzuholen.

Als das Röslauer Urgestein Rainer Stark das Zepter im Oktober 2012 übernahm, hatte Röslau gerade einmal 13 Punkte, jetzt sind es 46. Sieben Siege, davon vier auf des Gegners Platz, und drei Unentschieden sind die Ausbeute aus den zurückliegenden 14 Spielen seit dem 2. April. Die beiden noch ausstehenen Partien, am Mittwoch in Oberkotzau und am Samstag daheim gegen Neudrossenfeld, kann die Mannschaft jetzt ohne jeglichen Druck angehen.

Beim BSC Saas Bayreuth hatte Röslau auch in sieben Bezirksoberligajahren noch nie gewonnen. Doch am Samstag merkte man von Beginn an, dass Vorwärts diese "schwarze Serie" beenden will.

Gleich in der ersten Viertelstunde gab es einige turbulente Szenen auf beiden Seiten. Der erste gefährliche Angriff der Röslauer - Markus Walther wurde im Strafraum zu Fall gebracht - führte gleich zu einem Foulelfmeter. Doch Ertac Tonka schoss wie schon vor zwei Wochen in Weiden schwach, so dass Torwart Spindler zur Ecke abwehren konnte. Eine hohe Eckballflanke köpfte anschließend Werther neben das Tor. Auf der linken Seite tankte sich dann Koch gut durch, doch letztlich fehlte der gute Abschluss. Großes Glück hatte Saas in der 17. Minute, als der allein durchgebrochene Walther am Elfmeterpunkte von Torhüter Spindler von den Beinen geholt wurde. Normalerweise ein klarer Elfmeter und ein Platzverweis für den Bayreuther Torhüter. Doch zum Entsetzen der Röslauer und zum Erstaunen der Bayreuther ließ der ansonsten gut leitende Schiedsrichter Haas die Partie weiterlaufen.

Die Führung der Gäste blieb trotzdem nicht aus. Ertac Tonka setzte sich in typischer Torjägermanier an der Strafraumgrenze gegen zwei Abwehrspieler durch und lochte aus zwölf Metern sicher zum 0:1 ein. Kurz vor der Pause erhöhte Walther am herauslaufenden BSC-Torwart vorbei zum 0:2. Der BSC verzettelte sich meist mit brotlosem Kurzpassspiel auf der rechten Seite. Einen katastrophalen Rückpass von Werther nutzte abermals Walther gleich nach Wiederbeginn zum 0:3. Rosenzweig gelang nach schulmäßiger Vorarbeit von Koch der Anschlusstreffer zum 1:3. In der Schlussphase hatten die Lerchenbühler noch zwei gute Torgelegenheiten. Erst setzte Stenglein eine Flanke von Dadder an den Pfosten, und kurz vor Spielende traf Rosenzweig nur die Querlatte des Röslauer Tores. Doch zuvor hätte Röslau bei einigen guten Kontern schon längst alles klarmachen können.

Bei den Platzherren merkte man szenenweise, dass die Luft raus war. Röslau hatten in Tonka und Walther seine Aktivposten. Aufgrund der aggressiveren Spielweise war der Erfolg der Gäste auch verdient.

Kreisklasse: FC Vorwärts II - BSC Furthammer 2:9 (1:5)

(17.05.2013)

FC Vorwärts II: Grimm, Pereira, Stark, Kompas, Gruhn, Yilmaz, Schindler, Seidel, Müller, Stäudel, Matiaschek (eingewechselt: Strahberger, Hasselbacher)

Schiedsrichter: Becher, SV Sauerhof, leitete gewohnt souverän; Zuschauer: 80; Tore: 9. Min. Pöhlmann 0:1, 12. Min. S. Yilmaz 0:2, 22. Min. Milzarek 0:3, 38. Min. 0:4 Eigentor, 40. Min. Loos 0:5, 45. Min. Kompas 1:5 (Foulelfmeter), 55. Min. Loos 1:6, 64. Min. Loos 1:7, 70. Min. Milzarek 1:8, 78. Min. Uysal 1:9, 82. Min. Hasselbacher 2:9.

 

Von allen guten Geistern verlassen, so präsentierte sich die Landesliga-Reserve im vorletzten Saisonheimspiel.  Mangelnde Laufbereitschaft, kein Einsatz und Kampf  sowie stümperhafte Fehler in der Abwehr ermöglichten den agilen Gästen einen Kantersieg. Nur gut,  dass Röslau II  den Klassenerhalt bereits geschafft hat, denn diese  erbärmliche Vorstellung hatte mit Kreisklassenfußball überhaupt nichts zu tun. Furthammer genügte eine durchschnittliche Leistung , um die an diesem Tag desolate Röslauer Mannschaft auch in dieser Höhe in die Schranken zu weisen. Für die Vorwärtself war dies die höchste Heimniederlage seit Jahrzehnten. Bei Furthammer gefiel vor allem der dreifache Torschütze Loos.

Landesliga: FC Vorwärts - FSV Stadeln 0:0

(15.05.2013)

FC Vorwärts Röslau:  Blechschmidt – Sieg (55. Knoblauch), Smrha, Zakriewicz, Benker, Neumann, Spörl (82. Angachev), Dippold, Yavuz (60. Heidel, Walther,Tonka.

FSV Stadeln: Achhammer – Theil, Wölfel, Abudo (88. Berber), Kessler, Spahn, Strobel, Ferstl, Traut, Weber, Carelli (65. Ott).

Schiedsrichter: Maier (Pfreimd); Zuschauer: 200.

Manchmal muss man im Abstiegskampf auch mit einem Punkt zufrieden sein. So wie gestern der FC Vorwärts Röslau. Der hatte sich gegen den FSV Stadeln zwar fest den Befreiungsschlag in Form eines Sieges fest vorgenommen, doch die vielen Englischen Wochen schienen den Vorwärts-Spielern doch etwas in den Beinen zu stecken. „Wir können mit dem einen Punkt leben“, bilanzierte der Röslauer Trainer Rainer Stark die 90 torlosen Minuten, die keinen der knapp 200 Zuschauer so richtig vom Hocker rissen. Als die Gäste, die mit dem Bus aus dem Fürther Ortsteil um 15.30 Uhr losgefahren waren, aber erst eine Viertelstunde vor Spielbeginn in Röslau eintrafen, hatte Stark noch ein gutes Gefühl gehabt. Doch schon bald war zu erkennen, dass den Hausherren an diesem Tag die körperliche und geistige Frische fehlten, um die kompakt stehenden Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Das machte Stadeln nach 60 Sekunden zunächst einmal selbst, doch bei einem von Torwart Achhammer aufgenommenen Rückpass auf den Torwart drückte Schiedsrichter Maier beide Augen zu.

Der FSV Stadeln, dem der eine Punkt aller Voraussicht nach zum endgültigen Klassenerhalt reicht, drückte nach einer 15-minütigen Abtastphase gehörig aufs Tempo. Das erste Mal richtig zittern mussten die Röslauer Anhänger in der 17. Minute, als Abudo seinem Bewacher Neumann enteilt war, aber knapp am Vorwärts-Tor vorbeizielte. Fast im Gegenzug wurde Walther bei einer Direktabnahme für seinen Mut nicht belohnt. Ansonsten blieb der Röslauer Kapitän ebenso blass wie sein Sturmpartner Tonka, der in den vergangenen Wochen eine Art Lebensversicherung im Kampf gegen den Abstieg war. Mehr Wirbel veranstalteten die Gäste, die vor allem über Abudo, Strobel und Carelli immer wieder gefährlich vor dem Röslauer Gehäuse auftauchten. Torwart Blechschmidt sowie die Innenverteidiger Zakrzewski und Smrha blieben aber, wenn auch manchmal mit etwas Glück, stets Herr der Lage. Ein Röslauer Lebenszeichen gab es erst nach einer halben Stunde wieder, als Benker aus gut 25 Metern abzog, aber Torwart Achhhammer die Fäste noch hochbekam.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb der erwartete Sturmlauf der Stark-Schützlinge aus. Aufregung vor dem Tor der Gäste gab es in der 62. Minute dennoch. Der gerade erst eingewechselte Heidel schoss im Strafraum einem Gästespieler den Ball an die Hand, doch allen Röslauer Protesten zum Trotz ließ der Schiedsrichter weiterspielen. In der Schlussphase hatte Vorwärts dann wieder das Glück auf seiner Seite. Torwart Blechschmidt rettete seiner Mannschaft in der 80. und 84. Minute mit beherztem Eingreifen vor einem Rückstand, der wohl gleichbedeutend mit einer Niederlage gewesen wäre. So gab es zwar keine glücklichen, aber doch zufriedene Gesichter im Lager der Röslauer, die dem Ligaerhalt ein kleines Stückchen näher kamen. „Die letzten zwei oder drei Punkte, die noch fehlen, holen wir uns schon noch“, strahlte Stark nach dem Schlusspfiff gleich wieder Zuversicht aus.    

                                               Andreas Pöhner, Frankenpost

Kreisklasse: ATG Tröstau - FC Vorwärts II 0:3 (0:1)

(14.05.2013)

FC Vorwärts II: Grimm, Pereira, Stark, Kompas, Yilmaz, Schindler, Seidel, Müller, Stäudel, Matiaschek, Fischer (eingewechselt: Strahberger)

Schiedsrichter: Fritzsch (FC Trogen) leitete souverän; Zuschauer: 19; Tore: 30. Min. Kompas 0:1, 65. Min. Eigentor 0:2, 70. Min. Pereira 0:3.

Die Vorwärtself kam zu einem standesgemäßen Sieg, tat sich aber gegen nie aufsteckende und wacker  pfende Tröstauer lange sehr schwer. In der ersten Halbzeit gab es Chancen hüben wie drüben. Zunächst rettete der Tröstauer Schieweck für seinen geschlagenen Torhüter auf der Linie (20.), im Gegenzug traf Klier nur den Pfosten. Mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 35 Metern in den Torwinkel brachte Milan Kompas seine Mannschaft auf die Siegerstraße.

Landesliga: FC Vorwärts - SG Quelle Fürth 3:1 (1:0)

(11.05.2013)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Zakrzewski, Sieg, Neumann, Tamo (78. Heidel), Yavuz (67. Benker), Dippold, Tonka, Walther (64. Angachev), Spörl.

SG Quelle Fürth: Krüger, Wellhöfer, Dieng, Schmidt, Kaufmann, Swiechowitz, Cortus, Meier, Wurzbacher (66. Martek), Gachot, Menz.

Schiedsrichter: Hamper (VfR Katschenreuth). – Zuschauer: 200. – Tore: 8. Min. Walther 1:0 (Foulelfmeter), 53. Min. Tonka 2:0, 60. Min. Walther 3:0, 75. Min. Zakrzewski (Eigentor). – Besonderes Ereignis: Dieng scheitert mit Foulelfmeter an Torhüter Blechschmidt.

 

Das war eine Landesligapartie der gehobenen Klasse, denn die Zuschauer kamen über die gesamte Distanz voll auf ihre Kosten. Es gab nicht nur vier Treffer, allesamt gingen auf das Konto der Hausherren, zu bestaunen, sondern jede Menge erstklassige Einschussmöglichkeiten. Das Eigentor von Lukas Zakrzewski zum 3:1 war mehr als unglücklich, denn er bekam das Leder von seinem Schlussmann auf die Nase bugsiert und von dort prallte es hinter die Linie. Ausgangspunkt zu diesem Einschlag war ein mit Dampf getretener Freistoß von Meier. Die Fürther wurden ihrem Ruf als Nordostliga-Spitzenteam nicht ganz gerecht. Das lag in erster Linie daran, dass sie auf Grund von Verletzungen nur mit einem Rumpfteam (ein Auswechselspieler) auf der Röslauer „Hut“ erschienen waren. „Wir sind beliebte Gäste in Oberfranken, denn wir haben hier alle Punkte gelassen“, sagte ein gut gelaunter Quelle-Coach Thomas Adler. Für die Vorwärts-Truppe ist mit diesem einkalkulierten Dreier das Tor zum direkten Klassenerhalt weit geöffnet.

Vorwärts-Trainer Rainer Stark strahlte nach dem Abpfiff: „Das war ein verdienter und wichtiger Sieg. Es war noch mehr Einsatz als gegen Pegnitz vorhanden.  Die Mannschaft hat ihre Aufgabe bravourös gelöst. Vor allem nach dem abgewehrten Elfmeter, der keiner war  -  die Aktion war klar vor dem Strafraum -  sind wir nicht aus dem Rhythmus gekommen. Das Resultat spiegelt den Spielverlauf wider. Wir haben gewonnen, das zählt. Vor ein paar Monaten wären wir wahrscheinlich vor so einem Gegner noch vor Ehrfurcht erstarrt. Wir sind auf dem besten Weg, zu Hause wieder eine Macht zu werden.“

Vom Anpfiff weg war Kampf Trumpf, man schenkte sich nichts. Das Quelle-Team agierte mit einem dicht gestaffelten Mittelfeld und wollte damit den Spielfluss der Platzherren unterbinden. Nach vier Minuten klärte Wellhöfer im letzten Moment vor Walther. 240 Sekunden später ging Tamo im Strafraum zu Boden, und der Unparteiische deutete sofort auf den Punkt. Walther donnerte den Ball in den linken oberen Winkel. Glück hatte Röslau wenig später, dass ein Freistoßaufsetzer von Meier sein Ziel verfehlte und ein weiterer Freistoß des gleichen Spielers haarscharf am Pfosten vorbei segelte.

Die Adler-Truppe wurde in der Folgezeit noch mutiger. Meier eilte Richtung Strafraum, Neumann spielte Feuerwehr, und nach Rücksprache mit seinem Assistenten entschied Referee Hamper auf Strafstoß. Die „schwarze Perl“ Dieng, der den ersten Elfmeter gegen Tamo verursacht hatte,  schoss zu ungenau, Blechschmidt wehrte gekonnt ab.  Ein Konter, eingefädelt von Tonka über Yavuz, entwickelte sich zu einer Hundertprozentigen, aber Yavuz scheiterte an den Füssen des besten Quelle-Akteurs, Torhüter Krüger.

Kurz nach dem Seitenwechsel herrschte Infarkt-Atmosphäre auf der „Hut“. Die Einheimischen hatten sich noch nicht orientiert, da musste Blechschmidt gegen den entwischten Swiechowitz retten. Den Nachschuss von Wurzbacher wehrte Zakrzewski auf der Linie ab. Spätestens nach dieser Szene war Vorwärts wieder hellwach. In der 53. Minute fiel die Vorentscheidung. Tonka hämmerte einen Freistoß als „Tor des Monats“ in den oberen Winkel. Walther hätte gleich darauf alles klar machen können, brachte das Leder aber  an Torhüter Krüger nicht vorbei. Besser machte er es in der 60. Minute, als der Ball zum 3:0 flach im unteren Winkel einschlug.

Die Gäste steckten nicht auf, sie waren auf den Ehrentreffer aus, zielten jedoch meistens in den zweiten Stock. Als Swiechowitz jämmerlich versagt hatte, folgte doch noch ein Glücksmoment für die Mittelfranken zum 3:1. In der Endphase hätten Tonka, Angachev und Spörl mit sogenannten „Hundertprozentigen“ das Ergebnis kräftig in die Höhen schrauben können.                                 Rainer Cyris

 

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - SG Quelle Fürth 3:1 (1:0)

Landesliga: FC Vorwärts - ASV Pegnitz 5:0 (2:0)

(08.05.2013)

Vorwärts Röslau: Grimm, Smrha, Zakrzewski, Sieg, Benker (59. Heidel), Neumann (56. Yavuz), Tamo, Dippold, Spörl, Walther (68. Knoblauch), Tonka.

ASV Pegnitz: Meyer, D. Sigl, Zeilmann, Schraml, Schuster, Podgur (46. M. Sigl), Haas (46. Erkan), Wittmann, Vogler, Kretschmer, Schmidt.

 Zuschauer: 200. – Schiedsrichter: Mignon (SV Loderhof-Sulzbach). – Tore: 29. Min. Tamo 1:0, 37. Min. Walther 2:0, 48. Min. Tonka 3:0, 57. Min. Tonka 4:0, 79. Min. Yavuz 5:0.. Die Stark-Schürtzlinge brachten die von ihrem Trainer geforderten 130 Prozent und fegten den nicht mehr alles in die Waagschale werfenden ASV Pegnitz regelrecht von der „Hut“. Die Vorwärts-Truppe holte drei äußerst wichtige Punkte und rückte damit auf einen Nichtabstiegsplatz vor. Am Samstag, ab 16 Uhr wollen die Röslauer die SG Quelle Fürth anzapfen und den nächsten Dreier landen.

FC-Trainer Rainer Stark strahlte nach dem Schlusspfiff verständlich: „Das sind die ersten drei der von mir geforderten sieben Punkte. Unser Sieg ist verdient, nun müssen wir nachlegen. Meine Mannschaft hat die Vorgaben erfüllt und hat endlich wieder ins Schwarze getroffen. Nun können wir wieder etwas beruhigter in die Zukunft blicken, dürfen aber nicht nachlassen.“ Kollege Detlef Hugel lag die 0:5-Packung schwer im Magen: „Kein Kommentar.“ Mehr war ihm nicht zu entlocken. Er eilte vom Platz, setzte sich kurze Zeit danach ins Auto und verliess den Ort der Demütigung.

Der Auftakt verlief hüben und drüben hektisch. Orientierung war angesagt, man belauerte sich und vermied jegliches Risiko. Vor beiden Toren passierte einige Zeit nichts, weil die verstärkten Abwehrreihen kräftig abräumten. Nach 13 Minuten endete ein ASV-Konter im Abseits und ein Ausrutscher von Smrha blieb ohne Folgen. Und nochmals traten die Pegnitzer in Erscheinung. Podgur servierte in den Strafraum aber Kretschmer  verpasste den Ball haarscharf.  Nach dieser Aktion faden die Hausherren endlich den Faden. Sie legten den Hebel um, verschafften sich Respekt und stürzten den hochgelobten ASV von einer Verlegenheit in die andere.

In der 20. Minute konnte der Vorwärts-Anhang endlich wieder einen Distanzschuss beklatschen, Tonka aus etwa 20 Metern scharf geschossen, aber etwas zu hoch.  In der Folgezeit brannte es ständig lichterloh im ASV-Zentrum. Neumann servierte aber Schmidt klärte und als Tonka eine weitere Massarbeit von Neumann nutzen wollte, war sein Stiefel um Millimeter zu kurz. Von Pegnitz kamen nur noch lange Bälle auf Goalgetter Kretschmer, aber der war die meiste Zeit unter Kontrolle. Nachdem Walther das lange Eck um Millimeter verfehlt hatte, war das Glück bei Tamo. Haas fälschte den Schuss von Tamo mit dem Rücken ab und Keeper Meyer blieb nur zweiter Sieger. Röslau bekam mehr und mehr Oberwasser musste allerdings eine heikle Situation überstehen, als Kretschmer unterwegs war, von Smrha aber im letzten Moment gestöret wurde. Sehenswert dann das 2:0. Zakrzewski sandte einen Freistoss in den Strafraum, Smrha köpfte das Spielgerät an die Querlatte, Walther war zur Stelle und setzte den Abpraller in die Maschen. Sekunden vor dem Pausenpfiff klärte Podgur bei einem Abpraller vor der Linie.

Innerhalb von neun Minuten war nach der Pause der Käse endgültig gegessen. Tonka bugsierte eine Benker-Flanke in die Maschen und als Walther einen weiten Pass schlug, entwischte Tonka abermals der ASV-Abwehr und liess Keeper Meyer nicht den Hauch einer Chance.  Der Jubel auf der „Hut“ war verständlich. Nun konnte Trainer Stark durchwechseln, liess aber den mit Turban kickenden Dippold auf dem Rasen. Dieser war in der 39. Minute mit Haas zusammengerasselt und hatte sich eine Platzwunde am Kopf zugezogen. Nachdem Heidel das ASV-Gehäuse knapp verfehlt hatte, setzte Yavuz per Flachschuss aus spitzem Winkel den Schlusspunkt unter eine keineswegs langweilige Auseinandersetzung.                   Rainer Cyris

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - ASV Pegnitz 5:0 (2:0)

Kreisklasse: FC Wacker Marktredwitz II - FC Vorwärts II 1:3 (0:2)

(07.05.2013)
FC Vorwärts II: Yilmaz, Pereira, Gruhn, Stark, Söllner, Schindler, Stäudel, Seidel, Knoblauch, Matiaschek, Fischer. (eingewechselt, Müller)

 

Schiedsrichter: Harald Pohl (SpVgg Selb 13), leitete sehr gut; Zuschauer: 20;
 
Tore: 11. Min. Knoblauch 0:1, 38. Min. Matiaschek 0:2, 51. Min. Tarhan 1:2, 80. Min. Fischer 1:3
 
Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten: Im ersten Abschnitt dominierte Röslau klar das Geschehen und hätte eigentlich noch höher führen müssen. Fischer und Stäudel liefen zweimal alleine auf das Wacker-Tor zu. Nach der Pause machten die Gastgeber richtig Druck, Röslau konnte sich kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien. Folgerichtig war Tarhans Anschlusstreffer. Doch die folgenden Aktionen der Wackeraner waren nicht zwingend genug. Mit einem Konter, den Fischer abschloss, setzte Röslau den Schlusspunkt.

Kreisklasse: FC Vorwärts II - SpVgg Weißenstadt 2:0 (1:0)

(05.05.2013)
FC Vorwärts II: Söllner, Pereira, Gruhn, Stark, Kompas, Schindler, Stäudel, Seidel, Knoblauch, Matiaschek, Fischer (eingewechselt Yilmaz, Müller, Arzberger)
Schiedsrichter: Ströhla, FC Döbraberg, leitete souverän; Zuschauer: 90; Tore: 7. Min. Kompas 1:0, 67. Min. Fischer 2:0.
 In einem sehr fairen, aber nur auf mäßigem Niveau stehenden Nachbarderby behielt der FC Vorwärts verdient die Oberhand. Höhepunkt des Spiels war bereits in der siebten Minute ein 40-Meter-Schuss von Milan Kompas, der unhaltbar für Torhüter Dürrbeck im Torwinkel  einschlug. Auch in der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel so dahin. Torraumszenen waren hüben wie drüben Mangelware. Alexander Fischer sorgte schließlich für die Entscheidung. Einen gelungen Einstand im Röslauer Tor feierte Altherren-Keeper Michael Söllner, der Christoph Grimm gut vertrat. Im Übrigen war es das erste Zu-Null-Spiel der „Zweiten“ in der laufenden Saison.
 

Landesliga: SpVgg SV Weiden - FC Vorwärts 2:1 (1:0)

(04.05.2013)
SpVgg SV Weiden: Forster, Schrecklmann (67. Scherm), Kohl (46. Majeweski)l, Scheidler, Wildenauer, Egeter, Herrmann, Kopp (46. Geber), Wendl, Riester, Hegenbart.
FC Vorwärts Röslau: Grimm, Neumann (75. Knoblauch), Smrha, Zakrzewski, Sieg, Tamo (79. Heidel), Dippold, Benker, Spörl, Angachev (46. Tonka), Walther.
Schiedsrichter: Stühler, Heroldsbach (obwohl  er kurz vor Schluss ein Handspiel im Weidener Strafraum übersah oder nicht sah, bot eine überzeugende Leistung). Zuschauer: 250. – Tore: 33. Min. Kopp 1:0, 47. Min. Hegenbart 2:0, 87. Min. Tonka 2:1.

 

Lange sah  der souveräne Landesliga-Meister SpVgg SV Weiden wie der sichere Sieger aus, doch am Ende wurde es noch einmal richtig knapp und spannend. Mit ein bisschen mehr Glück wäre  in der Schlussphase für die Vorwärtself sogar noch der Ausgleich möglich gewesen. Es brannte zum Teil lichterloh im Weidener Strafraum.
Doch der Reihe nach: Rainer Stark ließ Mitko Angachev erstmals von Beginn an spielen. Dafür agierte er nur mit einem Stürmer;  Ertac Tonka nahm zunächst auf der Bank Platz. Angachev machte seine Sache  im Übrigen sehr gut.
Die Gastgeber begannen wie die Feuerwehr und hatten in der ersten Halbzeit mindestens vier hochkarätige Chancen zur Führung. Sie hebelten die nicht sattelfeste Röslauer Hintermannschaft in der Anfangsphase ein ums andere Mal aus. Zum Glück aus Röslauer Sicht  hatten die brandgefährlichen  Stürmer ihr Visier falsch eingestellt oder scheiterten am absolut fehlerfrei haltenden Torhüter Christoph Grimm, der erstmals in der laufenden Landesliga-Saison für den verhinderten Sebastian Blechschmidt  im Kasten stand. Doch auch die Vorwärtself hätte in den Anfangsminuten nach einem Konter in Führung gehen können.
In der 34. Minute war es soweit: Weiden gelang das längst fällige und zu diesem Zeitpunkt auch hochverdiente 1:0, das bis zum Pausenpfiff Bestand  hatte
Unmittelbar nach Wiederbeginn, in der 47. Minute, schlug es zum zweiten Mal im Röslauer Tor ein, als Lukas Zakrzewski auf dem glatten Boden (es hatte in der ersten Halbzeit zum Teil wolkenbruchartig geregnet) wegrutsche und Torjäger Hegenbart freie Schussbahn  hatte – das war der 99. Saisontreffer für Weiden. Der 100. sollte dem Meister in diesem Spiel nicht mehr gelingen.
Im Gegenteil: Weiden schaltete im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang zurück und Röslau kam immer stärker auf. Nach einem klaren Handspiel eines Weidener Abwehrspielers im Strafraum zeigte der souverän leitende Schiedsrichter Stühler sofort auf dem Elfmeterpunkt. Der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Ertac Tonka schoss den Strafstoß ganz schwach, sodass Torhüter Forster keine Mühe  hatte, den Ball zu halten. Dieser Elfmeter war dennoch eine Art Hallo-Wach-Effekt für die Vorwärtself. Von nun an rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Weidener Tor. Allerdings dauerte es bis zur 87. Minute, bis Tonka der Anschlusstreffer gelang. In den restlichen sechs  Minuten – der Schiri ließ fast vier Minuten nachspielen – drängte die Vorwärtself mit  Macht auf den Ausgleich. Im Weidener Strafraum spielten sich zum Teil turbulente Szenen ab. In der 89. Minute leistete sich ein Weidener Abwehrspieler ein erneutes Handspiel in Strafraum – doch diesmal blieb der Elfmeterpfiff aus.
Fazit: Nach dieser dritten Niederlage in Folge muss der FC Vorwärts schleunigst wieder punkten, will er er noch den sicheren 14. Platz erreichen. Die vor allem in den letzten 20 Minuten gezeigte Leistung macht allerdings Mut für die restlichen Spiele.

Landesliga: FC Burgkunstadt - FC Vorwärts 2:1 (0:0)

(01.05.2013)
Bitteres Ende für den FC Vorwärts: Dank eines Elfmetergeschenks des Schiedsrichters für den FC Burgkunstadt in der 90. Minute verliert  unsere Mannschaft dieses wichtige Sechs-Punkte-Spiel.  Nur Sekunden später verweigert der „Unparteiische“ der Stark-Truppe einen glasklaren Handelfmeter.

 

FC Burgkunstadt: Aumüller, Hahn, Tremel  (72. Schwarz), Bergmann, Krappmann (82. Göhring), Geldner, Schnapp, Fischer, Kalb, Rauch, Beloch (72. Kunz).
FC Vorwärts Röslau:  Blechschmidt, Heidel  (76. H. Sieg), Smrha, Zakrzewski (64. Neumann), Yavuz, Tamo, Dippold, Benker, Spörl (83. Angachev), Walther, Tonka.
Schiedsrichter: Fenkl, Hafenpreppach . - Zuschauer: 150. - Tore: 51. Min. Smrha 0:1, 75. Min. Geldner 1:1, 90. Min. Kalb 2:1 (Foulelfmeter). Gelb-Rot: Rauch (80.Min/Burgkunstadt) wegen wiederholten Foulspiels.
 
Bis zur 89. Minute war es ein rassiges, kampfbetontes Landesligaspiel, das keinen Sieger verdient gehabt hätte. Dann ein Freistoß aus halblinker Position für die Gastgeber: Als sich der Ball in der Luft befand, ging Daniel Fischer im Röslauer Strafraum zu Boden. Der bis zu diesem Zeitpunkt fehlerfrei  leitende Schiedsrichter zeigte sofort auf Elfmeterpunkt, die Röslauer  waren außer sich. „Wenn man  so einen Elfmeter pfeift, dann ist jede Körperberührung im Strafraum ein Elfer“, verstand Vorwärts-Trainer Rainer Stark ebenso wie auch die zahlreich mitgereisten Vorwärts- Fans die Welt nicht mehr.  Gerald Kalb nahm dieses Elfmetergeschenk dankend an und verwandelte sicher.
Vom Anstoß weg schlugen die Röslauer den Ball hoch in den Burgkunstadter Straufraum. Als ein Akteur der Heimmannschaft das Leder mit der Hand blockte, wartete alles auf den Elfmeterpfiff. Doch der blieb aus, was zu tumultartigen Szenen im Röslauer Lager führte. Anstatt die drei angezeigten Minuten nachspielen zu lassen, pfiff der Schiedsrichter nun sofort ab. Er musste von Platzordnern geschützt in die Kabine geleitet werden.
Ein Stück weit hatten sich die Röslauer die Niederlage auch selbst zuzuschreiben. In der ersten Halbzeit taten sie eindeutig zu wenig, nach dem herrlichen Kopfballtreffer von Jaroslav Smrha nach einem Benker-Freistoß versäumten sie es, den Sack rechtzeitig zuzumachen. Vom Beginn der zweiten Halbzeit bis zu 75. Minute dominierten die Gäste eindeutig das Geschehen, hatten mehrere gute Möglichkeiten. Doch auch die Gastgeber tauchten immer wieder gefährlich vor dem Röslauer Tor aus. Unmittelbar nach dem Ausgleich hatte der Beste Burgkunstädter, Stefan Krappmann, das 2:1 auf dem Fuß. Nach der Ampelkarte für Rauch warf Röslau nochmals alles nach vorne, wollte den Dreier. Doch den sicherten sich die Gastgeber, die ihr Glück kaum fassen konnten.
Diese unglückliche Niederlage wirft den FC Vorwärts im Kampf um den Klassenerhalt wieder ein Stück zurück, zumal der Gegner am Samstag SpVgg SV Weiden heißt .    

Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Nagel 4:2 (4:2)

(30.04.2013)
FC Vorwärts Röslau II  - FC Nagel  4:2 (4:2)

 

FC Vorwärts Röslau II: Grimm, Pereira, Kompas, Yilmaz, Knoblauch, Schindler, H. Sieg, Seidel, Stäudel, Matiaschek, Fischer (eingewechselt: Hasselbacher, Arzberger, Stark)

 

Schiedsrichter:  Wagner, Selb-Plößberg 
 
Zuschauer:  28
 
Tore:  7. Min. Pereira 1:0, 9. Min. Hütter 1:1, 17. Min. H. Sieg 2:1, 24. Min. C. Hilpert 2:2, 26. Min. Matiaschek 3:2, 43. Min. H. Sieg 4:2

 

Mit diesem Erfolg hat sich die Röslauer Zweite endgültig aller Abstiegssorgen entledigt. Nagel dagegen ist mit 17 Punkten noch lange nicht über den Berg. Beide Mannschaften spielten von Beginn an mit offenem Visier und vernachlässigten dabei die Abwehrarbeit. Die frühe Führung nach einem Eckball glichen die Gäste postwendend aus. Als C. Hilpert freistehend die Riesenchance zur Nagler Führung vergab, schlugen die Gastgeber im direkten Gegenzug zu. Bis zur Halbzeitpause sahen die wenigen Zuschauer bereits sechs Tore.  Nach Wiederanpfiff waren Torraumszenen eher Mangelware. Röslau hatte zweimal die große Chance,  das Ergebnis  in die Höhe zu schrauben. Bei den Platzherren gefiel vor allem der quirlige A-Juniorenspieler Bastian Matiaschek.

Landesliga: FC Vorwärts - SV Friesen 1:4 (1:0)

(27.04.2013)

Eine krasse Fehelentscheidung des mittelfränkischen Schiedsrichters bringt Röslau gegen den SV Friesen auf die Verliererstraße. Trainer Rainer Stark kocht vor Wut.

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Zakrzewski, Smrha, Benker, Heidel, Neumann, Tamo, Walther, (70. Spörl), Tonka, Yavuz (79. Knoblauch), Dippold (79. Angachev).

SV Friesen: Walther (46. Kirschbauer), Zwosta, Roger, Mayer, Beetz, Fugmann (65. Koch), Schubart, Hurec, Lindner (84. Baumann), Woitschitzke, Dalke.

Zuschauer: 120. – Schiedsrichter: Gonzales (Windsbach) traf einige merkwürdige Entscheidungen. – Gelb-rote Karte: Smrha (53./Vorwärts). – Tore: 25. Min. Tonka 1:0, 53. Min. Beetz (Handelfmeter) 1:1, 55. Min. Schubart 1:2, 71. Min. Lindner 1:3, 75. Min. Hurec 1:4.

 

Bis zur 53. Minute verlief die Auseinandersetzung auf der Röslauer „Hut“ ausgeglichen, dann kippte sie zu Gunsten des Tabellendritten. Auslöser dazu war der völlig überzogene Platzverweis von Jaroslav Smrha, der sich einen von Fugmann abgefeuerten Ball im Strafraum beim Klärungsversuch  im Fallen selbst an den Oberarm schoss. „Der verhängte Elfmeter war berechtigt, der Platzverweis nicht“, räumte auch Gästecoach Christoph Böger ein. „Wir sind fürchterlich betrogen worden, das war nie und nimmer eine gelb-rote Karte. Erst nach diesem Knackpunkt waren die Gäste besser. Vor der Pause hätten wir den Sack zumachen können“, meinte weit nach dem Schlusspfiff noch  überaus erregter Vorwärts-Trainer Rainer Stark. Mit dem Röslauer Trainer waren sich nahezu alle Beobachter auf der Hut einig: den Elfmeter kann man geben, die Ampelkarte – Smrha war in der ersten Halbzeit nach einem Foulspiel bereits verwarnt – war eine krasse Fehlentscheidung.

 

 In Unterzahl wurden die Hausherren dann vom unter Volldampf fahrenden „Friesener Frankenwaldexpress“ überrollt. „Die Hausherren waren mit dem 1:4 gut bedient, denn wir haben noch etliche hochkarätige Chancen ausgelassen“, behauptete SV-Trainer Böger.

Die mit Bayernliga-Aufstiegsambitionen versehenen Gäste drückten sofort aufs Gaspedal. Die erste Chance eröffnete sich jedoch der Vorwärts-Truppe. Walther köpfte den Ball aber auf den Rücken von Meyer. Wenig später klärte Smrha im letzten Moment vor dem durchgebrochenen Lindner. Es gab Szenenwechsel im Minutentakt und diese hielten die frierenden Fans bei Laune. In der 22. Minute drohte den Einheimischen Schaden. Beetz schickte Fugmann, der hatte freie Bahn, Keeper Blechschmidt verkürzte geschickt den Winkel und Fugmann zielte daneben. Als Benker kurz darauf das Spielgerät per Freistoss in den Fünfmeterraum sandte, blieb Torhüter Walther auf der Linie kleben, Tonka war zur Stelle und markierte mit dem Kopf das 1:0. Riesendusel hatten die Gastgeber drei Minuten danach. Nach einem abgewehrten Eckball landete das Leder bei Fugmann, der hielt volley drauf und traf die Latte. Nach weiteren interessanten, aber nicht torgefährlichen Aktionen beider Teams, eröffnete sich Walther in der 37. Minute die große Chance zum 2:0.Er zielte jedoch flach am langen Eck vorbei. Bei den meist steil vorgetragenen Friesener Angriffen musste die Vorwärts-Abwehr höllisch aufpassen, stand allerdings mit dem wieder mitwirkenden Zakrzewski ziemlich sicher.

„Wir sind heiss aus der Halbzeit gekommen. Ich habe meinen Jungs gesagt, da geht noch was“, liess SV-Coach Böger wissen. Mit dem auf die linke Aussenbahn beorderten Fugmann kam mehr Leben in die Gästeaktionen und sofort brannte es lichterloh bei Röslau. Bei einem Fugmann-Freistoß musste Blechschmidt nachfassen und Beetz vergab den Ausgleich. Friesen eilte über den Rasen, man merkte, dass die Gäste unter der Woche pausiert hatten. Dann kam die 53. Minute und danach war nichts mehr wie zuvor. Die eiskalte Luft auf der „Hut“ knisterte, die Vorwärts-Anhänger waren außer sich. Schiedsrichter Gonzales war nun der Buhmann und musste sich einiges anhören.

SV-Regisseur Fugmann, hatte stets freie Bahn, servierte auf Schubart und der vollendete  zum 1:2.  Nachdem Koch und Schubart nicht getroffen hatten, nutzte Lindner einen Blitzkonter zum 1:3. Schubart eilte danach mit Siebenmeilenstiefeln los, fand Hurec und dem gelang mühelos das 1:4. In der Schlussphase hämmerte Dalke einen Freistoss ans Lattenkreuz und Schubart blieb frei an Blechschmidt hängen.     R.C.

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - SV Friesen 1:4 (1:0)

Landesliga: FSV Bayreuth - FC Vorwärts 1:4 (1:3)

(24.04.2013)

FSV Bayreuth: Tscheuschner, Wagner, Leykauf, Göckes (64. Düngfelder), Kellner, Gilgert (76. Gamp), Bachmaier, Engler, Koßmann (27. Lindthaler), Auner, Wauter.

 

FC Vortwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Heidel, Neumann, Benker (79. Angachev), Spörl (79. Kompas), Walther, Pollak (66. Koblauch), Tonka, Yavuz, Dippold.

 

Zuschauer: 90. – Schiedsrichter: Krug (Estenfeld), leitete souverän.

 

Tore: 8. Min. Tonka 0:1, 15. Min. Auner 1:1, 24. Min. Benker 1:2, 26. Min. Tonka 1:3, 89. Min. Walther 1:4.

 

Das war ein hochverdienter Sieg der Stark-Truppe. Bei etwas mehr Schussglück und Abgeklärheit hätte die Vorwärts-Truppe den Wagnerstädtern auch ein halbes Dutzend Treffer aufbrummen können. Die Entscheidung über die Vergabe der drei äußerst wichtigen Punkte fiel Mitte der ersten Halbzeit, als die Gäste innerhalb von 120 Sekunden auf 3:1 davon zogen. Von diesem Doppelschlag erholten sich die Hausherren nicht mehr.  Röslau hat nun 36 Punkte ist auf Rang 13 vorgerückt – die beste Platzierung seit Moanten.

 

Vorwärts-Coach Rainer Stark. „Das waren verdiente drei Punkte, mehr gibt es nicht, die Punkte zählen und nicht die Tore, die wir ausgelassen haben. Für beide Teams ging es ums Überleben, das hat man gemerkt. Uns ist die verletzungsbedingte Auswechslung entgegen gekommen.Dieser Sieg war wichtig, jetzt können wir total beruhigt ins Heimspiel gegen Friesen marschieren.“

Beide Teams begannen nervös, denn sie wollten beide gewinnen und deshalb schlichen sich so manche Pannen ein. Nach drei Minuten hätte der FSV führen können, wenn Auner sich nicht verhaspelt hätte. Nach dieser Schrechsekunde waren die Gäste am Drücker. Walther zielte in guter Position daneben, aber gleich darauf durfte Röslau jubeln. Spörl legte ein Top-Solo auf den Rasen, bugsierte das Leder zu Tonka und der markierte das 1:0 für Vorwärts. Es ging deftig weiter, denn auch der FSv bekam wieder eine Chance, aber Gilgert vergab. Kurz darauf scheiterte Kellner freistehend am linken Bein des vorzüglich reagierenden Blechschmidt im Röslauer Kasten. Nach einer Viertelstunde wurden die Platzherren für die Arbeit belohnt. Auner nahm aus spitzem Winkel Mass und traf zum Ausgleich. Auslöser zu diesem Treffer war ein Patzer von Heidel.

Die Gäste zeigten bei diesem Einschlag keine Wirkung, sondern marschierten. Innerhalb von 120 Sekunden waren die Fronten geklärt. Zunächst gelang Benker per Sonntagsschuss ein wunderschönes Tor zum 2:1, danach nutzte Tonka eionen Service von Benker zum 3:1. Bayreuth war schwer getroffen und wackelte bedenklich.

Nach der Pause tat sich zunächst nicht viel auf beiden Seiten, die Partie plätscherte dahin. In der 60. Minute scheiterte Walther aus spitzem Winkel am Stiefel von Göckes. Danach folgte eine unnötige Blechschmidt-Einlage. Er lieferte sich mit Lindthaler ein Privatduell. Mitte der zweiten Halbzeit hätte Röslau den FSV in Grund und Boden schiessen können, tat es aber nicht. Tonka, Walther und Yavuz (Latte) leisteten sich Fahrkarten oder trafen das Spielgerät nicht richtig. Bayreuth war zu diesem Zeitpunkt bereits am Boden. Nur noch einmal tauchten die Solter-Schützlinge gefährlich vor dem Vorwärts-Kasten auf, aber Blechschmidt drehte den von Menzel abgefeuerten Ball um den Pfosten. In den Schlusssekunden noch ein Sahnehübchentreffer. Abschlag Blechschmidt, Tonka schnappt sich den Ball, legt quer auf Walther und der setzt mühelos den Schlusspunkt.                    Rainer Cyris

Foto zu Meldung: Landesliga: FSV Bayreuth - FC Vorwärts 1:4 (1:3)

Landesliga: FC Vorwärts Röslau - SV Buckenhofen 1:4 (1:1)

(20.04.2013)
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Yavuz, Neumann, Smrha, Sieg (76. Knoblauch), Tamo (56. Pollak), Dippold, Spörl (67. Heidel), Benker, Walther, Tonka.
SV Buckenhofen: Dinovskyy, Loos (51. Zecho), Viereckl, Woleman, Fath, Schrettenbrunner (66. Schwab), Selmani, Höhlich, Schäferlein, Zollhöfer, Kirsch (82. Mai).
Schiedsrichter: Tobias Späth (Furth im Wald). – Zuschauer: 150. – Tore: 29. Min. Fath 0:1, 36. Min. Walther 1:1, 46.und 59. Min. Min. Selmani 1:2 und 1:3, 77. Min. Fath 1:4. Gelb-Rote Karte: Tonka, Röslau/65.) wegen Reklamierens.
„Irgendwann musste es ja passieren.“ Rainer Stark, Trainer des FC Vorwärts Röslau hakte die deftige und auch in dieser Höhe verdiente Niederlage gegen einen starken SV Buckenhofen nach fünf Siegen und zwei Unentschieden in Folge schnell ab. Unsere volle Konzentration gilt nun dem Nachholspiel am Mittwoch beim FSV Bayreuth“, blickte er bereits wenige Minuten nach dem Abpfiff wieder nach vorne und fügte hinzu: „Das ist ein sechs Punktespiel.“
Die Vorwärtself war im Vergleich zum 2:1-Heimsieg gegen Etzenricht nicht wiederzuerkennen. Vor allem die Hintermannschaft offenbarte an diesem Tag ungewohnte Schwächen. Dies allein auf das Fehlen des Abwehrrecken Lukas Zakrzewski zurückzuführen, wäre zu einfach. Auch das Spiel nach vorne war zu pomadig und durchsichtig.
Ganz anders die Gäste. Sie waren stets einen Tick schneller am Ball, schalteten rasch von Abwehr auf Angriff um, überbrückten mit schnörkellosem Spiel das Mittelfeld, kamen immer wieder gefährlich über die Außen und stürzten so die Röslauer Hintermannschaft von der einen in die andere Verlegenheit. Vor allem den überragende Moritz Fath und Adem Selmani bekamen die Röslauer nie im Griff. Die 1:0-Führung der Gäste nach knapp einer halben Stunde  durch einen Kopfball Faths war die logische Konsequenz. Zu diesem Zeitpunkt hätte Buckenhofen  auch schon höher führen können.
Als sich die ansonsten sattelfeste SV-Hintermannschaft einen Riesenschnitzer leistete, war Markus Walther zur Stelle und markierte den Ausgleich. Nun hatte Röslau seine beste Phase. Tonka (40.) und Smrha (45.) verfehlten mit zwei Kopfbällen nur haarscharf das Tor.
Der Knackpunkt des Spiels war sicher die 46. Minute. Nur zehn Sekunden nach Wiederanpiff stand es 1:2. Einen von Christian Neumann und Jaroslav Smrha wohl gemeinsam verschuldeten zu kurzen Rückpass auf den erneut starken Torhüter Blechschmidt erlief sich Adem Selmani und sorgte mit seinem Tor für einen Schockzustand im Röslauer Lager. Ironie des Schicksals: Röslau hatte die Platzwahl verloren und damit bereits in der ersten Halbzeit Anstoß. In der zweiten Halbzeit hätte Buckenhofen anstoßen müssen, was Schiedsrichter Späth, der ohnehin nicht seinen besten Tag hatte, übersah. Er verweigerte der   Vorwärtself in der ersten Halbzeit beim Stand von 0:0 zudem  einen klaren Handelfmeter.
Doch am Schiedsrichter lag es sicher nicht, dass Röslau an diesem Tag nicht in Tritt kam. Auch dem 1:3 und dem 1:4 – ein herrlicher Volleyschuss von Fath – waren krasse Abwehrfehler vorausgegangen. Dass in der 65. Minute Ertac Tonka wegen Reklamierens die Ampelkarte sah, passte an diesem Tag ins Bild.
Der Buckenhofener Trainer Rainer Gerlitz sprach am Ende wie auch sein Röslauer Kollege Rainer Stark von einen verdienten Sieg. „Wir haben heute richtig gut Fußball gespielt, ruhig kombiniert und uns viele Torchancen herausgespielt“, lobte Gerlitz seine Jungs. „ Selbst den Rückpass unmittelbar nach der Pause habe seine Mannschaft erzwungen“. Gerlitz‘  einziger Kritikpunkt: „Aus den vielen Chancen in der ersten Halbzeit haben wir zu wenig Tore gemacht.“ Höhepunkt  war seiner Meinung nach  der Volleyschuss von Moritz Fath zum 4:1. Von den Röslauern, die zuletzt eine tolle Serie hingelegt hätten, sei er enttäuscht gewesen.
Für den FC Vorwärts war es die höchste Heimniederlage in dieser Landesliga-Saison.

Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Hohenberg-Schirnding 3:1 (2:1)

(20.04.2013)
Röslau II: Grimm, Pereira, Gruhn, Kompas, Yilmaz, Knoblauch, Stäudel, Seidel, Müller, Matiaschek, Fischer (eingewechselt: Maier, Stark, Schindler).

 

Schiedsrichter: Kutschenreuther (Wackersberg); Zuschauer: 35; Tore: 6. Min. L. Müller 1:0, 14. Min. S. Müller 1:1, 17. Min. Stäudel 2:1, 60. Min. Knoblauch 3:1.  
 
Nach drei sieglosen Spielen kehrte die Landesliga-Reserve gegen keineswegs enttäuschende Gäste in die Erfolgsspur zurück. Nach einem Freistoßknaller von Milan Kompas staubte Lukas Müller zur frühen Führung ab. Doch nur acht Minuten später gelang Sven Müller der Ausgleich. Wiederum nur drei Minuten später brachte Alexander Stäudel seine Mannen per Kopf in Führung. Den schönste Röslauer  Spielzug schloss Sebastian Knoblauch  in der 60. Minute zum 3:1 ab. Die Gäste hatten noch mehrere gute Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung, versagten aber vor dem Röslauer Tor.

Kreisklasse: FC Schwarzenbach/Saale - FC Vorwärts II 2:0 (1:0)

(18.04.2013)
FC Vorwärts II: Grimm, Pereira, Gruhn, Kompas, Stäudel, Seidel, Knoblauch, Matiaschek, Schindler, Pollak, Fischer  (eingewechselt Müller, Stark).

 

Schiedsrichter: Dotzauer (FC Krötenbruck) leitete ordentlich, verweigerte aber der Vorwärtself in der ersten Halbzeit einen glasklaren Foulelfmeter; Zuschauer: 50; Tore: 25. Min. 1:0, 94. Min. 2:0.

 

Diese Niederlage - die dritte in Folge - war überflüssig wie ein Kropf. Die „Zweite“ zeigte auf dem  holprigen Schwarzenbacher  Platz  ihr bislang bestes Spiel im Jahr 2013, wurde dafür aber nicht belohnt, weil sie vor allem in der zweiten Halbzeit reihenweise gute Chancen ausließ. Die Vorwärtself war nahezu über die gesamte  Distanz  die spielbestimmende Mannschaft. Die Abwehr mit Milan Kompas als Libero stand sicher, ließ nur wenig zu. Und wenn etwas durchkam, war Keeper Christoph Grimm zur Stelle. Einzige Ausnahme war die 25. Minute, als den Gastgebern durch eine Unachtsamkeit die glückliche Führung gelang. Und dieses 1:0 verteidigten die Schwarzenbacher bis zum Schluss geschickt und blieben bei Kontern gefährlich. Ein solcher führte in der vierten Minute der Nachspielzeit zum alles entscheidenden 2:0.
Fazit: Röslau hat das Spiel vor allem nach der Halbzeit verloren. Seidel, Knoblauch und Fischer boten sich alleine zwischen der 46. und 60. Minute hochkarätige Chancen zum Ausgleich. Doch es fehlte bis zum Schlusspfiff die Kaltschnäuzigkeit und die Durchschlagskraft. Das muss am Samstag gegen den FC Hohenberg-Schirnding besser werden.

Landesliga: FC Vorwärts - SV Etzenricht 2:1 (0:0)

(17.04.2013)
Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Zakrzewski (71. Neumann),  Sieg, Benker (70. Heidel), Tamo, Spörl, Tonka, Walther (84. Pollak), Yavuz, Dippold.
SV Etzenricht: Prölls, Wendl, Jakob, Luff, Plössner, Fuchs (69. Dietl), Herrmann, Becker, Mosin (46. Schumacher), Graf (75. Pasieka), Kummer.
Schiedsrichter: Voll (Kleuckheim-Kehlbachgrund) leitete souverän. – Zuschauer: 250. – Tore: 56. Min. Walther 1:0, 59. Min. Graf 1:1, 79. Min. Tonka 2:1.
 
Das war eine rassige Landesligapartie. Beide Mannschaften servierten den Zuschauern im BD|Sensors-Sportpark Tempofußball, Torraumszenen und drei Treffer. Dass sich am Ende die Waage zu Gunsten der Stark-Truppe neigte, war keineswegs unverdient. Der FC Vorwärts kämpfte bis zum Umfallen, ließ den schnellen Ausgleich des Favoriten regungslos an sich abprallen und schlug zurück. Heimkehrer Ertac Tonka konnte sich auf der „Hut“ als „Mister Wunderbar“ feiern lassen, denn er markierte den Siegtreffer. Der „Star“ des Spiels war er allerdings nicht allein, der war die gesamte Vorwärts-Truppe. Röslau ist seit sieben Partien ungeschlagen und hat den Gefahrenbereich der Nordostliga hinter sich gelassen. Etzenricht kassierte  nach fünf Siegen in Folge seine siebte Saisonniederlage.
Vorwärts-Trainer Rainer Stark war nach dem Abpfiff überaus glücklich: „Das war ein auf absolut hohem Niveau stehendes Landesligaspiel von beiden Mannschaften. So etwas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Nach 25 Minuten hatten wir den starken Gegner im Griff und haben uns mit dem 1:0 belohnt. Der Ausgleich war ärgerlich und unnötig. Dieser Treffer hat jedoch keine Spuren hinterlassen. Wir haben uns zurück gekämpft und haben das 2:1 erzielt. Was mich besonders beeindruckt. Ich wechsle ein und wir werden noch stärker. Das ist phänomenal und beeindruckend.“
Der Tabellenzweite legte sich vom Anpfiff weg mächtig ins Zeug und fackelte mit dem Abschluss nicht lange. Deswegen kam wiederholt Schwerstarbeit auf die Vorwärts-Abwehr zu. In der achten Minute hatte Fuchs freistehend die SV-Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am herauseilenden Blechschmidt. Kurze Zeit später erging es Mosin ebenso. In der 19. Minute folgte die erste gefährliche Röslauer Aktion. Tamo servierte und  Smrhas Kopfball segelte nur knapp vorbei. Die Platzherren befreiten sich allmählich vom Druck der Oberpfälzer, fanden die richtige Antwort und verschafften sich Respekt. Zittern musste der heimische Anhang, als Graf an Smrha vorbeizog, aber den vorzüglichen Blechschmidt erneut nicht überwinden konnte.  Sekunden vor dem Pausenpfiff wehrte SV-Keeper Prölls einen maßgerechten Kopfball von Zakrzewski gekonnt ab.
In den zweiten 45 Minuten brachten die Gäste Routinier Schumacher. Mit diesem Schachzug wollten sie die Punkte aus Oberfranken entführen, hatten aber die Moral der Fichtelgebirgler falsch eingeschätzt. Der SV-Lenker machte sich auch sofort mit einem Kopfball bemerkbar.  Die Gäste rannten wieder an, Vorwärts wackelte einige Zeit, fand aber den Faden wieder. Als Benker marschierte und vors Tor servierte, stand Walther goldrichtig und staubte ab. Der Jubel in Röslauer Lager war verständlich.
Man musste aber schnell einen Dämpfer zur Kenntnis nehmen. Die Vorwärts-Abwehr brachte den Ball nicht weg, Schumacher setzte nach und Graf erzielte mit einem verdeckten Schuss den Ausgleich.
Wer nun dachte, die Hausherren würden in die Knie gehen, wurde eines Besseren belehrt. Bevor die zweite Jubelwelle über die „Hut“ zog, eröffnete sich Fuchs eine Möglichkeit, aber er zielte weit daneben. Dann kam die 79. Minute. Spörl startete ein Solo, servierte auf Walther und der leitete das Spielgerät volley auf Tonka weiter. Dessen erster Versuch landete am Stiefel von Schlussmann Prölls. Von dort prallte Tonka die Kugel nochmals vor die Füsse und diesmal bugsierte er diese in die Maschen. In der restlichen Spielzeit wollten die Gäste noch retten, was nicht mehr zu retten war, denn die verstärkte Vorwärts-Abwehr erwies sich nun als echter Fichtelgebirgsgranit.              Rainer Cyris

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - SV Etzenricht 2:1 (0:0)

Landesliga: TSV Nürnberg-Buch - FC Vorwärts 1:1 (1:0)

(14.04.2013)
TSV Nürnberg-Buch: Kosuchowski,  Marciano  (76. Scherzer), Metz (88. Ell), S. Fleischmann, C. Fleischmann, Reichel, E. Hulm, U. Brehm, Hofmann, Oertel (67. Kett), Riese.
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Yavuz, Smrha, Zakrzewski, Sieg, Dippold, Tamo, Benker (80. Heidel), Spörl (72. Neumann), Walther,  Tonka (88. Pollak).
Schiedsrichter: Bernd Brand (Gerolzhofen), leitete gut; Zuschauer: 150 (darunter 18 Röslauer). -  Tore: 39. Min. Brehm 1:0, 64. Tonka 1:1 (Foulelfmeter).
 
Mit einem leistungsgerechten Unentschieden endete bei herrlichem Frühlingswetter das Landesliga-Spiel auf der schönen Anlage des TSV Buch  in der Nähe des Nürnberger Flughafens, genauer gesagt im Nürnberger Knoblauchsland. Die Bucher hatten in den vorausgegangenen zwölf Spielen nur einmal verloren; zuletzt gewannen sie ihre drei Heimspiele gegen Dergahspor, Pegnitz und Friesen jeweils mit 2:1. Die Vorwärtself war also gewarnt vor der Heimstärke der Gastgeber. Und entsprechend engagiert trat die Stark-Truppe auf.
Schon nach vier Minuten hatte Mohamed Tamo nach einem Eckball die Riesenchance zur Röslauer Führung. Doch frei stehend vor Torhüter Kosuchowsk traf er den Ball nicht richtig. Kurze Zeit später
später stand C. Fleischmann nach langem Einwurf alleine vor Blechschmidt, drosch das Leder aber über den Kasten. Dann waren wieder die Röslauer an der Reihe: Markus Walther zog in der 17. Minute  aus halblinker Position ab, doch der Bucher Torhüter lenkte mit einer Glanzparade den Ball um den Pfosten. So ging es weiter rauf und runter - , bis zur 39. Minute. Als Jaroslav Smrha im Zweikampf gegen einmal Hulm den Kürzeren zog, passte der Bucher in die Mitte zum freistehenden Brehm. Und der hatte der hatte  keine Mühe, zur 1:0-Führung einzuschieben.
In der 41. Minute hatten die mitgereisten Röslauer Fans den Torschrei auf den Lippen: Ein Freistoß von Tonka aus knapp 20 Metern sprang von der  Querlatte zurück ins Feld.Hier fehlten Millimeter zum Ausgleich.
Mit einer großen Portion Wut in Bauch kam die Vorwärtself aus der Kabine. Sie drängte nun mit Macht auf den Ausgleich. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Bucher Tor. In der 54. Minute hatte Ertac Tonka die große Ausgleichschance, als nach einer Ecke der Ball bei  ihm landete. Offensichtlich war der  Röslauer Stürmer zu überrascht, brachte den Ball nicht im leeren Tor unter.
Die Vorwärtself blieb in der Folge  vor allem bei Ecken und Freistößen gefährlich.  In der 64. Minute war es so weit: Nach einem Freistoß prallten der Bucher Torhüter und Markus Walther neben dem Torpfosten zusammen – der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Ertac Tonka ließ sich die Chance nicht entgehen und vollstrecke zum längst überfälligen Ausgleich.   Röslau wollte nun mehr, und beinahe hätte es auch geklappt. In der 82. Minute lief Markus Walther ganz alleine aufs Bucher Tor. Als er im Strafraum den Keeper noch umspielen wollte, schnappte sich dieser den Ball. In der Schlussphase hatten auch die Gastgeber noch zwei gute Möglichkeiten. Die größte bot sich C. Fleischmann in der Nachspielzeit, doch mit einer Wahnsinnsparade lenkte Sebastian Blechschmidt den Ball um den Pfosten.
Alles in allem ein leistungsgerechtes Unentschieden, mit dem beide Vereine gut leben können.

Landesliga Nordost: TSV Neudrossenfeld - FC Vorwärts 0:3 (0:0)

(10.04.2013)
TSV Neudrossenfeld: M. Küfner – Mayr, Ermer (68. Kempf), Zapf, Taubenreuther, Lattermann, Diwersi, Lutz, Moore (79. Widmaier), H. Küfner (66. Konradi), Engelmann.
 
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Heidel (60. Benker), Smrha, Spörl (86. Kompas), Sieg, Walther, Neumann (60. Yavuz), Zakrzewski, Tamo, Tonka, Dippold.
 
Schiedsrichter: Geuß, Haßfurt/Sylbach, leitete souverän. - Zuschauer: 80. 
Tore: 65. und 88. Min.  Tonka 0:1 und 0:2, 92. Min. Walther 0:3.-    
Gelb-Rot:  Taubenreuther (TSV/85.) wegen Unsportlichkeit.
 
Wer seine Chancen nicht nutzt, der wird am Ende bestraft. Diese leidvolle Erfahrung musste der TSV Neudrossenfeld gegen den FC Vorwärts machen. Die Gastgeber vergaben in der zweiten Halbzeit mindestens drei sogenannte Hundertprozentige. Auf der anderem Seite schlug der FC Vorwärts eiskalt zu.
Der Reihe nach: In der ersten Halbzeit erspielte sich die Mannschaft von Rainer Stark ein leichtes optisches Übergewicht, ohne nur einmal richtig gefährlich vor dem Neudrossenfelder Tor aufzutauchen. Auch die Gastgeber brachten nach vorne wenig Zählbares zustande. In der 40. Minute wurde es das erste Mal richtig ernst für den FC Vorwärts. Als die Röslauer Hintermannschaft fälschlicherweise auf Abseits spielte, lief plötzlich ein Neudrossenfelder alleine auf Torhüter Blechschmidt zu. Der konnte nur noch durch ein Foul im Strafraum Schlimmeres verhindern. Die Folge: Gelbe Karte und Elfmeter. H. Küfner legte sich den Ball zurecht und fand anschließend in Blechschmidt seinen Meister, der den schwach getretenen Elfer sicher hielt. Dies  war wohl die Schlüsselszene in diesem Spiel.
In der Phase, als Neudrossenfeld in der zweiten Halbzeit auf das erste Tor drängte, fiel die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung für Röslau. Der eingewechselte und stark aufspielende Tobias Benker setzte gekonnt Markus Walther in Szene, der legte den Ball quer zu Ertac Tonka – 0:1. Die beiden weiteren Vorwärtstreffer resultierten als lupenreinen Kontern, die das Sturmduo Walther-Tonka hervorragend abschloss.
Trainer Rainer Stark war nach der Partie überglücklich über den vierten Auswärtssieg unter seiner Regie in Folge: „Wir hatten heute das Glück des Tüchtigen.“ Seine  Mannschaft  habe sehr gut in der Defensive gestanden, „unser Keeper war überragend“. Mit dieser Motivation könne der FC Vorwärts den Klassenerhalt schaffen, schaute er optimistisch in die Zukunft.

Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Marktleuthen 2:6 (1:3)

(07.04.2013)
FC Vorwärts II: Grimm, Yilmaz, Knoblauch, Gruhn, Söllner,Schindler,  Stäudel, Seidel, Angachev, Kompas, Fischer (eingewechselt Stark, S. Hasselbacher))
 
Schiedsrichter: Fuchsstadt, FFC Hof; Zuschauer: 130; Tore: 3. Min Angachev 1:0, 8. Min. Lapschin 1:1 (Foulelfmeter), 13. Min. Fleißner 1:2, 20. Min. Lapschin 1:3, 53. Min. Stäudel 2:3, 55. Min. Lapschin 2:4, 75. Min. M. Höppler 2:5, 89. Min. Thumser 2:6. Gelb-Rote Karte: Kompas, Röslau (63.).

 

Der FC Vorwärts , der sein „Heimspiel“ auf dem Schulsportplatz in Marktleuthen austrug, war  gegen den Spitzenreiter chancenlos. Dabei hatte für das Team von „Fritzl“ Seidel  alles optimal begonnen: Mitko Angachev erzielte nach einem herrlichen Spielzug mit seinem ersten Ballkontakt in seinem ersten Spiel für Röslau gleich die Führung. Doch die Röslauer Freude währte nicht lange: Lapschin traf fünf Minuten später vom Elfmeterpunkt. Bei der Marktleuthener Führung durch Fleißner übersah der Schiedsrichter eine klare Abseitsstellung. Dennoch: Die schnellen Marktleuthener Stürmer stürzten die überforderte Röslauer Hintermannschaft von der einen in die andere Verlegenheit. Als Torhüter Christoph Grimm in der 27. Minute einen Foulelfmeter von Lapschin hielt, ging nochmals ein Ruck durch die Röslauer Mannschaft. Die Folge war ein Pfostentreffer von Alexander Fischer. Nach der Pause keimte nochmals kurz Hoffnung im Röslauer Lager auf, als Stäudel einen Freistoß aus 16 Metern versenkte. Doch schon zwei Minute später stellte Lapschin den alten Abstand wieder her. Am Ende wurde Röslau dann doch etwas unter Wert geschlagen.           

Landesliga: FC Vorwärts - Dergahspor Nürnberg 0:0

(06.04.2013)
Der FC Vorwärts Röslau erkämpfte sich in der Fußball-Landesliga Nordost gegen Dergahspor Nürnberg einen Punkt. Das Unentschieden geht Ordnung. In der Schlussphase vergaben beide Mannschaften je eine Großchance.

 

FC Vorwärts: Blechschmidt, Yavuz, Zakrzewski, Smrha, Sieg, Dippold, Tamo, Benker (72. Heidel), Spörl (84. Neumann), Tonka, Walther (88. Knoblauch)

 

Dergahspor: Memet, Destani, Achmet (27. Amtmann), Eck, Caglar, Turan, Bilici, Nemetz (81. Aydin), Calisir, Boxler, Köseoglu (73. Ozan).

 

Schiedsrichter: Gebhardt (DJK-SV Rettenbach), leitete souverän. - Zuschauer: 150 (in Marktleuthen).

 

Da im heimischem BD-Sensors-Sportpark immer noch Eis und Schnee liegen, hat der FC Vorwärts sein erstes Heimspiel nach der langen Winterpause auf dem Schulsportplatz in Marktleuthen ausgetragen, und das durchaus mit Erfolg. Gegen den Favoriten aus Nürnberg holte die die Stark-Truppe einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf.  
Auf dem engen Platz, der den Nürnbergern überhaupt nicht schmeckte, entwickelte sich von Beginn an ein kampfbetontes Spiel. Die ersten Akzente setzte Röslau, erspielte sich eine leichte Feldüberlegenheit. Dies erkannte Dergahspor-Trainer Erman Chamza und brachte mit Sascha Amtmann einen weiteren Abwehrspieler.  Richtig gute Chancen waren jedoch hüben wie drüben Mangelware. Das Geschehen spielte sich vorwiegend im Mittelfeld ab. Die beiden Torhüter verlebten einen ruhigen Nachmittag. Die beste Röslauer Chance  in der ersten Halbzeit hatte Smrha; sein Kopfball ging knapp am Tor vorbei.
In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Beide Mannschaften lieferten sich weiterer einen Kampf auf Biegen und Brechen, die spielerischen Elemente bleiben dabei auf der Strecke. Etwas Feuer kam erst in der Schlussphase ins Spiel. Der eingewechselte Röslauer Johannes Heidel hatte zwei Mal die Führung auf dem Fuß. In der 82. Minute schloss er zu überhastet an. In der  90. Minute setzte er sich wieder auf der rechten Seite durch. Doch anstatt auf die in der Mitte völlig freistehenden Ertac Tonka und Christian Neumann zu passen, versuchte es Heidel selbst und scheiterte am Torhüter. Das hätte sich beinahe noch gerächt. In der Nachspielzeit brachte Berkan Caglar das Kunststück fertig, nach einem Freistoß in den Strafraum freistehend vor Torhüter Blechschmidt den Ball am Tor vorbeizuschießen. Nach dieser Schrecksekunde für Röslau pfiff der souverän leitende Schiedsrichter ab.

Landesliga Nordost: TSV Thiersheim - FC Vorwärts Röslau 0:3 (0:0)

(02.04.2013)
TSV Thiersheim: Karnitzschky, Bartek,  Seidel, Mi. Walther (73. Min. Hartbauer), Cernousek, Vates, D. Walther, Sycha, Siniawa, Nedbaly, Damrot.
 
FC Vorwärts  Röslau:  Blechschmidt, Yavuz, Smrha, Zakrzewski, Sieg, Benker (80. Min. Neumann), Dippold, Tamo, Spörl (73. Min. Pollak), M. Walther, Tonka (73. Min. Heidel).
 
Schiedsrichter:  Balk (SF Ursulapoppenricht) leitete hervorragend; Zuschauer: 300. - Tore: 63. Min. Tonka 0:1, 76. Min. Heidel 0:2, 90. Min. M. Walther 0:3. - Gelb-Rote Karte: Vates (91.) wegen wiederholtem Foulspiel.
 
Der TSV Thiersheim bleibt der Lieblingsgegner des FC Vorwärts Röslau. Dank einer überragenden Leistung von Torhüter Sebastian Blechschmidt in den entscheidenden Situationen und einer großen Portion Kaltschnäuzigkeit gewann die Mannschaft von Rainer Stark  nicht unverdient auch dieses Derby vor etwa 300 Zuschauern. Freilich fiel der Sieg vielleicht am Ende um ein oder zwei Tore zu hoch aus. Entscheidend für die Vorwärtself war, nach einer so langen Pause erfolgreich in die Restsaison zu starten, und das ist, zumindest vom Ergebnis her, eindrucksvoll gelungen.
 
„Dieser Sieg war eminent wichtig“, freute sich nach dem Abpfiff ein überglücklicher Trainer Rainer Stark. Sein Gegenüber Roman Pribyl dagegen ärgerte sich über die vergebenen Chancen seiner Elf.
 
Auf dem für die Jahreszeit relativ gut zu bespielenden Thiersheimer Rasen entwickelte sich von Beginn an eine hart umkämpfte Partie mit wenigen spielerischen Höhepunkten. Es war Abstiegskampf pur. Die Vorwärtself war in der ersten Halbzeit leicht feldüberlegen, hatte aber nur eine gute Chance durch Tonka. Auch auf Seiten der Gastgeber sprang ebenfalls nichts Zählbares heraus. Nedbaly hatte nach etwa 20  Minuten wohl die größte Möglichkeit für Thiersheim.
 
Nach dem Seitenwechsel machte der TSV  zunächst mächtig Druck, drängte auf die Führung. Gleich nach der Halbzeit konnte sich Torhüter Sebastian Blechschmidt das erste Mal so richtig auszeichnen, zwei weitere Glanztaten  sollten folgen. Zu diesem Zeitpunkt sicher überraschend gelang der Vorwärtself die Führung: Ertac Tonka traf aus sieben Metern aus der Drehung heraus. Der Ball sprang von der Unterkante der Latte ins Tor. Röslau zog sich jetzt zurück und lauerte auf Konter. Der kurz zuvor eingewechselte Johannes Heidel war in der 76. Minute zur Stelle und traf  zum vielumjubelten 2:0. Nun war das Spiel gelaufen. Röslau spielte sein Pensum herunter, Thiersheim hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen. In der 82. Minute hatte Markus Walther das 3:0 auf dem Fuß, doch er scheiterte freistehend an Torhüter Karnitzschky. Als der überragende Mohamed Tamo im Strafraum von Vates nur durch ein Foul gebremst werden konnte, zeigte der hervorragend leitende Schiedsrichter sofort auf den Punkt. Markus Walther ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zum 3:0-Endstand.

Testspiel: JFG Oberes Egertal - JFG Hochfranken Selb 1:5 (1:4)

(17.03.2013)

B-Jugend Testspiel


Auf dem Kunstrassenplatz in Franzensbad bestritt unsere B-Jugend vor dem Beginn der Punkterunde ein Testspiel gegen die JFG Hochfranken Selb. In der ersten Halbzeit erarbeitete sich Selb durch eine bessere Spielanlage eine 4:1 Führung. In der zweiten Halbzeit hatten sich die Egertaler dann aber besser auf den Kunstrassenplatz eingestellt und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Allerdings fiel trotzdem nur noch ein Tor, obwohl unsere Jungs noch 3 gute Chancen erspielen konnten - nur traf man an diesem Tag einfach nicht ins Tor. Dennoch war es für Spieler und Betreuer eine schöne Erfahrung b.z.w. Ausflug.

 

Bericht: Jugendleiter G. Zimmermann

Foto zu Meldung: Testspiel: JFG Oberes Egertal - JFG Hochfranken Selb 1:5 (1:4)

Testspiel: FC Vorwärts - SpVgg Selbitz 2:3 (1:2)

(17.03.2013)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Yavuz, Knoblauch, Zakrzewski, Sieg, Dippold, Tamo, Benker (66. Min. Heidel), Spörl, Walther (60. Min. Pollak), Tonka.

Tore: 24. Min. Bächer 0:1, 29. Min. Benker 1:1, 34. Min. Bächer 1:2, 57. Min. Persigehl 1:3, 81, Min. Tonka 2:3.

Der FC Vorwärts lieferte  dem Bayernligisten auf dem herrlichen Kunstrasenplatz in Eger von Anfang an einen offenen Kampf. Das Spiel verlief über weite Strecken ausgeglichen. In der 25. Minute nutze Markus Bächer nach einem Einwurf eine Unachtsamkeit in der Röslauer Hintermannschaft  zur Führung. Fünf Minuten später gelang der Vorwärtself nach einem unerlaubten  Rückpass der  Selbitzer zum Torhüter der Ausgleich: Lukas Zakrzewski  zog aus sieben Metern nicht etwa ab, sondern legte den Ball quer zu Tobias Benker, der an der Mauer vorbei zum 1:1 einschob. Nur fünf Minuten später ging der Bayernligist nach einem missglückten Querpass der Röslauer erneut in Führung.

Nach dem Seitenwechsel hatte Selbitz seine beste Phase und machte mächtig Druck. Dem 3:1 durch Persigehl war allerdings ein klares Stürmerfoul vorausgegangen, das der Schiedsrichter nicht ahndete. Mit zunehmender Dauer fand  Röslau zurück ins Spiel und drängte vehement auf den Anschlusstreffer. Der gelang Ertac Tonka  in der 81. Minute.  Nun wollte die Truppe von Rainer Stark  mehr. Bei einem Konter der Selbitzer in der 84. Minute entschied der Schiedsrichter korrekt auf Elfmeter. Fabian Gabler trat an und scheiterte an Torhüter Sebastian Blechschmidt, der den Ball an den Pfosten lenkte. In den den letzten fünf Minuten gab es noch mehrere turbulente Szenen im Selbitzer Strafraum, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen.

Für beide Mannschaften war es nochmals ein guter Test vor der hoffentlich bald beginnenden Punkterunde. Schade, dass sich der Selbitzer Christopher Kuhnlein in der 20. Minute ohne gegnerische Einwirkung  am Oberschenkel  schwer verletzte: Bei einem Laufduell rutsche er vom Kunstrasen über den gepflasterten Weg in eine Baugrube und kam dort unglücklich zu Fall. Der FC Vorwärts wünscht dem Spieler schnelle Genesung.

 

Die zweite Mannschaft hat tags zuvor ein Testspiel in Streitau gegen den FC Waldstein II klar mit 9:1 (4:1) gewonnen. Die Tore erzielten Alexander Fischer (4), Bastian Matiaschek (2) sowie Milan Kompas, Christian Neumann und Johannes Heidel.

Testspiel: FV Vilseck - FC Vorwärts Röslau 2:4 (1:1)

(09.03.2013)

FC Vorwärts: Blechschmidt,  Knoblauch (68. Min Kompas), Zakrzewski, Smrha, Sieg, Dippold, Pollak, Benker (52. Min. Yavuz), Tamo (52. Min. Heidel), Spörl, Walther.

Schiedsrichter: Dr. Schanderl, SSV Paulsdorf; Zuschauer: 25; Tore: 8. Min. 0:1 Tamo, 25. Min. 1:1 (Foulelfmeter), 68. Min. 2:1, 80., 85. und 90. Min. 2:2, 2:3 und 2:4 Walther.

 

Dank eines lupenreinen Hattricks von Kapitän Markus Walther in den letzten zehn Minuten hat der FC Vorwärts sein hoffentlich letztes Testspiel  vor dem Punktspielstart beim FV Vilseck (Dritter der Bezirksliga Oberpfalz Nord ) verdient mit 4:2 gewonnen. Allerdings machte sich die Mannschaft von Rainer Stark das Leben zeitweise selbst sehr schwer.

Auf dem sehr gut zu bespielendem Rasenplatz in Vilseck begann die Vorwärtself bei frühlingshaften Temperaturen wie die Feuerwehr und hatte schon vom Anstoß weg die Riesenchance zur Führung. Doch Markus Walther zielte auf Pass von Mohamed Tamo über das Tor. Röslau ließ nicht locker, kombinierte brillant und stürzte die Gastgeber von der einen in die andere Verlegenheit. In der 8. Minute gelang Tamo nach einem Alleingang die längst fällige Führung. So ging es weiter bis zur 20. Minute. Es spielte nur Röslau. Nach einer mehrminütigen Verletzungsunterbrechung – ein Vilsecker Spieler verdrehte sich ohne Gegnereinwirkung das Knie – war plötzlich ein Bruch im Gästespiel.  Der erste gefährliche Angriff der Platzherren führte prompt  zum Ausgleich: Lukas Zakrzewski brachte im Strafraum einen Vilsecker zu Fall – Elfmeter und 1:1. Zwar hatte Röslau vor dem Wechsel noch zwei gute Möglichkeiten, die Führung wollte jedoch nicht gelingen.

In der zweiten Halbzeit war Vilseck ein ebenbürtiger Gegner, brachte die Röslauer Hintermannschaft plötzlich mehr und mehr in arge Bedrängnis. In der 67. Minute traf Markus Walther mit einem Lupfer nur den Pfosten des leeren Tores, der unmittelbare Gegenzug führte  zum 2:1 – ein vermeidbarer Treffer. Vilseck hatte in der  79. Minute sogar die Riesenchance zum 3:1, vergab jedoch kläglich. Das sollte sich rächen. Im unmittelbaren Gegenzug schlug Röslau zurück: Markus Walther legte sich im Strafraum den Ball  zurecht und ließ dem Oberpfälzer Schlussmann nicht den Hauch einer Chance. Nun knüpfte die Vorwärtself wieder  an die starke  Anfangsphase an, wollte unbedingt den Sieg. Der schönste Spielzug des Tages führte zum 3:2: Johannes Heidel setzte sich auf der rechten Seite mustergültig durch. Sein maßgeschneiderter Flankenball erreichte den frei stehenden Markus Walther, der seine Elf aus fünf Metern wieder in Führung brachte. Und Walther war es auch, der kurz vor dem Abpfiff den Schlusspunkt setzte.

Fazit: ein Spiel mit Licht und Schatten. Vor allem die Röslauer Hintermannschaft zeigte an diesem Tag einige Schwächen. Im Spiel nach vorne  präsentierte sich die Vorwärtself dagegen stark, wenngleich einige gute Chancen ungenutzt blieben.

Testspiel: FC Vorwärts - FC Steinbach-Dürrenwaid 5:1 (1:1)

(20.02.2013)
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Sieg, Zakrzewski, Smrha, Yavuz, Dippold, Tamo, Kompas, Heidel, Walther, Tonka. Eingewechselt: Benker, Pollak, Spörl, Pereira.
FC Steinbach-Dürrenwaid: Möschwitzer, Manger, M. Lang, Raithel, Weber, J. Lang, Häßler, Dittmar (65. Min. Heilmann), Rietsch, Müller, Mirchev.
Tore: 33. Min. Rietsch 0:1, 39. Min. Tonka 1:1, 60. Min. Benker 2:1, 70. Min. Tonka 3:1, 80. Min. Zakrzewski 4:1, 84. Min. Walther 5:1.
Gegen den Meisterschaftsaspiranten der Bezirksliga kam der FC Vorwärts zu einem ungefährdeten Sieg. Die Frankenwäldler, die auf einige Stammspieler verzichten mussten, boten den Röslauern nur in der ersten Hälfte richtig Paroli. Durch ein herrlich herausgespieltes Tor von Rietsch ging die Häßler-Elf in Führung. Dem überragenden Tonka gelang noch vor dem Seitenwechsel – nach feiner Vorarbeit von Sieg – der Ausgleich. In der zweiten Hälfte war von Steinbach nichts mehr zu sehen. Es spielte nur noch Röslau. Die Stark-Truppe zeigte zum Teil herrliche Kombinationen. Der Sieg war letztlich auch in dieser Höhe vollauf verdient.
Da der Punktspielauftakt der Winterwitterung zum Opfer fällt, bestreitet der FC Vorwärts am Samstag, 23. Februar, um 14 Uhr noch ein Testspiel auf dem Kunstrasenplatz in Franzensbad. Gegner ist der Bezirksligist FC Eintracht Münchberg.

Die Mitgliederzahl beim FC Vorwärts steigt

(16.02.2013)
Röslau – Vorsitzender Bernd Nürnberger hat bei der Jahreshauptversammlung nochmals auf das Jubiläumsjahr 2012 – der FC Vorwärts Röslau wurde 90 – zurückgeblickt. Besonders hob er den Aufstieg der ersten Mannschaft in die Fußball-Landesliga hervor. „Das war der bislang größte sportliche Erfolg in der Vereinsgeschichte.“ Nürnberger räumte ein, die Landesliga zu Beginn der Saison ein bisschen unterschätzt zu haben. „Wir dachten zunächst, hier handelt es sich um eine verstärkte Bezirksoberliga. Aber weit gefehlt: Diese Landesliga ist bärenstark“, betonte Nürnberger. Oberstes Ziel sei es, den Klassenerhalt zu schaffen. Mit Mitko Angachev vom ASV Wunsiedel und Ertac Tonka, der von der SpVgg Bayreuth nach Röslau zurückgekehrt ist, habe sich der Verein im Winter gut verstärkt. Trainer Rainer Stark bereite die Mannschaft seit 11. Januar intensiv auf die eigentlich am kommenden Samstag beginnende Rückrunde vor. „Wir sind guter Dinge, dass wir am Ende über dem Strich in der Tabelle stehen.“
Auf Titelkurs
Die „Zweite“ unter der Führung von Alexander Seidel habe sich in der Kreisklasse bislang etwas unter Wert geschlagen. Nürnberger sah hier noch Luft nach oben. Die von Dieter Wunderlich trainierte Damenmannschaft dagegen befindet sich in der Kreisliga-Ost auf Meisterschaftskurs.
Sehr gute Arbeit wird laut Nürnberger im Jugendbereich geleistet, sei es bei der JFG „Oberes Egertal“ oder im eigenen Verein. „Wir betreuen mittlerweile alleine im Kleinfeldbereich, von der G- bis zur E-Jugend, wöchentlich über 40 Kinder. „Und der Zulauf ist ungebrochen“, freute sich der Vorsitzende.
Zu den wichtigsten Veranstaltungen im Jubiläumsjahr gehörten laut Nürnberger der BD-Sensors-Cup, die Jubiläums-Sportwoche, das Gastspiel der Traditionself des 1. FC Nürnberg und das gelungene Thusfest. Für Mai/Juni diesen Jahres kündigte der Vorsitzende noch ein Grillfest für die Thusfest-Helfer an.
Zwischen 5000 und 6000 Euro seien im vergangenen Jahr für den Unterhalt der Sportplätze, allen voran für das neue Rasenspielfeld, ausgegeben worden. „Und wir müssten noch viel mehr Geld aufwenden, hätten wir nicht so ein tolles Rentnerteam, das sich unter der Leitung von Thomas Matiaschek um die Pflege der kompletten Sportanlage kümmert. Nürnberger dankte hier namentlich Helmut Ryschawy, Heinz Müller, Klaus Spörrer, Walter Haberer, Reiner Tröger und Horst Wunderlich für ihre Arbeit. Sein Dank galt auch allen Sponsoren, federführend der Firma BD Sensors und der gesamten Familie Denndörfer.
Ein Aushängeschild
Die Kosten und Anforderungen hätten sich durch den Landesliga-Aufstieg deutlich erhöht. Darauf wies Kassier Reiner Tröger hin. Alleine in den Landesliga-Schiedsrichter-Pool müssten über 3000 Euro pro Saison einbezahlt werden. „Ohne Sponsoren, vor allem die großzügige Unterstützung der Firma BD Sensors, wäre vieles nicht möglich.“ Als überaus erfreulich bezeichnete Tröger die Mitgliederentwicklung. Die Zahl habe sich gegenüber den Vorjahr um 18 auf 392 erhöht. Der Jugendanteil beläuft sich auf 39 Prozent.
Bürgermeister Torsten Gebhardt nannte den FC Vorwärts ein Aushängeschild der Gemeinde Röslau. Er lobte vor allem die Jugendarbeit des Vereins. Ehrenvorsitzender Horst Hasselbacher dankte der Führungsmannschaft mit Bernd Nürnberger an der Spitze, der nun bereits seit 15 Vorsitzender sei. Auf die gleiche Amtszeit könnten Kassier Reiner Tröger und Geschäftsführer Klaus Layritz zurückblicken. Layritz habe aber schon vor 1998 einige Vorstandsämter bekleidet.
Zum neuen Kassenrevisor an der Seite von Gerald Medick wurde Siegfried Kießling gewählt; er löst Rainer Stark ab, der im Oktober bekanntlich das Traineramt übernommen hat.
In seinem Ausblick auf das kommende Jahr wies Nürnberger auf drei Veranstaltungen hin: Am 29. Juni sei der FC Vorwärts Ausrichter des Erdinger-Meistercups, zu dem über 40 Mannschaften aus ganz Oberfranken in Röslau erwartet würden. Zwei Wochen zuvor fänden im BD-Sensors-Sportpark der Ü-40- und Ü-50-Cup statt. Anfang Juli solle dann der 4. BD-Senors-Cup mit hochrangiger Besetzung ausgetragen werden.
Am Ende zeichnete der Vorsitzende noch 28 Mitglieder für 25-, 40- und 50-Jährige Vereinszugehörigkeit aus. Günter Zimmermann, der seit 20 Jahren in der Jugendarbeit tätig ist, erhielt die Verdienstnadel in Silber mit Gold des Bayerischen Landessportverbandes.
 
25 Jahre: Tarik Bafra, Niko Bellas, Ayhan Budan, Christoph Eichinger, Mehmet Erduran, Heike Ernstberger, Alexander Fischer, Stefan Hasselbacher, Andy Hegner, Uwe Kittenberger, Andreas Layritz, Carsten Meier, Bastian Menzel, Björn Prell, Ralf Rojahn, Manuel Rosenberger, Markus Rubner, Michael Schertel, Markus Sieg, Martin Taucher, Dr. Hermann Winterling.
40 Jahre: Gerhard Horn, Siegfried Kraus, Werner Matiaschek, Reinhold Prell, Hartmut Scholz.
50 Jahre: Adolf Bescherer, Klaus Rosenberger
60 Jahre: Werner Stark
75 Jahre: Max Layritz.

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Max Layritz seit 75 Jahren beim Vorwärts, Werner Stark Ehrenmitglied

(16.02.2013)
Als Vorsitzender Bernd Nürnberger bei der Jahreshauptversammlung des FC Vorwärts Röslau am 15.2.2013  als Höhepunkt des Abends Max Layritz für 75-jährige Treue ausgezeichnet hat, haben sich die rund 70 Besucher im voll besetzten Sportheim „Hut“ spontan von den Plätzen erhoben und lange Beifall gespendet. Sie feierten damit mit stehenden Ovationen das älteste Mitglied des Vereins, das im September 90 Jahre alt wird.
Der Jubilar hat damit weit mehr als drei Viertel der 91-jährigen Vereinsgeschichte mitgestaltet und miterlebt. Nürnberger nannte Layritz ein Urgestein des FC Vorwärts. Schon vor dem Krieg schnürte er für den Verein die Fußballstiefel und gehörte nach 1945 zu den Pionieren des Fußballsports in Röslau. Bis Ende der 1950er Jahre war Max Layritz eine tragende Säule der ersten Mannschaft. Dass an diesem Abend nicht nur Opa Max für 75 Jahre, sondern auch Enkel Andreas für 25 Jahre ausgezeichnet wurde, bezeichnete der Vorsitzende als eine Besonderheit. Und Klaus Layritz, der Sohn des fast 90-Jährigen, ist seit 45 Jahre dabei. „Zusammen sind das 145 Jahre Familie Layritz beim FC Vorwärts Röslau“, hob Nürnberger hervor und fügte hinzu: „So ein Jubiläum wird es beim FC Vorwärts so schnell nicht mehr geben.“
Die höchste Auszeichnung des FC Vorwärts, die Ehrenmitgliedschaft, wurde Max Layritz bereits von vor 15 Jahren übertragen. Deshalb überreichte Nürnberger dem überaus rüstigen Jubilar,der geistig und körperlich noch voll auf der Höhe ist, neben einer Ehrenurkunde und einem Geschenk des Vereins die Ehrennadel des Bayerischen Landessportverbandes für 75-jährige Treue und, worüber sich Max Layritz ganz besonders freute, den Original-Spielerpass aus dem Jahr 1945.
Mit Werner Stark hat der FC Vorwärts Röslau seit Freitagabend ein neues Ehrenmitglied. Er hält dem Verein seit mittlerweile 60 Jahren die Treue. Vorsitzender Nürnberger bezeichnete Stark als einen „Vorwärtsler durch und durch“. Er habe immer an der Seite des Vereins gestanden, auch wenn es einmal nicht so gut gelaufen sei. Früher selbst aktiv, versäume er auch heute kaum ein Heimspiel der ersten Mannschaft.

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Testspiel: SSV Kulmain - FC Vorwärts Röslau 2:2 (1:1)

(16.02.2013)
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Zakrzewski, Smrha, Sieg (46.Min.  Yavuz), Tamo (46. Min. Dippold), Benker (60. Min. Kompas),  Spörl  (68. Min. Pereira), Pollak  (46. Min. Heidel), Walther, Tonka.
Schiedsrichter: Klaus Seidl (Störnstein).  - Zuschauer: 30.  Tore: 39. Min. Dumler 1:0, 43. Min. Tonka 1:1, 65. Min. Smrha 1:2, 72. Min. Griener 2:2.
 
Auf dem schneeglatten Hartplatzboden in Immenreuth taten sich beide Mannschaften sehr schwer, den richtigen Halt zu finden. Von daher war vieles dem Zufall überlassen. Der Bezirksligist aus der Oberpfalz war vor allem in der ersten Halbzeit ein ebenbürtiger  Gegner, wenngleich Markus Walther, Ertac Tonka  und Tobias Benker Riesenmöglichkeiten zur Führung vergaben. So kam es, wie es kommen musste: Die Gastgeber nutzen eine Unaufmerksamkeit in der Röslauer Hintermannschaft zum 1:0. Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten: Ertac Tonka verwandelte einen Freistoß  aus etwa 22 Metern direkt.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Röslau den Druck. In der 57. Minute hatte Tonka bei einem weiteren Freistoß aus ebenfalls rund 22 Metern Pech: Für die Gastgeber rettete die Latte. Die Röslauer Führung resultierte erneut aus einem Freistoß: Wieder trat Tonka an, und  Jaroslav Smrha war mit dem Kopf zur Stelle.  Nun versäumte es die Vorwärtself nachzulegen; Chancen dazu gab es genug.  Bei einem Abpraller schaltete der Kulmainer  Griener am schnellsten und traf zum 2:2. Obwohl Röslau noch einige Chance hatte, blieb es bei diesem Ergebnis, das aufgrund der Bodenverhältnisse nur wenig Aussagekraft hat.
Am Mittwoch um 19 Uhr trifft der FC Vorwärts auf dem Kunstrasen in Franzensbad  beim vorerst letzten Vorbereitungsspiel auf den Bezirksliga-Zweiten FC Steinbach-Dürrenwaid.

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Hallen-Bezirksmeisterschaft in Rehau

(15.02.2013)

Von Jugendleiter Günter Zimmermann

 

Beim ersten Auftritt unserer JFG Oberes Egertal D-Jugend bei der Bezirksmeisterschaft wurde ein 7. Platz erreicht.
Unsere JFG hatte es mit höherkassigen Gegner zu tun, wie Bayern Hof, FC Eintracht Bamberg und JFG Rödental. Leider konnte in den Gruppenspielen dann auch kein Sieg eingefahren werden.
Im ersten Spiel gegen Bamberg konnte man noch lange mithalten, doch durch einen zweifelhaften Freistoß wurde man auf die Verliererstrasse geschickt, so dass man dieses Spiel mit 2:0 verlor.
Gegen Bayern Hof und Rödental ging man so gar 1:0 in Führung, aber man machte immer den selben Fehler in der Abwehr und so gab man die Spiele aus der Hand. Ohne diese Fehler wäre ein 5. Platz möglich gewesen. Bei einem Torverhältnis von 7:10 schenkte man 4 bis 5 Tore den Gegnern.
Im letzten Spiel allerdings zeigte man dann was man kann und besiegte den Kreismeister JFG Luisenburg klar mit 3:1. Der Kreismeister hatte dabei nicht den Hauch einer Chance gegen unsere JFG und wurde mit 3:16 Toren Letzter.
 
Fazit: Schon die Teilnahme an der Bezirksmeisterschaft war ein großer Erfolg. Ich wünsche der Truppe mit ihrem Trainer Ralf Hasselbacher weiterhin viel Erfolg!                           

Testspiel: SpVgg Selb 13 - FC Vorwärts 1:4 (0:1)

(10.02.2013)
Röslau: Grimm, Knoblauch (46. Min. Stäudel), Smrha, Zakrzewski, Yavuz, Heidel, Tamo, Spörl, Kompas, Benker, Walther.
Tore: 30. Min. Walther 0:1 (Foulelfmeter), 58. Min. Kompas 0:2 (Foulelfmeter), 70. Min. Kutbay 1:2 (Foulelfmeter), 79. Min. Walther 1:3, 90. Min. Spörl 1:4.
Der Landesligist, der ohne die angeschlagenen Tonka, Sieg, Pollak und Dippold sowie ohne den verreisten Torhüter Blechschmidt  antrat,  kam auf dem Kunstrasenplatz in Franzensbad zu einem standesgemäßen  Sieg gegen den wacker kämpfenden Bezirksligisten.  Die Selber machten  den Röslauern das Leben während der gesamten Spielzeit sehr schwer. Vor allem in der Abwehr ließ die Mannschaft von Trainer Michael Gräf zunächst nur wenig zu. Erst durch einen berechtigten Foulelfmeter  - Walther wurde im Strafraum von den Beinen geholt – gelang der Vorwärtself die Führung.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Röslau den  Druck, etwas Zählbares sprang zunächst nicht heraus. Erst als Walther im Strafraum wieder nur durch ein Foul gebremst werden konnte, kam der Landesligist zu seinem zweiten Treffer. Auch das dritte Tor – diesmal erzielten es die Selber – resultierte aus  einem Foulelfmeter.  Kowalczyk lief aus stark abseitsverdächtiger Position auf Torhüter Grimm zu, der beim Rettungsversuch sowohl Ball als auch Gegner traf. Nun hatte Selb seine beste Phase, doch mit Markus Walthers 3:1 war der Widerstand des Bezirksligisten endgültig gebrochen. Mit einem satten Schuss aus 20 Metern  sorgte Spörl für den Endstand.  Der Röslauer Sieg war letztlich auch  in dieser Höhe verdient, weil die Mannschaft von Rainer Stark in de zweiten Halbzeit auch noch drei Latten- und Pfostentreffer zu verzeichnen hatte.

Testspiel: FC Kirchenlamitz - FC Vorwärts II 5:3 (1:2)

(09.02.2013)
Röslau II: Grimm, Pereira, Gruhn, Yilmaz, Söllner, Knoblauch, Sieg, Arzberger, Stäudel Schindler, Fischer (eingewechselt Seidel, Braun, Müller)
Tore für Röslau: Söllner, Fischer, Arzberger.
Gegen die Kreisliga-Spitzenmannschaft  aus Kirchenlamitz bot unsere Zweite auf dem Kirchenlamitzer Hartplatz vor allem in der ersten Halbzeit ein starkes Spiel und führte verdient mit 2:1. Nach der Halbzeitpause drehten die Gastgeber die Partie und kamen noch zu einem verdienten Sieg. Dennoch verdient die Leistung unserer „Zweiten“ Respekt.

Testspiel: FC Tirschenreuth - FC Vorwärts 1:5 (0:2)

(01.02.2013)
Tore: 4. Min. Spörl 0:1, 6. Min. Zakrzewski 0:2, 49. Min. Sieg 0:3, 60. Min. Sieg 0:4, 67. Min. Benker 0:5, 82. Min. 1:5
Im 2. Vorbereitungsspiel auf dem sehr gut bespielbaren Kunstrasen in Eger entwickelte sich, zumindest in der 1. Hälfte, ein einseitiges Spiel für den Landesligisten. Bereits in der 4. Min. ließ Spörl nach guter Kombination der Röslauer Offensive mit einem strammen Schuss dem Tirschenreuther Schlussmann keine Chance. Zwei Minuten später erhöhte Abwehrrecke Zakrzewski per Kopfball nach einem getretenen Eckstoß von Spörl zum 2:0. Nach diesem Treffer verflachte das Spiel ein wenig, Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Nach dem Seitenwechsel  -  Röslau wechselte auf sieben Positionen -  zog der Landesligist das Tempo wieder an und erhöhte in der 49. Minute nach direkter Kombination der linken Angriffseite durch Sieg auf 3:0. Derselbe Spieler war in der 60. Minute per Kopf zur Stelle und verwertete eine Flanke durch Pereira zum 4:0. Den schönsten Spielzug des Abends vollendete Benker per strammen Flachschuss zum 5:0 in der 67. Minute. Nur noch Schönheitskosmetik war der Ehrentreffer in den Schlussminuten. Durch eine Unachtsamkeit der ansonsten souverän wirkenden Defensive um die beiden Innenverteidiger Zakrzewski und Knoblauch lief der Tirschenreuther Stürmer alleine auf den Röslauer Schlussmann Grimm zu und schob vor diesem den Ball ins Gehäuse. Insgesamt eine für di e Phase der Vorbereitung respektable Vorstellung der gesamten Röslauer Mannschaft.   R. S.
 

 

Zweite wird Siebter beim 1. Frey-Indoor-Cup

(27.01.2013)
Mit dem siebten Platz von zehn Teams hat unsere mit zwei A-Junioren-Spielern (Bastian Matiaschek und Andreas Stark) angetretene zweite Mannschaft den ersten 1. Frey-Indoor-Cup in der Marktredwitzer Dreifachsporthalle beendet. In den ersten drei Gruppenspielen setzte es jeweils – zum Teil auch recht unglückliche – 0:1-Niederlagen gegen FC Lorenzreuth, TSV Waldershof und SV 04 Marktredwitz. Das vierte Gruppenspiel gegen den SV Pechbrunn gewannen unsere Jungs mit 3:1. Im Spiel um Platz 7 behielt der FC Vorwärts gegen die DJK Falkenberg mit 2:0 die Oberhand. Die Röslauer Tore erzielten Alexander Seidel (3) und Johannes Heidel (2). Heidel hatte zuvor schon 90 Minuten bei der ersten Mannschaft in Franzensbad auf dem Platz gestanden. In der Halle bestritt er die letzten beiden Partien. 
Turniersieger wurde die SpVgg Wiesau mit einem 5:1-Endspielsieg gegen den TSV Arzberg-Röthenbach.
 
Röslau spielte mit: Grimm, Pereira, Seidel, Gruhn, Matiaschek, Stark, Yilmaz, Schindler, Heidel.

Testspiel: FC Franzensbad - FC Vorwärts Röslau 0:9 (0:5)

(27.01.2013)
Sturmduo Walther-Tonka trifft achtmal

  

Röslau: Blechschmidt - Yavuz, Knoblauch, Smrha, Heidel, Dippold, Mahmud - Tamo (55. Min. Kompas), Spörl, Benker - Tonka, Walther.

 

Tore: Tonka (4), Walther (4), Heidel.

 

Auf dem schneeglatten Kunstrasenplatz in Franzensbad feierte der FC Vorwärts gegen den tschechischen Fünftligisten gleich einen Kantersieg. Die Stark-Truppe war in ihrem ersten Testspiel nach zehn Winter-Trainingseinheiten den Gastgebern in allen Belangen überlegen. Vor allem Neuzugang Ertac Tonka meldete sich mit vier Toren, darunter ein lupenreinen Hattrick in der ersten Halbzeit, eindrucksvoll beim FC Vorwärts zurück. Doch auch Kapitän Markus Walther, der gleich in den Anfangsminuten für eine schnelle 2:0-Führung sorgte, stand ihm in nichts nach. Auch er traf viermal. Das Sturmduo Tonka-Walther harmonierte wie zu besten Bezirksoberligazeiten, auch sonst gab es keinen Schwachpunkt. Torhüter Sebastian Blechschmidt verlebte einen ruhigen Nachmittag. Die Franzensbader hatten großes Glück, dass ihre Niederlage nicht zweistellig ausfiel, denn die Röslauer vergaben mindestens noch fünf hochkarätige Chancen.
Schon beim nächsten Testspiel am Freitag um 19 Uhr in Eger gegen den FC Tirschenreuth werden die Röslauer sicher auf deutlich größere Gegenwehr stoßen.
Am Sonntag, 3. Februar, um 14 Uhr, heißt dann der Gegner auf dem Kunstrasenplatz in Hof, FC Trogen.

Hallenturnier der JFG

(21.01.2013)

 Von Jugendleiter Günter Zimmermann

 

Auch in diesem Jahr hatte die JFG Oberes Egertal wieder ein Hallenturnier auf die Beine gestellt, das vom feinsten war. An den 2 Tagen spielten 31 Mannschaften in der Schulturnhalle in Weißenstadt Hallenfußball. Auch in diesem Jahr übernahmen die 4 Bürgermeister die Schirmherrschaft.
Das Teilnehmerfeld kam aus den Kreisen Hof/Bayreuth/Wunsiedel/Marktredwitz/Nagel und Sachsen.
 
Unsere Mannschaften haben vorne mitgespielt:
 
  • A-Jugend 2. Platz
  • B-Jugend 1. Platz
  • C-Jugenden 4. Platz & 6. Platz
  • D-Jugenden 1. Platz & 4. Platz
 
Alle Teilnehmer waren vom Verlauf und der Organisation begeistert und würden gerne wieder bei einem solchen Turnier mitmachen.
Einen Dank auch an unseren Schiedsrichter Michael Söllner, der wieder einmal für uns da war und durch seine Leistung zum Erfolg des Turniers beigetragen hat.

Ertac Tonka ist wieder ein Röslauer!

(18.01.2013)
Ertac Tonka wird künftig wieder für den FC Vorwärts Röslau stürmen. Nach einem halbjährigem Gastspiel beim Nord-Bayernligisten SpVgg Bayreuth kehrt er ab sofort auf die „Hut“ zurück. Tonka wird bereits am Freitag, 18. Januar, am Mannschaftstraining teilnehmen. „Ich freue mich, dass ich wieder in Röslau bin. Ich will der Mannschaft helfen, den Klassenerhalt zu schaffen“, sagte der 25-Jährige, dessen Kontakt zu seinen alten Mannschaftskameraden nie abgerissen ist. In  der Bezirksoberliga-Saison 2011/12, die der FC Vorwärts als Vizemeister abschloss und den direkten Aufstieg in die Landesliga Nordost schaffte, erzielte Tonka  für den FC Vorwärts 19 Tore, im Jahr zuvor waren es 21. In der Bayernliga-Mannschaft der SpVgg Bayreuth brachte er es bis zur Winterpause auf 15 Einsätze, traf dabei zweimal ins Schwarze.

Foto zu Meldung: Ertac Tonka ist wieder ein Röslauer!

Erfolgreiche Hallenkreismeisterschaft der JFG-Jugend

(12.01.2013)
34 Mannschaften waren am Start zur B-Jugend-Kreismeisterschaft
In den Gruppenspielen holte der JFG Nachwuchs noch den 1. Platz - das Halbfinale konnte man dann aber nicht gewinnen, so dass man sich mit dem kleinen Finale begügen musste. Wurde dieser Gegner im Gruppenspiel noch besiegt, war man diesmal unterlegen. Am Ende des Tages erreichte man also den 4. Platz - ein schöner Erfolg der jungen Mannschaft und ihren Trainern!

 

Bei der D-Jugend-Kreismeisterschaft gingen 46 Mannschaften an den Start
Die JFG-Jungs setzten sich in den Vorrunden mit Platz 1 durch, in der Endrunde wurde man in der Gruppe ebenfalls Erster.
Das Halbfinale konnte man trotz einer Zeitstrafe für unseren Torhüter und in Unterzahl mit 5:0 gewinnen - das Finale war erreicht! Allerdings musste man sich letztlich mit Platz 2 begnügen, die JFG Luisenburg war an diesem Tag einfach etwas besser.
Dennoch ist man durch diesen Erfolg für die Bezirksmeisterschaft in Rehau am 23.2. qualifiziert!!
Wir wünschen Trainer Ralf Hasselbacher und seinen Jungs dafür viel Erfolg, man ist jetzt schon stolz auf das Erreichte!

 

Berichte: Günter Zimmermann, Jugendleiter

Alte Herren schlagen sich exzellent

(06.01.2013)
Unser Altherren-Team hat sich beim Hallenturnier des FC Kirchenlamitz, welches in der Schulturnhalle Weißenstadt ausgetragen wurde, hervorragend geschlagen und den dritten Platz erspielt!

 

Man trat mit folgender Besetzung an:

Torwart Michael Söllner, Thomas Matiaschek, Andy Hegner, Sebastian Albrecht, Michael Spörrer, Alexander Fischer

 

Bester Torschütze unseres Teams wurde Alexander Fischer mit sieben Treffern.

 

Hier gibts weitere Infos und Termine unserer Alten Herren.

Roland Wunderlich gewinnt Preisschafkopf

(04.01.2013)
Roland Wunderlich (Bild) hat den vereinsinternen Preisschafkopf des FC Vorwärts im Sportheim "Hut" mit 655 Punkten souverän gewonnen. Auf Platz 2 mit 370 Punkten folgte Michael Wagner, gefolgt von Bruno Jahn (360), Rainer Anger (205), Marc Barth (160), Roland König (130), Udo Layritz (115), Dieter Ernstberger (80), Klaus Reißmann (75) und Siegfried Kießling, der als Zehnter am Ende noch  60 Pluspunkte auf seinem Konto hatte. Der Sieger erhielt aus der Hand von Organisator Markus Sieg 50 Euro. Den Trostpreis (einen Kasten Hönicka-Pils) heimste Michael Arzberger (385 Minuspunkte) als Vorletzter der 28 Starter ein. Die weiteren Ergebnisse: 11. Dieter Pietz (55), 12. Kurt Knoblauch (55), 13. Reinhold Prell (35), 14. Horst Hasselbacher (35), 15. Helmut Ryschawy (30). 16. Jürgen Leucht (20), 17. Andreas Knoblauch (10), 18.Rainer Stark (-5), 19. Tarik Bafra (-120), 20. Sven Stollenmeier (-150), 21. Doris Seidel (-190), 22. Alexander Seidel (-190), 23. Bernd Nürnberger (-195), 24. Thomas Matiaschek (-230), 25. Klaus Rosenberger (-255), 26. Toni Pereira (-265), 27.  Michael Arzberger  (-385), 28. Gerhard Meier (-460).

Foto zu Meldung: Roland Wunderlich gewinnt Preisschafkopf

Angachev kommt, Pawletta geht

(01.01.2013)
Der FC Vorwärts bekommt in der Winterpause einen prominenten Neuzugang: Mitko Angachev wechselt vom ASV Wunsiedel nach Röslau. Der offensive Mittelfeldspieler, der im Juli 2012 einen Kreuzbandriss erlitt und Anfang Februar  wieder ins Training einsteigen will, will dem FC Vorwärts beim Unternehmen „Klassenerhalt“  helfen. Angachevs Wunsch ist es seit langem, höherklassig zu spielen. Der Bulgare, der in seiner Heimat in der zweiten Liga kickte, war in den vergangenen Jahren die Stütze des ASV Wunsiedel. Trainer Rainer Stark will dem 30-Jährigen alle Zeit geben, wieder richtig fit zu werden. Verlassen hat den FC Vorwärts in der Winterpause Georg Pawletta. Er ist zum FC Marktleuthen zurückgekehrt.

Hochfrankenturnier 2012

(29.12.2012)

Blamabler Auftritt beim Hochfrankenturnier

Es war die mit Abstand schlechteste Auftritt des FC Vorwärts Röslau in der Geschichte des Hochfrankenturniers. Sang- und klanglos schied die Mannschaft von Trainer Rainer Stark nach der Vorrunde aus und machte sich zum Leidwesen der zahlreichen Röslauer Fans, die vorzeitg die Halle verließen,  zur Lachnummer. Lust- und ideenlos, keine Laufbereitschaft – was war mit den Jungs nur los an diesem Tag? Klar, die Zeiten, in denen Röslauer Fußballer in der Halle zauberten, sind längst vorbei. Das Hauptaugenmerk gilt freilich dem Klassenerhalt in der Landesliga. Aber so wie in Selb darf sich ein Landesligist einfach nicht präsentieren. Auch nicht bei einem solchen Hallenturnier. Konnte man  die 1:3-Auftaktniederlage gegen den Bezirksligisten FC Wüstenselbitz noch als Betriebsunfall ansehen, war das 1:5 gegen den Kreisklassisten FC Marktleuthen eine Demütigung. Die 0:4-Klatsche gegen die  SpVgg Selbitz war dann fast schon so zu erwarten. In den drei  Spielen war nahezu jeder Schuss auf das Röslauer Tor ein Treffer, wobei Torhüter Christoph Grimm hier keine großen Vorwürfe zu machen sind.  Gegen Wüstenselbitz spielte sich die Mannschaft wenigstens noch einige Chancen heraus, die aber zum Teil kläglich  vergeben wurden.  Die Leistung gegen Marktleuthen war eine Frechheit. Jaroslav Smrha war der Einzige, der sich gegen die drohenden Niederlagen stemmte.
Röslau spielte mit: Grimm  - Smrha, Dippold, Spörl, Walther – Knoblauch, Pollak Heidel, Yavuz  - Stäudel.

 

Das Finale zwischen den beiden besten Teams des Turniers, dem TSV Thiersheim und der SpVgg Selbitz, wurde beim Stande von 0:0 wenige Minuten vor der Schluss-Sirene abgebrochen, weil sich der Thiersheimer Stürmer Lukas Komberec schwer verletzte. Die erste schlimme Diagnose: Knöchelbruch. Beide Teams wurden nach längerer Unterbrechung zum Sieger erklärt. Auf Platz drei landete die SpVgg Bayern Hof, die das Halbfinale gegen Thiersheim mit 1:4 verlor, Vierter wurde Gastgeber SpVgg Selb 13.

Gelungene Weihnachtsfeier 2012

(22.12.2012)

100 Besucher - so viele wie seit Jahren nicht mehr - kamen am Vorabend des vierten Advent zur Weihnachtsfeier. Das Sportheim "Hut"  platzte aus allen Nähten. Die Stimmung war wieder toll.

Foto zu Meldung: Gelungene Weihnachtsfeier 2012

Weihnachtsfeier für unsere E-, F- und G-Junioren

(08.12.2012)
Aus allen Nähten platzte das Sportheim „Hut“  bei der Weihnachtsfeier für unsere G-, F- und E-Junioren. Rund 50 Kinder und  deren Eltern verbrachten einige gemütliche Stunden. Jugendleiter Günter Zimmermann begrüßte besonders Vorsitzenden Bernd Nürnberger, die Vorstandsmitglieder Thomas Matiaschek und Markus Sieg sowie stellvertretenden Landrat Gerald Schade, der später wieder in die Rolle des Nikolauses schlüpfte. Zimmermann ließ kurz die Saison Revue passieren und bedankte sich bei den Trainern Uli Tröger, Hasan Budan, Marco Gasparetto  und Markus Döbereiner für ihre hervorragende Arbeit sowie bei allen Eltern für die Unterstützung. Vorsitzender Bernd Nürnberger freute sich über den großen Zulauf bei den G-, F- und E-Junioren. „Ihr seid unsere Perlen“, sagte er an die Jungen und Mädchen gewandt. Auch Nürnberger  dankte den Eltern und Trainern.  Nachdem Carmen Schönfelder eine Weihnachtsgeschichte verlesen hatte, kam der Nikolaus, der für jeden kleinen Fußballer ein Sprüchlein parat hatte. Höhepunkt des Nachmittags war die Geschenkübergabe. Jedes der knapp 50 Kinder erhielt – dank der großzügigen finanziellen Unterstützung des  Stahl- und Drahtwerks Röslau, ein  schmuckes adidas-Trainingstop sowie  einen Vorwärts-Fanschal. Anschließend konnten die Kleinen bei einer Tombola noch schöne Preise gewinnen.

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Rainer Stark bleibt Trainer

(04.12.2012)
Rainer Stark bleibt Trainer beim Fußball-Landesligisten FC Vorwärts Röslau. „Wir haben eine Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus bis zum Ende des Spieljahres 2013/14 vereinbart“, sagt Vorsitzender Bernd Nürnberger. Stark hatte im Oktober Gerhard Nothhaft abgelöst und die Mannschaft zuletzt mit drei Siegen aus den zurückliegenden vier Spielen wieder ans hintere Tabellenmittelfeld herangeführt. „Rainer Stark macht sehr gute Arbeit und kommt auch bei der Mannschaft bestens an“, betonte Vorsitzender Bernd Nürnberger.

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Landesliga: FC Vorwärts - ASV Erlangen-Bruck II 5:2 (1:2)

(24.11.2012)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Zakrzewski, Smrha, Yavuz, Dippold, Heidel, Mahmud (72. Pollak), Spörl (87. Min. Pereira), Kompas (87. Gruhn), Benker.

FSV Erlangen-Bruck II: Örtelt, Ibrahimov, Reutter, Walker, Xiong, Stöhr, Maksimovic, Snajder, Kizal, Schmitt.

Schiedsrichter: Denzlein (FC Hochstadt) leitete die faire Partie ausgezeichnet. - Zuschauer: 170. - Tore: 20. Min. Snajder 0:1, 26. Min. Reutter 0:2, 28. Min. Dippold 1:2, 57. Min. Spörl 2:2, 62. und 81. Min. Kompas 3:2 und 4:2, 87. Min. Yavuz 5:2. - Gelb-rote Karte: 58. Min. Walker, FSV, wegen Reklamierens und Unsportlichkeit.

Der FC Vorwärts Röslau hat  in der Fußball-Landesliga Nordost nach 16-wöchiger Leidenszeit wieder einen Heimsieg gefeiert. Allerdings tat ich die Mannschaft von Rainer Stark gegen das nur mit zehn Spielern angereiste Schlusslicht lange Zeit sehr schwer.

Es ist zweifelsohne ein Armutszeugnis, wenn ein Verein aus der Landesliga mit nur zehn Spielern zu einem Auswärtsspiel anreisen muss. Doch beim FSV Erlangen-Bruck ist es so wie bei vielen anderen Klubs auch: Die erste Mannschaft, die in der Bayernliga Nord am Sonntag daheim gegen Neumarkt 3:1 gewann, hat absolut Vorrang. Trainer Christian Prinz war nach eigenem Bekunden die ganze Woche über bemüht, zumindest elf Spieler zusammenzubekommen - vergeblich. Doch wie seine junge Mannschaft mit dieser prekären Situation auf dem Platz umgegangen ist, nötigte selbst den eingefleischtesten Röslauer Zuschauern allergrößten Respekt ab. Zehn junge, hungrige, gut ausgebildete und taktisch hervorragend eingestellte Spieler machten den zunächst blind anrennenden Röslauern das Leben schwer. Als die Gäste mit ihrer ersten Offensivaktion in der 20. Minute - Snajder wuchtete das Leder nach einem Eckball mit dem Kopf in die Maschen - mit 0:1 in Führung gingen und wenig später einen Konter zum 0:2 abschlossen, schien sich eine Riesenblamage für die Platzherren abzuzeichnen. Doch nur zwei Minuten später sorgte Fabian Dippold mit einer Art Wembley-Tor - der Ball schlug aber deutlich hinter der Torlinie ein - für den Anschlusstreffer. Mehr sprang für die Vorwärtself in den ersten 45 Minuten nicht heraus.

Die Pausenansprache von Rainer Stark war kurz, heftig und lautstark, sogar einige Gegenstände sollen durch die Kabine geflogen sein. Nach nur fünf Minuten saß Stark wieder mutterseelenallein auf der Trainerbank. Des Trainers Worte schienen bei den Spielern Gehör gefunden zu haben. Entschlossen ging die Mannschaft jetzt in die Zweikämpfe, versuchte über die Außenpositionen den Brucker Abwehrriegel zu knacken. Schon eine Minute nach Wiederanpfiff hatte Johannes Heidel die Riesenchance zum Ausgleich. Der fiel aber erst in der 57. Minute, als Florian Spörl einen Freistoß aus 17 Metern direkt verwandelte. Nach dieser Aktion erwies Andrew Walker seiner ohnehin schon dezimierten Mannschaft einen Bärendienst, indem er sich mit dem Schiedsrichter anlegte und dafür zurecht die Ampelkarte sah.

Nur fünf Minuten nach dem Ausgleich gelang Milan Kompas - nach herrlicher Vorarbeit von Mohamed Mahmud - das erlösende 3:2. Richtig durchatmen konnten die Röslauer Fans aber erst nach Kompas' 4:2, denn bei Standards blieben die Brucker durchaus gefährlich. Rasim Yavuz setzte in der 87. Minute mit einer feinen Einzelleistung den Schlusspunkt.

Röslaus Trainer Rainer Stark konnte sich auch nach dem Schlusspfiff gar noch nicht so richtig über den Sieg freuen. Der Stachel nach dem "vogelwilden Auftritt" seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit saß noch tief. Allerdings hatte er schon eine gewisse Vorahnung: "Als ich mitbekommen habe, dass Erlangen nur zu zehnt spielen kann, habe ich mir gedacht, so eine Sch..... Mir war gleich klar, was da auf uns zukommt." Stark zollte dem Gegner ein großes Lob: "Die Brucker Jungs haben das richtig gut gemacht."

Für den FC Vorwärts ist mit diesem 5:2-Erfolg eine 16-wöchtige Leidenszeit ohne Heimsieg zu Ende gegangen. Die Kurve zeigt deutlich nach oben: Seit Rückrundenbeginn war dies im vierten Spiel nun schon der dritte Dreier. Aus Röslauer Sicht kann nun das Derby am Samstag in Thiersheim kommen, zumal dann auch wieder Kapitän Markus Walther sowie Christian Neumann und Holger Sieg zur Verfügung stehen.

Landesliga: ASV Vach - FC Vorwärts 1:0 (1:4)

(18.11.2012)

Happy-End durch Walther-Hattrick

 

ASV Vach:

Hörrlein, Daum (67. Aydogmus), Fringelis, Eich (59. Müller), Hassgall, Pommer, Schnierstein, Brütting, Bayer (27. Sejans), Jakl, Adlung

 

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Heidel, Smrha, Zakrzewski, Benker (89. Pereira), Spörl, Sieg, Walther (73. Kompas), Neumann (62. Knoblauch), Dippold, Yavuz

 

Zuschauer: 90

 

Schiedsrichter: Ertl (Günzburg)

 

Tore: 4. Min. Pommer 1:0  (Foulelfmeter), 58., 64. und 72. Min. Walther 1:1, 1:2 und 1:3, 89. Min. Benker 1:4.

 

Was anfangs böse aussah, wurde noch zu einem Happy-End. Vorwärts Röslau musste in Mittelfranken nach nur 240 Sekunden einen unberechtigten Foulelfmeter und das damit verbundene 1:0 für die Hausherren verkraften, geriet aber trotzdem nicht aus den Fugen. Die Stark-Truppe übernahm mit zunehmender Spieldauer das Kommando und schickte die immer hektischer werdenden Platzherren, nach dem Seitenwechsel innerhalb von 14 Minuten, durch einen lupenreinen Hattrick von Goalgetter Markus Walther auf die Bretter. Der dreifache Torschütze war allerdings nicht allein der „Vater des Erfolgs“, der war die gesamte Mannschaft. Mit diesem klaren Sieg haben die Fichtelgebirgler in Sachen Klassenerhalt wieder mehr Land in Sicht und zunächst einen direkten Abstiegsplatz verlassen.

ASV-Trainer Armin Appelt war nach dem Schlusspfiff des manchmal etwas unglücklich leitenden Unparteiischen stocksauer. Ihm war nur zu entlocken: „Das war ein verdienter Gästesieg!“ Vorwärts-Coach Rainer Stark gönnte sich einen Glimmstengel und strahlte. „Wille und Wollen haben den Ausschlag gegeben. Diesmal waren 120 oder sogar 150 Prozent Einsatzbereitschaft vorhanden. In den zweiten 45 Minuten haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Die Mannschaft ist trotz des frühen Rückstands nicht nervös geworden, sondern hat erfolgreich und hervorragend gearbeitet.“

Die Auseinandersetzung begann mit einem Paukenschlag und einer eiskalten Dusche für die Vorwärts-Vertretung. Zakrzewski trennte Bayer im Strafraum vom Ball, der ASV-Akteur fiel spektakulär und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Pommer nutzte das Geschenk bombensicher zur Führung für seine Farben. Anschließend machte Vach Dampf. Die Gäste wehrten sich erfolgreich und verschafften sich mit zunehmender Spieldauer Respekt. Nach etwa 20 Minuten herrschten total ausgeglichene Verhältnisse. In der 32. Minute entschärfte Keeper Blechschmidt einen Distanzknaller von Fringelis großartig und wehrte auch die beiden damit verbundenen ASV-Nachsetzaktionen ab. Diese Szene erzeugte eine Art Aufbruchstimmung in den Vorwärts-Reihen. Die Gäste wurden immer ballsicherer und  bremsten die Angriffsbemühungen der Hausherren schon im Mittelfeld.

Kurz nach dem Seitenwechsel klärte Blechschmidt außerhalb des 16-Meter-Raums  per Kopfball vor Eich. Das war aber auch schon die letzte gefährliche Aktion der Mittelfranken. Diese bauten immer mehr  ab, Röslau übernahm das Kommando, agierte diesmal jedoch nicht überhastet, sondern überlegt. Spörl sorgte für die erste Aufregung bei den Gastgebern. Sein Schuss wurde von Hassgall in höchster Not abgeblockt. Kurz darauf begannen die Gala-Minuten von Markus Walther. Eine Flanke von Sieg wuchtete der zum umjubelten Ausgleich ins lange Eck. Vach zeigte Wirkung, Vorwärts dominierte und zerlegte den Mitkonkurrenten im Kampf um die sicheren Ränge vollends. Als Heidel in den Strafraum servierte klärte Sejans mit der Hand, der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Gleich darauf angelte sich Walther das Leder und drosch es aus der Drehung flach zum 1:2 in die Maschen.

Die Appelt-Truppe war geschockt und ging acht Minuten danach vollends unter. Walther eilte einem Steilpass hinterher, Schlussmann Hörrlein wollte an der Strafraumkante per Fußabwehr klären, schoss aber den hochspringenden Walther an, das 1:3 war perfekt. In der verbleibenden Spielzeit hätte es auch noch deftiger für Vach kommen können. Kompas hatte in der 85. Minute freie Bahn, vergab aber diese vorzügliche Chance. Besser machte es Benker, der einen Querpass von Spörl unter Keeper Hörrlein zum völlig verdienten Endstand versenkte.

Rainer Cyris

Foto zu Meldung: Landesliga: ASV Vach - FC Vorwärts 1:0 (1:4)

Landesliga: FC Vorwärts - ASV Zirndorf 2:3 (1:2)

(10.11.2012)

Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Heidel (77. Kompas), Smrha, Zakrzewski, Neumann, Benker (65. Yavuz), Spörl, Sieg (58. Knoblauch), Walther, Mahmud, Dippold

 

ASV Zirndorf:

Lösel, Schramm, Majewski, Tiessen (42. Meier), Zwingel, Schuster, Oswald, Takmak, Marita (77. Diez), Pfaffinger (90.+2) Mahr), Mazanec

 

Zuschauer: 185

 

Schiedsrichter: Mignon (Sulzbach-Rosenberg)

 

Tore: 21. Min. Zwingel 0:1, 27. Min. Pfaffinger 0:2, 32. Min. Walther 1:2 (Foulelfmeter), 87. Min. Mahmud 2:2, 89. Min. Schuster 2:3

 

 

Der Vorwärts-Versuch, den bereits sicher in Händen haltenden Spatz gegen die begehrte Taube doch noch einzutauschen, ging in der umkämpften Schlussphase auf der „Hut“ daneben. Mit einem Last-Minute-Tor schickten die kampfstarken Mittelfranken, die in der Abwehr diesmal nicht sattelfesten Fichtelgebirgler, auf die Verliererstraße. Anerkennens- und lobenswert war bei den Platzherren, dass sie einen 0:2-Rückstand mit vorzüglicher Moral egalisierten. Wer weiss, wir die Partie ausgegangen wäre, wenn Spörl in der 8. Minute ins Schwarze getroffen, statt nur ans Außennetz, geschossen hätte.

ASV-Trainer Martin Hermann sprach nach dem interessanten Match von einem glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg seiner Truppe. „Wir hätten die Partie schon viel früher entscheiden müssen, Chancen dazu waren genügend vorhanden. Mit zwei Siegen in Folge sind wir voll im Soll“, so der Zirndorfer Übungsleiter. Vorwärts-Coach Rainer Stark hatte eine Erklärung für diese überhaupt nicht einkalkulierte Heimpleite: „Es lag nicht daran, dass wir aufgemacht haben, wir haben uns den entscheidenden Treffer nach einer Standardsituation eingefangen. Eigentlich standen wir in dieser Situation gut, aber der Ball landete trotzdem in unseren Maschen. So etwas darf nicht passieren, da waren wir mit den Köpfen wo anders. Ich glaube die Jungs wollten es heute besonders gut machen und das ging daneben. Defenive und Mittelfeld haben diesmal nicht so funktioniert, wie vor einer Woche. Die Gäste waren ballsicherer und das hat den Ausschlag gegeben.“

Beide Mannschaften waren flott unterwegs, der Kontrahent aus Mittelfranken besonders lautstark. Ein Steilpass eröffnete den Gastgebern vorgenannte Riesenchance. Walther marschierte, sah den mitgelaufenen Spörl, doch der nutzte den folgenden, massgerechten Querpass, nicht zum Führungstreffer für seine Farben. Zirndorf agierte geschickt mit weiten Bällen hinten den Rücken der Vorwärts-Abwehr. Ein solcher Pass war die Entwicklung zu einem „künstlerisch besonders wertvollen Treffer“. Zwingel entwischte Heidel, legte aus spitzem Winkel alle Kraft in seinen Schlappen und das Spielgerät schraubte sich über Blechschmidt in Schlangenlinien in die Maschen. Aus einem Flankenversuch war ein erfolgreicher Torschuss geworden.

Die Fichtelgebirgler verdauten diesen Einschlag lange Zeit nicht. Der ASV war am Zug. Pfaffinger wurde in höchster Not geblockt und Smrha warf sich rettend in einer mächtigen Schuss von Mazanec. Als sich Vorwärts in der 27. Minute einen klaren Abseitstreffer eingefangen hatte, schien der „Käse frühzeitig gegessen“. Dass Röslau auch Pech bei seinen Aktionen hatte, darf nicht unerwähnt bleiben. Ein von Neumann nach 30 Minuten abgefeuerter Schuss landete nur am ASV-Aluminium. 120 Sekunden danach schnelle der heimische Adrenalienpegel deutlich nach oben. Neumann wurde von Majewski zu Fall gebracht, der Unparteiische zeigte auf den Punkt und Walther markierte bombensicher das 1:2. Zirndorf zeigte sich nicht beeindruckt, griff weiter beherzt an, aber Blechschmidt verhinderte mit einer tollen Parade möglichen Schaden gegen Pfaffinger. Kurz vor der Pause scheiterten Spörl und Benker an Keeper Lösel und Spörl verzog etwas überhastet aus spitzem Winkel.

Die Auseinandersetzung ging mit dem gleichen Biss wie zuvor, auch nach dem Seitenwechsel weiter. Bevor Vorwärts etwas nennenswertes erreichte, musste Blechschmidt abermals gegen Pfaffinger einschreiten. Die Röslauer Angriffsversuche waren zu zögerlich, der Abschluss kam meist viel zu spät. Der ASV arbeitete mit wenigen Schnörkeln und sorgte Mitte der zweiten Halbzeit für helle Aufregung im Vorwärts-Abwehrzentrum. Zakrzewski klärte mit dem Kopf gegen Marita, Diez konnte gegen Blechschmidt nichts ausrichten und Mazanec wurde von Knoblauch geblockt. Hektik machte sich hüben un d drüben breit. Pfaffinger hätte dann berühmt werden können, aber Blechschmidt war zwei Mal zur Stelle.

Aufgegeben wurde im Vorwärts-Lager nicht, man wollte etwas und bekam es auch. Dippolds Eckball wurde von Mahmud hinter die Linie bugsiert, der Jubel über den Ausgleich kannte keine Grenzen. Statt vorsichtiger zu werden, rannte Röslau ins Verderben. Nach einem Eckball von Mazanec stand Schuster am Fünf-Meter-Raum völlig frei und kannte keine Gnade. R.C.

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - ASV Zirndorf  2:3 (1:2)

Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Lorenzreuth 1:5 (1:3)

(04.11.2012)

FC Vorwärts II:

Grimm, Pereira, Gruhn, Medick, Stäudel, Seidel, Kompas, Knoblauch, Pawletta, Söllner, Fischer (eingewechselt Yilmaz, Schindler, Braun

 

Schiedsrichter: Lindner (TuS Töpen) leitete sehr großzügig

Zuschauer: 90

Tore: 2. Min. Küspert 0:1, 10. Min. Pawletta 1:1, 12. Min. Schneider 1:2, 30. Min. Schraml 1:3, 57. Min. Fräßdorf 1:4, 73. Min. Schraml 1:5

 

Lorenzreuth gewann auch in dieser Höhe verdient. Die schnellen Gästestürmer brachten die Röslauer Hintermannschaft ein ums andere mal in Verlegenheit. Die Platzherren waren nur in der ersten Halbzeit ein einigermaßen ebenbürtiger Gegner. Nach einem kapitalen Schnitzer von Torhüter Grimm, dessen Versuch, den Lorenzreuther Stürmer Fräßdorf im eigenen Strafraum auszuspielen, gründlich in die Hose ging, war das Spiel endgültig gelaufen.

Landesliga: SV Mitterteich - FC Vorwärts 0:1 (0:0)

(03.11.2012)

 

Die Leidenszeit des FC Vorwärts in der Fußball-Landesliga Nordost ist zu Ende. Durch einen Treffer von Jaroslav Smrha gewinnt das Team von Trainer Rainer Stark beim Nachbarrivalen Mitterteich völlig verdient mit 1:0.

 

 

 

 

SV Mitterteich:

Eckert, Zettl, M. Bächer, Oslovic, Broschik (46. Männl), Müller, Ryba, Meisel, Geno, Knoll (79. Pirner), Gerwens (46. Hösl)

 

Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Zakrzewski, Smrha, Benker (66. Yavuz), Spörl, Sieg, Walther, Pollak (79. Heidel), Neumann, Mahmud, Dippold (83. Knoblauch).

 

Schiedsrichter: Rauch (ESV Regensburg) leitete sehr gut

 

Zuschauer: 280

 

Tor: 73. Min. Smrha 0:1.

 

Röslau bleibt der Angstgegner Nummer eins der Stiftländer. Zum dritten Mal in Folge entführten die Fichtelgebirgler die Punkte aus der Oberpfalz und beendeten damit eine lange Serie von 14 sieglosen Spielen. Der SV Mitterteich hatte einen „rabenschwarzen Tag“ erwischt, Röslau dagegen war im Vergleich zu den letzten Spielen nicht mehr wiederzuerkennen.. Die Oberpfälzer feierten jüngst einen „goldenen Oktober“, präsentierten ihren Anhängern aber diesmal einen unerklärlichen Leistungsabfall und müssen nun angesichts ihres schweren Folgeprogramms aufpassen, dass sie keinen „dunklen November“ in ihren Geschichtsbüchern vermerken müssen. Mitterteichs Schlussmann Tobias Eckert musste nach 364 Minuten ohne Gegentor, das Leder erstmals wieder aus seinem Kasten holen.

Mitterteichs Trainer Reinhold Schlecht war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: „Das war eine absolut verdiente Niederlage, das muss man ganz klar feststellen. Röslau war wesentlich bissiger als wir und hat sich diesen Sieg erarbeitet. Ich kann mir unseren Leistungsabfall nicht erklären. Ausnahmen waren nur Keeper Eckert und Kapitän Zettl.“

Vorwärts Coach Rainer Stark zeigte sich nach dem Abpfiff überglücklich: „Diesmal waren wir meist einen Moment schneller am Ball als der Gegner, und das hat mit den Ausschlag zum Sieg gegeben. Meine Truppe hat über die gesamte Distanz hervorragend gespielt und gerackert. Sie hatte mehr Ballkontakte als die Einheimischen und stand defensiv ausgezeichnet. Jeder hat für den anderen gekämpft, hat Fehler ausgebügelt und ein hohes Laufpensum gebracht. Ich bin richtig happy, denn ich wollte nicht der erste Vorwärts-Trainer sein, der in Mitterteich verliert.“

Beide Mannschaften begannen schwungvoll. Die Oberfranken machten die Räume eng und starteten ein Störmanöver nach dem anderen. Diese Gangart schmeckte den Platzherren überhaupt nicht, sie kamen nicht auf Touren, vieles blieb nur Stückwerk. Nach acht Minuten musste SV-Schlussmann Eckert erstmals eingreifen, geschossen hatte Spörl. Beim folgenden Eckball stand Smrha frei, jagte das Leder bei dieser Großchance aber in den zweiten Stock. In der Folgezeit schenkten sich beide Teams nichts, blieben aber meist immer im Rahmen des Erlaubten.

Von den Gastgebern lief in den vorderen Reihen so gut wie nichts, sie blieben blass und verzeichneten bis zum Seitenwechsel keine nennenswerte Chance. Nach 18 Minuten hoffte der SVM auf einen Pfiff des Unparteiischen, als Gerwens von Smrha im Strafraum zu Boden befördert wurde, aber der Schiedsrichter winkte ab. Mitte der ersten Halbzeit brannte es lichterloh vor dem Mitterteicher Kasten. Mit Glück und vielen Beinen verhinderten die Platzherren in dieser Phase drohenden Schaden. Zettl klärte vor Benker, Ryba stoppte Dippold und Mahmud zielte haarscharf am langen Eck vorbei. Als Walther zur Stelle war, aber aus dem Gleichgewicht kam, war Torhüter Eckert mit einer Faust zur Stelle. Wenig später schnappte er sich das Spielgerät, abgesandt von Dippold, mit einer „Galerieparade“. Vorwärts spielte in dieser Drangperiode explosiv, Mitterteich leistete sich einen Fehlpass nach dem anderen.

Fast im gleichen Rhythmus ging es nach der Pause weiter, daran änderten auch zwei Auswechslungen der Stiftländer nichts. Als Eckert gegen Neumann und Sieg geklärt hatte, musste er wenig später sein ganzes Können in die Waagschale werfen. Walther hatte sich durchgerungen, schoss aus der Drehung, aber der Mitterteicher Schlussmann reagierte großartig. Auf der Gegenseite fand Hösl seinen Meister in Torhüter Blechschmidt. Nach einem Freistoß von Neumann erwischte es die Hausherren. Im Rahmen einer „Massenversammlung“ im SVM-Strafraum landete der Ball bei Smrha und der fackelte nicht lange – 1:0 für Röslau. Bereits in der Vorrunde hatte der gleiche Akteur den Vorwärts-Siegtreffer, damals allerdings mit dem Kopf, erzielt.

Die Gastgeber antworteten mit wütenden, viel zu durchsichtigen Aktionen, bekamen aber trotzdem ihre Chance. Müller kam in der 83. Minute frei vor Blechschmidt zum Abschluss, hatte sein Visier jedoch deutlich zu hoch eingestellt. Kurz vor dem Schlusspfiff wollte Müller per Kunstschuss aus spitzem Winkel Keeper Blechschmidt überraschen, blieb aber nur zweiter Sieger. R.C.

Foto zu Meldung: Landesliga: SV Mitterteich - FC Vorwärts 0:1 (0:0)

Landesliga: FC Vorwärts - BSC Saas-Bayreuth 0:2 (1:3)

(22.10.2012)

Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Smrha, Heidel (56. Dippold), Knoblauch, Spörl (70. Benker), Sieg, Walther, Pollak, Neumann, Mahmud, Kompas (53. Yavuz).

BSC Saas Bayreuth:

Schmidt, Günther, Schatz, Trat, Dachsbacher, Stahnke, Süß (82. Maßberger), Stenglein, Rosenzweig (76. Pritschet), Werther (73. Pütterich), Koch.

Zuschauer: 240

Schiedsrichter: Götz (Wackersdorf)

Gelbe Karte: Walther, Spörl, Mahmud, Knoblauch / Stenglein

Tore: 26. Min. Rosenzweig 0:1, 31. Min. Koch 0:2, 56. Min. Koch 0:3, 63. Min. Smrha 1:3.

 

„Tal der Tränen“ ist tiefer geworden

 

Die ersehnte Wende ist auf der Röslauer „Hut“ abermals aus geblieben. Neu-Coach Rainer Stark musste nach seinem Amtsantritt schon die zweite Pleite verbuchen und damit sitzen die Fichtelgebirgler nach wie vor tief im Tabellenkeller der Landesliga Nordost fest. Kontrahent Saas Bayreuth war cleverer, zweikampfstärker und hätte bei besserer Chanenverwertung auch noch deutlicher gewinnen können. Die athletische Truppe von Coach Armin Eck gewann dieses Oberfrankenduell völlig verdient.

 

Bei Vorwärts machte sich am gestrigen Sonntag vor allem der Ausfall von „Abwehrschrank“ Lukas Zakrzewski nachteilig bemerkbar. Jaroslav Smrha räumte zwar ab so gut es ging, aber dafür klafften anderswo Lücken, durch die die Bayreuther oftmals mühelos marschierten. Vor allem wenn die Saas-Akteure mit weiten Bällen und schnell agierten, glich die sonst so starke Vorwärts-Abwehr einem Hühnerhaufen. Der Hase lag gegen Bayreuth in der vorderen Röslauer Reihen „in Pfeffer“. In Sachen Schüsse aus der zweiten Reihe war bei den Hausherren so gut wie nicht zu notieren. Saas-Schlussmann Schmidt musste vor der Pause überhaupt nicht eingreifen. In diesem Spielabschnitt hätte er sich das eine oder andere Sonnenbad gönnen können.

Vorwärts-Trainer Rainer Stark enttäuscht: „In dieser Mannschaft ist mehr kaputt als ich dachte. Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten energisch stören und uns die Bälle durch Pressing erkämpfen. Aber genau das Gegenteil ist passiert. Abstimmungsfehler in der Abwehr haben uns aus dem Rhythmus gebracht. Charakter, Kampf und Wille sind da, aber das Glück fehlt im entscheidenden Moment.“

Kollege Armin Eck strahlend: „Wir hätten die Entscheidung schon früher herbeiführen können. Bereits vor dem 1:0 eröffneten sich uns zwei Großchancen. Nach dem 2:0 standen wir noch zwei Mal frei vor dem Röslauer Schlussmann, brachten aber den Ball nicht im Kasten unter. Das 1:3 war völlig unnötig, dadurch haben die Einheimischen nochmals Hoffnung geschöpft und Luft bekommen. Insgesamt geht unser Sieg in Ordnung.“

 Vom Anpfiff weg wurde deutlich, dass beide Seiten etwas erreichen wollten. Die Gäste rissen mit ihren überfallartigen Aktionen Lücken, Vorwärts musste höllisch aufpassen. „Kampf ist Trumpf“, lautete die Parole über die gesamte Distanz. Der gut leitende Unparteiische bekam auf Grund der beiderseitig rustikalen Einlagen viel Arbeit und zückte fünf Mal gelben Karton. Nach elf Minuten musste Torhüter Blechschmidt erstmals beide Fäuste hochreissen, weil Koch deftig geschossen hatte. Die Platzherren agierten übermotiviert und gerieten mehr und mehr in Not. Stenglein zielte vorbei und Koch verfehlte das lange Eck haarscharf. Es brannte lichterloh vor dem Röslauer Gehäuse. Als Stenglein erneut frei vor Blechschmidt auftauchte, verhinderte dieser mit einer Glanzparade das in der Luft liegende Bayreuther Führungstor. Kurz darauf scheiterte Dachsbacher an den Füßen von Blechschmidt.

Als Stahnke auf die Reise ging und das Spielgerät quer durch den Strafraum servierte, stand Rosenzweig frei und lochte mühelos ein. Richtig alt sah die Vorwärts-Abwehr fünf Minuten danach aus. Koch versenkte den Ball trocken im kurzen Eck. Die Fichtelgebirgler waren schwer getroffen. Trainer Stark forderte: „Tempo, Tempo, Tempo!“ Das einzige was heraussprang, war eine strittige Aktion im Saaser Strafraum, bei der Sieg von Werther umgestossen wurde, aber kein Pfiff ertönte.

Nach der Pause gab Bayreuth weiter den Ton an. Die Eck-Schützlinge lauerten auf Konter und steuerten machmal in Siebenmeilenstiefeln Richtung Blechschmidt. Koch setzte sich energisch auf rechts durch und erzielte aus spitzem Winkel die Entscheidung. Der Rettungsversuch von Neumann war zwar lobenswert, aber umsonst. Wenige Minuten später hätte es noch deftiger für Röslau kommen können. Als Rosenzweig schoss, rettete Smrha per Kopf und Stahnke scheiterte an Blechschmidt.

Dass die Einheimischen in Sachen Treffer auch etwas ausrichten können, demonstrierten sie bei einem Standard eindrucksvoll. Smrha wuchtete einen Eckball von Yavuz mit der Stirn in die BSC-Maschen. „Schweden-Gefühle“ kamen nun im Vorwärts-Lager auf. „Kämpfen Männer, kämpfen“, forderte Coach Stark. Aber die nächste Chance eröffnete sich Rosenzweig. Walther kam in der 74. Minute zum Zuge, aber die Beine von Torhüter Schmidt verhinderten den Anschlusstreffer. Röslau wollte zwar, fand aber am Boden und in der Luft so gut wie keine Lücke mehr in der stablien BSC Abwehr.

Rainer Cyris

Foto zu Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - BSC Saas-Bayreuth 0:2 (1:3)

Kreisklasse: 1. FC Schönwald - FC Vorwärts II 2:4

(21.10.2012)

Zuschauer: 100

Schiedsrichter: Walter Aufschläger (SV Leutendorf)
Tore: 15. Min. Söllner 0:1, 27. Min. Fischer 0:2, 48. Min. Bengs 1:2, 73. Minute Fischer 1:3, 85. Min. Schlott 2:3, 92. Min. Seidel 2:4

 

Nach einer knappen Viertelstunde netzte Andre Söllner zur 1:0-Führung für die Röslauer ein, als er ganz alleine auf der rechten Außenseite aufs Tor zulief und ihn kein Schönwalder stoppte. Schönwald kam in der ersten Hälfte selten in den gegnerischen Strafraum. So schoss Alexander Fischer, nachdem ihn P. Müller und Ziegler nicht mehr stoppen konnten, in der Röslauer Angriffslaune das 0:2 aus Sicht der Heimmannschaft. Direkt nach der Halbzeitpause hatte Dominik Müller die Chance zum Anschlusstreffer auf dem Fuß, als ihm der Ball plötzlich vor die Füße sprang, doch der Ball flog knapp vorbei. Nach 48 Minuten fasste sich Federau ein Herz und legte eine weite Strecke an der Außenlinie, vorbei an allen Gegenspielern, zurück. Federaus Pass fand Bengs und dieser vollendete zum 1:2-Anschlusstreffer. Schönwald spielte in der zweiten Hälfte groß auf, doch mit den Toren hatte es einfach nicht sein sollen, denn viele gute Möglichkeiten wurden vergeben. Schönwald spielte gut, dennoch gelang Fischer nach 73 Minuten ein weiterer Treffer, als er von Söllner steil geschickt wurde. Die FC´ ler ließen sich aber von diesem Treffer unbeeindruckt uns spielten jetzt weiter gut mit. Schlott tanzte 5 Minuten vor Spielende Gästekeeper Grimm aus und verkürzte auf 2:3. Unweigerlich neigte sich das Spiel dem Ende zu und Trainer Müller schmiss alles nach vorne. Max Federau hatte in der 90. Minute das Unentschieden auf dem Fuß, doch die Schönwalder scheiterten an der hartnäckigen Abwehr der Gäste. Im direkten Gegenzug konterten die Röslauer Schönwald aus, als der letzte Schönwalder Spieler am Halbkreis stand und Seidel einen Alleingang zum 2:4-Endstand hinlegte.

Landesliga: SG Quelle Fürth - FC Vorwärts 4:1 (4:0)

(14.10.2012)

SG Quelle Fürth: Krüger – Gambel, Meier (54. Wellhöfer), Ried, Dieng – Fürsattel – Cortus, Garcia – Hutter (80. Schmidt), Swiechowitz – Avci (46. Sortiriou

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Neumann, Zakrewski, Smrha, Sieg – Heidel (89. Pawletta), Dippold –Pollak (46.Yavuz), Spörl – Walther, Mahmud

 

Schiedsrichter: Hartmeier

 

Zuschauer: 100

 

Tore: 1:0 Hutter (8.), 2:0 Garcia (17.), 3:0 Avci (21.), 4:0 Swiechowitz (40.), 4:1 Spörl (70.).

 

Mit 1:0 zu ihren Gunsten beendeten die Spieler von Vorwärts Röslau die zweite Halbzeit ihres Gastspiels bei der SG Quelle Fürth. Ein positives Resultat, ja wenn nicht die erste Hälfte mit 0:4 in die Binsen gegangen wäre. Im Prinzip war schon nach 21 Minuten alles für die Schützlinge des neuen Trainers Rainer Stark gelaufen, denn sie lagen bereits hoffnungslos mit drei Gegentoren zurück. Seine Ankündigung, verstärkt auf Offensive setzen zu wollen, ließ sich nach dem völlig misslungenen Auftakt natürlich nicht realisieren. Die Fürther, die nach ihrem Sieg wieder auf den zweiten Platz zurückgekehrt sind, entfachten von der ersten Minute an enormen Druck, dem Röslau nicht gewachsen war. Statt Vorwärts war Rückwärts angesagt. Und dabei war die Abwehr überhaupt nicht im Bilde. „Bei allen Gegentoren haben wir mit groben Schnitzern Schützenhilfe geleistet“ ärgerte sich Stark angesichts der Erfolge von Robin Hutter (8.), Fabio Garcia (17.) sowie Volkan Avci (21.) mächtig.

Von Röslauer Offensive war nichts auszumachen, zumal die langen und hohen Bälle von Innenverteidiger Lukas Zakrewski fast immer beim Gegner landeten. Nach dem 4:0 durch Adrian Swiechowitz fünf Minuten vor der Pause war alles gelaufen. Im zweiten Teil war bei den Gästen Ergebniskosmetik angesagt. Ein Vorhaben, das aus zwei Gründen gelang: Die Mannschaft agierte wesentlich entschlossener als zuvor, profitierte aber auch davon, dass Quelle wie so oft angesichts des großen Vorsprungs das Tempo drosselte und promptnachlässig wurde. Belohnt wurden die Anstrengungen in der 70. Minute durch Florian Spörl, der ein Mahmud-Zuspiel nur noch einschieben musste. Der Torschütze vergab außerdem noch zwei klare Gelegenheiten, so dass die Niederlage glimpflicher hätte ausfallen können. Mit der zweiten Halbzeit zeigte sich Trainer Stark durchaus zufrieden und will auf sie aufbauen. Das Kardinalproblem von Vorwärts hat der ehemalige torgefährliche Stürmer aber erkannt: „Im Angriff fehlt uns der Druck, sind wir zu harmlos.“

DIETER BRACKE

Kreisklasse: FC Vorwärts II - TSV Arzberg-Röthenbach 4:4

(13.10.2012)

Acht Tore und kein Sieger: In einer denkwürdigen Partie verspielte unsere zweite Mannschaft eine 3:1-Führung gegen den TSV Arzberg-Röthenbach und musste am Ende mit einem 4:4 zufrieden sein.  Beide Teams spielten von Beginn mit offenem Visier und vernachlässigten dabei die Abwehrarbeit. Röslau erwischte den besseren Start hätte nach 25 Minuten eigentlich 2:0 führen müssen. Doch dann kam Röthenbach immer stärker auf und erspielte sich mehrere gute Chancen. Die Führung durch Schaffer war die logische Konsequenz. In der Schlussphase der ersten Halbzeit drehten die Platzherren innerhalb weniger Minuten durch Tore von Söllner und „Fritzl“ das Spiel. Als Röslau mit 3:1 durch „Fritzl“ in Führung ging - Stefan Hasselbacher hatte ihn herrlich in Szene gesetzt - schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch Röthenbach steckte nicht auf, machte mit tatkräftiger Unterstützung der Röslauer Hintermannschaft aus einem 1:3 ein 4:3. Mit einem fulminanten Freistoß aus 35 Metern rettete Stefan Hasselbacher der Vorwärtself in der Schlussminute zumindest einen Punkt.

Rainer Stark neuer Trainer

(09.10.2012)
Gerhard Nothhaft ist nicht mehr Trainer des FC Vorwärts. Die Trennung erfolgte am Montag. Bis zur Winterpause wird das Röslauer Urgestein und Trainer-C-Lizenz-Inhaber Rainer Stark die Mannschaft betreuen. Stark ist derzeit Jugendkoordinator in der JFG „Oberes Egertal“. „Uns ist die Entscheidung wirklich nicht leicht gefallen“, heißt es in einer Erklärung von Vorsitzendem Bernd Nürnberger. Dass der FC Vorwärts so weit hinten in der Tabelle stehe, könne dem Trainer sicher nicht angelastet werden. „Auch wir als Verein waren bei der Zusammenstellung des Landesliga-Kaders wohl zu blauäugig“, räumte Nürnberger ein. Gerhard Nothhafts herausragende fachliche Qualitäten seien unbestritten. Allerdings hätten sich Aktive, Verantwortliche und auch die Fans bei den Spielen ein bisschen mehr Emotionen von der Trainerbank aus  gewünscht. "Aber dazu ist Gerhard Nothhaft offensichtlich nicht der Typ, und das müssen wir respektieren." Im Nachhinein betrachtet sei für die Mannschaft der Übergang von einem impulsiven und überaus leidenschaftlichen "Bobby" Bafra auf einen eher ruhigen und sehr besonnenen  Gerhard Nothhaft letztlich zu krass gewesen. Nürnberger weiter: „Die Mehrzahl im Vorstand  war deshalb der Meinung, dass wir in dieser schwierigen Situation jetzt  einen Mann an der Außenlinie brauchen, der die Mannschaft wachrüttelt, sie bis unter die Haarspitzen motiviert und ihr wieder Spielfreude einflößt. Deshalb haben wir uns für diesen sicher nicht einfachen Schritt entschieden. Wir danken Gerhard Nothhaft ausdrücklich für Arbeit in den vergangenen Monaten."

Foto: Frankenpost

[Bericht aus der Frankenpost.]

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Landesliga: FC Vorwärts Röslau - SpVgg Weiden 1:3 (1:2)

(07.10.2012)

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Yavuz, Zakrzewski, Smrha, Sieg, Dippold, Mahmud, Heidel, Spörl, Benker, Walther.

SpVgg SV Weiden:

Forster, Kohl, Scheidler, Wildenauer, Herrmann, Kopp (78. Geber), Wendl, Schneider, Riester, Egeter, Hegenbart (88. Majewski)

Schiedsrichter: Tittmann (FC Altdorf) hatte mit der fairen Partie keinerlei Probleme

Zuschauer: 350

Tore: 9. Min. Egeter 0:1, 15. Min. Hegenbart 0:2, 30. Min. Walther 1:2, 70. Min. Riester 1:3

 


„Wenn wir immer so gespielt hätten wie heute, hätten wir sicher deutlich mehr Punkte auf unserem Konto“, sagte Röslaus Trainer Gerhard Nothhaft nach dem Schlusspfiff. Dass es gegen einen so starken Gegner nicht gereicht habe, sei zu erwarten gewesen. Sein Weidener Kollege Christian Stadler sprach von einem hochverdienten Sieg. „Abgesehen von den ersten zehn Minuten hatten wir Röslau voll im Griff.“ Allerdings zeigte sich Stadler vewundert darüber, dass Röslau so ängstlich gespielt und so wenig Druck nach vorne erzeugt habe. Seine Mannschaft sei diesmal hinten nicht so sicher gestanden.

Das war vor allem in der Anfangsphase zu spüren, als die Gastgeber couragiert nach vorne spielten und sich durch Markus Walter und Florian Spörl gleich zwei, drei gute Möglichkeiten erarbeiteten. Welche Klasse der Weidener Stürmer Ralf Egeter hat, bewies er in der 9. Minute: Mit einer Körpertäuschung ließ er Rasim Yavuz, der diesmal Außenverteidiger spielte, schlecht aussehen und vollendete mit einem trockenen Schuss zum 0:1. Nur sechs Minute später zappelte der Ball nach einem raffinierten Freistoß von Christoph Hegenbart fast von der Außenlinie im Netz.

Das Spiel schien nun den von vielen erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch weit gefehlt: Einen missglückten Rückpass von Klaus Herrmann auf den Torhüter erlief sich Markus Walther. Er spielte Dominik Forster aus und verkürzte auf 1:2.

Plötzlich keimte wieder Hoffnung im Röslauer Lager auf. Doch klare Torchancen waren hüben wie drüben bis zur Pause Mangelware. „Nach dem 1:2 hatten wir fest damit gerechnet, dass die Röslauer, die ich als sehr kampfstarke Mannschaft kenne, mit Macht auf den Ausgleich drängt“, sagte Christian Stadler und fügte hinzu: „Die hatten doch in diesem Spiel schließlich nichts zu verlieren.“

In der zweiten Halbzeit mussten die Röslauer nicht nur gegen einen bärenstarken Gegner ankämpfen, sondern auch noch gegen den böigen Wind. Und das war sehr schwer, wie auch Gerhard Nothhaft einräumte. Weiden verwaltete geschickt das Ergebnis. Es hatte immer den Anschein, dass die Mannschaft, sollte es eng werden, noch eine Schippe drauflegen kann. Das brauchte sie aber nicht mehr. Mit einem sehenswerten Konter, den Michael Riester im Stile eines Klassestürmers abschloss, war die Entscheidung gefallen.Es hätte vielleicht noch einmal spannend werden können, hätte Yavuz in der 82. Minute nicht aus spitzem Winkel selbst auf das Tor geschossen, sondern den völlig freistehenden Markus Walther bedient. So fuhr Weiden einen ungefährdeten Sieg ein und sicherte sich damit schon die vorzeitige Herbstmeisterschaft.

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Kreisklasse: BSC Furthammer - FC Vorwärts Röslau II 5:1

(06.10.2012)
Mit 1:5 hat unsere zweite Mannschaft in der Kreisklasse Fichtelgebirge das Spiel beim BSC Furthammer verloren. Mit ausschlaggebend für die hohe Niederlage war die frühe Verletzung von Torhüter Christoph Grimm, der wohl einige Wochen ausfallen wird. Den Ehrentreffer erzielte Alexander Fischer.
 

Landesliga: ASV Zirndorf - FC Vorwärts Röslau 1:0 (1:0)

(03.10.2012)

ASV Zirndorf:

Lösel, Takmakl, Scheuenstuhl, Tiessen, Zwingel, Schuster, Oswald (89. Schramm), Kübler, Berisha, Pfaffinger (82. Meier), Mazanec (75. Marita)

 

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Knoblauch, Zakrzewski, Smrha, Sieg, Dippold, Mahmud, Yavuz (62. Benker), Spörl (74. Heidel), Kompas, Walther.

            
Schiedsrichter: Potemkin (SV Friesen)

Zuschauer: 100

Tor: 19. Min. Schuster 1:0 (Foulelfmeter). Rote Karten: 82. Min. Knoblauch, Röslau, 85. Min. Takmak, Zirndorf, beide wegen Foulspiels.

 


Mit hohen Erwartungen war der FC Vorwärts Röslau am Mittwoch nach Zirndorf gereist. Doch nach dem Abpfiff war die Ernüchterung sowohl bei Spielern als auch bei den knapp 40 mitgereisten Fans gleichermaßen groß. Die Mannschaft von Trainer Gerhard Nothhaft hatte eine blutleere und völlig indiskutable Vorstellung gezeigt und musste am Ende in einem eigentlich typischen 0:0-Spiel erneut eine 0:1-Niederlage quittieren. Das mit Abstand Beste am Tag war die gemeinsame Abendeinkehr bei Tony Dallas in Fürth.                                                    
Dass der Zirndorfer Siegtreffer vom Elfmeterpunkt aus fiel, passt derzeit ins Röslauer Bild. Dem Strafstoß vorausgegangen war ein kapitaler „Schnitzer“ von Lukas Zakrzewski, der sich in der eigenen Hälfte einen fatalen Fehlpass erlaubte. Der pfeilschnelle Zirndorfer Stürmer Berisha schnappte sich den Ball, drang in den Strafraum ein und konnte vom guten Torhüter Sebastian Blechschmidt nur durch ein Foul gestoppt werden.

 Gut 70 Minuten hatte die Elf von Trainer Gerhard Nothhaft nun Zeit, diese Scharte wieder auszuwetzen. Doch was die Mannschaft bot, hatte mit Landesliga-Fußball nichts zu tun. Kein Vergleich zum Spiel am Samstag in Friesen. In Zirndorf stand keine Mannschaft auf dem Platz, sondern es waren elf Einzelspieler, die nicht in der Lage waren, sich nur eine richtige Torchance herauszuspielen. Zwei gefährliche Distanzschüsse, das war’s.

Bis auf die letzten zehn Minuten war es jedenfalls ein emotionsloses Gekicke. Der Spaß am Fußball und die Leidenschaft, die die Vorwärtself vor allem in der zurückliegenden Saison auszeichneten, sind völlig abhanden gekommen. Dabei war Zirndorf keine Übermannschaft, allerdings spritziger und engagierter als die Gäste. Die Gastgeber zogen sich nach Führung geschickt zurück, machten die Räume eng. Röslau fand kein Mittel, den Abwehrriegel zu knacken. In der 82. Minute zeigte der Schiedsrichter Sebastian Knoblauch nach einem Allerweltsfoul an der Außenlinie zu allem Überfluss noch die Rote Karte – eine krasse Fehlentscheidung. Drei  Minuten wollte der Unparteiische offensichtlich seinen Fehler wieder gutmachen und schickte den Zirndorfer Takmak, ebenfalls nach einem höchstens gelbwürdigen Foul, mit Rot vom Platz.  

Kreisklasse: SpVgg Weißenstadt - FC Vorwärts Röslau II 1:5 (0:3)

(29.09.2012)
Röslau spielte mit:
Grimm, Gruhn, Seidel, Söllner, Müller, Yilmaz, Medick, Pawletta, Stäudel, Arzberger, Fischer (eingewechselt Pereira, Beck, Braun).
Mit 5:1 hat unsere zweite Mannschaft in der Kreisklasse Fichtelgebirge das Derby bei der SpVgg Weißenstadt klar gewonnen. Alexander Seidel eröffnete schon in der zweiten Minute den Torreigen. Alexander Fischer und Alexander Stäudel legten noch vor der Pause nach. Nach dem Seitenwechsel trafen erneut Fischer und Georg Pawletta. Der Weißenstädter Ehrentreffer resultierte aus einem Foulelfmeter kurz vor dem Abpfiff. Torhüter Dürrbeck bewahrte die Platzherren vor einer noch höheren Niederlage.

Landesliga: SV Friesen - FC Vorwärts Röslau 1:0 (0:0)

(29.09.2012)

SV Friesen:

Mayer, Zwosta, Roger, Meyer, Martin, Fugmann, Hurec, Koch (46. Schubart), Fröba (67. Müller), Dalke, Rebhan (46. Lindner).

 

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Zakrzewski, Smrha, Spörl, Sieg, Walther, Pollak (32. Kompas), Neumann ( 76. Knoblauch), Dippold, Yavuz, Mahmud ( 77. Benker).

 

Schiedsrichter: Andreas Wörtmann (Wülflingen)

Zuschauer: 100

Tor: 68. Min. Hurec 1:0

 

 

Die Gastgeber taten sich in diesem Landesliga-Spiel lange Zeit schwer, das Abwehrbollwerk der abstiegsbedrohten Röslauer zu knacken. Schütze des Goldenen Tores war Aleksander Hurec in der 68. Minute. Gästetrainer Gerhard Nothhaft war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: "Man darf nicht vergessen, dass wir über einen kleinen Kader verfügen und auch noch Verletzte zu beklagen hatten. Wir haben gut dagegengehalten, mit ein bisschen Glück hätten wir sogar einen Punkt mit nach Hause nehmen können."

Der von den SV-Fans erwartete Befreiungsschlag blieb allerdings aus. Die Frankenwäldler kamen erst nach der Pause in die Gänge, als die zunächst auf die Bank verbannten René Schubart und Marcel Lindner eingewechselt wurden und neuen Schwung brachten. Die größte Chance in den ersten 45 Minuten hatten die Gäste, als Spörl nur den Innenpfosten traf.

Nach Wiederanpfiff berannten zunächst die forsch aufspielenden Röslauer das Friesener Gehäuse und zwangen den souveränen Schlussmann Tobias Mayer gleich mehrfach zu Glanzparaden. Er verhinderte einen Rückstand, als er gegen Zakrzewski, Dippold und Yavuz klären konnte. Letzterer hatte nach gut einer Stunde Spielzeit die bis dato größte Röslauer Möglichkeit, als er einen Abpraller freistehend aus sechs Metern nicht im Tor unterbringen konnte.

Diese Aktion war der Weckruf für die Friesener, die aus ihrer Lethargie erwachten. Marcel Lindner setzte sich in der 68. Minute energisch auf der rechten Außenbahn durch, passte maßgenau auf Goalgetter Aleksander Hurec, der per Dropkick seinen zehnten Saisontreffer markierte. Als der durchgestartete Schubart vier Minuten später im Strafraum von Neumann von den Beinen geholt wurde, ließ sich der sonst sichere Elfmeterschütze Frank Fugmann die Chance zur Resultatsverbesserung entgehen. Er scheiterte an VW-Keeper Sebastian Blechschmidt.

 

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Landesliga: FC Vorwärts Röslau - TSV Nürnberg-Buch 1:1 (0:1)

(15.09.2012)

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Neumann, Zakrzewski, Smrha, Sieg, Heidel, Dippold, Mahmud (72. Pollak), Yavuz (72. Kompas), Spörl (83. Benker), Walther

TSV Nürnberg-Buch:

Kosuchowski, Marciano, Reichel, Förster, S. Fleischmann, Yanik, Kett (46. Botzel), Örtel (88. C. Brehm), Hofmann, Riese (89. Rupprecht), U. Brehm.

Schiedsrichter: Dr. Martin Schanderl (SSV Paulsdorf)

Zuschauer: 150

Tore: 13. Min. 0:1 U. Brehm, 66. Min. 1:1 Walther

Rote Karten: S. Fleischmann, TSV (66./rohes Spiel), Heidel, Röslau (89./angebliche Tätlichkeit)
Gelb-Rote Karten: Hofmann, TSV (75./Unsportlichkeit), Pollak, Röslau (81./wiederholtes Foulspiel)

Dieses Unentschieden war für die Gastgeber deutlich zu wenig. Das sah am Ende auch Trainer Gerhard Nothhaft so, der den vielen vergebenen Chancen vor allem in der ersten Halbzeit nachtrauerte. „Wir haben heute zwei Punkte liegen lassen, das ist Fakt.“


Die mangelnde Chancenauswertung ist das eine, die fehlende Cleverness in entscheidenden Phasen das andere. Unmittelbar nach dem Röslauer Ausgleich flog Gästespieler Stefan Fleischmann nach einem rüden Foul an Markus Walther mit Rot vom Platz. Nur sechs Minuten später sah Michael Hofmann nach einer Unsportlichkeit die Ampelkarte. Wer nun dachte, Röslau würde mit zwei Feldspielern mehr in den letzten 20 Minuten den dringend notwendigen Dreier einfahren, der wurde enttäuscht. Offensichtlich hatten Platzherren Mitleid mit den dezimierten Gästen aus dem Nürnberger Knoblauchsland und schwächten sich selbst. Sebastian Pollak, der für den gelb-rot gefährdeten Mohamed Mahmud ins Spiel kam, stieg im Mittelfeld zweimal etwas zu rustikal ein und sah die Ampelkarte – eine harte Entscheidung. Und kurz vor Schluss soll Johannes Heidel bei einem Röslauer Angriff seinen Gegner mit dem Ellbogen weggestoßen haben, was der Schiedsrichter als Tätlichkeit wertete.

Verdient hätten sich die Röslauer den Sieg allemal. Sie zeigten diesmal eine läuferisch und kämpferisch starke Leistung, die durchaus Mut macht, für die drei kommenden schweren Auswärtsspiele. Aber wieder einmal musste die Vorwärts-Elf gegen furios beginnende Bucher einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Schon in den ersten zwei Minuten brannte es zweimal lichterloh im Röslauer Strafraum. In der 13. Minute war es dann so weit: Bei einem Bucher Freistoß aus halbrechter Position köpfte Fabian Dippold bei einem waghalsigen, aber missglückten Klärungsversuch Udo Brehm den Ball genau vor die Füße. Und der Bucher Torjäger ließ Torwart Sebastian Blechschmidt aus kurzer Distanz keine Chance.

Die Gastgeber zeigten sich keineswegs geschockt, nahmen sofort das Heft in die Hand. Den Ausgleich hatte Markus Walther in der ersten Halbzeit gleich dreimal auf dem Fuß, doch entweder traf er den Ball nicht richtig oder verzog knapp. Auch Lukas Zakrzewski verfehlte mit seinem Gewaltschuss aus 18 Metern in der 39. Minute nur knapp das Ziel.

Auch nach dem Seitenwechsel drängte Röslau vehement auf den Ausgleich. Und der gelang Markus Walther in der 65. Minute: Torhüter Kosuchowski konnte den Ball nach einem Zakrzewski-Freistoß nicht festhalten, und Markus Walther stand dort, wo ein Stürmer in einer solchen Situation stehen muss.

Pech hatten die Röslauer fünf Minuten später, als Florian Spörl im Strafraum klar von den Beinen geholt wurde, aber der Schiedsrichter zum Entsetzen der einheimischen Fans auf Stürmerfoul entschied. Der Linienrichter, der beste Sicht hatte, erklärte hinterher: „Das war ein 100-prozentiger Elfmeter. Aber ich hebe meine Fahne nur bei 200-prozentigen.“

In der Röslauer Drangperiode boten sich auch den Gästen noch zwei gute Chancen: Einmal klärte Johannes Heidel nach einem Eckball auf der Torlinie, das andere Mal war Sebastian Blechschmidt zu Stelle. Aber die weitaus größeren Chancen und Spielanteile hatten die Gastgeber, die sich am Ende mit dem mageren Punkt zufriedengeben mussten.

Landesliga: Dergahspor Nürnberg - FC Vorwärts Röslau 2:1 (1:0)

(09.09.2012)

Dergahspor Nürnberg:

Karali, Turan, Rawaz. Caglar, Calisir, Ahmet (76. Min. Ugar), Zander, Jasarevic, Bölük (90. Min. Sezer) Boxler, Sögütlü, Köseoglu (81. Min. Boxler)

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Neumann, Smrha, Zakrzewski, Sieg, Dippold, Heidel (81. Min. Benker),  Mahmud  (75. Min. Pollak), Kompas (65. Min. Yavuz), Spörl, Walther. 

Schiedsrichter: Nico Scheiner (SV Steinfeld)+Zuschauer: 110. Tore: 38. Min. Köseoglu 1:0, 75.Min. Sögütli 2:0, 88. Min. Zakrzewski 2:1.

Um Haaresbreite wäre dem FC Vorwärts Röslau in der Fußball-Landesliga Nordost bei Dergahspor Nürnberg noch eine Überraschung geglückt. Nach dem späten Anschlusstreffer hatten Markus Walther und Sebastian Pollak den Ausgleich auf dem Fuß.

Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf allerdings nicht ganz entsprochen, weil Nürnberg die deutlich agilere Mannschaft war. Aber: Die von Röslauer Seite befürchtete Fußballgala der Gastgeber blieb aus. Das lag auch an der Vorwärts-Elf, die engagiert in die Zweikämpfe ging und Nürnberg nicht viel Raum zum Kombinieren ließ. So konnte Dergahspor in der ersten Halbzeit sein Können nur phasenweise aufblitzen lassen. Gefährlich für Röslau wurde es immer dann, wenn Nürnberg über die linke Seite kam. Christian Neumann hatte in der Anfangsphase mit Söyütlü seine liebe Not. Die größte Chance, Röslau in Führung zu bringen, hatte in der 31. Minute Markus Walther: Freistehend vor dem Nürnberger Torhüter traf er den Ball nach einer mustergültigen Flanke von Neumann nicht richtig. Und wie schon so oft in dieser Saison war ein Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung ausschlaggebend für den Röslauer Rückstand. Köreoglu stand ganz alleine für Torhüter Blechschmidt und hatte keine Mühe den Ball über die Linie zu drücken. Der gleiche Nürnberger Spieler hatte in der 44. Minute das 2:0 auf dem Fuß, was zu diesem Zeitpunkt allerdings des Guten zu viel gewesen wäre. Nach der Pause stand Röslau zunächst das Glück zur Seite.
In der 51. Minute traf Böluk nur den Pfosten, sieben Minuten später drosch Köreoglu aus sechs Metern einen Abpraller über das Röslauer Tor. Ausgerechnet in der Phase, in der Röslau mutiger wurde, folgte die zweite kalte Dusche. Nach einem Röslauer Freistoß vor dem gegnerischen Tor entwickelte sich ein Konter, den die Gastgeber eiskalt abschlossen.
In der Schlussphase wurde es urplötzlich noch einmal spannend: Einen indirekten Freistoß im Nürnberger Strafraum schloss Zakrzewski erfolgreich ab. Und um ein Haar wäre Röslau in der Nachspielzeit noch der Ausgleich gelungen. Unterm Strich geht der Sieg der Nürnberger Türken allerdings in Ordnung. 

Kreisklasse: FC Vorwärts Röslau II - TuS Erkersreuth 4:2 (1:1)

(08.09.2012)

FC Vorwärts Röslau II:

Grimm, Schindler, Pereira, Gruhn, Medick, Stäudel, Seidel, Knoblauch, Benker, Arzberger, Fischer (eingewechselt Pawletta, Pollak, Uysal)

Schiedsrichter: Raichart, FC Trogen (leitete souverän)
Zuschauer: 100

Tore: 37. Min. 1:0 Arzberger, 38. Minute Seidel 1:1 (Eigentor), 53. Min. Fischer 2:1, 70. Min. Suchowierski 2:2, 72. Min. Stäudel 3:2, 85. Min. Arzberger 4:2.

Mit der bislang besten Saisonleistung zwang unsere zweite Mannschaft den bisher noch ungeschlagenen Tabellenzweiten auch in dieser Höhe verdient in die Knie. Röslau begann konzentriert und machte im Mittelfeld die Räume geschickt eng, so dass sich die Gästestürmer nicht entscheidend in Szene setzen konnten. Die Freude über die Röslauer Führung nach einem Foulelfmeter – der Gefoulte schoss selbst  - währte nicht einmal eine Minute: Alexander Seidel bugsierte den  Ball unglücklich in die eigenen Maschen. Nach dem Seitenwechsel spielte fast nur noch Röslau. Nach Alexander Fischers Führungstreffer hatten die Hausherren mehrere Chancen, schon frühzeitig alles klar zu machen. Umso überraschender der Ausgleich. Doch nur zwei Minuten später nahm Alexander Stäudel aus gut 18 Metern Maß und brachte sein Team mit einem herrlichen Tor erneut in Front. Michael Arzberger sorgte mit einem Heber dann endgültig für klare Verhältnisse.  Bei der Vorwärtself gab es an diesem Tag keinen Schwachpunkt. Erkersreuth trat zu keiner Zeit wie eine Spitzenmannschaft auf, hatte aber auch Pech, dass sich Torjäger Svoboda in der ersten Halbzeit verletzte.

Landesliga: FC Vorwärts Röslau -SpVgg Oberkotzau 1:1 (1:0)

(31.08.2012)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Zakrzewski, Heidel, Smrha, Spörl (ab 80. Kompas), Sieg, Walther, Neumann, Mahmud, Dippold, Yavuz

SpVgg Oberkotzau: Zanirato, Schörner, Eichner, Keilwerth, Specht, Pickel, Wohn, Göcking (ab 67. Mayr), Mölter, Herb (ab 46. Schaal), Frank (ab. 56. Lawall)

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Dominik Götz (FC Stulln), leitete souverän

Gelbe Karte: Smrha, Walther, Zakrzewski / Specht, Mölter, Keilwerth

Tore: 21. Min. Smrha 1:0, 59. Min. Göcking 1:1

Dieses Nachbarderby war das Eintrittsgeld wert, denn es servierte Highlights am laufenden Band. Beide Mannschaften boten auf der holprigen „Hut-Arena“ eine starke Vorstellung und gingen bis zum Schlusspfiff des gut leitenden Unparteiischern ein hohes Tempo. Chancen zum alles entscheidenden Punch gab es hüben und drüben, aber die Keeper Blechschmidt und Zanirato erwiesen sich als Meister ihres Fachs. Legt man alles in die Waagschale, dann geht das Unentschieden in Ordnung. Die Hausherren konnten mit dem Punktgewinn ihre Negativserie stoppen.

Vorwärts-Coach Gerhard Nothhaft: „Das war ein richtiges Derbymatch mit viel Feuer und Einsatz. Es gab Emotionen auf dem Platz und hinter der Bande. Das Resultat ist insgesamt gesehen gerecht, obwohl es noch genügend Chancen zum Sieg gab. Es war ein spannendes Fußballspiel auf hohem Niveau.“ Kollege Burkhard Schraml: „Wenn ich die zwei oder drei Chancen der Platzherren nach der Pause ausklammere, dann war der Punkt für uns eigentlich zu wenig. Im Röslauer Strafraum hat es nämlich richtig oft gebrannt. Allerdings sind wir nicht entscheidend zum Abschluss gekommen. Das 1:1 geht schon in Ordnung.“

Beide Truppen marschierten zunächst vorsichtig, legten aber schnell ihren Respekt ab und drehten auf. Die körperlich überlegenen Gäste beeindruckten mit schnellen, mutigen Aktionen und Flügelwechseln sowie gekonntem Paßspiel. Vorwärts musste höllisch aufpassen sowie dazwischen funken. Die erste gute Möglichkeit eröffnete sich Röslau nach einem Eckball, aber Wohn klärte in höchster Not vor dem heransegelnden Mahmud. Als eigentlich niemand mit einem Einschlag rechnete, durfte Vorwärts trotzdem jubeln. Dippolds Freistoß war Ausgangspunkt zum 1:0 der Einheimischen. Freund und Gegner verpassten das vor die SpVgg-Bude bugsierte Leder. Diese war im hinteren Bereich offen wie ein Scheunentor. Smrha schaltete am schnellsten und hämmerte das Spielgerät mühelos in die Maschen.

Dieser Treffer stachelte die Gäste mächtig an, so dass es noch rassiger wurde. Der vor Offensivdrang sprühende Eichner scheiterte an Blechschmidt und auf der Gegenseite fehlte bei einer Spörl-Aktion nicht viel. Der gleiche Vorwärts-Akteur wurde danach von Eichner im letzten Moment vom Ball getrennt. Die flotte Vorstellung bot in den ersten 45 Minuten viele Szenenwechsel, Kampf- und Laufbereitschaft stimmten und das setzte sich auch nach der Pause fort.

In der 52. Minute schien das 2:0 für Vorwärts fällig. Zakrzewski lenkte den Ball nach einem Eckball zu Smrha, der hielt drauf, aber Teufelskerl Zanirato bugsierte das Geschoss mit den Fingerspitzen an die Querlatte. Oberkotzau legte danach alle Hemmungen ab, rannte an, drängte auf den Ausgleich, musste aber noch warten. Zunächst drosch Pickel den Ball volley über den Kasten von Blechschmidt. Dann servierte Göcking den Fans ein „Tor des Jahres“. Seinen Sololauf schloss er mit einem Hammer aus spitzem Winkel ab, wobei das Leder im hinteren oberen Eck, unhaltbar für den starken Blechschmidt, einschlug.

Im Eilzugtempo wechselten die Chancen nun von einer Seite auf die andere. Walther scheiterte zwei Mal am Fuß von Eichner. Lawall fand seinen Meister in Blechschmidt und als Mölter frei auf den Vorwärts-Keeper zusteuerte und zu Boden ging, gab es keinen Strafstoß, sondern eine gelbe Karte für den Oberkotzauer Goalgetter. In den Schlussminuten gab es nochmals ein „Amateurfußball-Feuerwerk der Güteklasse A“.                                                                                                       
Rainer Cyris

Landesliga: ASV Pegnitz - FC Vorwärts Röslau 3:2 (3:0)

(25.08.2012)

ASV Pegnitz:

Schuster, Sigl, Müller, Jordan, Zeilmann, Schraml (ab 52. Lindner), Stiefler (ab 78. Held), Sigl, Haas (ab 66. Haberberger), Vogel, Kretschmer.

Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Zakrzewski, Heidel, Smrha, Sieg, Walther, Pollak, Neumann (ab 47. Spörl), Mahmud, Dippold, Yavuz (ab 67. Kompas).

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Haase (ASV Burglengenfeld)

Gelb-rote Karte: Kompas (Röslau, 87.)

Tore: 3. Min. Haas 1:0, 31. Min. Schraml 2:0, 39. Min. Kretschmer 3:0, 84. Min. Mahmud 3:1, 89. Min. Walther 3:2

„Wer in dieser Liga Hurrafußball spielt und sich Fehler an der Mittellinie leistet, der hat anschließend Anstoß“, erklärte Vorwärts-Coach Gerhard Nothhaft die Situation. Seine Truppe leistete sich einige Fehler. Einer davon war, dass sie vom Anpfiff weg nicht voll
konzentriert bei der Sache. Gleich zwei Aussetzer leistete sich diesmal Lukas Zakrzewski und in beiden Fällen schlugen die blitzschnell konternden Hausherren, unbarmherzig zu. Dem sonst meist stark spielenden „Vorwärts-Schrank“ sollte man die Schuld jedoch nicht allein in die Schuhe schieben. Seine Teamkollegen schlossen die durch dessen Vorpresche „geöffnete Bahn“ nicht, sondern reagierten erst, als es bereits zu spät war. So komisch es klingen mag, für die Gäste war ein Punkt trotz des klaren Rückstands drin. In der heißen Schlussphase, als bei den Platzherren die Kräfte schwanden, war Röslau am Drücker. Das Team bäumte sich auf, schaffte innerhalb von fünf Minuten den Anschlusstreffer, aber zu mehr reichte die Zeit nicht, die Uhr war abgelaufen.

ASV-Coach Detlef Hugl: „Ich habe meine Mannschaft zur Pause trotz der klaren Führung gewarnt. Ein Gegner kann durch einen Treffer immer wieder herankommen und so war es auch. Bei uns war Ball- und Passsicherheit weg, wir standen nur noch.“ Kollege Gerhard Nothhaft: „Wir können nicht einfach nach vorne preschen und Hacke, Spitze, eins, zwei, drei spielen. Man muss erst eine funktionierende Defensive aufbauen, das haben wir nicht gemacht und lagen deswegen 0:3 hinten. Danach ging es plötzlich.“

Das „Tor zum Vereinsheim“ stand in Pegnitz im Blickpunkt, denn in diesem zappelte das Leder fünf Mal. Der schnelle Führungstreffer für die Hugl-Truppe fiel nach einem Freistoß. Haas erwischte freistehend einen Aufsetzer und wuchtete das Leder mit dem Kopf in die Maschen. Die Vorwärts-Akteure neben ihm, waren in diesem Moment nur Statisten. Die Hausherren spielten anschließend aggressiv, steil und schnell nach vorne. Die Gäste wollten zwar auch etwas erreichen, fanden aber zunächst so gut wie keine Lücke. Erst nach 28 Minuten nahm Dippold den fast beschäftigungslosen ASV-Keeper Schuster ins Visier. Kurz darauf muss Zakrzewski von einem Geist geplagt worden sein, er marschierte nach vorne, verlor das Spielgerät hinter der Mittellinie und leitete damit einen Steilangriff der Platzherren ein. Schraml nutzte die Gunst der Stunde per Flachschuss zum 2:0. Nach einem Ausrutscher des gleichen Vorwärts-Akteurs, bediente Stiefler Goalgetter Kretschmer und Blechschmidt war erneut geschlagen. Die ASV-Akteure genossen viel zu viele Freiheiten, weshalb es im Röslauer Abwehrzentrum wiederholt lichterloh brannte.

Nach der Pause wurde Vorwärts lebendiger. Der für den verletzten Neumann eingewechselte Spörl brachte Schwung in die Gästeaktionen. Zunächst eröffnete sich dem ASV aber eine Chance. Jordan servierte auf Lindner, der hielt volley etwas zu hoch hoch. Mit zunehmender Spieldauer schwanden beim ASV die Kräfte. Walther verfehlte einen Pollak-Service nur knapp. Besser machte es Mahmud, der eine Heidel-Flanke mit dem Kopf unter die Latte bugsierte. Die Fichtelgebirgler tankten noch mehr Mut und wurden nochmals belohnt. Spörl legte den Ball quer, so dass Walther nur noch vollenden musste. Alles oder nichts war nun im Vorwärts-Lager angesagt, aber das mögliche i-Tüpfelchen blieb aus.

Rainer Cyris

Kreisklasse: FC Vorwärts Röslau II - FC Wacker Mak. II 6:5 (3:1)

(18.08.2012)

FC Vorwärts Röslau II: Yilmaz, Seidel, Schindler, Gruhn, Medick, Stäudel, Kiefer, Müller, Chr. Grimm, Arzberger, Fischer (eingewechselt B. Grimm, Küspert, Braun)

Schiedsrichter: Sazak (FC Stammbach) war ein schwacher Leiter

Zuschauer: 50

Tore: 5. Min. Tarhan 0:1, 7. Min. Kiefer 1:1, 22. Und 43. Min. Fischer 2:1 und 3:1, 47. Min. Stäudel 3:2 (Eigentor), 57. Min. Wolf 3:3, 59. Min. Tarhan 3:4, 61. Min. Fischer 4:4, 68. Min. Konietzko 4:5, 85. Min. Seidel 5:5, 90. Min. Fischer 6:5.

So ein Spiel erlebt man auch nicht alle Tage. Beide Teams spielten mit offenem Visier und vernachlässigten die Abwehrarbeit. Bei Röslau kam hinzu, dass der etatmäßige Keeper Grimm wegen einer Handverletzung nicht das Tor hüten konnte und von Yilmaz vertreten werden musste.  Grimm gab allerdings als Mittelstürmer eine gute Figur ab. Wacker drehte innerhalb von zwölf Minuten in der zweiten Halbzeit das Spiel, doch Röslau schlug zurück. Überragende Akteur auf dem Platz war der vierfache Röslauer Torschütze Alexander Fischer.

Landesliga: FC Vorwärts Röslau - FSV Bayreuth 1:2 (0:2)

(18.08.2012)

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Sieg, Zakrzewski, Smrha, Neumann, Dippold, Yavuz, Pollak (46. Min. Kompas), Heidel, Mahmud, Walther

FSV Bayreuth:

Tscheuschner, Szydlik (75. Min. Weiß), Wagner, Leykauf, Horn, Frank, Menzel, Gilgert, Auner (89. Min. Bachmaier), Koßmann, Düngfelder (70. Min. Nagel)

Schiedsrichter: Ehrnsperger (FC Vilshofen), leitete fehlerfrei

Zuschauer: 180

Tore:  1. und 11. Min. Koßmann 0:1 und 0:2, 75. Min. Smrha 1:2.

Das hatten sich die Röslauer Fans sicher ganz anders vorgestellt. Ehe sie so richtig ihren Platz eingenommen hatten, stand es schon 0:1: Ein verunglücktes Abspiel gleich nach dem Anstoß, eine unterlaufene Flanke von der Außenbahn in den Röslauer Strafraum, Alexander Koßmann ist zur Stelle – Tor! Und es kam noch schlimmer, als  Lukas Zakrzewski im Fünf-Meter-Raum klären wollte.  Der Ball sprang  unglücklich auf den Oberschenkel von Koßmann und senkte sich über Torhüter Blechschmidt ins Tor – 0:2 nach elf Minuten.

Von diesem frühen Schock sollten sich die Röslauer eigentlich das ganze Spiel nicht mehr richtig erholen.
Das Bemühen, das Spiel zu drehen, konnte man der Vorwärts-Elf freilich nicht absprechen. Aber die Aktionen nach vorne waren einfach nicht zwingend genug. Markus Walther als einzige nominelle Sturmspitze rackerte zwar unermüdlich, bekam aber nicht die Bälle, die ein Mittelstürmer braucht. Aus dem Mittelfeld und von den beiden Außen kam deutlich zu wenig. Dann hatte Röslau auch noch Pech: In der 38. Minute landete ein abgefälschter Schuss von Mohamed Mahmud am Pfosten. Ein weiteres Problem für die derzeitige Situation ist: Die in den ersten Spielen so sicher stehende Abwehrreihe scheint momentan einen kleinen Durchhänger zu haben.

Nach dem Seitenwechsel machte Röslau eine Viertelstunde lang richtig Druck, war darauf und dran, den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch der gelang Jarolslav Smrha erst in der 75. Minute mit einem  herrlichen Kopfballtreffer. Zu einer richtigen Schlussoffensive waren die Vorwärts-Elf  bei den schweißtreibenden Temperaturen nicht mehr in der Lage.


Bayreuth verwaltete in der zweiten Halbzeit  nur noch das Ergebnis, beschränkte sich auf Konter. Und die hatten es zum Teil in sich. Dreimal droschen die FSV Stürmer den Ball aus kürzester Distanz über das Röslauer Tor, so wie der eingewechselte Thoma Bachmaier, der  in der 90. Minute das leere Tor vor sich hatte. Alles in allem geht der Bayreuther geht in Ordnung.

Landesliga: FSV Stadeln – FC Vorwärts Röslau 4:0 (3:0)

(15.08.2012)

FSV Stadeln:

Ditzl, Theil, Perlitz, ab 78. Min. Kotz, Abudo, Kotz, Berber, ab 46. Min. Barb, Azadan, Popescu, ab 70. Min. Mittermaier, Ell, Keßler, Ferstl

 

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt,  Zakrzewski, Smrha, Knoblauch, ab 56. Min. Pollak, Neumann, Heidel, ab 82. Min. Pawletta, Spörl, Sieg, Dippold, Yavuz, Walther


Schiedsrichter: Geuß (SV Sylbach)
Zuschauer: 280

Tore: 11. Min. Theil 1:0, 26. und 37. Min. Popescu 2:0 und 3:0, 76. Min. Barb 4:0


Wie rau die Luft in der Fußball-Landesliga weht, das bekam der FC Vorwärts Röslau am Mittwoch in dem Ortsteil von Fürth zu spüren. Die Mannschaft von Trainer Gerhard Nothhaft kassierte eine deftige Niederlage bei einer Mannschaft, die offenbar mehr kann, als es ihr Tabellenstand zu signalisieren schien. Die Gastgeber rehabilitierten
sich eindrucksvoll für die jüngste 0:6-Niederlage am Wochenende in Buckenhofen.
Stadeln überbrückte schnell das Mittelfeld und stürzte die behäbig agieren Röslauer von einer Verlegenheit in die andere. Die meisten Abspielfehler im Mittelfeld bestrafen die Mittelfranken sofort eiskalt. Mit dem 3:0 zur Pause war der FC Vorwärts noch gut bedient. Er kam in den ersten 45 Minuten lediglich zwei Mal gefährlich vor das Tor der Hausherren, durch Spörl in der 5. Minute und Sieg kurz vor dem Pausenpfiff.
Als nach Wiederanpfiff die Temperaturen erträglicher wurden, erwachte der FC Vorwärts aus seiner Lethargie. Die mitgereisten Fans hatten in der 56. Minute bereits den Torschrei auf den Lippen. Doch Stadelns Torhüter lenkte einen Kopfball von Zakrzewski mit den Fingerspitzen an Pfosten und Latte vorbei. Röslau spielte nun deutlich mutiger nach vorne. In der 70. Minute hatte Markus Walther den Anschlusstreffer auf dem Fuß, verpasste das Ziel aber knapp.
Ins Schwarze trafen allerdings dann noch einmal die Gastgeber, die vor dem Tor nicht lange fackelten.

Landesliga: FC Vorwärts Röslau - FC Burgkunstadt 2:2 (2:0)

(11.08.2012)

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Sieg, Zakrzewski, Smrha, Neumann, Heidel, Dippold, Knoblauch, Spörl (ab 51. Pawletta), Yavuz, Walther


FC Burgkunstadt:

Aumüller, Hahn, Dinkel, Bergmann, Geldner, Schnapp, Reuß, Da. Fischer, Kalb, Göhring (ab 32. Krappmann), Beloch (ab 85. Do. Fischer)

Schiedsrichter: Balk (SF Ursulapoppenricht), leitete souverän

Zuschauer: 180

Tore: 15. und 24. Min. Walther 1:0 und 2:0, 52. Min. Beloch 2.1, 76. Min. Da. Fischer 2:2

Schade, dass sich der FC Vorwärts im Landesliga-Heimspiel gegen den FC Burgkunstadt eine 2:0-Führung noch aus der Hand nehmen ließ und am Ende mit einem 2:2 zufrieden sein musste. Unterm Strich war es vor knapp 200 Zuschauern jedoch ein gerechtes Remis. Der Vorwärtself gehörte die erste Halbzeit. Kapitän Markus Walther brachte Röslau – nach herrlicher Vorarbeit von Johannes Heidel – nach etwa einer Viertelstunde in Führung. Röslau machte weiter Druck, spielte herrlich nach vorne. Der Lohn war in der 23. Minute das 2:0 durch Markus Walther – ein herrlicher Kopfball aus zehn Metern halblinker Position. Lukas Zakrzewski und Markus Walther hatten in der Folge gute Chancen, das Ergebnis auf 3:0 hochzuschrauben. Als Burgkunstadt einen dritten Stürmer brachte, bekam Röslau plötzlich Probleme. Die Abstimmung in der Hintermannschaft stimmte nicht mehr. Kurz vor der Pause hatten die Gäste schon zweimal den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Der gelang ihnen in der 52. Minute nach einem „Schnitzer“ des sonst so souveränen  Lukas Zakrzewski. Und Burgkunstadt machte nun weiter mächtig Druck, wurde eine Viertelstunde vor Abpfiff mit dem Ausgleich belohnt. In der Schlussphase hatten beide Mannschaften die Chance, das 3:2 zu markieren. Die größte Röslauer Möglichkeit vergab Holger Sieg in der 88. Minute, als er nach einem Eckball aus drei Metern frei zum Kopfball kam. Alles in allem ein gerechtes Unentschieden.

 

Landesliga: SV Etzenricht – FC Vorwärts Röslau 2:0 (1:0)

(08.08.2012)

SV Etzenricht:

Schramek, Heimler,  Mark,  Luff,  Plössner,  Pasieka  (56. Fuchs), Herrmann,  Graf,  Biermeier,  Dietl,  Müller

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Zakrewski, Heidel, Smrha, Knoblauch, Spörl, Sieg, Walther, Neumann, Dippold, Yavuz (83. Pawletta)

Schiedsrichter: Konrad Schwarzfischer (SpVgg Mitterdorf), leitete souverän
Zuschauer: 380

Tore: 1:0 (43.) Stephan Herrmann, 2:0 (72.) Michael

Die zahlreich mitgereisten Röslauer Fans waren am Ende maßlos
enttäuscht von der Leistung ihrer Mannschaft. Die ersten 25 Minuten hatte die Vorwärtself das blutjunge Team des Gastgebers gut im Griff, ohne aber selbst zu nennenswerten Chancen zu kommen. Kurz vor der Halbzeit gingen die Oberpfälzer etwas glücklich in Führung. Sie hatten vor dem Seitenwechsel sogar noch eine Riesenchance, auf 2:0 zu erhöhen. Nach Wiederanpfiff agierte Röslau zunächst etwas engagierter und mutiger, doch nach vorne ging weiterhin so gut wie nichts.
Die Schlüsselszene dann  in der 72. Minute: Rasim Yavuz traf nach einem schnell ausführten Freistoß nur den Pfosten, auch die beiden Nachschüsse aus kürzester Distanz fanden nicht den Weg ins Etzenrichter Tor. Das hätte das 1:1 sein müssen! Nur Sekunden später ein Aussetzer des seit Monaten fehlerfrei spielenden Torhüters Sebastian Blechschmidt: Völlig unbedrängt spielte er einem Etzenrichter Angreifer den Ball in die Füße. Und beim anschließenden Abwehrversuch rutschte Blechschmidt auch noch aus – 0:2! Aber kein Vorwurf an den Keeper. Auch „Mister Zuverlässig“ darf einmal einen Fehler machen. Bei der Vorwärtself erreichte an diesem Tag nahezu kein Spieler Normalform. Schade, denn in Etzenricht wäre deutlich mehr drin gewesen.

Landesliga: FC Vorwärts Röslau - TSV Thiersheim 3:0 (1:0)

(04.08.2012)

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Sieg, Zakrzewski, Smrha, Neumann, Heidel, Dippold, Yavuz, Kompas (69. Knoblauch) , Spörl (64. Pawletta), Walther

TSV Thiersheim:

Karnitzschky, Sahin, Seidel, Lima (46. Min. Hartbauer), Vates, Da. Walther (80. Min. Sieber), Sycha, Bartek, Mi. Walther (77. Min. Benker), Damrot, Kombarec

Schiedsrichter: Schwarzmann, TSV Scheßlitz (zog seine konsequente Linie durch und leitete deutlich besser, als es die Thiersheimer wahrhaben wollen)

Zuschauer: 600

Tore: 2. Min. Markus Walther 1:0, 75. Min. Rasim Yavuz 2:0, 90. Min. Markus Walther 3:0(Foulelfmeter)

Rote Karte: Karnitzschky,  TSV, Notbremse (89. Min.)

Gelb-rote Karte: Neumann, FC Vorwärts, Unsportlichkeit (65. Min.).

Der FC Vorwärts Röslau hat seine Siegesserie gegen den TSV Thiersheim fortgesetzt. Auch beim ersten Landesliga-Derby beider Vereine überhaupt behielt die Vorwärtself vor einer prächtigen Zuschauerkulisse im BD|Sensors-Sportpark „Auf der Hut“ mit 3:0 die Oberhand. Keine Frage: Der Sieg ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen. Die Partie stand vor allem in der zweiten Halbzeit lange auf des Messers Schneide. Hier hatten die Thiersheimer gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Außerdem forderten sie nach etwa einer Stunde einen Foulelfmeter, als Fabian Dippold den Thiersheimer Stürmer Lukas Kombarec im Strafraum zu Fall brachte. In dieser Szene hatte Röslau Glück, dass der konsequent leitende Regionalliga-Schiedsrichter Christopher Schwarzmann nicht auf den Punkt zeigte. Die Thiersheimer sollte aber den Spielausgang nicht an dieser einzigen Szene festmachen. Sie hatten in der zweiten Halbzeit mehrere gute Chancen zum Ausgleich. Aber die Möglichkeiten wurden zum Teil kläglich und überhastet vergeben. Das war die Ursache für ihre erneute Niederlage.

Mann des Tages auf Röslauer Seite war zweifelsohne Rasim Yavuz. Er sorgte mit seinem Tor zum 2:0 in der 75. Minute – ein herrlicher Alleingang mit klasse Abschluss – für das vorentscheidende 2:0. Zu diesem Zeitpunkt war Röslau nur noch zu zehnt. (Christian Neumann , der schon mit Gelb vorbelastet war, stellte  sich bei einem Einwurf der Thiersheimer in den Weg, weil er dachte, Röslau müsste werfen).

In der 89. Minute setzte Yavuz dem Ganzen noch das Sahnehäubchen auf, als er wieder alleine auf Torhüter Matthias Karnitzschky zulief und von diesem unsanft  von den Beinen geholt wurde. Die Folge: Elfmeter und Rot für Karnitzschky. Markus Walther ließ sich
die Chance nicht nehmen und versetzte Nikolai Vates, der nun zwischen denPfosten stand.

Der Röslauer Kapitän war es auch, der bereits in der 2. Minute die Weichen für seine bis unter die Haarspitzen motivierte Mannschaft auf Sieg stellte. Sein trockener Schuss aus 17 Metern prallte vom Innenpfosten ins Tor. Röslau verwaltete in der Folgezeit geschickt das Ergebnis, den Gästen aus Thiersheim fiel bis zum Pausenpfiff nicht allzu viel ein, den Röslauer Abwehrriegel zu knacken.

Unter Streich war es eine taktische Meisterleistung des FC Vorwärts. Die Mannschaft spielte ruhig und besonnen, ließ sich auch in kritischen Situationen, wie nach dem Platzverweis von Christian Neumann, nicht aus dem Konzept bringen. So kann es weitergehen.

 

Foto zu Meldung: Landesliga:  FC Vorwärts Röslau - TSV Thiersheim 3:0 (1:0)

Landesliga: FSV Erlangen-Bruck II – FC Vorwärts Röslau 0:1 (0:1)

(29.07.2012)

FSV Erlangen-Bruck II:

Örtelt, Strobel (12. Min. Ibrahimov), Weiß, Schmitt (64. Marius Meyer) , Walker, Marvin Meyer, Stöhr, Valeri (60. Min. Kundt), Maksimovic, Wiesenmayer, Schraivogel

FC Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Sieg, Zakrzewski, Smrha, Neumann, Dippold, Heidel, Yavuz (89. Min. Knoblauch), Pollak, Spörl, Walther (85. Min. Kompas)

Schiedsrichter: Brandon Gonzales (TSV Windsbach)
Zuschauer: 50 (davon 29 aus Röslau)

Tor: 10. Min. Walther 0:1

Die Röslauer Spieler lagen sich nach dem Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Gonzales überglücklich in den Armen: Der erste Auswärtssieg in der Landesliga ist unter Dach und Fach. Dass die Vorwärtself allerdings bis zum Schlusspfiff zittern musste, ist einzig auf die mangelnde Chancenauswertung zurückzuführen.

Als die Röslauer das Tor des Tages erzielten, stand ihr Trainer Gerhard Nothhaft noch im Stau auf der Autobahn. Die Fahrt von der Sportschule Oberhaching bis nach Erlangen Bruck dauerte für ihn fast zwei Stunden länger als eingeplant. Knapp eine halbe Stunde war bereits gespielt, bis Nothhaft seinen Platz auf der Bank einnehmen konnte.

Der Siegtreffer war fein herausgespielt. Rasim Yavuz setzte sich auf der rechten Seite herrlich durch, umkurvte mehrere Erlanger samt Torhüter und legte quer auf Markus Walther. Der Röslauer Kapitän brauchte nur noch einzuschieben.

In der Folge verstärkten die Gastgeber den Druck. Vor allem Walker und Maksimovic waren ständige Unruheherde und bescherten der Röslauer Hintermannschaft mehr Arbeit als ihr lieb war. In der 19. Minute klärte Miroslav Smrha in höchster Not vor Maksimovic, wenige Minuten später bewahrte Sebastian Blechschmidt mit einer Wahnsinnsparade die Vorwärtself vor dem Ausgleich: Er lenkte einen Schuss aus fünf Metern noch an die Querlatte. Röslau boten sich mehrere Konterchancen, die oft viel zu schlampig vergeben wurden. Nach der Pause das gleiche Bild.

Die Gäste standen hinten kompakt und kamen immer wieder zu Kontern. Vor allem in der Schlussviertelstunde, als die Gastgeber alles nach vorne warfen. In der 80. Minute scheiterte Sebastian Pollak freistehend an Torhüter Örtelt, drei Minuten später zielte Johannes Heidel knapp übers Tor, und auch Florian Spörl in der 88. Minute brachte den Ball, alleine auf den Torhüter zulaufend, nicht im Kasten unter. So etwas kann sich rächen.

Prunkstück der Röslauer Elf war erneut die Innenverteidigung mit Lukas Zakrzewski und Miroslav Smrha. Eine starke Leistung bot auch Fabian Dippold. Er überzeugte sowohl als Abräumer vor der Abwehr als auch im Spielaufbau nach vorne. Aber auch alle anderen machten ihre Sache sehr gut.

Landesliga: FC Vorwärts Röslau - ASV Vach 0:1 (0:1)

(24.07.2012)

Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Zakrzewski, Heidel (64. Sieg), Knoblauch (64. Kompas), Smrha, Spörl, Walther, Neumann, Mahmud (25. Pollak), Dippold, Yavuz


ASV Vach:

Niedermeier, Daum, Fringelis, Aydogmus, Penz (67. Henning), Sejans, Kreuzer, Brütting, Ulrich (57. Jovanovic), Bayer, Adlung

Zuschauer: 330

Schiedsrichter: Demel (Küps)

Gelbe Karten: Spörl / Daum

Tor: 10. Min. Penz 0:1


Die als leichter Favorit gehandelte Vorwärts-Truppe konnte diesmal die Erwartungen nicht erfüllen. Dem Team war scheinbar die Zwangspause vom vergangenen Wochenende nicht bekommen, denn es fand nicht zum gewohnten Rhythmus, agierte zeitweise wie gelähmt und vergab zu allem Überflussvor der Pause zwei hundertprozentige Chancen. „Wir hätten heute wahrscheinlich noch vier Stunden spielen können und trotzdem nicht ins Schwarze getroffen“, so Trainer Gerhard Nothhaft. Sein Kollege Armin Appelt meinte: „Solche Partien wird es immer wieder geben, uns hat die lange Anreise in den Knochen gestreckt. Aber wir haben gewonnen und nehmen drei Punkte mit auf die Heimreise.“ Seine Jungs rissen um 21:17 Uhr auf der „Hut“ die Arme jubeln in die Höhe. In diesem Moment hatte der gut leitende Unparteiische abgepfiffen.

Auf Grund ihres Auftaktsieges gegen Mitterteich rechneten sich die Hausherren gegen die Mittelfranken einiges aus. Beide Teams begannen allerdings äußerst vorsichtig, man sicherte ständig ab. Nach acht Minuten wurde es für die Gäste erstmals gefährlich, aber Yavuz und Walther kamen nicht zum Abschluss. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Mittelfranken mutiger. Plötzlich drängten sie nach vorne und Röslau kam in Schwierigkeiten.

Das 1:0 für die Appelt-Truppe war das Eintrittsgeld wert, denn einen solchen Treffer bekommt man nicht alle Tage auf dem Silbertablett serviert. Fringelis servierte auf Aydogmus, aber dessen schwacher Abschluss aus etwas spitzem Winkel wäre wahrscheinlich gar nicht über die Linie gerollt. Ein Vorwärts-Abräumer war nicht zur Stelle, man sah nur zu, statt einzugreifen. Da erbarmte sich Penz und drückte das Spielgerät in die Maschen. Der Treffer wirkte wie eine kalte Dusche für die Fichtelgebirgler. Sie standen auch in der Folgezeit viel zu weit von ihren Gegenspielern weg, produzierten Fehlpässe und wurden von Minute zu Minute nervöser. Die Gäste antworteten mit steilen Aktionen und erarbeiteten sich in der 36. Minute eine gute Chance, scheiterten aber an sich selbst. Kurz darauf folgten die besten Röslauer Szenen der gesamten Partie. Walther scheiterte an der Stiefelspitze von Keeper Niedermeier und nur wenige Sekunden danach hätte der junge Pollak berühmt werden können. Spörl servierte vor den Kasten, aber Pollak traf aus wenigen Metern das völlig leere Gehäuse nicht. Da half alles Aufstöhnen im Vorwärts-Lager nichts, die Riesenchance zum Gleichstand war vergeben.

Mit frischem Mut wollten die Einheimischen das Blatt nach dem Seitenwechsel wenden,mussten aber zunächst eine brenzlige Situation überstehen. Adlung spielte Aydogmus in den Lauf, kam jedoch, zum Glück für Vorwärts, nicht zum Abschluss. Bei den Nothhaft-Schützlingen war Nervosität greifbar, sie wollten den Ausgleich mit der Brechstange erzwingen. Die kompakte ASV-Abwehr putzte nun deftig aus und lauerte auf Konter. Die Uhr tickte unaufhaltsam gegen die Oberfranken. Als Spörl einen Eckball auf den Kopf von Zakrzewski sandte, war Torhüter Niedermayer zur Stelle. Die Röslauer Schlussoffensive war zu statisch. Auch in Vach hatten sichinzwischen die Kopfball-Vollstreckerqualitäten von Zakrzewski herumgesprochen. Als sich Spörl durchgewühlt hatte, war kein Abstauber zur Stelle. Ein sofort eingeleiteter ASV-Konter landete in den Armen von Blechschmidt und als Smrha mit dem Kopf ans Leder kam, schnappte sich Niedermeier den Ball sicher.      
R.Cy.

Club-Traditionself feiert 11:1-Kantersieg in Röslau

(20.07.2012)

Vor rund 250 Zuschauern im BD-Sensors-Sportpark in Röslau demonstrierte die Traditionsmannschaft des 1. FC Nürnberg am Freitagabend. 20. Juli 2012, als Höhepunkt der Sportwoche zum 90-jährigen Vorwärts-Bestehen, dass ihre Akteure noch nichts verlernt haben. Vor allem Sasa Ciric, Martin Driller und der vierfache Torschütze Bernd Müller versetzten die Fans beider Lager immer wieder in Staunen. Kernige Schüssen und technische Raffinessen waren immer wieder zu sehen und führten zu Treffern. Die etwas in die Jahre gekommenen „Clubberer“ schossen vor allem vor dem Seitenwechsel die Tore wie am Fließband. „Star“ in der Truppe von der Noris, sie hatte sich mit Ingo Walther (jetzt Trainer beim ATS Kulmbach) verstärkt, waren die Senioren Dieter Nüssing und Heinz Müller (Jahrgang 1935!). Der FC Vorwärts agierte in beiden Halbzeiten mit jeweils einer anderen Mannschaft, so dass jeder Röslauer AH-Akteur zum Einsatz kam. Die äußerst faire Auseinandersetzung wurde von Schiedsrichter Siegfried Tabbert galant geleitet. Der Spaß auf dem Rasen kam deshalb nicht zu kurz. Der Club spielte mit: Tobias Fuchs, Rainer Kraus, Thomas Seitz, Lothar Güßregen, Michael Wimmer, Harry Distler, Ingo Walther (ein Tor), Sasa Ciric (2), Martin Driller (1), Bernd Müller (4), Günther Scherdel, Boban Ristowsky (1), Heinz Müller, Dieter Nüssing (1) und Markus Hechtel. Der Röslauer Ehrentreffer ging auf das Konto von Alexander Fischer, Thorsten Strahberger steuerten zum 1:11 außerdem ein unglückliches Eigentor bei. Mit den 22 Kickern liefen zu Beginn auch 22 Röslauer E-Jugendspieler mit ein. Schließlich durfte die "E1" die Meisterschaft in ihrer Gruppe feiern. Die Kinder erhielten von Uli Tröger ein Meister-Shirt. Schade, dass es vor dem Spiel richtig stark geregnet hat, sonst wären sicher noch deutlich mehr Fans gekommen.

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Landesliga: FC Vorwärts Röslau - SV Mitterteich 2:1 (0:1)

(18.07.2012)

Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Zakrzewski, Neumann, Smrha, Spörl, Sieg, Walther, Pollak (63. Kompas), Mahmud, Dippold, Yavuz (74. Heidel)


SV Mitterteich: Domke, Zettl, Oslovic, Broschik, Männl. M. Bächer, Ryba, C. Bächer (58. Fischer), Hösl (81. Stilp), Geno, Gerwens (81. Pirner)


Zuschauer: 450
Schiedsrichter:
Kreye (SSV Warmensteinach)

Tore: 8. Min. Geno 0:1, 74. Min. Zakrzewski 1:1, 78. Min. Smrha 2:1

Gelb-rote Karte: Christian Zettl (SVM, 54.)

Das Gesetz der Serie ist gebrochen, die Mitterteicher Siegesserie auf der Röslauer „Hut“ ist beendet. Das mit großer Spannung erwartete Nachbarduell endete mit einem knappen und glücklichen Sieg der Hausherren. Die Nothhaft-Schützlinge lagen sich nach dem Schlusspfiff jubelnd in den Armen. Die Stiftländer marschierten mit hängenden und zum Teil vor Zorn, hochroten Köpfen, in die Kabine.

Die Hausherren haben ihren ersten Landesligasieg in ihrer Vereinsgeschichte verbucht und waren deshalb fast ein wenig aus dem Häuschen. Trainer Gerhard Nothhaft vor dem Spiel: „Natürlich ist eine gewisse Spannung vorhanden, denn es geht immerhin gegen Mitterteich. Aber es ist nur eine von insgesamt 38 Partien.“. Nach der Auseinandersetzung sagte er mit einem Lächeln auf den Lippen: „Das war kein schönes Fußballspiel, mehr gibt es nicht zu sagen.“ Sein Kollege Reinhold Schlecht pflichtete ihm an dieser Stelle unumwunden bei. Ihm stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, als er von sich gab: „So macht Fußball keinen Spaß!“ Er spielte damit auf einige aus seiner Sicht zweifelhafte Entscheidungen des nparteiischen an, kreidete aber seinen Akteuren auch an, viel zu viele roßchancen ausgelassen zu haben.

Sicherheit war auf beiden Seiten vom Anpfiff weg oberstes Gebot. Die Oerpfälzer mussten nach 180 Sekunden eine Schrecksekunde überstehen, denn Martin Bächer prüfte mit einem unglücklichen Abwehrschlag seinen eigenen Keeper. Danach verfehlte Walther per Hechtkopf das SVM-Gehäuse nach Vorarbeit von Yavuz. Um 18.68 Uhr fiel auf der „Hut“ das erste Landesligator, aber nicht zu Gunsten der Platzherren. Hösl drosch einen Freistoß in den Strafraum, Schlitzohr Geno hielt die Sohle hin und das Leder schlug zum 0:1 für Mitterteich beim machtlosen Blechschmidt ein. Vorwärts war empfindlich getroffen, kam nicht auf Touren und hatte in mehreren Situationen Dusel. Gerwens zielte am langen Eck vorbei, Smrha rettete in höchster Not gegen Geno und als Ryba frei auf Keeper Blechschmidt zu steuerte, wehrte dieser ab. Fast mit dem Pausenpfiff kullerte ein Ryba-Schüsschen an den Pfosten des Vorwärts-Gehäuses.

Mit aufgefüllten Tanks wollte Vorwärts in den zweiten 45 Minuten eine Wende erzwingen. Spörl prüfte Domke, aber der war auf dem Posten. Dann leistete sich Zettl ein unnötiges Handspiel und damit war für ihn per Ampelkarte Schluss. Nachdem Spörl erneut seinen Meister in Domke gefunden hatte, vollbrachte Blechschmidt eine Wahnsinnstat. In der 60. Minute zog Ryba freistehend volley ab, die Gästefans hatten den Torschrei auf den Lippen, aber Blechschmidt blieb Sieger. Nachdem Domke zwei Mal Schaden verhindert hatte, musste er die Kugel doch aus dem Kasten holen. Zakrzewskis Kopfball fand den Weg in die Maschen. Und weil es so schön war, kopierte Smrha den Treffer, das 2:1 war perfekt. Am Ende hatte der FC Vorwärts noch einige bange Minuten zu überstehen.

R.C.

 

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Damenmannschaft feiert 20-jähriges Bestehen

(14.07.2012)

Seit 20 Jahren gibt es beim FC Vorwärts Röslau eine Damenmannschaft. Dieser Geburtstag wurde am Samstag, 14. Juli 2012, im Rahmen der Sportwoche zum 90-jährigen Vereinsbestehens ausgiebig gefeiert. Die Ehemaligen, die sich den Namen „Golden Girls“ gaben, traten unter der Leitung von „Ben“ Pachali und Markus Sieg vor zahlreichen Zuschauern gegen die aktuelle Damenmannschaft an. Obwohl sich die Ehemaligen mehr als achtbar aus der Affäre zogen, gewann die aktuelle Kreisliga-Mannschaft von Dieter Wunderlich am Ende klar mit 4:1. Die Tore für die „Jungen“ erzielten Elke Mannl, Tina Söllner, Simona Winterstein und Julia Beck. Für die Ehemaligen traf Doris Prell zum umjubelten 1:3. Nach dem Spiel wurde bis weit nach Mitternacht im Sportheim gefeiert. Für viele der Ehemaligen war es ein Wiedersehen nach langer Zeit. Am 3. August soll es in Weißenstadt ein Rückspiel geben.

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Verbandspokal: FC Vorwärts Röslau - FC Trogen 6:5 n.E. (1:1(1:0)

(10.07.2012)

Vorwärts Röslau:

Blechschmidt, Zakrzewski, Knoblauch (73. Neumann), Smrha, Spörl, Sieg, Walther, Pollak (73. Heidel), Mahmud, Dippold, Vayuz (62. Kompas).

FC Trogen: Udovcic, Scherbaum, Drechsel, Aydinli, Arancino (55. Durkan), Köcher, Certik, Bauer, Guthke, Buschner (48. Zenner), Winter (68. Weiß).

Zuschauer: 230

Schiedsrichter: Blay (SV Mitterteich)

Gelbe Karte: Sieg, Mahmud, Walther (alle Röslau), Köcher, Scherbaum, Guthke (alle Trogen)

Gelb-rote Karte: Dippold (68., Röslau, wegen Reklamierens)

Tore: 4. Min. Mahmud 1:0, 67. Min. Aydinli 1:1
Elfmeterschießen:
Spörl, Smrha, Walther, Zakrzewski, Kompas (Röslau); Guthke, Durkan, Aydinli, Zenner

Bei Röslau scheiterten Mahud; bei Trogen Scherbaum und Weiß.


Als Milan Kompas Vorwärts-Elfmeter Nummer sechs mit Dampf zum 6:5 unter die Latte gehämmert, FC-Keeper Adnan Udovcic dabei keine Chancen gelassen hatte und damit der Sieg über Bayernligist Trogen fest stand, kannte der Jubel im Vorwärts-Lager fast keine Grenzen mehr. Der Landesligaaufsteiger befand sich völlig zu Recht im Pokalhimmel, das Team von Trainer Gerhard Nothhaft lag sich an der Strafraumgrenze in den Armen. Die Vorwärts-Truppe hatte 22 Minuten in Unterzahl gekämpft und wurde doch noch belohnt, obwohl sich die Waage fast schon Richtung Trogen geneigt hatte. Mit diesem Erfolg ist ein Traum wahr geworden. Der FC Vorwärts Röslau kreuzt nun bereits am kommenden Freitag, 13. Juli, um 18.30 Uhr im BD|Senors-Sportpark die Klingen mit Regionalligist SpVgg Bayern Hof. „Auf diesen Pokal-Schlager sind wir so richtig heiss“, so die Röslauer Verantwortlichen.

Der Uhrzeiger hatte erst vier Mal seine Runden gedreht, da klingelte es im Trogener Kasten. Spörl zirkelte einen Eckball genau auf den Kopf des völlig freistehenden Mahmud und der nutzte die Gunst der Stunde zum 1:0 für seine Farben. Die Gästeabwehr stand in dieser Situation völlig neben sich. Beide Teams boten viel Tempo, die besseren Chancen hatten die Hausherren. Der Ex-Trogener Vavuz hätte berühmt werden können, hatte aber innerhalb weniger Minuten zwei Mal Pech. Auf der Gegenseite vergab Butscher eine gute Möglichkeit. Danach verflachte das Match etwas, nahm aber schnell wieder Fahrt auf.

Nach 21 Minuten eine herrliche Aktion von Pollak, er zog aus gut 30 Metern ab und zwang Udovcic zu einer Glanztat. Die Guthke-Truppe rannte an, biss aber bei der konzentriert arbeitenden Vorwärts-Abwehr auf Granit. Knackig ging es in der Endphase der ersten Halbzeit zu. Yavuz zielte über das Kasten, Certik scheiterte am Lattenkreuz und Smrha klärte in höchster Not vor Aydinli.

Nach der Pause wollte Trogen den Ausgleich erzwingen, musste aber höllisch aufpassen. Walther hätte per Hinterkopf beinahe getroffen. Die Nadelstiche der Einheimischen waren nicht ohne. Dann der überraschende Ausgleich durch den Ex-Röslauer Aydinli. Winter hatte das Leder scharf in den Strafraum gezogen, Schlussmann Blechschmidt kam nicht an den Ball und Aydinli staubte gekonnt ab. Gleich darauf erwies Dippold seinen Farben einen Bärendienst, als er vom Platz geschickt wurde. In Überrzahl gab Trogen nun den Ton an, marschierte, wurde jedoch immer wieder abgefangen. Und wenn doch etwas durchkam, dann war Torhüter Blechschmidt klärend zur Stelle. In den Schlusssekunden herrschte Spannung pur. Aydinli scheiterte an einem sensationellen Reflex von Blechschmidt und eine Heidel-Aktion wurde von Bauer vor der Linie entschärft.    Rainer Cyris

 

Gerhard Nothhaft wird neuer Trainer

(02.04.2012)

Die Trainerfrage ist geklärt: Gerhard Nothhaft aus Marktredwitz wird ab der kommenden Saison neuer Trainer beim FC Vorwärts. Er tritt im Juni die Nachfolge von Turan „Bobby“ Bafra an, der nach dreieinhalb Jahren erfolgreichen Wirkens seine Spielertrainertätigkeit in Röslau beendet. Gerhard Nothhaft ist seit sechs Jahren als Trainer beim Oberpfälzer Bezirksoberligisten SV Kulmain mit Erfolg tätig. Er kennt daher die Oberpfälzer Vereine, die sicher das Gros in der künftigen Landesliga Nordost bilden werden, aus dem FF. Zu Nothhafts weiteren Trainerstationen gehörten unter anderem der SV Mitterteich, der TSV Konnersreuth und der FC Tirschenreuth. Seit vielen Jahren ist er auch als Stützpunkt- und Auswahltrainer für den DFB tätig. Viele junge Spieler haben mit ihm schon am DFB-Stützpunkt Poppenreuth zusammengearbeitet. Derzeit ist Nothhaft auch für die Regionalauswahl zuständig. Immer wieder junge Spieler aus der Region in die erste Mannschaft zu integrieren, wird daher eine seiner Hauptaufgaben sein. Als wichtiges Ziel sieht es Nothhaft an, mit dem FC Vorwärts in der neuen Landesliga den Klassenerhalt zu schaffen. Von Beruf ist der 63-Jährige Regierungsamtsrat bei der Bundeswehrverwaltung in Hof.

 

Röslau, im April 2012

[Bericht aus der Frankenpost.]

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Adrian Kießling: Der Weg in die Bayernliga

(06.01.2012)

Der FC Vorwärts Röslau galt schon immer als kleine Talentschmiede. Immer wieder schaffen es junge Fußballer, auch in höherklassig spielenden Vereinen Fuß zu fassen. Das jüngste Beispiel: Adrian Kießling. Der 14-jährige Torhüter wechselte im Sommer 2011 von den C-Junioren unserer JFG „Oberes Egertal“ zur SpVgg 2010 Weiden. Dort hat er sich mittlerweile zwischen die Pfosten in der Bayernliga-B-Junioren-Mannschaft (U 17) gekämpft. Das Stützpunkttraining in Poppenreuth war für ihn das Sprungbrett in die Bayernliga.

Eigentlich dürfte Adrian Kießling noch in den C-Junioren spielen. Doch von Beginn schickten die Trainer den hochaufgeschossenen Röslauer Gymnasiasten zur B-Jugend. Zunächst musste sich Adrian Kießling mit der Rolle des zweiten Torhüters in der „B1“ begnügen. Doch nach einer Verletzung des Stammtorhüters packte er die Gelegenheit beim Schopf und bestritt die drei letzten Spiele vor der Winterpause in der Bayernliga-Mannschaft. Gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:1) und den FC Bayern München II (3:3) trug Adrian Kießling mit guten Leistungen zwischen den Pfosten mit zu den zwei Unentschieden bei. Das letzte Spiel in Freising dagegen ging mit 0:3 verloren. An den Gegentoren war Adrian schuldlos. Vor allem in seinem ersten Bayernliga-Punktspiel gegen Greuther Fürth war Adrian der gefeierte Held, als er in der letzten Minute einen Foulelfmeter hielt.

Den Schritt, zur SpVgg Weiden in die Bayernliga zu wechseln, hat der junge Röslauer nicht bereut. „Hier ist alles viel professioneller. Wir werden ausschließlich von hervorragenden Trainern, die meisten haben die DFB-Lizenz, ausgebildet.“ Und gegen den FC Bayern München, Greuther Fürth oder den FC Nürnberg zu spielen, ist für einen 14-jährigen Jungen natürlich auch etwas ganz Besonderes.

Allerdings muss der 14-Jährige auf den Weg nach oben einiges auf sich nehmen. Viermal muss er in der Woche zum Training von Röslau nach Weiden. Fahren müssen ihn die Eltern. Wegen zum Teil unterschiedlicher Trainingszeiten klappt es auch nicht immer mit der Fahrgemeinschaft, die die Kießlings mit einer Rehauer und einer Münchberger Familie bilden. Am Montag zum Beispiel hat Adrian anderthalb Stunden vor der eigentlichen Übungseinheit auch noch Torwarttraining. „Es ist schon stressig, auch wegen der Schule “, sagt er. Dreimal in der Woche hat er nämlich am Nachmittag Unterricht. Aber, was auch die Eltern freut: Trotz der Doppelbelastung stimmen nach wie vor die Leistungen in der Schule.

Wenn es zu Auswärtsspielen geht, ist meist der ganze Samstag futsch. Busabfahrt in Weiden ist bei Gegnern in Oberbayern oder Schwaben meist schon früh am Morgen, Rückkehr am späten Abend.

Das Training nach der Winterpause hat bereits wieder begonnen. Adrian hat noch einiges vor: Zunächst will ich mir den Stammplatz in der B1 sichern.“ Und später? „Da möchte ich einmal höherklassig ab Landesliga aufwärts spielen“, sagt er. Vielleicht auch in Röslau? „Natürlich“, fügt Adrian hinzu. „Das wäre toll.“ Schließlich hat er beim FC Vorwärts in der F-Jugend seine Laufbahn begonnen. Als Feldspieler. „Eigentlich ist er nur ins Tor gekommen, weil kein anderer rein wollte“, sagt Vater Siegfried. Welch ein Glücksfall!

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Weihnachtsfeier 2011

(17.12.2011)

Voll besetzt war das Sportheim "Hut" bei der Weihnachtsfeier am 17.12.2011. Vorsitzender Bernd Nürnberger wies in seinem Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Besonders hob er die Leistung der ersten Mannschaft hervor, die zur Winterpause in der Bezirksoberliga punktgleich mit dem SV Friesen auf Tabellenplatz 2 steht. Nürnberger gab unter dem Beifall der Anwesenden bekannt, dass Hauptsponsor BD Sensors den Sponsorenvertrag mit dem FC Vorwärts vorzeitig um fünf und den Vertrag für die Namensrechte des BD-Sensors-Sportpark "Auf der Hut" um zehn Jahre verlängert habe. "Das ist für den Verein eine tolle Sache", sagte Nürnberger. Und Rainer Denndörfer gab das Lob zurück. Er sei stolz, so einen Verein wie den FC Vorwärts Röslau sponsern zu dürfen. Ihm liege sehr viel an einer längeren Zusammenarbeit, betonte er.

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