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1. FC Vorwärts Röslau e.V.

Dürnberger Str.
95195 Röslau

Telefon (09238) 1600 Telefonnummer Fußballplatz

E-Mail E-Mail:
www.fcvorwaerts.de



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Aktuelle Meldungen

Der FC Vorwärts trauert um Klaus Layritz

(10.06.2022)

Klaus Layritz ist tot: Der FC Vorwärts trauert um einen großen Röslauer Fußballer

 

Fassungslos und tief bestürzt mussten wird am Mittwoch die Nachricht vom plötzlichen Tod unseres Vorstandsmitglieds Klaus Layritz zur Kenntnis nehmen.
Wenige Tage zuvor hatte er noch als Helfer mit zum Gelingen des Thusfestes beigetragen.

Der Name Klaus Layritz, kurz und liebevoll nur „Max“ genannt, wird immer ganz eng mit dem FC Vorwärts verbunden bleiben. Er war ein Ausnahmefußballer, der schon mit 17 Jahren den Sprung in die erste Mannschaft schaffte. In all den Jahren seiner aktiven Zeit widerstand er stets den vielen Verlockungen höherklassiger Vereine, um seinem Heimatverein, dem FC Vorwärts, die Treue zu halten. Er kickte bis hoch in die Dreißig. Mit 44 feierte er in der Bezirksliga sogar nochmal ein einmaliges Comeback und spielte mit seinem Sohn Andreas bei einem Heimspiel gegen Wacker Marktredwitz für eine Partie als Libero. Insgesamt hat Klaus Layritz 791 Spiele für den FC Vorwärts bestritten – so viele wie kein anderer.

Doch damit nicht genug: Schon als 20-Jähriger engagierte sich Klaus Layritz im damaligen Schülerbereich, vermittelte begeisterten Kindern sein Können und seine Erfahrung. Später trainierte er die E- und D-Jugend.

1985 wurde er als Schriftführer in den Vorstand gewählt. Dieses Amt hatte er vier Jahre lang inne. Von 1989 bis jetzt war er Geschäftsführer beim FC Vorwärts, sorgte dafür, dass der Wirtschaftsbetrieb reibungslos läuft.

Klaus Layritz hatte sich so sehr auf die 100-Jahr-Feier des FC Vorwärts am 25. Juni gefreut. Als Zeichen großer Wertschätzung war sein Konterfei zusammen mit dem des aktuellen Kapitäns auf den Großplakaten zu sehen. Nun müssen wir dieses Jubiläum ohne unsere Legende Klaus Layritz begehen, der nur 67 Jahre alt wurde.

Unser Mitgefühl in diesen schweren Stunden gilt seiner Frau Eva sowie seinen Kindern Andreas, Katja und Franziska mit ihren Familien.

Bernd Nürnberger, Vorsitzender

Foto zur Meldung: Der FC Vorwärts trauert um Klaus Layritz
Foto: Trauer um Klaus Layritz

Neuzugang: Yannik Braun wird Röslauer

(09.06.2022)

YANNIK BRAUN WIRD RÖSLAUER

 

Mit Yannik Braun vermeldet unsere 2. Mannschaft einen weiteren Neuzugang. Schon länger bemühten sich die Entscheidungsträger der Zweiten um den 24-jährigen, der jetzt schon seit 2 Jahren in Röslau wohnt.

Braun wechselt innerhalb der Kreisklasse und kommt von der SG Tröstau/Nagel. In der Jugend wurde der Mittelfeldmann bei der JFG Luisenburg ausgebildet, ehe er bei seinem Heimatverein ATG Tröstau sein Debüt im Herrenbereich gab. Dort spielte er, abgesehen von einem halben Jahr in Furthammer, bis zuletzt und konnte in über 100 Partien bereits viel Erfahrung sammeln.

 

Servus Yannik, willkommen beim Vorwärts! 🔵⚪

Foto zur Meldung: Neuzugang: Yannik Braun wird Röslauer
Foto: Neuzugang Yannik Braun (Mitte) mit Spielleiter Benedikt Grimm und Trainer Bugra Balakci

Neuzugang: Ondrej Hamada soll für Tore sorgen

(04.06.2022)

WUNSCHSPIELER KOMMT AUF DIE HUT 

 

Der FC Vorwärts hat sich die Dienste von Stürmer Ondrej Hamada gesichert. Der 1,93 m große Vollblutstürmer wechselt vom SV Poppenreuth auf die Hut und soll im Angriff für reichlich Tore sorgen.

Trainer Andreas Lang zeigt sich hochzufrieden mit der Verpflichtung des 24 Jahre alten Tschechen. „Ondrej ist ein absoluter Wunschspieler von uns. Ich konnte ihn bereits öfter in Spielen, in denen er durch seinen Torinstinkt und seine Robustheit auffiel, beobachten. Ich bin mir sicher, dass Ondrej unser Spiel bereichern wird.“

Auch Teammanager Joachim Stegner ist stolz auf den Transfer und betont, dass es „äußert schwierig war, einen Stürmer mit dieser Qualität zu finden. Ondrej ist nach unseren beiden Verpflichtungen von Lukas Lichtblau und Patrick Rüger das i-Tüpfelchen in dieser Transferperiode“. 

 

Herzlich willkommen in Röslau und einen guten Start in 🔵⚪️!

Foto zur Meldung: Neuzugang: Ondrej Hamada soll für Tore sorgen
Foto: Ondrej Hamada soll für Tore sorgen

Neuzugang: Özgür Tüter zurück bei Röslau II

(03.06.2022)

TÜTER WIEDER FÜR RÖSLAU II

 

Mit Özgür Tüter kehrt ein weiterer Röslauer zurück in die Heimat.
Der 33-jahrige kommt vom FC Marktleuthen. Neben Stationen in Arzberg-Röthenbach, Tröstau, Niederlamitz, Furthammer und Marktleuthen war "Ötzi" bereits mehrfach für den FC Vorwärts aktiv, zuletzt in der Kreisliga- und Saison 2019/21.

 

Willkommen zurück, Ötzi!

Foto zur Meldung: Neuzugang: Özgür Tüter zurück bei Röslau II
Foto: Neuzugang: Özgür Tüter wieder bei Röslau II

Neuzugang: Aykut Sözen verstärkt die Zweite

(03.06.2022)

SÖZEN VERSTÄRKT KADER DER ZWEITEN

 

Mit Rückkehrer Aykut Sözen verstärkt sich die 2. Mannschaft im Mittelfeld. Der 30-jährige wechselt vom BSC Furthammer, wo er seit vier Jahren spielte, auf die Hut.

Im Herrenbereich lief Sözen zunächst bei Eintracht Münchberg und in Furthammer auf ehe er von 2015 bis 2018 die Fußballschuhe für den FC Vorwärts schnürte.

 

Willkommen zurück, Aykut!

Foto zur Meldung: Neuzugang: Aykut Sözen verstärkt die Zweite
Foto: Neuzugang: Aykut Sözen verstärkt die Zweite

Neuzugang: Bugra Balakci wird Spielertrainer bei der Zweiten

(02.06.2022)

BUGRA BALAKCI NEUER TRAINER DER ZWEITEN

 

Mit Bugra Balakci kehrt ein Röslauer Eigengewächs auf die Hut zurück. Der 32-jährige, der in der Egergemeinde aufgewachsen ist und bald in ein frisch umgebautes Haus in Röslau zieht, übernimmt in der Zweiten den Posten des Spielertrainers von Christoph Grimm.

Nach seiner Zeit beim FC Vorwärts in der damaligen BOL zog es Balakci zum BSC Furthammer, zu dem er nach einem zweijährigen Intermezzo in Niederlamitz zurückkehrte und bis zuletzt aktiv war. Dort coachte er auch die A-Jugend.

 

Wir wünschen Bugra einen guten Start und eine erfolgreiche Zeit bei der 2. Mannschaft!

Foto zur Meldung: Neuzugang: Bugra Balakci wird Spielertrainer bei der Zweiten
Foto: Neuzugang: Bugra Balakci wird Spielertrainer bei der Zweiten

Wenn der Wasserfall rauscht, ist Thusfest

(30.05.2022)

Wenn der Wasserfall rauscht, ist Thusfest:

Auf geht's am Pfingstsonntag nach Röslau!

 

Am Pfingstsonntag ist es wieder soweit: Die Eger rauscht im Thuswald bei Röslau den 28 Meter hohen Wasserfall hinunter. Dieses Spektakel gibt es nur einmal im Jahr zu sehen, und zwar immer am Pfingstsonntag zum traditionellen Thusfest. Ausrichter dieses Waldfestes ist heuer wieder der 1. FC Vorwärts Röslau.

Corona-bedingt fiel das Thusfest in den vergangenen beiden Jahren aus. So freuen sich nicht nur viele Röslauer, dass „ihr“ Fest heuer wieder stattfindet.

Beginn ist bereits um 9.30 Uhr mit einem evangelischen Waldgottesdienst, der Festbetrieb, sprich die Bewirtung, beginnt danach. Ab 13 Uhr spielt die Blaskapelle „Böhmisch Blech“ auf. Für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher aus nah und fern sorgen gut 60 freiwillige Helfer des 1. FC Vorwärts.

 

Thusfest 2022

Bild: Florian Miedl

 

Deshalb, liebe Leut‘: Auf geht’s am Pfingstsonntag zum Thusfest nach Röslau. Die Parkplätze im Ort sind ausgeschildert; Wasserfall und Festplatz sind von mehreren Richtungen aus mit dem Rad oder zu Fuß erreichbar: in Röslau von der Thusmühle beim Schützenheim (etwa 600 Meter Fußmarsch) und über die Straße „Am Pfarrweiher“ sowie über die Dörfer Grub und Dürnberg. Wer am Fußballplatz parkt, erreicht den Festplatz im Thuswald auch in 15 bis 20 Minuten zu Fuß.

Foto zur Meldung: Wenn der Wasserfall rauscht, ist Thusfest
Foto: Auf geht's zum Thusfest!  - Bild: Florian Miedl

Kadernews: Metin Yilmaz bleibt Röslauer

(28.05.2022)

YILMAZ BLEIBT!

 

Der Röslauer Metin Yilmaz bleibt uns auch in der kommenden Saison erhalten. Dass der 25-Jährige äußerst flexibel einsetzbar ist, zeigte er unter anderem im Verbandspokal, als er seinen Farben bei Türkspor Nürnberg zur Führung und dem späteren Weiterkommen verhalf. In der vergangenen Landesliga-Saison kam er über einige Joker-Einsätze nicht hinaus. Das soll sich nun ändern! 

Immer weiter und viel Erfolg, Metin!

Foto zur Meldung: Kadernews: Metin Yilmaz bleibt Röslauer
Foto: Metin Yilmaz bleibt Röslauer | Foto: Christina Tamo

Kadernews: Kurdoglu weiterhin in blau-weiß

(27.05.2022)

KURDOGLU WEITERHIN IN BLAU-WEISS!

 

Berkan Kurdoglu wird auch in der kommenden Saison für den FC Vorwärts auflaufen. Der 23-Jährige wurde in der abgelaufenen Aufstiegsrunde vorwiegend in der Innenverteidigung eingesetzt und geht damit bereits in seine fünfte Saison „auf der Hut“.

Wir freuen uns sehr über deinen Verbleib, Berkan!

Foto zur Meldung: Kadernews: Kurdoglu weiterhin in blau-weiß
Foto: Berkan Kurdoglu weiterhin in blau-weiß - Foto: Christina Tamo

26.Spieltag KK: TSV Brand - FC Vorwärts II 3:4

(22.05.2022)

ZWEITE MIT LAST-MINUTE-SIEG ZUM ABSCHLUSS

 

TSV Brand gegen den FC Vorwärts II - der Letzte der Heimtabelle trifft auf den Letzten der Auswärtstabelle in einem Spiel, in dem es um eigentlich nichts mehr ging. Der Abstieg der Gastgeber stand bereits fest, wie auch der Klassenerhalt der Vorwärts-Elf, die sich den 1. Platz in der Fairness-Tabelle sichern konnte. Spektakulär wurde es beim 4:3 (3:3) für die Röslauer Reserve mit sieben Toren, einem aufgeholten 0:3 und einem Last-Minute-Treffer trotzdem.

 

Röslau II: Y. Deniz - Tröger, Martin, Bauriedel, Schmeisl, A. Budan, Olmes, C. Grimm, Yavuzoglu, B. Grimm, M. Deniz

Tore: 0:1/3:4 Olmes (10. Min./88.), 0:2 M. Deniz (18.), 0:3 Bauriedel (26.), 1:3 Kiefer (28.), 2:3 Degelmann (36.), 3:3 Müller (39.)

Schiedsrichter: Theophil Skiba (SpVgg Oberkotzau) | Zuschauer: 30

 

Besonders torreich gestaltete sich die erste Halbzeit. Nach kurzem Abtasten beider Teams, brachte Matthias Olmes die Zweite in Führung. Trotz zweier vorangegangener Fouls setzte sich der Stürmer halb aus dem Liegen heraus durch und stellte auf 0:1 (10. Min.). Acht Zeigerumdrehungen später war es der scheidende Mahsun Deniz, der schön in Szene gesetzt wurde und ansehnlich erhöhte. In der 26. Minute landete eine Ecke bei Bastian Bauriedel, der vollstreckte aus zehn Metern unter die Latte zum 3:0 für den Vorwärts. Die Röslauer sahen sich wohl schon auf der Siegerstraße, verloren Konzentration und Spielkontrolle, was den TSV Brand wieder zurück ins Spiel brachte. Drei Ballverluste, drei Tore. Marvin Kiefer (28.), Tobias Degelmann (36.) und Eugen Müller (39.) waren die Nutznießer, wobei der schwach leitende Schiedsrichter beim letzten Treffer eine klare Abseitsstellung übersah. Eine unterhaltsame erste Hälfte ging schließlich mit 3:3 zu Ende. Die zweiten 45 Minuten hatten nicht mehr so viel zu bieten, aber beide Teams blieben bemüht. In der 61. Minute bot sich der Heimelf nach einem Foul im Strafraum die große Gelegenheit die Partie komplett zu drehen. Doch Yunis Deniz rückte einmal mehr in den Mittelpunkt und parierte den Foulelfmeter. Im weiteren Verlauf blieben die sich bietenden Gelegenheiten auf beiden Seiten ungenutzt – bis zur 88. Spielminute, als sich der Wille der Röslauer als der Stärkere offenbarte. Nach einer Ecke landete der Ball über Umwege bei Olmes, der den Ball irgendwie zwischen mehreren Spielern zum 3:4-Endstand über die Linie bugsierte. Trainer Christoph Grimm, der heute sein letztes Spiel als Coach der Zweiten absolvierte, zeigte sich glücklich über seinen Abschiedssieg: „Ein tolles Ende einer sehr intensiven Saison, die für keinen von uns leicht war. Unser Ziel war es die zweite Mannschaft irgendwie am Leben zu halten und das haben wir erreicht, wofür ich jedem einzelnen, der seinen Anteil daran hat, danken möchte. Dass es am Ende 30 Punkte wurden und frühzeitig der Klassenerhalt feststand, war nicht abzusehen, darauf können wir schon Stolz sein. Jetzt kommen (hoffentlich) wieder bessere Zeiten. Forza Zweite!“ – Danke Rollo!

Foto zur Meldung: 26.Spieltag KK: TSV Brand - FC Vorwärts II 3:4
Foto: 26. Spieltag KK: TSV Brand - FC Vorwärts II 3:4

10.Spieltag LL-MR: TSV 1860 Weißenburg - FC Vorwärts 4:3

(21.05.2022)

NIEDERLAGE ZUM ABSCHLUSS

 

Nichts war es mit dem versöhnlichen Happy-End in einer verkorksten Meisterrunde, die mit einer 3:4-Niederlage beim TSV 1860 Weißenburg endet. Nach dem überzeugenden Sieg gegen den TSV Buch verfällt die Vorwärts-Elf wieder in das alte Muster und hadert - wie so oft in den vergangenen Spielen - mit der eigenen Chancenverwertung.

Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Röslauer mit einer frühen Führung durch Mal (12. Min.). Anschließend wurden beste Gelegenheiten vergeben und die Gastgeber drehten das Spiel, führten mit 4:1. „Weißenburg macht aus fünf Chancen vier Tore, und wir laufen gleich mehrmals alleine auf den Torhüter zu und bringen den Ball nicht im Kasten unter“, ärgerte sich Trainer Lang. Gezer brachte sein Team mit zwei Treffern (74./FE, 90.) nochmal ran. Trotz Chancen auf den Ausgleich konnte die Niederlage in der achtminütigen Nachspielzeit nicht mehr abgewendet werden.

Damit beendet der FC Vorwärts die Meisterrunde mit nur einem Sieg auf dem letzten Platz, spielt mit Platz 9 in der Landesliga dennoch seine drittbeste Saison der 100-jährigen Vereinsgeschichte.

 

TSV 1860 Weißenburg: Uhl, Weglöhner, Jäger, Nitaj, Ochsenkiel (56. Eco), Pfann (59. Auernhammer), Leibhard (66. Siol), Hofrichter, Schwarz (66. Meier), Renner, Weichselbaum (59. Wnendt)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Krassa (68. Knoblauch), Rupprecht, Kurdoglu, Röthlingshöfer (80. Tröger), Benker, Ponader (75. Brunner), Onarici (62. Hofweller), Gezer, Özkan (83. Bötzl), Mal

Tore: 0:1 Mal (12.), 1:1 Nitaj (23.), 2:1 Weichselbaum (34.), 3:1 Pfann (53.), 4:1 Renner (65.), 4:2/4:3 Gezer (74./FE / 90.)

Schiedsrichter: Fekih (TV Oberndorf) |  Zuschauer: 130

 

Hier geht's zum Spielbericht der Frankenpost.

Foto zur Meldung: 10.Spieltag LL-MR: TSV 1860 Weißenburg - FC Vorwärts 4:3
Foto: 10. Spieltag LL-MR: TSV 1860 Weißenburg - FC Vorwärts 4:3

25.Spieltag KK: FC Vorwärts II - TV Selb-Plößberg 0:6

(15.05.2022)

DEUTLICHE NIEDERLAGE IM LETZTEN HEIMSPIEL

 

Mit sechs Spielern aus dem eigenen Kader, vier A-Jugendlichen und zwei Alten Herren ging die Zweite in ihr letztes Heimspiel gegen den TV Selb-Plößberg. Mit einem 0:6 (0:3) wurde es deutlich. Dabei war der Tabellendritte wahrlich keine Übermannschaft, ihm wurde das Tore schießen schlichtweg leicht gemacht.

 

Röslau II: Kießling - Bauriedel, Schmeisl, A. Budan (70. Martin), Harles, Himsel, Al Kasem, Habash, Igbinomwanhia, B. Grimm, Winschel

Tore: 0:1/0:3 Pleva (11.Min./42.), 0:2/0:4 Schuldner (22./60.), 0:5 Woschischek (64.), 0:6 Künzel (85.)

Schiedsrichter: Marco Spörl (SG Fuchsmühl), leitete gut | Zuschauer: 30

 

Dass es keine gute Idee ist, Petr Pleva den Ball direkt vor die Füße zu legen, ist im gesamten Fichtelgebirge hinlänglich bekannt. Passiert ist es dennoch. Ballverlust beim eigenen Angriff, viel Platz durch die Mitte für den Konter, Pleva eiskalt ins lange Eck zum 0:1 (11. Min.). Eine ebenso schlechte Idee ist es den Top-Torjäger bei einem Standard frei zum Kopfball kommen zu lassen. Per Bogenlampe segelte der Ball zum 0:3 ins Tor (42.). Einen Fehler im Aufbauspiel hatte Schuldner zwischenzeitlich zum 0:2 verwertet (22.).
Nach der Pause das selbe Bild: Röslauer Assits für den TV Selb-Plößberg. Zwei weitere Male leiteten unnötige Ballverluste bzw. Fehlpässe Gegentreffer ein, einmal passte die Zuordnung beim Standard nicht. Nutznießer waren Schuldner (60.), Worschischek (64.) und Künzel (85.) mit den Toren vier, fünf und sechs. Torhüter Kießling vermied mit guten Paraden Schlimmeres. Den Ehrentreffer für blasse und konditionell schwache, aber stets faire und nicht aufgebende Röslauer verhinderten Abseitsstellungen bei drei guten Offensivaktionen.
Nächstes Wochenende bietet sich die Chance auf Wiedergutmachung und einen versöhnlichen Saisonabschluss, wenn in Brand der Letzte der Heimtabelle auf den Letzten der Auswärtstabelle trifft.

Foto zur Meldung: 25.Spieltag KK: FC Vorwärts II - TV Selb-Plößberg 0:6
Foto: 25. Spieltag KK: FC Vorwärts II - TV Selb-Plößberg 0:6

9.Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - TSV Buch 3:1

(14.05.2022)

VERSÖHNLICHER ABSCHLUSS

 

Mit einem letztlich verdienten und überzeugenden 3:1-Heimsieg gegen den TSV Nürnberg-Buch hat der FC Vorwärts seine Negativserie sowohl in der Aufstiegsrunde der Landesliga Nordost als auch auf eigenem Platz beendet. Vor allem in der ersten Halbzeit bot das Team von Andreas Lang eine bärenstarke Leistung – es war wohl die beste erste Halbzeit der gesamten Saison.

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Krassa, Rupprecht, Kurdoglu, Röthlingshöfer, Benker, Ponader Onarici (90. Tröger), Gezer, Özkan, Mal (77. Yilmaz)

TSV Buch: Borgner - G. Ell (60. C. Ell), Sormaz, A. Ell, Lahr (55. Römer), Müller, Weber (69. Kamp), Mboup, Fuchs, Schindler (55. Schuller), Piewernetz

Tore: 1:0 und 2:0 Krassa (14./22.), 3:0 Özkan (35.), 3:1 Sormaz (42.)

Schiedsrichter: Barnet (Kreuz Bayreuth) war ein guter Leiter | Zuschauer: 100

 

Die Vorwärts-Elf machte von Beginn an Druck, kombinierte wie in besten Tagen und ließ Ball und Gegner in beeindruckender Art und Weise laufen. Die mitgereisten Bucher Fans schäumten regelrecht vor Wut, weil ihre Mannschaft 40 Minuten lang den Röslauern nur hinterherlief. Die 3:0-Führung durch einen Doppelschlag von Außenverteidiger Kevin Krassa in der 14. und 22. Minute und einem Tor von Ege Özkan (35.) entsprach absolut dem Spielverlauf. Durch einen Sonntagsschuss von Tarik Somaz in der 42. Minute gelang Buch zu diesem Zeitpunkt aus heiterem Himmel der Anschlusstreffer. Klar, dass der TSV nun Morgenluft witterte und nach der Pause mächtig Druck machte. In einem nun völlig offenen Spiel drängten die Gäste auf das 2:3. Doch der überragende Torhüter Sebastian Blechschmidt ließ sich nicht mehr überwinden. Auch die Hintermannschaft stand sicher. Bei den sich nun bietenden Kontern trat leider wieder die alte Röslauer Abschlussschwäche zu Tage.

Dennoch: Nach sechs Niederlagen in Folge hat der FC Vorwärts beweisen, dass er das Fußballspielen nicht verlernt hat. So kann es weitergehen - am nächsten Samstag (14 Uhr) beim letzten Saisonspiel in Weißenburg.

 

Einen ausführlichen Spielbericht gibt es bei der Frankenpost.

Foto zur Meldung: 9.Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - TSV Buch 3:1
Foto: 9. Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - TSV Buch 3:1 | Foto: MIchael Ott

Neuzugang: Ayhan Budan wird Co-Trainer und Spielleiter

(13.05.2022)

AYHAN BUDAN ÜBERNIMMT POSTEN VON MARKUS SIEG

 

Der FC Vorwärts Röslau bastelt weiter intensiv nicht nur am Kader, sondern auch am Trainer- und Betreuerstab für die kommende Saison. So wird Ayhan Budan, bis vor kurzem Trainer des Kreisklassisten BSC Furthammer, neuer Co-Trainer der Landesligamannschaft. Zudem übernimmt Budan von Markus Sieg auch den Posten des Spielleiters. Sieg, der seit vielen Jahren dieses Amt mit großem Engagement bekleidet und aktuell auch noch die E-Junioren trainiert, nimmt sich eine Auszeit.

Ayhan Budan, der heuer 50 wird, kehrt damit zu seinen Wurzeln zurück. Er ist beim FC Vorwärts groß geworden, spielte viele Jahre in der ersten Mannschaft, bevor er auch bei einigen Nachbarvereinen kickte. Zu seinen bisherigen Trainerstationen gehörten unter anderem der ASV Wunsiedel und der BSC Furthammer. Trainer Andreas Lang freut sich über seinen neuen „Co.“: „Ayhan bringt jede Menge Erfahrung und kann bei der täglichen Trainingsarbeit viel Unterstützung leisten.“

 

 

NEUER TRAINER 2. MANNSCHAFT

 

Zum FC Vorwärts zurückkehren wird auch Bugra Balakci, der seit vielen Jahren in Furthammer spielt. Der 31-Jährige, ebenfalls ein Röslauer Eigengewächs, übernimmt die zweite Mannschaft in der Kreisklasse Fichtelgebirge als Spielertrainer.

Foto zur Meldung: Neuzugang: Ayhan Budan wird Co-Trainer und Spielleiter
Foto: Ayhan Budan wird Co-Trainer und Spielleiter

Neuzugänge: Patrick Rüger und Lukas Lichtblau

(12.05.2022)

ZWEI GROSSE TALENTE AUS DER REGION FÜR DEN FC VORWÄRTS

Der FC Vorwärts Röslau hat zwei der größten Talente aus der Region für die kommende Landesliga-Saison an sich gebunden: Lukas Lichtblau vom Bezirksligisten FC Lorenzreuth und Patrick Rüger vom Kreisliga-Spitzenreiter FC Waldstein. Vorsitzender Bernd Nürnberger und Trainer Andreas Lang freuten sich riesig, dass sich beide Spieler trotz mehrerer Offerten von anderen höherklassigen Vereinen für den FC Vorwärts entschieden haben. Bereits länger stand der 22-Jährige Lichtblau bei Lang auf dem Zettel. Der Marktredwitzer habe sich durch kontinuierliche Leistungen beim FC Lorenzreuth immer wieder empfohlen. „Lukas ist jung, ehrgeizig und wissbegierig. Ich habe ihn oft bei Spielen beobachten können und er passt perfekt in unser Spielerprofil“, so der Vorwärts-Coach. Lichtblau ergänze somit zur kommenden Saison die Defensivabteilung und werde hier seine bisher gezeigte Zweikampfstärke unter Beweis stellen.

 

Mit dem Sparnecker Patrick Rüger, 21, hat sich ein pfeilschneller Offensivspieler für den FC Vorwärts entschieden. Dazu Lang: „Patrick kenne ich bereits aus meiner Zeit als Jungendtrainer bei der SpVgg Bayern Hof, als er bereits als jüngerer Jahrgang immer wieder sein Können unter Beweis gestellt hat. Nach seiner Zeit in Hof wechselte Rüger zum 1. FC Nürnberg und 1860 München, wo er in der Jugend-Bundesliga spielte. Durch seine exzellente Ausbildung, seine Schnelligkeit und Variabilität im Offensivbereich wird der aktuelle Waldsteiner das Spiel der Vorwärts-Elf mit Sicherheit ab der kommenden Saison bereichern.“

Foto zur Meldung: Neuzugänge: Patrick Rüger und Lukas Lichtblau
Foto: Im Bild die Neuzugänge Patrick Rüger (Zweiter von links) und Lukas Lichtblau (Zweiter von rechts) mit Vorwärts-Vorsitzendem Bernd Nürnberger und Trainer Andreas Lang.

24.Spieltag KK: TSV Thiersheim II - FC Vorwärts II 5:1

(08.05.2022)

KIEßLING VERHINDERT SCHLIMMERES

 

Stark ersatzgeschwächt reiste das Team von Christoph Grimm, der selbst aufgrund eines Einsatzes im Tor der 1. Mannschaft für die Zweite gesperrt ist, zur Zweitvertretung des TSV Thiersheim und unterlag mit 5:1 (1:1). Bis zur Halbzeit hielt die Vorwärts-Elf gut mit, später verhinderte Keeper Kießling eine höhere Niederlage.

 

Röslau II: Kießling – Schmeisl, A. Budan, Spörl, D. Himsel, Olmes, Yavuzoglu, Erol, Habash (78. M. Sieg), Al Kasem, H. Sieg

Tore: 1:0/2:1 Kuvulmaz (3./58.), 1:1 Habash (14.), 3:1/4:1 Völker (63./66.), 5:1 Herrmann (84.)

Schiedsrichter: Georg Kaiser (Bayern Hof) | Zuschauer: 30

 

Denkbar schlecht startete die Partie für den Vorwärts, der schon nach drei Minuten in Rückstand geriet. Mit einem langen Ball wurde die gesamte Viererkette überspielt, Kuvulmaz‘ satter Schuss ins lange untere Eck schlug ohne Chance zu klären neben dem Pfosten ein. Die Gastgeber hielten den Druck fortan hoch, kamen aber nicht zu einem weiteren Torerfolg. Stattdessen glich die Röslauer Reserve sehenswert aus. A-Jugendspieler Omar Al Kasem mit Übersicht zu Spörl, der zieht in die Mitte und setzt Habash, ebenfalls aus der U19, gut in Szene, der schließlich mit einem unhaltbaren Schuss aus 18 Metern in den Winkel vollendet. Mit dem Ausglich kam die Zweite nun besser ins Spiel und übernahm mehr und mehr Spielanteile. In der 40. Minute die Chance für beide Teams zur Führung. Zunächst Röslau Angriff: nach einer tollen Vorarbeit von Erol traf Habash diesmal aber nur den Pfosten. Im direkten Gegenzug die Gelegenheit für die Thiersheimer. Im Eins gegen Eins rettete aber Schmeisl für seine Farben.

Nach der Halbzeit stellten die Gastgeber um, womit Röslau überhaupt nicht zurechtkam. Vor allem von Völker ausgeübter Druck über rechts machte den Gästen große Probleme. In der 50. Minute verhinderte der Pfosten nach einem Ballverlust am 16er die Thiersheimer Führung durch Mulik. Acht Zeigerumdrehungen später gelang der Heimelf dann aber der Treffer mit einem ähnlichen Spielzug wie beim 1:0. Erneut wurde der Röslauer Defensivverbund mit einem langen Ball überspielt, diesmal verlängerte Völker auf Kuvulmaz der erneut eiskalt vollstreckte. Nur fünf Minuten vergingen bis zum 3:1. Der Vorwärts verliert die Kugel am gegnerischen Strafraum und wird mit nur einem weiten Ball gnadenlos ausgekontert, den Rest erledigte Völker im Eins vs. Eins gegen Kießling. 180 Sekunden später begann es deutlich zu werden. Sivriler und Völker kombinieren sich über die rechte Seite herausragend durch, letzterer platziert den Ball genau unter der Latte zum 4:1. In der 70. Spielminute vereitelte Kießling einen Freistoß von Mulik mit einer Glanzparade - die nächste Großchance des TSV. Von der Röslauer Offensive war nicht mehr viel zu sehen, einzig erwähnenswert ein Abschluss aus dem Gewusel von Schmeisl nach einer Ecke, mit dem Werner im Thiersheimer Tor keine Probleme hatte. Ein nach Ballverlust gezogenes Foul führte zum 5:1-Endstand. Den gefährlichen Freistoß mit Aufsetzer aus 20 Metern parierte Kießling noch, konnte aber nur nach vorne abprallen lassen, wo Herrmann nur noch abstauben musste (84.).

Bester Röslauer war Torwart Kießling, der mit zahlreichen Paraden weitere Gegentreffer vereitelte, beim TSV überzeugte Alexander Völker.

Foto zur Meldung: 24.Spieltag KK: TSV Thiersheim II - FC Vorwärts II 5:1
Foto: 24.Spieltag KK: TSV Thiersheim II - FC Vorwärts II 5:1

8.Spieltag LL-MR: SC 04 Schwabach - FC Vorwärts 1:0

(06.05.2022)

ÄRGERLICHE NIEDERLAGE IN SCHWABACH

 

Unter Flutlicht kassiert der FC Vorwärts beim SC Schwabach, der weiter im Rennen um die Relegation bleibt, die 6. Niederlage im 6. Spiel der Meisterrunde. Röslau war über die gesamten 90 Minuten ein ebenbürtiger Gegner des Tabellen-Zweiten, am Ende reichte es trotzdem nicht für einen Punktgewinn. Eine Unachtsamkeit wurde von Meixner mit dem Tor des Tages bestraft (19.). Knoblauch verpasste den Ausgleich mit einem Pfostentreffer (24.) und selbst zu zehnt - Brunner hatte nach einer Schiedsrichterbeleidung die rote Karte gesehen (53.) - erspielte sich der FC Vorwärts die ein oder andere Chance, erfolglos.

 

Einen ausführlichen Spielbericht gibt es bei der Frankenpost.

 

Foto zur Meldung: 8.Spieltag LL-MR: SC 04 Schwabach - FC Vorwärts 1:0
Foto: 8.Spieltag LL-MR: SC 04 Schwabach - FC Vorwärts 1:0

4. Spieltag LL-MR: TSV Buch - FC Vorwärts 4:1

(03.05.2022)

NÄCHSTE NIEDERLAGE DES FC VORWÄRTS - TORWART GRIMM BESTER RÖSLAUER

 

Der FC Vorwärts kann in der Aufstiegsrunde der Fußball-Landesliga einfach nicht gewinnen. In Buch setzt es am Dienstagabend im fünften Spiel die fünfte Niederlage.

 

TSV Buch: Bogner – Ell, Sormaz, Lahr (67. Römer), Müller, Vidovic, Dutt (61. Mboup), Lang (68. Weber), Fuchs, Schindler (80. Sand), Piwernz

FC Vorwärts Röslau: Grimm – Tröger (66. Mal), Krassa, Knoblauch, Benker, Özkan, Kurdoglu (67. Onarici), Rupprecht, Brunner (77. Bötzl), Ponader, Gezer

Tore: 1:0 Sormaz (16.), 2:0 Lahr (50.), 3:0 Dutt (58.), 4:0 Dutt (61.), 4:1 Mal (78.)

Schiedsrichter: David Kern (DJK Wülfertshausen) | Zuschauer: 120

 

Innerhalb von nur drei Tagen setzte es für den FC Vorwärts Röslau die zweite deutliche Niederlage. Das 1:4 (0:1) beim TSV Buch war die mittlerweile fünfte im fünften Spiel der Landesliga-Aufstiegsrunde. Sie wäre aber durchaus vermeidbar gewesen, hätte das Team von Trainer Andreas Lang in zwei entscheidenden Situationen seine Torchancen genutzt. Selbst nach einem dann deutlichen 0:4-Rückstand ließen sich die Röslauer nicht hängen und wurden zumindest mit dem Ehrentreffer durch den eingewechselten Emre Mal belohnt.

Die Hausherren kamen sehr druckvoll aus der Kabine und schnürten den FC Vorwärts in den ersten Minuten regelrecht in dessen Hälfte ein. Röslau bekam kaum Luft zum Atmen, Ersatztorwart Christoph Grimm hielt seinen Kasten aber zunächst sauber. Bis zur 16. Minute. Dann leistete sich Vorwärts-Kapitän Tobias Benker einen folgenschweren Ballverlust, den Tarik Sormaz zur Bucher Führung ausnutzte. In der Folge hätte sich Röslauer nach weiteren Schnitzern nicht beschweren dürfen, wenn die Hausherren noch ein zweites oder sogar drittes Tor nachgelegt hätten.

Erst nach etwa 25 Minuten fingen sich die Lang-Schützlinge. Sie erzwangen nun ein komplett ausgeglichenes Spiel und kamen selbst zu einigen Möglichkeiten. Eine sogenannte Hundertprozentige hatte unmittelbar vor dem Pausenpfiff Kaan Gezer auf dem Fuß, er scheiterte aber aus fünf Metern an Torwart Patrick Bogner. Das hätte das 1:1 sein müssen. Nach dem Seitenwechsel stand erneut ein krasser Abspielfehler am Ursprung des zweiten Röslauer Gegentreffers. Eine weitere Schlüsselszene folgte in der 56. Minute. Julian Ponader lief alleine auf den Bucher Kasten zu, vertändelte vor dem Torwart aber den Ball. Im Gegenzug fiel nach einer Ecke das 3:0 für den Gastgeber, der nur drei Minuten später nach einem weiteren Standard den vierten Treffer nachlegte.

Der Sieg des TSV Buch war zweifelsohne verdient. Die Mannschaft war spritziger, handlungsschneller und läuferisch stärker als die ersatzgeschwächte und ausgelaugt wirkende Vorwärts-Elf. Bester Röslauer war Christoph Grimm, der hielt, was zu halten war. Aus Sicht der Gäste kann man nur hoffen, dass die Saison bald zu Ende geht. Drei Spiele stehen allerdings noch auf dem Programm. Schon am Freitag (19 Uhr) geht es zum SC 04 Schwabach, der noch um die Relegation zur Bayernliga kämpft.

 

Bericht: Bernd Nürnberger (Frankenpost)

Foto zur Meldung: 4. Spieltag LL-MR: TSV Buch - FC Vorwärts 4:1
Foto: 4. Spieltag LL-MR: TSV Buch - FC Vorwärts 4.1

23. Spieltag KK: FC Vorwärts II - FC Marktleuthen 1:3

(01.05.2022)

ZWEITE SCHRAMMT AN SENSATION VORBEI

 

Nur drei Tage nach dem starken Auftritt in Selb zeigt die Vorwärts-Zweite erneut eine großartige Leistung und kämpft in einem intensiven und emotionalen Kreisklassen-Match wieder mit viel Herz und Leidenschaft. Die Sensation lag in der Luft, bis in die Nachspielzeit stand es 1:1.

 

Röslau II: Kießling – Martin (6. Mal/46. M. Yilmaz), Bauriedel, Schmeisl, D. Himsel, Olmes, C. Grimm, Yavuzoglu, M. Deniz, Igbinomwanhia, B. Grimm

Tore: 0:1 Rieß (14. Min.), 1:1 Mal (32.), 1:2 Thumser (90.+3), 1:3 Hoyer (90.+5)

Schiedsrichter: Thomas Fiebig (SV Pechbrunn) | Zuschauer: 98

 

Nach dem Spiel bei Kickers Selb II kam mit dem FC Marktleuthen auf Platz zwei der nächste schwere Brocken auf die Röslauer Zweite zu. Die grundlegende Devise lautete also vorrangig wieder Schadensbegrenzung. In den Anfangsminuten musste man sich schon fast verwundert die Augen reiben: nein, nicht der haushohe Favorit machte das Spiel, sondern die Vorwärts-Elf, die frech und frei nach vorne spielte. Das Tor erzielten aber die Gäste. In der 14. Minute behielt Rieß die Übersicht im Strafraumgestocher und stellte auf 0:1. Quasi im Gegenzug wurde die erste Chance auf den Ausgleich von Mal vergeben. Nach 32 Minuten und einer weiteren ungenutzten Gelegenheit führte ein Bilderbuchkonter des FC Vorwärts zum verdienten Ausgleich: Nach Balleroberung wurde die Kugel zügig über rechts zu Igbinomwanhia herausgespielt, der direkt Emre Mal auf die Reise schickte. Zwei Gegenspieler überlaufen, Torhüter Lackmann umkurvt und zum 1:1 eingeschoben. Bis zur Pause tat sich am Ergebnis nichts mehr, Marktleuthen ohne die spielerische Idee gegen den heimischen Defensivverbund merklich unzufrieden. Erinnerungen ans Hinspiel wurden wach: dort war Röslau zu elft angetreten und in der zweiten Halbzeit gar nur noch zu neunt, verlor aber dennoch nur mit 3:0 beim FCM, der sich schon damals sichtlich schwertat. In der Halbzeit warnte Trainer C. Grimm seine Spieler davor den Start in Durchgang zwei wie in Selb zu verschlafen – mit Erfolg. Röslau blieb hellwach und klärte Angriff um Angriff. In Minute 57 der erste große Aufreger, als Matthes den Ball als letzter Mann am 16er mit dem ausgefahrenen Arm kontrollierte. Eine klare rote Karte, Schiedsrichter Fiebig beließ es jedoch bei gelb. Mittlerweile ging es auf und ab, wobei die Gäste mehr versuchten und immer gefährlich blieben, jedoch ohne Erfolg, auch aufgrund unzähliger Abseitsstellungen. Entsprechend intensiv wurde mit sich selbst und dem Schiedsrichter gehadert, was der Heimelf mehr und mehr in die Karten spielte. Dann Aufreger Nummer zwei: berechtigter Elfmeter für den FCM. Aydinli trat an, doch der erneut stark haltende Kießling wurde zum Elferkiller. Nicht viel später wurde es richtig hitzig. Eine Ecke von Sonntag landete eventuell hinter der Linie, vielleicht aber auch nicht. Fiebig jedenfalls nahm das Tor zurück und sorgte für viel Diskussionsstoff. Der Schlusspfiff näherte sich, die kleine Sensation zum Greifen nah - bis Thumser bei einem Freistoß entwischte und in der 90.+3 zum 2:1 für Marktleuthen einnickte. Wie bitter für die tapfer kämpfenden Röslauer. Die warfen nochmal alles nach vorn. Ein geblockter Schuss wurde schließlich zum Konter, Hoyer vollstreckte zum 3:1 (90.+5). Nichtsdestotrotz wieder eine großartige Leistung der Vorwärts-Reserve, der auch FCM-Trainer Edu Silva Gomez höchsten Respekt zollte. Auch unter widrigen Umständen, die Zweite lebt!

Foto zur Meldung: 23. Spieltag KK: FC Vorwärts II - FC Marktleuthen 1:3
Foto: 23. Spieltag KK: FC Vorwärts II - FC Marktleuthen 1:3 | Foto: Michael Ott

7.Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - TSV Kornburg 1:5

(01.05.2022)

BEI RÖSLAU IST DIE LUFT RAUS

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Rupprecht, Hermann (39. Onarici), Kurdoglu (46.Bötzl/67. Kießling), Krassa, Brunner (64. Mal), Benker, Ponader (46. Hofweller), Gezer, Özkan.

TSV Kornburg: Ockert, Livingstone, Klier, Dittrich, Olschewski, Seiwerth, Seiler (67. Ammon), Kettlitz (67. Kreiselmeyer), Cagli, Janz (78. Burgutzidis), Wiedemann

Tore: 0:1 Cagli (8.), 1:1 Knoblauch (18.), 1:2 Seiwerth (30.), 1:3 Wiedmann (43.), 1:4 Dittrich (67./FE), 1:5 Olschewski (82.)

Rote Karte: Blechschmidt (Röslau, 66./Unsportlichkeit)

Schiedsrichter: Röherer (TuS Rosenberg) | Zuschauer: 150

 

Der Spitzenreiter ließ in diesem Frühschoppenspiel von Beginn an keine Zweifel aufkommen, dass er die drei Punkte mit nach Mittelfranken nehmen will. Mit schnellem Umschaltspiel und aggressivem Pressing stürzte Kornburg die Röslauer von einer Verlegenheit in die andere. Hinzu kam, dass sich die Platzherren vor allem in der ersten Halbzeit viele Abspielfehler im Spiel nach vorne leisteten. Einige Akteure laufen seit Wochen ihrer Form deutlich hinterher. Und die Sicherheit, nicht mehr absteigen zu können, trägt ihr Übriges dazu bei.

Die erste große Chance im Spiel hatte allerdings die Vorwärts-Elf. Bei einem stammen Schuss von Ege Özkan musste sich Keeper Arthur Ockert mächtig strecken, um den Ball noch über die Latte zu lenken (6.). Fast im Gegenzug die Führung der Gäste, als sich die Röslauer Hintermannschaft einmal mehr düpieren ließ, und Cagli unbedrängt einschieben konnte.

Der schönste Röslauer Spielzug in der ersten Halbzeit führte prompt zum Ausgleich. Özkan bediente den in diesem Spiel zum Mittelstürmer umfunktionierten Sebastian Knoblauch, und der ließ mit einem platzierten Schuss Ockert keine Chance (18.). Nun ging es hin und her, weiter aber mit klaren Vorteilen für die Gäste. Bei der erneuten Kornburger Führung übersah der Schiedsrichter ein klares Stürmerfoul, und beim 1:3 kurz vor der Pause leisteten sich die Röslauer einen unnötigen Eckball. Den Abpraller aus 16 Metern setzte Wiedemann in die Maschen.

Wer nach der Pause ein Aufbäumen der Vorwärts-Elf erwartet hatte, wurde jäh enttäuscht. Dies lag aber auch daran, dass die spielstarken Gäste weiter ein sehr hohes Tempo gingen und kaum etwas zuließen. Für die Vorentscheidung sorgte Röslau Torhüter Blechschmidt selbst, als er einen Kornburger Spieler mit dem Fuß traf, der sich beim Abschlag vor ihn in den Weg gestellt hatte. Der Schiedsrichter zückte sofort Rot und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Eine wohl vertretbare Entscheidung. Beinahe hätte der eingewechselte Kießling den von Dittrich platziert getretenen Strafstoß gehalten.

Kornburg ließ in den letzten 20 Minuten Ball und Gegner laufen und kam mit einen Sonntagsschuss von Olschewski zum auch in der Höhe verdienten Sieg. Bei Röslau scheint nun endgültig die Luft raus zu sein. Das sah auch Trainer Andreas Lang so, der am Dienstag beim Auswärtsspiel in Nürnberg-Buch ein Torhüterproblem hat. Blechschmidt ist gesperrt und Kießling steht wohl aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung.

Den Kornburgern bescheinigte Lang eine bärenstarke Leistung. „Wir haben ihnen allerdings das Torschießen sehr leicht gemacht, weil wir bei den Gegentoren die Räume einfach nicht zugemacht haben – und das trotz klarer Absprachen.“

 

Bericht: Bernd Nürnberger (Frankenpost)

Foto zur Meldung: 7.Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - TSV Kornburg 1:5
Foto: 7. Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - TSV Kornburg 1:5 | Foto: Michael Ott

20. Spieltag KK: Kickers Selb II - FC Vorwärts II

(28.04.2022)

ZWEITE MIT BEHERZTER UND KÄMPFERISCHER LEISTUNG BEIM SPITZENREITER

 

Röslau II: Kießling – Bauriedel, Schmeisl, A. Budan, D. Himsel, Olmes, C. Grimm, M. Deniz (66. Y. Deniz), Igbinomwanhia, B. Grimm, H. Sieg

Tore: 1:0/3:0 Wolf (16. Min/53.), 2.0/4:0 Siniawa (48./59.)

Zuschauer: 43 | Schiedsrichter: Masen Choumann (SG Regnitzlosau – war ein souveräner Leiter)

 

Zwar verliert unsere 2. Mannschaft mit 4:0 (1:0) bei der Reserve der Kickers Selb, zeigt aber zu elft plus Torwart-Legende Yunis Deniz auf der Bank, der später für seinen angeschlagenen Sohn Mahsun als Feldspieler eingewechselt wurde, ein unglaublich beherztes und kämpferisches, aber faires, Spiel.

Schon vor dem Spiel war eigentlich klar, dass beim mit voller Kapelle auflaufenden Spitzenreiter nicht viel zu holen sein wird, manch einer munkelte wohl schon mit einem zweistelligen Ergebnis, wurde dann aber von der Röslauer Zweiten eines Besseren belehrt. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit stemmte sich das Team von Christoph Grimm gegen die Angriffe der Heimelf und konnte sich immer wieder befreien und entscheidend klären. In Durchgang eins verzweifelten die Kickers beinahe am Röslauer Abwehrbollwerk, das in der 16. Minute doch einmal überwunden werden konnte, als Wolf aus einem Getümmel im Strafraum verwandelte. Viel mehr ließen die Gäste in den ersten 45 Minuten aber nicht zu. Selbst gelang die ein oder andere Entlastungsaktion, jedoch ohne die große Gefahr für den Selber Keeper Schirmer.

Nach der Halbzeit drängten die Kickers auf das zweite Tor, was schon nach drei Minuten mit Erfolg gekrönt wurde. Langer Ball von Küttner auf Kutbay, der legte den Ball quer und Ex-Röslauer Siniawa musste nur noch zum 2:0 einschieben. Nach 53 Minuten legte Wolf seinen zweiten Treffer nach, als eine Klärungsaktion von Kießling, der im weiteren Spielverlauf mit zahlreichen Paraden und Glanzreaktionen oft schlimmeres vermeiden konnte, direkt vor den Füßen des Selber Eigengewächses landete. Nur sechs Minuten vergingen bis zum 4:0 als erneut Siniawa eine Ecke in die Maschen köpfte.

Sollte die zweite Mannschaft des FC Vorwärts nun doch auseinanderbrechen? Nein! Nach dieser zu passiven und ungeordneten Viertelstunde fing man sich und kämpfte wieder mit Herz, ganz nach dem Motto „Einer für Alle, Alle für Einen“. Klar kamen die Selber weiter zu zahlreichen Chancen, ließen die Kräfte auf Seiten der Röslauer doch allmählich nach. Ein weiterer Treffer blieb den Selbern aber verwehrt, die Vorwärts-Vordermannschaft verteidigte mit Mann und Maus, den Rest erledigte Schlussmann Kießling bravourös. Bis auf die schläfrigen 15 Minuten nach der Pause kann man an diesem Abend vor der Zweiten nur den Hut ziehen!

Foto zur Meldung: 20. Spieltag KK: Kickers Selb II - FC Vorwärts II
Foto: 20. Spieltag KK: Kickers Selb II - FC Vorwärts II 4:0

3.Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - SC 04 Schwabach 1:2

(27.04.2022)

GUTE LEISTUNG WIRD NICHT BELOHNT

 

Giftig und bissig sein, das hatte Trainer Andreas Lang nach den bisher eher bescheidenen Leistungen von seiner Mannschaft gefordert. Und diesmal beherzigten die Röslauer Spieler diese Vorgabe. Sie lieferten dem Favoriten aus Schwabach von der ersten Minute an einen packenden Kampf, belohnten sich aber wieder nicht für den hohen Aufwand.

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch (72. Bötzl), Rupprecht, Kurdoglu (78. Kurdoglu), Krassa, Brunner (71. Hofweller), Benker, Ponader (25. Onarici), Gezer, Özkan, Dadder (68. Mal)

SC 04 Schwabach: Brunnhübner, Zillmann, Spieß, Mohrbach, Weiß (77. Raumer/83. Ortner), Thein, Nisslein (69. Shynder), Meixner, Schenker (62. Söder), Flora (66. Winkler), Hennemann

Tore: 0:1 Weiß (34.), 0:2 Spieß (60.), 1:2 Benker (85.)

Schiedsrichter: Storlorz (DJK Irchenried) | Zuschauer: 120

 

Es war eine klasse Landesliga-Partie, die die Zuschauer im BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“ sahen. Die Platzherren hatten die ersten Chancen, vor allem nach Eckbällen lag die Röslauer Führung in der Luft. Doch die gelang den Gästen in der 34. Minute, als Michael Weiß den Ball nach einer maßgeschneiderten Flanke von der rechten Seite freistehend in die Maschen köpfte. Röslau zeigte sich keineswegs geschockt, spielte weiter munter nach vorne. In der 39. Minute hatten die heimischen Zuschauer schon den Torschrei auf den Lippen: Matthias Dadder setzte sich auf der rechten Seite herrlich durch, steckte den Ball zum im Strafraum freistehenden Mustafa Onarici durch. Doch er drosch den Ball, der ihm leicht versprang, weit übers Tor.

Nach dem Wechsel erhöhte Röslau den Druck, aber vor dem Tor fehlte wie schon in den letzten Spielen die nötige Entschlossenheit. Die größte Chance in der der Röslauer Drangperiode hatte Kaan Gezer in der 54. Minute. Schwabachs Keeper Brunnhübner musste Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich zu verhindern. Wie aus dem Nichts fiel das 0:2. Nach einem Eckball hatte der blank völlig blank stehende Innenverteidiger Tobias Spieß keine Mühe, den Ball ins kurze Eck zu köpfen.

Schwabach hatte nun seine beste Phase, hätte durchaus auf 3:0 erhöhen können. Doch in den Schlussminuten wurde es nochmals spannend, als Tobias Benker mit einem strammen Schuss aus halbrechter Position der Anschlusstreffer gelang. Mehr war für die Röslauer nicht mehr drin, obwohl sich das Team von Trainer Andreas Lang einen Punkt verdient gehabt hätte.

Das sah auch Trainer Andreas Lang so. „Leider haben wir uns für unseren großen  Aufwand nicht belohnt. Es war ein sehr intensives Spiel mit hohem Tempo. Leider waren wir bei den Gegentoren zu weit weg von unseren Gegenspielern.“  Sein Schwabacher Kollege Jochen Strobel machte es kurz: „Drei Punkte, danke! Wir hätten durchaus auch das 3:0 machen können. Aber das Spiel hätte auch kippen können“, räumte er ein.

Foto zur Meldung: 3.Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - SC 04 Schwabach 1:2
Foto: 3.Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - SC 04 Schwabach 1:2

19. Spieltag KK: FC Vorwärts II - SG Tröstau/Nagel 0:5

(21.04.2022)

SPIELGEMEINSCHAFT NUTZT FEHLER GNADENLOS AUS

 

Röslau II: Y. Deniz - Tröger, Galimbis, A. Budan, Lima (25. Igbinomwanhia), Himsel, Habash (51. Bauriedel), C. Grimm, M. Deniz, B. Grimm (51. Schmeisl), Bötzl

Tore: 0:1 C. Ponader (5. Min.), 0:2/0:3/0:5 Scharf (19./32./50.), 0:4 Malzer (37.)

Zuschauer: 35 | Schiedsrichter: Udo Fritzsch (FC Trogen)

 

Das Nachholspiel vom Nachholspiel endete für die zweite Mannschaft des FC Vorwärts nicht gut. Die Gäste aus Tröstau und Nagel bestrafen die Röslauer Fehler gnadenlos und dürfen sich über einen 5:0 (4:0)-Sieg freuen. Der erste Treffer bereits nach fünf Minuten: A. Budan mit einem Fehlpass, C. Ponader kann ungestört durch drei Röslauer durchlaufen und verwandelt zum 1:0 für seine Farben. Auch das 0:2 legte sich die Heimelf quasi selbst ins Nest. B. Grimm mit einem unnötig gefährlichen Ball ins Defensivzentrum, der von den Gästen abgefangen wurde und letztlich erneut mit wenig Gegenwehr bei Torschütze Scharf landete (19.). In der 32. Minute sorgte ein Ballverlust für das 0:3. Ein langer Ball zu Scharf und die Röslauer waren wieder geschlagen. Torhüter Y. Deniz war alleingelassen chancenlos und konnte einem zu diesem Zeitpunkt nur leidtun. Was machte eigentlich die Offensive der Hausherren? Aufgrund der vielen Fehler im Spielaufbau nicht viel – wenn dann mal ein Ball nach vorne kam, sprang jedoch nichts Zählbares dabei heraus. Nach einer Ecke hatte C. Grimm aus dem Gewusel die Chance auf den Anschluss, traf den Ball jedoch nicht richtig. Stattdessen das 4:0 für die Spielgemeinschaft rund um die Kösseine. Diesmal versuchte Himsel zu klären, entschied sich aber für den falschen Fuß und Malzer nutzte den Fauxpas eiskalt (37.). Zu allem Überfluss hatte sich auch noch Patrick Lima verletzt, eine genaue Diagnose steht noch aus - eine Halbzeit zum Vergessen für die Vorwärts-Reserve. Das 5:0 folgte prompt nach dem Seitenwechsel. Erneut hieß der Unglücksrabe B. Grimm, als er den Ball Scharf, der ansehnlich ins Eck abschloss, direkt vor die Füße legte (50.). Immerhin zeigte die Zweite im restlichen Spielverlauf Moral und gab sich nicht auf. Die Gäste schalteten ein, zwei Gänge zurück und wurden gegen teilweise früh anlaufende Röslauer fehleranfällig. Die Hausherren arbeiteten am Ehrentreffer – vergeblich. Gegen M. Deniz und Bauriedel rettete Torhüter Baumann in großer Not, ein Versuch von Bötzl wurde vor der Linie geklärt. Es blieb schließlich beim 0:5, auch weil der neue Tabellendritte am Ende recht fahrlässig mit den weiter sich ergebenden Torgelegenheiten umging.

Foto zur Meldung: 19. Spieltag KK: FC Vorwärts II - SG Tröstau/Nagel 0:5
Foto: 19. Spieltag KK: FC Vorwärts II - SG Tröstau/Nagel 0:5

Pokal-Quali R2: FC Vorwärts - Kickers Selb 1:2

(18.04.2022)

AUS IM POKAL

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Rupprecht, Kurdoglu, Krassa, Brunner, Benker, Ponader (87. Tröger), Onarici (66. Hofweller), Özkan, Mal (59. Lima).

Kickers Selb: Lang, Peschek, Bösel (24. Geyer), Seidel, Bafra (57. Dotzauer), Caliskan (75. Hummer), Winter, Hamann, Christl (79. Olah), Tonka, Araci.

Tore: 0:1 Christl (35.), 1:1 Benker (38.), 1:2 Tonka (79.)

Schiedsrichter: Dinger (TSV Bischofsgrün) behielt in der hektischen Partie stets den Überblick | Zuschauer: 280

 

Es war zwischen dem FC Vorwärts Röslau und den Kickers Selb ein echter Pokalfight mit viel Hektik, der die Zuschauer vor allem in der ersten Halbzeit voll auf ihre Kosten kommen ließ. Beide Mannschaften waren nach ihren Samstags-Niederlagen auf Wiedergutmachung aus. Dies gelang den Gästen mit einem 2:1 (1:1)-Sieg, was den neuen und alten Trainer Martin Damrot mächtig freute. „Wir hatten einen Matchplan, und den haben wir durchgezogen. Nach drei Niederlagen am Stück in der Liga war das die erhoffte und erwartete Reaktion.“ Auf diese Leistung lasse sich aufbauen. „Es ist zwar schön, im Pokal eine Runde weitergekommen zu sein. Aber das Hier und Jetzt ist die Liga“, richtete Damrot den Fokus schon auf das wichtige Spiel in der Abstiegsrunde gegen Türkspor Nürnberg.

 Beide Mannschaften waren im Vergleich zum Samstag nahezu in Bestbesetzung angetreten. Bei Röslau fehlten allerdings Spielmacher Kaan Gezer und der verletzte Sebastian Hermann. Die Vorwärts-Elf versuchte von Beginn an, das Heft in die Hand zu nehmen. Doch die Kickers blieben bei Kontern stets gefährlich. Ein solcher führte in der 35. Minute zur bis dahin etwas glücklichen Gästeführung. Can Bafra hatte Maximilian Christl den Ball maßgerecht aufgelegt, und der hatte keine Mühe, das Leder an Sebastian Blechschmidt vorbeizuschieben. Zu diesem Zeitpunkt hätten eigentlich die Röslauer führen müssen, denn Mustafa Onarici, Kevin Krassa und Ege Özkan hatten beste Einschussmöglichkeiten. Die Freude der Selber über die Führung währte allerdings nicht lange: Nur vier Minuten später donnerte Tobias Benker bei einem Freistoß aus 20 Metern den Ball in den Winkel.

Die Hektik bestimmte die Partie auch in der zweiten Halbzeit. Schiedsrichter Dinger musste insgesamt acht Mal den gelben Karton zeigen. Chancen waren auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Als Tobias Benker an einem Ball vorbeirutschte, hatte Kevin Winter plötzlich freie Bahn. Er lief alleine auf Blechschmidt zu, scheiterte aber am Röslauer Keeper. In der Folge hatten die Gastgeber zwei Riesenchancen aus kurzer Distanz, aber anstatt den Ball über die Linie zu dreschen, wurden Rückgaben zu dem Torhüter daraus. Das ärgerte Trainer Andreas Lang maßlos: „Uns fehlt vorne einfach die nötige Durchschlagskraft“, legte der Trainer den Finger in die Wunde. „Dieses leidige Thema nervt einfach nur noch.“ Zwar habe sein Team im Vergleich zum Samstag weitaus besser gespielt, aber unterm Strich stehe eine Niederlage, weil Selb aus drei Chancen zwei Tore gemacht hat.“

Und diese Niederlage fügte Ertac Tonka seinen ehemaligen Röslauer Mannschaftskollegen bei, als er einen Konter eiskalt abschloss. In den letzten zehn Minuten machten die Selber die Räume geschickt eng, sodass die Platzherren aus dem Spiel heraus kaum zu richtig guten Chancen kamen. Und was noch aufs Tor kam, war eine sichere Beute von Keeper Jonas Lang.

 

Bericht: Frankenpost (Bernd Nürnberger)

Foto zur Meldung: Pokal-Quali R2: FC Vorwärts - Kickers Selb 1:2
Foto: Pokal-Quali R2: FC Vorwärts Kickers Selb 1:2 | Foto: Michael Ott

5. Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - TSV 1860 Weißenburg 0:1

(16.04.2022)

DESOLATE VORSTELLUNG

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Knoblauch, Hermann, Rupprecht, Krassa, Benker, Brunner (62. Kurdoglu), Ponader (67. Lima), Onarici (62. Mal), Gezer, Özkan.

TSV 1860 Weißenburg: Uhl – Weglöhner, Jäger, Siol, Meier (46. Schwarz), Pfann (69. Nitaj), Wnendt, Schleußinger (60. Weichselbaum), Renner, Auernhammer (68. Ochsenkiel), Zijad (83. Hofrichter).

Tor: 0:1 Pfann (18.).

Schiedsrichter: Fischer (SpVgg Ebermanndorf). – Zuschauer: 125.

 

Der FC Vorwärts Röslau erwischt im ersten Heimspiel der Landesliga-Aufstiegsrunde gegen den TSV 1860 Weißenburg einen rabenschwarzen Tag. Mit der 0:1-Niederlage sind die Fichtelgebirgler noch sehr gut bedient.

Das, was der FC Vorwärts Röslau am Ostersamstag seinen Fans im ersten Heimspiel der Landesliga-Aufstiegsrunde und zum Auftakt des Jubiläumsjahres bot – der Verein feiert heuer sein 100-jähriges Bestehen –, war ein fußballerischer Offenbarungseid. Anders kann diese desolate Vorstellung nicht beschreiben. Keine Struktur im Spiel, ein wildes, planloses Anrennen, Fehlpässe über Fehlpässe – so schlecht hatten die heimischen Fans ihre Elf schon lange nicht mehr gesehen. Gegen wen will das Team von Andreas Lang in der Aufstiegsrunde gewinnen, wenn dies schon gegen diese Weißenburger nicht gelungen ist. Die Mittelfranken agierten zwar sehr geschickt, ihnen reichte aber eine durchschnittliche Leistung, um aus dem Fichtelgebirge drei Punkte mit ins Fränkische Seenland zu nehmen.

Dabei hätten die Röslauer doch völlig unbeschwert aufspielen können, weil sie sich keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt machen müssen. Das Ziel, mit herzerfrischendem Offensivfußball endlich wieder einen Heimsieg zu feiern, ging gründlich in die Hose. Einige kurze Phasen in Halbzeit eins waren noch einigermaßen ansehnlich, da hatten die Platzherren in Person von Kevin Krassa und Ege Özkan auch zwei gute Möglichkeiten – zunächst zur Führung, später zum Ausgleich. Eine Fehlerkette hatte den Gästen in der 18. Minute die Führung beschert. Wer zu diesem Zeitpunkt dachte, dieses Tor sei nur ein Schönheitsfehler, der musste sich schnell eines Besseren belehren lassen.

Auch nach dem Seitenwechsel ging das planlose Gekicke weiter. Trotz deutlicher Kabinenpredigt kehrte das Team völlig unsortiert auf den Platz zurück. Denn nur 15 Sekunden nach Wiederanpfiff hätten die Gäste das 2:0 erzielen müssen. Benedikt Auernhammer brachte das Kunststück fertig, den Ball drei Meter vor dem leeren Tor an die Latte zu knallen. Während sich die Röslauer in der gesamten zweiten Halbzeit keine einzige richtige Torchance herausspielen, hatten die Mittelfranken mindestens noch vier „Hundertprozentige“. Normalerweise rächt sich das, wenn eine Mannschaft so viele „Bretter“ vergibt, aber die Vorwärtself war an diesem Tag dazu nicht imstande.

Zu allem Unglück verletzte sich auch noch Sebastian Hermann. Er musste nach dem Spiel mit einer schweren Gehirnerschütterung ins Krankenhaus.

Trainer Andreas Lang warf in einer ersten Reaktion nach der Partie seinen Führungsspielern vor, diesmal komplett untergetaucht zu sein. Schulterzuckend stellte er fest: „Wir haben offensiv die Zweikämpfe gescheut und sind so auch nicht zu Torchancen gekommen. Wie will man da ein Spiel gewinnen?“

 

Bericht: Frankenpost (Bernd Nürnberger)

Foto zur Meldung: 5. Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - TSV 1860 Weißenburg 0:1
Foto: 5. Spieltag LL-MR: FC Vorwärts - TSV 1860 Weißenburg 0:1

21. Spieltag KK: FC Vorwärts II - ATV Höchstädt 3:2 (2:1)

(16.04.2022)

ZWEITE MIT GLÜCKLICHEM HEIMSIEG

 

Röslau II: Kießling - Tröger, Schmeisl, Beck, Lima (60. J. Hofweller), Himsel (75. Igbinomwanhia), A. Hofweller, Olmes (80. C. Grimm), M. Deniz (46. Bauriedel), Kurdoglu, Bötzl

Tore: 1:0 Kurdoglu (10. Min.), 2:0/3:1 A. Hofweller (21./67.), 2:1 A. Manzke (23.), 3:2 J. Martin (72.)

Zuschauer: 40 | Schiedsrichter: Peter Kempf (SpVgg Wurlitz)

 

Mit 3:2 (2:1) hat die Zweite am Karsamstag gegen den ATV Höchstädt gewonnen, zeigte dabei insgesamt aber eine äußerst mäßige Vorstellung. Am Ende ist es der kläglichen Chancenverwertung der Gäste zu verdanken, nicht verloren zu haben. Bereits in der Anfangsphase hatte Höchstädt drei dicke Gelegenheiten in Führung zu gehen, einmal traf man nur die Latte. Das frühe Tor hingegen gelang der Vorwärts-Elf. Himsel drang gut in den Strafraum ein scheiterte aber zunächst an Torhüter Schneider, brachte aber den zweiten Ball mit hervorragender Übersicht zu Kurdoglu der trocken zum 1:0 verwandelte (10. Min.). Ein kapitaler Fehler brachte das 2:0: Anthony Hofweller bekam den Ball von den Gästen perfekt vorgelegt und musste nur noch einschieben (21.). Quasi im Gegenzug das Geschenk zurück. Auch die Röslauer legten A. Manzke den Ball vor die Füße, der Kießling zum Anschlusstreffer überlupfte (23.). Bis zur Pause ergab sich nichts Zählbares mehr. Recht träge ging es in Durchgang Nummer zwei. Nach und nach drückte der ATV auf den Ausgleich, was teilweise viel zu einfach ging. Doch wieder jubelten die Röslauer. Tröger setzte sich über links gegen drei Gegenspieler durch, brachte den Ball in den Strafraum, wo A. Hofweller freistehend mit einem satten Schuss auf 3:1 stellte (67.) – ein schmeichelhafter Zwischenstand, was sich nur fünf Minuten später zeigte. Die Gäste überspielten die gesamte Röslauer Verteidigung, Kießling kam etwas zu zögerlich raus, parierte aber dennoch. Doch den zweiten Ball verwandelte J. Martin ins leere Tor, während die Abwehr nicht nachsetzte und nur zusah. In einer spannenden Schlussphase mit wenig Entlastung rettete die Vorwärts-Reserve das 3:2 mit viel Glück über die Zeit, nachdem Höchstädt in den gesamten 90 Minuten zu fahrlässig mit teils „hundertprozentigen“ Chancen umging.

Foto zur Meldung: 21. Spieltag KK: FC Vorwärts II - ATV Höchstädt 3:2 (2:1)
Foto: 21. Spieltag KK: FC Vorwärts II - ATV Höchstädt 3:2 (2:1)

19. Spieltag KK: FC Vorwärts II - SG Tröstau/Nagel (Abgebrochen)

(07.04.2022)

REGEN, STURM, HAGEL - SPIELABBRUCH

 

Das Spiel unserer Zweiten gegen die SG Tröstau/Nagel steht wohl unter keinem guten Stern. Am Samstag fiel die Partie noch dem Schnee, der die Plätze auf der Hut bedeckte, zum Opfer. Zum Nachholtermin am heutigen Donnerstagabend wurde es so stürmisch, dass die Begegnung nach 56 absolvierten Minuten beim Stand von 1:1 abgebrochen wurde.

 

Röslau II: Y. Deniz - Tröger, Beck, Himsel, Mal, Yavuzoglu (40. Igbinomwanhia), Habash, Igbinomwanhia (10. Schmeisl), B. Grimm, Bötzl, Sieg

Tore: 1:0 Himsel (24. Min.), 1:1 Hilpert (55./FE)

Zuschauer: 25 | Schiedsrichter: Udo Fritzsch (FC Trogen)


Konnte man tagsüber noch meinen, das Wetter würde zumindest halbwegs mitspielen, wurde man pünktlich zum Aufwärmen der Mannschaften eines Besseren belehrt: der Regen wurde stärker, die Windböen intensiver. Eine Absage stand seitens des BFV nicht zur Debatte - trotz Wetterwarnung und Forderung beider Vereine. 
So ging es in die durchaus umkämpfte Partie, von der die Röslauer ein wenig mehr hatten. Sowohl mit spielerischen Akzenten als auch mit schnellen Angriffen über die Flügel versuchte die Heimelf sich dem Tor der Spielgemeinschaft zu nähern. Die verdiente Führung in der 24. Minute: Mal ließ mehrere Gegenspieler stehen und Himsel vollendete mit einem satten Schuss zum 1:0. Im restlichen Verlauf der ersten Halbzeit blieb Röslau bemüht und auch Tröstau/Nagel näherte sich nach und nach dem Tor, einmal rettete der Pfosten den FC Vorwärts, mehrmals unterband man auch mit starkem Zweikampfverhalten. Kurz vor der Pause wurde Yavuzoglu nach einem Tempolauf zwar fair vom Ball getrennt, fiel jedoch unglücklich und musste unter Schmerzen vom Feld. Eine Untersuchung am späten Abend gab glücklicherweise Entwarnung. Es handelt sich „nur“ um eine sehr starke Rippenprellung. Gute Besserung an dieser Stelle!
Die Geschichte des zweiten Durchgangs ist schnell erzählt. Die SG Tröstau/Nagel kam gewillt aus der Kabine und belohnte sich in der 55. Minute mit dem insgesamt gerechten Ausgleich per Elfmeter durch Hilpert. Zuvor erwischte Vorwärts-Keeper Deniz den Tröstauer C. Ponader am Fuß. Die Wetterlage erreichte nun den Höhepunkt mit starkem Sturm und einsetzendem Hagel. Der souverän leitende Schiedsrichter Fritzsch unterbrach die Partie, die Spieler flohen in die Kabinen. Zügig wurde entschieden das Spiel nicht mehr fortzusetzen, das Wasser stand auf dem Platz, es stürmte weiter, auch wenn sich sogar noch einmal ein paar Sonnenstrahlen zeigten.
Bis zum Abbruch waren die drei Kapitäne Himsel, B. Grimm und Bauriedel, die sich heute das Trainer- und Spielleiteramt vom an Covid-19 erkrankten Trainer C. Grimm teilten, von der gezeigten Leistung der Mannschaft absolut zufrieden.
Wann das Spiel wiederholt wird steht noch nicht fest.

Foto zur Meldung: 19. Spieltag KK: FC Vorwärts II - SG Tröstau/Nagel (Abgebrochen)
Foto: 19. Spieltag KK: FC Vorwärts II - SG Tröstau/Nagel (Abgebrochen)

18. Spieltag KK: TSV Arzberg-Röthenbach - FC Vorwärts II 3:2

(26.03.2022)

ZWEITE BRINGT SICH UM VERDIENTEN PUNKT

 

Röslau II: Y. Deniz - Tröger, Erol, Himsel, M. Deniz, Beck, Igbinomwanhia (45. Yavuzoglu), Lima, B. Grimm, C. Grimm (78. Bauriedel), H. Sieg

Tore: 1:0 Zucker (26. Min.), 1:1 Lima (53.), 2:1 Burger (77.), 2:2 M. Deniz (82.), 3:2 Martin (86.)

Zuschauer: 50 | Schiedsrichter: Herbert Kubitza

 

Mit 3:2 (1:0) hat unsere zweite Mannschaft beim TSV Arzberg-Röthenbach verloren. In Summe gesehen schlägt man sich am Ende des Tages mal wieder selbst und verpasst einen verdienten Punkt.

Die Partie begann mit einem vorsichten Abtasten beider Teams. Die klar bessere Mannschaft kristallierte sich bis zur Pause nicht heraus. Röslau agierte zu statisch, in der Mitte gab es kaum ein Durchkommen und lange Bälle wehrten die Gastgeber immer wieder ab und kamen so zu gefährlichen Gegenstößen. In der 26. Minute gingen die Röthenbacher in Führung: Ein von B. Grimm ausgeführter Einwurf geriet deutlich zu kurz, Zucker fing diesen an der Mittellinie ab und hatte freie Bahn aufs Röslauer Tor. Bitter, da die Zweite zu diesem Zeitpunkt eigentlich gut im Spiel war. Bis zur Pause kam die Heimelf zu drei weiteren brandgefährlichen Umschaltaktionen, einmal rettete der Pfosten, bei zwei Aktionen war der starke Keeper Y. Deniz zur Stelle. Nach dem Seitenwechsel, zeigte sich Röslau deutlich aktiver, man wollte den Ausgleich. Dieser gelang in der 53. Minute, als es einmal schnell durchs Zentrum ging. Lima traf flach links nach Doppelpass mit Himsel. In der Folge wurde die Partie zunehmend offener. Nach 77 Spielminuten vollendete Burger, dem ein wenig zu viel Platz gelassen wurde, eine schöne Flanke zum 2:1. Doch die Röslauer gaben sich nicht auf und wurden nach fünf weiteren Zeigerumdrehen prompt belohnt. M. Deniz verwandelte einen Freistoß direkt zum erneuten Ausgleich. Wieder dauerte es nicht lange, da fiel ein Röthenbacher im Strafraum, es gab durchaus berechtigt Elfmeter, Erol schob mit dem Arm am Rücken seines Gegenspielers. Martin verwandelte zentral, Y. Deniz hatte die Hand noch dran (86.). In den letzten Minuten wurde es hitzig, es ging hin und her, doch ein Tor fiel nicht mehr, es blieb beim 3:2. Aufgrund der Leistungssteigerung und des Willens hätte sich die Röslauer Reserve durchaus einen Punkt verdient gehabt, bringt sich aber letztlich selbst und den Lohn.

Foto zur Meldung: 18. Spieltag KK: TSV Arzberg-Röthenbach - FC Vorwärts II 3:2
Foto: 18. Spieltag KK: TSV Arzberg-Röthenbach - FC Vorwärts II 3:2

17. Spieltag KK: FC Vorwärts II - BSC Furthammer 3:1

(20.03.2022)

HOLPRIGER START GEGEN FURTHAMMER

 

Röslau II: Y. Deniz – Tröger (85. Yavuzoglu), Schmeisl (80. Erol), Benker (46. Bauriedel), Himsel, M. Deniz, Kurdoglu (80. Hofweller), Röthlingshöfer, M. Yilmaz (44. Olmes), B. Grimm, Bötzl

Tore: 1:0 Röthlingshöfer (10.), 2:0 Himsel (12.), 2:1 A. Sözen (60.), 3:1 Tröger (81.)

Zuschauer: 60 | Schiedsrichter: Gerhard Rödel (ATS Hof/West)

 

Zum Auftakt in die zweite Saisonhälfte der Kreisklasse Fichtelgebirge gastierte der BSC Furthammer auf der Hut. Zwar sicherten sich die Röslauer mit einem 3:1 (2:0)-Sieg die vollen drei Punkte, es zeigte sich aber auch, dass nach der Winterpause bei weitem noch nicht alles wieder rund läuft.

Mit Blick auf die Aufstellungen hatte die Röslauer Reserve, verstärkt von zuletzt verletzungs- und krankheitsbedingt ausgefallenen Spielern der ersten Mannschaft, die Favoritenrolle inne, zumal die Gäste in der Winterpause die ein oder andere Stammkraft verloren haben. Dementsprechend übernahm die Heimelf nach Spielbeginn schnell die Kontrolle, vergab jedoch erste Chancen. In der 10. Minute gelang Lorenz Röthlingshöfer der Führungstreffer, nachdem ein Klärungsversuch von Gästekeeper Jiri Köhler scheiterte. Zwei Minuten später sprintete Kapitän Dennis Himsel über das halbe Feld und stellte auf 2:0. Der Spielausgang schien früh klar zu sein. Allerdings verpasste es die Zweite den Sack zuzumachen und verlor die letzte Konsequenz im eigenen Spiel. So fanden die Gäste nach und nach besser in die Partie. In Durchgang zwei verstärkte sich dieses Bild und Furthammer kam zum nicht unverdienten Anschlusstreffer durch Aykut Sözen (60.), der das passive Verhalten der Röslauer bestrafte. So richtig zu kippen schien die Partie aber nicht, fand die Heimelf doch auch immer wieder den Weg nach vorne. Vor einer möglichen heißen Schlussphase, dann die Entscheidung: Tim Tröger setzte sich über außen im Höchsttempo durch, zog in den Strafraum und schloss sicher zum 3:1 ab (81.). Dabei blieb es auch, nachdem Yunis Deniz, der heute gemeinsam mit seinem Sohn Mahsun auf dem Platz stand, noch eine Großchance der Gäste vereiteln konnte.

Trainer Christoph Grimm zeigte sich nach der Partie glücklich über den erfolgreichen Liga-Start im Jahr 2022, war aber auch nicht gänzlich zufrieden: „Unser Ziel waren heute die drei Punkte, das haben wir geschafft. Die Art und Weise müssen wir unter der Woche analysieren und aufarbeiten, da hat sich schon noch die ein oder andere Baustelle offenbart. Alles in allem ein holpriger Start.“

Foto zur Meldung: 17. Spieltag KK: FC Vorwärts II - BSC Furthammer 3:1
Foto: 17. Spieltag KK: FC Vorwärts II - BSC Furthammer 3:1

Pokal-Quali R1: Türkspor Nürnberg - FC Vorwärts 2:5 (1:1) n.E.

(12.03.2022)

SIEG IM ELFMETERSCHIESSEN

 

Der FC Vorwärts hat mit einer stark dezimierten Mannschaft die zweite Runde der Verbandspokal-Qualifikation erreicht. Bei Türkspor Nürnberg siegte das von Markus Sieg betreute Team mit 5:2 nach Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Aus dem 24-Mann starken Landesliga-Kader standen wegen Corona, anderer Krankheiten und Studium gerade einmal zwölf Spieler zur Verfügung, nachdem kurz vor der Abfahrt auch noch Anthony Hofweller absagen musste. Der einzige Auswechselspieler, Mahsun Deniz, musste bereits in der 35. Minute für Julius Brunner (Schulterverletzung) aufs Feld.

Das Spiel begann wunschgemäß für unsere Mannschaft. Von Beginn an machte die Rumpf-Elf aus dem Fichtelgebirge mächtig Druck und wurde bereits in der elften Minute für ihr bis dahin engagiertes Auftreten belohnt. Nach einer maßgeschneiderten Flanke von Matthias Dadder wuchtete der zum Mittelstürmer umfunktionierte Metin Yilmaz den Ball mit dem Kopf unhaltbar in die Maschen. In der 20. Minute hatte die Vorwärtself die erste Schrecksekunde zu überstehen, als ein völlig freistehender Nürnberger den Ball aus kurzer Distanz über die Latte köpfte. In der 22. Minute bot sich dem alleine aufs Tor zulaufenden Ege Özkan die Riesenchance zum 2:0, doch er scheiterte am glänzend reagierenden Türkspor-Keeper. Unmittelbar im Gegenzug gelang Nürnberg der bis dahin glückliche Ausgleich. Von nun an war es ein völlig anderes Spiel. Die Gastgeber nahmen das Heft in die Hand und gaben es mit zum Abpfiff nicht mehr her. Zweimal retteten Latte und Pfosten für unser Team, das sich aus der Umklammerung kaum noch befreien konnte. Die aufopferungsvoll kämpfenden Röslauer stemmten sich mit Macht und Erfolg gegen die drohende Niederlage. In der 82. Minute hätte Tim Tröger berühmt werden und den Spielverlauf auf den Kopf stellen können, als er freistehend vor dem Tor den Ball volley nahm und das Ziel nur knapp verfehlte. Das Elfmeterschießen war dann eine eindeutige Angelegenheit für den FC Vorwärts: Deniz trifft, Türkspor verschießt - Krassa trifft, Türkspor trifft -  Hermann trifft, Blechschmidt hält – Dadder trifft, damit 4:1 und der Einzug in die zweite Runde, die am Ostermontag, 18. April, ausgetragen wird.

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt – Tröger, Hermann, Krassa, Knoblauch, Brunner (35. Deniz), Rupprecht, Ponader, Dadder, Yilmaz, Özkan.

Foto zur Meldung: Pokal-Quali R1: Türkspor Nürnberg - FC Vorwärts 2:5 (1:1) n.E.
Foto: Pokal-Quali R1: Türkspor Nürnberg - FC Vorwärts 2:5 (1:1) n.E.

Testspiel: SpVgg Selbitz - FC Vorwärts 1:3

(05.03.2022)

3:1-SIEG IM LETZTEN TEST GEGEN SELBITZ

 

Mit 3:1 (1:0) hat der FC Vorwärts sein wohl letztes Testspiel in dieser Wintervorbereitung gegen den Bezirksligisten SpVgg Selbitz gewonnen. Ohne Trainer Andreas Lang (Quarantäne) an der Außenlinie zeigte das Team auf dem Kunstrasenplatz des FFC Hof über weite Strecken eine nur mäßige Partie. Der Sieg war freilich absolut verdient, die Chancenauswertung – vor allem zu Beginn der 2. Halbzeit - ließ wieder einmal deutlich zu wünschen übrig. Neuzugang Ege Özkan brachte Röslau mit einer feinen Einzelleistung in der 21. Minute in Führung. Ahmet Gezer gelang in der 58. Minute – nach einem krassen Schnitzer in der Abwehr – der Selbitzer Ausgleich. Kaan Gezer (75.) und Emre Mal (86.) stellten den Endstand her.

Der für Sonntag geplante Test in Eger gegen den SV Mitterteich fällt wegen einiger Corona-Infektionen bei den Stiftländern aus. Am nächsten Samstag, 15 Uhr, geht es im Pokal zu Türkspor Nürnberg.

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt (70. Kießling) – Röthlingshofer (70. Bötzl), Hermann, Rupprecht (70. Tröger), Krassa, Knoblauch (70. Kurdoglu), Benker, Brunner (70. Hofweller), Ponader (46. Dadder), Gezer, Özkan (70. Mal).

Foto zur Meldung: Testspiel: SpVgg Selbitz - FC Vorwärts 1:3
Foto: Testspiel: SpVgg Selbitz - FC Vorwärts 1:3

Testspiel: FC Eintracht Münchberg - FC Vorwärts 2:2

(26.02.2022)

2:2 IM TEST GEGEN MÜNCHBERG

 

2:2 (1:1) Unentschieden endete das Testspiel gegen Ligakonkurrent FC Eintracht Münchberg auf dem Kunstrasen des FFC Hof. Den zweimaligen Rückstand konnten Neuzugang Ege Özkan (27.) sowie Sebastian Knoblauch (80.) jeweils mit satten Schüssen egalisieren. Gerade in der zweiten Halbzeit gab es in einem flotten Spiel einige Chancen auf beiden Seiten. Während Münchberg am nächsten Wochenende schon um Punkte kämpft, testet der FC Vorwärts dann gleich doppelt.

 

Der FC Vorwärts spielte mit: Blechschmidt - Krassa, Knoblauch, Benker, Özkan, Yilmaz, Brunner, Gezer, Röthlingshöfer, Grießhammer, Mal

Eingewechselt: Hofweller (46.), Kurdoglu (46.), Bötzl (66.), Tröger (75.), Deniz (80.)

Foto zur Meldung: Testspiel: FC Eintracht Münchberg - FC Vorwärts 2:2
Foto: Testspiel: FC Eintracht Münchberg - FC Vorwärts 2:2

Testspiel: FC Vorwärts - TSV Thiersheim 0:1

(23.02.2022)

0:1-BLAMAGE GEGEN KREISLIGISTEN

 

Mit 0:1 (0:0) hat der FC Vorwärts sein kurzfristig gegen den Kreisligisten TSV Thiersheim angesetztes Testspiel auf dem Kunstrasenplatz in Eger verloren. Auch wenn über weite Strecken nicht die erste Garnitur spielte, gibt es keine Rechtfertigung für diese blamable Vorstellung. In den ersten 45 Minuten wurde TSV-Keeper Lauterbach nur einmal ernsthaft geprüft. Den Siegtreffer für die aufopferungsvoll kämpfenden Thiersheimer erzielte Kaya in der 50. Minute nach einem Abspielfehler der Röslauer Hintermannschaft. In den letzten 20 Minuten hatte die Vorwärtself zwar noch reihenweise gute Chancen das Spiel umzubiegen, doch die eingewechselten Özkan, Ponader und Gezer brachten den Ball selbst aus kurzer Distanz nicht über die Torlinie.

 

Der FC Vorwärts spielte mit: Kießling – Tröger (70. Benker), Kurdoglu (70. Krassa), Yilmaz (46. Hofweller), Bötzl (70. Knoblauch), Brunner, Grießhammer, Dadder, Deniz (70. Gezer), Mal (70. Özkan), Onarici (60. Ponader).

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Foto: Testspiel: FC Vorwärts - TSV Thiersheim 0:1

Testspiel: SpVgg Oberkotzau - FC Vorwärts 0:3

(19.02.2022)

DEUTLICHE STEIGERUNG IM ZWEITEN TEST

 

Mit 3:0 hat der FC Vorwärts sein zweites Testspiel der Wintervorbereitung beim Bezirksligisten SpVgg Oberkotzau gewonnen. Alle drei Tore auf dem neuen Kunstrasenplatz in Oberkotzau erzielten die Neuzugänge Daniel Sedlacek und Ege Özkan vor dem Seitenwechsel.

Sedlacek brachte die Vorwärtself in der 13. Minute mit einem strammen Flachschuss aus 15 Metern in Führung, Özkan legte in der 28. und 33. Minute nach. Vor allem in der ersten Halbzeit war eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Testspiel gegen Saas-Bayreuth erkennbar. Das Team von Andreas Lang machte 45 Minuten lang mächtig Druck und hätte gegen die sehr defensiv eingestellten Gastgeber durchaus höher führen können. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie nach den vielen Wechseln. Das Geschehen spielte sich weitgehend im Mittelfeld ab. Röslau kam - mit einer Ausnahme - kaum noch zu richtig guten Chancen, Oberkotzau hatte zwei Mal den Ehrentreffer auf dem Fuß.

 

Der FC Vorwärts spielte mit: Blechschmidt – Knoblauch (46. Bötzl), Hermann, Krassa (74. Deniz), Röthlingshofer (61. Tröger), Benker, Brunner (46. Kurdoglu), Ponader (46. Onarici), Sedlacek (35. Dadder), Gezer, Özkan (46. Hofweller).

Foto zur Meldung: Testspiel: SpVgg Oberkotzau - FC Vorwärts 0:3
Foto: Testspiel: SpVgg Oberkotzau - FC Vorwärts 0:3

Testspiel: FC Vorwärts - BSC Saas-Bayreuth 1:3

(12.02.2022)

ERSTER TEST GEHT IN DIE HOSE

 

Aller Anfang ist schwer: Der FC Vorwärts hat sein erstes Testspiel in der Wintervorbereitung gegen den Bezirksliga-Tabellenführer BSC Saas Bayreuth mit 1:3 (1:0) verloren.

Auf dem neuen, schmucken Kunstrasenplatz im BLSV-Camp Bischofsgrün brachte Neuzugang Ege Özkan die Vorwärtself schon nach zwei Minuten in Front. Die Führung hielt bis zur 60. Minute. Dann schlug der langjährige Röslauer Mannschaftskapitän in Diensten des BSC Saas, Markus Walther, innerhalb von zehn Minuten gleich drei Mal zu. Die Tore zum 1:2 und 1:3 resultierten aus berechtigten Foulelfmetern. Während die Vorwärtself einige gute Chancen vergab, waren die Bayreuther bei Kontern brandgefährlich und konnten im Strafraum zweimal nur durch ein Foul gestoppt werden. Beim Team von Andreas Lang war vor allem in der zweiten Halbzeit noch viel Sand im Getriebe. Man merkte, dass die Mannschaft zuvor erst zweimal auf dem Platz trainiert hatte. Der nächste Test findet am Samstag, 19. Februar, um 14 Uhr bei der SpVgg Oberkotzau statt.

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt – Knoblauch, Tröger, Kurdoglu, Röthlingshofer, Rupprecht, Sedlacek, Özkan, Gezer, Benker, Onarici – eingewechselt in der 2. Halbzeit: Dadder, Lima, Hofweller, Deniz. 

Foto zur Meldung: Testspiel: FC Vorwärts - BSC Saas-Bayreuth 1:3
Foto: Testspiel: FC Vorwärts - BSC Saas-Bayreuth 1:3

Kadernews: Hofweller und Kießling verlängern

(10.02.2022)

Verlängerungen vorne und hinten.

In der Offensive bleibt Stürmer Anthony Hofweller dem FC Vorwärts erhalten. In der laufenden Saison konnte er bisher 4 Tore und 1 Vorlage verbuchen. Auf dem Posten zwischen den Pfosten bleibt Adrian Kießling. Er wird auch weiterhin als (Ersatz-)Torhüter zur Verfügung stehen.

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Foto: Hofweller und Kießling verlängern beim FC Vorwärts

Kadernews: 6 weitere Vertragsverlängerungen

(06.02.2022)

Vertragsverlängerungen im dreifachen Doppelpack.

Mit den beiden Linksfüßern Lorenz Röthlingshöfer und Patrick Lima bleiben zwei weitere Leistungsträger beim FC Vorwärts. Lima hat für ein weiteres Jahr zugesagt, bei Röthlingshöfer sind es sogar deren zwei.

Die beiden 19-jährigen Eigengewächse Daniel Grießhammer und Tim Tröger tragen für jeweils zwei weitere Jahre das blau-weiße Trikot.

Auch Mahsun Deniz, der sich nach seiner Verletzung wieder im Aufbautraining befindet, und der flexibel einsetzbare Johannes Bötzl kündigen ihren Verbleib auf der Hut an.

Foto zur Meldung: Kadernews: 6 weitere Vertragsverlängerungen
Foto: Jackpot: Röthlingshöfer, Lima, Grießhammer, Tröger, Deniz und Bötzl verlängern in Röslau

Kadernews: Drei weitere Zusagen

(31.01.2022)

Defensiv-Maschine Julius Brunner bleibt dem FC Vorwärts erhalten und wird auch in Zukunft den ein oder anderen Angriff der Gegner abwehren.

Ebenso zugesagt hat auch unser Edeltechniker Kaan Gezer. Mit bislang 8 Toren und 7 Vorlagen in der laufenden Saison zeigt er, wie wichtig er für das Team ist.

Auch Allrounder Kevin Krassa wird in den nächsten beiden Jahren das blau-weiße Trikot tragen und eine wichtige Stütze der Mannschaft bleiben.

Foto zur Meldung: Kadernews: Drei weitere Zusagen
Foto: Brunner, Gezer und Krassa bleiben beim FC Vorwärts

Kadernews: Benker, Blechschmidt, Knoblauch und Ponader verlängern beim FC Vorwärts!

(23.01.2022)

Neuigkeiten aus dem Lager der ersten Mannschaft: vier Spieler haben ihren Vertrag verlängert!

Kapitän Tobias Benker geht voran und wird für weitere zwei Jahre das Trikot des FC Vorwärts tragen.

Auch das Röslauer Tor bleibt gut gehütet: Sebastian Blechschmidt hat sein Bleiben für eine weitere Saison zugesichert.

Auf die Erfahrung von Sebastian Knoblauch kann Trainer Andreas Lang weiter vertrauen. Das Eigengewächs gehört seit BOL-Zeiten zum Kader und bleibt dem Verein weiterhin treu.

Mit Julian Ponader kann der FC Vorwärts ein großes Talent für zwei weitere Jahre binden. Der 21-jährige ist bereits jetzt ein fester Bestandteil des Landesliga-Teams.

Foto zur Meldung: Kadernews: Benker, Blechschmidt, Knoblauch und Ponader verlängern beim FC Vorwärts!
Foto: Vertrag verlängert: Benker, Blechschmidt, Knoblauch und Ponader bleiben beim FC Vorwärts

Neuzugänge Zweite: Mit Matthias Olmes und Luca Yavuzoglu ins neue Jahr

(29.12.2021)

Entlastung für den dünn besiedelten Kader unserer 2. Mannschaft: für die Rückrunde stehen zwei weitere Spieler zur Verfügung.

 

Mit einer gehörigen Portion Erfahrung schließt sich Matthias Olmes unserer Zweiten an. Der 31-Jährige kommt von der SpVgg Weißenstadt, mit der er zwei Mal den Aufstieg in die Kreisliga schaffte. Seit dem Übergang von der A-Jugend, wo er vor der Gründung der JFG Oberes Egertal schon einmal seine Fußballschuhe in Röslau schnürte, in den Herrenbereich blieb er den Schwarz-Weißen treu. Jetzt sah Olmes aber die Zeit gekommen, sich umzuorientieren und etwas Neues auszuprobieren. Trainer Christoph Grimm freut sich über die Verstärkung: „Mit Matthias können wir einen erfahrenen Stürmer für uns gewinnen, der hoffentlich ähnlich treffsicher bleibt, wie zuletzt in der Reserve der Weißenstädter.“.

 

Bereits seit dem Sommer trainiert der 20-jährige Luca Yavuzoglu in Röslau, war aber bislang aufgrund eines Einsatzes im Kreispokal noch nicht spielberechtigt. In der Jugend wurde er von der JFG Luisenburg ausgebildet und fand mit dem SV Leutendorf seine erste Station im Herrenbereich. Dort kam er jedoch nicht wie gewünscht zum Zug und sieht nun bei der, von Spielermangel geplagten, zweiten Mannschaft des FC Vorwärts eine neue Chance sich zu beweisen. "Luca ist ein junger, talentierter Spieler und wird sicher seine Chance bekommen sich weiterzuentwickeln und mit guten Leistungen im Herrenbereich Fuß zu fassen. Gerade seine Schnelligkeit kann uns in der Offensive helfen.", so Trainer Grimm.

 

HERZLICH WILLKOMMEN BEIM FC VORWÄRTS!

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Foto: Neuzugänge für die 2. Mannschaft: Matthias Olmes und Luca Yavuzoglu

Neuzugänge: Rupprecht, Sedlacek und Özkan kommen von Kickers Selb

(22.12.2021)

Der Wechsel stand schon seit einigen Wochen fest, die Freigabe für Pflichtspiele lag noch auf Eis. Doch jetzt wurde mit Kickers Selb eine einvernehmliche Lösung erzielt: Innenverteidiger Florian Rupprecht (27) sowie die beiden Offensivkräfte Daniel Sedlacek (21) und Ege Özkan (20) werden ab sofort das Trikot des FC Vorwärts tragen.

„Wir sind stolz, dass wir jetzt hier in Röslau Fußball spielen können“, so die drei unisono. „Wir wollen mithelfen, dass die Mannschaft in der Landesliga weiterhin erfolgreich bleibt.“.

Teammanager Joachim Stegner und Spielleiter Markus Sieg begrüßten die Neuen: „Wir freuen uns natürlich, dass sie sich für uns entschieden haben. Flo, Ege und Daniel sind für uns riesige Verstärkungen“.

Von daher: Herzlich willkommen auf der „Hut“.

Im Bild (von links) Spielleiter Markus Sieg, Florian Rupprecht, Daniel Sedlacek, Ege Özkan und Teammanager Joachim Stegner.

Foto zur Meldung: Neuzugänge: Rupprecht, Sedlacek und Özkan kommen von Kickers Selb
Foto: (von links) Spielleiter Markus Sieg, die Neuzugänge Florian Rupprecht, Daniel Sedlacek und Ege Özkan, sowie Teammanager Joachim Stegner.

Lang verlängert bis 2024

(19.12.2021)

Andreas Lang wird bis zum Ende der Saison 2023/24 Trainer des Fußball-Landesligisten FC Vorwärts Röslau bleiben. Der 42-Jährige Nailaer hat seinen Vertrag eine Woche vor Weihnachten um weitere zwei Jahre verlängert.

„Wir sind mit der Arbeit von Andreas Lang überaus zufrieden und freuen uns, dass er mit uns den eingeschlagenen Weg fortsetzen wird“, so Vorsitzender Bernd Nürnberger und Teammanager Joachim Stegner unisono. Dass die erste Mannschaft in der Landesliga Nordost die Aufstiegsrunde erreicht habe, sei ein großes Verdienst des Trainers. „Damit hatten zu Beginn der Saison nur die kühnsten Optimisten gerechnet“, betonte Nürnberger. Andreas Lang sei es gelungen, nach einigen namhaften Abgängen im Sommer mit einer Reihe junger Spieler schnell eine schlagkräftige Truppe zu formen. Besonders erfreulich sei, dass mit Daniel Grießhammer und Tim Tröger zwei Eigengewächse den Sprung von den A-Junioren ins Landesliga-Team geschafft hätten. „Star bei uns ist nicht etwa ein Einzelner, sondern die Mannschaft“, nennt Nürnberger das Erfolgsrezept.

Durch den bereits sicheren Klassenerhalt könne der Verein frühzeitig für die neue Saison planen. Das Ziel für die am 20. März beginnende Aufstiegsrunde formulierte Stegner so: „Wir wollen uns schon mal warm spielen für die nächste Saison, aber in den ausstehenden acht Spielen vor allem die mittelfränkischen Spitzenteams ärgern.“

Foto zur Meldung: Lang verlängert bis 2024
Foto: Andreas Lang (rechts) wird auch in den nächsten beiden Spielzeiten vor allem den jungen Röslauer Spielern, wie hier Daniel Grießhammer, den Weg weisen. Foto: Peter Perzl

18. Spieltag LL: FC Vorwärts - TSV Neudrossenfeld 0:1

(20.11.2021)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Krassa, Röthlingshofer, Kurdoglu (77. B. Gezer), Grießhammer, Benker, Brunner, Tröger (46. Onarici), Dadder, Ponader, K. Gezer

TSV Neudrossenfeld: Grüner, Gareis, Hahn, Möckel, Majczyna, Dengler, Pauli (80. Löhrlein), Zagel (58. Peeters), Seiter (76. Schelenz), Langlois, Kolb (45. Böhmer)

Tor: 0:1 Seiter (11. Min.)

Schiedsrichter: Götz (SC Ettmannsdorf) | Zuschauer: 185

 

Röslau - Es war zwar kein hochklassiges, aber doch ein rassiges und bis zur letzten Minute hochspannendes Duell, das die knapp 200 Zuschauer zum Abschluss der Gruppenphase in der Landesliga Nordost auf der altehrwürdigen „Hut“ erlebten. Und am Ende siegte, wie fast immer in den vergangenen Jahren, der TSV Neudrossenfeld. Auch diesmal absolut verdient, wenn man die Chancen beider Teams gegeneinander aufrechnet. Dass die Vorwärts-Elf bis zum Schlusspfiff auf einen Punkt hoffen durfte, lag einerseits am Chancenwucher, den die Gäste betrieben, anderseits am überragenden Röslauer Torhüter Sebastian Blechschmidt, der seine Mannen im Spiel hielt.

Gäste-Trainer Markus Taschner war nach dem Abpfiff sichtlich erleichtert, auch die letzte Hürde vor der Winterpause genommen zu haben. „Ich denke schon, dass es aufgrund unseres Chancenplus‘ ein verdienter Sieg war“, lobte er seine Mannschaft, die die Gegebenheiten auf dem gut bespielbaren Nebenplatz hervorragend angenommen habe. „Wir wussten natürlich, dass wir hier ein ganz anderes Spiel machen müssen, mehr mit weiten Bällen agieren. Und das ist uns auch gut gelungen“, stellte Taschner fest, der auch den Röslauern ein großes Kompliment für die „überdurchschnittlich gute Hinrunde“ machte. Beide Mannschaften hätten völlig verdient die Aufstiegsrunde erreicht.

Die Anfangsphase dieser umkämpften Partie gehörte den Gästen, die gleich mächtig Druck machten und auf eine frühe Führung drängten. Und die gelang Mikel Seiter bereits in der elften Minute. Sein strammer Schuss aus zwölf Metern halblinker Position prallte vom Innenpfosten ins Tor. Allerdings hatte der Neudrossenfelder Stürmer Glück, dass der Röslauer Berkan Kurdoglu zuvor weggerutscht war und sich damit eine freie Schussbahn eröffnete.

Mit zunehmender Spieldauer konnte die Vorwärts-Elf die Partie deutlich offener gestalten. Ein Schuss von Tobias Benker verfehlte nur knapp sein Ziel. Als Tim Tröger in der 40. Minute abzog, hatten die Röslauer Fans schon den Torschrei auf den Lippen, doch Torhüter Tobias Grüner musste sich gewaltig strecken, um den Ausgleich zu verhindern. Fast im Gegenzug lief Mikel Seiter alleine auf Torhüter Blechschmidt zu. Dieser verhinderte mit einer unglaublichen Parade das 0:2.

Das war nicht die letzte Großchance von Seiter. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff stand er wieder völlig frei vor Torhüter Blechschmidt. Diesmal prallte der Ball vom Innenpfosten wieder ins Feld zurück. Und in der 55. Minute brachte David Langlois das Kunststück fertig, aus wenigen Metern am Röslauer Tor vorbeizuschießen. Aus Neudrossenfelder Sicht war es zum Haareraufen!

„So etwas muss sich doch rächen“, hofften die Röslauer Fans nun auf den Ausgleich. Die Vorwärts-Elf bemühte sich redlich, richtig strukturierte Angriffe hatten jedoch Seltenheitswert. Zwar gab es im Neudrossenfelder Strafraum einige turbulente Szenen, doch die langen Kerle des TSV samt Torhüter Grüner blieben stets Herr der Lage, retteten den knappen Vorsprung über die Zeit.

Den Platzherren fehlte an diesem Tag der Vollstrecker in der Box. Mit Anthony Hofweller, Emre Mal und Dominik Kubinec waren gleich alle drei potenziellen Mittelstürmer ausgefallen, sodass Trainer Andreas Lang vor allem in der Offensive improvisieren musste. So war er am Ende mit der Leistung seiner Mannschaft – kurzfristig waren auch noch Sebastian Hermann und Patrick Lima ausgefallen – trotz der knappen Niederlage nicht unzufrieden. Lang hatte ein sehr intensiv geführtes Spiel mit vielen Zweikämpfen gesehen. „Schade, dass uns in der letzten halben Stunde, in der wir optisch überlegen waren und auch mehr Ballbesitz hatten, der Ausgleich nicht gelungen ist.“ Am Ende erkannte auch der Röslauer Coach den Gäste-Sieg als verdient an. „Uns haben zum Schluss einfach die nötigen Körner gefehlt“, begründete Lang die dritte Niederlage am Stück.

Fakt ist: Röslau zieht mit zehn Punkten in die Aufstiegsrunde ein, Neudrossenfeld, das eine fulminante Rückrunde mit sieben Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage hingelegt hat, mit 13. Blendet man das 0:3 der Gäste in Erlangen-Bruck einmal aus, hat die Mannschaft von Markus Taschner in acht Spielen nur ein Gegentor kassiert. „Eine unglaubliche Serie“, wie ein sichtlich stolzer TSV-Trainer feststellte.

 

Bericht: Bernd Nürnberger (Frankenpost)

17.Spieltag LL: FC Eintracht Münchberg - FC Vorwärts 1:0

(13.11.2021)

VERLOREN, ABER DOCH GEWONNEN

 

Der FC Vorwärts hat beim Auswärtsspiel in Münchberg nahtlos an die schlechte Leistung der Vorwoche angeknüpft und am Ende etwas unglücklich mit 0:1 verloren. Das Tor des Tages erzielte Thorsten Lang für die Gastgeber bereits nach vier Minuten - vorausgegangen war ein kapitaler Abspielfehler von Sebastian Hermann in der Vorwärtsbewegung in die Füße des Gegners. Zwei Minuten zuvor hatte bereits Mustafa Onarici die Führung für die Vorwärtself auf dem Fuß. Kaum zu fassen, was die vielen mitgereisten Röslauer Fans in der  84. Minute miterleben mussten: Völlig freistehend vier Meter vor dem leeren Tor drosch Onarici den Ball nach einer flachen Hereingabe volley etwa fünf Meter über den Kasten. Er hätte das Leder problemlos stoppen und einschieben können. Wer solche tausendprozentigen Chancen nicht nutzt, braucht sich am Ende nicht wundern, mit leeren Händen heimzufahren. Keine Frage: Die Formkurve der Vorwärts-Elf zeigt nach einer anstrengenden Runde deutlich nach unten. Es war über weite Strecke biedere Hausmannskost, was das Team von Andreas Lang den 250 Zuschauern bot. In der zweiten Halbzeit war es zwar mehr oder weniger ein Spiel auf ein Tor, auf das der Münchberger, doch die Aktionen waren nicht durchdacht genug. Hinzu kam eine schwache Lesitung des Schiedsrichters, der Röslau in der 2. Halbzeit einen klaren Handelfmeter verweigerte. Nur gut, dass die Qualifikation für die Aufstiegsrunde und damit auch der Klassenerhalt, trotz der Niederlage, nun fix ist. Durch den 4:1-Sieg des FSV Stadeln über stark dezimierte Selber Kickers ist zumindest der fünfte Platz dem FC Vorwärts nicht mehr zu nehmen - und der führt ganz sicher in die Aufstiegsrunde. Ein Erfolg, den zu Beginn der Saison nur wenige der Mannschaft zugetraut hatten! Somit hat die Niederlage in Münchberg keine Auswirkungen - selbst bei einem Sieg hätte man die Punkte nicht mitgenommen. Auch für den FC Eintracht sind die drei Zähler für die Abstiegsrunde nutzlos.

 

Der FC Vorwärts spielte mit: Blechschmidt, Krassa, Hermann, Röthlingshofer, Grießhammer (55. Mal), Benker, Brunner (61. Kurdoglu), Lima (61. Tröger), Ponader, Onarici, Gezer.

16. Spieltag KK: SV Leutendorf - FC Vorwärts II 5:1

(07.11.2021)

Röslau II: Y. Deniz, B. Grimm, Schmeisl, Mannl, Tröger, , H. Budan, Erol, Himsel, C. Grimm, Almokhlef, Igbinomwanhia

Tore: 1:0/3:0 E. Schich (6./32.), 2:0 Spörrer (20.), 4:0 Sommer (34.), 4:1 C. Grimm (38.), 5:1 F. Schich (40.)

Zuschauer: 30 | Schiedsrichter: Siegfried Scharnagl (SF Kondrau)

 

Letzter Kreisklassen-Spieltag des Jahres. Ohne Auswechselspieler reiste unsere zweite Mannschaft zum Aufsteiger SV Leutendorf. Auf stellenweise unbespielbarem Geläuf setzte es eine 1:5-Niederlage, bereits zur Halbzeit war die Partie gelaufen.
Wie schon in der Vorwoche verschlief die Vorwärts-Elf den ersten Durchgang komplett. Bereits nach sechs Minuten gingen die Gastgeber nach einem Fehler von B. Grimm durch E. Schich in Führung. Einem ersten Röslauer Offensivversuch ging ein schöner Außenrist-Ball von C. Grimm voraus, doch Almokhlef stand im abseits. Auf der Gegenseite vergab die Heimelf kläglich. Zunächst setzten die Leutendorfer einen Ball völlig freistehend drüber, kurz darauf segelte ein Schuss über das leere Tor. Nach 20 Spielminuten erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Beim Versuch den Ball wegzuschlagen rutschte Himsel weg und Spörrer hatte freie Bahn. In den Folgeminuten ergaben sich zwei gute Gelegenheiten für Röslau zum Anschluss. Ein strammer Schuss von H. Budan aus gut 25 Metern krachte an den Pfosten, ein Freistoß von Tröger senkte sich etwas zu spät und ging knapp über den Kasten.
Mit einem Doppelschlag (32. und 34. Minute) sorgte der SV Leutendorf für die Vorentscheidung. Über außen kommend bestrafte E. Schich nach einer Flanke die schlechte Zuordnung der Gäste zum 3:0. Zwei Minuten später sorgte ein nahezu identischer Spielzug für das 4:0. Einziger Unterschied: diesmal kam der Ball flach direkt vor das Röslauer Tor, Schmeisls Grätsche verfehlte den Ball und Sommer musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben. Nach 38 Minuten durfte die Vorwärts-Elf jubeln. Trögers Flanke wurde zunächst noch geblockt, Igbinomwanhia holte sich das Spielgerät mit einem Körpereinsatz an der Grenze des Erlaubten zurück und servierte für den, von der Leutendorfer Abwehr am langen Pfosten vergessenen, Christoph Grimm, der zum 4:1 einköpfte. Den geringsten aufkommenden Hoffnungsschimmer erstickten die Gastgeber noch vor der Pause im Keim. Zu zaghaftes Zweikampfverhalten der Vorwärts-Reserve eröffnete F. Schich die Möglichkeit mithilfe des Pfostens zum 5:1 einzuschieben (40.). 

Einer ereignisreichen 1. Halbzeit folgte ein eher unspektakulärer und torloser zweiter Durchgang. Zum einen agierten die Zweite nun etwas besser, zum anderen schalteten die Leutendorfer auch einen Gang zurück. Auf beiden Seiten wurden zwar weitere Torchancen herausgespielt, die jedoch nicht mehr von Erfolg gekrönt wurden. Am Ende gewinnt der SV Leutendorf verdient mit 5:1 gegen zu elft angetretene Röslauer, die auf eine bessere Personalsituation im kommenden Jahr hoffen.

 

Spielertrainer Christoph Grimm zieht ein Fazit: "Die Niederlage heute geht natürlich angesichts der katastrophalen 1. Halbzeit vollkommen in Ordnung. Nach der Pausenbesprechung haben wir es besser gemacht und zumindest die 2. Halbzeit zu null gespielt.
Nichtsdestotrotz überwintern wir mit 21 Punkten auf einem soliden 8. Platz. Das Team hat aus der teilweise äußerst widrigen Personalsituation das beste herausgeholt und auch Rückschläge immer wieder weggesteckt. Ein ganz besonderer Dank geht an die Alten Herren, die uns hervorragend unterstützt haben! Jetzt geht es in die verdiente Winterpause und im neuen Jahr bauen wir auf das bisher erreichte weiter auf."

16. Spieltag LL: FC Vorwärts - ASV Vach 1:2

(06.11.2021)

Vach durchkreuzt Röslauer Pläne

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch (29. Bötzl), Krassa, Röthlingshofer, Grießhammer, Benker, Brunner, Lima (70. Dadder), Onarici (57. Ponader), Gezer, Hofweller (7. Kubinec/75. Hermann)

ASV Vach: Izbudak, Winter, Erata, Zogaj (65. Schneider), Gkenios (70. Pulkrabek), Arapoglu (90. Nieszery), Duvancic, Cievelek, Aletic (65. Schepis), Steininger, Berisha

Tore: 1:0 K. Gezer (61.Min/FE), 1:1 Berisha (68.), 1:2 Schepis (83.)

Schiedsrichter: Zimmermann (SK Heuchling bei Lauf) | Zuschauer: 105

 

Röslau - Der ASV Vach ist auch in Röslau seinem Ruf als Favoritenschreck vollauf gerecht geworden. Nachdem die Mannschaft von Trainer Christoph Nieszery schon in Forchheim einen 2:1-Auswärtssieg gefeiert und auch Spitzenreiter Herzogenaurach und Nachbarrivalen Stadeln je einen Punkt angeknöpft hatte, nahm der Tabellenvorletzte jetzt auch aus dem Fichtelgebirge alle drei Punkte mit nach Mittelfranken – sicher etwas glücklich, aber letztlich auch nicht ganz unverdient.

Vach ist nun bereits seit fünf Spieltagen ungeschlagen und für die beiden Endspiele am Wochenende in Mitterteich und in zwei Wochen gegen Münchberg offenbar bestens gerüstet. „Das sind die Punkte, die für uns in der Abstiegsrunde zählen“, lenkte Nieszery nach dem Spiel den Fokus gleich auf die beiden ausstehenden Parteien. „Und wenn wir so auftreten wie zuletzt, ist mir vor diesen Spielen nicht bange“, sagte der Vacher Trainer, der seinem Team ein großes Kompliment machte. „Es war am Ende sicher auch ein etwas glücklicher Sieg. Aber das Glück haben wir uns erarbeitet, und das ist gut für die Moral.“

Ganz anders die Gefühlslage beim Röslauer Trainer Andreas Lang. Mit einem Sieg wäre die Aufstiegsrunde und damit der Klassenerhalt bereits am ersten November-Wochenende sicher gewesen. Aber so gab es nach dem Abpfiff lange Gesichter bei den Hausherren. Sie haben mit der Heimniederlage nicht nur ihren Spitzenplatz in der Tabelle verspielt, sondern kurz vor der Winterpause auch noch zwei Verletzte zu beklagen. Stürmer Anthony Hofweller musste nach einem Foul schon nach sieben Minuten verletzt ausscheiden, Sebastian Knoblauch ohne gegnerische Einwirkung nach knapp einer halben Stunde. Erste Diagnose bei beiden: Muskelfaserriss.

Lang ärgerte vor allem der Auftritt seiner Mannschaft in der ereignislosen ersten Halbzeit: „Da haben wir viel zu wenig Druck entwickelt und viel zu statisch agiert.“ In der Tat: Bis auf eine Chance von Mustafa Onarici waren gefährliche Aktionen in den ersten 45 Minuten auf beiden Seiten Mangelware. Die Gaste aus Vach waren zwar optisch überlegen, tauchten aber auch kein einziges Mal gefährlich vor dem Röslauer Kasten auf.

In der zweiten Halbzeit nahm die Partie allmählich Fahrt auf. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Ball. In der 60. Minute war es soweit: Der Vacher Arben Zogaj konnte Dominic Kubinec im Strafraum nur durch ein Foul bremsen. Den fälligen und berechtigten Foulelfmeter verwandelte Kaan Gezer sicher.

Nun waren bei den Gastgebern die Weichen auf Sieg gestellt. Doch die Freude über die Führung währte genau sieben Minuten. Mit einem satten Schuss aus 16 Metern ließ Halil Berisha Sebastian Blechschmidt keine Chance. Röslau schüttelte sich kurz und machte weiter Druck. Die große Chance zur erneuten Führung hatte der eingewechselte Sebastian Hermann in der 80. Minute, doch er scheiterte, wie auch Kaan Gezer aus aussichtsreicher Position, am starken Vacher Torhüter Enis Izbudak.

Die Gäste hatten bei ihren Offensivaktionen mehr Glück: Carmelo Schepis nutzte eine Verwirrung in der Röslauer Hintermannschaft und vollendete eiskalt zum 1:2 (83.)

In den letzten Minuten warf die Heimelf zwar nochmals alles nach vorne, doch irgendwie waren die Angriffe nicht zwingend genug, um zumindest noch den Ausgleich zu schaffen. Lorenz Röthlingshofer kam er in der 89. Minute aus fünf Metern frei zum Kopfball, scheiterte aber an Izbudak.

„Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben, weil wir bei den beiden Gegentoren ganz schlecht verteidigt haben“, legte Lang den Finger in die Wunde. Daher gehe der Vacher Sieg auch in Ordnung. „Die Gäste haben das heute richtig gut gemacht“, lobte Lang den Gegner und baut schon jetzt auf die Auswärtsstärke seines Teams: „Am nächsten Samstag beim FC Eintracht Münchberg werden die Karten neu gemischt."

15. Spieltag KK: FC Vorwärts II - 1.FC Schönwald 3:2

(31.10.2021)

Röslau II: Y. Deniz, B. Grimm, Schmeisl, Mannl, Tröger, Kurdoglu, B. Gezer, C. Grimm, Almokhlef, Igbinomwanhia (63. H. Budan), Kubinec

Tore: 0:1 Turtak (18. Min.), 0:2 Kunstmann (53.), 1:2/3:2 B. Gezer (73./87.), 2:2 Tröger (77.)

Zuschauer: 35 | Schiedsrichter: Siegfried Scharnagl (SG Großkonreuth)

 

Letztes Heimspiel für die zweite Mannschaft des FC Vorwärts im Jahr 2021. Zu Gast auf der Hut: der 1.FC Schönwald. Um eines vorwegzunehmen, ein fußballerischer Augenschmaus für die 35 Zuschauer war die Partie über lange Zeit nicht – gerade für die Röslauer Fans, die am Ende dennoch jubeln durften.

In der Anfangsphase gab es erste Chancen auf beiden Seiten, ohne die ganz große Torgefahr. Nach 18 Minuten gingen die Gäste in Führung. Mit einer Flachpassstafette kombinierte sich Schönwald durch die heimische Defensive, die in dieser Situation zu passiv agierte. Turtak vollendete zum 0:1. Danach gestaltete sich eine ziemlich zerfahrene Partie im Mittelfeld mit Fehlpässen hüben wie drüben. Kurz vor der Pause Glück für die Heimelf, als der FCS eine sehr gefährliche Chance knapp neben das Tor setzte. Doch auch der zweite Durchgang begann alles andere als gut. B. Grimm fand an der Seitenlinie keinen Ballabnehmer und verlor schließlich das Spielgerät. In der Mitte stand Kunstmann völlig blank und erhöhte auf 0:2 (53. Min.). Im weiteren Verlauf stabilisierte sich Röslau zwar im Spielaufbau, erwähnenswerte Offensivaktionen blieben jedoch Mangelware. Zu diesem Zeitpunkt glaubte wohl kaum jemand mehr, dass sich am Spielausgang noch viel ändern würde – bis zur 73. Minute, als es einen Freistoß zwischen 16er und Außenlinie auf Höhe des Fünfmeterraumes für die Heimelf gab. B. Gezer ließ den Ball in den Maschen zappeln – Anschlusstreffer zum 1:2. Nur vier Minuten später kombinierte sich die Zweite schön nach vorne und Tröger vollendete zum 2:2-Ausgleich. Die Heimmannschaft spielte fortan wie ausgewechselt, ein Angriff nach dem anderen rollte nun in des Gegners Spielhälfte. Nur verwerten konnte man die Möglichkeiten nicht und brachte die Fans zum Haare raufen. Doch in der 87. Minute schaffte die Röslauer Reserve tatsächlich den Führungstreffer. B. Gezer stellte mit einem Alleingang auf 3:2. Dieses Ergebnis galt es nun über die Zeit zu bringen. Schönwald warf nochmal alles nach vorne, sogar Torhüter Schubert rückte bei der letzten Aktion mit nach vorne – ohne Erfolg.

Damit stehen die Gäste am Ende mit leeren Händen da, während die Zweite einen nicht mehr geglaubten Sieg bejubelt.

 

 

Foto zur Meldung: 15. Spieltag KK: FC Vorwärts II - 1.FC Schönwald 3:2
Foto: Jubel über den 3:2-Sieg der zweiten Mannschaft nach 0:2-Rückstand

15. Spieltag LL: FC Vorwärts - SpVgg Jahn Forchheim 1:1

(30.10.2021)

Der FC Vorwärts Röslau und die SpVgg Jahn Forchheim trennen sich nach einem wahren Abnutzungskampf 1:1.

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Knoblauch, Krassa, Röthlingshofer, Grießhammer, Brunner, Ponader, Onarici, Mal (46. Lima), Gezer, Hofweller (66. Kubinec)

SpVgg Jahn Forchheim: A. Hofmann, Städtler, F. Hofmann (75. Goldammer), Dütsch (69. P. Hoffmann), Rupp, Nagengast, Mönius (79. Reinhardt), Schwab, T. Hofmann, Noppenberger, Schwab (Kupfer)

Tore: 0:1 Mönius (44. Min.), 1:1 Onarici (71. Min.)

Schiedsrichter: Götz (Steppach) war ein ausgezeichneter Leiter | Zuschauer: 135

 

Röslau - Nach dem Schlusspfiff im BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“ gab es zufriedene Gesichter – sowohl bei den Gastgebern als auch bei den Gästen. Das Spitzenspiel in der Landesliga Nordost, Gruppe 1, zwischen dem FC Vorwärts Röslau und der SpVgg Jahn Forchheim endete leistungsgerecht 1:1 (0:1). Damit nehmen beide Teams weiter klaren Kurs Richtung Aufstiegsrunde.

 Mit einem Heimsieg hätte die Elf von Trainer Andreas Lang die Qualifikation zur Aufstiegsrunde schon fest in der Tasche gehabt. Doch auch mit dem Remis können die Röslauer, die neben dem gesperrten Tobias Benker kurzfristig auch noch auf den erkrankten Sebastian Hermann verzichten mussten, gut leben. Das Vorhaben, sich für die unglückliche 0:1-Vorrundenniederlage in Forchheim zu revanchieren, gelang den Platzherren gegen kompakt stehende Gäste nicht. Vielmehr war es über weite Strecken ein Abnutzungskampf, den sich beide Teams lieferten, der die Zuschauer aber vor allem in der ersten Halbzeit nicht vom Hocker riss.

Die beiden Torhüter verlebten eine relativ ruhige erste Halbzeit, weil ihre Vorderleute kaum etwas zuließen. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Bis zur 44. Minute: Da stand der Forchheimer Andi Möbius bei einem Eckball völlig blank im Strafraum und hatte wenige Mühe, das Leder in die Maschen zu köpfen. Für die Gastgeber war es ein Treffer zum ungünstigsten Zeitpunkt.

Nach dem Wechsel kam Röslau besser ins Spiel, machte nun deutlich mehr Druck, klare Chancen aber blieben zunächst aus. Richtig dicke Luft im Forchheimer Strafraum herrschte erstmals in der 68. Minute, als der eingewechselte Dominik Kubinec mit der Hacke nur knapp das Tor verfehlte. Gefährlich für Forchheim wurde es meist dann, wenn Röslau über die rechte Außenbahn in Person von Sebastian Knoblauch sein Heil suchte. Doch der Forchheimer Keeper Axel Hofmann war stets zur Stelle. In der 71. Minute konnte er allerdings einen strammen 20-Meter-Schuss von Patrick Lima nur zur Seite abwehren, Dominik Kubinec setze nach, bediente Julian Ponader, der zunächst am Torhüter und dann an einem Abwehrspieler auf der Torlinie scheiterte. Aber Mustafa Onarici stand goldrichtig und drückte den Ball zum vielumjubelten Ausgleich über die Linie – sein erstes Saisontor für die Vorwärtself.

In der letzten Viertelstunde hätte jede Mannschaft noch den Siegtreffer erzielen können, die dickeren Chancen dabei hatten die Gäste, bei denen Kapitän Timo Noppenberger Dreh- und Angelpunkt war. Doch auch Forchheims Trainer Christian Springer war nach dem Abpfiff mit dem Punkt ebenso zufrieden wie sein Röslauer Gegenüber Andreas Lang. Mit diesem Unentschieden schloss der FC Vorwärts zu Spitzenreiter FC Herzogenaurach auf, der sich in Münchberg mit 1:2 geschlagen geben musste.

14.Spieltag KK: VfB Arzberg II - FC Vorwärts II 2:0

(24.10.2021)

Röslau II: Y. Deniz, B. Grimm, Schmeisl, Mannl, Beck, H. Sieg, C. Grimm, Himsel, Igbinomwanhia, J. Hofweller, W. Grießhammer (21. Almokhlef)

Tore: 1:0 Brunner (34. Min./HE), 2:0 Neudert (87.)

Zuschauer: 37 | Schiedsrichter: Thomas Fiebig (SV Pechbrunn)

 

Rückrundenstart für unsere zweite Mannschaft in der Kreisklasse Fichtelgebirge. Gab es im Hinspiel noch einen 8:1-Kantersieg zu bejubeln, musste unsere – diesmal ersatzgeschwächte und aus den Reihen der Alten Herren unterstützte – Zweite die Punkte dem bisherigen Tabellenletzten überlassen.

Die Arzberger Reserve, u.a. verstärkt von Martin Brunner aus der Kreisliga-Mannschaft, war in der Anfangsphase bemüht die Partie zu kontrollieren und kam gleich zu ihren ersten Gelegenheiten. In der 11. Minute scheiterte die Heimelf am Pfosten. Erst danach fand Röslau allmählich ins Spiel. Ein immer länger werdender Ball von Sieg, den Grießhammer nicht mehr richtig verarbeiten konnte, brachte die erste Torannäherung der Gäste. Auch zwei weitere Chancen in den Folgeminuten gingen von Holger Sieg aus: erst verzog er beim Abschluss über links kommend, einen gefährlichen Freistoß setzte er nur knapp neben das Gehäuse. Nach einer halben Stunde wurde es auf der anderen Seite wieder gefährlich. Eine Flanke von außen fand am 5-Meter-Raum einen Abnehmer, doch Yunis Deniz, an dem die Arzberger an diesem Tag noch öfter verzweifelten, tauchte stark ab und lenkte zur Ecke. Drei Minuten später konnte der Röslauer Torwart-Oldie einen verdeckten Fernschuss zunächst parieren, doch beim Nachschuss kam es zu einem, wenn auch unfreiwilligen, Handspiel. Den fälligen Strafstoß verwandelte Brunner sicher zum 1:0. Kurz vor der Pause vergaben die Hausherren zwei fast schon sichere Tore: nach einer Flanke wurde das Spielgerät vollkommen freistehend kläglich über das Tor bugsiert, in einer weiteren Aktion schaffte man es nicht den Ball im Netz unterzubringen, nachdem der Röslauer Schlussmann bereits umspielt worden war.

Somit blieb die Partie auch in Halbzeit zwei offen. Da die Gäste im weiteren Spielverlauf das Risiko in der Offensive erhöhen mussten, ergaben sich natürlich auch Platz und weitere Chancen für die Arzberger, die weiterhin teils kläglich – u.a. allein aufs Tor laufend – vergeben wurden. Doch auch die Röslauer Bemühungen wurden selten zwingend genug. Stattdessen entschieden die Hausherren in Person von Neudert das Spiel nach einem Konter zum 2:0 für sich (87. Minute).

In Anbetracht der zahlreichen Großchancen ein verdienter Heimsieg des VfB Arzberg II. Mit etwas mehr Glück vor dem Tor hätte sich aber auch die Vorwärts-Zweite mit einem Punkt belohnen können.

14. Spieltag LL: 1.FC Herzogenaurach - FC Vorwärts 1:2

(24.10.2021)

SIEG BEIM SPITZENREITER

 

Der FC Vorwärts hat das Spitzenspiel beim Landesliga-Tabellenführer FC Herzogenaurach mit 2:1 (1:1) gewonnen und ist auf den zweiten Platz der Gruppe A vorgerückt. Es war bereits der sechste Auswärtssieg in dieser Saison.

Lorenz Röthlingshofer brachte die Vorwärtself in der 18. Minute - nach herrlicher Vorarbeit von Julian Ponader - in Front. Ponader hatte schon zwei Minuten zuvor die Riesenchance zur Führung, scheitere aber freistehend am Herzogenauracher Torhüter. In der 33. Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich.

Traumstart nach Wiederanpfiff: Nach einer Ecke von Kaan Gezer köpfte Sebastian Hermann den Ball zur vielumjubelten 2:1  in die Maschen (47.). Und die hielt bis zum Schlusspfiff in der 98. Minute (!). Dass den Pumas der Ausgleich nicht mehr gelang, war wieder auf eine tolle Mannschaftsleistung mit einem überragenden Sebastian Blechschmidt im Tor zurückzuführen. Auf der anderen Seite gab es auch noch zwei, drei gute Chancen (Julian Ponader und Kaan Gezer), die Führung auszubauen. Am Ende ein vielleicht etwas glücklicher, aber keinesfalls unverdienter Erfolg.

Foto zur Meldung: 14. Spieltag LL: 1.FC Herzogenaurach - FC Vorwärts 1:2
Foto: Jubel nach dem 2:1-Sieg beim Spitzenreiter FC Herzogenaurach

13. Spieltag KK: FC Vorwärts II - TSV Brand 5:0

(17.10.2021)

Röslau II: Beck, Tröger, B. Gezer, Schmeisl, B. Grimm, Erol, H. Sieg, Himsel, Röthlingshöfer (67. Almokhlef), Mal (67. Igbinomwanhia), C. Grimm (46. Hofweller)

Tore: 1:0 C. Grimm (17. Min.), 2:0/5:0 Mal (27./49.), 3:0 Himsel (30.), 4:0 Röthlingshöfer (47.)

Rote Karte: Erol (65./Tätlichkeit/Röslau II)

Zuschauer: 40 | Schiedsrichter: Gerhard Rödel (ATS Hof/West)

 

Nach einem enttäuschenden Auftritt beim TV Selb-Plößberg war die Zweite im Heimspiel gegen den TSV Brand auf Wiedergutmachung aus. Die Mannschaft von Christoph Grimm legte einen entsprechend motivierten und spielfreudigen Auftritt hin, bei dem allen voran zwei Spieler ins Auge stachen: Lorenz Röthlingshöfer und Emre Mal. 

In der Anfangsphase gestaltete sich die Partie noch relativ offen, mit ersten Aktionen auf beiden Seiten. Als die Röslauer das Spielgeschehen anschließend mehr und mehr übernahmen, offenbarten sich auf Seiten der Gäste die ersten Schwierigkeiten. Nach 17 Minuten war es dann geschehen. Zunächst eroberte sich Mal das Spielgerät und tankte sich zur Grundlinie durch. Sein abgefälschter Schuss prallte vom Aluminium ins Toraus. Die von Erol getretene, folgende Ecke verwandelte C. Grimm ziemlich freistehend mit dem Kopf zum 1:0. Nur kurze Zeit später hämmerte Röthlingshöfer einen Freistoß an den Pfosten, Mal setzte gut nach, sein Nachschuss ging jedoch übers Tor. In Minute 27 lieferte die Zweite Umschaltfußball vom Feinsten: Schmeisl mit Balleroberung auf Höhe des eigenen Strafraumes, Pass auf C. Grimm der sofort weiterleitet zum durchstartenden Mal, der wiederum noch zwei Gegenspieler ausspielt und aus kurzer Distanz zum 2:0 trifft. Drei Minuten später verwertete Kapitän Himsel einen Abpraller nach einem von Cannon zunächst noch parierten Schuss von H. Sieg zum 3:0. So ging es nach zwei weiteren guten Chancen in die Pause.
Kaum zwei Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, da sorgte Röthlingshöfer für die endgültige Entscheidung. Pass auf Außen zu Mal, der mit einer scharfen Flanke, Kopfball, Tor. Fußball kann so einfach sein. Vorlagengeber Mal schnürte in der 49. Minute nach toller Einzelleistung am Strafraumeck seinen Doppelpack und sorgte so für den 5:0 Endstand, da aus den weiteren Gelegenheiten nichts zählbares mehr zustande kam. Eine überflüssige Aktion leistete sich Erol in der 65. Minute. Für eine als Nachtreten zu bewertende Bewegung sah er die rote Karte. 

Trainer Grimm zeigte sich mit der heutigen Mannschaftsleistung und den 18 Punkten nach der Hinrunde sehr zufrieden. Die Niederlage am vergangenen Wochenende wurmt ihn dennoch: "Mit der Einstellung von heute wären wir in Plößberg wahrscheinlich nicht als Verlierer vom Platz gegangen."

13. Spieltag LL: FC Vorwärts - Kickers Selb 2:3

(16.10.2021)

Mit 2:3 (1:1) hat der FC Vorwärts das Landesliga-Derby gegen Kickers Selb verloren.

Der Ex-Röslauer Tonka brachte die Gäste in Führung (25.). Für den schnellen Ausgleich sorgte Kaan Gezer (28.). Die 2. Halbzeit gestaltete sich intensiv, umkämpft und hitzig. Durch Rupprecht (53.) und Caliskan (68.) stellten die Kickers auf 1:3, verloren dann aber Rehak, der mit gelb-rot vom Platz flog. Doch die Röslauer Überzahl sollte nicht lange anhalten: auch Tobias Benker musste nach einer roten Karte den Platz verlassen. Zwar schaffte Kaan Gezer noch den Anschluss (85.), für etwas zählbares reichte es für die Vorwärts-Elf aber nicht mehr, erneut wurden zu viele Chancen liegen gelassen.

12. Spieltag LL: SV Mitterteich - FC Vorwärts 1:3

(10.10.2021)

Der FC Vorwärts hat das Landesliga-Derby beim SV Mitterteich mit 3:1 (2:1) gewonnen und damit den dritten Platz in der Gruppe A der Landesliga Nordost untermauert. Julian Ponader traf bereits nach 38 Sekunden zum 1:0, Sebastian Knoblauch erhöhte in der 4. Minute auf 2:0. Wildenauer verkürzte für die Gastgeber in der 38. Minute mit einem Sonntagsschuss auf 1:2, ehe Kaan Gezer in der 88. Minute den Schlusspunkt setzte.

 

Spielbericht Frankenpost: Klicke hier

12. Spieltag KK: TV Selb-Plößberg - FC Vorwärts II 6:2

(10.10.2021)

Röslau II: Beck, Bötzl, Schmeisl, M. Yilmaz (46. C. Grimm/71. Hofweller), B. Grimm, D. Himsel, Tröger, B. Gezer, Erol, Spörl (71. Almokhlef/81. Igbinomwanhia), Kubinec

Tore: 1:0 P. Müller (22. Min.), 2:0 Schuldner (25.), 3:0/4:0/6:0 Pleva (67./68./80.), 5:0 Braun (70.), 6:1 Kubinec (87.), 6:2 Himsel (88.)

Bes. Vorkommnis: Himsel scheitert mit FE an Valdmann (16. Min)

Zuschauer: 40 | Schiedsrichter: Eugen Schäfer (FC Rehau)

 

Nach dem zuletzt spielfreien Wochenende aufgrund der Absage des TSV Thiersheim II griff unsere zweite Mannschaft am Sonntag wieder ins Spielgeschehen ein. Trainer C. Grimm konnte mit einem vielversprechenden Aufgebot zum TV Selb-Plößberg reisen. Die berechtigten Hoffnungen etwas Zählbares mitzunehmen, lösten sich im Spielverlauf mehr und mehr auf. Der Auftritt der Vorwärts-Reserve wirkte oft zu träge und nicht entschlossen genug. Über weite Strecken wurden den Gastgebern die Spielkontrolle überlassen. Die große Chance zur Führung hatte aber die Röslauer Zweite nach einem Foul an Kubinec im 16er. Kapitän Himsel trat zum berechtigen Strafstoß an, diesen konnte Torhüter Valdmann aber ziemlich problemlos parieren (16. Min.). Wenig später ging stattdessen die Heimelf durch P. Müller in Führung (22.), ehe Schuldner kurz darauf erhöhte (25.). Weitere Plößberger-Chancen wurden vergeben. Die Gäste versuchten sich dem Rückstand zum Trotz in der Offensive, zwingende Aktionen entstanden dabei aber kaum. Nach dem Seitenwechsel hatte C. Grimm freistehend den Anschlusstreffer auf dem Fuß, auch Kubinec und Himsel scheiterten jeweils mit ihren Abschlüssen. In der 67. Minute gab es erneut Strafstoß, diesmal für Plößberg. Torjäger Pleva verwandelte sicher – die endgültige Entscheidung. Eine Zeigerumdrehung später stellte erneut Pleva auf 4:0, gefolgt vom 5:0 durch Braun (70.) und dem dritten Pleva-Treffer zum 6:0 in der 80. Spielminute. Ein zwischenzeitlicher Totalausfall der Zweiten. Mit etwas Fahrlässigkeit der Plößberger trat die Röslauer Offensive in der Schlussphase doch noch einmal in Erscheinung. Der Querbalken und D. Müller verhinderten zunächst den Ehrentreffer. Kurz vor dem Spielende zeigten die Röslauer dann aber auch, dass sie Tore schießen können. Erst Kubinec (87.) und eine Minute später Himsel sorgten für etwas Ergebniskosmetik am 6:2-Endstand – aus Vorwärts-Sicht leider zu spät.

11. Spieltag LL: FC Vorwärts - FSV Stadeln 1:0

(02.10.2021)

Röslauer Chancenwucher - Immer wieder das alte Lied

 

FC Vorwärts Röslau macht sich beim 1:0-Sieg über Stadeln das Leben wieder selbst schwer. Die Gastgeber müssen in einem gutklassigen Landesliga-Spiel bis zum Schlusspfiff bangen, weil sie erneut selbst klarste Chancen nicht nutzen.

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Knoblauch, Hermann, Krassa, Grießhammer, Brunner, Benker (87. Kurdoglu), Onarici (90. Yilmaz), Ponader (74. Röthlingshöfer), Gezer, Hofweller (68. Mal).

FSV Stadeln: Lenhart – Weiß, Abudo, Paschek, Kreuzer, T. Reischl, Schnierstein, Kaya, Böhm (62. Walthier), Mielacl, Asani (75. Prenzler)

Tor: 19. Min. Hofweller 1:0.

Schiedsrichter: Stühler (DJK-SC Oesdorf)

Zuschauer: 180

 

Röslau - Der FC Vorwärts hat in einem richtig guten Landesliga-Spiel seine Anhänger mal wieder mächtig auf die Folter gespannt. Denn die erneut fahrlässige Chancenverwertung hätte sich in der Nachspielzeit beinahe noch gerächt, als ein Abpraller aus kurzer Distanz nur wenige Zentimeter am Tor vorbeischrammte. Ein 1:1 wäre dem Spielverlauf auch nicht gerecht geworden, zumal Röslau über weite Strecken das Geschehen bestimmte und den Sack schon viel eher hätte zumachen müssen. Das alte Röslauer Lied.

 

Doch der Reihe nach: Das Team von Andreas Lang bestimmte vom Anpfiff weg das Geschehen, ließ den Tabellenzweiten überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Und es belohnte sich bereits in der 19. Minute, als Kaan Gezer den Ball in die Spitze spielte und Anthony Hofweller das Leder am herauseilenden Torhüter Lenhart vorbeispitzelte. Und Röslau setzte nach. Erneut Hofweller (23.) und Mustafa Onarici (28.) hatten beste Chancen, die Führung auszubauen. Von den Mittelfranken war wenig bis gar nichts zu sehen, sie tauchten in den ersten 45 Minuten kein einziges Mal gefährlich vor dem Vorwärts-Kasten auf und konnten froh sein, dass sie nur mit einem 0:1 in die Kabine geschickt wurden. „Wir waren in der ersten Halbzeit viel zu schläfrig und sind überhaupt nicht in die letzte Zone reingekommen“, analysierte Stadelns Trainer Manfred Dedaj den Auftritt seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten treffend. „Nach der Halbzeit haben wir nochmals alles probiert, aber es hat heute einfach nicht gereicht. Röslau hat unterm Strich verdient gewonnen“, gab er sich als fairer Verlierer.

Das sieht auch Andreas Lang so, der richtig stolz auf die Leistung seiner Jungs war, mit einer Einschränkung: der Chancenverwertung. Es ging vor allem in der zweiten Halbzeit schon nicht mehr auf die berühmt-berüchtigte Kuhhaut, was die Platzherren an guten Möglichkeiten liegen ließen. Hofweller, Gezer und in der letzten Viertelstunde gleich drei Mal der eingewechselte Emre Mal scheiterten am überragenden FSV-Torhüter Lenhart, der seine Mannschaft mit zum Teil schier unglaublichen Paraden im Spiel hielt. „Die hundertprozentigen Chancen muss man einfach machen“, schrieb Lang seinen Stürmern abermals ins Stammbuch.

Zwei Mal stockte den Röslauer Fans der Atem: Kurz nach Wiederbeginn musste Torhüter Sebastian Blechschmidt bei einem verunglückten Kopfball von Kevin Krassa in Richtung eigenes Tor sein ganzes Können aufbieten. Und dann die bereits eingangs beschriebene Szene in der Nachspielzeit. „Diese unglückliche Aktion hätte uns um ein Haar den Sieg gekostet“, sprach der Röslauer Coach vom Glück des Tüchtigen. Aber ansonsten hatte er nur wenig auszusetzen: „Es war ein richtiger guter Auftritt unserer Jungs.“ Lang lobte vor allem die Defensivabteilung, die in der ersten Halbzeit keine einzige Gäste-Chance zuließ. Eine bärenstarke Leistung bescheinigte er Youngster Daniel Grießhammer auf der linken Außenverteidiger-Position.

Mit diesem Sieg rückte der FC Vorwärts auf den dritten Tabellenplatz in der Landesliga-Gruppe 1 vor und scheint für das bevorstehende Derby am Sonntag beim SV Mitterteich gut gerüstet. Am 16. Oktober gastiert dann Kickers Selb auf der „Hut“.

 

Bericht: Bernd Nürnberger (Frankenpost)

10. Spieltag LL: FSV Erlangen-Bruck - FC Vorwärts 1:2

(26.09.2021)

Blechschmidt hält den Sieg fest

 

Der FC Vorwärts Röslau gewinnt­ in einem wenig berauschenden Spiel beim FSV Erlangen-Bruck mit 2:1. Kaan Gezer erzielt ein ganz kurioses Tor.

 

FSV Erlangen-Bruck: Iosifidis, Lala, Zillig (40. Graine), Hummel, Schulze, Wolf (80. Calle-Restrepo, Slama, Milovski (59. Winkelmann), Fotiadis (53. Dittmar), Lengenfelder (31. Wisdom), Gnerlich.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Hermann, Röthlingshofer, Grießhammer, Brunner, Benker, Ponader (90. Tröger), Onarici, K. Gezer, Mal (74. Kurdoglu).

Schiedsrichter: Sperger (FC Rosenhof-Wolfskofen)

Zuschauer: 150

Tore: 42. Min. Hermann 0:1, 64. Min. Graine 1:1, 71. Min. Gezer 1:2.

 

Erlangen/Röslau - Mit einem 2:1-Sieg beim FSV Erlangen-Bruck hat sich der FC Vorwärts acht Tage nach der 0:5-Klatsche in Neudrossenfeld in der Landesliga zurückgemeldet. So komisch wie es klingen mag: Es war einerseits ein glücklicher Sieg in einem schwachen Spiel, andererseits hatte sich die Vorwärts-Elf die drei Punkte auch verdient. Glücklich deshalb, weil die Gastgeber in der zweiten Halbzeit zweimal freistehend am überragend reagierenden Torhüter Blechschmidt scheiterten und weil bei Gezers Siegtreffer der Torhüter eine äußerst unglückliche Figur machte. Verdient, weil Röslau in der ersten Halbzeit drei gute Chancen hatte, daraus aber nur einen Treffer machte und weil sich das Team mit zunehmender Dauer in die Partie hineinkämpfte und sich auch einige gute Konterchancen herausspielte.

 

Ein Augenschmaus war das Spiel nicht, lange passierte auf beiden Seiten rein gar nichts – weder Erlangen-Bruck noch Röslau hatten eine Torchance, der Ball wurde oft nur hin- und hergeschoben. „Das war nichts Halbes und nichts Ganzes“, befand Röslau Trainer Andreas Lang, der den knochenharten Boden mit dafür verantwortlich machte, dass viele Bälle versprangen.

Ein Hallo-Wach-Effekt war in der 37. Minute ein Freistoß von Kaan Gezer, der den Ball aus 20 Metern an die Latte zirkelte. Plötzlich war mehr Leben im Röslauer Spiel. Ein erneuter Freistoß brachte die Gästeführung. Kaan Gezer steckte den Ball zum nach vorne geeilten Sebastian Hermann durch, und der ließ mit einem platzierten Schuss aus zehn Metern ins lange Eck dem Brucker Keeper keine Chance (42.). In den folgenden Minuten bis zum Pausenpfiff hätte das Team von Andreas Lang eigentlich schon klar Schiff machen können. Zunächst verzog Emre Mal mit einem strammen Schuss nur knapp, und dann verstolperte Gezer völlig frei vor Torhüter Iosifidis den Ball – das hätte das 0:2 sein müssen. Dennoch war Trainer Lang mit der knappen Pausenführung zufrieden: „Dieses Tor so kurz vor der Halbzeit war ungemein wichtig für uns.“

Nach der Pause machten die Gastgeber zwar mehr Druck, richtiges Feuer entfachten sie aber nicht. Lang sah es hinterher so: „Das Niveau hat auch nach dem Seitenwechsel nicht zugenommen.“ Der FSV versuchte es immer wieder mit langen Bällen. In der 64. Minute hatten die Platzherren damit prompt Erfolg, als die Röslauer Hintermannschaft einmal nicht aufpasste und Graine den Ausgleich markierte. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Doch was war das denn für ein kurioses Tor? Kaan Gezer schlug aus halblinker Position etwa 22 Meter vor dem Tor einen Freistoß in den Strafraum. Als Torhüter Iosifidis den Ball – der wohl als Flanke gedacht war - fangen wollte, rutsche er zuvor weg, und das Leder zappelte im Netz. Den Röslauern war’s egal, sie jubelten.

Dass es beim 2:1-Sieg blieb, hatten sie ihrem Torhüter Sebastian Blechschmidt zu verdanken, der zweimal bei 1:1-Situationen in allerhöchster Not klärte. Allerdings hätten auch Kaan Gezer und Julian Ponader schon eher für klare Verhältnisse sorgen können.

 

„Auch wenn wir uns den Sieg letztlich erarbeitet haben, war er glücklich“, sah Trainer Lang ein ausgeglichenes Chancenverhältnis auf beiden Seiten. „Für uns war es äußerst wichtig, gut in die Rückrunde zu starten, und das ist uns gelungen, auch wenn unsere Leistung nicht gerade berauschend war. Aber auch solche Spiele muss man gewinnen.“ Lang sieht sein Team für das Topspiel am kommenden Samstag um 14 Uhr gegen den FSV Stadeln gerüstet, zumal er dann personell wieder mehr Alternativen haben wird. Allerdings weiß er auch: „Da müssen wir uns gewaltig steigern.“

 

Bericht: Bernd Nürnberger (Frankenpost)

10. Spieltag KK: 1.FC Marktleuthen - FC Vorwärts II 3:0

(25.09.2021)

ZWEITE MIT GROSSARTIGER LEISTUNG BEIM TABELLENFÜHRER

 

Zwar verliert die zweite Mannschaft des FC Vorwärts in Marktleuthen mit 3:0 (2:0), kann sich, ob der äußerst widrigen Rahmenbedingungen, aber moralisch wie ein Sieger fühlen.

 

Röslau II: Y. Deniz - H. Budan, B. Grimm, D. Himsel, Schmeisl, Erol, H. Sieg, C. Grimm, K. Himsel, Bauriedel, Igbinomwanhia

Tore: 1:0/2:0 Aydinli (31.Min./38.), 3:0 Hoyer (72.)

Bes. Vorkommnis: Hoyer verschießt Elfmeter (83.)

Schiedsrichter: Klaus Helgert (SV Mitterteich)

Zuschauer: 100

 

Zu elft ging das Team von Christoph Grimm in die Partie, Schadensbegrenzung im Ergebnis schien das Ziel. Dass man den Tabellenführer aber derart ärgern kann, hätte wohl niemand erwartet. Das ganze Spiel über agierten die Röslauer taktisch klug gegen eine zwar spielbestimmende, aber oft ideenlose Marktleuthener Mannschaft. Nach acht Minuten mussten die Gastgeber zunächst einen Rückschlag hinnehmen: Fabian Rieß musste das Spielfeld mit vermutlich schwerer Verletzung verlassen. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung und hoffen auf eine mildere Diagnose! Die Partie blieb in der Folge relativ ereignislos. Röslau konnte oft im Spielaufbau stören, die Angriffe der Heimelf waren nur selten zwingend. Nach einer halben Stunde ging der FCM mit einem Schuss aus 16 Metern von Aydinli in Führung. Danach agierten die Gäste phasenweise nur zu zehnt: erst musste C. Grimm behandelt werden, dann blieb Bauriedel ohne gegnerische Einwirkung verletzt am Boden liegen und konnte nach der Pause nicht mehr weiterspielen. Es folgte ein Ballverlust, den erneut Aydinli zum 2:0 vollendete (38. Min.). Kurz vor der Pause musste auch Igbinomwanhia angeschlagen das Spielfeld verlassen.

Die zweite Halbzeit bestritt die Vorwärts-Reserve also mit neun Spielern. Doch anstatt nun abgeschossen zu werden, kam man selbst gefährlich vors Tor. Ein noch leicht abgefälschter Schuss von H. Sieg ging über das Tor, ein Kopfball von C. Grimm war etwas zu unplatziert.

Natürlich kamen die Gastgeber gegen neun Gäste zu mehr Chancen. Diese wurden jedoch entweder kläglich vergeben oder vom starken Torhüter Y. Deniz pariert. Einmal musste er jedoch noch hinter sich greifen, als Hoyer aus abseitsverdächtiger Position auf 3:0 stellte (72. Min.). Elf Minuten später fiel Hoyer im Strafraum. Den fälligen Elfmeter setzte er einen guten halben Meter neben das Tor. Als Konsequenz des zu lässigen Strafstoßes wurde der Schütze unmittelbar ausgewechselt. Am Ende unterliegt die tapfer kämpfende Röslauer Mannschaft mit 3:0 gegen wenig überzeugende Marktleuthener und wird von den mitgereisten Fans zurecht wie ein Sieger gefeiert.

Trainer Christoph Grimm zog den Hut vor der gesamten Mannschaftsleistung und möchte dabei insbesondere H. Budan aus den Reihen der AH’s mit einer tollen Leistung über 90 Minuten hervorheben.

Neues von der Baustelle: Richtfest Kabinenanbau

(22.09.2021)

Nach einer Bauzeit von gut einer Woche wurde am heutigen Mittwoch, 22. September, für unseren Kabinen-Anbau auf der Hut Richtfest gefeiert. Wie schon mehrmals berichtet, saniert und erweitert der FC Vorwärts seine Kabinen, Duschen und Sanitäranlagen und modernisiert seine Heizungsanlage. Bis zum 100. Jubiläum im kommenden Jahr soll alles fertig sein.

Foto zur Meldung: Neues von der Baustelle: Richtfest Kabinenanbau
Foto: Neues von der Baustelle: Richtfest Kabinenanbau

9. Spieltag KK: FC Vorwärts II - SG Marktredwitz 3:1

(18.09.2021)

ZWEITE BEENDET NEGATIVSERIE

 

Röslau II: Beck, J. Hofweller (C. Grimm), A. Budan, M. Yilmaz (44. Almokhlef), k.A., Tröger, Schmeisl, D. Himsel, P. Hoffmann (70. L. Hoffmann), Erol, H. Sieg

Tore: 1:0 Erol (9. Min.), 2:0 M. Yilmaz (17.), 3:0 H. Sieg (27.), 3:1 Wohlrab (70.)

Schiedsrichter: Daniel Derr

Zuschauer: 35

 

Nach zuletzt fünf deftigen Niederlagen sendet unsere zweite Mannschaft endlich wieder ein positives Lebenszeichen. Ausschlaggebend für den 3:1-Heimsieg gegen die SG Marktredwitz waren eine überzeugende erste Halbzeit und ein überragend haltender Mauritz Beck im zweiten Durchgang.

Der erste Treffer nach vier torerfolglosen Partien fiel in der neunten Spielminute. Einen durch H. Sieg weitergeleiteten Ball von Hofweller vollendete Erol eiskalt zum 1:0. Nur acht Zeigerumdrehungen später nickte M. Yilmaz eine Ecke von Erol nach zuvor zwei vergebenen Kopfballchancen zum 2:0 ein. Noch bevor eine halbe Stunde vergangen war stellte die Vorwärts-Reserve auf 3:0. Tröger setzte sich zunächst außen mit einer tollen Einzelleistung durch, ehe H. Sieg die folgende Flanke mit einem Flugkopfball im Netz unterbrachte.

Wer dachte, das Spiel sei bereits gänzlich entschieden, täuschte sich: in der zweiten Halbzeit verloren die Röslauer den Faden und brachten die Gäste aus Marktredwitz zurück in die Partie. C. Grimm und Hofweller vergaben sogenannte Hundertprozentige. Anstatt den Deckel drauf zu machen, kam die SG durch Wohlrab zum Anschlusstreffer. Nach einem Ballverlust konnte Beck den ersten Schuss noch parieren, war beim Nachschuss aber machtlos (70. Min.). Die Marktredwitzer rannten nun an, scheiterten aber wie eingangs erwähnt immer wieder an den Paraden des überragenden Torhüters Beck oder am eigenen Unvermögen. In den Schlussminuten rettete sich die Heimelf mit Geschick über die Zeit.

Es blieb beim 3:1, bei dem A. Budan, Beck und H. Sieg, der das wichtige 3:0 erzielte und im zweiten Durchgang als Turm in der Schlacht auf der Sechs agierte, besonders gefielen.

9. Spieltag LL: TSV Neudrossenfeld - FC Vorwärts 5:0

(17.09.2021)

DEFTIGE KLATSCHE IN NEUDROSSENFELD

 

Mit 0:5 (0:3) hat unsere erste Mannschaft am Freitagabend beim TSV Neudrossenfeld das Flutlichtspiel auf dem Kunstrasenplatz verloren. "Es war die schlechteste erste Halbzeit, die ich von meiner Mannschaft je gesehen habe", war Trainer Andreas Lang schon in der Halbzeitpause völlig bedient. Von Beginn an spielte nur eine Mannschaft, die der Gastgeber. Man merkte von der ersten Minute an, dass Neudrossenfeld nach drei Niederlagen in Folge etwas gutzumachen hatte. Dementsprechend engagiert und aufgedreht spielte der TSV. Die Vorwärtself hatte dem nichts entgegenzusetzen - 90 Minuten lang nicht. Die Platzherren verschossen beim Stand von 2:0 sogar nach einen Foulelfmeter. Unrühmlicher Höhepunkt war die Rote Karte für Patrick Lima nach einem Frustfoul. Kurz vor Schluss flog auch noch Tobias Benker mit der Ampelkarte vom Platz. Ein gebrauchter Tag!

 

Zum Spielbericht der Frankenpost

8. Spieltag KK: ATV Höchstädt - FC Vorwärts II 8:0

(13.09.2021)

ZWEITE KOMMT IN HÖCHSTÄDT UNTER DIE RÄDER

 

Röslau II: C. Grimm - Beck, Mannl, B. Yilmaz, Erol - D. Himsel, B. Grimm, J. Hofweller (27. Bauriedel) - Spörl (67. H. Budan), W. Grießhammer, Hoffmann (57. A. Martin)

Tore: 1:0 S. Martin (22. Min.), 2:0 Pöhlmann (36.), 3:0/7:0 A. Manzke (39./77.), 4:0 Rogler (47.), 5:0 Wendler (53.), 6:0 J. Martin (65.), 8:0 Mannl (81./ET)

Bes. Vorkommnis: Weiß (Höchstädt) schießt Elfmeter über das Tor

Schiedsrichter: Georg Kaiser (Bayern Hof)

Zuschauer: 60

 

Unerwartet muss die zweite Mannschaft eine weitere hohe Niederlage hinnehmen. Beim Tabellennachbarn ATV Höchstädt setzte es ein 0:8 (0:3). Die Zweite fand zu keinem Zeitpunkt ins Spiel und war überraschenderweise nahezu chancenlos. Zahlreiche Fehlpässe und ein nachlässiges Zweikampfverhalten sprachen an diesem rabenschwarzen Vormittag Bände. Torhüter Christoph Grimm verhinderte mit einigen Glanzreaktionen ein zweistelliges Ergebnis. Positiv herauszuheben ist die Leistung der erneut aushelfenden Alten Herren und vom gut leitenden Schiedsrichter Georg Kaiser.

8. Spieltag LL: FC Vorwärts - FC Eintracht Münchberg 2:1

(12.09.2021)

VERDIENTER DERBYSIEG GEGEN MÜNCHBERG

Mit 2:1 (1:1) hat unsere erste Mannschaft in der Landesliga das Frühschoppen-Derby gegen den FC Eintracht Münchberg gewonnen. Die Tore erzielten Julian Ponader und Kaan Gezer. Dass der Sieg nicht höher ausgefallen ist, lag an der erneut katastrophalen Chancenverwertung. Dennoch: Mit diesem Derbysieg vor etwa 330 Zuschauern hat das Team von Trainer Andreas Lang Platz vier in der Landesliga Nordost, Gruppe 1, gefestigt.

 

Bericht und Bildergalerie in der Frankenpost: Klicke hier

7. Spieltag LL: ASV Vach - FC Vorwärts 1:2

(05.09.2021)

FC VORWÄRTS FEIERT AUSWÄRTSSIEG IN UNTERZAHL

 

Was für ein Spiel: Von der 23. Minute an in Unterzahl, dann in Rückstand geraten und am Ende 2:1 beim ASV Vach gewonnen. Wieder ein Superspiel, das die dezimierte Vorwärts-Elf am Sonntag ablieferte.

 

Zum Bericht der Frankenpost

Foto zur Meldung: 7. Spieltag LL: ASV Vach - FC Vorwärts 1:2
Foto: 7. Spieltag LL: ASV Vach - FC Vorwärts 1:2

7. Spieltag KK: FC Vorwärts II - Kickers Selb II 0:5

(04.09.2021)

Röslau II: C. Grimm – B. Grimm, Schmeisl, H. Budan, Erol – Beck, Almokhlef, D. Himsel (67. Martin), Stark – J. Hofweller, W. Grießhammer

Tore: 0:1 Vates (5. Min), 0:2 Siniawa (40.), 0:3 Wolf (46.), 0:4 Zitterbart (75.), 0:5 Küttner (85.)

Schiedsrichter: Mario Bächer (SG Fuchsmühl)

Zuschauer: 28

 

Die Personalsituation in der 2. Mannschaft bleibt weiter angespannt. Zum Spiel gegen die Kickers-Zweite stand Trainer Christoph Grimm lediglich ein Auswechselspieler zur Verfügung - ohne Unterstützung aus den Reihen der Alten Herren wären nicht einmal elf Spieler auf dem Platz gestanden. Die dementsprechend klare Zielsetzung lautete von Beginn an tief zu stehen und das eigene Tor zu verteidigen, was vor allem in der ersten Halbzeit gut gelang. Die zwei Gegentreffer in der 5. und 40. Minute resultierten aus einem Patzer von C. Grimm, der einen Freistoß vor die Füße von Vates abprallen lies und einem Fehler in der Vorwärtsbewegung, der wie in den Spielen zuvor gnadenlos bestraft wurde. Grimm bügelte seinen Patzer im Spielverlauf mehrfach aus und hielt seine Mannschaft mit vier sehr starken Paraden in der Partie. Gleich zu Wiederbeginn eine Szene die so nicht passieren darf: Anstoß Röslau, aber Tor für die Gäste. In der 75. Minute das 0:4 nach einer Einzelaktion von Zitterbart, zehn Minuten später das 0:5 nach einer starken Vorarbeit von Siniawa, der neben Vates und Wolf überzeugte. Trotz erneut hoher Niederlage eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der besonders W. Grießhammer, Beck und C. Grimm gefielen. So waren auch auf Röslauer Seite gute Kombinationen und Torabschlüsse zu verzeichnen, die ihr Ziel jedoch verfehlten.

Neuzugang: Emre Mal

(31.08.2021)

Kurz vor Torschluss hat der FC Vorwärts auf dem Transfermarkt nochmals zugeschlagen: Von der SpVgg Bayern Hof kommt Stürmer Emre Mal auf die „Hut“.

Der 20-jährige Münchberger stand bis Juni beim Bayernligisten unter Vertrag, verabschiedete sich dann aber für mehrere Wochen in die Türkei, wo seine Schwester geheiratet hat. Mal hat im Hofer Nachwuchsleistungszentrum mehrere Jugendmannschaften durchlaufen, spielte in der U 17- und U 19- Bayernliga und hatte in der vergangenen Saison auch in der ersten Mannschaft seine Einsätze. Röslaus Trainer Andreas Lang hatte den 20-Jährigen schon länger auf der Liste. „Emre ist ein technisch versierter und körperlich robuster Spieler und in der Offensive variabel einsetzbar. Wir freuen uns, dass er sich nach seiner Rückkehr aus der Türkei noch am letzten Tag der Wechselfrist für uns entschieden hat“, betonte Lang. Mal wird in der kommenden Woche ins Training einsteigen. Er befindet sich nach seiner Rückkehr aus der Türkei noch in Quarantäne.

Foto zur Meldung: Neuzugang: Emre Mal
Foto: Neuzugang Emre Mal

6. Spieltag LL: SpVgg Jahn Forchheim - FC Vorwärts 1:0

(28.08.2021)

0:1 – VORWÄRTS BETREIBT CHANCENWUCHER IN FORCHHEIM

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Bötzl (84. M. Yilmaz), B. Gezer, Benker, Lima, Hermann, Brunner, Onarici (88. H. Sieg), K. Gezer, Hofweller (80. Dadder), Kubinec

Tor: 1:0 Reinhardt (81. Min.)

Schiedsrichter: Tim Schoch (DJK Stralsbach)

Zuschauer: 150

 

Wer seine Chancen nicht nutzt, braucht sich am Ende nicht zu wundern, wenn er mit leeren Händen dasteht. Dieses Schicksal ereilte den FC Vorwärts beim Landesliga-Auswärtsspiel in Forchheim. Trotz vieler Ausfälle ein klasse Spiel gemacht, sich Chancen über Chancen herausgespielt, aber das Tor nicht getroffen und in der 81. Minute das 0:1 hinnehmen müssen. Das war zugleich der Endstand. Schon zur Halbzeit hätte es gut und gerne 4:1-für die Vorwärts-Elf stehen können. Bereits in der 5. Minute zappelte der Ball im Forchheimer Netz, doch der Schiedsrichter hatte den Torschützen Anthony Hofweller im Abseits gesehen. Forchheim machte zwar das Spiel, doch die neuformierte Viererkette mit Johannes Bötzl, Burhan Gezer, Sebastian Hermann und Patrick Lima sowie einem überragenden Torhüter Sebastian Blechschmidt dahinter stand bombensicher. Die brandgefährlichen Röslauer Konter liefen meist über den besten Akteur auf dem Platz, Kaan Gezer. In der 26. Minute die wohl allergrößte Chance des Spiels: Anthony Hofweller erkämpfte sich in der Forchheimer Hälfte den Ball in einer 1:1-Situation und lief alleine auf den Torhüter zu. Er hatte zwei Möglichkeiten: entweder selbst zu schießen oder den Ball auf den mitgelaufenen Kaan Gezer querzulegen, der dann nur noch ins leere Tor hätte einschieben müssen. Hofweller entschied sich für die zweite Variante. Doch sein Querpass war so schlampig, dass Gezer nicht mehr an den Ball kam. Eine tausendprozentige Chance war dahin, Trainer Andreas Lang tobte an der Außenlinie. Nur zwei Minuten später scheiterte Dominik Kubinec fünf Meter vor dem Tor, weitere Großchancen boten sich erneut Hofweller und Kaan Gezer. In der 40. Minute hatte das Team von Andreas Lang aber Glück, dass der Schiedsrichter das vermeintliche 1:0 der Gastgeber wegen Abseits annullierte.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ der FC Vorwärts kaum etwas anbrennen. Mustafa Onarici verfehlte in der 60. Minute mit einem 16-Meter-Schuss nur um Zentimeter das Forchheimer Gehäuse, wenig später parierte der Jahn-Torhüter einen Kracher von Kaan Gezer. Dann kam es, wie es kommen musste: In der 81. Minute drückte Lars Reinhard einen langen Ball freistehend aus sechs Metern über die Torlinie. Röslau antwortete nochmals mit wütenden Angriffen und hatte in Person des eingewechselten Matthias Dadder noch zwei Riesenchancen in der 88. und 90. Minute zum hochverdienten Ausgleich. Mindestens eine davon hätte er verwerten müssen. Der Ball wollte an diesem Tag einfach nicht ins Jahn-Tor. „Die Forchheimer wissen heute nicht, warum sie gewonnen haben“, so ein frustrierter Andreas Lang nach dem Schlusspfiff. Er bescheinigte seiner stark ersatzgeschwächten Mannschaft – von der katastrophalen Chancenverwertung einmal abgesehen – ein richtig gutes Spiel. Aber zu einem guten Spiel gehören eben auch Tore...

 

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6. Spieltag KK: SG Tröstau/Nagel - FC Vorwärts II 6:0

(28.08.2021)

Erneut stark ersatzgeschwächt kassiert die Zweite des FC Vorwärts eine weitere hohe Niederlage. Bei der SG Tröstau/Nagel steht es nach 90 Minuten 6:0 (4:0) für die Gastgeber.

 

FC Vorwärts II: C. Grimm – K. Himsel, B. Yilmaz, Schmeisl, B. Grimm – Erol (46. Martin), D. Himsel, Bafra (40. B. Seidel), Almokhlef (46. H. Budan) – Bauriedel, Spörl

Tore: 1:0/5:0 C. Hilpert (10. Min. Elfmeter / 67.), 2:0/3:0 Scharf (17./29.), 4:0 Pausch (43.), 6:0 Kutlak (74.)

Schiedsrichter: Hugo Kraus

Zuschauer: 70

 

Der Plan, die Partie zunächst möglichst lange offen zu halten, begann nach zehn Minuten zu bröckeln, als die Heimelf ein Elfmeter zugesprochen bekam. Torhüter Grimm hatte klar den Ball gespielt, entsprechend fassungslos zeigten sich der Röslauer Spieler nach dem Elfmeterpfiff. Den Strafstoß verwandelte C. Hilpert zentral, C. Grimm war noch mit der Hand am Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Tröstau/Nagel übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle und erhöhte nach einem misslungenen Versuch der Gäste den Ball hinten rauszuschlagen auf 2:0. Nach einer halben Stunde dann das 3:0. Nach einem Angriff über außen segelte eine unglücklich abgefälschte Flanke über C. Grimm, der wieder einige Chancen überragend vereitelte, hinweg, Scharf musste nur noch abstauben. Kurz vor der Pause erzielte die Heimelf mit einem schnellen Spielzug das 4:0. Doch auch die Zweite setzte den ein oder anderen Nadelstich, u.a. wurde ein schöner Angriff über Spörl aber wegen abseits zurückgepfiffen. In der zweiten Halbzeit nahmen die Gastgeber etwas das Tempo raus und zeigten auch defensiv hin und wieder Lücken, was die Röslauer aber nicht nutzen konnten, um große Torgefahr zu entwickeln. Stattdessen fanden zwei weitere Angriffe der Spielgemeinschaft den Weg ins Tor zum zweifelsohne verdienten 6:0-Sieg. Dennoch muss man der Zweiten wieder ein Lob für die Gesamtleistung unter Beachtung der enorm angespannten Personalsituation aussprechen.

Defibrillator für den FC Vorwärts

(23.08.2021)

Die Anregung kam auf der Jahreshauptversammlung des FC Vorwärts – unter dem Eindruck der Ereignisse um den dänischen Nationalspieler Christian Eriksen bei der Fußball-Europameisterschaft. „Sollten wir uns auch nicht einen Defibrillator zulegen“, fragte damals Sebastian Knoblauch, Spieler der ersten Mannschaft. Heiko Tröger, zweiter Bürgermeister und verantwortlicher Mitarbeiter bei der Firma Scherdel-Druckfederntechnik in Röslau, nahm nach Rücksprache mit dem Vorwärts-Vorstand die Sache in die Hand. Und am Montag fand bereits die Übergabe im Sportheim „Hut“ statt. Tröger dachte dabei nicht nur an den FC Vorwärts, sondern auch an den Turnverein. So spendierte die Firma Scherdel dem FC Vorwärts einen „Defi" im Wert von 1700 Euro, das Stahl- und Drahtwerk, die Firma Formeotec (ehemals Heibl) und der CSU-Ortsverband teilen sich die Kosten für den „Defi“ des Turnvereins. Übergeben wurden er mit einer kurzen Einweisung vom Chef der Ersten-Hilfe-Schule Hochfranken, Hermann Krisch aus Marktredwitz. Der FC Vorwärts bedankt sich auf diesem Weg nochmals bei allen Sponsoren und zweitem Bürgermeister Heiko Tröger für die Unterstützung.

 

Im Bild von links: Christoph Grimm (3. Vorsitzender des FC Vorwärts), Lutz Hoffmann (Physiotherapeut des FC Vorwärts), Hermann Krisch, Lisa Dörsch (Vorsitzende des Turnvereins), zweiter Bürgermeister Heiko Tröger und Georg Beer (Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes).

Foto zur Meldung: Defibrillator für den FC Vorwärts
Foto: Defi-Übergabe

5. Spieltag LL: FC Vorwärts - 1.FC Herzogenaurach 1:2

(21.08.2021)

Der FC Vorwärts hat das Landesliga-Spitzenspiel gegen den FC Herzogenaurach mit 1:2 (0:1) verloren. Die frühe Führung der Gäste in der 9. Minute durch Ian Heller nach einem langen Einwurf von Eric Stübing glich Anthony Hofweller in der 59. Minute aus. In der 84. Minute gelang den "Pumas" durch Kevin Rockwell der zu diesem Zeitpunkt doch etwas überraschende Siegtreffer. Herzogenaurach hatte in der ersten Halbzeit ein deutliches Chancenplus, hätte durchaus höher führen können. Nach der Pause kippte die Partie. Röslau versäumte es aber, nach dem Ausgleich nachzulegen, sodass der Gästesieg am Ende auch durchaus verdient war.

 

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5. Spieltag KK: FC Vorwärts II - TSV Arzberg-Röthenbach 0:5

(21.08.2021)

Am Samstag musste die zweite Mannschaft gegen den TSV Arzberg-Röthenbach die erste Heimniederlage hinnehmen. Nach 90 Minuten stand auf der Anzeigentafel ein 0:5 (0:3).

 

FC Vorwärts II: Kießling - K. Himsel, Albrecht, Schmeisl, B. Grimm - D. Himsel, Stark, Hoffmann, Erol - Bauriedel, C. Grimm

Eingewechselt: Almokhlef (12. Min.), Bötzl (27.), Seidel (45.), J. Hofweller (56.)

Tore: 0:1 Hoheisel (25. Min.), 0:2 Zucker (27.), 0:3 Burger (34.), 0:4 Hoheisel (51.), 0:5 Koffmane (88.)

Zuschauer: 80

 

Die Röslauer kamen zunächst besser in die Partie, standen hinten gut und bei langen Bällen der Gäste schnappte die Abseitsfalle mehrmals zu. Nach einer Ecke setzte Bauriedel einen Kopfball knapp über den Querbalken. Danach kamen die Röthenbacher besser ins Spiel und spielten sich nach und nach gefährlicher vor's Tor, was in der 25. und 27. Minute mit einem Doppelschlag und einer 0:2-Führung belohnt wurde. Die Vorwärts-Reserve zeigte sich etwas geschockt und war bemüht die Gegentreffer wegzustecken. Doch kaum hatte man sich wieder sortiert legten die Gäste nach einem erneuten Ballverlust in der Vorwärtsbewegung ihren dritten Treffer nach (34. Min.). Nach der Halbzeit steckten die Röslauer nicht auf, waren um einen Anschluss bemüht, kassierten aber in der 51. Minute nach einer schnellen Kombination der Arzberger das 0:4. Damit war die Partie gelaufen, dennoch brachte man das Spiel ordentlich zu Ende versuchte sich weiterhin zumindest am Ehrentreffer, der jedoch ausblieb. In zwei Situationen kam der letzte Ball nicht an, einmal setzte Schmeisl das Spielgerät über das Tor. Kurz vor Schlusspfiff von Schiedsrichter Rauh, der die Partie jederzeit souverän führte, musste Torwart Kießling, der einige starke Paraden zeigte, ein fünftes Mal hinter sich greifen. Die Niederlage geht in Anbetracht der Ungenauigkeiten im Offensivspiel und gewissen individuellen Fehlern in Ordnung, fällt in Anbetracht der tapfer kämpfenden Mannschaftsleistung aber etwas zu hoch aus.

4. Spieltag KK: BSC Furthammer - FC Vorwärts II 6:2

(14.08.2021)

Ersatzgeschwächt muss unsere zweite Mannschaft nach drei Siegen zum Auftakt die erste Saisonniederlage hinnehmen. Am Ende steht in Furthammer eine verdiente 2:6 (0:3)-Niederlage.

 

Röslau II: C. Grimm - Rogler, Tröger, Schmeisl, B. Grimm - Himsel, Beck, Stark, Almokhlef - Bauriedel, Kubinec

Eingewechselt: B. Yilmaz (46.), Martin (46.), Bötzl (71.)

Schiedsrichter: Udo Fritzsch (1.FC Trogen)

Zuschauer: 60

Tore: 1:0 C. Bafra (3. Min.), 2:0 S. Yilmaz (40.), 3:0 C. Bafra (42.), 4:0 S. Yilmaz (57.), 4:1 Himsel (70.), 5:1 Krasser (72.), 6:1 Sözen (79.), 6:2 Kubinec (89.)

 

Bereits nach drei Minuten musste Christoph Grimm erstmals hinter sich greifen, Can Bafra traf für die Hausherren. In der Folge war Furthammer spielbestimmend - die Röslauer konnten sich selten richtig befreien - und kam zu weiteren sehr guten Torchancen, die Grimm zum Teil mit Glanzparaden vereitelte und seine Mannschaft damit noch im Spiel hielt. Mitte der ersten Halbzeit kam auch die Zweite durch einen Distanzschuss von Kubinec und einem Freistoß von Stark zu eigenen Chancen, gefährlich wurde es dabei aber nicht. Defensiv hatten sich die Röslauer nun ebenfalls gefangen, so musste ein Freistoß in den Winkel von S. Yilmaz das 2:0 bringen (40. Min.). Zwei Minuten später verloren die Röslauer in den Vorwärtsbewegung den Ball, Bafra vollendete die schnelle Umschaltaktion zum 3:0.

Nach der Pause ein ähnliches Bild: die Gastgeber erspielten sich weiter Chance um Chance, scheiterten aber entweder an Mauritz Beck, der für Grimm verletzungsbedingt ins Spiel kam und seine Sache ähnlich gut machte, oder vergaben zum Teil kläglich. Nach dem 4:0, wieder traf S. Yilmaz (57. Min.), ließ Furthammer die Begegnung etwas ruhiger angehen. Himsel konnte eine Unachtsamkeit zum 1:4 aus Röslauer Sicht nutzen (70. Min.). Doch schon im direkten Gegenzug stellte Krasser den Vier-Tore-Abstand wieder her. Die sehr faire geführte Partie ging nun ihren Lauf, Sözen erhöhte in der 79. Minute zum 6:1, Kubinec trug sich mit den 6:2 (89. Min.) noch in die Torschützenliste ein. Zuvor setzte B. Yilmaz noch einen Kopfball an den Pfosten.

"Trotz der recht deutlichen Niederlage bin ich zufrieden mit dem Auftreten meiner ersatzgeschwächten Mannschaft. Wir haben das Spiel sehr diszipliniert über die Bühne gebracht und stehen mit unseren 9 Punkten absolut im Soll. Jetzt heißt es Mund abputzen und weitermachen.", so das Fazit von Trainer Christoph Grimm.

4. Spieltag LL: Kickers Selb - FC Vorwärts 0:1

(13.08.2021)

ERSTE MIT EMOTIONALEM DERBYSIEG

 

Großer Jubel bei den zahlreich angereisten Röslauer Fans am Freitagabend in Selb: mit 1:0 gewinnt die erste Mannschaft das Derby bei den Kickers und ist wieder Tabellenführer. Das goldene Tor erzielte Kevin Krassa in der 33. Minute.

 

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Foto zur Meldung: 4. Spieltag LL: Kickers Selb - FC Vorwärts 0:1
Foto: Bild: Michel Ott

3. Spieltag KK: FC Vorwärts II - SV Leutendorf 5:3

(07.08.2021)

Die zweite Mannschaft des FC Vorwärts bleibt auch im dritten Spiel in der Kreisklasse Fichtelgebirge punktverlustfrei, am Ende steht ein verdienter, aber zum Schluss hart erarbeiteter 5:3 Erfolg gegen den Aufsteiger SV Leutendorf.

 

Röslau II: Kießling – Almokhlef (67. Y. Deniz), Tröger, A. Budan, B. Grimm - Erol, Lima (90. Martin), C. Grimm (26. Beck), Schmeisl – Kubinec, Hofweller

Schiedsrichter: Bernd Renner (FC Eintracht Münchberg)

Zuschauer: 50

Tore: 1:0 Hofweller (22. Min.), 2:0 Kubinec (26.), 3:0 Hofweller (41.), 3:1 Hirsch (59./FE), 3:2 Hummer (75.), 3:3 S. Schich (81.), 4:3 Kubinec (87.), 5:3 Hofweller (90.+2)

 

Von Verletzungen geplagt lief die Zweite mit Unterstützung von Reservisten der Ersten sowie aushelfenden Akteuren der Alten Herren auf. Die veränderte Mannschaft fand gut ins Spiel und ging durch Hofweller nach Vorarbeit von Lima in Führung (22.Min.). Der Torschütze war auch am 2:0 beteiligt, als er für Kubinec auflegte (26. Min.), ehe es Hofweller wieder selbst war, der per Alleingang auf 3:0 erhöhte (41.Min.). Mit diesem Spielstand ging es in die Pause, das Spiel schien bereits gelaufen. Doch weit gefehlt: es folgte eine zunächst vollkommen umgekehrte zweite Halbzeit. Nach dem Anschlusstreffer zum 3:1 durch Hirsch per Elfmeter (59. Min.) verlor die Elf von Christoph Grimm völlig den Faden und musste nach Treffern von Hummer (77. Min.) und S. Schich (81. Min.) schließlich sogar den Ausgleich hinnehmen. Besonders Hummer war nicht in den Griff zu bekommen, das Spiel drohte komplett zu kippen. Nun waren es aber die Leutendorfer die das Fußballspielen plötzlich einstellten und die Röslauer bekamen wieder Zugriff auf die Partie. Nach einer Ecke von Lima ließ Gästetorwart Hohberger den Ball fallen und Kubinec staubte zum 4:3 ab (87. Min.). Den Schlusspunkt setzte erneut der starke Hofweller nach einer weiteren Vorarbeit von Lima in der Nachspielzeit.

„Natürlich freuen wir uns sehr über die drei Punkte, ich spüre aber vor allem auch eine deutliche Erleichterung die Partie ohne weitere Verletzte überstanden zu haben, nachdem sich vergangene Woche Kompas und Matiaschek am Knie verletzt haben und nun ausfallen. Diesen Sieg widmen wir den beiden!“, so das Fazit von Trainer C. Grimm. Wir wünschen beiden Spielern an dieser Stelle gute Besserung!

Auf Röslauer Seite überzeugten Kubinec, Hofweller, Lima und Tröger mit einer starken Leistung, bei den Gästen gefiel besonders Hummer. Der Schiedsrichter hatte nicht unbedingt seinen besten Tag, beim Stand von 0:0 übersah er ein Foul von Kießling an Hummer und entschied stattdessen auf Stürmerfoul, da Kießling bei der Aktion am Kopf getroffen wurde.

Foto zur Meldung: 3. Spieltag KK: FC Vorwärts II - SV Leutendorf 5:3
Foto: FC Vorwärts II - SV Leutendorf 5:3 | Gute Besserung Milan und Schmettl!

3. Spieltag LL: FC Vorwärts - SV Mitterteich 3:3

(06.08.2021)

PACKENDES LANDESLIGA-DERBY ENDET 3:3

 

In einem packenden Landesliga-Derby hat der FC Vorwärts praktisch in letzter Sekunde eine drohende Niederlage gegen den SV Mitterteich abgewendet. Bis zur 88. Minute führten die Stiftländer 3:1, dann schlug die Vorwärts-Elf in Person von Anthony Hofweller und Kaan Gezer (Foulelfmeter) nochmal zurück.

 

Ausführlicher Bericht: Frankenpost

Viel Spaß bei der Ferienaktion

(05.08.2021)

Natürlich hat sich der FC Vorwärts auch in diesem Jahr an der Ferienaktion der Gemeinde Röslau beteiligt. 20 Kinder kamen am Mittwoch auf die "Hut", um einen interessanten und abwechslungsreichen Nachmittag  zu verbringen. Die beiden Jugendleiter Günter Zimmermann und Janusz Holeksa sowie die beiden E-Jugendtrainer Markus Sieg und Nicole Wächter absolvierten mit den Jungen und Mädchen nicht nur eine richtige Trainingseinheit,  sondern hatten sich auch einige Spiele ausgedacht. Am Ende fand natürlich ein richtiges Fußballspiel statt.

Wer von den Kindern Interesse am Fußball gefunden hat, ist beim FC Vorwärts jederzeit herzlich willkommen. Ansprechpartner und Trainingszeiten sind auf dieser Homepage unter "Jugend" zu finden.

 

Ferienaktion

Foto zur Meldung: Viel Spaß bei der Ferienaktion
Foto: Viel Spaß bei der Ferienaktion

2. Spieltag KK: 1.FC Schönwald - FC Vorwärts II 0:1

(31.07.2021)

ZWEITE BRINGT 1:0 INS ZIEL

 

Röslau II: Y. Deniz - Bötzl, Tröger, Kurdoglu, B. Grimm (70. Almokhlef) - Himsel, Hoffmann (73. H. Budan), Kompas (27. Schmeisl), Erol - Matiaschek (12. Bauriedel), H. Sieg

Schiedsrichter: Udo Fritzsch (1.FC Trogen)

Zuschauer: 75

Tore: 0:1 Erol (67. Min.)

 

Unsere zweite Mannschaft hat am Samstag auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen. Beim 1.FC Schönwald gewannen die Schützlinge von Trainer Christoph Grimm mit 1:0 (0:0).

Wie bereits in der Vorwoche übernahm die Zweite schnell die Spielkontrolle und war in der 1. Halbzeit klar überlegen. Die Röslauer erspielten sich so zahlreiche Torchancen. Diese wurden jedoch zum Teil leichtfertig vergeben. Einmal ließ Holger Sieg den Ball im Netz zappeln, der Treffer wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung allerdings nicht gegeben – eine Fehlentscheidung. Es folgte eine Phase, in der die Zweite durch Undiszipliniertheiten den Gegner ins Spiel kommen ließ, u.a. hätte ein indirekter Freistoß aus elf Metern das Verhalten beinahe bestraft. Zu allem Überfluss mussten Bastian Matiaschek und Milan Kompas bereits früh verletzt ausgewechselt werden. Wir wünschen beiden Spielern gute Besserung!

Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine offene Partie auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten mit dem glücklicheren, aber über die gesamte Spieldauer gesehen verdienten Ende für die Röslauer. In der 67. Minute der entscheidende Spielzug: ein von H. Sieg auf Bauriedel verlängerter Ball von Kurdoglu landete bei Mustafa Erol, der den Ball über die Linie bugsierte. Es folgte eine heiße Schlussphase, in der die Gastgeber auf den Ausgleich drängten. Mit einer geschlossen Mannschaftsleistung wehrten die Röslauer die Angriffe des 1.FC Schönwald ab und konnten sich immer wieder befreien. Torhüter Yunis Deniz hielt mit einigen Glanzparaden und für sich entschiedenen 1vs1-Situationen das 1:0 fest und avancierte so gemeinsam mit dem Torschützen Erol zum Matchwinner.

Foto zur Meldung: 2. Spieltag KK: 1.FC Schönwald - FC Vorwärts II 0:1
Foto: Auswärtssieg in Schönwald

1. Spieltag LL: FC Vorwärts - FSV Erlangen-Bruck 3:1

(26.07.2021)

Ein Auftakt nach Maß

 

Der FC Vorwärts Röslau startet mit einem 3:1-Erfolg gegen den FSV Erlangen-Bruck in die neue Fußball-Landesliga-Saison. Und wieder trifft Neuzugang Dominik Kubinec.

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Knoblauch, Röthlingshöfer (90. Min. Tröger), Hermann, Krassa, Brunner, Benker, Ponader (71. Min. Ponader), Dadder, Gezer, Onarici (57. Kubinec).

FSV Erlangen-Bruck: Iosifidis, Schulzem Özdemir, Zillig, Calle-Restrepo (43. Milovski), Winkelmann, Händel, Fotiadis (69. Lengenfelder), Fiebiger (89. Rzonsa), Slama (89. Bajic), Graine (69. Gnerlich).

Schiedsrichter: Stefan Klerner (DJK Lichenfels)

Zuschauer: 205

Tore: 1:0 Benker (23. Min.), 1:1 Fiebiger (48. Min), 2:1 Gezer (68. Min./Foulelfmeter), 3:1 Kubinec (85. Min.).

 

Röslau - Was war das für ein Wochenende für den tschechischen Neuzugang Dominik Kubinec. Hatte er am Samstag die zweite Mannschaft des FC Vorwärts in der Kreisklasse Fichtelgebirge mit sechs Toren in der ersten Halbzeit zu einem 8:1-Kantersieg gegen den VfB Arzberg II geschossen, traf er am Sonntag bei seinem Landesliga-Debüt gleich nochmal. Mit seinem Kopfballtor nach dem Eckball zum 3:1 (85.) machte er den Deckel darauf und bescherte den Röslauern einen gelungen Start in die neue Landesliga-Saison. Mehr noch: Gegen den FSV Erlangen-Bruck war es im sechsten Aufeinandertreffen überhaupt erst der erste Sieg. Bislang hatte der FC Vorwärts gegen die Mittelfranken meist immer klar das Nachsehen – vor allem auf eigenem Platz.

 

Endlich die schwarze Serie gegen Erlangen zu beenden und gut in die neue Saison starten – darauf hatte sich das neuformierte Röslauer Team schon vor dem Anpfiff entsprechend eingeschworen. Und die Fichtelgebirgler begannen überaus engagiert. Von den Gästen war in der ersten Halbzeit rein gar nichts zu sehen. Torhüter Sebastian Blechschmidt hätte auf der Terrasse Brotzeit machen können. Es war ein Spiel in eine Richtung. Aber wie so oft: Das haushoch überlegene Team nutzte seine Chancen nicht. Die Röslauer hätten schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgen müssen. Matthias Dadder, Julian Ponader und Mustafa Onarici vergaben sogenannte Hundertprozentige. Zur längst fälligen Führung musste ein unhaltbarer 16-Meter-Kracher von Tobias Benker herhalten (23.). „Ich weiß nicht, was mit unserer Mannschaft los war. Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“, ärgerte sich der Brucker Co-Trainer Levent Özdemir. „So eine schwache Leistung ist für mich unerklärlich.“

Özedmir und Cheftrainer Thomas Roka müssen aber in der Halbzeitpause die richtigen Worten gefunden haben. Denn explosionsartig kamen die Gäste aus der Kabine, sodass sich mancher Röslauer Zuschauer scherzhaft gefragt hat: „Was haben die denn in der Halbzeit genommen?“

Und es dauerte genau drei Minuten, bis es im Vorwärts-Kasten einschlug: Der ehemalige Hofer Dennis Fiebiger drosch das Leder aus dem Getümmel heraus trocken unter die Latte.

Bei Röslau war nun der Spielfluss dahin. Erlangen drückte auf die Führung. Doch mit zunehmender Dauer fing sich die Truppe von Andreas Lang, konnte nun plötzlich selbst wieder Akzente setzen. Als Jonas Händel Mitte der zweiten Halbzeit Kaan Gezer im Strafraum klar zu Boden drückte, zeigte der souverän leitenden Schiedsrichter Stefan Klerner sofort auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte legte sich das Leder selbst zurecht und verwandelte sicher. Er krönte damit seine starke Leistung. „Dieser Elfmeter war der endgültige Genickbruch für uns“, befand Özdemir und gratulierte Röslau zu einem verdienten Sieg. Den tütete schließlich Dominik Kubinec in der 85. Minute ein.

 

Trainer Andreas Lang war nach dem Schlusspfiff richtig happy. „Das war heute ein extrem wichtiger Dreier für uns“, freute er sich auch über über das Ende der schwarzen Serie gegen Erlangen. Einen Kritikpunkt fand er doch: Normalerweise hätte das Spiel schon in der ersten Halbzeit entschieden sein müssen. „Da haben wir taktisch richtig gut gespielt, leider aber unsere Großchancen nicht verwertet.“

Und das hat sich nach dem Seitenwechsel sofort gerächt. „Mit der Drangperiode der Gäste sind wir überhaupt nicht zurechtgekommen“, räumte der Vorwärts-Coach ein. Aber: Die Mannschaft habe auch nach dem Ausgleich unbändigen Siegeswillen gezeigt und sich ins Spiel zurückgekämpft. „Jetzt können wir am nächsten Samstag beruhigt nach Stadeln fahren.“

 

Bericht: Bernd Nürnberger, Frankenpost

 

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1. Spieltag KK: FC Vorwärts II - VfB Arzberg II 8:1

(24.07.2021)

ZWEITE MIT GROßARTIGEM AUFTAKTSIEG

 

Röslau II: Beck – Bötzl, Tröger, M. Yilmaz (22. H. Sieg), B. Grimm (35. Almokhlef) – K. Bafra, Kurdoglu, Himsel, Schmeisl (42. Bauriedel) – Kubinec, Hofweller (M. Uysal)

Schiedsrichter: Thomas Fiebig (SV Pechbrunn)

Zuschauer: 36

Tore: 1:0/2:0/3:0/5:0/6:0/7:0 Kubinec (9./12./15./28./44./45.+1 FE), 4:0/8:0 Himsel (24./85.), 8:1 Salerno (89. Min.)

 

Mit 8:1 (7:0) hat unsere zweite Mannschaft ihren Ligaauftakt gegen den VfB Arzberg II gewonnen. Nach einer furiosen 1. Halbzeit führte die Vorwärts-Elf bereits mit 7:0. Trainer Christoph Grimm zeigte sich hochzufrieden: „Meine Jungs haben den Matchplan perfekt umgesetzt. Unser Ziel war es früh in Führung zu gehen und das Spiel bis zur Halbzeit in eine eindeutige Richtung zu lenken und nach Möglichkeit schon zu entscheiden.“. Nach neun Minuten eröffnete der neue tschechische Stürmer Dominik Kubinec den Torreigen und legte zwei weitere Treffer zu einem lupenreinen Hattrick nach (12. und 15. Min.). Der Offensivdrang der Zweiten, die von einigen Akteuren der ersten Mannschaft die noch Spielpraxis benötigen unterstützt wurde, war nicht aufzuhalten. Nachdem sich Kapitän Dennis Himsel in die Torschützenliste eingetragen hatte (24. Min.) ging der Sahnetag des Dominik Kubinec weiter. Mit seinen Treffern vier, fünf und sechs (28./44./45.+1 Min. – Elfmeter) gelang ihm ein weiterer Dreierpack zum 7:0-Halbzeitstand. Nach wiederholtem Foulspiel, das zum genannten Elfmeter führte, mussten die Gäste, die kämpferisch fair aber durchaus hart zu Werke gingen, den zweiten Durchgang in Unterzahl bestreiten. Die Vorwärts-Elf ging nach einigen Verletzungen, die das Endergebnis leider etwas trüben, fortan in den Verwaltungsmodus über. Ein schneller Spielzug fand aber noch sein Ziel, Himsel vollstreckte in der 85. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 8:0, ehe den Arzbergern, die sich nicht aufgaben, zumindest noch der verdiente Ehrentreffer gelang (89. Min.).

Testspiel: FC Vorwärts - SpVgg Bayreuth II 6:0

(17.07.2021)

GENERALPROBE GELUNGEN

 

In Torlaune zeigte sich unsere erste Mannschaft im letzten Testspiel vor der am 25. Juli beginnenden Landesliga-Saison. Gegen den ambitionierten Bezirksligisten SpVgg Bayreuth II feierte das Team von Andreas Lang vor knapp 100 Zuschauern einen souveränen 6:0-Sieg. Das klare Ergebnis täuscht ein wenig über den Spielverlauf hinweg, denn auch die Gäste hatten mehrere gute Chancen, vergaben zum Teil aber kläglich.

Dennoch: Der Röslauer Auftritt macht Mut für das erste Saisonspiel am Sonntag, 25. Juli, 14 Uhr, gegen den FSV Erlangen-Bruck. Die Mannschaft sprühte über weite Strecken nur so vor Spielfreude.

 

Tore: 1:0 Benker (24.), 2:0 Brunner (30.), 3:0 Benker (32.), 4:0 Dadder (55.), 5:0 Gezer (87.), 6:0 Dadder (88.)

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt, Knoblauch (60. Bötzl), Hermann, Röthlingshofer (46. Grießhammer), Brunner (60. Lima), Benker, Ponader, Dadder, Gezer, Onarici (46. Hofweller)

Testspiel: FC Vorwärts II - SpVgg Weißenstadt II 3:0

(12.07.2021)

Die zweite Mannschaft des FC Vorwärts hat ihr erstes Testspiel am Sonntag mit 3:0 (2:0) gegen die SpVgg Weißenstadt II gewonnen.
Bereits früh im Spiel ging das Team von Trainer Christoph Grimm durch einen Schuss von Milan Kompas aus der Distanz (6. Minute) in Führung. Vor knapp 70 Zuschauern, die dem Regen trotzten, übernahm die Zweite die Kontrolle über das Spiel und zeigte durchaus gute Ansätze. Mit einem Kopfball (20. Minute) erhöhte Mahsun Deniz auf 2:0. Dies war auch der Halbzeitstand, nachdem Zißler den Anschluss für die Gäste nur knapp verfehlte.
In Durchgang zwei schaffte es die Zweite nicht mehr die Kontrolle wie in Hälfte eins zu übernehmen und agierte insgesamt zu zaghaft. "Da ist noch Luft nach oben", so C. Grimm. Weißenstadt hatte folglich mehr Ballbesitz, konnte aber kein Kapital daraus schlagen, stattdessen erzielte Patrick Hoffmann per Direktabnahme (70. Minute) den 3:0-Endstand.
Einziger Wermutstropfen: Deniz musste verletzt ausgewechselt werden.

 

Kommenden Sonntag, empfängt die Zweite um 14 Uhr den ASV Wunsiedel II zu einem weiteren Test auf der Hut.

Neuzugang für die Zweite - Christoph Grimm neuer Trainer

(05.07.2021)

Auch unsere zweite Mannschaft kann einen Neuzugang vermelden: in Zukunft wird der 23-jährige Lars Hellmuth nach einer längeren fußballerischen Pause seine Fußballschuhe in der Kreisklasse schnüren.
Hellmuth sammelte bislang beim ASV Marktschorgast und kurzzeitig auch bei der SpVgg Bayreuth seine Erfahrung, bis ihn eine Verletzung stoppte. Jetzt hat er „einfach wieder Bock zu Kicken“, so Hellmuth, der seit Anfang des Jahres in Röslau wohnt und bereits drei Mal mit der „Zweiten“ trainiert hat.
Im Bild: Lars Hellmuth nach einer schweißtreibenden Trainingseinheit mit Christoph Grimm, der das Traineramt für die kommende Saison vom bisherigen Coach Alexander Seidel übernommen hat.

Foto zur Meldung: Neuzugang für die Zweite - Christoph Grimm neuer Trainer
Foto: Trainer Christoph Grimm mit Neuzugang Lars Hellmuth

Grünes Licht für weitere Investitionen

(04.07.2021)

Röslau – Das hat es beim FC Vorwärts Röslau noch nicht gegeben: Eine Jahreshauptversammlung zur Frühschoppenzeit und noch dazu im Freien. Immerhin waren 60 Mitglieder, darunter zweiter Bürgermeister Heiko Tröger, der Einladung gefolgt und stellten wichtige Weichen für die Zukunft.

Vorsitzender Bernd Nürnberger und sein Stellvertreter Reinhold Zeitler erläuterten nochmals die Pläne für die Sanierung und Erweiterung der Umkleidekabinen, Duschen und der Heizungsanlage. Das gesamte Projekt sei mit 125.000 Euro veranschlagt, wobei der Verein mit einer Gesamtförderung von rund 70 bis 75 Prozent rechnet. „Wenn wir es jetzt nicht machen, wann dann?“, fragte Nürnberger und verwies ebenso wie Ehrenmitglied Rainer Denndörfer auf die Niedrigzinsphase und die hohe Förderung des Freistaates. Einstimmig billigten die Mitglieder das Projekt und die dazu erforderliche Kreditaufnahme. In den vergangenen beiden Jahren hatte der FC Vorwärts laut Nürnberger bereits mit hohen Zuschüssen seine Flutlichtanlage auf LED umgerüstet und die Umzäunung erneut. Gesamtkosten: knapp 90.000 Euro.

Dass im Jahr 2020 die Einnahmen aus dem Wirtschaftsbetrieb nahezu komplett weggebrochen sind, darauf verwies Kassier Siegfried Kießling in seinem Bericht. Umso erfreulicher sei, dass die Sponsoren alle weitgehend bei der Stange geblieben seien, ergänzte Nürnberger und dankte hier vor allem dem Hauptsponsor des Vereins, der Firma BD|Sensors.

Seit 60 Jahren gehören Helmut Ryschawy und Arthur Hager dem FC Vorwärts an. Beide wurden aufgrund ihrer Verdienste und langjährigen Treue zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ausgezeichnet wurden ebenfalls: Dieter Wunderlich und Rainer Anger (beide für 50 Jahre Mitgliedschaft), Dr. Franz Herschmann (40 Jahre) sowie Carina Nürnberger, Franziska Rauhut, Patrick Ogrissek, Tobias Maier, Sebastian und Andreas Knoblauch, Christoph Grimm, Tobias Sieg, Ludwig Schaumberger, Horst Loose und Steffen Eichinger (alle 25 Jahre).

Verabschiedet wurden die Spieler Jaroslav Smrha, Fabian Sturm, Jakob Schmidt und Andre Söllner, die nach vielen Jahren nun den Verein verlassen haben, ebenso wie der bisherige Coach der zweiten Mannschaft, Alexander Seidel, der jetzt Trainer bei der SpVgg Weißenstadt ist. Ein Geschenk gab es auch für den langjährigen Kapitän der zweiten Mannschaft, Holger Sieg, der sich in die Altherren-Abteilung verabschiedet hat. 

Neu in den Vorstand wurde Joachim Stegner gewählt, der künftig als Teammanager fungieren wird. Spielleiter der Landesliga-Mannschaft bleibt Markus Sieg. Personelle Veränderungen gibt es an der Spitze der zweiten Mannschaft: Neuer Coach ist Christoph Grimm, neuer Spielleiter Benedikt Grimm. Die Jugendabteilung führen nach wie vor Günter Zimmermann und Janusz Holeksa.

Neuzugänge: Mittelstürmer Dominik Kubinec kommt von Hvezda Cheb, Metin Yilmaz kehrt aus Furthammer zurück

(04.07.2021)

Der FC Vorwärts Röslau hat auf dem Transfermarkt nochmals zugeschlagen und ist dabei auf der Suche nach einem Stürmer fündig geworden.

Vom tschechischen Viertligisten FK Hvezda Cheb (Eger) kommt der 23-jährige Dominik Kubinec nach Röslau.

In der  Saison 2017/18 hatte der gut deutsch sprechende Kubinec für den FC Trogen in der Bezirksliga gekickt, kehrte dann aber wieder nach Tschechien zurück. „Ich habe Dominik schon länger im Blick, er ist ein typischer Mittelstürmer, der weiß wo das Tor steht“, freut sich Trainer Andreas Lang über den Neuzugang, der in Asch wohnt. Kubicek habe ihn vor allem auch im Probetraining überzeugt. Die Röslauer hoffen nun, dass bis zum Saisonbeginn am Sonntag, 25. Juli, gegen den FSV Erlangen-Bruck die Pass-Formalitäten mit dem tschechischen Verband erledigt sind.

Bereits in der vergangenen Woche hat der FC Vorwärts ein Eigengewächs zurückgeholt: Metin Yilmaz, der zuletzt beim BSC Furthammer in der Kreisklasse spielte. „Wenn er voll mitzieht, traue ich ihm den Sprung in die Landesliga-Elf zu“, sagte Lang über den 25-Jährigen, der für ihn ein Kandidat für die Innenverteidigung ist.

Im Bild Dominik Kubinec mit Spielleiter Markus Sieg (links) und dem neuen Teammanager Joachim Stegner (rechts). 

Foto zur Meldung: Neuzugänge: Mittelstürmer Dominik Kubinec kommt von Hvezda Cheb, Metin Yilmaz kehrt aus Furthammer zurück
Foto: Neuzugang Dominik Kubinec mit Spielleiter Markus Sieg und Teammanager Joachim Stegner

Testspiel: 1.FC Schlicht - FC Vorwärts Röslau 2:2

(04.07.2021)

ENTTÄUSCHENDES 2:2-REMIS

 

Da ist noch viel Luft nach oben: Mit einem alles in allem enttäuschenden 2:2 (1:1) beim ambitionierten Bezirksligisten FC Schlicht (gehört zur Stadt Vilseck) ist der FC Vorwärts aus der Oberpfalz zurückgekehrt. Das Team von Trainer Andreas Lang ging früh durch Daniel Grießhammer in Führung (7.), versäumte es aber, aus seiner Überlegenheit Kapital zu schlagen. Durch einen Patzer von Torhüter Sebastian Blechschmidt gelang den Gastgebern, die eine Reihe erfahrener Spieler wie den ehemaligen Mitterteicher Stefan Meisel in ihren Reihen haben, der Ausgleich (33.). Bei Blechschmidt merkte man, dass es sein erstes Spiel seit Oktober 2020 war und dass erst in dieser Woche ins Training eingestiegen ist. Auch den zweiten Treffer der Gastgeber muss er auf seine Kappe nehmen (70.). Zuvor hatte die Vorwärtself mehrere hochkarätige Chancen liegengelassen. Etwa zehn Minuten vor Schluss gelang Kaan Gezer der Ausgleich durch einen indirekten  Freistoß aus 9 Metern. Erwähnenswert wäre noch die gelb-rote Karte für Mustafa Onarici durch eine Disziplinlosigkeit (82.). Bis auf den angeschlagenen Sebastian Hermann setzte Lang 19 Spieler des aktuellen Kaders ein, der sich nochmals vergrößern wird: Metin Yilmaz, bislang BC Furthammer, ist bereits unter der Woche zu seinem Heimatverein zurückgekehrt und wird am Montag ins Training einsteigen. Auch auf der Suche nach einem Mittelstürmer ist der FC Vorwärts fündig geworden. Die Bekanntgabe erfolgt im Laufe des Sonntags.

Foto zur Meldung: Testspiel: 1.FC Schlicht - FC Vorwärts Röslau 2:2
Foto: FC Schlicht - FC Vorwärts 2:2

Spielplan Kreisklasse Fichtelgebirge

(03.07.2021)

Unsere zweite Mannschaft bestreitet ihr erstes Kreisklassen-Punktspiel am Sonntag, den 25. Juli zuhause gegen den VfB Arzberg II. Das erste Auswärtsspiel steigt eine Woche später beim 1.FC Schönwald. Zum ersten Derby geht es am 10. Spieltag nach Marktleuthen, ehe am 3. Oktober der TSV Thiersheim II auf der Hut gastiert. Die Hinrunde endet mit einem Heimspiel gegen den TSV Brand. Anschließend folgen vor der Winterpause noch drei Rückrundenspieltage. Am 20. März 2022 soll mit einem Heimspiel gegen den BSC Furthammer der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Der letzte Spieltag findet am Samstag, 21. Mai 2022 in Brand statt.

 

Die Spiele im Überblick

01/14 - VfB Arzberg II (H/A)

02/15 - 1.FC Schönwald (A/H)

03/16 - SV Leutendorf (H/A)

04/17 - BSC Furthammer (A/H)

05/18 - TSV Arzberg-Röthenbach (H/A)

06/19 - SG1/ATG Tröstau|1.FC Nagel (A/H)

07/20 - Kickers Selb II (H/A)

08/21 - ATV Höchstädt (A/H)

09/22 - SG Marktredwitz (H/A)

10/23 - FC Marktleuthen (A/H)

11/24 - TSV Thiersheim II (H/A)

12/25 - TV Selb-Plößberg (A/H)

13/26 - TSV Brand (H/A)

 

[Spieltag - Gegner (Hin/Rück)]

Neuzugänge: Jugend auf dem Vormarsch

(30.06.2021)

Zum Kader unserer Landesligamannschaft gehören auch die beiden bisherigen A-Juniorenspieler Daniel Grießhammer und Tim Tröger. Beide haben bereits Einsatzzeiten in den Testspielen gegen die SpVgg Bayern Hof und den SV 05 Froschbachtal bekommen und werden sicher ihren Weg gehen. Grießhammer ist für die Offensive vorgesehen, Tröger für die Defensive. Unser Bild zeigt die beiden Youngster mit Spielleiter Markus Sieg.

Die zweite Mannschaft in der Kreisklasse wird Jonas Schmeisl verstärken. Unser Bild zeigt ihn mit dem neuen Coach der Zweiten, Christoph Grimm.

Ebenfalls aus der A-Jugend unserer JFG Oberes Egertal kommen Lukas Bauer und Patrick Hoffmann.

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Foto: Neuzugänge: Jugend auf dem Vormarsch

Testspiel: SV Froschbachtal - FC Vorwärts 0:3

(26.06.2021)

Der FC Vorwärts hat beim Kreisligisten SV 05 Froschbachtal durch zwei Tore von Neuzugang Mustafa Onarici und einem Treffer von Anthony Hofweller mit 3:0 (2:0) gewonnen.

Die Vorwärtself spielte mit: Beck, Tröger, Röthlingshofer, Hermann, Knoblauch, Kudoglu, K. Gezer, Ponader, Lima, Onarici, Hofweller

eingewechselt: Brunner, Grießhammer, Bötzl, Bafra.

Einteilung Kreisklasse Fichtelgebirge

(21.06.2021)

Die Kreisklasse Fichtelgebirge geht in der Saison 2021/22 mit insgesamt 14 Mannschaften an den Start. Neben der 2. Mannschaft des FC Vorwärts duellieren sich im altbekannten Modus, also Jeder gegen Jeden mit Hin- und Rückrunde, folgende Teams: SG Marktredwitz, SV Leutendorf, FC Schönwald, VfB Arzberg II, TSV Thiersheim II, TSV Arzberg/Röthenbach, SG1/FC Nagel I-ATG Tröstau I, Kickers Selb II, FC Marktleuthen, BSC Furthammer, TV Selb-Plößberg, TSV Brand, A.TV Höchstädt

Saisonstart ist der 24./25. Juli 2021.

Testspiel: SpVgg Bayern Hof - FC Vorwärts Röslau 5:1

(19.06.2021)

Mit 1:5 (0:4) hat der FC Vorwärts bei der SpVgg Bayern Hof im Stadion „Grüne Au“ vor gut 100 Zuschauern den Kürzeren gezogen. Es war das erste Spiel beider Mannschaften nach einer Zwangspause von acht Monaten. Das Ergebnis täuscht allerdings ein wenig über den Spielverlauf hinweg, denn die Vorwärtself hielt sehr gut mit, war über weite Strecken sogar ein ebenbürtiger Gegner. Der Unterschied: Während Hof seine Chancen in der ersten Halbzeit durch die beiden Torjäger Kyndl und Knoll konsequent nutze, vergab auf Röslauer Seite Matthias Dadder zwei Großchancen vor und eine nach der Pause. Ein weiteres Manko: Der Versuch, mit einer Dreierkette zu spielen, ging in der ersten Halbzeit komplett in die Hose. Da fehlte noch die nötige Abstimmung, der Bayernligist nutzte dies konsequent aus. Aber: Aller Anfang ist schwer, viele gute Ansätze waren schon zu erkennen. In der Halbzeit stellte Trainer Andreas Lang wieder auf die bewährte Viererkette um, und schon lief es deutlich besser: Kevin Krassa und Sebastian Knoblauch auf den Außenverteidiger-Positionen, Lorenz Röthlingshofer und Sebastian Hermann in der Innenverteidigung. Den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:4 erzielte Kaan Gezer (68. Min.), der studienbedingt erst in der kommenden Woche ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Kurz vor dem Spiel musste Patrick Lima wegen leichter Leistenprobleme passen.

In bester Landesligaform präsentierten sich bereits die Supporters Riasla, die ihre Mannschaft 90 Minuten lautstark anfeuerten.

 

Röslau spielte mit: Kießling, Knoblauch, Hermann, Röthlingshofer, Krassa, Brunner, Benker, Grießhammer, Ponader, Deniz, Dadder

eingewechselt: K. Gezer, Hofweller, Bötzl, Kurdoglu, B. Gezer, Tröger, Bafra.

Es fehlten: Blechschmidt, Onarici (beide Urlaub) und Lima (Vorsichtsmaßnahme).

Der Landesliga-Spielplan steht

(18.06.2021)

Der FC Vorwärts bestreitet in der zweigeteilten Landesliga sein erstes Punktspiel am Samstag, 24. Juli, daheim gegen den FSV Erlangen-Bruck. Eine Woche später geht es zum FSV Stadeln. Derby-Time heißt es in den beiden ersten August-Wochen. Am Freitag, 6. August, gastiert der SV Mitterteich im BD-Sensors-Sportpark "Auf der Hut", am Freitag, 13. August, ist die Mannschaft von Trainer Andreas Lang zu Gast bei Kickers Selb. Gegen den FC Eintracht Münchberg geht es am Samstag, 11. September in Röslau. Die Vorrunde mit Hin- und Rückspiel (insgesamt 18 Partien) ist am 20. November beendet.

 

Die Spiele im Überblick

01/10 - FSV Erlangen-Bruck (H/A)

02/11 - FSV Stadeln (A/H)

03/12 - SV Mitterteich (H/A)

04/13 - Kickers Selb (A/H)

05/14 - 1.FC Herzogenaurach (H/A)

06/15 - SpVgg Jahn Forchheim (A/H)

07/16 - ASV Vach (A/H)

08/17 - FC Eintracht Münchberg (H/A)

09/18 - TSV Neudrossenfeld (A/H)

 

[Spieltag - Gegner (Hin/Rück)]

Neuzugang: Burhan Gezer sechster Sommertransfer

(12.06.2021)

Wir begrüßen als sechsten Sommer-Neuzugang Burhan Gezer. Der 20-jährige Defensivmann kommt von der SpVgg Bayern Hof auf die Hut.

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Foto: Neuzugang: Burhan Gezer sechster Sommertransfer

Landesliga-Einteilung steht

(31.05.2021)

Die Landesliga Nordost wird in der kommenden Saison 19 Vereine umfassen:

SC 04 Schwabach, TSV Buch Nürnberg, FSV Stadeln, SpVgg Jahn Forchheim, TSV Kornburg, FSV Erlangen-Bruck, ASV Vach, SG Quelle Fürth, SV Schwaig b. Nbg., SC Großschwarzenlohe, 1. FC Herzogenaurach, BSC Woffenbach, Türkspor/Cagrispor Nürnberg, TSV Neudrossenfeld, Kickers Selb, SV Mitterteich, FC Vorwärts Röslau, FC Eintracht Münchberg, TSV 1860 Weißenburg.

Ob nach dem alten Modus gespielt wird oder alternative Modelle zum Tragen kommen, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

Saisonbeginn ist voraussichtlich am 17. oder 24. Juli.

Neuzugänge: Drei auf einen Streich

(29.05.2021)

Erfahrung und jugendlicher Elan: Der FC Vorwärts hat am Wochenende auf dem Transfermarkt gleich drei Mal zugeschlagen.

 

Vom TSV Thiersheim kehrt Außenstürmer Patrick Lima auf die Hut zurück. Vor seinem Wechsel im Dezember 2018 zur DJK Ebnath war der 31-Jährige ein fester Bestandteil der Landesliga-Mannschaft. Dort will er auch wieder hin. 2019 schloss sich Lima dann dem TSV Thiersheim an. Ab jetzt stürmt er wieder für den FC Vorwärts.

Der noch 19-Jährige Mustafa Onarici kommt von der SpVgg Bayern Hof. Bei den Gelb-Schwarzen spielte er unter anderem in der A-Jugend-Bayernliga und gehörte in der zurückliegenden Saison zum Kader der ersten Mannschaft. Der gebürtige Kulmbacher, der in Marktleugast wohnt, ist ein technisch sehr versierter Spieler mit einem starken linken Fuß. Er ist vielseitig einsetzbar.

Von der SpVgg Bayreuth II kommt Johannes Bötzl. Der Tröstauer, der aus der JFG Luisenburg hervorgeht, wechselte im Sommer 2019 vom ATG Tröstau zu den Altstädtern. Er gilt als großes Talent und will wie sein Kumpel Julian Ponader den Sprung in die Landesliga-Mannschaft schaffen.

Alle drei Spieler haben eines gemeinsam: Sie sind Linksfüßler. Lima und Onarici sind für die Offensive vorgesehen, Bötzl ist ein Defensivmann, der in Bayreuth auch in der Innenverteidigung gespielt hat.

 

Herzlich willkommen Patrick Lima, Mustafa Onarici und Johannes Bötzl beim FC Vorwärts!

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Foto: Neuzugänge: Drei auf einen Streich

Neuzugang: Kevin Krassa jetzt ein Röslauer

(23.05.2021)

Der FC Vorwärts Röslau kann einen weiteren Neuzugang vermelden: Vom Landesliga-Konkurrenten SV Mitterteich kommt Kevin Krassa auf die Hut.

Der 26-jährige Wunsiedler, der jetzt in Weißenstadt wohnt, spielt seit 2017 für die Stiftländer. Krassa, der einen starken linken Fuß hat, ist im Defensivverbund vielseitig einsetzbar. Er wird künftig das Trikot mit der Nummer 4 tragen. Diese Rückennummer gehörte bislang unserem Kapitän Jaroslav Smrha, der jetzt im Sommer nach einer neunjährigen erfolgreichen Zeit den FC Vorwärts verlassen wird.

Herzlich willkommen, Kevin, auf der Hut!

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Foto: Neuzugang Kevin Krassa mit Spielleiter Markus Sieg

Ein schöner Aufgalopp zu Pfingsten

(23.05.2021)

Sich nach fast sieben Monaten wieder auf dem Platz zu treffen – ein tolles Gefühl für die Landesliga-Fußballer des FC Vorwärts.

Zwar hat die Vorbereitung auf die neue Saison 2021/22 noch gar nicht begonnen, doch am Vormittag des Pfingstsonntags trafen sich schon einmal 22 Spieler zu einer freiwilligen Trainingseinheit. Und alle waren richtig heiß darauf, nach einer so langen Zeit wieder einmal gegen den Ball zu treten.

Auch Jaroslav Smrha und Daniel Kahrig, die den Verein jetzt verlassen, waren noch einmal mit auf die „Hut“ gekommen.

Besonders begrüßte Trainer Andreas Lang  die Neuzugänge Julius Brunner, Lorenz Röthlingshöfer und Kevin Krassa.

Bevor die offizielle Vorbereitung Anfang Juni beginnt, haben die Spieler ein individuelles Laufprogramm zu absolvieren. Problem: Niemand weiß momentan genau, wann die neue Saison starten soll. Es ist wohl davon auszugehen, dass es Ende Juli/Anfang August wieder losgeht.

Foto zur Meldung: Ein schöner Aufgalopp zu Pfingsten
Foto: Ein schöner Aufgalopp zu Pfingsten

Erster Neuzugang für die Saison 21/22: Lorenz Röthlingshöfer

(01.04.2021)

Lorenz Röthlingshöfer wird ab der kommenden Saison das Trikot des FC Vorwärts Röslau tragen. Der 26-jährige Bayreuther, übrigens ein guter Freund unseres ehemaligen Kapitäns Markus Walther, ist ein Eigengewächs des FSV Bayreuth. Für die Wagnerstädter kickte er viele Jahre in der Bezirks- und Landesliga. Im Sommer 2018 wechselte er zur SpVgg Selbitz.

Röthlingshöfer ist ein absoluter Wunschspieler von Trainer Andreas Lang. „Lorenz ist robust, zweikampfstark und hat einen überragenden linken Fuß“, schwärmt Lang. Der 26-Jährige ist defensiv variabel einsetzbar und kann von hinten heraus das Spiel lenken. Dass Röthlingshöfers Weg jetzt von Selbitz nach Röslau führt, hat vor allem mit einer beruflichen Veränderung zu tun. Er arbeitet seit diesem Jahr in Hohenberg/Eger. Und da liegt Röslau praktisch auf dem Weg zwischen Bayreuth und Arbeitsplatz.

Unser Bild zeigt Lorenz Röthlingshöfer (rechts) mit Spielleiter Markus Sieg nach der Vertragsunterzeichnung.

Foto zur Meldung: Erster Neuzugang für die Saison 21/22: Lorenz Röthlingshöfer
Foto: Erster Neuzugang für die Saison 21/22: Lorenz Röthlingshöfer

Weitere feste Zusagen

(22.02.2021)

Der Kader unserer ersten Mannschaft für die Saison 2021/22 nimmt allmählich Gestalt an.

Nachdem schon vor einigen Wochen die beiden Kapitäne Tobias Benker und Sebastian Blechschmidt als erste verlängert haben, liegen mittlerweile eine ganze Reihe weiterer fester Zusagen vor, die wir heute gebündelt präsentieren.

So werden auch in der neuen Saison Sebastian Hermann, Julian Ponader, Kaan Gezer, Anthony Hofweller, Matthias Dadder, Mahsun Deniz, Sebastian Knoblauch, Julius Brunner, Denis Buchmann, Berkan Kurdoglu, Kaan Bafra und die beiden Keeper Adrian Kießling und Mauritz Beck das blau-weiße Trikot tragen.

Von den A-Junioren stoßen Daniel Grießhammer und Tim Tröger zum Kader der ersten Mannschaft.

 

Weitere Gespräche laufen. Bei dem einen oder anderen Akteur hängt die Zusage auch noch von der beruflichen Zukunft ab.

Die ersten Weichen sind gestellt

(05.02.2021)

Noch haben wir in der unterbrochenen Landesliga-Saison neun Spiele zu absolvieren, doch natürlich sind wir eifrig dabei, die Weichen für die Saison 2021/22 zu stellen.

So werden die Kapitäne zwei und drei, Tobias Benker und Sebastian Blechschmidt, auch zukünftig das Vorwärts-Trikot tragen und damit weiter eine wichtige Rolle in Verein und Mannschaft übernehmen.

 

Torhüter Sebastian Blechschmidt, als 17-Jähriger im Juli 2011 von der SpVgg Bayern Hof auf die Hut gekommen, geht im Sommer bereits in seine elfte Saison. Mittelfeldmann Tobias Benker kam ein Jahr später von der JFG Luisenburg. „Wir freuen uns außerordentlich, dass uns die beiden Stützen erhalten bleiben“, spricht Trainer Andreas Lang von einem wichtigen Fingerzeig. „Für uns gab es da nicht viel zum Überlegen, wir fühlen uns beim FC Vorwärts mit seinem familiären Umfeld sehr wohl“, sagen Blechschmidt und Benker übereinstimmend und sprechen von einem Signal an die ganze Mannschaft. „Gerade jetzt in den schwierigen Zeiten wollten wir gleich bewusst ein Zeichen setzen und unsere Vereinstreue untermauern.“

 

Auf Kapitän Jaroslav Smrha kann der FC Vorwärts in der neuen Saison nicht mehr bauen. „Jaro wollte eigentlich schon im vergangenen Sommer Schluss machen, hat aber aufgrund der Corona-Krise dankenswerterweise noch ein Jahr zugegeben“, zeigt Andreas Lang Verständnis für die Entscheidung des 35-jährigen Tschechen, der es zum Ausklang seiner Karriere etwas ruhiger angehen lassen und noch ein Jahr mit seinem Bruder Tomas in der Kreisliga zusammenspielen will. Smrha werde in der Mannschaft eine große Lücke hinterlassen. „Aber wir werden alles tun, um adäquaten Ersatz zu finden“, kündigt Lang an. Sowohl die Gespräche mit der Mannschaft als auch mit potenziellen Neuzugängen liefen auf Hochtouren. „Bis zum Start in die restliche Rückrunde sollte der Kader für die neue Saison stehen“, setzt sich Lang selbst unter Druck. Wann und ob es überhaupt in der Saison 2019/21 weitergeht, steht allerdings in den Sternen.

!Nie wieder

(27.01.2021)

!Nie wieder

Heute jährt sich zum 76. Mal der Tag, an dem die Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurden.

 

Dies ist Anlass in Demut und Respekt der Opfer, der Überlebenden und ihrer Familien zu gedenken. Dass Auschwitz „Nie wieder sei“, dieser Auftrag ist und bleibt Verpflichtung für uns alle.


In diesem Jahr wird besonders der Menschen gedacht, die aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität als „Abartige und Homosexuelle“ stigmatisiert und brutal verfolgt wurden. Weit über 10.000 Menschen verschleppten die Nationalsozialist*innen in die Konzentrationslager.

 

Der FC Vorwärts steht mit seinen über 300 Mitgliedern aus verschiedenen Nationalitäten für Toleranz, Vielfalt, Menschlichkeit und gegen Diskriminierung sowie Rassismus jeglicher Art!


Gegen das Vergessen – NIE WIEDER!

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Foto: !Nie wieder

Transfers: Einer geht, zwei kommen

(16.12.2020)

Der FC Vorwärts Röslau kann in der Winterpause zwei Neuzugänge vermelden: Julius Brunner, zuvor ASV Burglengenfeld in der Landesliga Mitte, kommt vom ASV Wunsiedel, wo er seit August 2020 wieder spielt, Torhüter Mauritz Beck kommt von der SpVgg Weißenstadt.

 

Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen: Andre Blaumann hat sich in Richtung ASV Wunsiedel verabschiedet. Wir danken Andre an dieser Stelle nochmals für sein Engagement, das er seit seinem Wechsel von der A-Jugend der SpVgg Weiden zum FC Vorwärts an den Tag gelegt hat - und das nicht nur auf dem Platz, sondern auch bei den Arbeitseinsätzen. Wir wünschen ihm beim ASV viel sportlichen Erfolg.

 

Zum Bericht der Frankenpost

Bayern Fanclub mit Adventsspende an die JFG Oberes Egertal

(13.12.2020)

Am 3. Advent übergab Uli Tröger, C-Jugend-Trainer und Ehrenvorsitzender des Bayern Fanclub Röslau, eine Spende des Fanclubs an die JFG Oberes Egertal in Höhe von 250 Euro an den JFG-Vorsitzenden Rainer Stark.

Bereits seit mehreren Jahren unterstützt der Bayern-Fanclub die Jugendarbeit der JFG, was auch in der Zukunft ein großes Anliegen der Bayern-Fans ist.

Vielen Dank für die Unterstützung!

Foto zur Meldung: Bayern Fanclub mit Adventsspende an die JFG Oberes Egertal
Foto: Spendenübergabe: JFG-Vorsitzender Rainer Stark mit Uli Tröger (Ehrenvorsitzender Bayern Fanclub & C-Jugend-Trainer)

Zur Spielabsage unserer Zweiten gegen den TSV Waldershof

(18.10.2020)

 

Nicht etwa wegen Spielermangels (am Sonntag wären 15 Akteure zur Verfügung gestanden) oder den Platzverhältnissen hat unsere zweite Mannschaft bereits am Samstag das für Sonntag angesetzte Kreisliga-Heimspiel gegen den TSV Waldershof abgesagt. Nein, eine Reihe von Spieler hatte Angst, sich mit mit dem Corona-Virus zu infizieren. Waldershof gehört zum Landkreis Tirschenreuth, und der ist am Freitag zum Risikogebiet erklärt worden. Christoph Grimm, Spielleiter der Zweiten, dritter Vorsitzender und Corona-Beauftragter im Verein hat dazu folgende Erklärung verfasst, die auch an das Sportgericht ging:

Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen im Landkreis Tirschenreuth und dem damit verbundenen überschrittenen Sieben-Tages-Inzidenz-Wert von 50, kam es zu einer großen Unruhe in der Mannschaft.

Bereits am vergangenen Donnerstag beim Abschlusstraining kamen schon Stimmen auf, ob denn am Wochenende gespielt wird. Nicht aus Gründen wie Spielermangel oder Wetter, sondern einfach wegen der steigenden Infektionszahlen in Bayern.

Als dann am Freitag der Landkreis Tirschenreuth zum Risikogebiet benannt wurde, überschlugen sich die Ereignisse in der 2. Mannschaft. Viele Spieler riefen an und sagten, dass sie unter diesen Voraussetzungen nicht spielen wollen, da sie Kinder oder auch Frauen/Partnerinnen, die Risikopatienten sind, zuhause haben und somit ihre Familie schützen wollen. Als Verein kann man in so einem Fall niemanden zum Spielen zwingen, da aus Vereinssicht die Gesundheit absolut im Vordergrund steht.

Es gibt aktuell auch Spieler in der Mannschaft, die im schlimmsten Fall Probleme am Arbeitsplatz bekommen könnten. Ihnen wurde bereits nahegelegt, wenn es gegen Mannschaften aus Risikogebieten geht, anschließend einen COVID-19-Test zu machen und somit für die Zeit in Quarantäne unbezahlten Urlaub zu nehmen.

Nach telefonischer Rücksprache mit den Funktionären des TSV Waldershof (Trainer + Spielleiter) kam hier auch keinerlei Gegenwind. Der Trainer des TSV hätte zwar gerne gespielt, konnte aber auch unsere Bedenken verstehen. Er hätte nicht gewusst, wie er handeln würde, müsste er in den Landkreis Wunsiedel, und dieser wäre Risikogebiet. 

27.Spieltag LL: FC Vorwärts Röslau - SpVgg Jahn Forchheim 2:4

(17.10.2020)

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, (71. Blaumann), Kahrig (31. Knoblauch), Kurdoglu (31. Buchmann/46. Deniz) Schmidt, Sturm (71. Grießhammer), Benker, Ponader, Hacker, Hermann, Gezer.

SpVgg Jahn Forchheim: A. Hofmann, F. Hofmann, (76. Moumouni), Misic (76. Tatarevic), Rupp, Städtler, Nagengast, (76. Fuhrmann), Lee (76. T. Hofmann), Noppenberger, Schwab, (68. Reinhardt), P. Hoffmann.

Schiedsrichter: Hiefner (SV Finning). - Zuschauer: 155. - Tore: 10. und 27. Min. Nagengast 0:1 und 0:2, 30. Min. Ponader 1:2, 49. Min. Noppenberger 1:3, 90. Min. Benker 2:3, 92. Min. Reinhardt 2:4.

 

Völlig verdient hat der ehemalige Bayernligist SpVgg Jahn Forchheim die Punkte von der Röslauer "Hut" entführt. Die auf allen Positionen gut besetzten Gäste waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, hätten bei konsequenterer Chancenauswertung sogar noch höher gewinnen können.

Freilich hätte das Spiel durchaus auch einen ganz anderen Verlauf nehmen können, hätten die Gastgeber zum genau richtigen Zeitpunkt getroffen. So in der 9. Minute, als - nach dem wohl schönsten Röslauer Spielzug der Partie - Sebastian Hermann plötzlich im Strafraum völlig frei stand, den Ball aus zehn Metern über das Tor donnerte. Fast im Gegenzug zeigten die Gäste, wie man effektiv Fußball spielt. Als Nagengast im Strafraum frei zum Schuss kam, stand es 0:1. Und nur eine gute Viertelstunde später war es wieder der Forchheimer Mittelfeldmann, der mit seinem zweiten Tor die Weichen auf Sieg stellte. "Wir haben den Forchheimern die Tore regelrecht aufgelegt", schimpfte Röslaus Coach Andreas Lang nach dem Spiel. "Solche Abwehrschnitzer darf man sich gegen ein Spitzenteam wie Forchheim einfach nicht erlauben." Schon in den Anfangsminuten hatte es einige Male lichterloh im Röslauer Strafraum gebrannt.

Nach dem 0:2 reagierte Lang, wechselte zwei Mal aus. Und diese Maßnahme zeigte Wirkung. Nun war Röslau plötzlich wieder im Spiel, vor allem nach Julian Ponaders Anschlusstreffer - erneut eine feine Einzelleistung des Röslauer Youngsters.

Vor allem der eingewechselte Buchmann machte über die rechte Seiten nun viel Druck. Doch sein Gastspiel war nach einem Foul eines Forchheimers schnell wieder beendet. Die Diagnose am Tag danach: zwei von drei Bändern sind angerissen, eines überdehnt. Für den Röslauer Neuzugang bedeutet das: Winterpause.

Gleich nach Wiederanpfiff wieder so eine Schlüsselszene aus Röslauer Sicht wie in der 9. Minute. Fabian Sturm hatte gleich zwei Mal die Riesenchance zum Ausgleich, doch Torhüter Hofmann reagierte glänzend. Und wie schon in der ersten Halbzeit sollte sich das wieder rächen. Mit einem herrlichen Konter versetzte Noppenberger den Röslauern fast im Gegenzug den nächsten Dämpfer. Statt 2:2 stand es 1:3.

Nun ließen die Gäste den Ball geschickt durch ihre Reihen laufen, schalteten blitzschnell von Abwehr auf Angriff um und stellten die Heimelf so vor große Probleme. Dass die Forchheimer nicht schon eher den Sack zugemacht haben, hätte sich in der Schlussphase beinahe noch gerächt. Mit einem platzierten Schuss in den Winkel ließ Tobias Benker in der 90. Minute nochmals Hoffnung im heimischen Lager aufkeimen, zumal der gut leitende Schiedsrichter aus Oberbayern nach dem Anschlusstreffer noch vier Minuten Nachspielzeit anzeigte. Doch die Angriffe wurden viel zu überhastet vorgetragen, sodass die Gäste nicht mehr ernsthaft in Gefahr gerieten und bei einem Konter endgültig den Deckel draufmachten.

Trotz der Niederlage bescheinigte Lang seiner Mannschaft eine sehr gute kämpferische Leistung. "In dieser Hinsicht kann ich den Jungs überhaupt keinen Vorwurf machen."

Die Aufgaben für die Röslauer werden nicht leichter: Am Samstag müssen sie zum FSV Stadeln, dessen Bilanz seit dem Re-Start makellos ist: Vier Spiele, vier Siege.

 

Bericht: Bernd Nürnberger, Frankenpost

 

Zum Frankenpost-Artikel

21.Spieltag KL: FC Vorwärts II - TSV Konnersreuth 0:3

(04.10.2020)

 

Trotz eines couragierten Auftritts hat die zweite Mannschaft des FC Vorwärts ihr Heimspiel gegen den Tabellendritten TSV Konnersreuth mit 0:3 (0:1) verloren.

Besonders in der durchaus attraktiven ersten Halbzeit spielte die Elf von Alexander Seidel eine gute Partie. Zwar gab es bereits in Durchgang eins trotz zahlreicher Abseitsstellungen der Gäste auch brenzlige Situationen zu überstehen, dennoch überwog auf Röslauer Seite ein positiver Eindruck. Ein überwiegend gutes Stellungsspiel sowie die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen ermöglichten es, das Spiel offen zu gestalten und auch eigene Chancen zu erspielen. So gab es die ein oder andere gute Möglichkeit selbst in Führung zu gehen, doch u.a. verpasste C. Grimm eine scharfe Hereingabe von außen, H. Sieg setzte aus der Ferne etwas zu hoch an. Beinahe wäre es also mit einem 0:0 in die Halbzeit gegangen, doch durch einen Kopfball von Poetzl nach einem Freistoß, dem ein unnötiges Foulspiel an der Eckfahne vorausgegangen war, war es dann doch geschehen: die Gäste aus Konnersreuth gingen in Führung (45.).

Die Partie schien trotz des späten Nackenschlages aufgrund der bisherigen Leistung noch nicht verloren, doch jegliche Hoffnung wurde mit dem 0:2 durch Plaß (48.) schnell auf Eis gelegt. Nur sechs Minuten später folgte nach einem Fehlpass am eigenen Strafraum die endgültige Entscheidung, Baumgärtner traf genau in den Knick. Auf Röslauer Seite begannen nun auch die Kräfte zu schwinden, die Gäste agierten fortan spielbestimmend und auch die Chancen häuften sich mit zunehmender Spielzeit. Weitere Gegentore konnten vom starken Torhüter Kießling jedoch verhindert werden, es blieb beim 0:3.

 

Röslau II spielte mit: Kießling, B. Grimm, Seidel, Himsel, Y. Yilmaz, Boz (51. Erol), Kompas (75. Bauriedel), Grießhammer, Söllner, C. Grimm (82. Almokhlef), H. Sieg

25.Spieltag LL: FC Vorwärts Röslau - Baiersdorfer SV 4:2

(03.10.2020)

 

Das Gelbe vom Ei war es sicher nicht, was die Vorwärts-Kicker im Landesliga-Heimspiel gegen den Baiersdorfer SV boten, doch am Ende zählt nur das Ergebnis. Nach 93 Minuten Spielzeit hieß es 4:2 (2:1), und der erste Heimsieg nach der Corona-Pause war perfekt.

In der ersten Halbzeit kam das Team von Andreas Lang lange Zeit nicht richtig ins Spiel. Man hatte den Eindruck, die Erwartung, gegen den Tabellenletzten unbedingt gewinnen zu müssen, lähmte die Vorwärts-Elf. Als dann die Baiersdorfer in der 25. Minute durch Sven Wächter auch noch durch eine unglückliche Klärungsaktion von Torhüter Sebastian Blechschmidt in Führung gingen, verloren die Platzherren zweitweise noch mehr den Faden. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Röslauer zu ersten guten Chancen durch Sebastian Hermann.

In der 45. Minute dann der große Auftritt von Julian Ponader, als er sich über die linke Seite durchsetzte, in den Strafraum eindrang und aus spitzem Winkel den Baiersdorfer Keeper Fieber keine Chance ließ. Doch damit nicht genug. Nur Sekunden später erkämpfte sich Ponader an der Strafraumgrenze den Ball, legte die Kugel zurück auf Tobias Benker, und der zog aus spitzem Winkel ab – 2:1. Damit hatte die Vorwärtself innerhalb von 60 Sekunden die Partie gedreht.

Wer jetzt gedacht hatte, Baiersdorf würde sich von diesem Schock nicht mehr erholen, sah sich getäuscht. Die Krenstädter hielten weiter dagegen und verlangten der Vorwärts-Elf mehr ab als ihr lieb war. In der 60. Minute die kalte Dusche, als Bajic den Ball trocken aus 20 Meter in den Winkel hämmerte. Doch nur vier Minuten später schlug Matthias Dadder mit einer feinen Einzelleistung zurück. Der Deckel war erst nach einem verwandelten Handelfmeter von Kapitän Jaroslav Smrha in der 81. Minute drauf.

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt, Schmidt, Smrha, Sturm (84. Kahrig), Benker, Hacker, Dadder, Ponader (71. Kurdoglu), Buchmann, Hermann (57. Deniz), Gezer

Die neue Vorwärts-App

(01.10.2020)

 

Tolle Neuigkeiten für alle Vorwärts-Fans! Ab sofort steht die neue Vorwärts-App (powered by kicker) für Android und iOS zum Download bereit. In der App bekommt Ihr alle Infos auf einen Blick: News, Spielpläne, Tabellen, Kader, etc.

 

Zum Download für Android-Geräte

Im Google Play Store nach "FC Vorwärts Röslau" suchen und App herunterladen. Fertig!

 

Zum Download für iOS-Geräte

Im App Store nach "kicker Vereinsheim" suchen und App herunterladen.

App öffnen, unter "Verein suchen" nach "FC Vorwärts Röslau" filtern und auswählen. Fertig!

20.Spieltag KL: SG Marktredwitz - FC Vorwärts II 3:0

(27.09.2020)

 

Im "Kellerduell" der Kreisliga Süd muss sich die zweite Mannschaft bei der SG Marktredwitz mit 3:0 (1:0) geschlagen geben.

In einer ziemlich ausgeglichenen ersten Halbzeit agierten die Gastgeber zunächst aktiver ohne dabei gegen gut stehende Röslauer gefährlich zu werden. Erst nach einer Unachtsamkeit sowie einem langen Ball kam Marktredwitz vor das Tor der Zweiten, die nun auch erste Offensivbemühungen unternahm. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff ging die Heimelf nach einem überhasteten Röslauer Ballverlust in Führung. Im zweiten Durchgang warteten die Gastgeber auf Kontermöglichkeiten, die es auch geben sollte: Röslauer Ballverlust auf Höhe der Mittellinie, schnelles Spiel nach vorne - 2:0. Die Zweite bemühte sich zwar weiter, doch nach Ballverlust am Marktredwitzer Strafraum entschied ein weiterer Konter zum 3:0 das Spiel. Fortan gab es Chancen auf beiden Seiten, die Beste der Zweiten vergab Erol per Kopf. In den Schlussminuten wurde Seidel im Strafraum zu Fall gebracht, der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus, es blieb beim 3:0 für die letztlich spritzigere Marktredwitzer Mannschaft.

 

Röslau II spielte mit: Y. Deniz, Söllner, Himsel, A. Budan, B. Grimm, Seidel, H. Sieg, Y. Yilmaz, C. Grimm, Tüter, Boz

eingewechselt: Erol, Bauriedel, Almokhlef

24.Spieltag LL: TSV Kornburg - FC Vorwärts Röslau 2:1

(26.09.2020)

 

HAARSCHARF AN DER ÜBERRASCHUNG VORBEI

 

Das war richtig ärgerlich! In letzter Minute verpasste der FC Vorwärts beim TSV Kornburg ein nach einer bärenstarken zweiten Halbzeit durchaus verdientes Unentschieden. So musste das Team von Andreas Lang mit einer 1:2-Niederlage nach Hause fahren. Kornburg, das in der Corona-Pause mächtig aufgerüstet hatte, zeigte vor allem in der ersten Halbzeit, dass es in dieser Formation eine absolute Spitzenmannschaft in der Landesliga ist. Die Vorwärts-Elf sah sich von Beginn an einer gewaltigen Offensiv-Power der Mittelfranken ausgesetzt, konnte sich kaum aus der Umklammerung befreien. Nicht ein einziges Mal kamen die Gäste in der ersten Halbzeit in den Strafraum der Platzherren. Auf der anderen Seite brannte es mindestens ein halbes Dutzend Mal lichterloh. Dass es zur Pause nur 1:0 für Kornburg stand (Schulik/37.), hatten die Röslauer dem starken Torhüter Blechschmidt und der Abschlussschwäche der Gastgeber zu verdanken. Aber auch das darf nicht verschwiegen werden: Die Blau-Weißen standen auch gut in der Abwehr, liefen den Platzherren nicht ins offene Messer. „Das geht heute 4:0 oder 5:0 aus“, frohlockten die Kornburger Zuschauer zur Halbzeit auf der Tribüne. Auch die mitgereisten Röslauer Fans befürchteten ein Debakel. Doch es kam ganz anders. Mit Beginn der zweiten Halbzeit traute sich die Vorwärtself plötzlich mehr zu, spielte engagiert nach vorne, und siehe da: die Kornburger bekamen Probleme. Jetzt war Röslau ein ebenbürtiger Gegner. Als unsere Jungs drauf und dran waren, das Spiel immer besser in den Griff zu bekommen, legten sie den Gastgebern das 2:0 am eigenen Strafraum regelrecht auf (69.). Doch auch dieser Rückschlag warf die Truppe von Andi Lang nicht aus der Bahn, im Gegenteil: Als Sebastian Hermann mit einem satten Schuss aus halbrechter Position aus dem Getümmel heraus auf 1:2 verkürzte, war plötzlich der Ausgleich wieder in Reichweite. Und den hätte Kaan Gezer in der Schlussphase gleich zwei Mal machen müssen. Die größte Chance des Spiels vergab er in der 94. Minute, als ihm Julian Ponader den Ball mustergültig auflegte: Doch sieben Meter völlig freistehend vor dem Tor versagten Gezer die Nerven; er setzte die Kugel zum Entsetzen der Röslauer Anhänger gut drei Meter neben das Tor. So eine Chance darf man im Abstiegskampf einfach nicht auslassen! Es war wie eine Woche zuvor im Heimspiel gegen Großschwarzenlohe zum Haareraufen, als Matthias Dadder eine Großchance zum möglichen 3:2-Sieg nicht nutzte. Mit ein bisschen mehr Glück oder Kaltschnäuzigkeit könnte der FC Vorwärts schon drei Punkte mehr auf dem Konto haben.

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt, Kahrig, Schmidt (52. H. Sieg), Smrha, Sturm (85. Kurdoglu), Benker, Deniz (46. Dadder), Ponader, Buchmann (85. Blaumann), Hermann, Gezer

Ligapokal LL: SV Mitterteich - FC Vorwärts Röslau 0:0

(23.09.2020)

 

GERECHTES REMIS IM LIGAPOKAL-DERBY

 

Mit einem torlosen Unentschieden endete das Derby im Ligapokal zwischen dem SV Mitterteich und dem FC Vorwärts. Unsere Mannschaft hatte sogar die besseren Torchancen, wirkte aber vor dem Mitterteicher Gehäuse oft zu unentschlossen. Alles in allem eine sehr ordentliche Leistung.

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt, Kahrig, Schmidt (74. Seidel), Smrha, Kurdoglu (60. H. Sieg), Benker, Hacker (29. Ponader), Deniz  (74. Himsel), Gezer, Blaumann, Hermann

Einladung zur Jahreshauptversammlung am 09.10.20

(22.09.2020)

 

An alle Ehrenmitglieder und Mitglieder

 

Herzliche Einladung zur Jahreshauptversammlung

am Freitag, 9. Oktober 2020, um 20 Uhr im Sportheim „Hut“

 

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Verlesung des Protokolls der Hauptversammlung 2019
  3. Bericht des 1. Vorsitzenden
  4. Bericht des Geschäftsführers
  5. Bericht des Kassiers
  6. Bericht der Revisoren und Entlastung des Vorstandes
  7. Kurzer Rückblick sportlicher Rückblick 
  8. Sanierung und Erweiterung der Kabinen, Duschen und Heizungsanlagen
  9. Bewilligung der Investition
  10. Grußworte
  11. Neuwahlen
  12. Sportlicher Ausblick durch den neuen Trainer Andreas Lang
  13. Ehrungen
  14. Anträge
  15. Verschiedenes

 

Anträge zu Punkt 14 müssen dem Vorstand bis 2. Oktober 2020 schriftlich beim Vorstand vorliegen.

 

Auf zahlreiches Erscheinen hofft

 

Bernd Nürnberger

1. Vorsitzender, im Namen des Vorstandes

    

Diese Jahreshauptversammlung sollte eigentlich am Gründonnerstag stattfinden, musste aber wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. 

       

Zum Betreten des Sportheims ist Mundschutz Pflicht.

25.Spieltag KL: FC Vorwärts II - SpVgg Wiesau 5:2

(20.09.2020)

 

BLAUMANN SCHIESST ZWEITE ZUM „HISTORISCHEN“ SIEG

 

18 Spieltage lang musste unsere zweite Mannschaft auf den ersten Sieg in der Kreisliga warten. Gegen den Meisterschafts-Mitfavoriten SpVgg Wiesau gelang jetzt ein nie zu erwartendes 5:2 (1:1). Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, fragten sich: Wer ist hier der abgeschlagene Tabellenletzte und wer die Spitzenmannschaft? Natürlich kam der Vorwärtself zugute, dass sie mit Andre Blaumann, Berkan Kurdoglu, Mahsun Deniz und Niko Knoblauch auf vier Akteure aus dem Landesliga-Kader zurückgreifen konnte. Alle vier waren Garanten für den Erfolg, doch auch alle anderen wuchsen zum Teil über sich hinaus. Das Team von Alexander Seidel steckte den frühen Rückstand (2. Minute) gut weg und übernahm immer mehr die Initiative. Nach dem 3:1 hatte die Zweite aber gleich mehrere kritische Situationen zu überstehen, hier hätte das Spiel nochmals kippen können. Doch der beste Akteur auf dem Platz, Andre Blaumann, sorgte mit seinen Treffern drei und vier für klare Verhältnisse, besiegte Wiesau praktisch im Alleingang und untermauerte eindrucksvoll seine Ambitionen auf einen Platz in der Landesliga-Elf. Das zwischenzeitliche 3:1 erzielte Mahsun Deniz. Hervorzuheben ist auch die Leistung von Ayhan Budan, der mit seinen 48 Jahren ein klasse Spiel machte.

 

Röslau II spielte mit: Kießling - B. Grimm, A. Budan, Kurdoglu, Himsel, Seidel, Hoffmann, N. Knoblauch, Seidel, M. Deniz, H. Sieg, Blaumann (eingewechselt: Y. Yilmaz, Tüter - Bank: Bauriedel, Almokhlef, M. Erol).

 

Tore: 2. Min. Forte 0:1, 30. Min. Blaumann 1:1, 47. Min. Blaumann 2:1, 72. Min. Deniz 3:1, 81. Min. Blaumann 4:1, 89. Min. Blaumann 5:1, 90. Min. Grüner 5:2

Foto zur Meldung: 25.Spieltag KL: FC Vorwärts II - SpVgg Wiesau 5:2
Foto: Historisch: der erste Sieg der 2. Mannschaft in der Kreisliga

22.Spieltag LL: FC Vorwärts Röslau - SC Großschwarzenlohe 2:2

(19.09.2020)

 

EIN PUNKT ZUM RE-START IN UNTERZAHL

 

Die Negativserie gegen den SC Großschwarzenlohe ist zwar unterbrochen, doch auch nach dem vierten Aufeinandertreffen bleibt der FC Vorwärts weiter sieglos. Vor 200 zugelassenen Zuschauern im BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“ erkämpfte sich die Vorwärtself zumindest ein 2:2 (2:2). Angesichts der Tatsache, dass die Mannschaft von Andreas Lang gut 60 Minuten in Unterzahl agieren musste, kann man durchaus mit dem Punkt leben, wenngleich in der Schlussphase der eingewechselte Matthias Dadder alleine vor dem Gästekeeper die Riesenchance zum 3:2 hatte.

Die Partie begann denkbar ungünstig für die Heimelf. Bereits nach zwei Minuten zappelte der Ball nach einem raffinierten Heber von Markus Nerreter aus kurzer Distanz im Netz. Die Vorwärtself war nur kurzzeitig geschockt. Schon in der 12. Minute stand es 1:1, als sich Julian Ponader auf der linken Seite herrlich durchsetze und den Ball zum völlig freistehenden Dennis Buchmann querlegte. Der Neuzugang brauchte nur noch einzuschieben. Zwischen der 30. und 37. Minute musste das Team von Andi Lang zwei weitere Tiefschläge verkraften. Zunächst entschied der Schiedsrichter nach einem Foul von Tobias Benker im Strafraum auf Foulelfmeter, Nerreter verwandelte sicher. Und dann sah auch noch Sebastian Knoblauch glatt Rot, als Nico Alberty in einem Laufduell zu Boden ging. Angeblich soll Knoblauch seinen Gegenspieler mit der Hacke getroffen haben. Doch in Unterzahl schlug die Vorwärtself in Person von Fabian Sturm erneut zurück. Er nahm den Ball nach einem langen Pass von Buchmann volley und überlistete Torhüter Luca Thöle ebenfalls mit einem Heber. In der zweiten Halbzeit agierte die dezimierte Heimelf eher abwartend und hätte sich in der Schlussphase beinahe noch für eine starke kämpferische Leistung belohnt.

 

Röslau spielte mit: Blechschmidt, Knoblauch, Schmidt, Smrha, Sturm, Benker, Hacker (80. Dadder), Buchmann, Ponader (63. Deniz), Hermann, Gezer

 

Zum Bericht in der Frankenpost

Wichtige Fan-Informationen für das Heimspielwochenende

(16.09.2020)

 

Liebe Vorwärtsfans,

zum Re-Start in der Landesliga (Samstag, 14 Uhr gegen SC Großschwarzenlohe) und der Kreisliga (Sonntag, 16 Uhr gegen SpVgg Wiesau) sind einige Punkte zu beachten:

Beim Betreten der Sportanlage besteht Maskenpflicht. Sobald der Zuschauer an seinem Platz steht, kann die Maske abgenommen werden. Ohne Maske wird keinem Zuschauer Einlass in den BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“ gewährt. Die Abstandsregel von 1,50 Meter ist strikt einzuhalten. Sollte dies einmal nicht möglich sein, so ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

An den Verkaufsständen oder beim Betreten des Sportheims (Toiletten) besteht ebenfalls Maskenpflicht.

Am Eingang werden alle Besucher mit Name und Telefonnummer registriert. Deshalb: Rechtzeitig kommen, um Staus zu vermeiden. Anstoß ist um 14 Uhr. Geöffnet wird die Sportanlage um 13 Uhr.

 

Vorverkauf

Um das Ganze am Samstag etwas zu entzerren, bietet der FC Vorwärts am Donnerstag zwischen 17.45 Uhr und 18.30 Uhr einen Kartenvorverkauf auf der „Hut“ an. Wer am Donnerstag eine Karte kauft, wird gleich registriert und braucht sich am Samstag nicht anzustellen.

Wichtig: Bei Vorliegen von Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung jeglicher Schwere oder von Fieber ist das Betreten der Sportanlage untersagt ist.

Zugelassen sind im BD-Sensors-Sportpark 200 Zuschauer.

Testspiel: SpVgg Selbitz - FC Vorwärts Röslau 1:4

(11.09.2020)

 

TROTZ 4:1 ENTTÄUSCHENDE VORSTELLUNG

 

Der FC Vorwärts hat das letzte Testspiel im Stadion an der Ossecker Straße in Hof gegen den Bezirksligisten SpVgg Selbitz mit 4:1 (1:1) gewonnen. Die Röslauer Tore nach einem 0:1-Rückstand (30.) erzielten Kaan Gezer (41.), Matthias Dadder (77.), Andre Blaumann (79.) und Dennis Buchmann (85.). Selbitz war über weite Strecken ein ebenbürtiger Gegner, in der ersten Halbzeit sogar klar besser. Kein Tempo, wenig Laufbereitschaft, keine Torraumszenen - man hatte den Eindruck, dass kein Röslauer Spieler schwitzen wollte, weil die Stadt Hof die Duschen gesperrt hatte und die ganze Mannschaft ungeduscht heimfahren musste. Nach Wiederanpfiff wurde es besser, und erst in den letzten 20 Minuten spielte die Vorwärtself so, wie es Trainer Andreas Lang von ihr eigentlich von Beginn an erwartet hatte. Von einer gelungenen Generalprobe vor dem Landesliga-Re-Start am 19. September gegen den SC Großschwarzenlohe kann man trotz des deutlichen Sieges nicht sprechen. Pech für den Selbitzer Torhüter Andreas Schall, der nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Kaan Gezer beim Kampf um den Ball mit zwei Platzwunden am Kopf ausgewechselt werden musste (69.). Auch von dieser Stelle gute Besserung!

Röslau spielte mit: Blechschmidt, Knoblauch (66. Kahrig), Schmidt, Smrha, Deniz (46. Sturm) – Hacker, Benker, Buchmann, Ponader (46. Dadder) – Hermann (52. Blaumann), Gezer

Staatsregierung erlaubt Re-Start ab 19. September

(08.09.2020)

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann haben an diesem Dienstag im Anschluss an die Sitzung des Ministerrates mitgeteilt, dass der Wettkampfspielbetrieb im bayerischen Amateurfußball zum geplanten Datum am 19. September 2020 wieder aufgenommen werden kann. Diese Erlaubnis gilt für Frauen und Männer, Juniorinnen und Junioren.

Die Zuschauer-Obergrenze liegt bei maximal 400 Personen (ohne direkt am Spielbetrieb beteiligte Personen) und orientiert sich an den örtlichen Gegebenheiten der Vereine. Grundvoraussetzung ist die Einhaltung entsprechender Abstandsregeln und Hygienekonzepte.

Im Hafen der Ehe

(31.08.2020)

 

Unser langjähriger Spieler und Mitglied im erweiterten Vorstand, Michael Arzberger, hat am Wochenende im Röslauer Standesamt seine Sabrina aus Dachau geheiratet. Beide leben bereits seit fünf Jahren in München.

Der FC Vorwärts wünscht den beiden auf ihrem gemeinsamen Lebensweg alles Gute!

Testspiel: SV Pechbrunn - FC Vorwärts II 3:0

(29.08.2020)

 

ZWEITE SCHLÄGT SICH SELBST

 

Unsere zweite Mannschaft hat ihr Freundschaftsspiel beim SV Pechbrunn, der von Christian Neumann trainiert wird, mit 3:0 verloren.
Bereits in der 6. Minute gingen die Gastgeber nach einem individuellen Fehler in Führung. Die Zweite kam nur schwer ins Spiel und musste nach 30 Minuten das 0:2 per Foulelfmeter hinnehmen. Im direkten Gegenzug blieb der Pfiff bei einem Foul an Kapitän Holger Sieg aber aus. Vor der Pause gelang Christoph Grimm aus kurzer Distanz der vermeintliche Anschlusstreffer, der jedoch wegen Abseits aberkannt wurde. Eine sehr fragwürdige Entscheidung! Nach dem Seitenwechsel sofort das 0:3, erneut ein Foulelfmeter. Das Spiel schien gelaufen. Zu allem Überfluss musste Röslau nach einer Tätlichkeit von Boz die letzten 25 Minuten in Unterzahl agieren. Zumindest die Schlussphase konnte unbeschadet überstanden werden. A-Jugendspieler Can Bafra scheiterte kurz vor Spielende noch am Pfosten.

Röslau spielte mit: Kießling - Grimm B., Tröger, Yilmaz Y., Hoffmann - Boz, Knoblauch N., Tüter, Söllner - Sieg H., Grimm C.

Eingewechselt wurden: Bafra C., Bauriedel, Almokhlef, Budan H.

Testspiel: FC Vorwärts Röslau - BSC Saas-Bayreuth 6:0

(28.08.2020)

 

KANTERSIEG GEGEN SAAS-BT

 

Der FC Vorwärts gewinnt seinen Test gegen den Bezirksligisten BSC Saas Bayreuth klar mit 6:0 (3:0). Die Tore vor der Pause erzielten Julian Ponader, Kaan Gezer und Daniel Hacker. Nach dem Seitenwechsel trafen Kaan Gezer, Matthias Dadder und Andre Blaumann. Ein über weite Strecken richtig guter Auftritt der Vorwärts-Elf.

Röslau spielte mit: Blechschmidt - S. Knoblauch, Schmidt, Deniz, Kurdoglu - Benker, Hacker, Buchmann, Sturm - Hermann, Gezer

Eingewechselt: Blaumann, Kahrig, Dadder, N. Knoblauch, T. Tröger

Re-Start um 2 Wochen verschoben

(23.08.2020)

 

Nachdem aktuell nicht davon auszugehen ist, dass die Bayerische Staatsregierung vor dem 1. September 2020 über eine Wiederaufnahme des Wettkampfspielbetriebs im Amateurfußball mit Zuschauern entscheidet, hat der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) gezwungenermaßen den Re-Start um 14 Tage verschieben müssen.

Gemäß dem Beschluss soll die aktuell weiter wegen der Covid-19-Pandemie unterbrochene Spielzeit 2019/20 am Wochenende 19./20. September 2020 fortgesetzt werden – sollten es die staatlichen Vorgaben dann zulassen.

Testspiel: SV Friesen - FC Vorwärts Röslau 1:2

(22.08.2020)

 

STARKE VORSTELLUNG IN FRIESEN

 

Der FC Vorwärts hat sein Testspiel beim Nordwest-Landesligisten SV Friesen verdient mit 2:1 (0:1) gewonnen. Die Röslauer Tore erzielten Tobias Benker (64.) und Andre Blaumann (71.). Friesen war in der 45. Minute in Führung gegangen. Im Vergleich zur 0:2-Niederlage unter der Woche in Rehau war die Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Sie bot vor allem in der zweiten Halbzeit eine ganz starke Leistung. Der Sieg hätte durchaus noch höher ausfallen können, vor allem Andre Blaumann hatte mehrere Großchancen.

Röslau spielte mit: Blechschmidt - Knoblauch (59. Kahrig), Deniz, Schmidt, Kurdoglo (80. Baran)  - Hacker, Benker, Sturm, Ponader - Gezer, Blaumann

Testspiel: FC Vorwärts II - TSV Erbendorf II 3:3

(21.08.2020)

 

ZWEITE VERSPIELT ZWEIMALIGE FÜHRUNG

 

In einem abwechslungsreichen und fairen Testspiel hat sich unsere zweite Mannschaft vom TSV Erbendorf II mit 3:3 (2:0) getrennt. Das Team von Alexander Seidel verspielte dabei eine zweimalige Führung.

Zur Halbzeit führte die Vorwärtself durch Tore von Christoph Grimm und Milan Kompas (Foulelfmeter) mit 2:0. Nach Wiederbeginn verloren die Röslauer den Zugriff aufs Spiel und mussten den Ausgleich hinnehmen. Can Bafra hatte in dieser Phase noch zwei Riesenchancen. Dennoch gelang erneut Christoph Grimm (auf Vorlage von A-Jugendspieler Jonas Schmeisel) die 3:2-Führung. In letzter Sekunde musste die Zweite dann doch noch den Ausgleich hinnehmen.

Neuzugang: Herzlich Willkommen Dennis Buchmann

(18.08.2020)

Knapp zwei Wochen vor Transferschluss kann der FC Vorwärts noch einen weiteren Neuzugang vermelden. Mit dem 20-jährigen Dennis Buchmann von der SpVgg Bayreuth kommt ein absoluter Wunschspieler von Trainer Andreas Lang auf die "Hut".

Der technisch versierte gebürtige Bayreuther hat bereits eine Woche lang mit der Mannschaft trainiert, gibt heute Abend (18.8., 18.30 Uhr) beim Testspiel in Rehau sein Debüt im Vorwärts-Trikot.

Andi Lang ist begeistert: "Ich freue mich, dass sich Dennis für uns entschieden hat. Er ist ein großer Gewinn für die Mannschaft." Buchmann ist vielseitig einsetzbar, hat vor allem auf der Außenbahn seine Stärken.

Der 20-Jährige genoss seine Ausbildung als Fußballer unter anderem in der Jugend der SpVgg Fürth, bei der SpVgg Bayern Hof und beim Zweitligisten Erzgebirge Aue, wo er in der U 17 und U 19 kickte. Im Sommer 2019 wechselte er zum Regionalligisten SpVgg Bayreuth. Dort kam er vor allem in der zweiten Mannschaft zum Einsatz.

Foto zur Meldung: Neuzugang: Herzlich Willkommen Dennis Buchmann
Foto: Trainer Andreas Lang mit Neuzugang Dennis Buchmann

Testspiel: FC Rehau - FC Vorwärts Röslau 2:0

(18.08.2020)

Nach einem völlig indiskutablen, ja mehr als peinlichen Auftritt in der ersten Halbzeit hat der FC Vorwärts am Dienstagabend sein Testspiel beim Bezirksliga-Dritten FC Rehau mit 0:2 (0:2) verloren. Da passte es ins Bild, dass die beiden Tore der Gastgeber – das erste per berechtigtem Foulelfmeter – durch zwei individuelle Fehler zustande kamen. Röslau hatte in den ersten 45 Minuten nur eine einzige Torchance durch Tobias Benker.  Gleich nach Wiederbeginn hatten die Gastgeber, die bis dahin völlig verdient führten, sogar das 3:0 auf dem Fuß, doch die Latte bewahrte das Team von Andreas Lang vor einem noch höheren Rückstand. Der Lattentreffer war dann auch der Wachrüttler für die bislang schläfrigen Röslauer. Von nun an spielte die Vorwärts-Elf plötzlich Fußball, drückte mächtig aufs Tempo. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das von Matthias Karnitzschky hervorragend gehütete Rehauer Tor. Der ehemalige Thiersheimer hielt mit mehreren Glanzparaden seinen Kasten sauber. Von den Chancen her wäre es locker noch möglich gewesen, das Spiel zu drehen. Umso unverständlicher der Auftritt in Halbzeit eins.

Der FC Vorwärts spielte mit: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Tröger, Sturm, Benker, Hacker, Buchmann, Ponader, Gezer, Hermann - eingewechselt: Kießling, Blaumann, Kahrig, Dadder, Deniz und Kurdoglu.

Testspiel: FC Vorwärts Röslau - Bayern Hof 2:3

(14.08.2020)

 

TROTZ 2:3 - GUTES SPIEL GEGEN HOF

 

In einem flotten und ausgeglichenen Testspiel unterlag der FC Vorwärts dem Bayernligisten SpVgg Bayern Hof knapp mit 2:3 (0:1). Die Hofer Tore erzielten Schraps (Foulelfmeter/42.), Durkan (48.) und Drewens (54.), für Röslau trafen Kaan Gezer (75.) und Tobias Benker (80.). Die Vorwärts-Elf war drauf und dran, den zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand, der keinesfalls dem Spielverlauf entsprochen hat, noch auszugleichen. Der schwache Schiedsrichter verweigerte Röslau in der 87. Minute einen klaren Foulelfmeter, als Gezer im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Auch Andre Blaumann boten sich in der Schlussphase noch zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Schon in der ersten Halbzeit hatte Gezer Pech mit einem Schuss an den Innenpfosten.

Testspiele: Röslau - Oberkotzau 4:1 | Frankenwald - Röslau 0:5 | Röslau II - Höchstädt 0:3

(08.08.2020)

 

ZWEI KLARE TESTSPIELSIEGE

 

Nach der 1:2-Auftaktniederlage beim TSV Bad Berneck zeigte sich unsere Landesligamannschaft in den Testspielen zwei und drei bereits stark verbessert.

Am Freitagabend setzte sich das Team von Trainer Andreas Lang im BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“ gegen den Bezirksligisten SpVgg Oberkotzau klar mit 4:1 (3:0) durch (Tore: Dadder (2), Ponader, Gezer).

Tags darauf gab es beim FC Frankenwald einen 5:0 (3:0)-Sieg (Tore: Hermann (2), Gezer, Benker und Blaumann).

In beiden Spielen  - am Samstag mit stark veränderter Aufstellung - ließ die Vorwärts-Elf zahlreiche Chancen ungenutzt.

 

Nicht so gut lief es im ersten Testspiel für unsere zweite Mannschaft. Sie unterlag stark ersatzgeschwächt gegen den ATV Höchstädt mit 0:3 (0:2).

Testspiel: TSV Bad Berneck - FC Vorwärts Röslau 2:1

(01.08.2020)

 

ALLER ANFANG IST SCHWER

 

Es war eigentlich nach fünfmonatiger Corona-Pause fast nichts anderes zu erwarten: Beim ersten Testspiel des FC Vorwärts am Samstagabend beim Kreisliga-Zweiten TSV Bad Berneck war zumindest beim Landesligisten noch viel Sand im Getriebe. Der Kreisligist siegte am Ende völlig verdient mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0), weil er auch noch drei Pfosten- und Lattentreffer zu verzeichnen hatte. Gespielt wurden wegen der großen Hitze 80 Minuten in drei Dritteln; die ersten beiden über jeweils 30 Minuten, das letzte über 20 Minuten – mit langen Trinkpausen dazwischen. Bad Berneck hatte bereits nach einer Minute eine Riesenchance. Die flinken Kreisliga-Stürmer stellten die neuformierte Röslauer Dreierkette immer wieder vor große Probleme. Die verdiente Führung resultierte aus einem direkt verwandelten Freistoß, bei dem der gute Torhüter Kießling machtlos war. Mit dem 1:0 nach 30 Minuten war die Vorwärts-Elf gut bedient. Im zweiten Abschnitt versuchten die Röslauer zwar das Spiel an sich zu reißen, doch mit einem Sonntagsschuss erhöhten die Platzherren auf 2:0. Ein berechtigter Foulelfmeter – verwandelt von Kapitän Smrha – brachte in der letzten Minute des zweiten Abschnitts den Anschlusstreffer. Der Ausgleich wollte im kürzeren dritten Abschnitt nicht mehr gelingen. In allerletzter Minute hatte Blaumann die Riesenchance dazu, als er den Ball freistehend über den Keeper, aber am Tor vorbei lupfte. Trainer Andreas Lang, der ein neues System ausprobierte und dabei auch drei A-Jugendspieler einsetzte, nahm die Niederlage gelassen. Aber er weiß, dass er in den nächsten Wochen viel Arbeit vor sich hat.

Röslau spielte mit: Adrian Kießling – Tim Tröger, Jakob Schmidt, Jaroslav Smrha – Fabian Sturm, Daniel Hacker, Sebastian Hermann, Daniel Grießhammer, Julian Ponader – Kaan Gezer, Andre Blaumann.

Ab der 30. Minute wurde munter durchgewechselt. Es kamen Matthias Dadder, Sebastian Knoblauch, Mahsun Deniz, Daniel Kahrig, Patrick Hoffmann, Berkan Kurdoglu, TW Mauritz Beck (70./Gastspieler Weißenstadt).

Kehrtwende um 180 Grad

(29.07.2020)

Trainingsspiele sind im bayerischen Amateurfußball ab sofort wieder möglich. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am 29. Juli nach einem Schreiben des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) in einem Brief an BFV-Präsident Rainer Koch klargestellt. Nach der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist unter der Voraussetzung einer Kontaktdatenerfassung gemäß Rahmenhygienekonzept Sport das Training in festen Trainingsgruppen zugelassen. Daran anknüpfend gehören auch dem Training dienende Spiele grundsätzlich zu den erlaubten Lockerungsmaßnahmen bei Mannschaftssportarten mit Kontakt. Sofern solche Trainingsspiele vereinsübergreifend angesetzt werden, sind diese aufgrund der aktuellen pandemischen Lage auf Partien zwischen Vereinen aus Bayern begrenzt, eine namentliche Erfassung aller am Spielbetrieb Beteiligten ist zu gewährleisten und die Spiele sind ohne Zuschauer abzuhalten, teilt der BFV mit. Damit hat die bayerische Staatsregierung eine 180-Grad-Wende vollzogen. Noch am Dienstag hatte sie Testspiele konsequent abgelehnt.

Vorerst keine Testspiele

(28.07.2020)

Keine Lockerungen für den Amateurfußball: Es darf zwar weiter trainiert werden, aber Testspiele sind nach wie vor nicht erlaubt. Die Staatsregierung hat die geltenden Regeln bis vorerst 16. August verlängert. Damit ist ein Re-Start der Fußball-Saison zum 1. September wohl kaum noch möglich, da der BFV seinen Vereinen eine Vorlaufzeit von mindestens vier Wochen versprochen hat. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die bayerische Staatsregierung erst das Ferienende in Bayern abwarten wird, ehe eine Entscheidung über den Re-Start der Fußballsaison fällt. Unsere Befürchtung: Vor Oktober, vielleicht sogar Mitte Oktober, geht nichts!

Der neue Zaun steht

(02.07.2020)

Der neue Zaun

 Der alte Bretterzaun auf der "Hut" ist verschwunden, der neue Stahlgitterzaun steht. Ein Bild, an das man sich erst noch gewöhnen muss. Dank der Förderung durch den Bayerischen Landessportverbands, des Landkreises und der Gemeinde Röslau, war es möglich, dieses 25000-Euro-Projekt in Angriff zu nehmen.

Saison 2020/21 fällt aus

(06.06.2020)

Die vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) infolge der pandemiebedingten Unterbrechung der laufenden Saison 2019/20 eingesetzte Lösungs-Arbeitsgruppe (LAG) Spielbetrieb Liga und Pokal Erwachsene hat ein erstes Etappenziel erreicht und ist dabei einstimmig zu der Entscheidung gelangt, dass die Saison 2020/21 bei Herren und Frauen aufgrund zeitlicher Gründe und fehlender Spieltermine nicht stattfinden kann. In zahlreichen LAG-Runden haben die Spielleiter*innen des BFV gemeinsam mit mehr als 30 Vereinsvertreter*innen aller Spielklassen-Ebenen zudem vorgeschlagen, das Spieljahr 2019/2020 bis zum 30.06.2021 zu verlängern. Der BFV-Vorstand hat diesen Vorschlag bereits bestätigt, wie der BFV mitteilt.

Der geregelte Spielbetrieb kann aufgrund der aktuellen Zwangspause frühestens ab September 2020 wieder aufgenommen werden. Für den Großteil der Ligen im Erwachsenenbereich stehen durchschnittlich noch zwischen zehn und bis zu 17 reguläre Ligen-Spieltermine an, hinzu kommen etwaige Platzierungs- und Entscheidungsspiele. Außerdem haben etliche Vereine noch Pokalspiele zu bestreiten.

Witterungsbedingt kann üblicherweise nur bis Mitte November gespielt werden – in einigen Regionen etwas länger, in anderen Regionen etwas kürzer. Es stehen somit maximal elf Wochenenden von Anfang September bis Mitte November als Spieltermine zur Verfügung. Dabei steht aktuell noch nicht fest, ob die staatlichen Verordnungen einen Spielbetrieb überhaupt ab September 2020 zulassen.

Spiele unter der Woche nur in Ausnahmefällen

Spiele unter der Woche oder am Abend sind für viele Vereine und deren Amateurspieler nur im seltenen Einzelfall zu absolvieren; viele Klubs verfügen über kein spieltaugliches Flutlicht. Zudem stehen Arbeitnehmer*innen aufgrund beruflicher Verpflichtungen an Wochentagen nicht uneingeschränkt zur Verfügung. „Selbst dann, wenn wir uns entscheiden, eine Saison unter Inkaufnahme etlicher Wochentags- und Abendspiele bis Dezember auf Biegen und Brechen durchzuziehen, wären das Saisonfinale und notwendige Entscheidungsspiele zur zuschauerunfreundlichen Zeit Ende November oder Anfang Dezember zu spielen. Hinzu kommt die große Gefahr, dass aufgrund witterungsbedingter Absagen das Spieljahr nicht zu beenden ist“, sagt Verbandsspielleiter Josef Janker.

Die zuständigen Lösungs-Arbeitsgruppen unter mehrheitlicher Beteiligung von Vereinsvertretern haben sich deshalb dazu entschlossen, das Saisonfinale im Erwachsenenbereich in jedem Falle im Frühling 2021 durchzuführen und somit den Vereinen und deren Zuschauern gesicherte Termine für die attraktivsten Spiele des Jahres bieten zu können. „Allen Beteiligten war schnell klar, dass es die attraktivsten Spiele des Jahres nicht zur ungemütlichsten Jahreszeit geben kann. Von daher ist diese Entscheidung die richtige, weil sie im Sinne aller ist“, sagt Vizepräsidentin Silke Raml.

Natürlich muss auch dieser Rahmen-Terminplan unter den Vorbehalt des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie gestellt werden. Mit der Entscheidung, das Saisonfinale der Saison 2019/2020 im Frühjahr 2021 auszutragen, gibt es auch möglicherweise benötigten Puffer für Quarantänezeiten einzelner Mannschaften oder behördlich angeordneter Schließungen von Sportvereinen oder Trainingsgeländen innerhalb eines Landkreises oder einer Stadt.

Flexibilität für alle Fälle

Durch diese Planung entsteht zum einen die benötigte Flexibilität, auf die unterschiedlichen Entwicklungen reagieren zu können, zum anderen wird – sollte es die Terminsituation erlauben – ein Zusatzangebot zum regulären Ligen-Spielbetrieb angeboten werden. Modelle hierzu werden in den nächsten Wochen, auch unterschiedlich nach Region oder Termindruck einer Liga, von den Spielleitern des Verbandes zusammen mit den Vereinsvertretern der jeweiligen Arbeitsgruppen erarbeitet. „Dabei ist klar, dass dieser zusätzliche Wettbewerb einen sportlichen Wert und damit eine Attraktivität besitzen muss und darüber hinaus Spielzeit für die Vereine bietet“, sagt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher: „Das können beispielsweise ein modifizierter Pokalwettbewerb mit Gruppenspielen oder aber auch eine Art Play-off-Runde sein. Mit Modellen wie etwa diesen wird sich die LAG nun beschäftigen. Gedankenspiele sind in jedwede Richtung erlaubt und ausdrücklich erwünscht. Verschiedene Varianten können passgenau auf die Anzahl der unterschiedlich noch zur Verfügung stehenden Spieltage in den jeweiligen Regionen entwickelt werden.“

Dabei kann individuell auf regionale Besonderheiten hinsichtlich Spielklassengröße, Wetterprognosen und gemeinsam entwickelte Wünsche eingegangen werden. Die Kreise erhalten damit in ihrem Bereich eine hohe Flexibilität und können auch die Vereine bei der Gestaltung mit ins Boot nehmen.

Die Situation im Junioren- und Juniorinnenspielbetrieb wird in wenigen Tagen mitgeteilt.

 

Kein Spielbetrieb, aber viel Arbeit

(03.06.2020)

Renterteam beim Streichen der Bratwurstbude

 Der Spielbetrieb ruht, aber die Arbeiten im BD-Sensors-Sportpark "Auf der Hut" gehen munter weiter. Für unser Rentnerteam  - besonders aktiv sind derzeit  Helmut Ryschawy, Dieter Ernstberger, Reiner Tröger, Gerhard Meier und Hartmut Wächter - gibt es genauso viel Arbeit wie bei normalem Spielbetrieb. Einzige Ausnahme: Die Plätze müssen derzeit nicht signiert werden.  Deshalb ist auch Zeit für andere Arbeiten, wie zum Beispiel das Streichen des Geräteschuppens oder der Bratwurstbude.  Ebenso waren Spieler unserer zweiten Mannschaft und eine Reihe anderer Helfer in den vergangenen Wochen sehr fleißig, haben tüchtig mit Hand angelegt. Natürlich wurden bei allen Arbeiten die vorgeschriebenen Abstände eingehalten. Auch in den kommenden Wochen gibt es auf der "Hut" noch viel zu tun.

Rollrasen für den B-Platz

(20.05.2020)

Rollrasen für die Strafräume auf dem B-Platz

Die Corona-bedingte Zwangspause lässt es zu, dass wir jetzt auf unserem B-Platz in den  beiden Strafräumen Rollrasen verlegen und darüber hinaus zahlreiche Unebenheiten beseitigen konnten.  Die Arbeiten führte die Sportplatzpflegegemeinschaft des Landkreises Wunsiedel aus. Auch die beiden Strafräume am Trainingsplatz wurden begradigt und neu angesät. Da Mannschaftstraining momentan eh nicht möglich ist und auf das Training in Kleingruppen verzichtet wird, ist das der ideale Zeitpunkt, damit sich der B- und C-Platz nach den Arbeiten noch einige Wochen lang regenerieren können.

Neuzugang: Daniel Hacker kommt

(30.04.2020)

Neuzugang für den FC Vorwärts: Vom TSV Neudrossenfeld kommt Daniel Hacker auf die „Hut“. Der 24-jährige Defensivmann, der 88 Landesligaspiele für Neudrossenfeld und 24 Bayernligaspiele für die SpVgg Bayern Hof bestritten hat, wäre theoretisch sofort spielberechtigt. Denn er hat wegen seines Studiums und diverser Prüfungen ein Jahr lang pausiert. Hacker ist ein Wunschspieler von Andreas Lang, der planmäßig zum 1. Juli das Traineramt von Ali Sener übernehmen wird. 

Kickerturnier der Röslauer Alten Herren

(14.03.2020)

Das inzwischen zur Tradition gewordene Kickerturnier der Röslauer Alten Herren wurde am 6. März 2020 im BD|Forum in Thierstein ausgetragen. Auf zwei bestens präparierten Plätzen zeigten elf Teams ihr Können an den Kicker-Stangen. Der Abteilungsleiter der Röslauer AH-Truppe, Ralf Hasselbacher, freute sich über die große Teilnehmerzahl und teilte die 22 Mitspieler per Losverfahren in 11 Teams ein. Mit viel Gaudi, aber auch dem erforderlichen Ehrgeiz wurden in den Gruppenspielen die Qualifikanten für das Halbfinale und die Platzierungsspiele ermittelt. In den äußerst spannenden Halbfinalpartien konnten sich die beiden Teams um Rainer Denndörfer und Rainer Stark sowie Herbert Hagn und Thorsten Strahberger durchsetzen. Wie schon in der Gruppenphase standen sich die beiden an diesem Abend besten Mannschaften zu bereits vorgerückter Stunde im hochklassigen Finale um den BD|Sensors-Cup gegenüber. Das jederzeit offene Match konnten am Ende Herbert Hagn und Thorsten Strahberger für sich entscheiden. Im kleinen Finale holten Mario Pinzer und Thomas Thüring den dritten Platz vor Ayhan Budan und Stefan Dengler. Bei der Siegerehrung überreichte Rainer Denndörfer den Erstplatzierten jeweils einen von BD|Sensors gesponsorten Preis und für die Sieger natürlich noch den BD|Sensors-Wanderpokal. Bei bester Stimmung waren sich am Ende alle Beteiligten einig, dass es im nächsten Jahr unbedingt eine Neuauflage des Turniers geben muss! Ein besonderer Dank geht an das Team vom BD|Forum für die erstklassige Bewirtung und die tollen Rahmenbedingungen für das Kickerturnier.

Foto zur Meldung: Kickerturnier der Röslauer Alten Herren
Foto: Kickerturnier der Röslauer Alten Herren

Andreas Lang wird neuer Trainer beim FC Vorwärts

(10.01.2020)

Es ging deutlich schneller als geplant: Gut eine Woche, nachdem sich Fußball-Landesligist FC Vorwärts Röslau und Trainer Ali Sener einvernehmlich darauf verständigt hatten, die Zusammenarbeit nach der laufenden Saison zu beenden, steht bereits der Nachfolger fest. Es ist Andreas Lang aus Naila, der im Sommer nach vierjähriger erfolgreicher Tätigkeit beim Röslauer Liga-Konkurrenten SV Mitterteich aufhört. "Andi Lang war jetzt für uns der erste Ansprechpartner. Nach mehreren intensiven Gesprächen in den vergangenen Tagen war schnell klar, dass wir auf der gleichen Wellenlänge funken. Umso mehr freuen wir uns, dass er am Donnerstag einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat", heißt es in einer von Vorsitzenden Bernd Nürnberger unterzeichneten Mitteilung des Vereins.

Lang soll laut Nürnberger beim FC Vorwärts einen personellen Umbruch, vor allem eine deutliche Verjüngung des Kaders, einleiten. Dass er dazu der richtige Mann sei, habe er eindrucksvoll beim SV Mitterteich bewiesen.

Ob Lang den FC Vorwärts in der kommenden Saison in der Landesliga oder Bezirksliga trainiert, ist für den neuen Coach nicht entscheidend. "Natürlich wäre Landesliga schöner. Viel wichtiger ist für mich aber, dass der Verein ein Konzept hat. Und der FC Vorwärts Röslau als einer der Traditionsvereine in der Region hat ein klares, nachhaltiges Konzept. Das hat mir imponiert, und deshalb freue ich mich riesig auf diese Aufgabe", sagt der 40-Jährige Nailaer. Natürlich sei es für ihn einerseits ganz wichtig, das Gros der Mannschaft zusammenzuhalten, "anderseits wollen wir aber den Kader mit jungen, hungrigen Spielern aus der Region ergänzen". Den Anfang habe der FC Vorwärts ja bereits mit der Verpflichtung von Julian Ponader gemacht, freut sich Lang über diesen Transfer. "Und im Sommer werden wir sicher noch mehr solcher Talente in Röslau sehen", kündigt er an, seine Kontakte für eine deutliche Blutauffrischung zu nutzen.

Neuzugang: Alper Bafra - weiters Talent für den FC Vorwärts

(07.01.2020)

Dritter Winterneuzugang für den FC Vorwärts: Von der SpVgg Bayern Hof kommt der 18-jährige Alper Bafra, der  im Jahr 2014 vom FC Vorwärts nach Hof gewechselt war.  In der  Saison 2016/17 hatte es Bafra für ein Jahr nach  Erfurt zu dortigen Regionalisten gezogen. Danach kehrte er nach Hof zurück. Eigentlich hätte der Wechsel schon Dezember über die Bühne gehen sollen, doch die SpVgg Bayern Hof sperrte sich trotz klarer vertraglicher Vereinbarung aus dem Jahr 2014 dagegen. Da der Bayernligist aber auf die Abmeldung in der vorgeschriebenen Frist nicht reagiert hat, war Bafra dann nach 14 Tagen automatisch frei.  Trainer Ali Sener freut sich, dass es mit dem Wechsel nun doch noch geklappt hat: „Alper ist ein talentierter Offensivspieler, der auch noch ein halbes Jahr A-Jugend spielen darf. Mich freut es, dass wir unser Eigengewächs wieder nach Röslau zurückholen konnten. Genauso wie Julian Ponader und Mahsun Deniz  gehört auch  ihm die Zukunft. Wenn er die nötige Geduld mitbringt und weiter an sich arbeitet, werden wir viel Spaß mit ihm haben.“

Halle: FC Vorwärts Dritter beim Neujahrscup Steinmühle

(05.01.2020)

Der FC Vorwärts hat beim Neujahrscup des SV Steinmühle in der Mitterteicher Sporthalle den dritten Platz belegt. Das Team von Ali Sener besiegte im kleinen Finale die SpVgg Wiesau mit 4:2. Dabei waren die Röslauer schlecht in das Turnier gestartet, mussten gleich im ersten Spiel trotz zahlreicher guter Chancen eine 1:4-Niederlage gegen den FC Tirschenreuth quittieren. Keine große Mühe hatte der FC Vorwärts beim 6:0-Sieg über Gastgeber SV Steinmühle. Im letzten Gruppenspiel bezwangen die Röslauer im Landesliga-Duell Kickers Selb mit 2:0 und revanchierten sich damit für die 1:2-Niederlage beim Hochfranken-Turnier. Am Ende hatten sowohl Tirschenreuth, Röslau und Selb sechs Punkte auf dem Konto. Eine Sondertabelle zwischen den drei Teams musste entscheiden. Gruppensieger wurde schließlich der FC Tirschenreuth mit einem positiven Torverhältnis.  Selb und Röslau hatten am Ende je 3:4-Tore (die Selber und Röslauer Siege gegen Steinmühle waren aus der Wertung gefallen). Und da Röslau den direkten Vergleich gegen die Kickers gewann, stand das Vorwärts-Team im Halbfinale, das gegen den späteren Turniersieger SV Mitterteich (2:0 gegen FC Tirschenreuth) sang- und klanglos mit 0:5 verloren wurde. Für Platz drei gab es immerhin noch eine Siegprämie von 225 Euro. Erfolgreichster Röslauer Torschütze war Kaan Gezer.
Für Röslau spielten: Kießling - Baran, Knoblauch, Gezer, Kahrig, Kurdoglu, Ponader, Blaumann.

Trainerwechsel im Sommer

(04.01.2020)

Der FC Vorwärts und Trainer Ali Sener gehen zum Ende der laufenden Saison getrennte Wege. Das ist das Ergebnis eines längeren vertraulichen Gesprächs am Donnerstag zwischen Vorsitzendem Bernd Nürnberger und dem 40-jährigen Coach. „Wir sind seit 1999 immer gut damit gefahren, in der Regel nach drei Jahren die Pferde zu wechseln“, begründet Nürnberger  die Entscheidung, die in beiderseitigem Einvernehmen getroffen wurde.
Ali Sener hatte die Mannschaft im Sommer 2017 nach dem bitteren Abstieg in der Bezirksliga übernommen und sie als Meister in die Landesliga zurückgeführt. In der vergangenen Saison sicherte sich die Vorwärts-Elf vorzeitig den Klassenerhalt, der auch in dieser Serie das große Ziel ist.„Ali Sener hat beim FC Vorwärts in den vergangenen zweieinhalb Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Und wir alle im Verein sind fest davon überzeugt, dass dies auch im nächsten halben Jahr der Fall sein wird“, betonte der Vorwärts-Vorsitzende.„Der FC Vorwärts ist mein Verein, und nach den Erfolgen als Spieler war es für mich eine Herzensangelegenheit, hier auf der Kommandobrücke stehen zu dürfen“, bedankt sich Sener bei den Verantwortlichen für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.Einen außerordentlichen Dank richtet Sener an sein Team. „Wie schon des Öfteren erwähnt, bin ich wohl der größte Fan meiner Truppe. Sie ist einfach ein geiler Haufen. Es war und ist mir eine große Ehre, diese Mannschaft zu trainieren.“Doch drei Jahre als Trainer seien eine lange Zeit. Und ganz nach dem Rhythmus der Röslauer Vereinsführung sei nun die Zeit für etwas Neues gekommen, sagt Sener. Neben sehr vielen schönen Augenblicken habe der Verein auch das eine oder andere Tal durchschreiten müssen. „Aus diversen Gründen haben wir es Anfang der Saison leider nicht geschafft, uns in der Breite zu verstärken, was die Hinrunde mit der zusätzlichen Verletztenmisere für uns schwierig gestalten ließ“, blickt der 40-Jährige zurück. Dies sei für ihn ein zusätzlicher Grund, am Ende der Saison seinen Platz zu räumen. „Durch einen neuen Mann und frischem Wind mit zusätzlichen Spielern können sicher neue Impulse gesetzt werden“, ist Sener um die Zukunft des FC Vorwärts nicht bange. „Doch vorher ist es für uns wichtig, unser Ziel, den direkten Klassenerhalt nicht aus den Augen zu verlieren. Hierfür müssen alle Mann an einem Strang ziehen und nochmal an ihre Grenzen gehen. Ich bin mir ganz sicher, dass wir den Klassenerhalt nur als eine Einheit erreichen können.“ Nach dem sportlichen Seuchenjahr 2019 hofft Sener auf ein sportlich erfolgreiches 2020!Der FC Vorwärts wird nun umgehend Gespräche mit potenziellen Kandidaten führen. „Wir wollen nichts überstürzen, aber bis Anfang/Mitte Februar sollte feststehen, wer ab Juni 2020 Alis Nachfolger wird“, deutete der Vorsitzende an.

 

Neuzugang: Mahsun Deniz ist zurück

(30.12.2019)

Nach Julian Ponader können wir einen weiteren Winterzugang vermelden:  Vom Kreisklassisten BSC Furthammer kehrt Stürmer Mahsun Deniz zurück auf die „Hut“. Der 23-Jährige war Ende August kurzfristig als Vertragsspieler nach Furthammer gewechselt.  „Wir haben uns ausgesprochen und alle Differenzen ausgeräumt“, freut sich Trainer Ali Sener über die Rückkehr Deniz‘, der die Offensive des Landesliga-Teams verstärken soll. „Dass er es drauf hat, hat er in vielen Landesliga-Spielen bewiesen“, betont der Coach. Ob es im Winter noch weitere Verstärkungen geben wird, ließ Sener offen. Dazu Vorsitzender Bernd Nürnberger: „Wir werden jedenfalls nicht in Panik verfallen und unseren eingeschlagenen Weg, die Mannschaft zu verjüngen, fortsetzen.“ Nach der Winterpause werde sich die personelle Situation ohnehin entspannen. „Bis auf Anthony Hofweller und Robin König sollten wir dann hoffentlich wieder alle Mann an Bord haben.“ Ausdrücklich dankte Nürnberger dem BSC Furthammer für die unkomplizierte und faire Abwicklung des Wechsels.

Halle: FC Vorwärts enttäuscht beim Hochfrankenturnier

(28.12.2019)

Nach der Gruppenphase war bereits Schluss für den FC Vorwärts beim Hochfrankenturnier der SpVgg Selb 13. Dabei hatte es gut begonnen.  Gegen den späteren Finalteilnehmer SpVgg Selbitz gewann das Team von Ali Sener nach zweimaligem Rückstand  noch mit 3:2 (Tore: Blaumann, Hermann, Tonka). Dann die kalte Dusche gegen die SpVgg Selb 13: 1:2 hieß es nach zwölf Minuten. Dem Führungstreffer der Selber war ein klares Foulspiel  vorausgegangen, dem 1:2 ein missglückter Abwurf.  Das zwischenzeitliche 1:1 erzielte Kaan Gezer. Im letzten Gruppenspiel gegen Kickers Selb hätte ein Punkt zum Erreichen des Viertelfinals gereicht. Doch nach einem Blackout von Ertac Tonka lag der FC Vorwärts bereits nach zehn Sekunden zurück. Auf herrliche Vorarbeit von Sebastian Hermann gelang Andre Blaumann der von zahlreichen Röslauer Fans vielumjubelte Ausgleich. In der  hektischen Schlussphase, in der Schiedsrichter Holger Kuhbandner einige merkwürdige Entscheidungen traf, erzielte Heger 54 Sekunden vor Ende den Siegtreffer für Selb.  Wegen des verlorenen direkten Vergleichs mit der SpVgg Selb 13 landete Röslau auf Rang vier in der Gruppe 2 und hatte keine Chance mehr, sich als einer der beiden besten Gruppendritten fürs Viertelfinale zu qualifizieren.  Alles in allem war es wieder einmal ein überaus enttäuschender Auftritt des FC Vorwärts in der Halle.  Das Turnier gewann übrigens völlig überraschend Kreisligist VfB Arzberg, der mit unserem ehemaligen Kapitän Markus Walther als Gastspieler im Finale die SpVgg Selbitz mit 4:0 klar in die Schranken wies. Dritter wurde die SpVgg Bayern Hof, Vierter der FC Eintracht Münchberg.

Röslau spielte mit: Kießling – Baran, Benker, Knoblauch, Ponader, Kurdoglu, Gezer, Hermann, Blaumann, Tonka.

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier

(22.12.2019)

Vollbesetzt war am Samstagabend, 21. Dezember 2019,  das Sportheim Hut bei der Weihnachtsfeier des FC Vorwärts. Im offiziellen Teil wurde unter anderem Reiner Tröger nach 20-jähriger Tätigkeit als Hauptkassier aus dem Vorstand mit einem Geschenk und viel Beifall verabschiedet. Nikolaus (Christoph Grimm) und Engel (Alexander Seidel) hatten für alle Spieler und Verantwortliche ein lustiges Sprüchlein parat. Im Namen des Hauptsponsors BD-Sensors überreichte Stefan Denndörfer allen Spielern je ein Paar zum Ausgehanzug passende Sportschuhe und ein Poloshirt. Die Mitglieder des Rentnerteams, das seit Jahren für die Platzpflege verantwortlich zeichnet, erhielt aus der Hand von Rainer Denndörfer je einen Präsentkorb. Nach dem offiziellen Teil, der mit einer großen Tombola endete, war Party angesagt.

Foto zur Meldung: Stimmungsvolle Weihnachtsfeier
Foto: Nikolaus Christoph Grimm und Engel Alexander Seidel mit Andre Blaumann

Neuzugang: Julian Ponader jetzt ein Röslauer

(14.12.2019)

Der FC Vorwärts hat sich die Dienste eines der großen Fußballtalente in der Region gesichert: Vom ATG Tröstau ist Julian Ponader auf die "Hut" gewechselt. Der 19-Jährige, der in der laufenden Kreisklassensaison in 18 Spielen bereits 18 Tore auf dem Konto hat, ist vielseitig einsetzbar. „Wir sind natürlich sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, ein großes Talent aus der Region für unseren Verein zu gewinnen“, freut sich Röslaus Trainer Ali Sener über den Wechsel und fügt hinzu: „Julian wird bei uns seinen Weg gehen.“ 

Foto zur Meldung: Neuzugang: Julian Ponader jetzt ein Röslauer
Foto: Ali Sener begrüßt Julian Ponader

Halle: Souveräner Gruppensieg

(14.12.2019)

Fünf Spiele, fünf Siege: Der FC Vorwärts hat sich souverän für die Endrunde der Hallen-Kreismeisterschaft am 12. Januar in der Jahnhalle in Hof qualifiziert. Bei der Zwischenrunde in Wunsiedel gab es in der Gruppe C folgende Ergebnisse: 1:0 gegen SG Fuchsmühl, 2:0 gegen TSV Waldershof, 2:1 gegen FC Lorenzreuth, 3:0 gegen ASV Wunsiedel, 3:0 gegen den  ASV Waldsassen. Röslau wurde damit mit 15 Punkten Gruppensieger, als Zweiter fährt die SG Fuchsmühl (9 Punkte) mit nach Hof.
Der  FC Vorwärts spielte mit einem gemischten Team aus erster und zweiter Mannschaft: Kießling - Tüter, Boz, Knoblauch, Kurdoglu, Blaumann, Gezer, Tonka.

Landesliga: TSV Neudrossenfeld - FC Vorwärts 5:0 (4:0)

(19.10.2019)

TSV Neudrossenfeld: Mehlhorn - Gareis (66. Majczyna), Pauli (57. Boog), Hahn, Taubenreuther, Kolb, Löhrlein (60. Gerull), Pötzinger, Seiter, Habel, Böhmer.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, S. Knoblauch (90. Ylmaz), Benker, Kahrig (46. Baran), Herrmann, N. Knoblauch, Tonka, Kurdoglu (46. Lapschin), Sieg, Gezer.

Schiedsrichter: Geuß (Haßfurt) leitete sicher. - Zuschauer: 175. - Tore: 6. Min. Pötzinger 1:0, 21. und 32. Min. Kolb 2:0 und 3:0, 45. Min. Löhrlein 4:0, 55. Min. Pauli 5:0.

Der Neudrossenfelder Sieg hätte weitaus höher ausfallen können. Schon nach 55 Minuten lag der TSV mit 5:0 in Führung, schaltete danach jedoch einen Gang zurück und ließ Gnade vor Recht ergehen. Was Trainer Markus Taschner nicht so gut gefiel. "Nach einer sehr guten ersten Hälfte mit genauem Passspiel und feinen Kombinationen schlich sich der Schlendrian ein. Wir hätten da noch mehr tun müssen. Aber meine Mannschaft hat sich nach der unnötigen Niederlage zuletzt in Großschwarzenlohe rehabilitiert".

Von Beginn zeigten sich die Grün-Weißen hellwach. Den schnellen und durchdachten Aktionen waren die geschwächten Gäste zuweilen hilflos ausgeliefert. Die Tore fielen allesamt aus zwingenden Aktionen. So setzte Kolb den mitlaufenden Pötzinger gekonnt zum Führungstreffer ein, die nächsten zwei besorgte Kolb dann selbst in Torjägermanier, wobei er von der Intelligenz des Daniel Gareis im schnellen Umschalten profitierte. Ein Tor steuerte Löhrlein mit einem herrlichem Kopfball bei, beim 5:0 schloss Pauli eine Ballstafette gekonnt ab.

Gute Gelegenheiten hatten sich zuvor schon Pauli (5.), Seiter (12), Löhrlein (43.) und kurz danach Böhmer geboten. Auf der anderen Seite hatten die Röslauer in der 19. Minute den Anschlusstreffer auf dem Fuß, Grüner-Vertreter Mehlhorn parierte aber ebenso großartig wie später bei einem Konter. Vielleicht hätten die Fichtelgebirgler bei erfolgreichem Abschluss mehr Mut gefasst und etwas mitnehmen können. So aber blieben sie insgesamt chancenlos - bis zur 74. Minute. Da vergab Benker allein vor Mehlhorn kläglich den Ehrentreffer.

Neudrossenfeld spielte bis zur Pause wie aus einem Guss, die Verständigung untereinander ließ keine Wünsche offen. Es machte aus der Sicht der heimischen Zuschauer richtig Spaß. Mannschaftliche Geschlossenheit, Zweikampfstärke und technisches Raffinesse zeichneten in der ersten Halbzeit den TSV aus, Gareis, Kolb, Pötzinger, Seiter und Habel ragten noch heraus. Röslau mühte sich redlich, war aber letztlich zu schwach, um wirklich Paroli bieten zu können. Vieles blieb Stückwerk, die zündenden Ideen fehlten. "Wir haben den Neudrossenfeldern zu viel Raum gelassen, nicht konsequent genug gestört", sagte der Röslauer Co-Trainer Jaroslav Smrha, der Urlauber Ali Sener vertrat. "Die fünf Stück waren glimpflich, es hätte noch böser enden können."  Bericht: H.W./Frankenpost

Landesliga: FC Vorwärts - TuS Feuchtwangen 1:1 (0:1)

(12.10.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, N. Knoblauch, Smrha, Kahrig, Benker, Hermann, Rimböck (77. Baran), Sieg, Lapschin (59. Blaumann/83. Kurdoglu), Gezer.

TuS Feuchtwangen: Klein, Bartels (62. Fischer), Scholz, Häffner, Predatsch, Biegler, Fleischer, Reichert, Seyler, Beck, Hornberger (46. Kreißlmeier).

Schiedsrichter: Fabisch (SV Seehausen bei Murnau). - Zuschauer: 120. - Tore: 23. Min. Reichert 0:1, 70. Min. Sieg 1:1. - Gelb-Rote Karte: Biegler (TuS/86.) wegen wiederholten Foulspiels.

Das Fichtelgebirge scheint für die Mannschaft nahe der baden-würtembergischen Grenze ein gutes Pflaster zu sein. Knöpfte der TuS Feuchtwangen vor einigen Wochen schon Kickers Selb einen Punkt ab, musste er auch am Samstag die knapp dreistündige Heimreise mit dem Bus nicht mit leeren Händen antreten. Völlig verdient entführte das Team von Trainer Michael Griebel aus Röslau einen Zähler. Und der Coach wusste am Ende nicht so recht, ob er sich über das Unentschieden freuen oder ärgern sollte. "Leider haben wir nur eine unserer zahlreichen Möglichkeiten genutzt", haderte er dann doch mit der Chancenauswertung.

Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Gäste die klar spielbestimmende Mannschaft, setzten gegen die stark ersatzgeschwächten Platzherren, die auch noch auf ihren Torjäger Ertac Tonka verzichten musste, die Akzente. Schon in der vierten Minute musste Torhüter Sebastian Blechschmidt Kopf und Kragen riskieren, um vor dem einschussbereiten Sven Fleischer zu klären. Die zweite Großchance bot sich Daniel Seyler nur vier Minuten später. In der 23. Minute war es dann so weit, als TuS-Torjäger Manuel Reichert im Strafraum frei zum Schuss kam. Ein Tor, das sich abgezeichnet hatte. Und es hätte gleich noch viel schlimmer kommen können, als ein Freistoß der Gäste an der Latte landete. Das Beste aus Röslauer Sicht zur Halbzeit war, dass es nur 0:1 stand. Denn außer einem Kopfball von Sebastian Knoblauch, der nach einer Ecke knapp am Tor vorbeistrich, waren Röslauer Chancen Fehlanzeige.

Nach dem Seitenwechsel ein ganz anderes Bild. Nun ging es zunächst nur noch in eine Richtung - auf das Tor von Daniel Klein. Der hielt seinen Kasten bis zur 70. Minute sauber, doch gegen den Schuss von Oldie Holger Sieg aus elf Metern war er machtos.

Nach dem 1:1 wendete sich das Blatt. Feuchtwangen spielte jetzt wieder mutiger nach vorne und hatte noch zwei Riesenchancen, die Torhüter Blechschmidt mit Glanzparaden vereitelte. In den letzten Minuten brannte es nochmals lichterloh im TuS-Strafraum. Ein Freistoß von Kaan Gezer aus 16 Metern touchierte die Latte. So sprach auch Gästecoach Griebel am Ende von einer gerechten Punkteteilung.

Das sah auch Röslaus Coach Ali Sener so, wenngleich er mit der Spielweise seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden war: "Das, was wir heute gezeigt haben, war kein Vergleich zum Spiel vor ein Woche in Fürth. "Wir haben den Platz nicht ausgenutzt, den uns Feuchtwangen geboten hat und uns zudem durch unnötige Rückpässe immer wieder selbst in Gefahr gebracht."

Landesliga SG Quelle Fürth - FC Vorwärts Röslau 1:3 (1:2)

(05.10.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, Smrha, Kurdogli (10. N. Knoblauch), Kahrig, Benker, Hermann, Rimböck (84. Baran), Sieg (89. Blaumann), Gezer, Tonka.

Schiedsrichter: Tobias Heuberger (leitete hervorragend).-  Zuschauer: 80. - Tore: 18. Min. Benker 0:1, 32. Min. Hermann 0:2, 45 +3 Meier 1:2, 55. Hermann 1:3.

Der FC Vorwärts hat beim Landesliga-Auswärtsspiel bei der SG Quelle Fürth allen Personalproblemen getrotzt: Das Team von Ali Sener kam aufgrund einer tollen kämpferischen Leistung zu einem letztlich verdienten 3:1 (2:1)-Sieg zur Fürther Kirchweih. Vor allem die in den vergangenen Spielen oft gescholtene Hintermannschaft machte einen tollen Job, passte nur einmal nicht kurz auf, und schon trafen die Platzherren. Es war der Anschlusstreffer zum 1:2 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Ein Gegentor zu einem ganz ungünstigen Zeitpunkt. Die Vorwärts-Elf überraschte die hochgehandelten Fürther immer wieder mit gut vorgetragenen Kontern. Schon in der 13. Minute hätte Röslau in Führung gehen können: Ertac Tonka köpfte den Ball nach einer Ecke von Kaan Gezer an den Posten. Doch das 1:0 ließ nicht lange auf sich warten. Sebastian Hermann legte den Ball quer zu Tobias Benker, der drang in den Strafraum ein und zog aus  halbrechter Position ab. Sein Flachschuss schlug unhaltbar für den Fürther Torhüter in der  langen unteren Torecke ein. Quelle antwortete mit wütenden Angriffen, richtig gefährlich vor dem von Sebastian Blechschmidt hervorragend gehüteten Tor wurde es aber zunächst nicht. Im Gegenteil: Der nächste Konter saß. Ein herrlicher Pass von Kaan Gezer in den Strafraum -  Holger Sieg legte den Ball mit dem Kopf zu Sebastian Hermann zurück, und der hämmerte das Spielgerät aus elf Metern halblinker Position in die Maschen. Kurz vor der Halbzeit brannte es mehrmals lichterloh im Röslauer Strafraum, einmal rettete sogar die Latte. Doch in der Nachspielzeit war es nach einem Eckball soweit. Der Fürther Meier stand am völlig frei und musste den Ball nur noch über die Linie drücken.

Doch die Vorwärts-Elf ließ sich durch diesen Treffer nicht aus dem Konzept bringen, stand auch in der zweiten Halbzeit in der Abwehr sicher, agierte taktisch weiter sehr clever, ließ die beiden Fürther Torjäger Glasner und Kulabas überhaupt nicht zur Entfaltung kommen und setzte immer wieder Nadelstiche. Ein solcher führte bereits in der 55. Minute zum 3:1, als Kaan Gezer den  freistehenden Sebastian Hermann bediente. Und der nahm sich aus gut  20 Metern ein Herz und drosch den Ball in den Winkel.  Fürth setzte nun zwar nochmals alles auf eine Karte, konnte die an diesem Tag bombensichere Abwehr aber nicht überwinden. Lukas Rimböck, der zu seinem ersten Start-Elf-Einsatz kam, hatte in der 82. Minute das 4:1 auf dem Fuß, als er alleine auf das Fürther Tor zulief. Anstatt selbst abzuziehen, legte er den Ball nochmals zu Ertac Tonka quer. Der bugsierte das Leder zwar über die Torlinie, stand aber im Abseits.  Das wäre vielleicht auch des Guten zu viel gewesen. Röslau brachte das Ergebnis über die Zeit und bejubelte nach dem Abpfiff den zweiten Auswärtssieg. Mit nunmehr 20 Punkten liegt das Team von Ali Sener absolut im Soll, und das trotz des kleinen Kaders!

Foto zur Meldung: Landesliga SG Quelle Fürth - FC Vorwärts Röslau 1:3 (1:2)
Foto: Landesliga SG Quelle Fürth - FC Vorwärts Röslau 1:3 (1:2)

Landesliga: FC Vorwärts - FC Herzogenaurach 3:2 (1:2)

(29.09.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - S. Knoblauch (68. N. Knoblauch), Smrha, Kurdoglu (77. Dadder), Kahrig (68. Sturm), Benker, Hermann, Sieg. Hofweller, Gezer, Tonka.

FC Herzogenaurach: Lösch - Rahe, Karches, Dörrich, Thomann (36. Staniszewski), Amling, Nahr (51. Gerber), Göller, Zenger (76. Dittmar), Jassmann, Haas.

Schiedsrichter: Söllner (Schonungen) leitetet überragend. - Zuschauer: 105. - Tore: 4. Min. Karches 1:0 (Eigentor), 32. und 35. Min. Haas 1:1 und 1:2, 78. Min. Dadder 2:2, 79. Min. Hofweller 3:2.

Es ist die 77. Spielminute. Trainer Ali Sener wechselte Matthias Dadder ein, der eine lange Leidenszeit hinter sich hat. Eine Minute später kommt Dadder, nach einem Eckball bestens vom eingewechselten Nico Knoblauch in Szene gesetzt, erstmals an den Ball. Dadder nimmt am Strafraumeck Maß und drischt das Leder derart in den Winkel, das der Ball im Torgiebel hängen bleibt - 2:2. Ein Traumtor, das sicher gute Chance beim Bayerntreffer des Monats hätte. Nur eine Minute später setzt sich der ebenfalls eingewechselte Fabian Sturm auf der linken Seite durch. Ein Herzogenauracher klärt ins Toraus. Kaan Gezer tritt den Eckball, Anthony Hofweller ist mit dem Kopf zur Stelle - 3:2.

Innerhalb von zwei Minuten hat der FC Vorwärts ein bereits verlorenen geglaubtes Landesligaspiel aus dem Feuer gerissen und seine Niederlagenserie beendet. Grenzenloser Jubel bei der Vorwärts-Elf nach dem Abpfiff. Trainer Ali Sener ist eine Zentnerlast von Schultern gefallen. "Ein enorm wichtiger Sieg. Aber leider haben wir uns das Leben nach starkem Beginn wieder selbst schwer gemacht", ärgert er sich über die Schlafmützigkeit seiner Jungs nach gut einer halben Stunde. Röslau hatte furios begonnen, schon in der ersten Minute durch Ertac Tonka eine Riesenchance zur Führung. Doch die ließ nicht lange auf sich warten. Anthony Hofweller drang drei Minuten später in den Strafraum ein. Doch anstatt aus sieben Metern selbst abzuziehen, legte er den Ball quer. Herzogenaurachs Spielertrainer Jakob Karches beförderte das Leder unglücklich ins eigene Netz. Röslau machte weiter Druck, versäumte es aber, das 2:0 nachzulegen. Die Gäste kamen nun immer besser in Spiel. Als Nico Haas nach gut einer halben Stunde im Strafraum völlig frei zum Schuss kam, stand es plötzlich 1:1. Doch es kam noch schlimmer für die Sener-Elf: Sebastian Knoblauch sprang bei einem Klärungsversuch der Ball unglücklich über den Fuß. Haas hatte plötzlich freie Bahn und brachte die "Pumas" in Führung. Röslau war geschockt, und erholte sich von diesem Rückschlag lange nicht mehr.

Wer in der zweiten Halbzeit einen Röslauer Sturmlauf erwartet hatte, wurde jäh enttäuscht. Zu zaghaft waren die Angriffe, zu ungenau die Pässe. Es dauerte bis zu bereits beschriebenen 77. Minute, bis das Spiel nochmals eine unglaubliche Wende nehmen sollte. Dazu wäre es aber wohl nicht mehr gekommen, hätte der Herzogenauracher Christian Zenger 30 Sekunden zuvor freistehend das 3:1 für seine Farben erzielte. Gäste-Spielertrainer Karches war nach dem Spiel bedient: "Wir müssen das 3:1 machen und verlieren dann nach zwei Standards."

Landesliga: SC Feucht - FC Vorwärts 3:1 (2:0)

(22.09.2019)

SC Feucht:  Sponsel - Oltean, Kammermeyer, Klose, Betsi Mbetssi, Ruhrseitz, Höhenberger (88. Tekeser), Mengi, Spielbühler, Weber (78. Ahmed), König (85. Schäf) - Trainer: Schlicker.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Kurdoglu, Knoblauch, Smrha, Kahrig, Benker, Knoblauch (80. Rimböck), Hofweller, Hermann, Tonka, Gezer - Trainer: Sener.

Schiedsrichter: Haase (Burglengenfeld) - Zuschauer: 325. -

22. Min. König 1:0, 32. Min. Klose 2:0, 50. Min. Gezer 2:1, 79. Min. König 3:1.

Der SC Feucht marschiert nach dem 3:1 (2:0)-Heimerfolg gegen den FC Vorwärts Röslau weiter vorneweg in der Landesliga Nordost. Mit dem Sieg bleibt der SC auch nach zwölf Spielen ungeschlagen. Für Röslau geht es in die entgegensetzte Richtung: Die Oberfranken verkauften sich teuer, mussten aber die vierte Pleite in Folge hinnehmen.

In den ersten zehn Minuten war es noch ein recht offenes Match, aber danach nahmen die Mittelfranken das Heft in die Hand und beherrschten die Gäste zum Teil nach Belieben. Fast bei jeder gefährlichen Aktion der Hausherren war der Ausgangspunkt Fabian Klose. Er setzte seine Mitspieler immer wieder gut ein, doch zunächst klappte es mit dem Abschluss nicht. Immer wieder stand Röslaus Keeper Blechschmidt im Mittelpunkt des Geschehens.

Nach 22 Minuten war es dann aber so weit. Klose spielte den Ball zu König, der aus 18 Metern flach ab in die linke untere Ecke zum 1:0. Dann trat Klose selbst auf den Plan und verwandelte einen Freistoß von rechts mit dem linken Fuß zum 2:0 (32.). Ruhrseitz hatte noch eine sehr gute Gelegenheit für die Gastgeber, als er knapp vorbeizielte (38.). Röslau setzte nur selten Akzente nach vorne, kam aber zu keinem gefährlichen Abschluss und war mit dem 2:0 zur Spielmitte noch gut bedient.

Die erste Halbzeit verlief zu einseitig. Das dürfte die Feuchter dazu veranlasst haben, mit Beginn des zweiten Abschnitts das Gas etwas rauszunehmen. Röslau hingegen hatte sich nun besonnen, auch selbst Akzente nach vorne setzen. Ein Zuspiel von Sebastian Herrmann kam auf Kaan Gezer, der aus der Drehung abzog und den Ball flach aus 16 Metern zum 1:2-Anschluss in die Maschen setzte (50.). Das brachte Feucht aus dem Rhythmus. Röslau kam zu einigen Standards, schlug daraus aber kein Kapital. Der SC hatte seine Souveränität eingebüßt.

Doch nach und nach kam der Spitzenreiter zurück ins Spiel. Als König per Freistoß aus 26 Metern mit seinem 13. Saisontor zum 3:1 traf, war die Partie entschieden. Die Gäste hatten nichts mehr zuzusetzen und Feucht hatte seine Stabilität zurückgewonnen. So blieb es beim 3:1 für den Ligafavoriten, der eine ganz starke erste Halbzeit gespielt hatte. Röslau hatte sich in den ersten 45 Minuten versteckt und erst im zweiten Durchgang den Respekt abgelegt. Unterm Strich war es ein verdienter Erfolg des Klassenbesten, der weiter an der Tabellenspitze einsam seine Kreise zieht. Röslau steht weiterhin bei 14 Punkten und muss nun am Sonntag im Heimspiel gegen den FC Herzogenaurach punkten. dme

 

Das sagten die Trainer

Ali Sener (Trainer FC Vorwärts Röslau): "In der ersten Halbzeit hatten wir zu viel Respekt, haben uns reindrängen lassen. Da war es nur eine Frage der Zeit, wann wir ein Gegentor kassieren. Nach der Pause waren wir mutiger, haben den Anschluss geschafft und hatten danach bei Standards einige Male die Möglichkeit auszugleichen, aber da haben wir nicht konzentriert genug agiert. Feucht hat aber fraglos eine ganz starke Mannschaft."

Florian Schlicker (Trainer 1. SC Feucht): "Meine Mannschaft hat eine bärenstarke erste Halbzeit gespielt. Leider sind wir etwas schläfrig aus der Pause gekommen und dafür gleich mit dem 1:2 bestraft worden. Wir haben uns geschüttelt und hatten dann alles im Griff."

Unser ehemaliger Kapitän hat geheiratet

(24.08.2019)

Markus und Carina Walther haben am 24. August  in Marktleuthen kirchlich geheiratet. Zu den Hochzeitsgästen - die Feier fand im BD-Forum in Thierstein statt - gehörten natürlich auch mehrere ehemalige Röslauer Mannschaftskollegen von Markus Walther. Auch der FC Vorwärts wünscht seinem langjährigen Mannschaftskapitän, der jetzt beim BSC Saas Bayreuth spielt, und seiner Carina auf dem gemeinsamen Lebensweg alles Gute.

Foto zur Meldung: Unser ehemaliger Kapitän hat geheiratet
Foto: Markus und Carina haben geheiratet. Unser Bild zeigt sie nach der kirchlichen Trauung mit Vorwärts-Spielern.

Landesliga: FC Vorwärts - TSV Kornburg 4:2 (3:0)

(17.08.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, Schmidt, Smrha, Sturm (68. Kahrig), Benker, Hermann, N. Knoblauch (66. Kurdoglu), Hofweller (78. König), Gezer, Tonka.

TSV Kornburg: Leßmann, Burgutzidis, Klier, Reisig (46. Abele), Arlt (75. Kreiselmeyer), Kowal, Kraft, Seiler, Schulik, Okoro (89. Stark), Rohracker.

Schiedsrichter: Krauß (FC Bayern Fladungen) leitete sein erstes Landesliga-Spiel ohne Fehl und Tadel. - Zuschauer: 150. - Tore: 4. Min. Hermann 1:0, 11. Min. S. Knoblauch 2:0, 31. Min. Benker 3:0, 58. Min. Tonka 4:0, 76. Min. Schulik 4:1, 90. Min. Schulik 4:2. Gelb-Rot: Burgutzidis (TSV/89.) wegen Unsportlichkeit.

Freilich spielten den Platzherren die beiden frühen Tore in die Karten. Schon in der vierten Minute musste Kornburgs Ersatzkeeper Fred Leßmann - Stammtorhüter Arthur Ockert hatte sich beim Warmmachen verletzt - das erste Mal den Ball aus dem Netz holen. Einen schnellen Vorstoß von Nico und Sebastian Knoblauch schloss Sebastian Hermann mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke ab. Ein Einstand nach Maß für die Platzherren.

Das erste Tor herrlich vorbereitet, das zweite selbst gemacht: Der rechte Außenverteidiger Sebastian Knoblauch erwischte einen echten Sahnetag. Nach einem Eckball war er mit dem Kopf zur Stelle - 2:0. "Diese beiden Tore waren letztlich der Genickbruch für uns", stellte ein enttäuschter Kornburger Trainer Klaus Mösle nach dem Abpfiff fest. "Ich hatte meine Mannschaft vor dem Spiel eindringlich vor der Achse Benker - Hermann - Gezer - Tonka gewarnt. Doch wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel gefunden und den Röslauern zu große Räume gelassen."

Röslau spielte nach dem 2:0 wie entfesselt. Es ging fast nur in eine Richtung - auf das von Leßmann gehütete Tor. Nachdem Ertac Tonka und Kaan Gezer nur das Aluminium getroffen sowie Tonka und Anthony Hofweller weitere Großchancen vergeben hatten, war es in der 31. Minute Tobias Benker vorbehalten, nach herrlicher Vorarbeit von Tonka mit einem fulminanten Schuss aus 14 Metern für die Vorentscheidung zu sorgen. Mit dem 3:0 zur Pause waren die Gäste noch richtig gut bedient, es hätte gut und gerne auch 5:0 oder 6:0 stehen können. Bis auf zwei Distanzschüsse von Sebastian Schulik, die allerdings nicht ganz ungefährlich waren, war von den Gästen in der ersten Halbzeit nicht viel zu sehen. Irgendwie wirkte der Kornburger Auftritt emotionslos.

Nach dem Wechsel hielten die Gäste besser dagegen, konnten aber das 4:0 durch Tonka nicht verhindern. Einen langen Abschlag von Torhüter Sebastian Blechschmidt unterlief auf Höhe der Mittellinie der Kornburger Marcel Kraft. Der Röslauer Sturmführer hatte nun freie Bahn und vollstrecke eiskalt. Die Gastgeber ließen es im Gefühl des sicheren Sieges etwas ruhiger angehen, kamen aber dennoch zu weiteren guten Chancen. Auf der anderen Seite bewies der Kornburger Schulik bei einem verunglückten Rückpass von Daniel Kahrig seinen Torjägerinstinkt und verkürzte auf 1:4. Und fast mit dem Schlusspfiff gelang dem TSV Kapitän sein achter Saisontreffer. Damit sah das Ergebnis für die Gäste nun deutlich freundlicher aus. Denn es hätte für sie an diesem Tag ein richtiges Debakel werden können. Dem Röslauer Trainer Ali Sener war’s letztlich egal. "Wir haben heute das umgesetzt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten", lobte er seine Mannschaft, für den dritten Heimsieg in Folge. "Die Jungs haben das heute wirklich sehr gut gemacht." Dass zum Schluss bei einer klaren 4:0-Führung die Konzentration ein wenig nachlasse, sei irgendwie verständlich. Dennoch ärgerte sich Sener über die beiden Gegentore. "Die waren unnötig wie ein Kropf."

 

Landesliga: FC Vorwärts - SV Schwaig 2:1 (1:0)

(10.08.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, Smrha, Schmidt, Sturm, Benker, Hermann, N. Knoblauch (61. Kahrig) , Hofweller (84. Kurdoglu), Gezer, Tonka.

SV Schwaig: Seitz, Schorr (24. Sörgel), Tadic, Waldmann, Lorenz (55. Spindler), Horlamus (76. Rubio Suarez), Särchinger, Riese, Weber, Schwarz, Hamann.

Schiedsrichter: Busch (SpVgg Vohenstrauß) hatte nicht seinen besten Tag. - Zuschauer: 180. Tore: 24. Min. Sturm 1:0, 55. Min. Gezer 2:0, 63. Min. Spindler 2:1. Gelb-Rot: Sturm (Röslau/44.).

Diese Landesliga-Partie war nichts für schwache Nerven. Die Röslauer Fans mussten bis zum Schlusspfiff in der 95. Minute zittern, ehe der zweite Saisonsieg unter Dach und Fach war. Am Ende hatten sich die Vorwärts-Kicker zurecht für eine starke kämpferische Leistung belohnt, mussten sie doch die komplette zweite Halbzeit zu zehnt spielen. Fabian Sturm war vor dem Seitenwechsel wegen wiederholten Foulspiels mit der Ampelkarte vom Platz geflogen. Etwa 20 Minuten zuvor hatte der linke Außenverteidiger seine Mannschaft mit 1:0 in Front geschossen. Sturm profitierte dabei von einem missglückten Pass des Schwaigers Schorr im eigenen Strafraum, schaltete am schnellsten und ließ Torhüter Seitz mit einem Schuss aus sechs Metern keine Chance. Überhaupt: Röslau kam gut ins Spiel, ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen. In der siebten Minute hatten die heimischen Zuschauer das erste Mal den Torschrei auf den Lippen, als Kaan Gezer aus kurzer Distanz an Seitz scheiterte. Nach der Führung schalteten die Platzherren unverständlicherweise einen Gang zurück, leisteten sich einige unnötige Abspielfehler. Die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen. Richtig gute Schwaiger Chancen in der ersten Halbzeit waren Fehlanzeige.

Mit einem Feldspieler weniger ließ Röslau die Gäste nach der Pause kommen, lauerte auf Konter. Mit Erfolg: Bei einem weiten Abschlag von Torhüter Blechschmidt brachte sich Schwaig durch schwaches Abwehrverhalten selbst in die Bredouille. Kaan Gezer roch den Braten, erkämpfte sich am Strafraum den Ball, umspielte den Torhüter, und plötzlich stand es 2:0. "Das waren praktisch zwei Eigentore", bescheinigte Schwaigs Trainer Helmut Rahner seiner Elf stümperhaftes Abwehrverhalten.

Auch nach vorne strahlten die Gäste zunächst kaum Gefahr aus. Doch das sollte sich ändern. Erst ein missglückter Befreiungsschlag von Sebastian Knoblauch in die Füße des Schwaigers Spindler, der aus 17 Metern trocken abzog und den Anschlusstreffer erzielte, brachte das Team von Helmut Rahner wieder ins Spiel zurück. Nun witterten die Mittelfranken Morgenluft und drängten vehement auf den Ausgleich. Den hatte der kurz zuvor eingewechselte Rubio Suarez auf dem Fuß, als er die Kugel freistehend acht Meter vor dem Röslauer Tor fast über den Ballfangzaun drosch. Die Röslauer, die ihre Konter in dieser Phase schlecht ausspielten, mussten noch einige kritische Situationen überstehen. So in der 82. Minute, als der Schiedsrichter nach einem Zweikampf zwischen Daniel Kahrig und dem Schwaiger Tobias Särchinger zum Entsetzen der heimischen Fans auf den Elfmeterpunkt zeigte. "Er hat mich am Oberschenkel mit seinem Fuß getroffen, hat eingehakt und ist dann gefallen", sagte ein auch nach dem Spiel noch aufgebrachter Kahrig. Christoph Weber konnte die große Ausgleichschance nicht nutzen. Torhüter Sebastian Blechschmidt ahnte die Ecke und hielt den Röslauer Sieg fest. "So lange ich in Schwaig Trainer bin, hat Weber noch nie einen Elfer verschossen", sagte Helmut Rahner und befand: "Heute hat einfach alles zusammengepasst." Er sprach von einer bitteren Niederlage. "Wir hätten heute gerne einen Punkt mitgenommen, den wir wohl auch verdient gehabt hätten."

Für Kapitän Jaroslav Smrha war es ein gelungener Einstand als Co-Trainer. Der Tscheche vertrat den im Urlaub weilenden Chefcoach Ali Sener. "Bis zur Gelb-Roten Karte ist bei uns alles nach Plan gelaufen", freute sich Smrha, dass seine Mannschaftskollegen die taktischen Vorgaben konsequent umgesetzt hätten. "Nach der Pause haben wir uns In Unterzahl vorgenommen, einerseits tief zu stehen, andererseits den Gegner früh zu attackieren. Auch das ist uns weitgehend gelungen." Groß war die Freude vor allem auch bei Torhüter Sebastian Blechschmidt. "Ich gebe zu, dass ich schon einige Jahre keinen Strafstoß mehr gehalten habe. Umso schöner ist es, dass mir das heute gelungen ist", strahlte der Keeper mit seinem Kapitän um die Wette.

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - SV Schwaig 2:1 (1:0)
Foto: Jubel nach dem 2:0 durch Kaan Gezer. Foto: Hannes Bessermann

Ferienaktion beim FC Vorwärts

(09.08.2019)

14 Kinder haben am 9. August im Rahmen der Röslauer Ferienaktion einen abwechslungsreichen Nachmittag beim FC Vorwärts auf der "Hut" verbracht. Unter der Anleitung der Trainer Janusz Holeksa, Markus Sieg und Nicole Wächter sowie von Jugendleiter Günter Zimmermann wurde nicht nur Fußball gespielt, sondern auf dem Programm standen auch lustige Spiele wie Eierlaufen, Zielwerfen oder Zielschießen auf Ringe am Boden. Die drei Besten bekamen Pokale. Im Bild die Kinder mit Janusz Holeksa und Nicole Wächter. 

Foto zur Meldung: Ferienaktion beim FC Vorwärts
Foto: Ferienaktion beim FC Vorwärts

Landesliga: SC Großschwarzenlohe - FC Vorwärts 1:0 (0:0)

(02.08.2019)

SC Großschwarzenlohe : Bachner - Schmidt, Thiem (54. Hettwer), Kunz, Uluca (69. Moser), Schneider, Nerreter, Egerer, Brunkhorst, Scheuenstuhl (29. Freller), Redl.

FC Vorwärts Röslau : Blechschmidt - Smrha, Knoblauch, Benker, Kahrig (60. Schmidt), Hofweller (83. Rimböck), Hermann, Tonka, Kurdoglu, Sturm (77. N. Knoblauch), Gezer.

Es gibt Spiele, die tun richtig weh. Nicht körperlich, sondern für die Sportlerseele. Ein solches Spiel hat am Freitagabend Ali Sener erlebt. "Das war Not gegen Elend", sagte der Trainer des FC Vorwärts Röslau nach 92 Minuten, in denen er gerade einmal eine gute Chance für seine Mannschaft gezählt hat. Und das beim SC Großschwarzenlohe, der bis gestern Abend lediglich ein mickriges Pünktchen auf seinem Konto, aber bereits 14 Gegentreffer in vier Spielen kassiert hatte.

Anthony Hofweller war es, der nach einer guten halben Stunde die Röslauer fast in Führung gebracht hätte. Der frisch vermählte Stürmer zog aus gut 22 Metern ab, die Gäste hatten den Torschrei schon auf den Lippen, Torwart Martin Bachner lenkte den Ball aber gerade noch an die Latte. Sonstige Offensivaktionen des FC Vorwärts? Fehlanzeige. "Wir haben kein Tempo ins Spiel gebracht und keine Lösungen nach vorne gefunden", klagte der enttäuschte Sener. Seine Mannschaft habe sich dem schwachen Niveau der Hausherren nahtlos angepasst - und müsse in der Tabelle nach dem 3:2-Hoffnungsschimmer gegen Vach definitiv wieder nach unten blicken. "Wir haben eben einen extrem dünnen Kader", sagte der Vorwärts-Coach, der kurzfristig auf den angeschlagenen Dadder verzichten und wieder umstellen musste.

Dass am Ende nicht wenigstens ein Punkt von der Reise nach Wendelstein bei Nürnberg heraussprang, lag an einer etwas unglücklichen Szene in der Nachspielzeit. Als alle beteiligten schon mit einem torlosen Remis rechneten, touchierte der Röslauer Kapitän Jaroslav Smrha mit dem Kopf einen lang geschlagenen Ball, der beim zuvor im Abseits postierten Markus Nerreter landete. Weil eine neue Spielsituation entstanden war, ließ der Schiedsrichter weiterlaufen - und Nerreter traf zum Siegtor für Großschwarzenlohe. Die Röslauer Spieler - tief enttäuscht. Der Trainer - absolut bedient. "Gerade gegen eine Mannschaft wie Großschwarzenloe wären Punkte sehr wichtig gewesen." Nun stehen die Röslauer schon wieder etwas unter Zugzwang vor den kommenden Heimaufgaben am nächsten Samstag gegen den SV Schwaig und eine Woche später gegen Kornburg. A.P.

Landesliga: FC Vorwärts - ASV Vach 3:2 (2:0)

(28.07.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, Smrha, Kurdoglu, Kahrig (46. Schmidt, 75. Rimböck), Sturm, Benker, Gezer, Hermann, Dadder (53. N. Knoblauch)
ASV Vach: Dirr, Gambel, Takmak, Hufnagel, Tischler (46. Tekdemir), Uwadia, Meyer (62. H. Berisha ), Röder, Psyrras, Kiymaz (83. D. Berisha).
Schiedsrichter: Fenkl (Unterpreppach). – Zuschauer: 180. – Tore: 14. Min. Gezer 1:0, 45. Min. Tonka 2:0, 69. Min. Röder 2:1, 79. Min. Tekdemir 2:2, 83. Rimböck 3:2. – Gelb-Rote Karten: Takmak (Vach/88.) wegen Meckerns, Tonka (Röslau/92.) wegen Unsportlichkeit.
„Oft macht das mein Herz nicht mehr mit.“ Röslau Trainer Ali Sener war nach den 94 Minuten Spielzeit fix und fertig, aber letztlich überglücklich. Der erste Saisonsieg war unter Dach und Fach. Aber wie? Es war ein Wechselbad der Gefühle, das Sener und auch die Röslauer Fans bei diesem turbulenten Landesliga-Spiel zur Frühschoppenzeit über sich ergehen lassen mussten.
Doch der Reihe nach. Die Vorwärtself begann stark, versuchte den Bayernliga-Absteiger gleich unter Druck zu setzen. Das gelang in der Anfangsphase auch sehr gut. Der verdiente Lohn war nach knapp einer Viertelstunde die 1:0-Führung. Fabian Sturm drang auf der rechten Seite in den Strafraum ein, legte den Ball quer zum völlig freistehenden Kaan Gezer, und dieser musste die Kugel nur noch einschieben.
Acht Minuten später hatte Matthias Dadder die Riesenchance zum 2:0, als er sich auf der linken Seite durchtankte, aber den Ball völlig freistehend am Tor vorbeischob.
Mit zunehmender Spieldauer wurde Vach immer stärker, nahm jetzt das Heft in die Hand. Vor allem Rico Röder und Cankut Civelek beschäftigten die Röslauer Hintermannschaft mehr als ihr lieb war. Vachs Trainer Norbert Nein beschrieb diese Phase des Spiels so: „Schön gespielt, aber nichts reingebracht.“ Und das sollte sich rächen. Denn mit dem schönsten Spielzug der ersten Halbzeit gelang den Platzherren das zum diesem Zeitpunkt überaus glückliche 2:0. Sebastian Hermann behauptete im Mittelfeld den Ball, ließ zwei Vacher Spieler stehen und bediente mustergültig den im Strafraum freistehenden Ertac Tonka. Der Röslauer Torjäger stieg hoch und köpfte den Ball zum 2:0 in die Maschen.
Vachs Trainer Nein reagierte, brachte in der zweiten Halbzeit den erst in dieser Woche verpflichteten Torjäger Okcan Tekdemir. Von dem 31-Jährigen ging zunächst wenig Gefahr aus. Vielmehr hatte Röslau drei riesige Kontermöglichkeiten, schon frühzeitig alles klarzumachen. Doch statt selbst aus acht oder zehn Metern vor dem Tor einfach draufzuhalten, wurde der Ball immer wieder zum Nebenmann quergelegt.
„Wir haben den Gegner wieder stark gemacht, weil wir unsere Konterchancen katastrophal ausgespielt haben“, war Sener auch nach dem Abpfiff noch stinksauer. Und dieses fahrlässige Chancenauslassen hätte sich beinahe gerächt. Wie man effektiv kontert, zeigten die Mittelfranken in der 69. Minute. Der eingewechselte Halil Berisha war auf der linken Seite nicht zu bremsen. Seine Flanke in den Strafraum verwertete Röder zum Anschlusstreffer.
Die Fürther Vorstädter hatten jetzt plötzlich wieder Oberwasser und nutzten die Verunsicherung der Platzherren. In der 79. Minute die kalte Dusche für die Sener-Elf, als Tekdemir aus spitzem Winkel den Ball, abgefälscht von Smrhas Rücken, ins lange Eck drückte. Und nun wurde es richtig turbulent: In der eigenen Hälfte, etwa zwischen Strafraum und Mittellinie, erhielten die Vacher einen Freistoß zugesprochen. Burc Taskmak hielt einfach darauf, und der Ball flog aus etwa 70 Metern über den verdutzten und zu weit vor dem Gehäuse stehenden Keeper Blechschmidt ins Tor. Der Jubel der Gäste nahm allerdings ein abruptes Ende: Da Taskmak nicht gegen den ruhenden, sondern rollenden Ball getreten hatte, ließ der gut leitende Schiedsrichter den Freistoß wiederholen. Eine Entscheidung, die letztlich auch die Gäste ohne großes Murren akzeptierten. Hätte der Treffer gegolten, wäre er sicher für das Tor des Monats nominiert worden.
Vach wollte jetzt unbedingt den Siegtreffer, und den hatte Tekdemir auch auf dem Fuß. Mutterseelenalleine lief er auf Torhüter Blechschmidt zu, scheiterte aber an dem glänzend reagierenden Röslauer Keeper. Die Strafe für Vach folgte auf dem Fuß: Im Gegenzug riss der eingewechselte Lukas Rimböck die Mittelfranken aus allen Träumen. Herrlich in Szene gesetzt von Niko Knoblauch, stand der ehemalige Selber vor dem Gästetor goldrichtig und vollendete zum vielumjubelten 3:2. In seinem zweiten Kurzeinsatz nach langer Verletzungspause ein Traum-Einstand für Rimböck!
Tonka gelang in der Nachspielzeit sogar noch der vierte Röslauer Treffer, den der Schiedsrichter fälschlicherweise, wie er nach dem Spiel selbst einräumte, die Anerkennung verweigerte. Zwei Vacher hatten sich am Strafraum selbst zu Fall gebracht, Tonka war der lachende Dritte und schob das Leder ins leere Tor.
Die Röslauer konnten es verschmerzen. „In den vorherigen drei Partien, in denen wir richtig gut gespielt haben, haben wir zwei mickrige Pünktchen geholt. Heute waren wir nicht so gut, haben aber drei Punkte eingefahren. Nur das zählt am Ende“, brachte es Sener nach dem Spiel auf den Punkt.                    B.N.

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - ASV Vach 3:2 (2:0)
Foto: Jaroslav Smrha im Zweikampf Foto: Michael Ott

Anthony und Carina haben kirchlich geheiratet

(27.07.2019)

Die Hochzeitsfeiern beim FC Vorwärts reißen in diesem Sommer nicht ab. Nach Sebastian Blechschmidt, Jaroslav Smrha, Sebastian Hermann und Yunus Yilmaz gaben sich am Wiesenfest-Samstag in der katholischen Kirche in Röslau Anthony und Carina Hofweller das Jawort. Die Vorwärts-Familie gratuliert den beiden und wünscht ihnen auf ihrem gemeinsamen Lebensweg alles Gute. Im Bild das Brautpaar mit Söhnchen Aaron im Kreise der Landesliga-Mannschaft.

Foto zur Meldung: Anthony und Carina haben kirchlich geheiratet
Foto: Anthony und Carina haben kirchlich geheiratet

Landesliga: TSV Nürnberg-Buch - FC Vorwärts 0:0

(22.07.2019)

TSV Nürnberg-Buch: Patrick Boger - Scholz, Fleischmann, Neusesser, Schindler, Musha, Flora (57. Adrian Ell), Müller, Botzel, Hofer (80. Oliver Ell), Müller (75. Lahr)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Sturm, Kurdoglu, S. Knoblauch, Smrha, Kahrig (74. N. Knoblauch), Benker, Hofweller (84. Lukas Rimböck), Hermann, Tonka, Gezer.

Schiedsrichter: Roidl (Ensdorf). - Zuschauer: 123.

Den zweiten Punkt im dritten Saisonspiel in der Fußball-Landesliga Nordost hat der FC Vorwärts Röslau am Sonntag im Auswärtsspiel beim TSV Nürnberg-Buch geholt. Nach 90 interessanten Minuten stand es torlos. Die Partie erhielt damit ihr gerechtes Ergebnis. Chancen für einen Sieg hatten beide Seiten. Für die Gäste erzielte Ertac Tonka zwei Treffer, die aber beide wegen Abseits nicht anerkannt wurden. Damit bleibt Röslau zwar weiter sieglos, die gezeigte Leistung war aber sehr ansprechend.

Röslau präsentierte sich von Beginn an engagiert, spielte mutig nach vorne und hinten überragte an diesem Tag Kapitän und Abwehrchef Jaroslav Smrha, der fast jeden Zweikampf gewann. Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen, Chancen gab es auf beiden Seiten. Die erste gute Gelegenheit für die Gäste hatte Smrha mit einem Kopfball nach einer Ecke von Kaan Gezer, aber Buchs Keeper Patrick Bogner, konnte die Kugel über die Latte lenken (13.).

Wenig später war es Anthony Hofweller, der aus 16 Metern abzog. Dieses Mal bereitete der Ball Keeper Bogner große Schwierigkeiten, wäre ihm beinahe über die Linie gerutscht (16.). Buch hatte auch zwei gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Nach einer Flanke von links von Lukas Hofer war es Youngster Marco Flora, der wenige Meter vor dem Tor frei abziehen konnte, aber Torhüter Sebastian Blechschmidt lenkte den Ball mit einem Reflex an die Latte (22.). Nach einem Eckball für den TSV war es Yannick Scholz, der freistehend knapp über das Tor köpfte (32.). Kurz vor der Pause ein Handspiel im Bucher Strafraum, aber der Schiedsrichter ließ weiterspielen (39.).

Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich weiter wie im ersten Teil. Die Spielanteile waren gleich verteilt. Röslau kam zu zwei Treffern durch Ertac Tonka, der soll beide Male im Abseits gestanden sein. Bei einer Szene war das aber eher fragwürdig. Buch hatte noch eine gute Torgelegenheit, als Andi Musha von halbrechts knapp über den Kasten zielte (75.). Drei Minuten später tauchte der eingewechselte Adrian Ell frei vor Blechschmidt auf, der die Situation aber mit dem Fuß entschärfen konnte.

Ansonsten gab es auf beiden Seiten viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau. Die Partie lebte aber von der Ausgeglichenheit und der Spannung, die bis zum Schluss anhielt.

Röslaus Trainer Ali Sener zeigte sich nach Spielschluss mit dem Punktgewinn zufrieden: "Es war ein sehr interessantes Spiel, das wir hätten gewinnen aber auch verlieren können. Leider sind uns die beiden Tore nicht gegeben worden. Aber wir müssen wieder das Positive aus diesem Spiel mitnehmen, und das ist zum Beispiel, dass wir auswärts hinten zu Null gespielt haben. Den Jungs muss ich ein großes Kompliment für ihre engagierte Leistung machen." Dirk Meier

Landesliga: FC Vorwärts - Kickers Selb 1:2 (0:2)

(17.07.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, Knoblauch, Benker, Kahrig (60. Mahsun), Hofweller, Hermann, Tonka, Schmidt (74. Kudoglu), Sturm (83. Knoblauch), Gezer.

Sener nicht unzufrieden

Kickers Selb: Sourek - Rehak, Winter, Kura, Redondo, Siniawa, Sedlacek, Wild (90. Müller), Hamann, Knoll, Schneider.

Schiedsrichter: Stühler (Oesdorf). - Zuschauer: 1038. - Tore: 22. und 45. Min. Wild 0:1 und 0:2, 88. Min. Tonka 1:2. - Gelb-Rote Karte: Knoll (74./Selb).

Solche Spieler will jeder gern haben. Danny Wild konnte sich nach dem mit über 1000 Zuschauern bestens besuchten Fichtelgebirgsderby in der Fußball-Landesliga kaum vor Umarmungen retten. Jeder wollte ihn abklatschen - und ihm dazu gratulieren, erneut der Spieler des Spiels gewesen zu sein. Auch hinter seinem Rücken gab es - selbst von neutralen und gegnerischen Fans - anerkennende Worte. "Der macht eben den Unterschied aus", hieß es dann. Und es stimmte. Der ehemalige Regionalliga-Spieler war der Mann, der die prestigeträchtige Partie entschied. Im Alleingang? "Nein, nein", sagte er. "Ich bin von meinen Mitspielern abhängig. Ich hatte heute ein leichtes Spiel."

Seine Worte sind gewissermaßen Understatement. Warum soll er sich auch selbst loben? Er lässt Tore sprechen. Die einzige Sprache, die in einem Derby zählt. Vor allem in diesem Spiel vor der imposanten Kulisse von mehr als 1000 Zuschauern am Mittwochabend. Viele verließen die Röslauer "Hut" mit zwei Erkenntnissen: Einerseits eben jener Faszination über die Stärken des Kickers-Neuzugangs, andererseits einer gewissen Ratlosigkeit, wie sie das Spiel bewerten sollen. War der Sieg verdient? Hätte Röslau doch noch mit der Schlussoffensive das Unentschieden verdient gehabt? Selbst die Trainer taten sich mit einer Analyse schwer.

"Wir gehen als mehr oder weniger glücklicher Sieger vom Platz", sagte Martin Damrot, der Kickers-Coach. Die Aussage entspricht insofern den Tatsachen, weil die Selber 2:0-Pausenführung schmeichelhaft hoch war. Das Spiel gab ein 2:0 eigentlich nicht her - zumindest nicht für die Kickers. Denn die besseren Chancen hatte Röslau. Schon nach wenigen Sekunden verzog Kaan Gezer nur knapp. Auch danach hatte Vorwärts mehr vom Spiel. "Den einzigen Vorwurf, den ich meinem Team machen kann, ist: Wir haben die Tore nicht gemacht", sagte Röslaus Trainer Ali Sener. Und ohne seinen Namen zu nennen, meinte er seinen eigentlich so treffsicheren Stürmer Ertac Tonka. Er hatte gleich zwei sogenannte Hundertprozentige auf dem Fuß. "Wir hätten auch mit 1:2 hinten liegen können", gestand angesichts der dicken Chancen auch Danny Wild.

Er konnte die Worte mit großer Leichtigkeit sagen, denn im Gegensatz zu Tonka behielt Wild die Ruhe vor dem Tor. Erst nach der Vorlage von Waldemar Schneider, dann nach einem feinen Pass von Kevin Winter in die Gasse. Zwei schön herausgespielte Tore, zwischen denen die beiden Tonka-Chancen lagen. Es waren die zentralen Momente des Spiels. Denn wenn Tonka mit den beiden Chancen die Partie gedreht hätte, dann hätte alles womöglich einen völlig anderen Verlauf genommen.

Obwohl die Kickers letztlich den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel einfuhren, rissen sie die Fans nicht unbedingt von den Sitzen. "Wir haben zwar gewonnen, haben aber spielerisch noch viel Luft nach oben", sagte Damrot. Spielerisch war vor allem der erste Abschnitt eine Enttäuschung - nur abgemildert durch die zwei Aktionen, die zu den Toren führten. "Das Positive ist, dass wir das Spiel gewonnen haben", sagte Damrot weiter. Den Sieg verdiente sich sein Team immerhin nach der Pause. Eine halbe Stunde lang dominierten die Gäste das Geschehen - und hätten sogar die Führung ausbauen können. Allein Wild hatte noch zwei Tore auf dem Fuß. Und so schien es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Favorit den Sack zumachen würde. Tat er aber nicht. Im Gegenteil.

Mit der Gelb-Roten Karte für Kevin Winter nach 74 Minuten kam wieder Feuer ins Spiel. Und als dann Tonka doch noch seinen Torriecher wiederentdeckte und zum 1:2 traf, war wieder alles drin. Selb in Unterzahl, Röslau am Drücker. Die Schlussoffensive brachte den Kickers-Strafraum zwar zum Brennen, doch mehr war nicht. Der Ball wollte nicht mehr ins Tor. Es wäre wohl - über die 90 Minuten gesehen - auch nicht ganz gerecht gewesen. Selb war das eine Tor besser - auch dank der Qualitäten eines Danny Wild.

Und der freut sich natürlich über seinen starken Saisonstart mit sechs Toren in zwei Spielen: "Das hätte ich, ehrlich gesagt, nicht so erwartet. Einen besseren Einstand kannst du dir als Spieler gar nicht wünschen." 

Der Röslauer Trainer Ali Sener wusste nach dem Spiel nicht so recht, wie er die Partie bewerten sollte. Nicht schlecht gespielt, trotzdem verloren. "Wir haben gut ausgehen", sagte er. Neben den vergebenen Chancen machte sein Team aber einen entscheidenden Fehler: Sie fingen zu einfach die Gegentore. "Die zwei Situationen waren extrem unglücklich. Unser Plan wäre eigentlich aufgegangen. Wir haben Selb ihrer Waffen beraubt." Denn Marco Siniawa war aus dem Spiel, und auch Waldemar Schneider hatte nur wenige Aktionen. Nur Danny Wild bekam sein Team nicht in den Griff. Allerdings stellt sich die Frage, ob seine Elf nicht die Emotionalität vermissen ließ, die Sener vor dem Spiel von seinen Jungs ausdrücklich gefordert hatte. Fehlte sie also dem Coach, weil das Spiel seiner Elf zeitweise emotionslos wirkte? "Mir hat sie nicht gefehlt", antwortete er. "Ich habe den Jungs gesagt, dass sie das Spiel so angehen sollen, wie jedes andere Spiel auch. Wenn zu viele Emotionen reinkommen, dann besteht die Gefahr, dass wir verkrampft wären."

                                               Marcus Schädlich, Frankenpost

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - Kickers Selb 1:2 (0:2)
Foto: Sebastian Blechschmidt klärt außerhalb des Strafraums. Foto: Michael Ott

Landesliga: SV Mitterteich - FC Vorwärts 2:2 (1:1)

(12.07.2019)

SV Mitterteich: Scharnagl - Wildenauer, S. Bilz (65. Bächer), Göhlert, Stich, Drechsler, Dobras, Dürrbeck, Grünauer (80. Christl), Federer (46. F. Reich), Kießling.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - S. Knoblauch, Smrha, Schmidt, Sturm, Dadder (20. Hofweller), Benker, Kurdoglu (72. N. Knoblauch), Deniz (51. Kahrig), Gezer, Tonka.

Schiedsrichter: Götz (Schwandorf). - Zuschauer: 570. - Tore: 6. Min. Dadder 0:1, 31. Min. Grünauer 1:1, 57. Min. Dürrbeck 2:1, 67. Min. Benker 2:2.

"Ein insgesamt gerechtes Unentschieden", bilanzierte nach der sehr fairen Begegnung nicht nur Landesliga-Spielleiter Volker Beck aus Bayreuth. Auch Vorwärts-Vorsitzender Bernd Nürnberger sprach von einer Punkteteilung, "mit der beide Vereine gut leben können." Und so war es auch, weil zwar Mitterteich zwischen der 20. und 60. Minute deutlich mehr vom Spiel hatte, zu Beginn und am Ende der Begegnung aber der FC Vorwärts Röslau die Hausherren einige Male richtig in Bedrängnis brachte und die Mehrzahl an klaren Möglichkeiten hatte.

Es war beeindruckend, wie die Gäste loslegten gegen eine junge Mitterteicher Elf, die in der Defensive hypernervös wirkte und offensiv lange Zeit überhaupt nicht in Erscheinung trat. Röslau agierte bissig und nutzte über Benker, Dadder und Gezer fast jede Gelegenheit, nach Ballgewinn im Mittelfeld blitzschnell nach vorne zu spielen. Im Angriff war Tonka ein steter Unruheherd für die Stiftländer, die sich schon nach sechs Minuten in Rückstand gerieten. Stich unterlief einen weiten und von seinem Mitspieler Dobras unfreiwillig noch verlängerten Ball, der bei Dadder landete. Der Röslauer Neuzugang wurde nicht angegriffen, zog aus 16 Metern ab - und der Ball senkte sich über den etwas zu weit vor seinem Tor postierten Scharnagl zum 0:1 ins Netz. Die Sener-Schützlinge hatten in der Folge einige weitere gute Szenen, der letzte Pass fand im Strafraum aber keinen Abnehmer.

Nach 20 Minuten kam ein Bruch ins Spiel der Gäste. Vielleicht auch, weil der bis dahin auffällige Dadder angeschlagen vom Platz musste. Für den Ex-Kirchenlaibacher kam Hofweller, der wegen eines Staus von der Anreise aus Stuttgart erst kurz vor Spielbeginn in Mitterteich eintraf, zu seinem Landesliga-Debüt. Die Hausherren kamen nun besser ins Spiel, ihnen fehlten aber noch die Ideen, um die gutstehende Vorwärts-Defensive um Smrha und Schmidt zu knacken. Eine gute Möglichkeit hatte nach 27 Minuten Drechsler, dem der Ball nach einer Ecke vor die Füße fiel, der harmlose Abschluss stellte aber kein Problem dar für Torwart Blechschmidt. Der war dann nach 31 Minuten aber machtlos. Nach einem Röslauer Ballverlust und einem schnellen SV-Angriff über Wildenauer und Kießling zog der sehr agile Grünauer aus gut 20 Metern ab, und der Ball landete genau im Winkel. Jetzt waren die Lebensgeister der Stiftländer endgültig geweckt.

Der Gastgeber zog nach der Pause ein wahres Powerplay auf. Der FC Vorwärts konnte sich vom Druck der Hausherren kaum mehr befreien. Was auch Vorwärts-Trainer Ali Sener sichtlich nervös werden ließ. "Die haben uns richtig hinten reingedrängt", sagte Sener nach dem Spiel. Und nach 57 Minuten belohnte sich Mitterteich auch für seinen Aufwand. Grünauer steckte den Ball zu Dürrbeck durch, und der ließ Blechschmidt aus kurzer Distanz keine Chance. Unmittelbar nach diesem Treffer zum 2:1 kam aber auch das Gewitter samt Spielunterbrechung.

Eine knappe halbe Stunde scharrten die Spieler in der Kabine und im Kabinengang mit den Füßen, ehe der Wettergott doch noch rechtzeitig vor dem endgültigen Abbruch ein Einsehen hatte. Und plötzlich drehte sich das Spiel wieder. Längst nicht mehr alle der anfangs 570 Besucher sahen eine Röslauer Mannschaft, die nun wieder ihr Herz in die Hand nahm und in der 64. Minute zu einer ganz dicken Möglichkeit kam. Nachdem SVM-Torwart Scharnagl nach einer Ecke der Ball aus den Händen flutschte, wehrten Göhlert und Wildenauer kurz hintereinander Schüsse von Tonka und Kurdoglu fast auf der Linie ab. Zwei Minuten später aber fiel doch der Ausgleich. Benker setzte einen Freistoß aus spitzem Winkel ins kurze Eck - und erneut sah Scharnagl nicht ganz glücklich aus. In der letzten Viertelstunde gab es einen offenen Schlagabtausch mit Chancen für zwei Teams, die beide die drei Punkte wollten. Zunächst strich ein Knoblauch-Kopfball knapp über das Mitterteicher Gehäuse. Dann hatte Röslau Glück, dass Göhlert nach einem Tohuwabohu im Vorwärts-Strafraum nur den Außenpfosten traf. In 87. und 88. Minute hätte schließlich Tonka noch das Spiel zugunsten der Gäste entscheiden können, der Röslauer Torjäger scheiterte aber beide Male knapp.

Der Röslauer Trainer Ali Sener sprach von einem "leistungsgerechten Unentschieden", trauerte aber auch einigen verpassten Möglichkeiten nach. Mitterteichs Coach Andreas Lang wirkte nicht ganz zufrieden. "Vom Spielverlauf ist der eine Punkt zu wenig für uns. Am Ende können wir aber auch noch verlieren", räumte Lang ein. Ihn ärgerte, dass seine Mannschaft zu Beginn der Partie und nach der Unterbrechung zwei Mal den Start verschlafen hat. "Aber da sind wir wohl noch zu grün hinter den Ohren." Andreas Pöhner, Frankenpost

Foto zur Meldung: Landesliga: SV Mitterteich - FC Vorwärts 2:2 (1:1)
Foto: Fabian Sturm in Aktion. Foto: Michael Ott

Yunus und Angelina haben geheiratet

(06.07.2019)

Am Samstag, 6. Juli, sind  unser Zweitmannschaftsspieler Yunus Yilmaz und seine Angelina in den Hafen der Ehe eingelaufen. Der FC Vorwärts wünscht den beiden Frischvermählten alles Gute. Im Bild Yunus und Angie im Kreis zahlreicher Spieler. Yunus ist im übrigen der vierte Vorwärts-Spieler, der seit Mai geheiratet hat!eheiratet hat.

Foto zur Meldung: Yunus und Angelina haben geheiratet
Foto: Yunus und seine Angelina sind jetzt ein Paar

Sebastian und Jana im Hafen der Ehe

(05.07.2019)

Unser Spieler Sebastian Hermann und seine Jana sind am Freitag. 5. Juli,  in Nürnberg kirchlich getraut worden. Die ganze Vorwärts-Familie wünscht dem frischvermählten Paar alles Gute und viel Glück auf dem gemeinsamen Lebensweg. Unser Bild zeigt Sebastian und Jana im Kreise zahlreicher Vorwärtsspieler bei der anschließenden Feier in Cadolzburg.

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Foto: Sebastian und Jana im Kreise der Vorwärts-Spieler

Sebastian Blechschmidt Spieler der Saison 2018/19

(28.06.2019)

Die Fans des FC Vorwärts Röslau haben Torhüter Sebastian Blechschmidt zum Spieler der Saison 2018/19 gewählt. Das Ergebnis gab Vorsitzender Bernd Nürnberger jetzt bei der Halbjahresversammlung bekannt. Blechschmidt hat in der vergangenen Saison alle 34 Punktspiele in der Landesliga Nordost bestritten, selbst am Tag seiner kirchlichen Trauung stand er beim Spiel gegen den FC Lichtenfels im Kasten. Für 500 Spiele im Trikot des FC Vorwärts wurde Florian Spörl ausgezeichnet, auf 400 Einsätze kann Sebastian Knoblauch zurückblicken, auf 250 Tobias Benker.

Foto zur Meldung: Sebastian Blechschmidt Spieler der Saison 2018/19
Foto: Im Bild (von links): Günter Zimmermann und Janusz Holeksa, die sich künftig das Amt des Jugendleiters teilen, Tobias Benker, Sebastian Knoblauch, Sebastian Blechschmidt, Vorsitzender Bernd Nürnberger und Markus Sieg, der ab jetzt wieder als Spielleiter der ersten Mannschaft in der Landesliga tätig ist. Foto: Michael Ott

Altherren bayerischer Vizemeister der Ü40

(22.06.2019)

Unsere Altherren haben den Bezirk Oberfranken bei der Fußballiade in Landshut würdig vertreten. Im Landesfinale der B-Senioren (Ü40) auf dem Kleinfeld holten sich die Vorwärts-Senioren am Samstag den Vizemeistertitel. Ihre einzige Niederlage kassierte das Team im Finale gegen den FC  Fürstenfeldbruck mit 1:5. „Das klare Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg“, sah  AH-Leiter Ralf Hasselbacher die Oberbayern keinesfalls um vier Tore besser. „Wir hatten in diesem Spiel im Abschluss einfach kein Glück. Und als wir in der Endphase alles auf eine Karte setzten, haben sie uns ausgekontert.“In den Spielen der Gruppe B  hatten sich die Röslauer nach einem 2:0 gegen den VfB Halbergmoos-Goldach, einem 1:1 gegen den SV Wallerfing und einem 2:0 gegen Kosovo Regensburg als Erster durchgesetzt. Im Viertelfinale wartete der SV Raigering. Da nach 15 Minuten kein Tor gefallen war, musste das Neunmeterschießen entscheiden. Hier behielten die Röslauer mit  6:5 die Oberhand. Ebenfalls erst im Neunmeterschießen wurde das Halbfinale gegen den TSV Göggingen entschieden, nachdem sich der FC Vorwärts erst zehn Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit den 1:1-Ausgleich eingefangen hatte. Vom Neunmeter-Punkt siegte Röslau  schließlich mit 3:2.Trotz der klaren Niederlage im Finale freuten sich die Vorwärts-Kicker riesig über den zweiten Platz beim  Landesfinale.

Foto zur Meldung: Altherren bayerischer Vizemeister der Ü40
Foto: Das erfolgreiche Vorwärts-Team (hinten, von links): Yunis Deniz, Sebastian Albrecht, Birol Yilmaz, Alexander Seidel und Ralf Hasselbacher. Vorne (von links): Stefan Rogler, Alexander Martin, Hasan Budan, Markus Sieg, Ayhan Budan, Uwe Kittenberger und Werner Grießhammer.

Trainingsauftakt mit 28 Spielern

(17.06.2019)

28 Spieler der ersten und zweiten Mannschaft, darunter sieben Neue, konnte Ali Sener am Montag zum Trainingsauftakt auf der Hut begrüßen. Neben den bereits bekannten Neuzugängen Lukas Rimböck (Kickers Selb), Anthony Hofweller und Daniel Kahrig (beide FC Tirschenreuth), Matthias Dadder (TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf) und Robin König (eigene Junioren) schlossen sich nun auch Alexander Lapschin (FC Marktleuthen) und Kubilay Boz (TV Selb-Plößberg) dem FC Vorwärts an. Die beiden Letztgenannten sollen zunächst vor allem die zweite Mannschaft in der Kreisliga verstärken. Wieder mit an Bord ist auch Markus Sieg als sportlicher Leiter. Von den Junioren stoßen außerdem noch Felix Hasselbacher und Bastian Bauriedel dazu.

Foto zur Meldung: Trainingsauftakt mit 28 Spielern
Foto: Die Neuen mit Trainer und Spielleiter, hinten, von links: Trainer Ali Sener, Alexander Lapschin, Kubilay Boz, Anthony Hofweller, Robin König und Spielleiter Markus Sieg. Vorne, von links: Matthias Dadder, Daniel Kahrig und Lukas Rimböck. Es fehlen die Jugendspieler Felix Hasselbacher und Bastian Bauriedel.

Drei A-Jugendspieler rücken auf

(02.06.2019)

Unsere  Jugendfördergemeinschaft  Oberes Egertal hat am Sonntag im BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“ in Röslau ein tolles Saisonabschlussfest gefeiert. Alle Mannschaften haben den Klassenerhalt geschafft, wie JFG-Vorsitzender Rainer Stark hervorhob. Die A- und B-Junioren sind in der Kreisliga sogar Vizemeister geworden, die C-Junioren werden auch in der kommenden Saison in der Bezirksoberliga spielen und die D-Junioren bleiben in der Kreisliga. Stark freute sich, dass den Stammvereinen wieder gut ausgebildete Spieler übergeben werden können. So werden künftig Robin König,  Felix Hasselbacher und Bastian Bauriedel zur ersten und zweiten Mannschaft des FC Vorwärts Röslau stoßen. König, Hasselbacher und Bauriedel sind damit die Neuzugänge Nummer fünf,  sechs und sieben. Verabschiedet wurden bei der JFG-Abschlussfeier A-Jugend-Trainer Mohammad Tamo und Steffen Puschmann. 

Der vierte Neuzugang

(01.06.2019)

Der FC Vorwärts hat seinen Kader für die neue Landesliga-Saison beisammen. Jetzt setzte mit Daniel Kahrig ein Außenverteidiger die Unterschrift auf dem Passantrag. Der 25-Jährige kommt vom FC Tirschenreuth, ist ein Eigengewächs der Oberpfälzer. Er bestritt beim Bezirksligisten in den vergangenen beiden Jahren nahezu alle Spiele.  In Röslau will Kahrig den nächsten Schritt in seiner sportlichen Laufbahn machen. Er  ist nach Antony Hofweller (ebenfalls FC Tirschenreuth), Lukas Rimböck (Kickers Selb) und Matthias Dadder (TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf) der vierte Neue für die bevorstehende Saison. Hinzu kommen die beiden A-Jugendspieler Robin König und Felix Hasselbacher.

Jaro und Martina ein Paar

(01.06.2019)
Unser Innenverteidiger und Kapitän Jaroslav Smrha hat am 1. Juni in Tschechien seiner Martina das Jawort gegeben. Die ganze Vorwärts-Familie wünscht dem frischvermählten Paar auf dem gemeinsamen Lebensweg alles Gute. Unser Bild zeigt das Brautpaar im Kreise aktueller und ehemaliger Vorwärts-Spieler.

Foto zur Meldung: Jaro und Martina ein Paar
Foto: Jaro und Martina ein Paar

Historischer Aufstieg unserer Zweiten

(27.05.2019)

Noch nie zuvor in der langen Geschichte des FC Vorwärts hat eine zweite Mannschaft in der Kreisliga gespielt. Am Sonntag schaffte das Team von Spielertrainer Hüseyn Bulat den Aufstieg. In einem hochdramatischen Relegationsspiel bezwang die Landesliga-Reserve den Kreisligisten FC Marktleuthen vor 653 Zuschauern in Wunsiedel am Ende verdient mit 5:4 (1:2). Röslau ließ sich durch die frühe 2:0-Führung der Marktleuthener (6. und 19. Minute) nicht aus dem Konzept bringen. Florian Spörl gelang in der 38. Minute der Anschlusstreffer, und fünf Minuten nach Wiederbeginn traf Holger Sieg zum 2:2. Hüseyn Bulat (75.) und Holger Sieg (81.)  ließen die Vorwärts-Elf schon wie den sicheren Sieger aussehen, ehe die Marktleuthener in der 85. und 87. Minute zurückschlugen - 4:4. Doch Holger Sieg blieb es in der 90. Minute vorbehalten, das 5:4 zu markieren und damit den Aufstieg in die Kreisliga sicherzustellen. Der Jubel im Röslauer Lager kannte nun keine Grenzen mehr. Ein irres Spiel!

 

Ausführlicher Bericht: Frankenpost

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Foto: Grenzenloser Jubel herrschte nach dem 5:4-Sieg über den FC Marktleuthen

Groß Bahnhof für "Mo" Tamo zum Abschied

(18.05.2019)

Nach sieben Jahren auf der "Hut" übernimmt Mohammad Tamo  ab der nächsten Saison den Kreisligisten SpVgg Selb 13 als Spielertrainer. Der Vorwärts-Fanclub "Supporters Riasla" ließ Tamo nach dem Spiel gegen Feucht mehrmals hochheben. Im Anschluss wurde der Mittelfeldspieler offiziell im Sportheim verabschiedet, ebenso wie Marco Siniawa, der zu Kickers Selb wechselt, und Andre Eckert, den es zum TSV Thiersheim zieht. 

Foto zur Meldung: Groß Bahnhof für "Mo" Tamo zum Abschied
Foto: Das letzte Spiel von "Mo" Tamo im Vorwärts-Trikot

Landesliga: FC Vorwärts - SC Feucht 0:2 (0:1)

(12.05.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Kurdoglu (78. Knoblauch), Smrha, Schmidt (64. Siniawa), Sturm, Benker, Tamo, Gezer, Hermann (78. Blaumann.), Schneider, Tonka.
SC Feucht: Sponsel, Betsi Mbetssi, Lehr-Kramer, Leikam, Kaya., Boynügrioglu, Oltean, Spielbühler (76. D’Adamo), König (90. Jabar), Wessner, Klose
Schiedsrichter: Marcel Geuß (SV Sylbach). – Zuschauer: 120. – Tore: 32. Min. Spielbühler 0:1, 60. Min. Klose 0:2.
In diesem Landesliga-Spiel war deutlich mehr drin für die Gastgeber. Vor allem nach dem 0:2 hatten die Röslauer noch drei Riesenmöglichkeiten, um dem Spiel eine Wende zu geben. So gewann der clevere Tabellenzweite am Ende doch etwas glücklich mit 2:0. Röslaus Trainer Ali Sener hatte die Ursache für die Niederlage schnell ausgemacht. „Wir haben uns durch zwei individuelle Fehler in der Vorwärtsbewegung selbst um den verdienten Lohn gebracht. Solche Aussetzer begleiten uns schon die ganze Saison“, ärgerte sich der Coach und nannte noch einen weiteren Grund: In der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft zu viel Respekt vor dem Spitzenteam gehabt.
In der Tat: Feucht war in den ersten 45 Minuten die klar bestimmende Mannschaft, die Gastgeber agierten viel zu verhalten, kamen überhaupt nicht richtig ins Spiel. Zudem waren die Aktionen der Röslauer viel zu überhastet. Sie brachten den Ball oft aus ein paar Metern nicht zum Nebenmann. Auf der anderen Seite konnten die Mittelfranken aus ihrer Überlegenheit lange kein Kapital schlagen. Die Röslauer Hintermannschaft ließ nichts zu. Bis zur 32. Minute. Da spielte der Feuchter Oltean einen genialen Pass in die Schnittstelle der Röslauer Viererkette auf Spielbühler, der Torhüter Blechschmidt keine Chance ließ.
Nach dem Seitenwechsel ein ganz anderes Bild. Röslau legte seine Zurückhaltung ab, spielte nun engagiert und zielstrebig auf das Gästetor. Gefährlich wurde es vor allem immer dann, wenn sich Schneider auf der linken Seite durchsetzte und in den Strafraum eindrang. Zwischen der 56. und 58. Minute forderten beiden Teams vehement Elfmeter. Zunächst spielte der Feuchter Leikam im Strafraum den Ball mit der Hand, nur wenig später kam König im Röslauer Strafraum nach einem Zweikampf mit Tamo zu Fall – der gut und sehr großzügig leitende Schiedsrichter Geuß drückte in beiden Fällen beide Augen zu.
Gerade in der Röslauer Drangperiode gelang den Gästen nach einem „Stockfehler“ von Jakob Schmidt das 2:0. Klose nahm das Geschenk dankend an.
Doch selbst nach dem 0:2 ließ sich Röslau nicht hängen, drängte mit Macht auf den Anschlusstreffer. Und den hatte nur drei Zeigerumdrehungen später Kurdoglu auf dem Fuß, als er den Ball nach einer Hereingabe von Schneider einen Meter vor der Torlinie nur knapp verfehlte. Und in der 76. Minute war es Schneider selbst, der aus acht Metern frei zum Schuss kam, aber im glänzend reagierenden Torhüter Sponsel seinen Meister fand (76.). Die nächste Großchance vergab Benker in der 84. Minute: Frei zum Schuss kommend, setzte er den Ball aus 15 Metern knapp neben den Pfosten.
Dem Feuchter Spielertrainer Florian Schlicker war die Anspannung bis zum Schlusspfiff deutlich anzumerken. Umso erleichterter war er nach dem Schlusspfiff. „Das war ein absolut ausgeglichenes Spiel, in der zweiten Halbzeit sogar mit Feldvorteilen für Röslau“, resümierte der Feuchter Coach. „Wir haben zum Glück die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht.“ Für die Röslauer war es die erste Rückrunden-Niederlage auf eigenem Platz.  

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - SC Feucht 0:2 (0:1)
Foto: "Mo" Tamo in seinem letzten Heimspiel für den FC Vorwärts. Foto: Michael Ott

Im Hafen der Ehe

(04.05.2019)

Unser Torhüter Sebastian Blechschmidt und seine Katharina haben sich heute, am 4. Mai,  in der evangelischen Kirche in Konradsreuth das Jawort gegeben. Gestern Abend stand Sebastian beim 4:1-Sieg gegen den FC Lichtenfels noch zwischen den Pfosten. Der FC Vorwärts wünscht dem jungen Paar auf dem gemeinsamen Lebensweg alles erdenklich Gute. Im Bild das Brautpaar im Kreise der Vorwärts-Spieler.

Foto zur Meldung: Im Hafen der Ehe
Foto: Sebastian und Katharina Blechschmidt bei der Feier im Schloss Thurnau im Kreise der Vorwärts-Spieler.

Landesliga: FC Vorwärts - FC Lichtenfels 4:1 (3:0)

(03.05.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Kurdoglu (77. Knoblauch), Schmidt, Smrha, Sturm, Tamo, Benker (69. Siniawa), Hermann, Gezer (77. Blaumann), Tonka.
FC Lichtenfels: Kraus, Mohr, Graf (72. Hatzold), Wige (46. Fischer), Hellmuth, Geldner, Wagner (77. Muktar), Ljevsic, Pfadenhauer, Zollnhofer, Schunke.
Schiedsrichter: Stühler (Oesdorf). – Zuschauer: 100. – Tore: 7. Min. Smrha 1:0 (Foulelfmeter), 18. Min. Schneider 2:0, 21. Min. Gezer 3:0, 60. Min. Tonka 4:0, 85. Min. Schunke 4:1.
Es war ein ganz besonderer Tag: sowohl für den FC Vorwärts Röslau als auch für Torhüter Sebastian Blechschmidt. Die Elf von Trainer Ali Sener feierte dank einer grandiosen ersten Halbzeit endgültig den Klassenerhalt in der Landesliga. Und Sebastian Blechschmidt? Er hat am Vormittag standesamtlich in Hof geheiratet und stand am Abend zwischen den Pfosten. Richtig gefeiert wird aber erst heute nach der kirchlichen Trauung in Konradsreuth im Schloss Thurnau. Und seine Mannschaftskollegen sind natürlich dabei. Blechschmidts Wunsch, endlich wieder einmal zu Null zu spielen, wäre beinahe in Erfüllung gegangen. Doch in der 85. Minute machte ihm der Lichtenfelser Dennis Schunke einen Strich durch die Rechnung. Doch den Gegentreffer konnte der Bräutigam verschmerzen. „Hauptsache gewonnen und den Klassenerhalt geschafft“, strahlte auch er nach dem Spiel wie ein Schneekönig.
Warum nicht immer so? Das fragten sich die wenigen Zuschauer in der Halbzeitpause. Die Röslauer brannten in den ersten 45 Minuten ein wahres Offensiv-Feuerwerk ab. Von Beginn an wurde konsequent über die Flügel gespielt, und ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor der Korbstädter. Allerdings musste Sebastian Blechschmidt in der Anfangsphase bei zwei Kontern auch Kopf und Kragen riskieren, um einen Gegentreffer zu verhindern. Alle drei Tore in der ersten Halbzeit bereitete Fabian Sturm auf der linken Außenbahn glänzend vor. Zunächst konnte er im Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden; den fälligen Elfmeter verwandelte Kapitän Jaroslav Smrha zum 1:0 – um ein Haar hätte Torhüter Kraus den Ball gehalten. Der Angriff, der zum 2:0 führte, war alleine sein Eintrittsgeld wert: Wieder war es Sturm, der sich auf Zuspiel von Ertac Tonka auf der linken Seite durchsetzte und den mitgelaufenen Waldemar Schneider herrlich bediente. Und auch das 3:0 verlief nach ähnlichem Strickmuster: Sturm flankte in den Strafraum, Tonka legte den Ball zum besser postierten Kaan Gezer quer, und der hatte keine Mühe, zum 3:0 einzuschieben. Alleine Gezer hätte in der ersten Hälfte schon alles klarmachen können, vergab aber zwei Mal allein vor dem Tor.
In der zweiten Halbzeit ließen es die Röslauer im Gefühl des sicheren Sieges deutlich ruhiger angehen. Lichtenfels machte nun viel Druck, blieb aber vor dem Tor zu harmlos. Als Tonka nach herrlicher Vorarbeit von Berkan Kurdoglu nur noch zum 4:0 einzuschieben brauchte, war der Widerstand der Korbstädter endgültig gebrochen. Der Lichtenfelser Trainer trug die Niederlage seiner Mannschaft mit Fassung. „Natürlich hatten wir uns das heute ganz anders vorgestellt. Aber wenn du nach 20 Minuten schon mit 0:3 zurückliegt, kannst du nicht mehr viel ausrichten.“ Die Luft bei seiner Mannschaft sei einfach raus, resümierte Grau. „Es fehlten einfach die entscheidenden Prozente, um die nötigen Schritte und Meter zurückzulegen.“ Den Röslauern bescheinigte er, die Tore richtig gut herausgespielt zu haben.
Ali Sener war voll des Lobes: „Meine Jungs haben genau gewusst, worum es heute geht. Entsprechend konzentriert sind sie von der ersten Minute an aufgetreten. Und sie haben heute natürlich auch in erster Linie für Sebastian Blechschmidt gespielt.“ Denn es sei nicht selbstverständlich, nach der standesamtlichen Trauung und dem anschließendem Kaffeetrinken mit der Familie abends im Tor zu stehen, sagte der Röslauer Trainer. „Ein Riesenkompliment an unseren Torhüter.“ B.N.

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - FC Lichtenfels 4:1 (3:0)
Foto: Vormittags im Standesamt, abends im Tor: Sebastian Blechschmidt. Foto: Michael Ott

Landesliga: TSV Kornburg - FC Vorwärts (1:0 (1:0)

(30.04.2019)

TSV Kornburg: Ockert, Uschold, Nikopoulos, Tiefel, Abele (46. Roth), , Arlt, Kowal (82. Bala), Klier, Schulik (95. Rizzo), Fotiadis, Kreiselmeyer.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Kudoglu (57. Schneider), Schmidt, Smrha, Sturm, Banker, Tamo, Hermann (80. Blaumann), Gezer, Siniawa (63. Knoblauch), Tonka.

Schiedsrichter: Burkhrad (Schleerieth). - Zuschauer: 120. - Tor: 42. Min. Kowal 1:0.

Von Ausflügen in die mittelfränkische Region haben die Landesliga-Fußballer des FC Vorwärts Röslau garantiert die Nase gestrichen voll: Denn drei Tage nach der 0:3-Pleite in Großschwarzenlohe gingen sie gestern auch im nur vier Kilometer entfernten Kornburg leer aus. Sie handelten sich eine 0:1-Niederlage ein, die - darüber waren sich alle Vorwärts-Kicker völlig einig - überflüssig wie ein Kropf war. "Wir haben uns wieder einmal selbst geschlagen", stöhnte Spielmacher Mohammad Tamo, einer der auffälligsten Akteure. Er spielte damit auf eine Szene drei Minuten vor dem Pausenpfiff an: Nach einer Ecke für die Gäste, also ein Vorteil für Röslau, sprang das "Tor des Tages" heraus. Kowal nutzte den von Röslaus Abwehr entblößten Platz und schloss einen schnellen Konter mit einem wuchtigen Schuss ab und ließ dem wieder einmal exzellent auftretenden Torhüter Blechschmidt nicht den Hauch einer Chance. Und dabei hätten eigentlich die Gäste frühzeitig vorne liegen müssen. Aber Kaan Gezer scheiterte völlig freistehend an Keeper Arthur Ockert (7.). Doch dann war das Glück der Truppe von Trainer Ali Sener gleich zweimal hold.

Mehr als über die erste Halbzeit ärgerte sich Sener über die zweite, obwohl seine Truppe wie verwandelt auftrat und nach etwa einer Stunde das Gesetz des Handelns gegen die stark abbauenden Kornburger bestimmte. Der Frust hatte einen plausiblen Grund: "Wir waren zwar drückend überlegen, haben aber keine nennenswerte Chance herausgespielt." Diese Spielweise sah in der Optik zwar gut aus, war aber leider ausgesprochen wirkungslos. Der Ausgleich wäre hochverdient gewesen.                                                        Dieter Bracke

Landesliga: SC Großschwarzenlohe - FC Vorwärts 3:0 (2:0)

(28.04.2019)

SC Großschwarzenlohe: Brunnhübner, Schmidt, Kunz, Freller (74. Brunkhorst), Bauer, Scheuenstuhl, Hettwer (66. Egerer), Taft (87. Uluca), Schneider, Nerreter, Redl.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch (46. Kurdoglu), Smrha, Tamo, Sturm (88. Eckert), Benker, Gezer, Hermann, Schneider, Siniawa (65. Blaumann), Tonka

Schiedsrichter: Hienz (SC Brünnau). - Zuschauer: 80. - Tore: 19. Min. Kunz 1:0, 42. Min. Kunz 2:0, 77. Min. Nerreter 3:0 (Foulelfmeter).

Diesen Ausflug nach Mittelfranken hatte sich der FC Vorwärts Röslau ganz anders vorgestellt. Das Team von Trainer Ali Sener wollte sich den rechnerisch noch fehlenden Punkt zum Klassenerhalt beim ersten Relegationsplatz-Inhaber holen, um ganz entspannt in die letzten vier Saisonspiele gehen zu können. Doch es kam ganz anders: Mit einer deftigen 0:3-Niederlage im Gepäck mussten die Fichtelgebirgler die Heimreise antreten.

Trainer Ali Sener war nach dem Abpfiff richtig bedient. "Das war eine enttäuschende Vorstellung, die meine Jungs heute abgeliefert haben", konnte auch er sich die Leistungsschwankungen nicht so recht erklären. "Schade, dass wir den ersten Matchball nicht verwertet haben." In der Tat: Die Vorwärts-Elf erwischte einen rabenschwarzen Tag, kam von Beginn an überhaupt nicht richtig ins Spiel. Mit Landesliga-Fußball hatte das an diesem Tag wenig zu tun.

Die Gastgeber wussten natürlich, was die Stunde für sie geschlagen hat. Nach vier Niederlagen brauchten sie dringend einen Sieg, um den Relegationsplatz doch noch verlassen zu können. Entsprechend engagiert gingen sie zu Werke. Das Spiel machten aber zunächst die Gäste aus dem Fichtelgebirge, ohne aber gefährlich vor das Tor der Mannschaft aus dem Wendelsteiner Stadtteil Großschwarzenlohe zu kommen.

Dagegen nutzten die Platzherren gleich ihre erste Möglichkeit: Nach einem Freistoß des SC befand sich die Röslauer Abwehr im Tiefschlaf. Einen hohen Ball in den Strafraum konnte Kunz unbedrängt aufnehmen und unhaltbar für Torhüter Blechschmidt einschieben.

In der 38. Minute hatte Siniawa die große Chance zum Ausgleich, als er vier Meter vor dem Tor frei zum Kopfball kam, aber den auf der Torlinie stehenden Abwehrspieler traf. Das sollte zugleich die einzig richtig gute Röslauer Torchance im ganzen Spiel bleiben. Nur vier Minuten später praktisch schon die Vorentscheidung: Kunz narrte erneut über die linke Angriffsseite die Röslauer Abwehr und schob unbedrängt zum 2:0 ein.

Röslau drängte nach dem Seitenwechsel zwar auf den Ausgleich, doch am oder im Strafraum war die Sener-Elf an diesem Tag mit ihrem Latein am Ende. Mit einem berechtigten Foulelfmeter setzte Großschwarzenlohe den Schlusspunkt.

Sollten sich die Röslauer nicht gewaltig steigern, wird es wohl bereits am morgigen Dienstag (18.15 Uhr) beim Nachholspiel im Nürnberger Stadtteil Kornburg das nächste böse Erwachen geben. "Ich erwarte von meiner Mannschaft eine deutliche Reaktion", war denn die klare Ansage von Ali Sener.

Landesliga: FC Vorwärts - SV Friesen 3:1 (0:1)

(22.04.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch (58. Blaumann), Deniz, Tamo, Sturm, Schneider, Benker, Kurdoglu (46. Siniawa), Hermann, Gezer (87. Eckert), Tonka.

 SV Friesen: Wolf, Söllner, Fa. Müller, Lindner, Nützel, Schülein, Brand, Sesselmann, Fe. Müller, Daumann (40. Aust), Kunz.

Schiedsrichter: Dirnberger (Nittenau).  - Zuschauer: 200 - Tore:  44. Min. Brand 0:1,  77. Min. Hermann 1:1, 86. Blaumann 2:1,  91. Min. Tonka 3:1. 

Mit diesem harterkämpften, aber am Ende verdienten 3:1-Sieg dürfte nun auch der FC Vorwärts Röslau den Klassenerhalt in der Landesliga Nordost eingetütet haben. Die Gäste hatten die nötigen Zähler schon am Samstag beim grandiosen 5:0-Auswärtssieg in Nürnberg-Buch eingefahren.

 

In der ersten Halbzeit bekamen die Zuschauer nur magere Fußballkost geboten. Beide Mannschaften begannen sehr verhalten. Torraumszenen waren zunächst Mangelware. Friesen kam immer dann gefährlich vor das Röslauer Tor, wenn die Abstimmung in der Vorwärts-Abwehr nicht stimmte. So in der 14. Minute, als Torhüter Blechschmidt gegen Christian Brand Kopf und Kragen riskieren musste. Die Gastgeber agierten weiter sehr behäbig, erspielten sich  aber dann doch  zwei guten Chancen. Zunächst traf Ertac Tonka bei einer Volley-Annahme aus kurzer Distanz nur das Lattenkreuz (28.), wenig später hatte Sebastian Hermann die Führung auf dem Fuß, die Torhüter Leon Wolf mit einer Klasseparade vereitelte.

Als sich schon alle mit einem torlosen Remis zur Halbzeit abgefunden hatten, schlugen die Gäste zu. Zunächst rettete Blechschmidt bravourös gegen den alleine auf ihn zulaufenden Lindner. Der erkämpfte sich den Ball zurück, legte quer zu Christian Brand, und der Friesener Torjäger musste die Kugel nur noch ins leere Tor einschieben.  Eine richtig kalte Dusche für die Platzherren zur Pause.

 

Obwohl der SV Friesen auch nach der Halbzeit nur das Notwendigste tat, kamen die Platzherren nicht so recht ins Spiel. Mit dem Youngster Andre Blaumann brachte Sener nach knapp einer Stunde einen weiteren Stürmer, und dies sollte sich auszahlen. Nun wurde Röslau noch druckvoller, es war ein Spiel auf ein Tor. Der Ausgleich lag in der Luft,  wollte jedoch zunächst nicht fallen.   Erst als Tobias  Benker einen Freistoß schnell ausführte, war Sebastian Hermann zur Stelle und schob den Ball ins lange Eck zum längst überfälligen 1:1. Zuvor hatten die Röslauer  nach einem Abspielfehler  allerdings großes Glück , dass Fabian Sturm den Schuss von  Christian Brand auf der Torlinie  klärte. Und auch nach dem Ausgleich hatten die Friesener noch eine riesige Konterchance, als sie zu dritt auf Sebastian Blechschmidt zuliefen, aber am ausgezeichneten Röslauer Schlussmann scheiterten. Gerade au Szene merkte  man den Frankenwäldlern  den Kräfteverschleiß aus den zahlreichen Spielen in den vergangenen zwei Wochen deutlich an.

Am Ende belohnten sich die Platzherren  doch noch. Als Andre Blaumann aus 16 Metern den Ball volley nahm, hatte  Keeper Wolf das Nachsehen. Ein Traumtor! Und in Nachspielzeit stellte Ertac Tonka mit seinem 22 Saisontor den 3:1-Endstand her.

„Es ist natürlich schon nervig, dass wir innerhalb von zehn Minuten dieses Spiel hergeben“, ärgerte sich Friesens Trainer Armin Eck über die späten Röslauer Tore. Chancen, das Spiel frühzeitig zu entscheiden, wären vorhanden gewesen.  Allerdings, so Eck, habe sein Team den vielen Spielen innerhalb von zwei Wochen Tribut zollen müssen. „Die Körner waren in der zweiten Halbzeit, als Röslau viel Druck gemacht hat, einfach weg.“

Vorwärts-Trainer Ali Sener ist nach dem ersten Punktspielsieg im Jahr 2019 eine Zentnerlast von den Schultern gefallen. „Ich denke, jetzt haben wir  es geschafft“, sagte er, und atmete dabei nochmals tief durch.  Auch seiner Mannschaft habe die schwere Samstag-Partie gegen Bamberg noch in den Knochen gesteckt. „Wenn wir heute gegen ein frisches Team  gespielt hätten, hätten wir nicht gewonnen“, zeigte sich Sener überzeugt. „Denn die erste Halbzeit war gar nichts.“ 

Landesliga: FC Vorwärts - FC Eintracht Bamberg 1:1 (1:1)

(20.04.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, Tamo, Deniz, Sturm (77. Eckert), Schneider, Benker, Hermann (88. Min. Blaumann), Kurdoglu (60. Siniawa), Gezer, Tonka.

FC Eintracht Bamberg: Dellermann - Kollmer, Schmitt, Linz, Vetter, Renner, Schmittschmitt, L. Reischmann (ab 32. Jessen), P. Görtler, Großmann, Ulbricht (ab 64. Hofmann)

Schiedsrichter: Fober (Herrieden). - Zuschauer: 250. –Tore: 26. Min. Gezer 1:0, 34. Min. Großmann 1:1.

Mit einer bärenstarken Leistung hat der FC Vorwärts Röslau Landesliga-Spitzenreiter FC Eintracht Bamberg einen Punkt abgetrotzt. Die Vorwärts-Elf war, abgesehen von der Anfangsphase, den Domstädtern ein ebenbürtiger Gegner und hatte die Elf von Trainer Michael Hutzler in der Schlussphase sogar am Rande einer Niederlage.

Die ersten zehn Minuten gehörten klar den Gästen. Blitzschnell überbrückte der FC Eintracht das Mittelfeld und kam zu zwei Großchancen. Dank Torhüter Sebastian Blechschmidt überstanden die Platzherren diese kritische Phase. Nun kamen auch sie immer besser ins Spiel und durch Sebastian Hermann und Ertac Tonka auch zu zwei richtig guten Chancen. In der 26. Minute war es dann soweit: Kaan Gezer setzte kurz nach der Mittellinie zu einem Alleingang an und überwand mit einem platzierten Schuss aus halbrechter Position den Bamberger Torhüter Fabian Dellermann.

Doch die Freude der Vorwärts-Elf währte nur acht Minuten. Die Gäste in Person von Maximilian Großmann nutzten in Überzahl eine kurzzeitige Verwirrung in der der Röslauer Hintermannschaft – Fabian Sturm musste an der Außenlinie behandelt werden – zum Ausgleich.

Wer in der zweiten Halbzeit einen Bamberger Sturmlauf erwartet hatte, würde jäh enttäuscht. Im Gegenteil: In den zweiten 45 Minuten war Röslau die spielbestimmende Mannschaft. Das Team von Ali Sener ließ nun überhaupt nichts mehr zu, nahm die ansonsten brandgefährliche Offensiv-Abteilung der Gäste komplett aus dem Spiel. Und in der Schlussphase hätte sich Röslau für seine couragierte und starke Leistung beinahe noch belohnt. In der 89. Minute landete der Ball zwar im Bamberger Tor, doch Tonka stand einen halben Meter im Abseits. Und in der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Andre Blaumann den Siegtreffer für Röslauer noch auf dem Fuß.

Bambergs Trainer Michael Hutzler lobte nach dem Schlusspfiff vor allem die Gastgeber. „Das war eine sensationelle Mannschaftsleistung der Röslauer. Sie haben dafür gesorgt, dass wir uns zu keiner Zeit entfalten konnten.“ Mit etwas Glück hätte Röslau die Partie in der Schlussphase sogar noch gewinnen können, sagte Hutzler und gestand, dass ein Team in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel vom Spiel gehabt habe. „Ich gratuliere den Röslauern zu diesem Punkt, den sie sich redlich verdient haben.“

Ali Sener, der auf seinen rotgesperrten Kapitän und Innenverteidiger Jaroslav Smrha verzichten musste, hatte sein Team taktisch hervorragend eingestellt, nahm das Ergebnis mit einem weinenden und lachenden Auge zur Kenntnis: „Natürlich hätten wir heute gegen den Spitzenreiter gerne die drei Punkte geholt, aber letztlich können auch wir mit dem Unentschieden leben.“ Ärgerlich sei vor allem der Ausgleich gewesen. „Da haben die Bamberger geschickt unsere kurzzeitige Unterzahl ausgenutzt.“

Seners Blick war auch gleich auf das Spiel am Montag gegen den SV Friesen (Anstoß 14 Uhr) gerichtet, der mit der Empfehlung eines 5:0-Auswärtssieges beim TSV Nürnberg-Buch kommt: „Erst wenn wir gegen die Frankenwäldler drei Punkte holen, können wir von einem perfekten Osterwochenende sprechen.“ B.N.

 

 

 

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - FC Eintracht Bamberg 1:1 (1:1)
Foto: Kaan Gezer (rechts) auf dem Weg zum 1:0 für den FC Vorwärts Röslau. Verfolgt wird er von Tobias Linz. Foto: Thomas Schrems

Landesliga: SC Schwabach - FC Vorwärts 2:1 (0:0)

(12.04.2019)

SC Schwabach: Gebelein - Wälzlein, Mohrbach, Weiß, Duraku (90. Aydin), Nisslein, Görlitz, Raumer, Söder (86. Lexen), Oktay (90. Mohammad Agha), Rohracker.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, Knoblauch, Benker, Hermann (87. Blaumann), Tonka, Kudoglu (54. Siniawa), Sturm (87. Eckert), Deniz, Gezer, Schneider.

Schiedsrichter: Ziegler (Lindau). - Zuschauer: 100. - Tore: 38. Min. Nisslein 1:0, 64. Min. Tonka 1:1, 83. Min. Weiß 2:1. - Rote Karte: 68. Min. Smrha (Röslau/Notbremse).

Der FC Vorwärts Röslau hat sich in der Fußball-Landesliga um den verdienten Lohn gebracht. Beim Auswärtsspiel beim SC Schwabach zeigte das Team von Ali Sener eine starke Leistung, musste aber die Schlussphase nach einer Roten Karte für Kapitän Jaroslav Smrha zu zehnt Spielen. Die Gastgeber nutzten die Überzahl aus und siegten vor 100 Zuschauern glücklich mit 2:1.

Dabei bot Röslau eines der besten Saisonspiele. Schon in der ersten Halbzeit war Vorwärts im Vorwärtsgang: In einem tollen Landesliga-Spiel hatten sie sogar mehr Chancen als der Favorit. Röslau war sofort hellwach und beschäftigte die Schwabacher Abwehr mehr, als den Gastgebern wohl lieb war. Die erste Großchance hatte allerdings der Gastgeber: Weiß zwang Vorwärts-Keeper Sebastian Blechschmidt zu einer Glanztat. Auf der anderen Seite hatte Röslau in ersten Halbzeit gleich drei Hundertprozentige: Ertac Tonka (10.), Sebastian Hermann (18.) und Kaan Gezer (26.). Letztere hatte die größte Chance, als er freistehend den Ball aus acht Metern übers Tor schoss. Nach einer halben Stunde kam Schwabach besser ins Spiel. Als die Röslauer Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, überwand Nisslein aus dem Hinterhalt Keeper Blechschmidt (38.). Der Schuss ins lange Eck war unhaltbar - und bedeutete die schmeichelhafte 1:0-Pausenführung für die Hausherren.

Nach der Pause drückte Röslau, musste aber stets auf der Hut vor den Schwabacher Kontern sein. Röslau drang auf den Ausgleich und es brannte öfter lichterloh im SC-Strafraum. Die Belohung: Tonka nahm eine Gezer-Eingabe volley vom Elfmeterpunkt ab. Der Ausgleich (64.)! Nun war Röslau obenauf, wollte sich für die beherzte Leistung mit drei Punkten belohnen. Doch es kam ganz anders. Die Schlüsselszene: Bei einem Schwabacher Angriff zog Smrha die Notbremse (68.). Die Gäste spielen fortan nur noch mit zehn Mann. Das war an diesem Abend der ausschlaggebende Nachteil, weil nun die Hausherren druckvoller worden. Röslau versteckte sich zwar nicht, sondern spielte nach wie vor mutig mit. Aber das Tor machte die Heimelf: Weiß schlug eiskalt zu, als er aus spitzem Winkel den Ball im Netz versenkte (83.). Aus dem Gewühl heraus hätte Röslau fast noch den Ausgleich erzielt, doch der Schwabacher Keeper lenkte den Ball irgendwie ins Toraus (89.).

Landesliga: FC Vorwärts - SV Mitterteich 2:2 (0:0)

(08.04.2019)

Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Knoblauch (85. Blaumann), Benker, Gezer, Tamo (70. Siniawa), Hermann (62. Kurdoglu), Tonka, Sturm, Deniz, Schneider.

SV Mitterteich: Scharnagl, Bächer (64. Krassa), Bilz, Göhlert, Özdemir (60. Hecht), Kießling, Dürbeck, Watzlawik, Stich, Drechsler (78. Männl), Dobras.

Schiedsrichter: Scharf (Pressath). - Zuschauer: 350. - Tore: 52. Min. Tonka 1:0, 55. Min. Dürbeck (Foulelfmeter) 1:1, 84. Min. Dürbeck 1:2, 86. Min. Blaumann 2:2.

Das (Über-)Leben in der Fußball-Landesliga Nordost bleibt für den FC Vorwärts Röslau weiter eine zähe Angelegenheit. Auch im vierten Spiel nach der Winterpause hält die Sieglos-Serie an. Der Blick in den Rückspiegel, wo nun Großschwarzenlohe auf dem ersten Relegationsplatz rangiert, ist durchaus angebracht. Sechs Punkte beträgt der Abstand nach wie vor. Noch! Denn es warten schwere Aufgaben in Schwabach (4.) und gegen Tabellenführer Eintracht Bamberg.

"Wir müssen halt endlich mal die Arschbacken zusammenkneifen und wieder ein Spiel gewinnen", ärgerte sich der ehrgeizige Mohammad Tamo, mit 34 Jahren der erfahrenste Röslauer auf dem Feld. Zumal sich die Mitterteicher zumindest am Samstag, trotz aller Vorschusslorbeeren, nicht gerade als Übermacht präsentierten, jedoch defensiv sehr kompakt standen. Auch deren Serie hat weiter Bestand, ist allerdings eine positive. Sechs Partien lang sind nun schon unbesiegt, holten 14 Punkte und können sich als Sechster auch mal eine Auszeit erlauben. Obwohl das Trainer Andi Lang nicht gerne sieht. Er duldet keinen Schlendrian und möchte Position sechs bis zum Saisonende unbedingt verteidigen.

"Wir waren in der ersten Halbzeit einfach zu passiv" monierte Mitterteichs Vorsitzender Roland Eckert. Der freilich hätte sich die Fahrt auf Röslau auch sparen und einen Ausflugstag einlegen können. Das Schlussresultat wusste er ohnehin schon vor dem Anpfiff: "Das Spiel endet 2:2", hatte er sich festgelegt und tatsächlich rechtbehalten.

Danach ausgesehen hatte es lange Zeit nicht. Eine Nullnummer drohte. Die Hausherren wirkten zwar optisch überlegen, fanden aber "keine Lösungen" wie Vorwärts-Trainer Ali Sener zurecht bemängelte und erst richtig in Rage geriet, als der Unparteiische aus seiner Sicht seinem Team nach etwa einer halben Stunde einen klaren Strafstoß nach einem Foul an Waldemar Schneider verweigerte. Vehement trat Sener mit dem Fuß gegen die Bande, war aufgebracht. "Wenn das keiner war, dann darf er gar keinen mehr geben - eine bodenlose Frechheit. Er hat uns alles verpfiffen!", wetterte er. Die Reaktion ist sicher auch der Verärgerung geschuldet über das, was die Seinen so an Glanz vermissen ließen.

Die sehr gut rochierenden und hellwachen Gäste taten angesichts komfortabler Ausgangsposition nicht mehr als nötig, nutzten die ganze Breite des Platzes, sodass ein Zugriff schwierig war. Seners Team zeigte mitunter gute Ansätze, lief viel an, spielte aber die Aktionen nicht zu Ende und leistete sich zudem leichte Ballverluste. "In die Zone, wo es dem Gegner weh tut, kommen wir einfach nicht hin", meinte Mohammad Tamo, der später verletzt raus musste. Dabei hatten die Blau-Weißen auch noch Glück, als der enorm fleißige Dürbeck den Ball gefühlvoll auf Kießling durchreichte, dann aber an Blechschmidts Fußspitze hängen blieb. Tamos Kopfball nach einer Ecke war das einzige, was unter der Rubrik gefährlich aus Röslauer Sicht nach einem 45-minütigen müden Kick zu notieren war. Für Diskussionsstoff zur Halbzeit sorgte denn auch mehr die zwischenzeitliche Führung des 1. FC Nürnberg in der Fußball-Bundesliga in Stuttgart als das Nachbarderby selbst.

Zumindest wurde es nach der Pause etwas interessanter, wenn auch die Partie spielerisch blass bliebt. Röslaus "Lebensversicherung", wie ein treuer Fan Ertac Tonka bezeichnete, sandte nach 52 Minuten nach Schneiders Vorarbeit zur Führung ein. Die Freude darüber währte gerade mal 180 Sekunden, dann stellte sich Smrha gegen Kießling am Strafraum-Eck ungeschickt an, brachte ihn zu Fall, und Schiedsrichter Scharf zeigte auf den Punkt. Der glänzende Dürbeck verwandelte den Strafstoß bombensicher, fand dann aber in der 64. Minute im überragend parierenden Röslauer Keeper Blechschmidt seinen Meister. Es blieb ein Abnutzungskampf mit wenigen Strafraumszenen. Umso überraschender dann die erstmalige Mitterteicher Führung, als erneut Dürbeck nach Kießlings Hereingabe im Rücken des überraschten Knoblauch auftauchte und unhaltbar zum 2:1 einhämmerte.

War’s das schon? Mitnichten. Sener brachte mit Andre Blaumann seinen letzten Trumpf. Und der stach. 60 Sekunden nach dessen Einwechslung rettete der erst 19-Jährige Röslau wenigstens einen Punkt. Mahsun hatte Männl abgeschüttelt und von der Grundlinie perfekt aufgelegt. Obwohl es in den Schlussminuten lichterloh im Mitterteicher Strafraum brannte und Sener von "zwei verlorenen Punkten" sprach, war das Remis letztendlich leistungsgerecht. Was auch Kollege Andi Lang einräumen musste: "Schade, dass wir das 2:1 noch aus der Hand gegeben haben, am Ende aber hatten wir auch ein bisschen Glück."

                                                            Peter Perzl, Frankenpost

Landesliga: TSV Neudrossenfeld - FC Vorwärts 2:2 (0:0)

(01.04.2019)

TSV Neudrossenfeld: Grüner - Gareis, Hahn, Lattermann, Taubenreuther, Kolb, Möckel, Hacker (74. Bargenda), Schelenz, Schneider, Peeters (74. Engelhardt) .

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Knoblauch, Smrha, Deniz, Kurdoglu (58. Schneider), Benker, Gezer, Sturm (81. Siniawa), Tamo, Hermann (88. Blaumann), Tonka.

Schiedsrichter: Dotzel (Heidenfeld). - Zuschauer: 170. - Tore: 54. Min. Kolb 1:0, 79. Min. Tonka 1:1, 82. Min. Kolb 2:1, 90. Min. Siniawa 2:2. - Gelb-Rot: Benker (82./Röslau) wegen Unsportlichkeit.

Das ist schon ein bisschen tragisch oder auch dumm: Da führten die Neudrossenfelder wieder bis kurz vor dem Schlusspfiff und kassierten noch den Ausgleichstreffer wie vor einer Woche in Lichtenfels. Aber das hatten sie sich diesmal selbst zuzuschreiben. Neudrossenfeld war in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft, tat sich aber gegen geschickt verteidigende Röslauer sehr schwer.

Die größte Chance der Gastgeber hatte Lattermann in der 36. Minute, als er nach einer Ecke frei zum Kopfball kam, aber am starken Röslauer Keeper Blechschmidt scheiterte. Auf der Gegenseite war Grüner kaum gefordert, erst kurz zum Seitenwechsel verfehlte ein wuchtiger Schuss von Deniz nur knapp sein Ziel.

Nach der Pause hatte dann Torjäger Kolb seinen großen Auftritt: Er nahm einen feinen Querpass von Peeters gekonnt an, tankte sich durch, umspielte noch einen Abwehrmann und vollendete unhaltbar.

Wer jetzt geglaubt hätte, die Einheimischen würden den Deckel drauf machen, sah sich getäuscht. Röslau kam immer besser ins Spiel. Das lag auch an der Einwechslung von Waldemar Schneider, der noch bis Freitag wegen einer fieberhaften Erkältung das Bett hüten musste. In der 79. Minute gelang den Fichtelgebirglern der nicht unverdiente Ausgleich. Deniz flankte den Ball vor das Tor, und Tonka war mit dem Kopf zur Stelle. Vier Minuten später ließ der agile Kolb erneut die Führung für den TSV folgen. Aber Röslau ließ sich selbst in Unterzahl nicht aus dem Konzept bringen, und wurde in der 90. Minute dafür belohnt. Diesmal war Marco Siniawa mit dem Kopf zu Stelle. Andre Blaumann hatte sich zuvor den Ball an der Grundlinie erkämpft und maßgerecht geflankt - eine Co-Produktion der beiden kurz zuvor eingewechselten Spieler.

Danach noch große Aufregung im Neudrossenfelder Lager: Torwart Blechschmidt rammte in der Nachspielzeit den anstürmenden Engelhardt zu Boden, der vehement geforderte Strafstoß blieb aus.

Ein glücklicher Gästecoach Ali Sener nannte den einen Punktgewinn einen gefühlten Sieg. "Die Moral meiner Leute hat gestimmt. Sie waren bis zum Schlusspfiff giftig und ließen sich auch durch den zweimaligen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen". TSV-Trainer Werner Thomas haderte nicht mit seiner Elf und meinte, "es sind derzeit Kleinigkeiten mit großer Wirkung wie bei den beiden Gegentoren, wo die Abwehr mal nicht aufpasste. Röslau kam zwei Mal vor unser Tor". Dass der Elfer nicht gegeben worden sei, passe zu der momentanen Situation.

Die Neudrossenfelder warten damit weiter auf den ersten Heimsieg im Jahr 2019. Auch die Röslauer haben nach der Winterpause noch nicht gewonnen. Am kommenden Samstag um 16 Uhr erwarten sie im BD-Sensors-Sportpark den SV Mitterteich zum Derby. HW

Landesliga: FC Vorwärts - SG Quelle Fürth 1:1 (0:1)

(23.03.2019)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Deniz, Kurdoglu (46. Sturm),Benker, Tamo, Hermann (80. Siniawa), Gezer, Schneider, Tonka

SG Quelle Fürth: Tsagos, Meier, Lawson, Reinholz, Würkert, Uluca (86. Peuntinger), Schimm, Sarac (78. Böhm), Hutter, Abiama, Haag.

Schiedsrichter: Scharf (Nabburg) leitete ohne Fehl und Tadel.- Zuschauer: 135. - Tore: 7. Min. Reinholz 0:1, 52. Min. Tonka 1:1.

Ein Landesliga-Spiel der vergebenen Chancen - beiderseits. Hätten die Gäste in der ersten Halbzeit eindeutig den Sack zumachen müssen, mussten sie nach dem Seitenwechsel sogar um den hochverdienten Punktgewinn bangen.

Dabei hatte das Spiel für die Platzherren gar nicht einmal so schlecht begonnen. Die Röslauer Zuschauer hatten bereits in der dritten Spielminute den Torschrei auf den Lippen, als Tamo nach einem Benker-Eckball frei zum Kopfball kam. Mit einer Glanzparade lenkte der Fürther Torhüter Tsagos den Ball gerade noch um den Pfosten. Das war es dann aber schon aus Röslauer Sicht. Von nun an spielten nur noch die Gäste. Vor allem Abiama auf der linken Außenbahn und Lawson im zentralen Mittelfeld stürzten die behäbig agierenden Röslauer von einer Verlegenheit in die andere. Ein schneller Vorstoß führte bereits in der siebten Minute zur Fürther Führung: Reinholz ließ aus halblinker Position den an diesem Tag überragenden Torhüter Blechschmidt keine Chance. "Offenbar waren wir noch in der Winterpause", kommentierte Röslaus Trainer Ali Sener die völlig indiskutable Vorstellung seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten.

Es hätte bei weitem noch viel schlimmer kommen können. Zwei Mal rettete noch der Pfosten für die Vorwärtself. Einmal, als Sarac in einer 1:1-Situation den Ball über den herauslaufenden Torhüter Blechschmidt lupfte (23.), das andere Mal in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als Abiama aus 14 Metern abzog, und Blechschmidt auch den Nachschuss von Lawson bravourös parierte. Kurz zuvor hätte allerdings auf der anderen Seite durchaus auch der Ausgleich fallen können: Schneider setzte sich auf der linken Seite gekonnt durch, seine Hereingabe verfehlte der völlig freistehende Tonka nur ganz knapp. Das war zugleich der einzig gelungene Spielzug der Gastgeber in der ersten Halbzeit, in der Röslau praktisch nicht stattfand. Ein ernüchternder Auftritt!

Klar, dass Fürths Trainer Serdal Gündogan den vielen vergebenen Chancen am Ende nachtrauerte. "Nach der ersten Halbzeit hätte das Spiel eigentlich vorbei sein müssen", stellte der Fürther Coach treffend fest. "Wir haben all das, was wir uns vorgenommen hatten, super umgesetzt und den Gegner richtig unter Druck gesetzt." Für Gündogan war deshalb nach der knappen 1:0-Führung schon in der Halbzeitpause klar: "Entweder wir machen gleich das 2:0 oder es wird richtig unangenehm für uns."

Und er sollte Recht behalten, es wurde unangenehm, weil die Fürther zu Beginn eine weitere gute Möglichkeit liegen ließen. Röslau kämpfte sich ins Spiel zurück und kam nun immer wieder gefährlich vor den Kasten der Mittelfranken. Gleich die erste Chance nutzte Tonka in der 52. Minute: Auf Zuspiel von Fabian Sturm hatte er plötzlich freie Bahn und überwand aus 14 Metern den Fürther Schlussmann mit einem satten Schuss. Nun wogte das Spiel hin und her mit einem klaren Chancenplus für die Gastgeber. Tonka und Gezer hatten die Führung auf dem Fuß, scheiterten zwei Mal an Tsagos.

Richtig turbulent wurde es nochmals in der Schlussphase. Zunächst brannte es mehrmals lichterloh im Fürther Strafraum, dann stockte den Röslauer Fans der Atem: Nach einem Eckball liefen die Platzherren in der 92. Minute unverständlicherweise in einen Konter. Mutterseelenallein vor Torhüter Blechschmidt schob Abiama den Ball aber knapp neben das Tor. Eine hundertprozentige Torchance für die Gäste!

Gündogan nahm’s gelassen: "Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre der Siegtreffer vielleicht auch gar nicht mal so verdient gewesen. Denn Röslau ist nach der Pause super zurückgekommen und hatte deutlich mehr vom Spiel." Auch Sener sah das 1:1 als gerechtes Ergebnis an, wenngleich ihn die schwache erste Halbzeit ohne Tempo und Spielwitz schon einige Sorgenfalten auf die Stirn trieb.

Landesliga: FC Herzogenaurach - FC Vorwärts 1:0 (0:0)

(02.03.2019)

FC Herzogenaurach: Peter, Rahe (79. Schmitt), D. Burkhardt, Karches, Geinzer, Staniszewski, Stübing, Rockwell, Amling (79. Göller), Maschke, Jassmann (71. Dörrich)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, Smrha, Schmidt (22. Deniz), Kurdoglu (84. Blaumann), Benker, Tamo (78. Siniawa) , Schneider, Gezer, Hermann, Tonka.

Schiedsrichter: Gutbrod (SV Kürnach) leitete souverän. - Zuschauer: 120. -Tor: 56. Min. Rockwell 1:0.

Den Start in die restliche Rückrunde der Landesliga Nordost hatte sich der FC Vorwärts Röslau sicher etwas anders vorgestellt: Trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen setzte es eine bittere 0:1-Niederlage bei den "Pumas" in Herzogenaurach.

Das Tor des Tages der Gastgeber resultierte aus einem direkt verwandelten Freistoß-Kracher von Kevin Rockwell aus relativ spitzem Winkel in der 56. Minute. Der Ball sprang vom Innenpfosten ins Netz - ein Tor des Monats. Zuvor war der für den verletzten Jakob Schmidt früh eingewechselte Mahsun Deniz gegen den aufgerückten William Rahe kurz vor dem Strafraum in halbrechter Position zu ungestüm eingestiegen. Danach machte Röslau viel Druck und hatte mehrmals den Ausgleich auf dem Fuß beziehungsweise Kopf. Die größten Chancen nach dem Seitenwechsel vergaben Ertac Tonka und Tobias Benker innerhalb von wenigen Sekunden in der 73. Minute: Zunächst landete Tonkas Schuss aus etwa zwölf Metern an der Querlatte und fiel dem auf der Torlinie stehenden Tobias Benker praktisch vor den Kopf. Anstatt den Ball nur einzunicken, beförderte der in diesem Moment völlig überraschte Benker das Leder über die Querlatte - eine wohl tausendprozentige Chance war dahin. Schon kurz nach der Herzogenauracher Führung war Tonka am überragenden Torhüter Florian Peter gescheitert. Natürlich hatte die Vorwärts-Elf auch Glück, dass die Gastgeber in Röslaus Drangperiode ihre Konterchancen schlecht ausspielten.

Die erste Halbzeit war in Sachen Ballbesitz klar an die Gastgeber gegangen. Herzogenaurach setzte auf dem gut bespielbaren Rasenplatz zunächst die Akzente, Röslau agierte dagegen abwartend, kam zunächst überhaupt nicht richtig in die Partie. Die besseren Chancen hatte aber trotz der Überlegenheit der Mittelfranken der Gast aus dem Fichtelgebirge: In der 11. Minute scheiterte Waldemar Schneider völlig freistehend am Torhüter. In der 29. Minute setzte Sebastian Hermann den Ball nach einer Hereingabe von Tonka aus zwei Metern um Zentimeter am Tor vorbei. Gemessen an den Torchancen und am Spielverlauf hätte das Spiel auch 5:5 ausgehen können.

Röslaus Trainer Ali Sener war nach dem Abpfiff sichtlich enttäuscht, konnte aber seiner Mannschaft keine Vorwürfe machen. "Es war für uns in diesem Jahr das erste Spiel auf Rasen und wir haben es, abgesehen, von der Chancenauswertung, richtig gut gemacht. Um so bitterer ist es, dass wir mit leeren Händen nach Hause fahren." Herzogenaurachs Spielertrainer Jakob Karches sprach von einem etwas glücklichen Sieg seiner Mannschaft. "Aber wir freuen uns natürlich, dass uns in diesem Kampfspiel zweier gleichwertiger Teams der Heimsieg gelungen ist."

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Herzogenaurach - FC Vorwärts 1:0 (0:0)
Foto: Mahsun Deniz in Aktion

ZWEITE BELEGT ZWEITEN PLATZ

(17.02.2019)

Unsere zweite Mannschaft hat am Samstag beim „Kreinzl-Cup“ des TSV Erbendorf ihren zweiten Platz aus dem Vorjahr verteidigt. In der Vorrunde feierte das Team von Hüseyn Bulat Siege gegen den SV Neusorg (2:0) und den FC Tirschenreuth II (2:1). Gegen den TSV Krummenaab setzte es eine 1:3-Niederlage. Dennoch: Das Halbfinale war erreicht. Dort besiegten die Röslauer Jungs den TSV Erbendorf II mit 1:0. Im Finale musste man sich dem FC Tirschenreuth II denkbar knapp  mit 0:1 geschlagen geben. Bester Torschütze für Röslau war Neuzugang Özgür Tüter mit vier Treffern. Auch Winterneuzugang Jonas Küspert feierte sein Debüt im Vorwärts-Trikot. Christoph Grimm wurde bei seinem Comeback im Tor gleich als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet.

Röslau II spielte mit: C. Grimm, Seidel, Bulat, Baran, Bafra, Tüter, B. Grimm, Himsel, Küspert, Abdallah.
 

Eine Bilanz des Trainingslagers

(17.02.2019)

Erfolgreiches Trainingslager in der Bierstadt Pilsen ist zu Ende


Vier Tage lang hat sich unsere erste Mannschaft bei einem Trainingslager in der tschechischen Bier- und Autostadt Pilsen auf die am 2. März beginnende Rückrunde vorbereitet. Nach dem 2:1-Sieg am Donnerstagabend gegen den Viertligisten SENCO Doubravka standen am Freitag zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Schwerpunkten waren ausgewählte Spielformen, kognitives Training, Passkombinationen und die Schulung der koordinativen Fähigkeiten. Mit viel Spaß und müden Muskeln ging es am Abend in die Therme, um hier die Regeneration anzukurbeln, was wohl auch sehr sinnvoll war.

Denn am Samstagvormittag musste sich die Vorwärts-Truppe das Kunstrasen-Spielfeld mit dem TSV Aubstadt, Tabellenführer in der Bayernliga Nord, teilen. Ein organisatorischer Fehler der Betreiber des Sportgeländes war der Grund dieses Aufeinandertreffens. Diese ungewöhnliche Begegnung wurde kurzerhand zu einem Härtetest genutzt. In dem 30-minütigem Abschlussspiel war gerade am Anfang der Bayernligist spielerisch überlegen. Bei einem missglückten Klärungsversuch an der Mittellinie ging es plötzlich ganz schnell über den Flügel und der Aubstädter Stürmer stand blank vor Keeper Blechschmidt und ließ sich keine zweimal bitten. Der FC Vorwärts wusste vor allem durch Kampf und läuferische Stärke zu überzeugen. Schneider erlief sich einen schlechten Pass der Aubstadter Innenverteidigers, ließ den zweiten stehen, lief von der Mittellinie auf den Torhüter zu und vollstrecke eiskalt in typischer Stürmermanier. Es wäre wohl auch beim 1:1 geblieben, wenn kurz vor Ende die Mannen um Coach Sener bei einer Ecke nicht geschlafen hätten. So endete dieser Kurztest mit einem verdienten 2:1 für die Unterfranken. Doch die Röslauer wussten ebenfalls zu überzeugen, und so ging man erschöpft in die Mittagspause.

Röslau spielte mit:
Blechschmidt; Schmidt, Smrha, S. Knoblauch, Kurdoglu, Tamo, Benker, Schneider, Gezer, Hermann, Siniawa (eingewechselt: Blaumann, Deniz und König)

Am Nachmittag spielten die Röslauer gegen den SSC Bolovec, einem Tschechischen Fünftligisten. Zu den schweren Beinen und müden Knochen kam der Umstand dazu, dass es nicht nur gegen die Mannschaft, sondern auch gegen ihre lautstarke Fanschar, die Ultras, ging. Diese unterstützen ihre Mannschaft über die gesamten 90 Minuten lautstark und zündeten Bengalos. Röslau legte los wie die Feuerwehr und Siniawa verwertete eine Knoblauch-Vorlage zum 1:0. Beim 1:1 wurden die Vorwärts-Elf nach einem Eckball ausgekontert, und Kurdoglus Klärungsversuch kam leider zu spät. Smrha verwertete einen berichtigen Strafstoß - Siniawa war im Strafraum von den Beinen geholt worden - gewohnt sicher zum 2:1. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit. Nach der Halbzeit erzielte Hermann das 3:1, er wurde von Knoblauch und Gezer bestens in Szene gebracht. Nach einem erneuten Tiefschlaf bei der eigenen Ecke konterte Bolovec blitzschnell zum 3:2. Den Schlusspunkt in dieser unterhaltsame Partie setzte Schneider mit einem abgefälschten Kracher aus 25 Metern. Endstand: 4:2.

Röslau spielte wie folgt:
Blechschmidt, S. Knoblauch, Schmidt (46. Deniz), Smrha, Kurdoglu (60. König), Benker, Tamo (75. Sener), Schneider, Gezer; Hermann, Siniawa.

Am Samstagabend stand eine weitere Teambuilding-Maßnahme mit einem Ausflug in die Innenstadt auf der Agenda.

Nach der Abschlusseinheit am Sonntagvormittag und einem leckeren Mittagessen ging es für unsere Kicker am Nachmittag wieder zurück in die Heimat.

Mit vielen positiven Eindrücken geht es nun in die vorletzte Vorbereitungswoche. Aber auch Fehlerquellen wurden dem Team vor allem bei den drei Testspielen aufgezeigt. Die gilt es nun, bis zum 2. März abzustellen.

Foto zur Meldung: Eine Bilanz des Trainingslagers
Foto: Eine Bilanz des Trainingslagers

Testspiel im Trainingslager: SENCO Doubravka - FC Vorwärts 1:2 (0:1)

(15.02.2019)

Gleich als erste Einheit stand am Donnerstagabend das Freundschaftsspiel gegen SENCO Doubravka auf dem Programm, einem Stadtteil in Pilsen. Auf dem sehr gut bespielbaren Kunstrasenplatz ergab sich gleich ein flottes Spiel. Das Heimteam drückte Röslau in der eigenen Hälfte fest und attackierte sehr hoch. Auch wenn in der Anfangsviertelstunde Doubravka spielerisch leichte Vorteile hatte, ergaben sich für die Röslauer mehr und mehr Räume. Nachdem sich die Mannen um Coach Sener so langsam aus der Umklammerung lösen konnten entstanden auch die ersten Chancen auf Röslauer Seite. Bei einer dieser schnellen Vorstöße konnte Schneider nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Den anschließenden Freistoß servierte Benker butterweich auf Tamo, der keine Mühe hatte zum 1:0 einzuschieben. Röslau hätte in der ersten Halbzeit das Ergebnis noch nach oben schrauben müssen aber Siniawa versagten die Nerven nach einer gut getimten Flanke von Knoblauch S. Unmittelbar nach der HZ kam Doubravka nach einem Eckstoß zum nicht unverdienten Ausgleich. Doch die letzten 30 Minuten gehörten ganz klar den Fichtelgebirglern. Auf einen Bilderbuch-Spielzug über Hermann und Benker stand Knoblauch S. blank vor dem Keeper und legte quer auf Siniawa, der nur noch den Schlappen hinhalten musste.

Unterm Strich ein guter Test mit vielen positiven Erkenntnissen. Unter anderem feierte Jugendspieler Robin König sein Debüt in der Landesligamannschaft!

Röslau spielte wie folgt:

Blechschmidt; Knoblauch S., Smrha (46. Deniz), Schmidt, Kurdoglu; Tamo (55. Knoblauch N.), Benker (70. König), Schneider, Gezer; Hermann & Siniawa (65. Blaumann)

Kaan Gezer kommt, Patrick Lima geht

(05.01.2019)

Kaan Gezer wird ab sofort das Trikot des FC Vorwärts Röslau tragen. Bereits vor den Weihnachtsfeiertagen war klar, dass das Tischtuch zwischen Gezer und seinem bisherigen Verein Kickers Selb nach nur einem halben Jahr zerschnitten ist. Seitdem wurde eifrig darüber spekuliert, wohin es den 21-jährigen Hofer ziehen könnte. Viele Vereine hatten ihr Interesse bekundet, darunter auch einige Clubs aus dem Raum Nürnberg. Gezer studiert bekanntlich in Erlangen.

"Ich gebe gerne zu, dass es zunächst nicht unser Plan war, Kaan Gezer nach Röslau zu holen", so Vorwärts-Vorsitzender Bernd Nürnberger. "Denn wir sahen jetzt in der Winterpause keinerlei Handlungsbedarf." Allerdings sei dem FC Vorwärts auch klar gewesen, dass Gezer im Sommer nicht mehr zu haben sei. Und im Sommer haben die Röslauer durchaus Handlungsbedarf, wenn Mohammad Tamo beim Landesligisten nach sieben Jahren aufhört und bei einem anderen Verein als Spielertrainer anheuern will. Nach den Worten Nürnbergers hat es in den vergangenen Tagen sehr viele intensive Gespräche zwischen Röslau, Kickers Selb, Kaan Gezer und auch innerhalb des Vereins gegeben. "Da Kaan signalisiert hat, dass er unbedingt zu uns will und er uns in allen Belangen sehr entgegengekommen ist, haben wir letztlich doch zugeschlagen." Worte des Dankes richtet Nürnberger in diesem Zusammenhang auch an Kickers Selb und Jakob Schleicher für die überaus faire Abwicklung des Wechsels.

Trainer Ali Sener ist "richtig happy", dass dieser Coup zustandegekommen ist: "Ich hatte Kaan Gezer schon in den vergangenen beiden Jahren immer auf meinem Zettel. Dass es jetzt durch einen glücklichen Umstand geklappt ist, ist umso schöner." Kaan Gezer ist für Sener eines der großen Talente der Region, der trotz seiner erst 21 Jahre schon viel höherklassige Erfahrung mitbringe. Vor seiner Station bei Kickers Selb habe er in Selbitz und Bayreuth II bewiesen, dass er sich in der Landesliga wohlfühle. Bei beiden Vereinen habe er sich zu einem Topscorer entwickelt. "Er ist für uns spielerisch ein absoluter Gewinn", betont Sener.

Gezer selbst freut sich auf seine neue Herausforderung und die Mannschaft in Röslau. "Der FC Vorwärts ist ein Traditionsverein in der Region, hat ein Konzept, das er durchzieht. Das imponiert mir. Deshalb ist Röslau auch die richtige Adresse für mich." Viele Spieler kennt Gezer persönlich, hat mit einigen auch bereits zusammengespielt. Große Stücke hält er auf den Coach: "Ali Sener ist ein sehr kompetenter Trainer, der richtig was drauf hat".

Schon kurz vor Weihnachten haben die Röslauer den Vertrag mit Trainer Ali Sener um ein weiteres Jahr verlängert. Nürnberger: "Ali hat in den vergangenen Monaten eindrucksvoll beweisen, dass er auch Landesliga sehr gut kann. Er leistet bei uns ausgezeichnete Arbeit, hat einen tollen Draht zu den Spielern und gibt auch immer wieder den Jüngeren eine Chance." Von daher sei die Vertragsverlängerung aus Sicht des Vereins nur eine Formsache gewesen. Für Sener wird es die dritte Saison als Trainer bei den Röslauern.

Ab der neuen Saison wird auch Anthony Hofweller das Trikot des FC Vorwärts Röslau tragen. Er hat bereits einen Vertrag unterschrieben. "Ich freue mich, dass es endlich mit Röslau geklappt hat", sagt der Stürmer des Bezirksligisten FC Tirschenreuth. Hofweller wohnt in Wunsiedel, ist mit einer Röslauerin verheiratet und baut in diesem Jahr zusammen mit ihr in Röslau ein Haus. "Von daher war es naheliegend, dass ich auch in Röslau Fußball spiele." Doch mehr noch. Der 28-Jährige sucht vor allem nochmals eine neue Herausforderung. "Ich will allen, die mir die Landesliga nicht mehr zutrauen, das Gegenteil beweisen." Zunächst aber will Hofweller mit dem FC Tirschenreuth unbedingt den Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen.

Für Ali Sener ist Hofweller das fehlende Puzzlestück in der Offensive. "Durch seine Schnelligkeit und Kopfballstärke passt er bestens in unser Gefüge und ist sozusagen das fehlende Puzzelstück für unsere Offensive." Hofweller sei in den vergangenen Jahren immer einer der Besten auf Kreis- und Bezirksebene gewesen.

Zuwachs bekommt auch die zweite Mannschaft des FC Vorwärts Röslau: Vom FC Marktleuthen kehrt Eigengewächs Özgür Tüter zurück auf die "Hut", vom FC Schönwald kommt Jonas Küspert.

Verlassen hat den FC Vorwärts jetzt in der Winterpause Patrick Lima. Der 28-Jährige, der zuletzt aufgrund einer längeren Verletzung und Schichtarbeit den Sprung in die erste Mannschaft nicht mehr geschafft hat, schließt sich dem Oberpfälzer Kreisligisten DJK Ebnath an.

Jan Albrecht, im Sommer aus der JFG Oberes Egertal gekommen, musste ebenfalls verletzungsbedingt lange pausieren. Er kehrt zu seinem Stammverein SpVgg Weißenstadt zurück.

Foto zur Meldung: Kaan Gezer kommt, Patrick Lima geht
Foto: Ali Sener und Kaan Gezer freuen sich beide über den Wechsel

Landesliga: FC Vorwärts - TSV Sonnefeld 5:0 (1:0)

(21.10.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch (75. Blaumann), Schmidt, Smrha, Sturm, Benker, Tamo, Schneider (71. Siniawa), Deniz (80. N. Knoblauch), Hermann, Tonka.

TSV Sonnefeld: Rang, Kunick, Demel, Graf, Jakob, Gizas, Beierl (87. Muff), Herring, L. Kappenberger, Heider, Pohl (71. Reinsch).

Schiedsrichter: Kern (Röthlein bei Schweinfurt). – Zuschauer: 135. – Tore: 17. Min. Hermann 1:0, 50. Min. Smrha 2:0 (Foulelfmeter), 56. Min. Tonka 3:0, 68. Min. Tonka 4:0, 72. Min. Tamo 5:0. – Gelb-Rot: Kunick (51./TSV, wegen Foulspiels).

Gibt es beim FC Vorwärts die magische Acht? Acht Spiele blieb der Aufsteiger in der Landesliga zu Saisonbeginn ungeschlagen, dann folgten acht Spiele in Folge ohne Sieg. "Jetzt hoffe ich, dass sich wieder acht ohne Niederlage anschließen", scherzte ein sichtlich erleichterter Röslauer Trainer Ali Sener nach dem klaren 5:0-Erfolg gegen einen nie aufsteckenden TSV Sonnefeld. Damit ist die sieglose zweimonatige Zeit für den FC Vorwärts Röslau vorbei.

Trotz der starken Leistung beim 1:1 in Feucht merkte man den Röslauern in der Anfangsphase eine gewisse Verunsicherung an. Zwar hätten sie gleich in der ersten Minute durch Waldemar Schneider in Führung gehen können, doch im Anschluss leisteten sie sich einige haarsträubende Fehler in der Hintermannschaft. Schon in der dritten Minute kam der Sonnefelder Danny Heider aus zwölf Metern völlig frei zum Schuss, setzte aber das Leder deutlich neben den Pfosten. Die Gäste spielten, mit ihrem ersten Saisonsieg im Rücken, zunächst richtig frech auf.

Und sie hatten in der 14. Minute gleich noch eine Großchance, als Erik Beierl plötzlich alleine auf Sebastian Blechschmidt zulief. Mit einer Glanztat verhinderte der Röslauer Torhüter Schlimmeres. "Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, hätten wir hier ein Tor gemacht", ärgerte sich Sonnefelds Trainer Heiko Schröder.

Doch die Röslauer fingen sich allmählich. Mit dem bislang schönsten Spielzug gelang den Platzherren die Führung: Herrlich von Mahsun Deniz bedient, ließ der agile Sebastian Hermann den guten Sonnefelder Keeper Maximilian Rang mit einem platzierten Schuss ins lange Eck keine Chance.

In der Folge hatten die Gäste viel Glück: Reihenweise vergaben die Röslauer noch vor der Halbzeit beste Möglichkeiten. Unter anderem scheiterte Ertac Tonka mit einem Strafstoß an Rang (44.). Er war zuvor selbst gefoult worden – eine durchaus umstrittene Entscheidung.

Besser machte es gleich nach Wiederanpfiff der ohnehin etatmäßige Elfmeterschütze Jaroslav Smrha. Er ließ Rang vom Punkt aus keine Chance. Der Sonnefelder Torhüter hatte zuvor Fabian Sturm, der den Ball nach einer hohen Flanke ins Tor köpfen wollte, unglücklich mit den Fäusten im Gesicht getroffen. Und als Kunick sich nur eine Minute später nach wiederholtem Foulspiel berechtigterweise die Gelb-Rote Karte abholte, nahm die Sonnefelder Niederlage ihren Lauf. Die Gäste steckten zwar bis zum Schlusspfiff nicht auf, hatten aber Glück, dass Röslau seine Chancen nicht konsequent ausspielten. Gäste-Trainer Schröder war trotz der Schlappe mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. "Hut ab, vor dieser kämpferischen Leistung." Röslaus Trainer Ali Sener war eine Zentnerlast von den Schultern gefallen. "Wir wussten, dass wir heute viele Geduld brauchen. Und die hatten wir und haben am Ende einen auch in der Höhe verdienten Sieg eingefahren." 

Landesliga_ FC Eintracht Bamberg - FC Vorwärts 2:1 (0:0)

(22.09.2018)

 

 

FC Eintracht Bamberg: Dellermann - Reischmann, Pfeiffer (63. T. Görtler), Popp, Hofmann (69. Bube), Vetter, Schmittschmitt, Renner, Großmann, Ulbricht, P. Görtler (63. Jessen).

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Knoblauch, Smrha, Sturm (69. Kurdoglu), Schmidt, Benker, Tamo, Schneider, Deniz (84. Bafra), Hermann, Tonka.

Schiedsrichter: Hemrich (Urspringen) - Zuschauer: 248. - Tore: 57. Min. Großmann 1:0, 59. Min. Tonka 1:1, 91. Min. Großmann 2:1. - Rot: Tamo, Röslau (90. 3/grobes Foulspiel).

 

Für den FC Vorwärts Röslau läuft es im Moment nicht. Die Truppe von Trainer Ali Sener war beim Spitzenreiter FC Eintracht Bamberg nahe dran an einem Punktgewinn, kassierte aber in der Nachspielzeit vor rund 250 Zuschauern im Fuchspark-Stadion den Treffer zum 1:2. Zwischenzeitlich hatte Ertac Tonka den 0:1-Rückstand egalisiert. Zudem flog Mohammad Tamo kurz vor dem Ende mit Rot vom Platz und ist damit erst einmal gesperrt - eine sehr harte Entscheidung.

 

Wie erwartet übernahm der noch ungeschlagene Klassenprimus die Initiative. Die Domstädter hatten gute Chancen zur Führung. Zweimal gab es Freistoß unmittelbar an der rechten Eckfahne. Einmal setzte nach Kopfball von Tobias Ulbricht sein Kollege Philipp Pfeiffer den Ball aus fünf Metern drüber (10.) und dann köpfte Maximilian Vetter aus sechs Metern knapp vorbei (21.). Dazwischen bot sich Waldemar Schneider nach herrlichem Pass von Ertac Tonka die Chance zur Führung, aber sein Schuss aus der Drehung aus 16 Metern ging um Zentimeter vorbei (18.).

Röslau versteckte sich nicht, hielt gut mit. Dann spielte Tonka Mahsun Deniz wunderbar frei, der aus zwölf Metern abzog. Bambergs Keeper Fabian Dellermann riss eine Faust nach oben und konnte die Kugel gerade noch zur Ecke abwehren (24.). Das hätte die Führung sein können für die Fichtelgebirgler.

 

Im zweiten Abschnitt hatten erneut die Gäste die Möglichkeit zur Führung, als Tonka aus acht Metern köpfte, aber Dellermann den Ball gerade noch über die Latte lenken konnte (49.). Dann aber doch das Tor für Bamberg. Eigentlich war die Kugel schon abgewehrt, aber Kapitän Großmann kam aus 14 Metern zum Schuss und der Ball schlug rechts neben dem Pfosten ein (57.). Doch Röslau antwortete prompt. Nach einer Ecke schoss Deniz von der Strafraumkante. Dellermann lenkte das Spielgerät gegen die Latte, sonst wäre der Ball ohnehin drin gewesen. Den Abpraller versenkte Tonka per Kopf ins leere Tor zum 1:1 (59.).

 

Die mit sehr viel Selbstvertrauen ausgestatteten Platzherren steckten nicht auf, drängten weiter, brachten mit Jessen und Bube zwei frische Stürmer. Röslaus Coach hatte dagegen wenig Möglichkeiten zu reagieren, jedoch kämpfte sein Team vorbildlich, um den einen Punkt zu retten. Bube brachte das Kunststück fertig nach einer Ecke aus vier Metern drüber zu schießen (82.), das war eine Großchance. Aber die Kicker des FC Eintracht hatten Glück. Denn Jessen flankte aus vermeintlicher Abseitsposition von rechts ins Zentrum und da stand am kurzen Pfosten erneut Großmann parat, der in der Nachspielzeit mit seinem elften Saisontor den 2:1-Erfolg besiegelte. Bericht Frankenpost/dme

Landesliga: FC Vorwärts - SC Schwabach 3:5 (2:0)

(16.09.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, Schmidt, Smrha, Eckert (82. Lima), Tamo, Benker,  N. Knoblauch  (63. Kurdoglu), Hermann, Schneider, Tonka.

SC 04 Schwabach: Adamaschek, Zillmann (86. Stahl), Mohrbach, Raumer, Lexen, Duraku (77. Agha), Schillinger, Oktay, Weiß, Orel, Söder (40. Cittadini).

Schiedsrichter: Klerner (DJK Lichtenfels).  – Zuschauer: 170. – Tore: 3. und 8. Min. Tonka 1:0 und 2:0, 46. Min. Cittadini 2:1, 63. Min. Weiß 2:2, 70. Min. Hermann 3:2, 72. Min. Cittadini 3:3, 80. Min. Orel 3:4, 91. Min. Orel 3:5.

 

Röslaus Trainer Ali Sener saß auch 20 Minuten nach dem Abpfiff mit gesenktem Haupt noch mutterseelenalleine auf seiner Trainerbank. „Fünf Tore in einer Halbzeit, das kann einfach nicht sein“, murmelte er vor sich hin und schüttelte dabei mehrmals den Kopf über zum Teil haarsträubende Abwehrfehler seiner sonst so sicheren Hintermannschaft. Fünf Tore! Und bei allen Schwabacher Treffern stand in der Tat irgendein Röslauer Spieler Pate. „Da war kein Tor dabei, das wir ihnen nicht irgendwie aufgelegt haben“, ärgerte sich Sener.  Dass dieses bis zum Schlusspfiff packende Landesliga-Spiel eine aus Röslauer Sicht so dramatische Wende nehmen würde, war nach den ersten 45 Minuten nicht abzusehen.

 

Die Gastgeber erwischten einen Traumstart, gingen schon nach drei Minuten mit 1:0 in Führung: Waldemar Schneider hatte den Ball Ertac Tonka mustergültig aufgelegt, und der ließ Florian Adamaschek im Schwabacher Kasten keine Chance. Und es kam noch besser für Röslau, als nur sechs Minuten später Tonka zum zweiten Mal traf, nachdem sich Mohammad Tamo den Ball im Mittelfeld erkämpft hatte. Schwabach war sichtlich beeindruckt, und hatte großes Glück, dass es nach 15 Minuten nicht schon 3:0 für die Vorwärtself stand. Andre Eckert hatte aus zehn Metern völlig freie Schussbahn, scheiterte aber am glänzend reagierenden  Adamaschek.

Es dauerte fast  25 Minuten, bis der Favorit  ins Spiel fand. Er  versuchte jetzt das Heft in die Hand zu nehmen, eine richtige Torchance sielte sich der SC aber nicht heraus. Als sich in der 40. Minute der gelb-rot gefährdete Jakob Söder verletzte und durch Enrico Cittadini ersetzt werden musste, ahnte noch niemand, dass dieser Wechsel der Schlüssel zum Schwabacher Erfolg war.

Denn kaum war das Spiel in der zweiten Halbzeit angepfiffen, zog Cittadini  aus gut 20 Metern halbrechter Position ab und es stand nur noch 2:1. Die Mittelfranken machten jetzt mächtig Druck, drängten auf den Ausgleich. Röslau konnte sich kaum noch aus der Umklammerung befreien. Bis zur 59. Minute. Da zwang Benker mit einem satten Flachschuss Adamschek zu einer weiteren Glanztat zwang. Dennoch: Das 2:2 schien nur eine Frage der Zeit. Und als Daniel Oral unbedrängt Michael Weiß den Ball quer durch den Strafraum auflegen konnte, war es passiert. Die Röslauer Fans sahen nun alle Felle davonschwimmen. Aber die Platzherren meldeten sich zurück. Tonka setzte sich im  Strafraum gegen drei Abwehrspieler durch und spielte das Leder  zum freistehenden Sebastian Hermann.  Mit einem trockenen Schuss aus acht Metern ließ er  dem Schwabacher Keeper keine Chance.

Die Mittelfranken schlugen postwendend unter erneut gütiger Mithilfe der Röslauer Hintermannschaft  zurück. Und in der 80. Minute gelang den Gästen die erstmalige Führung, als der Ball vom Pfosten zurücksprang und  Orel nur noch einschieben musste.

Die Gastgeber setzten nun nochmals alles auf eine Karte und fingen sich in der Nachspielzeit den fünften Treffer ein. „Nicht  immer versuchen, alles spielerisch zu lösen, sondern auch einmal den Ball einfach nur wegschlagen“, schrieb Sener seinen Mannen nach dem Schlusspfiff ins Stammbuch. Das 3:5 war ein Musterbeispiel dafür.

Schwabachs Trainer Jochen Strobel war nach dem Schlusspfiff richtig happy. „Wir haben gewusst, was da heute in Röslau auf uns zukommt. Aber meine Mannschaft hat erneut  brutale Moral bewiesen, und am Ende durchaus auch verdient gewonnen.“ In der ersten Halbzeit sei Röslau das klar bessere Team gewesen. „Da hatten wir großes Glück, dass es nur 0:2 hinten waren. Aber  der schnelle Anschlusstreffer nach der Pause war der Türöffner zu den drei Punkten.“ 

Landesliga: SV Mitterteich - FC Vorwärts 1:1 (0:1)

(08.09.2018)

Das 1:1 beim SV Mitterteich  ist nun schon das dritte Spiel, in dem der FC Vorwärts in der Schlussphase wichtige Punkte verlor. 

 

Hier der Spielbericht der Frankenpost

Landesliga: FC Vorwärts - TSV Neudrossenfeld 0:3 (0.0)

(02.09.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch (87. Albrecht), Schneider, Deniz, Sturm, Tamo, Benker, N. Knoblauch (60. Hermann), Lima (66. Kurdoglu), Siniawa, Tonka.

 

TSV Neudrossenfeld: Grüner, Gareis, Hahn, Ruß (89. Majczyna), Engelhardt (76. Pauli), Kolb, Carl, Hoffmann, Hacker, L. Engelbrecht, Podgur (89. Peeters).

 

Schiedsrichter: Zimmermann (Lauf an der Pegnitz). – Zuschauer: 155. - Tore: 47. Min. Kolb 0:1, 85. Min. Kolb 0:2, 87. Min. Kurdoglu 0:3 (Eigentor). – Rote Karten: Deniz (Röslau/70.) wegen Notbremse und Carl (TSV/76.) wegen groben Foulspiels.

  

Ein Landesliga-Spiel, das in der ersten Halbzeit stark von Taktik geprägt war und niemand so recht vom Hocker riss, aber nach der Pause richtig Fahrt aufnahm. Am Ende gewannen die favorisierten Gäste durchaus verdient, wenngleich das Ergebnis um zwei Tore zu hoch ausfiel. Röslau war über weite Strecken ebenbürdig, versäumte es aber, im entscheidenden Moment gegen gut in der Abwehr stehende Neudrossenfelder ein Tor zu machen.

 

Nicht der Tabellenzweite, sondern die Vorwärts-Elf  versuchte in der Anfangsphase das Heft in die Hand zu nehmen. Und es wurde auch gleich mal richtig gefährlich vor dem Gästetor,  als der Schiedsrichter in der vierten Minute nach einer vermeintlichen Rückgabe auf indirekten Freistoß für Röslau im Neudrossenfelder Strafraum entschied. Doch die Gastgeber konnten dieses Geschenk nicht nutzen; Tonkas Schuss stellte den  aufmerksamen Tobias Grüner im TSV-Kasten vor keine allzu großen Probleme. Auch die zweite große Chance hatten die Röslauer: Marco Siniawa verfehlte freistehend aus spitzem Winkel knapp das Ziel (24.). „Wenn wir hier in Führung gehen, läuft das Spiel ganz anders“, ärgerte sich Röslaus Trainer Ali Sener über den seiner Meinung nach unglücklichen Spielverlauf.

Es dauerte bis zur 30. Minute, bis auch die Gäste das erste Mal richtig gefährlich vor dem Vorwärts Tor auftauchten. Sascha Engelhardt scheitere in aussichtsreicher   Position am hervorragend  reagierenden Torhüter Sebastian Blechschmidt. Das war’s auch schon mit den Höhepunkten in den ersten 45 Minuten.

 

Die zweite Halbzeit begann gleich mit einem Paukenschlag: Stefan Kolb setzte sich auf der rechten Seite entschlossen durch und ließ Blechschmidt keine Chance. Dieses Tor tat dem Spiel richtig gut. Nun gab es Chancen hüben wie drüben. In der 54. Minute  herrschte richtig dicke Luft im Neudrossenfelder Strafraum. Zunächst scheiterte Tonka an Torhüter Grüner. Nach dem anschließenden Eckball beförderte Ruß das Leder nach einem Schuss von Schneider gerade noch von der Torlinie. Röslau war jetzt darauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Trainer Sener  setzte auf Offensive, zog Waldemar Schneider von der Innenverteidiger-Position nach vorne und wechselte für Patrick Lima den lange verletzten Berkan Kurdoglu ein, der nun Schneiders Part im Abwehrzentrum übernahm. „Das ist leider gründlich in die Hose gegangen“, musste  Sener nach dem Abpfiff einräumen. Denn die Stabilität in der Abwehr war nun dahin. In der 64. Minute musste Blechschmidt Kopf und Kragen riskieren, um vor dem einschussbereiten Engelbrecht größeren Schaden zu verhindern.

 

Und es kam noch schlimmer für Röslau: Gegen den durchgebrochenen Kolb wusste sich Mahsun Deniz kurz vor dem Strafraum nur noch mit einer Notbremse zu helfen – Rote Karte. „In dieser Phase hätten wir das 2:0 machen müssen“, monierte Neudrossenfelds Trainer Werner Thomas, dass sein Team hier zu unentschlossen agierte. „So sind wir nochmals in Bedrängnis gekommen.“ Vor allem, als sich die Gäste selbst dezimierten. In der 76. Minute sah auch Dorian Carl Rot. Er hatte  Fabian  Sturm von hinten rüde gefoult. „Eine völlig unnötige Aktion“, schimpfte Werner Thomas, der aufgrund der zweiten Halbzeit von einem verdienten Sieg seiner Elf sprach.

Das Zittern der Gäste hatte spätestens in der 85. Minute nach Kolbs zweitem Treffer ein Ende. Kurdoglus Eigentor zum 0:3 machte aus Röslauer Sicht das Kraut auch nicht mehr fett. „Schade, dass wir uns heute die Butter vom Brot heben nehmen lassen, ein Punkt wäre drin gewesen“, so ein sichtlich enttäuschter Sener, der auf die baldige Rückkehr seines verletzten Abwehrchefs Jaroslav Smrha hofft. Am Freitag beim Derby in  Mitterteich ist zumindest Jakob Schmidt wieder mit von der Partie.

Landesliga: SG Quelle Fürth - FC Vorwärts 1:0 (0:0)

(27.08.2018)

SG Quelle Fürth: Pröll, P. Meyer, Meier, Lawson, Bolz (13. K. Meyer,Uluca, Schimm, Kirschner (82. Peuntinger), Cabrera Diaz (72. Werner), Hutter R., Abiama

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, Deniz, Schneider, Sturm, Tamo, Benker, Lima, N. Knoblauch (85. Spörl), Siniawa, Tonka

Schiedsrichter: Gutbrod (SV Kürnach) . - Zuschauer: 60 (davon mehr als die Hälfte aus Röslau). - Tor: 90. Min. Abiama 1:0.

Am neunten Spieltag der Fußball-Landesliga Nordost hat es nun auch den FC Vorwärts erwischt. Durch ein vermeidbares Tor in der Schlussminute musste das Team von Ali Sener erstmals in dieser Saison den Platz als Verlierer verlassen.

"Auch wenn für uns die Welt dadurch nicht untergeht, war dieses 0:1 überflüssig wie ein Kropf", ärgerte sich Sener, der auf etliche Stammkräfte verzichten musste, darunter auch die beiden Innenverteidiger Jaroslav Smrha und Jakob Schmidt. Für sie sprangen Waldemar Schneider und Mahsun Deniz in die Bresche, beides eigentlich Offensivkräfte.

Und die beiden hielten die Hintermannschaft exzellent zusammen, ließen in einer intensiven und kampfbetonten Begegnung auf dem kleineren Nebenplatz nahezu keine Fürther Chancen aus dem Spiel heraus zu - bis zur Schlussminute. Und da unterlief ausgerechnet Waldemar Schneider ein Lapsus. Anstatt den Ball nur aus der Gefahrenzone zu dreschen, wollte er die Situation spielerisch lösen. Er verlor den Zweikampf mit Schimm. Der lief alleine auf das Vorwärts-Tor zu, bewahrte die Übersicht und legte uneigennützig auf den mitgelaufenen Abiama quer, der letztlich kein Problem mehr hatte, die Kugel im Gehäuse der Oberfranken unterzubringen.

Nicht die Fürther, wie erwartet, sondern die Röslauer waren es, die das Spiel in der ersten Halbzeit klar bestimmten. Bereits in der dritten Spielminute konnte sich der Fürther Keeper erstmals auszeichnen, als er einen fulminanten Kopfball von Tonka mit den Fingerspitzen über seinen Kasten zur Ecke lenkte. Röslau erwies sich als zweikampfstark und ließ auf Grund seiner guten Defensivarbeit kaum Chancen der Heimelf zu. In der 22. Minute setzte Schneider nach einem Eckball das Leder nur knapp am Pfosten vorbei. Wenig später setzte sich Patrick Lima auf der linken Seite excellent durch. Seine Hereingabe verpasste Marco Siniawa freistehend vor dem Fürther Tor nur ganz knapp. Eine Röslauer Führung wäre zur Halbzeit hochverdient gewesen.

Im zweiten Durchgang kamen die Fürther deutlich besser ins Spiel. Richtig Gefahr vor dem Röslauer Tor kam erst in der 65. Minute auf, als Torwart Blechschmidt nach einem langen Ball außerhalb seines Strafraumes mit dem Knie klärte. Das Leder landete dabei beim Fürther Meyer, der aus gut 20 Metern über das leere Gehäuse zielte.

In der 70. Minute dann eine Großchance auf Röslauer Seite: Fabian Sturm flankte den Ball in den Strafraum, und Tonka verfehlte das Leder nur um Haaresbreite.

In den letzten zehn Minuten deutete alles auf ein torloses Unentschieden hin, doch kurz vor dem Abpfiff schlugen die Fürther zu, und die Röslauer Träume, zumindest einen Punkt mit nach Hause ins Fichtelgebirge zu nehmen, zerplatzten wie eine Seifenblase.

Landesliga: FC Vorwärts - TSV Kornburg 2:1 (1:0)

(18.08.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch (77. Eckert), Schmidt, Schneider, Sturm, Tamo, Benker, Lima (68. Deniz), Siniawa(84. N. Knoblauch), Hermann, Tonka.
TSV Kornburg: Ockert, Uschold, Zinnbauer, Doffin (46. Dünfelder), Kirbach (55. Gkenios) , Spieß, Abele (78. Träger), Kowal, Schulik, Kreiselmeyer.
Schiedsrichter: Scharf (TSV Pressath) hatte mit der fairen Partie keinerlei Probleme. – Zuschauer: 150 .- Tore: 30. Min. Siniawa 1:0, 60. Min. Schulik 1:1, 82. Min. Tonka 2:1. – Gelb-Rot: Schneider (Röslau/64.) wegen wiederholten Foulspiels.
Die beiden Trainer waren sich nach dem Spiel in ihrer Einschätzung nicht ganz einig. Während der neue Kornburger Coach Klaus Mösle von einer „völlig unverdienten Niederlage“ sprach, sah Ali Sener, Röslau, sein Team völlig zurecht als Sieger vom Platz gehen. „Noch dazu, weil wir fast eine halbe Stunde bei diesen Temperaturen in Unterzahl spielen mussten.“
Es war nicht gerade ein fußballerischer Leckerbissen, den beide Mannschaften den gut 150 Zuschauern boten. Es war vielmehr ein Kampfspiel durch und durch. Die Kornburger unter ihrem neuen Coach gingen hochmotiviert in die Partie, wollten endlich ein Erfolgserlebnis, und Röslau wollte auch im achten Saisonspiel ungeschlagen bleiben. Und das gelang den Platzherren auch.
Verwundert rieben sich manche Röslauer Zuschauer die Augen, als sie Waldemar Schneider plötzlich auf der Innenverteidiger-Position sahen. Der ehemaliger Selber vertrat Abwehrchef Jaroslav Smrha, der wegen einer Muskelentzündung passen musste.
Schneider machte seine Sache vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut, tat viel für die Spielöffnung. Nach dem Wechsel lief es nicht mehr so gut für ihn.
Der Bayernliga-Absteiger begann sehr couragiert, spielte zielstrebig nach vorne, ohne die Röslauer Hintermannschaft ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Es dauerte fast 20 Minuten, bis auch die Gastgeber die ersten richtigen Nadelstiche setzen konnten. Und in der 30. Minute stand es plötzlich 1:0, als Marco Siniawa bei einer unübersichtlichen Aktion zur Stelle war und den Ball trocken aus sieben Metern flach ins Tor drosch. „Das war nicht herausgespielt, das war ein Zufallsprodukt“, ärgerte sich der Trainer der Nürnberger Vorstädter. Den Röslauer war’s egal. Sie hatten jetzt sogar das 2:0 auf dem Fuß, doch Patrick Lima traf den Ball nicht richtig.
Die ersten 15 Minuten nach Wiederbeginn gehörten klar den Einheimischen. Doch plötzlich schien das Spiel zu kippen. Als sich Abele gegen Schneider durchsetzte und den Ball quer spielte, brauchte der freistehende Torjäger Schulik nur noch zum 1:1 einzuschieben.
Und es kam noch schlimmer für die Gastgeber: Nur sieben Minuten später stieg Schneider gegen Kowal zu hart ein; da der Röslauer bereits verwarnt war, war die Ampelkarte die logische Konsequenz. „Ich habe schon befürchtet, dass uns der Platzverweis das Genick brechen könnte“, musste Sener nach dem Schlusspfiff erst einmal tief durchatmen. Doch außer einer richtig guten Chance, die der eingewechselte Gkenios zu überhastet vergab, ließ die Röslauer Hintermannschaft nicht mehr viel zu.
Im Gegenteil: Mit einem Geniestreich gelang Ertac Tonka der Siegtreffer. Der Röslauer Stürmer nahm den Ball nach einem langen und platzierten Abschlag von Torhüter Blechschmidt etwa 20 Meter vor dem Kornburger Gehäuse an, düpierte den Gäste-Innenverteidiger Dünfelder und beförderte mit einem platzierten Heber aus halbrechter Position das Leder unter dem Jubel der Röslauer Fans ins Tor.
Die Gäste warfen jetzt nochmals alles nach vorne, und Röslau hatte nun viel Platz zum Kontern. Doch am Spielstand änderte sich nichts mehr. Damit mussten sich die Kornburger im insgesamt fünften Spiel gegen Röslau erstmals geschlagen geben.
Bestnoten beim Sieger verdienten sich der unermüdlich rackernde Tobias Benker und Mohammad Tamo, der nach dreiwöchiger Verletzungspause ebenfalls ein Klassespiel machte. 

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - TSV Kornburg 2:1 (1:0)
Foto: Der Röslauer Jakob Schmidt (rechts) im Zweikampf mit dem Kornburger Konstantin Träger. Foto: Thomas Schrems

Landesliga: SV Friesen - FC Vorwärts 0:0

(13.08.2018)

SV Friesen: Bauerschmidt, Roger (29. Rödel, 46. R. Tögel), Altwasser, Sesselmann, Baier, Nützel, Brandt, Münch, Lindner, Schülein, Daumann (67. Firnschild).

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch. (90. Eckert), Smrha, Schmidt, Sturm, Benker, Lima (89. Albrecht), Hermann, Schneider, Siniawa (82. K.. Bafra), Tonka.

Schiedsrichter: Steigerwald (TSV Karlburg) . - Zuschauer: 180.

"Mit diesem Unentschieden können wir gut leben." Röslaus Trainer Ali Sener war nach dem Abpfiff mit dem 0:0 durchaus zufrieden. Zwar ärgerte er sich, dass sein Team in der 90. Minute keinen Foulelfmeter zugesprochen bekam, als Ertac Tonka im Fünf-Meter-Raum umgestoßen wurde. Aber er erkannte auch das deutliche Chancenplus der Gastgeber an. "Wir hatten heute sicher nicht unseren besten Tag", resümierte Sener.

Wie bereits in den Spielen zuvor boten sich den Heimakteuren zahlreiche gute Möglichkeiten. Die erste hatte Marcel Lindner nach gut einer Viertelstunde Spielzeit. Nach einem schönen Pass in den Lauf tauchte Lindner über rechts alleine vor des Gegners Tor auf, traf allerdings aus Friesener Sicht leider nur den rechten Pfosten. Röslau kombinierte in der ersten Spielhälfte sicher und hatte mehr Ballbesitz, wobei der Gast immer wieder über die Flügel gefährlich vors Tor kam. Die besseren Torchancen boten sich dennoch dem SVF. Nach wunderbarem Steilpass von Nützel auf Schülein drang dieser blitzschnell in den Strafraum ein, zog ab und setzte den Ball über die Querlatte. Im direkten Gegenzug hätte der FC Vorwärts Röslau die Hausherren bestrafen können, als sich Siniawa über rechts durchsetzte, scharf nach innen flankte und der Schuss von Tonka aufs kurze Eck vom gut aufgelegten Friesener Keeper Bauerschmidt sicher gehalten wurde.

Wenige Minuten vor der Halbzeitpause bot sich dem SV-Angreifer Brandt die wohl dickste Chance des Spiels. Nach einem Abwehrschnitzer von Röslau kam er unerwartet in aussichtsreicher halblinker Position ans Leder. Er suchte zunächst selbst den Abschluss, doch Gästetorhüter Blechschmidt reagierte glänzend. Auch den Abpraller bekam Brandt vor die Füße, woraufhin er den gegnerischen Abwehrspieler und den Torwart umspielte, um dann auf Daumann querzulegen. Dessen Schuss wehrte die Röslauer Hintermannschaft abermals ab.

In der zweiten Hälfte war von den Gästen aus Röslau nicht mehr viel zu sehen. Die Defensive der Hausherren stand gut und ließ wenig zu. Der SVF hatte mehr Ballbesitz und weiterhin die besseren Tormöglichkeiten. Brandt, Daumann, Lindner und später auch die eingewechselten Tögel und Firnschild rannten gegen die Abwehr der Gäste an, ohne jedoch die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln ohne das nötige Selbstvertrauen und den unbedingten Willen zum Torerfolg zu zeigen. Am Ende reichte es für den SVF nur zu einem 0:0-Unentschieden, das in der momentanen Situation nicht wirklich weiterhilft. Röslau dagegen kann mit dem Punkt gut leben, ist nach sieben Spieltagen immer noch ungeschlagen. Bericht: Frankenpost

Landesliga: FC Vorwärts - FC Herzogenaurach 3:1 (0:0)

(04.08.2018)

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Kurdoglu (13. S. Knoblauch), Smrha, Schmidt, Benker, Schneider, Sturm, Lima (83. Min. Bafra), Hermann, Tonka (86. Min. N. Knoblauch), Siniawa.

FC Herzogenaurach: Reklin, Rahe (69. Min. Scarcvella)m Karches, Geinzer. Staniszeewski, Stübing, Rockwell, Amling (55. Min. Göller), Nahr (55. Min. Thomann), Jassmann, Burkhardt.

Schiedsrichter: Geuß (Hassfurt) leitete souverän. - Zuschauer: 180. - Tore: 61. und 64. Min. Tonka 1:0 und 2:0, 74. Min. Stübing 2:1 (Foulelfmeter), 84. Min. Tonka 3:1.

Wenn's läuft, dann läuft's. Und bei Ertac Tonka, dem Röslauer Neuzugang, läuft es derzeit richtig gut. Gegen die langen Kerle vom FC Herzogenaurach gelangen dem Mittelstürmer gleich drei Tore, die Saisontreffer Nummer sechs, sieben und acht. Er schoss damit die Vorwärts-Elf ganz alleine zum hochverdienten 3:1-Erfolg gegen den Mitaufsteiger aus Mittelfranken, der mit der Empfehlung von zwei Siegen ins Fichtelgebirge gereist war.

Wegen des verletzungsbedingten Ausfalls von Mohammad Tamo hatte Röslaus Coach Ali Sener sein Team umstellen müssen. Waldemar Schneider rückte von der linken Außenbahn ins Zentrum vor der Abwehr und war diesmal mehr mit Defensivaufgaben beschäftigt. Und die erledigte er souverän.

In der ersten Halbzeit agierten beide Teams eher etwas zurückhaltend. Die Abwehrreihen ließen kaum eine Torchance zu. Die Gäste versuchten das Spiel zu machen, was ihnen streckenweise auch gelang. Doch außer einem Freistoß aus 16 Metern, der sein Ziel knapp verfehlte, sprang nichts Zählbares heraus. Das war auf Röslauer Seite zunächst nicht viel anders. Zum ersten Mal richtig gefährlich vor dem Gästetor wurde es in der 36. Minute, als Sebastian Hermann plötzlich frei vor Torhüter Reklin stand, dieser aber mit einer Glanztat die Röslauer Führung verhinderte. Das 0:0 zur Halbzeit entsprach absolut dem Spielverlauf.

Bis dahin war Herzogenausrachs Spielertrainer Jakob Karches mit der Leistung seiner Mannschaft auch sehr zufrieden. "Wir haben die erste Halbzeit, die hart umkämpft war, völlig ausgeglichen gestalten können." Aber nach dem Seitenwechsel hätten iIndividuelle Fehler Röslau schließlich zum Sieg verholfen. Und der ging nach Meinung Karches' in Ordnung - "auch deshalb, weil wir unser gewohntes Ballbesitz-Spiel nicht aufziehen konnten und Röslau effektiver war".

In der Tat: Die Gastgeber gingen nach der Pause viel entschlossener zu Werke. Hatte Ertac Tonka in der 51. Minute mit einem Schuss aus der Drehung noch Pech, brach er zehn Minuten später den Bann. Herrlich in Szne gesetzt von Tobias Benker beförderte er den Ball unter tatkräftiger Mithilfe zweier Herzogenauracher Abwehrspieler in die Maschen. Und nur drei Minuten später stand es 2:0, als Tonka nach einer Lima-Flanke den Ball aus sieben Metern über die Linie drückte.

Spannung kam nochmals auf, nachdem die Gäste mit einem berechtigten Foulelfmeter auf 2:1 verkürzt hatten. Doch Ertac Tonka zog mit seinem dritten Treffer den Mittelfanken endgültig den Zahn. Tobias Benker lief auf der rechten Seite alleine auf das Herzogenauracher Tor zu. Völlig uneigennützig legte er den Ball zu Tonka quer, der mit einem Heber eiskalt verwandelte. Ein schulbuchmäßiger Konter! In der Nachspielzeit musste Jakob Schmidt für seinen bereits geschlagenen Torhüter nochmals auf der Linie klären, was zugleich die einzig zwingende Chance der FCH war.

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - FC Herzogenaurach 3:1 (0:0)
Foto: Der mehrmalige Goldmedaillen-Gewinner bei den Winter-Paralympics, Gerd Schönfelder, war Zeuge des Röslauer 3:1-Siegs gegen den FC Herzogenaurach. Unser Bild zeigt Schönfelder (links) im Gespräch mit Hauptsponsor Rainer Denndörfer in der Halbzeitpause.

Landesliga: TSV Nürnberg-Buch - FC Vorwärts 1:1 (1:0)

(01.08.2018)

TSV Nürnberg-Buch: Bogner - Ell, Fleischmann, Brehm, M. Müller (73. Hofer), Mirschberger (61. Botzel), Scholz, Sormaz (79. Ell), N. Müller, Durec, Lang.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Knoblauch (80. Siniawa), Smha, Schmidt, Sturm, Tamo (37. Kurdoglu), Benker, Lima, Schneider, Hermann (87. Eckert), Tonka.

Schiedsrichter : Kraus (FC Rieden). - Zuschauer: 200. - Tore: 16. Min. Scholz 1:0 (Foulelfmeter), 82. Min. Smrha 1:1 (Foulelfmeter).

Knapp zwei Stunden Busfahrt und dann Fußball spielen bei 36 Grad im Schatten. Die Landesliga-Kicker des FC Vorwärts Röslau mussten gestern Abend beim Gastspiel in Nürnberg-Buch an ihre Grenzen gehen. Und sie taten es. Mit Erfolg.

Die Gastgeber, als einer Topfavoriten in die Liga gestartet, hatten einen erstklassigen Fehlstart hingelegt und standen mächtig unter Druck. Umso motivierter und engagierter gingen sie gestern Abend zu Werke. Zudem hatten sie sich kurzfristig auch noch mit einem Innenverteidiger verstärkt. Der 30-jährige Kroate Filip Durec hatte zuletzt in der zweiten österreichischen Liga gespielt.

Röslau machte jedoch von Beginn an Druck, hatte durch Tamo und Hermann auch gleich zwei gute Chancen. Doch in Führung gingen die Bucher, als Schneider im Strafraum einen TSV-Stürmer nur durch ein Foul bremsen konnte. Scholz verwandelte den fälligen Elfmeter, wobei der Röslauer Torwart Blechschmidt fast noch am Ball war.

Der Gastgeber war danach, vor allem bei Standards, gefährlich. Doch die Röslauer waren drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Nach 25 Minuten hatten kurz hintereinander Schneider und Tonka dicke Möglichkeiten zum 1:1. Doch der Bucher Torwart Bogner parierte zwei Mal hervorragend. Zehn Minuten vor der Pause noch eine Schrecksekunde für den FC Vorwärts: Tamo musste verletzt vom Platz.

Röslau übernahm nach der Halbzeit sofort das Kommando, drängte auf den Ausgleich. Zwingende Chancen sprangen aber zunächst nicht heraus. Richtig gefährlich wurde es in der 57. Minute, als sich Sturm auf der linken Seite herrlich durchsetzte, den Ball nach innen spielte und ein Bucher in letzter Sekunde für seinen bereits geschlagenen Torhüter klärte. Das war die Riesenchance zum 1:1.

Und Röslau war weiter im Vorwärtsgang: In der 68. Minute scheiterte Benker mit einem Freistoß am guten Bucher Keeper. Nur zwei Minuten später rettete auf der anderen Seite Blechschmidt in höchster Not.

In der 80. Minute wechselte Vorwärts-Trainer Ali Sener dann Siniawa ein - und das machte sich bereits zwei Minuten später bezahlt. Der Röslauer wurde im Strafraum von den Beinen geholt, ein klarer Elfmeter. Smrha ließ sich die Chance nicht entgehen und sorgte für den letztendlich hoch verdienten Ausgleich der Gäste. Und beinahe hätten die Röslauer noch einmal jubeln können. Smrha hatte in der 87. Minute fünf Meter vor dem Tor die Riesen-Einschussmöglichkeit. Doch der Bucher Torwart rettete dem Gastgeber das Unentschieden

Landesliga: FC Memmelsdorf - FC Vorwärts 4:4 (2:4)

(27.07.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, Knoblauch, Benker, Lima (70. Siniawa), Tamo, Hermann (86. Kurdoglu), Tonka, Schmidt, Sturm, Schneider.

SV Memmelsdorf: Medem - P. Schneider, Nikiforow, Hörnes, Kamm (71. Kane), Sperlein, Sowinski (63. Römer), Wernsdorfer, Weber (79. Baumüller), Krüger, Saal.

Schiedsrichter: Stühler (Oesdorf). - Zuschauer: 280. - Tore: 6. Min. Sperlein 0:1, 11. Tonka 1:1, 20. Min. Wernsdorfer 1:2, 34. Tamo 2:2, 38. Min. Sperlein 2:3, 45. Min. Kamm 2:4, 51. Smrha 3:4 (Foulelfmeter), 62. Min. Tonka 4:4.

Was für ein packendes Landesliga-Spiel, das am Ende mit einem durchaus gerechten 4:4 endete! Aufsteiger Röslau ist damit nach vier Spieltagen immer noch ungeschlagen und kann am kommenden Dienstag gelassen nach Nürnberg zum TSV Buch fahren.

In der Halbzeitpause hatte niemand mehr einen Pfifferling auf die Vorwärts-Elf gegeben. Zu dominant waren die Gäste, spielten mit der Röslauer Hintermannschaft phasenweise Katz und Maus. Doch nach der Halbzeit stand der Abwehrverbund, der Platzherren, ließ nichts mehr zu. Am Ende hatten die Gäste sogar noch Riesenglück. Erst Benker in der 88. Minute mit einem fulminanten Schuss aus 16 Metern und dann Waldemar Schneider in der Nachspielzeit aus kurzer Distanz hatten den Röslauer Siegtreffer auf dem Fuß.

Das wäre des Guten vielleicht auch ein bisschen zu viel gewesen. Zweimal reagierte hier Torhüter Medem glänzend, sicherte seiner Elf zumindest ein Punkt. Und der fühlte sich für SV-Trainer Rolf Vitzthum an wie eine Niederlage. "Wir haben Röslau durch haarsträubende Abwehrfehler wieder zurück ins Spiel gebracht. Und dann ist es wirr geworden. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir am Ende sogar noch 4:5 verloren hätten."

Ganz anders war die Gefühlslage bei Röslaus Coach Ali Sener. Natürlich ärgerte er sich, dass Waldemar Schneider in der 93. Minute die Großchance zum 5:4 nicht genutzt hat. Dennoch: "Es war kämpferisch top, was meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit gezeigt hat. In den ersten 45 Minuten haben uns die Memmelsdorfer unsere Grenzen klar aufgezeigt."

In der Tat: Von Beginn an bestimmten die Gäste mit herrlichem Direktspiel das Geschehen und brachte die in der ersten Halbzeit vogelwilde Röslauer Hintermannschaft ein ums andere Mal in arge Bedrängnis. Vor allem wenn die Gäste über ihre linke Seite nach vorne spielten, brannte es stets lichterloh. Der nie in den Griff zu bekommende Sperlein leitete bereits in der sechsten Minute den Torreigen ein. Die Röslauer Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Schneider setzte sich über links herrlich durch, er passte den Ball zentimetergenau auf den an der Fünf-Meter-Linie freistehenden Ertac Tonka, der die Kugel nur noch einzuschieben brauchte.

Kurios der zweite Treffer der Gäste, der aus einem direkt verwandelten Freistoß resultierte. Torhüter Blechschmidt stand weit vor dem Gehäuse, um seine Mauer zu dirigieren. Er rechnete nicht damit, dass Michael Wernsdorfer schnell abziehen könnte. Aus etwa 20 Meter zirkelte er das Leder ins leere Tor. Ein Gastgeschenk!

Und wieder schlugen die Gastgeber zurück. Benker befördert den Ball aus 40 Metern hoch in den Strafraum, Tamo stand am langen Pfosten goldrichtig und drückte die Kugel über die Linie. Stümperhaft ließ sich die Röslauer Hintermannschaft bei den Toren drei und vier ausspielen.

Landesliga Nordost: FC Vorwärts - SV Memmelsdorf 4:4 (2:4)

(26.07.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, Knoblauch, Benker, Lima (70. Siniawa), Tamo, Hermann (86. Kurdoglu), Tonka, Schmidt, Sturm, Schneider.

SV Memmelsdorf: Medem - P. Schneider, Nikiforow, Hörnes, Kamm (71. Kane), Sperlein, Sowinski (63. Römer), Wernsdorfer, Weber (79. Baumüller), Krüger, Saal.

Schiedsrichter: Stühler (Oesdorf). - Zuschauer: 280. - Tore: 6. Min. Sperlein 0:1, 11. Tonka 1:1, 20. Min. Wernsdorfer 1:2, 34. Tamo 2:2, 38. Min. Sperlein 2:3, 45. Min. Kamm 2:4, 51. Smrha 3:4 (Foulelfmeter), 62. Min. Tonka 4:4.

Was für ein packendes Landesliga-Spiel, das am Ende mit einem durchaus gerechten 4:4 endete! Aufsteiger Röslau ist damit nach vier Spieltagen immer noch ungeschlagen und kann am kommenden Dienstag gelassen nach Nürnberg zum TSV Buch fahren.

In der Halbzeitpause hatte niemand mehr einen Pfifferling auf die Vorwärts-Elf gegeben. Zu dominant waren die Gäste, spielten mit der Röslauer Hintermannschaft phasenweise Katz und Maus. Doch nach der Halbzeit stand der Abwehrverbund, der Platzherren, ließ nichts mehr zu. Am Ende hatten die Gäste sogar noch Riesenglück. Erst Benker in der 88. Minute mit einem fulminanten Schuss aus 16 Metern und dann Waldemar Schneider in der Nachspielzeit aus kurzer Distanz hatten den Röslauer Siegtreffer auf dem Fuß.

Das wäre des Guten vielleicht auch ein bisschen zu viel gewesen. Zweimal reagierte hier Torhüter Medem glänzend, sicherte seiner Elf zumindest ein Punkt. Und der fühlte sich für SV-Trainer Rolf Vitzthum an wie eine Niederlage. "Wir haben Röslau durch haarsträubende Abwehrfehler wieder zurück ins Spiel gebracht. Und dann ist es wirr geworden. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir am Ende sogar noch 4:5 verloren hätten."

Ganz anders war die Gefühlslage bei Röslaus Coach Ali Sener. Natürlich ärgerte er sich, dass Waldemar Schneider in der 93. Minute die Großchance zum 5:4 nicht genutzt hat. Dennoch: "Es war kämpferisch top, was meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit gezeigt hat. In den ersten 45 Minuten haben uns die Memmelsdorfer unsere Grenzen klar aufgezeigt."

In der Tat: Von Beginn an bestimmten die Gäste mit herrlichem Direktspiel das Geschehen und brachte die in der ersten Halbzeit vogelwilde Röslauer Hintermannschaft ein ums andere Mal in arge Bedrängnis. Vor allem wenn die Gäste über ihre linke Seite nach vorne spielten, brannte es stets lichterloh. Der nie in den Griff zu bekommende Sperlein leitete bereits in der sechsten Minute den Torreigen ein. Die Röslauer Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Schneider setzte sich über links herrlich durch, er passte den Ball zentimetergenau auf den an der Fünf-Meter-Linie freistehenden Ertac Tonka, der die Kugel nur noch einzuschieben brauchte.

Kurios der zweite Treffer der Gäste, der aus einem direkt verwandelten Freistoß resultierte. Torhüter Blechschmidt stand weit vor dem Gehäuse, um seine Mauer zu dirigieren. Er rechnete nicht damit, dass Michael Wernsdorfer schnell abziehen könnte. Aus etwa 20 Meter zirkelte er das Leder ins leere Tor. Ein Gastgeschenk!

Und wieder schlugen die Gastgeber zurück. Benker befördert den Ball aus 40 Metern hoch in den Strafraum, Tamo stand am langen Pfosten goldrichtig und drückte die Kugel über die Linie. Stümperhaft ließ sich die Röslauer Hintermannschaft bei den Toren drei und vier ausspielen.

"Das wird heute eine Packung", mutmaßten die ersten Vorwärts-Fans. Doch es kam ganz anders. In der 50. Minute konnte Schneider im Strafraum nur unsanft gebremst werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Smrha sicher. Dieser Anschlusstreffer war eine Art Wachrüttler für den Aufsteiger, der jetzt weiter Druck machte und mit dem 4:4 durch Tonka belohnt wurde. Nun machte wieder Memmelsdorf das Spiel, wollte unbedingt die drei Punkte und einen Foulelfmeter, als Sperlein im Strafraum zu Fall kam (82.). Und am Ende hatte der SV, wie eingangs erwähnt Glück, dass er zumindest einen Punkt mitnahm.

Landesliga Nordost: Baiersdorfer SV - FC Vorwärts 0:3 (0:1)

(23.07.2018)

Baiersdorfer SV: Teuber - Lee, Grabret, Kraus (58. Reinhardt), Geier, F. Schwab, Hofmann, Weiler (66. Ramic), Schmitt, N. Schwab, Kundt (71. Eismann).

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, Knoblauch, Benker, Lima (76. Siniawa), Hermann, Tonka, Tamo, Schmidt, Sturm (82. Kurdoglu), Schneider (88. Eckert).

Schiedsrichter: Fischer (Ebermannsdorf). - Zuschauer: 150. - Tore: 23. Min. Tonka 0:1, 46. Min. Hermann 0:2, 67. Min. Tonka 0:3.

Ein Geduldsspiel erwartete Baiersdorfs Trainer Thomas Luckner gegen den FC Vorwärts Röslau. Er sollte mit seiner Annahme Recht behalten. Die Gäste mit der weiten Anfahrt setzten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive und ließen bis zum Halbzeitpfiff keine einzige Chance des BSV zu. "Wir wussten, dass Baiersdorf in den ersten Minuten Betrieb machen würde. Das haben wir gut verteidigt", sagte Röslaus Trainer Ali Sener. Gegen die Körperlichkeit der robusten Abwehrreihe fehlte den Gastgebern die Durchlagskraft. Stattdessen ging die Taktik des FC Vorwärts auf. Nach einem langen Ball über den schlecht postierten Max Grabert war Ertac Tonka allein durch, scheiterte aber im Eins-gegen-eins-Duell an Schlussmann Christopher Teuber. Allerdings hielt die Freude über die Parade nur einen kurzen Augenblick. Bei der darauffolgenden Ecke stand Tonka, der Unglücksrabe von eben, goldrichtig und köpfte frei stehend zum 1:0 ein (23.).

Baiersdorf fand offensiv keine Lücke. Direkt nach dem Pausenpfiff gab es das nächste Gastgeschenk. Nach einem missglückten Rückpass von Christopher Lee war Sebastian Hermann allein durch und schoss platziert zum 2:0 ins Tor (47.). Dieser zweite Gegentreffer brach das Spiel des BSV. "Röslau war defensiv sehr stark und wir sind nicht durchgekommen", sagte BSV-Trainer Thomas Luckner. "Deswegen war der zweite Gegentreffer ein Knackpunkt. Das wirft uns nicht um. Wir werden das Spiel abhaken und weitermachen." Seine Mannschaft wirkte in der Restspielzeit entmutigt. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite passte Hermann den Ball zu Tonka, der den Fuß zum 0:3 hinhielt (67.). Die Partie war spätestens jetzt entschieden. "Unser erstes Tor machen wir zwar nach einem Standard, aber trotzdem konnten wir heute vor allem spielerisch überzeugen. Großes Kompliment an meine Mannschaft, der Sieg war sicherlich verdient", lobte Vorwärts-Trainer Ali Sener, der mit seinem Team weiter ungeschlagen bleibt.

                                                                Bericht: Frankenpost

Landesliga Nordost: FC Vorwärts - SpVgg Selbitz 1:0 (0:0)

(18.07.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, Knoblauch, Benker, Lima (72. Deniz), Tamo, Hermann, Schneider, Tonka (90. Siniawa), Schmidt, Sturm (32. Eckert).

SpVgg Selbitz: Schall - Narr-Drechsel (69. Gebhardt), Czaban, Kaschel (78. Sienon), Walther (55. Vuckov), Pätz, Röthlingshöfer, Pohl, Lang, Strootmann, Schödel.

Schiedsrichter: Beinhofer (Regensburg). - Zuschauer: 505. - Tor: 67. Min. Knoblauch 1:0.

Der Röslauer Jubel ging beinahe unter: Als Schiedsrichter Jonas Beinhofer nach 93 Minuten das Landesliga-Derby abpfiff, stürmten fast alle Selbitzer erzürnt auf den Unparteiischen. Ein Tumult, eine Schubserei, ein Schiedsrichter-Assistent lag am Boden - es war das dramatische Ende einer ansonsten nicht unbedingt packenden Begegnung.

Der Sieg ging - durchaus verdient - an den Aufsteiger. Ein schnell ausgeführter Freistoß brachte die Entscheidung: Waldemar Schneider machte nach 67 Minuten das Spiel nach einem Foulspiel schnell, legte den Ball auf Tobias Benker, der wieder zurück auf die linke Außenbahn spielte. Den Doppelpass brachte der Röslauer Sommer-Neuzugang scharf aufs Tor. Sebastian Knoblauch drückte den Ball irgendwie über die Linie. "Wir hätten das Spiel schon vorher öfter schnell machen müssen", sagte der Röslauer Trainer Ali Sener. So wie beim Tor.

Dann wäre wohl auch früher schon die Führung für Vorwärts gefallen. Denn dass dies das Rezept gegen Selbitz war, hatte sich bereits nach wenigen Sekunden gezeigt: Als die Frankenwäldler noch geistig in der Kabine waren, hatte Ertac Tonka die Chance. Nach 67 Sekunden scheiterte er allein an SpVgg-Keeper Andreas Schall. Auch danach machte es Röslau nicht schlecht, kam aber nicht mehr zu klaren Torchancen.

Von Selbitz war offensiv nicht viel zu sehen. Die langen Bälle fing die Abwehr der Gastgeber ab, machte daraus dann aber nichts. Durch viele Fehlpässe und etliche Unterbrechungen kam kein Spielfluss auf. Davon profitierte Selbitz. "Die Anfangsphase hat Röslau gehört. Danach haben wir uns gefangen und es ordentlich gemacht", sagte Selbitz' Coach Henrik Schödel. Und er hätte beinahe den Führungstreffer für sein Team gesehen: Einen Freistoß von Lorenz Röthlingshöfer kratzte Sebastian Blechschmidt im Vorwärts-Kasten von der Linie. Es waren die zwei einzigen Torchancen einer ersten Halbzeit, die nicht unbedingt die über 500 Zuschauer von den Hockern riss.

Der zweite Abschnitt wurde aber besser. Auch weil sich beide einen offeneren Schlagabtausch lieferten. Nachdem Benker den Führungstreffer auf dem Fuß hatte (57.), hätte auch Selbitz auf der Gegenseite in Führung gehen können: Albert Pohl lief allein auf Blechschmidt zu, ihm ging aber die Kraft aus.

Und so musste der Freistoß von Schneider und das lange Bein von Knoblauch für die Entscheidung sorgen. Allerdings begann damit auch die Selbitzer Erregung über den Unparteiischen: "Es war kein Freistoß", sagte Schödel. Seine Kritik betraf aber nicht nur die Entscheidung vor dem Tor. Harte Worte wechselten zwischen Schiedsrichter und Selbitzer Spielern. "Er hat uns nach 50 Minuten gesagt, dass er nichts mehr für uns pfeift", erklärte Schödel. So ähnlich wirkte es auch. Bis zum unrühmlichen Ende nach 93 Minuten.

Allerdings hätte Selbitz auch zuvor schon aus eigener Kraft für den Ausgleich sorgen können. Christian Pätz und Albert Pohl vergaben unerklärlicherweise aus Kurzdistanz nach 90 Minuten die Ausgleichschance. "Es läuft eben einfach nicht für uns", sagte Schödel.

Hingegen jubelte Ali Sener - auch weil seinem Team durch die vergebene Chance von Selbitz dasselbe Schicksal wie in Coburg, also der Ausgleich in der Nachspielzeit, erspart blieb. "Das gleicht sich in einer Saison aus."              Marcus Schädlich, Frankenpost

Landesliga Nordost: FC Coburg - FC Vorwärts 1:1 (0:0)

(16.07.2018)

FC Coburg: Churilov - Kimmel (66. Bayersdorfer), Schmidt, Scheler, Knie (66. Alles), Guhling, Heinze, Sener (74. Riedelbauch), Dilauro, Mosert, McCullough.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, Knoblauch, Benker, Lima (84. Siniawa), Tamo, Hermann (90. Bafra), Tonka, Schmidt, Sturm (52. Eckert), Schneider.

Schiedsrichter: Söllner (Schonungen). - Zuschauer: 137. - Tore: 63. Min. Tonka 0:1, 92. Min. McCullough 1:1.

In einem typischen Saisonauftaktspiel, bei dem auf beiden Seiten noch nicht alle Mechanismen ineinandergriffen, haben sich die beiden Fußball-Landesligisten FC Coburg und FC Vorwärts Röslau am Samstag im Dr.-Stocke-Stadion mit einem leistungsgerechten 1:1 (0:0) getrennt.

Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach - so könnte man die Vorgaben der beiden Trainer Lars Scheler (Coburg) und Ali Sener (Röslau) wohl am besten zusammenfassen. Nach 90 Minuten mit spielerischen Höhen und Tiefen zeigten sie sich zufrieden, dass ihre Schützlinge nicht mit leeren Händen dastanden.

"Nach gutem Beginn hat es uns an Zielstrebigkeit und Mut gefehlt", meinte Heimcoach Scheler. Gleich in der fünften Minute brannte es nach einem öffnenden Diagonalpass des agilen Leonhard Scheler lichterloh im Strafraum der Gäste. Tevin McCullough erwies sich als reaktionsschnell, er schlenzte das Leder an die Querlatte. Im Nachsetzen scheiterte Gökhan Sener. Danach überließen die Vestestädter den Vorwärts-Fußballern vorübergehend die Initiative. Vor allem Fabian Sturm setzte in dieser Phase über die linke Außenbahn Akzente. Als Sebastian Knoblauch Sebastian Hermann (16.) mit einem präzisen Steilpass bediente, verhinderte der souveräne FCC-Keeper Oleksandr Churilov durch energisches Herauslaufen Schlimmeres.

Die Hausherren versuchten ihr Glück weitgehend mit langen Bällen auf ihre Spitzen McCullough und Lukas Mosert, die aber häufig zu ungenau waren. Eine gelungene Kombination von Adrian Guhling ausgehend über Kapitän Eric Heinze brachte Mosert (33.) in eine aussichtsreiche Schussposition, in letzter Sekunde wurde er aber abgeblockt. Auf der Gegenseite fischte Churilov (39.) einen Freistoß von Patrick Lima aus dem Winkel.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten sich Risikobereitschaft und Torchancen in Grenzen. Nach einem finalen Anspiel von Guhling auf McCullough (56.) verkürzte Vorwärts-Torhüter Sebastian Blechschmidt geschickt den Winkel. Es folgte die beste Phase der Ostoberfranken. Der vom ATS Kulmbach gekommene Stürmer Ertac Tonka scheiterte nach einem schnellen Antritt aus spitzem Winkel an Churilov, der den Ball an den Pfosten lenkte. Anschließend kratzte Daniel Kimmel das Leder von der Torlinie. Der fällige Eckstoß fand im frei stehenden Tonka (63.) einen dankbaren Abnehmer: Sein noch abgefälschter Kopfball landete zum 1:0 für die Gäste aus Röslau im Tor.

"Meine Mannschaft hat es dann versäumt, das 2:0 nachzulegen", so die Kritik von Röslaus Trainer Ali Sener. Der Heimelf muss man zugutehalten, dass sie nach dem Treffer nicht in Hektik verfiel und bei ihren Angriffen über die Flügel Geduld bewies. Und das wurde belohnt. Erst parierte Blechschmidt einen Volleyschuss von Mosert mit Bravour. Einen weiten Einwurf von Scheler bis in den Torraum spitzelte McCullough dann in der Nachspielzeit aber trotz Bedrängnis zum - aus Sicht der Heimelf - erlösenden 1:1-Endstand ins lange Eck.

"Unser Ausgleich kam glücklich zustande, war aber aufgrund der Mehrzahl der Chancen verdient", sagte ein erleichterter Coburg-Coach Scheler. Sein Gegenüber Sener meinte: "Wenn du so spät aus einem Einwurf heraus den Sieg aus der Hand gibst, fühlt sich das wie eine Niederlage an. Insgesamt hat meine Truppe in einer von Taktik geprägten Auseinandersetzung super gekämpft und dem hoch gehandelten Widersacher Paroli geboten. Das verdient meine Anerkennung."                  Bericht: Frankenpost

SV Etzenricht gewinnt 7. BD-Sensors-Cup

(08.07.2018)

Der SV Etzenricht gewinnt den BD-Sensors-Cup in Röslau. Er besiegt die Gastgeber im Finale knapp
mit 2:1. Titelverteidiger Mitterteich wird Dritter.

Die Freude war groß beim SV Etzenricht. Das Team des ehemaligen Röslauer Trainers Rüdiger Fuhrmann besiegte den FC Vorwärts in einem bis zum Schlusspfiff spannenden Finale mit 2:1 (1:0). Kapitän Michael Hennig nahm aus der Hand von BD-Sensors-Juniorchef Stefan Denndörfer nicht nur den Siegerpokal, sondern auch einen 1000-Euro-Scheck in Empfang. Die Röslauer erhielten für ihren zweiten Platz 700 Euro, Mitterteich als Dritter bekam 450 Euro, Thiersheim als Vierter immerhin noch 250 Euro.

 

Finale

FC Vorwärts Röslau – SV Etzenricht 1:2 (0:1)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, Smrha, Schmidt, Sturm, Benker, Tamo, Lima, Albrecht, Hermann, Tonka (eingewechselt Kurdoglu, Bafra, N. Knoblauch).

SV Etzenricht: Heisig, Wexberger, Koppmann, Herrmann, Ermer, Zivatovic, Chousein, Nürnberger, Ermer, Zajicek, Jurek (eingewechselt: Diemeier, Mark, Graßl, Pasieka, Pötzl).

Schiedsrichter: Blay (SV Mitterteich). – Zuschauer: 185 – Tore: 5. Min. Jurek 0:1 (Foulelfmeter), 64. Min. Hermann 1:1, 73. Min. Pötzl 1:2.

Das Finale begann mit einem Paukenschlag: In der vierten Minute stieg Tamo im Strafraum gegen den Etzenrichter Ermer zu hart ein – Elfmeter. Beinahe hätte Torhüter Blechschmidt den durchaus platziert geschossenen Strafstoß von Jurek gehalten.

Das erste Ausrufezeichen auf Röslauer Seite setzte Tonka, der aber aus acht Metern an Torhüter Heisig scheiterte (10.). Beide Abwehrreihen standen in dem von Taktik geprägten Spiel sehr gut. Nennenswerte Torchancen waren auf beiden Seiten in der ersten Halbzeit kaum zu verzeichnen. Kurz vor der Halbzeit bot sich Tonka nochmals die Möglichkeit zum Ausgleich. Der gelang Sebastian Hermann aber in der 64. Minute. Bei einem schnell ausgeführten Freistoß stand er im Strafraum goldrichtig und beförderte den Ball in die Maschen. Die Freude der Röslauer, bei denen Schneider wegen leichter muskulärer Probleme für den Saisonauftakt am Samstag in Coburg geschont wurde, währte nicht lange. Nach einem Eckball kam der eingewechselte Pötzl völlig frei zum Schuss – 1:2.

Der gleiche Akteur hatte sechs Minuten später die Entscheidung für sein Team auf dem Fuß. Doch er schob den Ball am linken Pfosten vorbei.

In den letzten Minuten drängte Röslau mit Macht auf den Ausgleich. Die größte Chancen vergab Youngster Kaan Bafra, als er alleine vor Torhüter Heisig auftauchte.

„Denke schon, dass der Sieg in Ordnung geht“, stellte ein freudestrahlender Rüdiger Fuhrmann fest. Seinem ehemaligen Verein bescheinigte er, ein tolles Turnier bei besten Verhältnissen ausgerichtet zu haben.

Auch Röslaus Coach Ali Sener war trotz der knappen Niederlage zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben während des ganzen Spiels nahezu keine richtige Torchancen zugelassen. Am Ende hat uns das letzte Quäntchen Glück gefehlt.“

 

Spiel um Platz 3:

TSV Thiersheim – SV Mitterteich 0:5 (0:4)

TSV Thiersheim: Wagneter, Winkler, G. Seidel, M. Seidel, Sycha, Olah, Benker, Hartbauer, Hudecek, Pollak, Cernousek (eingewechselt: Dollinger, Fuhrmann).

SV Mitterteich: Scharnagl, Bächer, Göhlert, Männl, Müller, Hegenbart, Dürrbeck, Watzlawik, Stich, Drechsler, Dobras (eingewechselt: Krassa, Lang, Stark, Kießling, Wagner).

Schiedsrichter: Dinger (TSV Bischofsgrün). – Zuschauer: 90. – Tore: 2. Min. Dürbeck 0:1, 13. Min. Männl 0:2, 35. Min. Dobras 0:3, 44. Min. Cernousek 0:4 (Eigentor), 53. Min. Dobras 0:5.

Das Spiel um den dritten Platz war von Beginn an eine klare Angelegenheit für den Landesligisten. Durch eine feine Einzelleistung von Dürbeck gingen die Stiftländer früh in Führung. Männl und Dobras schraubten mit zwei Sonntagsschüssen das Ergebnis in die Höhe. Unglücklich für Thiersheim das 0:4, als Cernousek das Leder bei einem Klärungsversuch selbst versenkte.

Nach der Pause war zunächst Mitterteich weiter am Drücker, doch nur noch Dobras konnte den guten TSV-Torhüter Wagneter überwinden. Mit zunehmender Dauer gelang es dem Bezirksligisten, die Partie etwas offener zu gestalten. Der verdiente Ehrentreffer blieb dem Team von Roman Pribyl allerdings verwehrt.

Der SVM zeigte, dass es für die am Freitag in Herzogenaurach beginnende Saison gut gerüstet ist. Mit Christoph Hegenbart haben die Stiftländer noch in letzter Minute einen erfahrenen Akteur an Land gezogen. „Es ist fix, er kommt zu uns“, bestätigte Vorsitzender Roland Eckert nach dem Abpfiff. Beim BD-Sensors-Cup wirkte der ehemalige Weidener als Gastspieler mit.

 

 

Foto zur Meldung: SV Etzenricht gewinnt  7. BD-Sensors-Cup
Foto: Die Mannschaftskapitäne mit den beiden BD-Sensors-Chefs Rainer und Stefan Denndörfer sowie Vorwärts-Vorsitzenden Bernd Nürnberger. Foto: Michael Ott

BD-Sensors-Cup: FC Vorwärts - TSV Thiersheim 5:0 (3:0)

(04.07.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Eckert, Smrha, Knoblauch, Kurdoglu, Tamo, Benker, Schneider, Hermann, Tonka, Siniawa (eingewechselt Sturm, Lima, N. Knoblauch, Albrecht, Bafra).

 

TSV Thiersheim: Schinner, Kreuzer, M. Seidel, Dollinger, Sycha, Hartbauer, Benker, Koubek, Hudecek, Pollak, Cernousek (eingewechselt Rebhan, Olah, Küttner).

 

Schiedsrichter: Lang (Bayreuth). - Zuschauer: 120 - Tore: 2. Min. Tonka 1:0, 26. Min. Schneider 2:0, 40. Min. Benker 3:0, 68. Min. Siniawa 4:0, 70. Min. Sturm 5:0.

 

Mit einem überzeugenden 5:0-Erfolg gegen einen keineswegs enttäuschenden Bezirksligisten TSV Thiersheim ist Landesliga-Aufsteiger FC Vorwärts Röslau in den BD-Sensors-Cup gestartet. Die Partie begann für die Gastgeber nach Maß. Bereits in der zweiten Minute war Ertac Tonka nach einem Eckball zur Stelle und brachte seine Farben früh in Führung. Röslau erspielte sich weitere gute Möglichkeiten, scheiterte aber am guten TSV-Keeper Valentin Schinner. Gegen den Schuss aus kurzer Distanz von Waldemar Schneider war er allerdings machtlos. Die beste Chance für Thiersheim bot sich in der 38. Minute, als Pavel Hudecek mit einer Direktabnahme nur den Pfosten traf. Auf der anderen Seite machte es Tobias Benker besser, und traf kurz vor der Pause zum 3:0.

Gleich nach der Halbzeit hatte der eingewechselte Martin Olah noch eine gute Möglichkeit für die Gäste. Doch dann war wieder der FC Vorwärts Röslau am Drücker und erhöhte durch Treffer von Siniawa und Sturm auf 5:0.

Am  Donnerstag, 5. Juli,  um 18.30 Uhr stehen sich im zweiten Halbfinale der SV Mitterteich und der von Rüdiger Fuhrmann trainierte SV Etzenricht gegenüber.

Foto zur Meldung: BD-Sensors-Cup: FC Vorwärts - TSV Thiersheim 5:0 (3:0)
Foto: Sebatisan Knoblauch (rechts) im Zweikampf mit Maximilian Hartbauer. Foto: Hannes Bessermann

Die Zu- und Abgänge

(01.07.2018)

Zugänge: Waldemar Schneider (Kickers Selb), Ertac Tonka (ATS Kulmbach), Jan Albrecht, Nico Knoblauch (beide JFG Oberes Egertal), Andre Blaumann (SpVgg SV Weiden), Enrico Hesse (Kickers Selb), Hüseyin und Can Bulat (beide ATS Hof/West), Sabit Baran (SpVgg Selb 13).

Abgänge: Markus Walther (SpVgg Selbitz), Lukas Jankovsky (Ostrau/ Tschechien), Aykut Sözen, Metin Yilmaz, Sahin Yilmaz, Fatih Bafra, Muzaffer Sözen (alle BSC Furthammer), Uwe Mannl (TSV Konnersreuth), Marco Hennig (SC Mähring), Daniel Wilhelm (ASV Wunsiedel), Rene Lehretz (SV Sauerhof).

 

Foto zur Meldung: Die Zu- und Abgänge
Foto: Die Neuen mit Trainer Ali Sener (von links):Can Bulat, Enrico Hesse, Waldemar Schneider, Hüseyin Bulat, Ali Sener, Ertac Tonka, Andre Blaumann, Jan Albrecht und Nico Knoblauch.

"Vokan" Bulat neuer Coach der zweiten Mannschaft

(10.06.2018)

Mit einem neuen Coach geht unsere zweite Mannschaft in der neuen Saison der Kreisklasse Süd an den Start: Vom Bezirksliga-Absteiger ATS Hof/West kommt Hüseyin „Volkan“ Bulat nach Röslau. Der 30-Jährige löst Alexander Seidel als Spielertrainer ab. „Fritzl“ steht der Mannschaft aber weiterhin als Spieler zur Verfügung. Bulat ist beim Vorwärts kein Unbekannter: Er hat schon in der A-Jugend und danach zwei Jahre in der ersten Mannschaft bei uns gespielt. „Wir freuen uns, dass wir mit Volkan auch einen erfahrenen Spieler für unsere Zweite gewonnen haben. Er kann dem Team viele Impulse geben“, sagte Trainer Ali Sener, der sich auf die Zusammenarbeit mit Bulat sehr freut.

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Foto: "Vokan" Bulat neuer Coach der zweiten Mannschaft

Waldemar Schneider trägt in der neuen Saison das Vorwärts-Trikot

(03.06.2018)

Spektakulärer Transfer beim FC Vorwärts Röslau: Vom Bezirksliga-Aufsteiger Kickers Selb kommt Waldemar Schneider. Der ehemalige Hofer Regionalliga-Spieler wollte ursprünglich seinen Lebensmittelpunkt ins Ausland verlagern, hat dieses Ansinnen aber auf unbefristete Zeit verschoben. „Waldemar Schneider wird uns die gesamte Saison 2018/19 zur Verfügung stehen“, bestätigte Vorwärts-Vorsitzender Bernd Nürnberger, der weitere Verstärkungen in den nächsten Wochen ankündigte.

Der 27-jährige Schneider soll die Lücke schließen, die Lukas Jankovsky hinterlässt. Der Tscheche, der drei Jahre in Röslau spielte, will künftig aus rein familiären Gründen in seiner Heimatstadt Ostrau kicken. Auch Kapitän Markus Walther wird nach über zehn Jahren den FC Vorwärts Röslau verlassen. „Markus hat sich in alle den Jahren große Verdienste um den FC Vorwärts erworben. Er wird deshalb einen würdigen Abschied und ein Abschiedsspiel bekommen“, sagte Nürnberger. Ansonsten bleiben beim FC Vorwärts alle Mann an Bord.

Trainer Ali Sener freut sich riesig, dass Schneiders Wechsel geklappt hat, spricht gar von einem Königstransfer: „Mit Waldemar Schneider kommt ein richtiger Hochkaräter auf die Hut, meiner Meinung nach einer der besten Kicker aus der Region. Trotz jahrelanger sehr guter Freundschaft hätte ich mir diesen Transfer nicht träumen lassen“, sagt Sener und fügt hinzu: „Doch als Selbs Trainer Jakob Schleicher Schneiders Abschied von den Kickers verkündete, wollten wir die Chance nicht ungenutzt lassen.“

 

Auch Schneider freut sich über die neue Herausforderung in der Landesliga: „Ich wollte eigentlich nach dieser Saison gar nicht mehr spielen. Aber jetzt hat es sich so ergeben, dass ich noch ein Jahr dranhänge. Und in diesem Jahr will ich mit dem FC Vorwärts in der Landesliga erfolgreich sein.“

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Foto: Trainer Ali Sener freut sich riesig, mit Waldemar Schneider (links) einen richtig dicken Fisch für den FC Vorwärts an Land gezogen zu haben.

Die ersten Neuzugänge

(29.05.2018)

Der FC Vorwärts arbeitet an der Zukunftsplanung und stellt die ersten drei Neuzugänge für die kommende Landesliga-Saison vor. Mit Nico Knoblauch und Jan Albrecht schließen sich zwei sehr talentierte Kicker von der JFG Oberes Egertal unseren Farben an. André Blaumann dagegen kommt aus der Talentschmiede der SpVgg Weiden. Mo Tamo über seine Jugendspieler: „Nico und Jan sind beide wahnsinnig talentiert, ihnen gehört die Zukunft. Mit viel Fleiß und Geduld werden sie viele Jahre dem FC Vorwärts erhalten bleiben. Sie haben ein hervorragendes Jahr hinter sich und haben diese Chance absolut verdient. Nico ist bekannt für sein Kampfgeist und sein Willen und Jan für sein linke Klebe. Doch ihnen muss bewusst sein, dass alles nur über Ehrgeiz und Arbeit geht. Ich wünsche beiden alles Gute und das nötige Glück sich durchzubeißen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Andre Blaumann, der in mehreren Trainingseinheiten mit der Mannschaft bereits sein großes Talent unter Beweis gestellt hat.“

Und das sagen die drei Youngster

Jan Albrecht: „Für mich ist der Wechsel nach Röslau eine Chance, höherklassig zu spielen. Da ich aus der Jugend komme, denke ich, dass die Landesliga eine super Herausforderung ist.

Ich freue mich darauf und werde alles geben!“

Nico Knoblauch: „Mein Ziel war es schon seit der Jugend, einmal bei der ersten Mannschaft in Röslau aufzulaufen.

Ich habe jetzt vor allem in der Jugend versucht, mich sportlich zu steigern und werde sämtliche Tipps und Kritiken annehmen und sie ins Positive umsetzen. Ich werde immer mein Bestes geben und freue mich auf die neue Saison im Herrenbereich.“

André Blaumann: „Ich freue mich auf die nächste Saison. Es ist eine große sportliche Herausforderung, dass ich als junger Spieler, der eigentlich noch ein Jahr A-Jugend spielen könnte, die Chance bekomme, in einer Landesliga-Mannschaft Fuß zu fassen. Mit solch guten Mitspielern wie hier in Röslau wird mir dies vielleicht leichter fallen.“

Im Bild die drei Youngster Blaumann (links), Albrecht (Zweiter von links) und Knoblauch (rechts) mit Trainer Ali Sener.

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Foto: Von links: Andre Blaumann, Jan Albrecht, Trainer Ali Sener und Nico Knoblauch.

Landesliga, wir sind wieder da!

(19.05.2018)

Trotz eines mageren 0:0 in einem nervenaufreibenden Saisonfinale beim SSV Kasendorf hat es am Ende für den FC Vorwärts für die Bezirksliga-Meisterschaft und damit die Rückkehr in die Landesliga gereicht.  270 Zuschauer - darunter weit über die Hälfte aus Röslau und Umgebung - waren Zeuge dieses Spiels. Der FC Vorwärts profitierte am Ende von der 1:3-Heimniederlage des BSC Saas Bayreuth gegen den TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf. Das Spiel in Kasendorf war allerdings gut fünf Minuten früher zu Ende als das in Bayreuth. Daher zunächst banges Warten. Doch als das Saaser Ergebnis feststand, kannte der Jubel im Röslauer Lager bei Spielern, Trainer und Fans keine Grenzen mehr. In den letzten zwei Partien nur einen Punkt geholt,  kein Tor geschossen und dennoch Meister - das ist wohl einzigartig. Am Ende entschied das bessere Torverhältnis für Röslau - der direkte Vergleich mit zwei 0:0-Spielen hatte sich aufgehoben. Am Abend wurde dann aus der ohnehin geplanten Abschlussfeier kurzerhand eine ausgelassene Meisterfeier im Sportheim "Hut".

Der FC Vorwärts spielte in folgender Besetzung: Blechschmidt, Knoblauch, Schmidt, Kurdoglu, Sturm, Benker, Tamo, Lima (64. Jankovsky), Deniz (87. Bafra), Hermann, Walther (83. Siniawa).

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Foto: Foto: Michael Ott

Bezirksliga: FC Vorwärts - ATS Kulmbach 0:1 (0:1)

(13.05.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Knoblauch, Schmidt, Kurdoglu, Sturm (68. Eckert), Tamo, Benker, Jankovsky, Lima (77. Walther), Hermann, Siniawa (68. Deniz).
ATS Kulmbach: Schuberth – Topal, Adam, Ascherl, Aiblinger, Sener, Buchta, Schatz (54. Böhmer), Werther, Gashi (73. Bär), Konradi.
Schiedsrichter: Bähr (SV Friesen). – Zuschauer: 160. – Tor: 45. Min. Gashi 0:1 (Foulelfmeter).

Die Zuschauer sahen ein bis zum Schlusspfiff hochspannendes Aufeinandertreffen, in dem die Röslauer aber nicht an ihre zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen konnten. Insbesondere den kurzfristigen Ausfall von Abwehrchef Jaroslav Smrha, der auch bei Standardsituationen immer für ein Tor gut ist, konnten die Gastgeber nicht wirklich kompensieren. Letztlich ist das Heimteam gegen kompakte Kulmbacher an seiner mangelnden Chancenauswertung gescheitert.
Die Kulmbacher legten mit kräftiger Windunterstützung los wie die Feuerwehr und hatten auch die erste Chance – allerdings nicht aus dem Spiel heraus. Ein weiter Abschlag von Torhüter Dominic Schuberth wäre beinahe im Röslauer Kasten gelandet, als der Ball immer länger wurde und Sebastian Blechschmidt gerade noch klären konnte (12.). Diese Szene war eine Art Wachrüttler für die Gastgeber. In der 16. Minute hatte Lukas Jankovsky aus fünf Metern die Riesenchance zur Röslauer Führung: Sebastian Hermann hatte ihm den Ball herrlich durchgesteckt, doch völlig frei vor Keeper Schuberth setzte Jankovsky die Kugel neben das Tor. Die Röslauer Fans rauften sich die Haare. Wenig später war es Marco Siniawa, der aus aussichtsreicher Position verzog. Es ging weiter hin und her. Achmet Topal verfehlte auf der anderen Seite nur knapp das Ziel, und bei einem Freistoß von Marco Konradi musste Blechschmidt sein ganzes Können aufbieten.
Richtig turbulent wurde es in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit: Bei einer hohen Flanke in den Strafraum traf der ATS-Torhüter nicht den Ball, sondern rammte Marco Siniawa um. Der Elfmeterpfiff blieb aus. Im Gegenzug leistete sich Youngster Berkan Kurdoglu ein dummes Foul im Strafraum. Enis Gashi verwandelte den berechtigten Elfmeter sicher.
In der zweiten Halbzeit ging es nur noch in eine Richtung – und zwar auf das Kulmbacher Tor. Siniawa (47.), Hermann (55.) und Tamo (84.) hatten erneut Riesenchancen zum Ausgleich. Oft agierten die Gastgeber auch zu ungenau, vertändelten viele Bälle. Der ATS mit Abwehrchef und Spielertrainer Florian Ascherl verteidigte konsequent, machte die Räume geschickt eng und brachte den knappen Sieg mit Glück und Geschick über die Zeit.

Bezirksliga: FC Tirschenreuth - FC Vorwärts 0:3 (0:1)

(06.05.2018)

FC Tirschenreuth: Schirmer - Kahrig, Büttner, Tretter, Gradl, Illner, Sammüller, Lauterbach, Popp (66. Orudji), Siegert, Hofweller.

Drei streiten um die Aufstiegsplätze

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, Knoblauch (73. Eckert), Benker, Hermann (73. Sturm), Tamo, Deniz, Kurdoglu, Schmidt, Jankovsky (73. Walther), Siniawa.

Schiedsrichter: Voll (Oberküps). - Zuschauer: 140. - Tore: 45.+1 Deniz 0:1, 60. und 61. Min. Siniawa 0:2 und 0:3.

 

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Foto zur Meldung: Bezirksliga: FC Tirschenreuth - FC Vorwärts 0:3 (0:1)
Foto: Tobias Benker zieht ab. Foto: Thomas Schrems

Bezirksliga: FC Vorwärts - TSV Thiersheim 6:0 (2:0)

(02.05.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Knoblauch, Smrha, Schmidt, Benker, Tamo (76. Deniz), Hermann, Lima, Kurdoglu (66. Sturm), Jankovsky, Siniawa (68. Walther.

TSV Thiersheim: Schinner - G. Seidel, Sattler (68. Hartbauer), Winkler, Lorke (71. Vates), M. Seidel (68. Cernousek), Sycha, Fuhrmann, Pollak, Schwalb, Hudecek.

Schiedsrichter: Gratzke (Stockheim). - Zuschauer: 400. - Tore: 17. Min. Benker 1:0, 42. Min. Siniawa 2:0, 61. Min. Smrha (Foulelfmeter) 3:0, 74. Min. Jankovsky 4:0, 79. Min. Walther 5:0, 89. Min. Deniz 6:0.

 

Spielbericht Frankenpost: Klicke hier

Foto zur Meldung: Bezirksliga: FC Vorwärts - TSV Thiersheim 6:0 (2:0)
Foto: Sebastian Hermann wird von Pavel Lorle im Strafraum gelegt - Elfmeter. Foto: Thomas Schrems

Bezirksliga: FC Vorwärts - SpVgg Selb 10:0 (1:0)

(29.04.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Schmidt, Kurdoglu (71. Eckert), Tamo (61. M. Deniz), Benker, Jankovsky, Lima, Hermann, Siniawa (64. Walther)
SpVgg Selb 13: Smrha, Pohl (52. Jülke), Schiener, Zila, Giunta (80. Schirmer), Ries, Sommer (60. Simsek), Kröniger, Baumann, Geyer, Thumser.
Schiedsrichter: Distler (Merkendorf). – Zuschauer: 208. – Tore: 29. Min. Smrha 1:0 (Foulelfmeter), 51. Min. Siniawa 2:0, 58. Min. Jankovsky 3:0, 58. Min. Benker 4:0, 63. Min. Benker 5:0, 75. Min. Walther 6:0, 80. Min. Lima 7:0, 82. Min. Walther 8:0, 87. Min. Knoblauch 9:0, 88. Min. Deniz 10:0.
Dieses Frühschoppenspiel am Sonntagvormittag war so recht nach dem Geschmack der Röslauer Zuschauer. Allerdings mussten sie lange warten, bis ihre Mannschaft auf Touren kam. In der ersten Halbzeit taten sich die Röslauer gegen eine gut gestaffelte Selber Abwehr richtig schwer. Der Letzte baute vor dem Strafraum einen Abwehrriegel auf und ließ so gut wie keine Torchance zu. Einzig Sebastian Hermann hätte bereits nach 20 Sekunden die Röslauer Führung auf dem Fuß, verfehlte aber aus spitzem Winkel das Tor nur knapp. Danach tat sich lange nichts. Ein aus Selber Sicht dummer Elfmeter – Giunta stieg gegen Knoblauch im Strafraum rüde ein, obwohl der Ball schon gespielt war – brachte die Führung für die Gastgeber. Jaroslav Smrha ließ seinem Bruder Tomas im Selber Tor keine Chance.
Dass nach der Magerkost in der ersten Halbzeit noch ein Schützenfest werden könnte, war so nicht zu erwarten. Doch Marco Siniawa brach in der 51. Minute mit seinem Tor zum 2:0 den Bann. Nun fielen die Tore wie reife Früchte, eines schöner als das andere. Da bei den ersatzgeschwächten Selbern immer mehr die Kräfte nachließen, hatte das Team von Ali Sener leichtes Spiel.
Damit haben sich die Röslauer warmgeschossen für das Derby gegen den TSV Thiersheim am Mittwochabend (Anstoß 18.30 Uhr) im BD-Sensors-Sportpark. „Aber das wird ein ganz anderes Spiel“, ist sich Trainer Ali Sener der Schwere der Aufgabe bewusst.
Dass der souveräne Schiedsrichter nicht eine Gelbe Karte zeigen musste, unterstreicht die faire Spielweise beider Teams.

Foto zur Meldung: Bezirksliga: FC Vorwärts - SpVgg Selb 10:0 (1:0)
Foto: Foto: Michael Ott

Bezirksliga: FC Vorwärts - VfR Katschenreuth 2:0 (0:0)

(11.04.2018)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Schmidt, Kurdolglu, Benker, Tamo (28. Sturm), Jankovsky, Hermann, Lima (79. Siniawa), Walther (65. Deniz).

VfR Katschenreuth: Neidhart, Schubert (79. Ma. Meisel), Kirsch, Stübinger, Kolb, Michel, Dippold, Knopf (88. Mi. Maisel), Leppert (34. Wettermann), Amon, Angermann.

Schiedsrichter: M. Görtler (Oberhaid). - Zuschauer: 120. - Tore: 47. Min. Knoblauch 1:0, 90. Min. Jankovsky 2:0 (indirekt von Smrha ausgeführter Foulelfmeter).

Ein sehr intensives Bezirksliga-Spiel, das die Röslauer am Ende etwas glücklich gewannen. Die Vorwärts-Elf dominierte die Partie klar in der ersten Hälfte. Sie machte von Beginn an richtig Druck, ließ den Ball herrlich durch die eigene Reihen laufen, doch am Strafraum war meist Schluss. Katschenreuth baute gekonnt einen Abwehrriegel auf, der für die Vorwärts-Elf nur schwer zu knacken war. Die erste richtig gute Chance bot sich den Einheimischen in der 18. Minute, als Patrick Lima - nach präziser Flanke von Markus Walther - aus fünf Metern frei zum Kopfball kam, doch in Torhüter Neidhart seinen Meister fand. Die einzige Chance der Gäste aus dem Kulmbacher Stadtteil resultierte aus einem indirekten Freistoß im Strafraum. Torhüter Blechschmidt hatte zuvor im Eifer des Gefechts den Ball gleich zwei Mal aufgenommen. Hannes Michel konnte diese Großchance, die einzige in der ersten Halbzeit, allerdings nicht nutzen.

Immer wieder angetrieben von Lukas Jankovsky, lief das Spiel weiter in Richtung VfR-Tor. Die zweite große Möglichkeit hatte auf Röslauer Seite der kurz zuvor für den verletzten Mohammad Tamo eingewechselte Fabian Sturm mit einem Kopfball aus sieben Metern.

Die zweite Halbzeit begann gleich mit einem Paukenschlag: Nach einem Freistoß war Sebastian Knoblauch im Fünfmeterraum mit dem Kopf zur Stelle - 1:0. Nun gaben die Katschenreuther ihre defensive Grundhaltung auf und zeigten eindrucksvoll, warum sie eine bislang so erfolgreiche Saison gespielt haben. Röslau konnte sich kaum mehr aus der eigenen Hälfte befreien, der Ausgleich lag in der Luft. Die erste große Chance nach dem Seitenwechsel hatte Moritz Amon mit einem Schuss aus spitzem Winkel, den Blechschmidt hervorragend entschärfte.

In der 78. Minute war es Hannes Michel, der aus zehn Metern frei zum Schuss kam, aber Blechschmidt erneut glänzend reagierte. Den Platzherren boten sich zwar Konterchancen, die aber zu überhastet vergeben wurden. So brachte ein berechtigter und sehenswert indirekt ausgeführter Foulelfmeter in der 90. Minute (Sebastian Hermann war zu Fall gebracht worden) die Entscheidung für die Platzherren, die damit erstmals in dieser Saison die Tabellenführung in der Bezirksliga übernahmen. Diese gilt es am Samstag im Heimspiel gegen den FC Trogen (Anstoß 15 Uhr) zu verteidigen.Für den starken Aufsteiger Katschenreuth war es die erste Punktspielniederlage im Jahr 2018.

Bezirksliga: ATS Hof/West - FC Vorwärts 1:4 (1:1)

(07.04.2018)

ATS Hof/West 07: Eyiol, Musaev, Arcuri, Rewig (80. Min. Samat), Bulat, Hustin, Djemai, Jacob M. (14. Min. Sayilkan), Berber (64. Min. Jung), Nikolaidis, Wrodarczyk.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Knoblauch, Benker, Hermann (83. Min. Siniawa), Tamo, Walther (56. Min. Deniz), Lima (56. Min. Sturm), Kurdoglu, Schmidt, Jankovsky.

Schiedsrichter: Sebastian Börner (TBVfL Neustadt-Wildenheid) war ein sehr guter Leiter; Zuschauer: 70; Tore: 6. Min. Djemai 1:0, 29. Min. Benker 1:1, 77. Min. Benker 1:2, 91. Min. Deniz 1:3, 93. Min. Benker 1:4.

Auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht, es war ein Zittersieg, den der FC Vorwärts am Samstag beim Aufsteiger ATS Hof/West eingefahren hat. Das Spiel stand bis zur 90. Minute auf der Kippe, ehe Mahsun Deniz und Tobias Benker mit seinem dritten Treffer für klare Verhältnisse sorgten.

Es war unterm Strich eine äußerst schwache Leistung, die das Team von Ali Sener auf dem nicht einfach zu bespielenden Rasenplatz am Joditzer Weg in Hof ablieferte. Einige Spieler, so hat es den Anschein, suchen noch nach ihrer Form, um es einmal positiv auszudrücken. Aber unterm Strich zählen nur die drei Punkte!

Wer gedacht hatte, die gegen den Abstieg kämpfenden Westler sind im Vorbeigehen zu besiegen, der hatte sich gewaltig getäuscht. Schon nach zwei Minuten hatten die Hofer ein Riesenbrett zur Führung. Vier Minuten später war es dann so weit. Als die Röslauer Hintermannschaft wieder nicht im Bilde war, stand Torjäger Djemai plötzlich frei vor Torhüter Sebastian Blechschmidt und vollendete zum 1:0. Das erste Röslauer Gegentor nach 276 Minuten! Es dauerte eine Weile, bis der FC Vorwärts in Fahrt kam. Immer wieder angetrieben von Tobias Benker und Lukas Jankovsky, drängte die Sener-Elf auf den Ausgleich. In der 29. Minute schlug es dann doch das erste Mal im Hofer Kasten ein, als Patrick Lima Tobias Benker bediente und der mit einem Schuss ins lange Eck Keeper Eyiol keine Chance ließ. Röslau konnte bis zum Halbzeitpfiff aus der optischen Überlegenheit kein weiteres Kapital schlagen.

Nach Wiederbeginn waren die Gäste zwar weiter spielbestimmend, doch vieles blieb einfach nur Stückwerk. Einen Schuss von Jankovsky klärte Eyiol reaktionsschnell zur Ecke. In der 77. Minute hatten die Röslauer Fans endlich wieder Grund zum Jubeln. Ein Freistoß vor dem Röslauer Auswechselhäuschen aus etwa 35 Metern brachte das 2:1. Tobias Benker schlug den Ball hoch in den Strafraum. Und die Kugel flog an Freund und Feind vorbei ins Tor, weil Keeper Eyiol gegen die Sonne schauen musste und den Ball offenbar zu spät sah. Ein Glückstreffer!

Die Röslauer versuchten nun, das Ergebnis über die Zeit zu schaukeln, bekamen aber immer wieder Konterchancen, die ungenutzt blieben. Hof versuchte es mit hohen Bällen in den Strafraum. In der 89. Minute hatte der FC Vorwärts Riesenglück, als Djemai das Leder freistehend aus zwölf Metern über den Kasten wuchtete. Das sollte sich aus Sicht der Hofer rächen. Denn in der Nachspielzeit nutzten Mahsun Deniz und Tobias Benker zweit Konterchancen zum 1:4. Damit wurde Hof eindeutig unter Wert geschlagen.

Bezirksliga: FC Vorwärts - FC Eintracht Münchberg 1:0 (0:0)

(31.03.2018)

FC Vorwärts Röslau: Deniz, Knoblauch, Schmidt, Smrha, Kurdoglu, Sturm (62. Lima), Jankovsky (68. Deniz), Benker, Hermann, , Walther, (78. Siniawa)
FC Eintracht Münchberg: Möschwitzer, Schuberth (81. Strößner), Ott, Szewzyk, Pajonk (76. Schatz), Celik, Hübler, Rietsch, Pajonk, Gedik (65. Gruber), T. Lang.
Schiedsrichter: Barnet (Kreuz Bayreuth) hatte mit der überaus fairen Partie keinerlei Probleme. – Zuschauer: 100. – Tor: 60. Min. Jankovsky 1:0.
Diese Bezirksliga-Partie auf dem holprigen, aber dennoch einigermaßen gut bespielbaren B-Platz der Röslauer „Hut“ war nichts für Fußball-Feinschmecker. Vielmehr war in einem reinen Kampfspiel über weite Strecken Schmalhans Küchenmeister. In der ersten Halbzeit hatten die Zuschauer den Eindruck, als hätten beide Mannschaften einen Nichtangriffspakt geschlossen. Torraumszenen waren absolut Mangelware. Beide Torhüter verlebten in den ersten 45 Minuten einen ruhigen Nachmittag. Nur einmal schlug kurzzeitig der Puls höher, als nach einem Schuss von Sebastian Hermann aus spitzem Winkel der Ball vom Pfosten des Münchberger Tors ins Aus prallte.
In der zweiten Halbzeit machten die Gastgeber deutlich mehr Druck. Jetzt wurde es auch hin und wieder richtig gefährlich vor der Kasten von Mario Möschwitzer. Die größte Chance bot sich aber zunächst den Gästen, als in der 58. Minute Thorsten Lange völlig frei vor dem Röslauer Tor stand, den Ball aber aus kurzer Distanz weit über das verwaiste Gehäuse drosch. Mit ihrer ersten richtigen Torchance hätten die Münchberger eigentlich in Führung gehen müssen. Dass sie dies nicht taten, sollte sich nur wenige Minuten später rächen. Nach einem Eckball von Tobias Benker beförderte Lukas Jankovsky aus acht Meter mit einem platzierten Schuss aus etwa acht Metern den Ball neben den Pfosten ins Tor.
Münchberg gab jetzt seine defensive Marschroute auf und drängte auf den Ausgleich, ohne dabei richtig gefährlich zu werden. Im Gegenteil: Den Röslauern boten sich nun mehrere erstklassige Konterchancen, die sie zum Teil kläglich vergaben. Vor allem der eingewechselte und für viel Unruhe in der Münchberger Hintermannschaft sorgende Mahsun Deniz hätte alleine für klare Verhältnisse sorgen können. Aufgrund des Chancenübergewichts in der zweiten Halbzeit geht der Röslauer Sieg letztlich in Ordnung. Das Team von Ali Sener hat sich damit für die unglückliche 0:1-Hinrundenniederlage revanchiert und ist damit seit 13 Spielen ungeschlagen.

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Foto: Dicke Luft im Strafraum der Münchberger. Foto: Hannes Bessermann

Bezirksliga: SV Poppenreuth - FC Vorwärts 0:0

(30.03.2018)

SV Poppenreuth: Repcik, Koubek (67. Müller), Sticht, Gerull, Andel, Fidler, Komberec, Peroutka, Krupicka, Plachy, Olah
FC Vorwärts Röslau: Deniz, Smrha, Knoblauch, Benker, Hermann, Tamo, Walther, Lima (82. Eckert), Schmidt, Sturm, Siniawa (70. Kordoglu).
Schiedsrichter:  Zahner/Zapfendorf. – Zuschauer: 120
Sowohl den Gastgebern als auch den Gästen merkte man die lange Wettkampfpause an; für beide war es das erste Spiel im Jahr 2018 auf Naturrasen. Beide Teams waren auf Sicherheit bedacht und ließen den gegnerischen Sturmreihen wenig Raum für Entfaltungsmöglichkeiten. So spielte sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld ab, Torraumszenen waren auf beiden Seiten Mangelware.
Während die Heimelf bei einigen Standards einen Hauch von Gefahr erzeugten, blieben die Gäste in der ersten Hälfte außer zwei Distanzschüssen ohne jegliche Möglichkeit.
Nach der Pause drückte Röslau mehr aufs Tempo, aber vor dem Tor waren die Fichtelgebirgler mit ihrem Latein am Ende. So versuchten sie es mit Schüssen aus der zweiten Reihe, die aber allesamt zum Teil recht weit ihr Ziel verfehlten. Poppenreuth kam nur noch gelegentlich vor das Gästetor, agierte aber ebenfalls zu unkonzentriert. Der Poppenreuther Winterzugang Komberec mühte sich zwar, war aber vorne zumeist auf sich alleine gestellt. Fazit: Ein schwaches Spiel mit einem gerechten Ausgang. Beide Teams haben noch viel Luft nach oben. Bericht: Reinhard Glatz

Zweiter Platz beim Neujahrscup des SV Steinmühle

(13.01.2018)

 

Der FC Vorwärts ist beim stark besetzten Neujahrscup des SV Steinmühle in der Mitterteicher Sporthalle Zweiter geworden und sicherte sich damit eine Prämie von 350 Euro. Der Sieg ging an den Landesligisten SV Etzenricht, gegen den das Team von Ali Sener im Finale mit 2:5 den Kürzeren zog. In der Gruppe A hatte Röslau nach Siegen über die SF Kondrau (4:2) und den Bayernligisten SpVgg SV Weiden (3:1) sowie einer unglücklichen 1:2-Niederlage gegen die SpVgg Wiesau den ersten Platz belegt. Im Halbfinale bezwang der FC Vorwärts Ligakonkurrenten FC Tirschenreuth mit 3:2. Alles in allem ein toller Abschluss der Hallensaison!

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Foto: Zweiter Platz beim Neujahrscup des SV Steinmühle

Dritter Platz beim Hochfrankenturnier

(30.12.2017)
Für den ganz großen Coup hat es zwar nicht gereicht, dennoch verkaufte sich der FC Vorwärts beim traditionellen Hochfrankenturnier der SpVgg Selb 13 ausgezeichnet. Das Team von Trainer Ali Sener belegte in der Endabrechnung Platz drei. In der Vorrunde war der FC Vorwärts regelrecht durch die Gruppe 1 marschiert: 2:1 gegen den hohen Favoriten SpVgg Bayern Hof, 1:0 gegen den FC Eintracht Münchberg und 3:1 gegen den FC Rehau bedeuteten den souveränen Gruppensieg. Im Viertelfinale triumphierte das Sener-Team, lautstark angefeuert von den Supporters Riasla, mit 5:0 gegen den TSV Thiersheim. Im Halbfinale setzte es dann eine bittere 1:3-Niederlage gegen den späteren Turniersieger Kickers Selb. Der Kreisligist setzte sich später im Finale gegen den FC Trogen mit 3:2 durch. Im Spiel um Platz drei war für die Röslauer erneut die SpVgg Bayern Hof der Gegner. Der FC Vorwärts führte schon 2:0, musste aber noch, begünstigt durch eine schwache Schiedsrichterleistung,  zwei Gegentreffer hinnehmen. Doch im anschließenden Neunmeter-Schießen behielten Altmeister Yunis Deniz im Tor und seine Vorderleute die Oberhand.
Die Röslauer Tore erzielten: Mohammad Tamo (2), Metin Yilmaz, Berkan Kurdoglu (3), Sebastian Hermann (2) , Mahsun Deniz (2), Kaan Bafra (2), Markus Walther und Jaroslav Smrha.
 
 

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier - Rainer Denndörfer zum Ehrenmitglied ernannt

(17.12.2017)

Bei der gut besuchten Weihnachtsfeier des FC Vorwärts Röslau am Samstag im Sportheim „Hut“ hat Vorsitzender Bernd Nürnberger den Hauptsponsor des Vereins, Rainer Denndörfer, unter stürmischen Beifall zum Ehrenmitglied ernannt. Der FC Vorwärts würdigte damit die großen Verdienste von Rainer Denndörfer um die Förderung des Fußballs in Röslau. „Zwischen Verein und Hauptsponsor hat sich in all den Jahren eine außergewöhnliche Beziehung entwickelt , geprägt von großem Vertrauen und großer Wertschätzung. Und, was noch viel wichtiger ist, es sind richtige Freundschaften entstanden. Man merkt, mit welchem Herzblut die ganze Familie Denndörfer beim FC Vorwärts dabei ist“, sagte Nürnberger. Als Knecht Rupprecht überraschte der ehemalige Spieler Christian Neumann die Vorwärts-Familie. Assistiert von Markus Walther, hatte er für alle Aktiven ein lustiges Sprüchlein parart. Als Geschenk vom Hauptsponsor BD Sensors für alle Aktiven, Verantwortlichen und den Rentnertrupp gab es Kapuzen-Pullis und ein dazu passendes T-Shirt. Nach dem offiziellen Teil war Rainer Denndörfer als DJ in seinem Element.

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Foto: Stimmungsvolle Weihnachtsfeier - Rainer Denndörfer zum Ehrenmitglied ernannt

Weihnachtsfeier für unsere Kleinen

(10.12.2017)

Reich beschenkt worden sind unsere E- und F-Jugend-Fußballer bei der gut besuchten Weihnachtsfeier am Samstag im Sportheim "Hut". Dank der Unterstützung unseres Hauptsponsors BD Sensors konnten unsere beiden kleinsten Mannschaften entweder mit Pullovern oder Regenjacken ausgestattet werden. Zudem gab es für alle Kinder einen Vorwärts-Rucksack. Jugendleiter Günter Zimmermann dankte neben der Firma BD Sensors auch den Spendern für die Tombola, den Eltern für die Unterstützung und vor allem den Jugendtrainern Janusz Holeksa, Markus Sieg und Nicole Wächter.

Bezirksliga: TSV Mistelbach - FC Vorwärts 1:1 (0:1)

(05.11.2017)

TSV Mistelbach: Freiberger, Hagen, D. Weber D., Meinhardt, Herrmann, Sippl (87. Habla), M. Weber, Ansari, Heißenstein (89. Ludwig), Ganster, Then
FC Vorwärts Röslau: Kießling, Eckert, Smrha, Schmidt, Knoblauch Sturm, Benker, Tamo, Jankovsky, Kurdoglu (67. Walther), Deniz (83. Siniawa).
Schiedsrichter: Zahner (Zapfendorf). – Zuschauer: 120. – Tore: 35. Min. Sturm 0:1, 50. Min. Heißenstein 1:1.
In einem hartumkämpften, auf hohem Niveau stehenden Bezirksliga-Spiel kamen die Platzherren zunächst besser in die Partie. In der zweiten Minute war ein Schuss von Marco Weber gefährlich, in der sechsten Minute vergab Ganster eine ganz gute Chance. Nach etwa zehn Minuten übernahmen die Röslauer das Kommando, hatten bis zur 20. Minute ebenfalls zwei richtig gute Chancen. In der 35. Minute war es soweit: Nach einem klugen Pass in den Strafraum vollstreckte Sturm eiskalt zur 1:0-Führung der Fichtelgebirgler. Röslau machte weiter Druck und hatte in der 40. Minute die Riesenchance zum 2:0, als Berkan Kurdoglu im Strafraum aus sechs Metern völlig frei zum Schuss kam, aber einen Moment zu lang zögerte.
In der zweiten Halbzeit war zunächst der FC Vorwärts am Drücker. Doch ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung gegen die aufgerückte Röslauer Hintermannschaft leitete den Ausgleich ein. Ansari setzte sich auf der rechten Seite durch, spielte der Ball zu Weber, und der sah den in der Mitte völlig freistehenden Torjäger Heißenstein, der keine Mühe hatte, das Leder zum 1:1 in die Maschen zu befördern.
Nun kam die beste Phase der Gastgeber, die in der 65. Minute Pech hatten, dass Sippl nur die Latte traf.
Ab jetzt übernahm aber Röslau wieder das Kommando, drängte auf das 2:1. Pech für die Gäste, dass der ansonsten gut leitende Schiedsrichter bei zwei Foulspielen im Strafraum an Benker und Tamo nicht auf den Punkt zeigte. Die Röslauer reklamierten heftig.
In der Schlussminute erneut dicke Luft vor dem Mistelbacher Tor: Benker setzte sich im Strafraum geschickt durch, doch ein Mistelbacher Abwehrspieler kratzte den Ball gerade noch von der Torlinie. Das wäre es aus Sicht der Gäste gewesen, die wie schon am Dienstag in Kulmbach ihre Überlegenheit nicht in einen Sieg ummünzen konnten. Dennoch: Das Team von Ali Sener ist nun bereits im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen.

Bezirksliga: ATS Kulmbach - FC Vorwärts 1:1 (1:0)

(31.10.2017)

ATS Kulmbach: Pohl, Baumgärtner, Bär, Topal, Aiblinger (88. Streng), Tonka, Sener, Buchta, Schatz, Werther, Gashi (70. Münch)
FC Vorwärts Röslau: Kießling, Knoblauch, Smrha, Schmidt, Eckert, Benker, Tamo (82. Kurdoglu), Jankovsky, Hermann (89. Manzke), Deniz, Sturm (75. Siniawa).
Schiedsrichter: Kimmel (Maroldsweisach). – Zuschauer: 140. – Tore: 45. Min. Tonka 1:0, 57. Min. Hermann 1:1.

 

In einem Bezirksliga-Spiel auf sehr hohem Niveau trennten sich der ATS Kulmbach und der FC Vorwärts 1:1 (1:0). Für das Team von Trainer Ali Sener waren es letztlich zwei verlorene Punkte, denn die Vorwärts-Elf spielte, von wenigen Ausnahmen abgesehen, fast die ganze Zeit auf ein Tor – auf das der Kulmbacher. Dass hoher Ballbesitz nicht gleichbedeutend mit Torchancen ist, ärgerte die zahlreich mitgereisten Röslauer Fans vor allem in der Halbzeitpause. Kulmbach hatte im ersten Abschnitt drei Kontermöglichkeiten – eine davon saß, fast mit dem Halbzeitpfiff. Bei einem hohen Ball in den Strafraum waren sich Jaroslav Smrha und Torhüter Adrian Kießling nicht ganz einig. Der ehemalige Röslauer Ertac Tonka sagte danke. Zunächst scheiterte er noch am glänzend reagierenden Kießling, aber im Nachsetzen drosch er den Ball in die Maschen. Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt. Die einzig richtig gute Chance auf Röslauer Seite in Halbzeit eins hatte Sebastian Knoblauch, als er alleine auf Torhüter Pohl zulief, im Strafraum aber den Ball vertändelte. Bis zum Strafraum top, vor dem Tor ein Flop, so könnte man die erste Halbzeit aus Röslauer Sicht überschreiben. Nach der Pause verstärkte die Vorwärts-Elf den Druck, bestimmte das Spiel nach Belieben und kam jetzt auch viel öfter gefährlich vors Tor. Das 1:1 in der 58. Minute war allerdings ein Kulmbacher Geschenk. Bei einem Rückpass von Werther schlug Torhüter Pohl etwa sechs Meter vor dem Kasten über den Ball, Sebastian Hermann war zu Stelle und brauchte das Leder nur noch ins leere Gehäuse einzuschieben. Mit diesem Ergebnis wollte sich die Elf von Ali Sener keineswegs zufriedengeben: Ein Angriff nach dem anderen rollte Richtung Kulmbacher Tor. Jetzt wurde auch aus der zweiten Reihe abgezogen, der tödliche Pass in den Strafraum kam leider nicht an. Dennoch hatte Röslau noch drei richtig gute Chancen. Doch ATS-Keeper Pohl bügelte seinen Fehler mit drei richtig tollen Parden wieder aus. Spielerisch war es eine Klasseleistung der Vorwärts-Elf. Letztlich fehlte nur das Salz in der Suppe: das entscheidende 2:1, das hochverdient gewesen wäre. Bester Mann auf dem Platz war an diesem Tag Mohammad Tamo, der sich im Mittelfeld immer wieder die Bälle erkämpfte, so die Abwehr entlastete und viel für den Spielaufbau tat. Mit diesem Unentschieden ist die Vorwärts-Elf nun seit neuen Spielen ungeschlagen und damit auch für das Topspiel am Sonntag beim Spitzenreiter TSV Mistelbach gerüstet.

Bezirksliga: TSV Kirchenlaibach-Sp. - FC Vorwärts 0:1 (0:0)

(28.10.2017)

TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf: Dujicek, Hofmann (74. Sebald), Knappe, Pöllath, Olpen, Sendelbeck, Bauernfeind, Masching, Böhner, Dadder, Hader (78. Malzer).

FC Vorwärts Röslau: Kießling, Knoblauch, Schmidt, Smrha, Eckert, Benker, Tamo, Sturm (75. M. Deniz), Jankovski, Hermann (90. Kurdoglu), Walther (81. Siniawa).

Schiedsrichter: Tobias Mildenberger (Maroldsweisach). - Zuschauer: 80 - Tor: 87. Min. Siniawa 0:1. - Gelb-Rot: Böhner (TSV/89.) wegen Unsportlichkeit; Benker (Röslau/41.) wegen wiederholten Foulspiels.

Was für eine Moral: Der FC Vorwärts hat das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenvierten TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf in Unterzahl mit 1:0 gewonnen und kletterte vorerst auf Rang drei der Bezirksliga-Tabelle. Das Tor des Tages erzielte in der 87. Minute der kurz zuvor eingewechselte Marco Siniawa mit einem platzierten Schuss aus zwölf Metern. Fast 50 Minuten musste der FC Vorwärts zu zehnt spielen, weil der schwache Schiedsrichter Tobias Mildenberger in der 41. Minute Tobias Benker mit der Ampelkarte vom Platz schickte. Vor allem das erste Foul von Benker drei Minuten zuvor war nie und nimmer gelbwürdig. In der ersten Halbzeit hatte die Vorwärts-Elf einige brenzlige Situationen zu überstehen, nach dem Pausenpfiff – in Unterzahl – agierte das Team von Ali Sener absolut souverän, war freilich zunächst darauf bedacht, dass hinten die Null steht. Die Gastgeber kamen nach dem Seitenwechsel kaum mehr zu nennenswerten Chancen. Es hatte vielmehr den Anschein, sie haben einen Mann weniger auf dem Platz. Als dann der eingewechselte Marco Siniawa das durchaus verdiente 1:0 erzielte, brachen im Lager des FC Vorwärts alle Dämme.

 

Foto zur Meldung: Bezirksliga: TSV Kirchenlaibach-Sp. - FC Vorwärts 0:1 (0:0)
Foto: Bezirksliga: TSV Kirchenlaibach-Sp. - FC Vorwärts 0:1 (0:0)

Bezirksliga: FC Vorwärts - BSC Saas Bayreuth 0:0

(23.10.2017)

Vorwärts Röslau: Kießling, Smrha, Knoblauch, Benker, Tamo, Hermann, Schmidt, Sturm (80. Eckert), Jankovsky, Walther (68. M. Deniz), Lima (90. Manzke).

Saas Bayreuth: Tscheuschner, Pütterich, Gubitz, Viefhaus, Großer, Schmidt, Vogler, Geßlein (73. Eberlein), Sczepaniak (80, Massberger), Hofmann, Füßmann.

Schiedsrichter: Mildenberger (Ebern). – Zuschauer: 130. – Gelb-Rote Karte: Gubitz (62.) wegen groben Foulspiels.

 

Wieder eine Nullnummer zwischen den Kontrahenten. Zu groß ist offensichtlich der Respekt voreinander, sodass beide das Risiko scheuten. Das Spitzenspiel des Vierten gegen den Ersten war denn eher etwas für Fußballtaktiker als für Feinschmecker und verlief über weite Strecken ereignisarm. Obwohl die Hausherren ab der 62. Minute in Überzahl agierten, aber keinen Profit daraus schlugen. Dafür blieben sie im inzwischen siebten Spiel unbesiegt. Nach 19 Minuten verhinderte die Unterkante der Latte einen frühen Röslauer Rückstand. Nach einer über die heimische Abwehr gezogenen Ecke donnerte Fabian Viefhaus das Spielgerät mit voller Wucht ans sich schüttelnde Torgebälk, wo es auf die Linie und zurück ins Feld prallte. Der einzige große Schrecken, den der offensiv weitgehend harmlose Tabellenführer verbreitete. Dagegen besaßen die leicht feldüberlegenen Platzherren nach gut 30 Minuten die Doppelchance, als Saas-Verteidiger Vogler ausrutschte und Lima im Torwart seinen Meister fand. Benker setzte den abprallenden Ball aussichtsreich, aber aus spitzem Winkel am Tor vorbei. Das war's aus Halbzeit eins. Fazit aus Röslauer Sicht: Viel Ballbesitz, wenig Ertrag. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff stand Gästekeeper Tscheuschner goldrichtig, als Hermann eine Benker-Ecke gefährlich aufs Gehäuse köpfte. Was folgte, waren viel Kampf im Mittelfeld, ein paar vielversprechende Ansätze, aber keine Torraumszenen mehr. Je dunkler der Himmel, umso langweiliger wurde die Partie. Dass die defensiv sicher stehenden Röslauer einen Mann mehr auf dem Feld hatten, machte sich kaum bemerkbar.

"Wir haben uns nach dem Platzverweis dumm angestellt", ärgerte sich Trainer Ali Sener, der sich mehr erhoffte. Vor allem am Ende habe sein Team ein, zwei aussichtsreiche Situationen "nicht gut zu Ende gespielt". Zumindest die Tatsache, dass hinten die Null stand, stimmte ihn einigermaßen zufrieden. Ganz gut leben kann der Bayreuther Trainer Frank Weith mit dem Remis: "Wir haben sehr schwer ins Spiel gefunden, weil Röslau viel rochiert ist", meint er. "In Unterzahl haben wir alles versucht, aber der finale Pass kam nicht."                              Peter Perzl, Frankenpost

Bezirksliga: FC Vorwärts - SSV Kasendorf 3:1 (0:0)

(15.10.2017)

 

FC Vorwärts Röslau: Kießling, Knoblauch, Schmidt, Smrha, Sturm, Tamo, Benker, Jankovsky (79. Siniawa), Lima (83. Kurdoglu), Hermann, Deniz (60. Walther).

SSV Kasendorf: Cukaric, Gunzelmann, Stübinger, Fuchs, Ellner, Schubert, Titus, Luft (57. Min. M. Pistor), Do Adro (66. Hollfelder), Grasgruber, Schorn (57. Friedrich).

Schiedsrichter: Fabian Held (Fensterbach) leitete sehr gut. – Zuschauer: 275. – Tore: 50. Min. Benker 1:0, 79. Min. Walther 2:0, 83. Min. Lima 3:0, 90. Min. Fuchs 3:1.

„Röslau hat verdient gewonnen, mehr gibt es heute nicht zu sagen.“ Der Kasendorfer Trainer Christoph Wächter war nach der zweiten Niederlage in Folge sichtlich angefressen. Der Tabellenzweite aus dem Kulmbacher Land musste neidlos die bärenstarke Röslauer Leistung anerkennen. Nach ausgeglichenem Beginn in den ersten 20 Minuten übernahm die Vorwärts-Elf immer mehr das Kommando, konnte aber aus ihrer Überlegenheit zunächst kein Kapital schlagen.

Das sollte sich in der zweiten Halbzeit ändern. In der 48. Minute hatten die einheimischen Zuschauer den Torschrei auf den Lippen, als Jaroslav Smrha nach einer Ecke frei zum Kopfball kam. Irgendwie brachte der starke Torhüter Dejan Cukaric auf der Torlinie noch den Fuß an den Ball. Zwei Minuten später aber war er machtlos. Nach einem Freistoß von Tobias Benker aus gut 25 Metern halblinker Position wurde der Ball immer länger und schlug neben den Pfosten ein. Damit war der Bann gebrochen. Röslau machte nun mächtig Druck. Das 2:0 schien nur eine Frage der Zeit. In der 57. Minute flankte Patrick Lima maßgerecht zu Tobias Benker, der aus fünf Metern den Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters köpfte. Doch Cukaric verhinderte mit einer Klasseparade in bester Handball-Torwart Manier den zweiten Einschlag. Mohammad Tamo und Sebastian Hermann verfehlten ebenfalls nur knapp das Ziel.

Wer solche hochkarätigen Chancen auslässt, wird meist bestraft. Kasendorf kam nun stärker auf, konnte aber die Röslauer Hintermannschaft nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. Nur einmal brannte es lichterloh im Strafraum der Gastgeber. Als der eingewechselte Markus Walther mit einem Seitfallzieher das erlösende 2:0 gelang, war die Messe gelesen. Patrick Lima setzte mit dem 3:0 dem Röslauer Spiel die Krone auf. Der Kasendorfer Ehrentreffer in der Schlussminute war einer Röslauer Unaufmerksamkeit geschuldet.

Dieses Gegentor wurmte Röslaus Trainer Ali Sener, „weil wir die Partie nicht konzentriert zu Ende gespielt haben“. Ansonsten war er von seiner Mannschaft angetan: „Erneut eine Klasseleistung, die die Jungs heute gezeigt haben. Eigentlich wollte ich keinen Spieler herausheben, aber die Leistung von Tobias Benker, der an allen drei Toren beteiligt war, war überragend.“ Sollten die Röslauer am Samstag auch ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter Saas Bayreuth erfolgreich gestalten, ist der schwache Saisonauftakt endgültig vergessen.

Ralf und Janina haben geheiratet

(06.10.2017)

Ralf Medick, Kapitän unserer zweiten Mannschaft, hat am Samstag in der Röslauer St.-Johannis-Kirche seine Janina geheiratet. Natürlich standen die Mannschaftskameraden Spalier, als das frischvermählte Paar das Gotteshaus verließ. Der FC Vorwärts gratuliert und wünscht den beiden auf ihrem gemeinsamen Lebensweg alles Gutes.

Foto zur Meldung: Ralf und Janina haben geheiratet
Foto: Ralf und Janina haben geheiratet

Bezirksliga: FC Vorwärts - FC Tirschenreuth 4:0 (2:0)

(03.10.2017)

FC Vorwärts Röslau: Kießling, Knoblauch, Smrha, Schmidt, Sturm, Tamo, Benker, Jankovsky (72. Manzke), Lima, Hermann (75. Siniawa), Deniz (68. Kurdoglu).

FC Tirschenreuth: Schirmer, Kahrig, Trißl, Taskiran, Illner, Gradl, Sammüller (68. Popp), Wagner, Lauterbach, Siegert (46. Kratochvil), Hofweller (58. Oroudji)

Schiedsrichter: Sinne (Adler Weidhausen) hatte mit der fairen Partie keinerlei Probleme. Zuschauer: 175 . – Tore: 9. Min. Tamo 1:0, 44. Min. Benker 2:0, 52. Min. Benker 3:0, 89. Min. Tamo 4:0.

„Heute sind uns die Grenzen aufgezeigt worden. Das war ein Klassenunterschied.“ Udo Schnurrer, Trainer des FC Tirschenreuth, redete nach dem Schlusspfiff erst gar nicht um den heißen Brei herum. Seine Elf hatte während der 90 Minuten beim Landesliga-Absteiger nicht den Hauch einer Chance. Zu überlegen und dominant agierten die vor Spielfreude nur so sprühenden Röslauer über gesamte Distanz. Glück für die Tirschenreuther, dass die Röslauer zwischenzeitlich das Tempo aus dem Spiel nahmen und das Ergebnis verwalteten. „Das 4:0 war auch in dieser Höhe absolut verdient. Ich hoffe, dass meine Mannschaft die Lehren aus dieser Lehrstunde zieht“, richtete Schnurrer den Blick schon wieder nach vorne. „Wir müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen.“

Die Röslauer schnürten die Oberpfälzer von Beginn an in deren Hälfte ein. Vor dem Tor von Alexander Schirmer brannte es schon in den ersten Minuten lichterloh. Mit einem satten Distanzschuss von Mohamad Tamo eröffneten die Platzherren den Torreigen. „Ein richtig blödes Ding“, kommentierte Torhüter Schirmer den Flatterball aus 25 Metern. Obwohl Röslau weiter Druck machte und sich viele Möglichkeiten herausspielte, dauerte es fast bis zum Halbzeitpfiff, bis Benker das längst überfällige 2:0 markierte.

Und der an diesem Tag alles überragende Benker war es auch, der kurz nach dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung sorgte. Doppelpass mit Sebastian Hermann, und die Tirschenreuther Abwehr war ausgehebelt. Ein Spielzug zum Zungeschnalzen. „Mo“ Tamo stellte mit einem Kopfballtreffer in der Schlussminute den Endstand her. Tirschenreuther Chancen während des gesamten Spiels waren Fehlanzeige. Röslaus Keeper Adrian Kießling verbrachte einen gemütlichen Nachmittag.

Kein Wunder, dass Röslaus Trainer Ali Sener hoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft war. „Das war überragend von der ersten bis zur letzen Minute“, strahlte er. Dennoch fand er ein Haar in der Suppe: „Leider haben wir in der ersten Halbzeit viele Chancen liegengelassen.“

Aber wen juckt das bei diesem überzeugenden 4:0.

 

Foto zur Meldung: Bezirksliga: FC Vorwärts - FC Tirschenreuth 4:0 (2:0)
Foto: Doppeltorschütze Tobias Benker (links) behauptet hier den Ball gegen Florian Trißl. Foto: Thomas Schrems

Bezirksliga: SpVgg Selb 13 - FC Vorwärts 2:2 (1:1)

(30.09.2017)

SpVgg Selb 13: Smrha - Pohl, Thumser, Reim, Zila, Geyer, Ries (78. Min. Simsek), Kröniger (63. Min. Plavnicky), Zucker, Diener, Söllner (88. Min. Sommer).

FC Vorwärts Röslau: Kießling - Sturm, Smrha, S. Knoblauch, Schmidt, Benker, Hermann, Tamo, Walther (90. Min. Manzke), Lima (80. Min. Siniawa), M. Deniz.

Schiedsrichter: D. Reich (SV Heubach). - Zuschauer: 250. - Tore: 5. Min. Zucker 1:0, 9. Min. Lima 1:1, 47. Min. Söllner 2:1, 51. Min. M. Deniz 2:2.

Mit der Punkteteilung können die abstiegsgefährdeten Selber vom Spielverlauf her gesehen besser leben als der Landesliga-Absteiger aus Röslau. Beide Halbzeiten verliefen ähnlich. Die Heimelf ging jeweils früh in Führung, kassierte allerdings wenig später den Ausgleich. Was danach folgte, war eine klare Röslauer Überlegenheit, die jedoch zu keinen weiteren Toren führte.

Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als überraschenderweise die Platzherren die ersten Akzente setzten. Gleich zu Beginn ergab sich eine Gelegenheit nach einem Freistoß und kurz darauf überrumpelten sie die Vorwärts-Abwehr mit einem schnellen Gegenstoß. Zucker marschierte aus halbrechter Position bis in den Sechzehner hinein und traf flach ins Eck zur Selber Führung. Mit ihrer ersten gelungenen Aktion schlugen die Gäste aber schnell zurück. Einen Freistoß aus knapp 25 Metern zirkelte Lima über die Mauer hinweg zum Ausgleich ins Netz. Kurz darauf kamen die "Dreizehner" zwar noch zu einer Kopfballchance, danach ging es jedoch nur noch in die andere Richtung. Zwischen der 13. und der 20. Minute brannte es gleich vier Mal im Strafraum der SpVgg, ein Treffer von Walther wurde dabei wegen Abseits nicht anerkannt. Aufregung gab es auch in der 26. Minute. Nach einem Foul im Strafraum ließ der Schiedsrichter weiterlaufen, Hermann kam frei vor dem Tor zum Schuss und nutzte diesen Vorteil nicht, indem er zu schwach und zentral abschloss. Anschließend verflachte die Partie ein wenig. Die Heimelf bekam den Gegner etwas besser in den Griff und ließ bis zur Pause nur noch zwei weitere Gelegenheiten zu.

Ähnlich ereignisreich wie der erste begann auch der zweite Durchgang. Wie bei ihrem Führungstreffer spielten die Selber schnell nach vorne, Ries wurde auf der rechten Seite mit einen klugen Diagonalpass auf die Reise geschickt, passte vor das Tor zu Söllner und der Youngster traf zum 2:1. Erneut war die Freude darüber nur von kurzer Dauer. Mahsun Deniz behauptete im Strafraum den Ball und schoss flach aufs kurze Eck. Torhüter Smrha brachte zwar die Hand dazwischen, trotzdem kullerte das Spielgerät über die Linie. Damit wollten sich die Röslauer bei weitem nicht zufriedengeben und versuchten nachzulegen. Doch wie schon vor dem Seitenwechsel zeigten sie Schwächen im Abschluss, teilweise auch bedingt durch die Platzverhältnisse. Eine Viertelstunde vor dem Ende wäre der Spielverlauf um ein Haar auf den Kopf gestellt worden. Nach einen Freistoß fiel dem eingewechselten Plavnicky der Ball freistehend vor die Füße, er drosch ihn allerdings aus acht Metern über die Latte. In der Folgezeit tat sich nicht mehr allzu viel. Die Gäste bemühten sich vergeblich, die entscheidende Lücke in der Selber Hintermannschaft zu finden und mussten sich so mit einem Punkt begnügen.                                                             Stefan Specht

Bezirksliga: FC Vorwärts - SpVgg Oberkotzau 4:0 (1:0)

(23.09.2017)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Eckert, Smrha, Knoblauch, Schmidt, Benker, Tamo (89. Sturm), Deniz (83. Kurdoglu), Jankovsky, Walther (67. Lima), Hermann.
SpVgg Oberkotzau: Bertelman, Meissner, Specht, Ichim, Herb, Wagner, Lottes, Schmidt, Popp (75. Schaller), Raithel, Lawall.
Schiedsrichter: Marcel Pröhl (TSV 07 Bayreuth-St. Johannis) leitete sehr gut. – Zuschauer: 180. – Tore: 45. Min. Walther 1:0 (Foulelfmeter), 77. Min. Benker 2:0, 82. Min. Lima 3:0, 90. Min. Benker 4:0.
Es war ein gutklassiges und rassiges Bezirksligaspiel, das die rund 180 Zuschauer in Röslau geboten bekamen. Und die meisten davon, die der Vorwärtself die Daumen drückten, waren nach 90 Minuten hoch zufrieden. Mit einem überzeugenden Heimsieg, den dritten in Folge, scheint das Team von Trainer Ali Sener allmählich zu alter Stärke zurückzufinden.
Die Oberkotzauer, die sich etwas unter Wert geschlagen fühlten, warten nun schon seit vier Spieltagen auf einen Sieg, müssen sich erst einmal nach unten orientieren.
In der ersten Halbzeit hielt vor allem der überragende SpVgg-Torhüter Jiri Bertelman sein Team im Spiel. Bereits in der fünften Minute vereitelte er eine Riesenchance von Sebastian Hermann, der aus sieben Metern frei zu Schuss kam. In der 27. Minute war er geschlagen, doch Lucas Popp kratzte einen Tamo-Kopfball gerade noch von der Linie, bei Hermanns Nachschuss war Bertelman mit einer Glanzparade ebenso wieder zur Stelle wie bei Knoblauchs Volleyschuss aus 16 Metern (34.). Doch auch den Gästen boten sich vor allem in Person von Cedrik Wagner zwei gute Chancen. Vor dem Tor agierten die Oberkotzauer an diesem Tag aber viel zu unentschlossen.
Fast mit dem Halbzeitpfiff dann doch die zu diesem Zeitpunkt überfällige Führung der Gastgeber. Cosmin Ichim konnte den  erneut überragenden Mahsun Deniz im Strafraum nur durch ein Foul bremsen. Den fälligen und völlig berechtigten Elfmeter verwandelte Markus Walther sicher. „Wenn du praktisch mit Halbzeitpfiff das 0:1 bekommst, dann sitzt der Stachel tief“, sprach Felix Wunderlich hinterher von einem Treffer zum ungünstigsten Zeitpunkt. Wunderlich hatte Trainer Adnan Udovcic vertreten, dessen Vater in der Nacht zuvor verstorben war.
Gleich nach der Halbzeit hätte Jaroslav Smrha nach einem Benker-Freistoß für eine Vorentscheidung sorgen können. Völlig freistehend am Fünf-Meter-Raum kam er zum Kopfball, traf aber die Kugel nicht richtig. Nun kam die stärkste Phase der Gäste, die auf den Ausgleich drängten. Aber Röslau blieb bei Kontern stets gefährlich. In der 75. Minute dann Riesenglück für die Platzherren, als Torhüter Sebastian Blechschmidt den Ball nach einem Herb-Freistoß fallen ließ, und Alexander Lawall zum Schuss kam. Er brachte den Ball aber nicht über die Linie. Und dies rächte sich. Den wohl schönsten Spielzug über Hermann und Deniz schloss Tobias Benker fast im Gegenzug zum vorentscheidenden 2:0 ab. Patrick Lima mit einem Solo-Lauf und erneut Benker sorgten für den 4:0 Endstand.
Ali Sener lobte sein Team nach dem Abpfiff in höchsten Tönen. „Wir haben heute nahtlos an die gute Leistung vom Spiel in Trogen angeknüpft. Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft.“

Foto zur Meldung: Bezirksliga: FC Vorwärts - SpVgg Oberkotzau 4:0 (1:0)
Foto: Foto: Thomas Schrems

FC Trogen - FC Vorwärts Röslau 1:3 (1:1)

(17.09.2017)

FC Trogen: Rupprecht, Drechsel, Schildt, F. Gahn, Mulzer, Ma. Weiß, Mallik, Buschner, Mi. Weiß (62. Nendza), Micklisch (72. Klein) Kubinec.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Eckert, Smrha, Schmidt, Knoblauch, Benker, Tamo. Jankovsky, Lima (76. Walther), Hermann (89. Kurdoglu,) Deniz (85. Siniawa).

Schiedsrichter: Andreas Voll (Oberküps). - Zuschauer: 100. - Tore: 23. Min. Buschner 1:0, 32. Min. Deniz 1:1, 62. und 88. Min. Hermann 1:2 und 1:3.

In dieser von Taktik geprägten Partie wollte keines der beiden Teams einen Fehler machten. Das Spiel hatte aber trotzdem eine gute Intensität. Zunächst aber fanden beide Angriffsreihen kein richtiges Mittel, um zum Abschluss zu kommen. Dann die 21. Minute: Erst wurde Deniz nach einem Zweikampf mit Mulzer im Trogener Strafraum elfmeterreif gefoult. Der Pfiff des Schiedsrichters blieb trotz starker Proteste aus. Trogen schaltete in diesem Moment blitzschnell in den Angriffsmodus. Über Weiß und Micklisch kam der Ball zu Buschner, der sich im Laufduell mit Eckert behauptete und ansatzlos die Kugel mit Hilfe der Lattenunterkante ins Tor hämmerte.

Dieser Treffer schien Röslau jetzt endgültig wach zu rütteln. Die Vorwärts-Elf gewann jetzt die entscheidenden Zweikämpfe und presste Trogen immer mehr in die Verteidigung. Der FCT setzte auf Konter. Einen davon hätte Mallik fast zum 2:0 abgeschlossen. Sein Volleyschuss aus 18 Metern sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück. Praktisch im Gegenzug musste Trogen den Ausgleich hinnehmen. Hermann tauchte plötzlich allein vor Rupprecht auf. Zunächst blieb der Trogener Keeper noch Sieger, doch gegen den Nachschuss von Deniz war er machtlos.

Zu Beginn der zweiten Hälfte nahm Trogen das Heft wieder in die Hand. Offenbar war dem Schiedsrichter die Pause nicht allzu sehr bekommen. Denn er rückte nun immer mehr mit fragwürdigen Entscheidungen auf beiden Seiten in den Mittelpunkt. Bei Röslau war es dem starken Smrha zu verdanken, das Buschner und Kubinec aussichtsreich nicht zum Abschluss kamen. Und zu allem Überfluss aus Trogener Sicht schlugen die starken Gäste genau in dieser Drangperiode bei einem Konter zu. Der Schuss von Deniz wurde noch geblockt, doch den Abpraller hämmerte Hermann aus 13 Meter volley unter den Giebel.

Trogen setzte jetzt alles auf eine Karte. In der 70. Minute hatten die Platzherren nach einem Freistoß von Weiß die Riesenchance zum Ausgleich. Doch der Kopfball des völlig freistehenden Mulzer ging über die Latte.

Für Röslau gab es jetzt richtig Raum zum Kontern, da Trogen immer mehr die Defensive lockerte. In der 85. Minute hätten die Gäste in einer 4:1-Situation schon alles klar machen könnten, vergaben aber diese Großchance kläglich. Doch vier Minuten später machte Hermann alles klar.

Röslau nahm nicht unverdient die Punkte aus Trogen mit. Das Team präsentierte sich als laufstarke Einheit und wusste auch fußballerisch zu überzeugen. Ein Garant auf Röslauer Seite war Abwehrchef Smrha. Bei Trogen fehlten die Leichtigkeit und auch die zündenden Ideen.  Bericht: Jens Degenkolb, FC Trogen

Bezirksliga: FC Vorwärts - ATS Hof/West 5:0 (2:0)

(09.09.2017)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Schmidt, Smrha, Eckert, Tamo, Benker, Jankovsky, Lima (63. Walther), Hermann (78. Manzke), Deniz (74. Siniawa).

ATS Hof/West: Eyiol, Döbel, Sayilkan, Samat, Nikolaidis, Karapinar, Krasniqi, Erkekoglu, Hustin (72. Olischer), Wülfert, Djemai (38. Jung).

Schiedsrichter: Winkler (Don Bosco Bamberg). - Zuschauer: 105. - Tore: 12. Min. Deniz 1:0, 31. Min. Jankovsky 2:0, 55, Min. Tamo 3:0, 66. Min. Hermann 4:0, 70. Min. Jankovsky 5:0.

Eine Schwalbe macht freilich noch keinen Sommer, doch mit dem klaren 5:0-Erfolg über den keineswegs enttäuschenden Aufsteiger ATS Hof/West ist der FC Vorwärts zumindest wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Ob die Röslauer mit diesem Kantersieg nach dem mehr als holprigen Saisonstart bereits eine Trendwende eingeleitet haben, wird sich bereits am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel in Trogen zeigen. Dort erwartet die Sener- Elf sicher ein ganz anderes Kaliber.

Der Druck, der vor dem Spiel auf der Röslauer Mannschaft und auch auf Trainer Ali Sener lastete, war groß. Dementsprechend erleichtert war Sener nach dem Schlusspfiff: "Die Jungs haben das heute richtig gut gemacht."

In der Tat: Seners Mut, die etatmäßigen Stürmer Markus Walther, Marco Siniawa und Alexander Manzke nach zuletzt eher unbefriedigenden Leistungen zunächst auf der Bank zu lassen und dafür den Youngster Mahsun Deniz ins Sturmzentrum zu stellen, zahlte sich schon früh aus. Deniz setzte sich in der zwölften Minute auf halbrechter Position energisch durch, drang in den Strafraum ein und zog ab. Leicht abgefälscht landete der Ball im Hofer Gehäuse.

Dabei hatte der Aufsteiger richtig frech begonnen, spielte forsch nach vorne und beschäftigte die Röslauer Hintermannschaft mehr als ihr lieb war. Vor allem Madalin Hustin und Tarik Djemai waren ständige Unruheherde. Pech für die Westler allerdings, dass Djemai noch in der ersten Halbzeit verletzt ausscheiden musste.

Dennoch: Anders als in den Partien zuvor spielten die Röslauer diesmal schnell, schnörkellos über die Flügel nach vorne und fackelten vor dem Tor auch nicht lange. Ein solcher Angriff brachte auch die 2:0-Führung: Patrick Lima bediente Lukas Jankovsky, und der zog aus elf Metern ab - 2:0. Allerdings schien dieser Ball nicht unhaltbar.

Spätestens als Mohammad Tamo in der 55. Minute das Ergebnis auf 3:0 hochschraubte, war das Spiel endgültig gelaufen. Torwart Eyiol hatte nach einem Eckball das Leder fallen gelassen und Tamo spitzelte die Kugel ins Netz. Zunächst hatte der Schiedsrichter auf Stürmerfoul entschieden. Doch sein Assistent Wolfgang Reich belehrte ihn eines Besseren: Torwart Eyiol hatte die Kugel nach einem Eckball einfach fallen gelassen. Ein völlig regulärer Treffer von Tamo. Der im Mittelfeld stets für Ordnung sorgende, immer anspielbare und sehr agile Sebastian Hermann (66.) und erneut Lukas Jankovsky (70.) stellten für Röslau den 5:0-Endstand sicher.

Die Röslauer können nach diesem hochverdienten Erfolg erst einmal richtig durchatmen, und die Hofer hoffen darauf, dass ihre verletzten oder gesperrten Spieler möglichst bald zurückkehren.

Foto zur Meldung: Bezirksliga: FC Vorwärts - ATS Hof/West 5:0 (2:0)
Foto: Bezirksliga: FC Vorwärts - ATS Hof/West 5:0 (2:0)

Bezirksliga: FC Eintracht Münchberg - FC Vorwärts 1:0 (0:0)

(04.09.2017)

FCE Münchberg: Möschwitzer - Schuberth, Ott, Raithel, Szewzyk (73. Barth), Strößner, Lang F. (72. Hüttel), Rietsch, Jakob (65. Gruber), Hübler, Pajonk.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Eckert, Smrha, Knoblauch, Benker, Tamo, Walther (85. Siniawa), Lima (78. Deniz), Manzke (61. Hermann), Schmidt, Jankovsky.

Schiedsrichter: Odenbach (SR Bayreuth). - Zuschauer: 200. - Tor: 90. Min. Pajonk 1:0. - Gelb-Rot: Smrha (FC Vorwärts/50.)

Nach vier Niederlagen in Serie, die den FC Eintracht Münchberg auf einen Relegationsplatz abrutschen ließen, gelang ausgerechnet gegen den Landesliga-Absteiger und vor der Saison hochgehandelten FC Vorwärts Röslau ein Befreiungsschlag. Die Mannschaft von Trainer Markus Bächer hat nach dem Last-Minute-Sieg erst einmal wieder den Anschluss an das Mittelfeld gefunden.

Nachdem beide Teams in den vergangenen Wochen wenig überzeugende Leistungen gezeigt hatten, waren die ersten Minuten von vorsichtigem Abtasten gekennzeichnet. Danach übernahmen die Gäste die Initiative, hatten mehr Ballbesitz und Spielanteile, lange jedoch ohne nach vorne gefährlich zu werden. Der FCE agierte aus einer defensiven Grundeinstellung heraus. Dennoch hatte der spielfreudige Strößner in der 10. Spielminute die erste gute Gelegenheit in der Partie, konnte aber eine Unachtsamkeit in der Gästeabwehr nicht konsequent nutzen.

Die Schützlinge von Trainer Ali Sener hatten, wie in den vorhergehenden Begegnungen, viel Ballbesitz, zeigten aber wenig Kreativität und benötigten fast eine halbe Stunde Spielzeit, ehe Jankovsky erstmals Münchbergs Keeper Möschwitzer auf die Probe stellte. Danach egalisierten sich beide Mannschaften.

Münchberger Proteste

Erst nach dem Seitenwechsel gab es eine erste Szene, die für Proteste auf Münchberger Seite sorgte: Röslaus Smrha verhinderte an der Mittellinie mit einem absichtlichen Handspiel eine gute Münchberger Kontergelegenheit, mit einer Verwarnung war er daher zunächst noch gut bedient. Aber bereits fünf Minuten später kam der gleiche Akteur bei seinem Einsatz zu spät und foulte seinen Gegenspieler - als logische Konsequenz folgte die Gelb-Rote Karte. Wer glaubte, der Gastgeber könnte die nummerische Überlegenheit nutzen, sah sich getäuscht. Münchberg gelangen kaum zwingende Aktionen, Röslau hatte das Spiel zu zehnt jederzeit unter Kontrolle.

Die Begegnung plätscherte vor sich hin, zu keinem Zeitpunkt gewann der Zuschauer den Eindruck, als ob eine Elf aus dem Spiel heraus ein Treffer erzielen könnte. Als sich jeder schon mit dem durchaus leistungsgerechten torlosen Unentschieden abgefunden hatte, gelang Münchberg doch noch der Siegtreffer. In der zweiten Minute der Nachspielzeit konnte Rietsch nach einem schnellen Konter im letzten Augenblick nur auf Kosten einer Ecke am Einschuss gehindert werden. Und diese Ecke führte zu einer unübersichtlichen Situation im Fünfmeterraum, Pajonk handelte am schnellsten und traf zum glücklichen 1:0.

Beide Teams blieben den Nachweis eigener Ansprüche auf einen Platz im oberen Tabellendrittel schuldig. Dabei galt es für den FCE ohnehin, zunächst einmal den Abwärtstrend zu stoppen. Das Schiedsrichtergespann fand mit einigen Entscheidungen bei Akteuren und Zuschauern wenig Verständnis, spielentscheidende Fehler unterliefen Schiedsrichter Odenbach aber nicht. 

B                    ericht: Dieter Rücker, Münchberg, für Frankenpost

Bezirksliga: FC Vorwärts - SV Poppenreuth 1:1 (0:0)

(27.08.2017)

 

 FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, Smrha, Schmidt, Eckert, Benker, Jankovsky, Sturm (84. Manzke), Lima, Walther, Siniawa (63. Hermann)

SV Poppenreuth: Repcik, Neudert, Kotrba, Kucera, Antonyuk, Peroutka, Krupicka, Plachy, Sticht, Mikiska, Ohla (63. Andel).

Schiedsrichter: Czepluch, SV Hallstadt (leitete sehr gut). - Zuschauer: 150 . - Tore: 65. Min. Mikiska 0:1, 74. Min. Lima 1:1. - Gelb-rote Karte: Kucera (SVP/35.) wegen Foulspiels und absichtlichen Handspiels. - Rote Karte: Kotrba (SVP/71.) wegen groben Foulspiels.

Dieses Unentschieden ist für beide vor der Saison hochgehandelten Bezirksligisten weder Fisch noch Fleisch. Vor allem für den FC Vorwärts Röslau fühlt sich das 1:1 an wie eine deftige Schlappe, weil es die Mannschaft nicht verstand, aus ihrer personellen Überzahl - ab der 71. Minute war Poppenreuth nur noch zu neunt - richtig Kapital zu schlagen. Das hochgesteckte Ziel Wiederaufstieg kann daher schon getrost früh in der Saison zu den Akten gelegt werden. Die Vorwärts-Elf muss vielmehr aufpassen, dass sie mit so einer pomadigen Spielweise nicht in den Abstiegsstrudel gerät - denn viel Luft zu den hinteren Tabellenplätzen ist nämlich nicht.

Mit dem festen Willen, sich für das Pokal-Aus bei den Selber Kickers zu rehabilitieren, war das Team von Ali Sener ins Spiel gegangen. Es sah in den ersten 20 Minuten auch richtig gut aus, wie die Röslauer agierten. Schnell vorgetragene Angriffe über die Außen ließen die Fans auf eine frühe Führung hoffen. Doch die Poppenreuther Abwehr, die in den vergangenen zwei Spielen zehn Treffer kassiert hatte, machte diesmal einen sattelfesten Eindruck. Mit zunehmender Dauer verflachte die Partie immer mehr. Als dem bereits mit gelb vorbelastetem Kucera in der 35. Minute ein Handspiel unterlief, musste er mit der Ampelkarte vom Platz.

Die Gastgeber wussten mit dieser Überzahl nicht viel anzufangen. Schon gar nicht nach Wiederanpfiff. Da diktierte plötzlich Poppenreuth das Geschehen. Das 1:0 der Oberpfälzer durch Mikiska - er stieg nach einem Eckball am höchsten und köpfte die Kugel ins Tor - war die logische Konsequenz aus der Überlegenheit der Gäste in Unterzahl.

Erst als mit Kotrba der zweite Poppenreuther wegen eines groben Foulspiels mit Rot vom Platz musste, gelang Patrick Lima mit einer feinen Einzelleistung das 1:1. Ansonsten konnten die Platzherren selbst mit zwei Mann mehr auf dem Feld mit ihrer umständlichen und nicht zielführenden Spielweise kein Kapital mehr gegen die dezimierten Poppenreuther schlagen. Die kämpften aufopferungsvoll, ließen nichts mehr anbrennen und verdienten sich diesen Punkt redlich.

Zu erwähnen wäre noch, dass bei den Platzherren Sebastian Hermann wegen der angespannten Personalsituation in der zweiten Halbzeit ein kleines Comeback feierte. 

Foto zur Meldung: Bezirksliga: FC Vorwärts - SV Poppenreuth 1:1 (0:0)
Foto: Bezirksliga: FC Vorwärts - SV Poppenreuth 1:1 (0:0)

Bezirksliga: TSV Thiersheim - FC Vorwärts Röslau 1:1 (0:1)

(19.08.2017)

TSV Thiersheim: Schinner, Winkler (73. Sattler), G. Seidel, Nothhaft, Lorke, M. Seidel, Hartbauer, Schwalb (82. Min. Cernousek), Nedbaly, Pollak, Hudecek (90. Rebhan).

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, S. Knoblauch, Benker, Tamo, Walther, Manzke (69. Bafra), Eckert, Schmidt, Sturm (63. Siniawa), Jankovsky.

Schiedsrichter: Dadder (TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf). - Zuschauer: 450. - Tore: 43. Min. Sturm 0:1, 87. Min. Cernousek 1:1.

Mit einem letztlich leistungsgerechten 1:1 endete das Fichtelgebirgs-Derby in der Fußball-Bezirksliga zwischen dem TSV Thiersheim und dem FC Vorwärts Röslau. Ärgerlich aus Röslauer Sicht: Der Thiersheimer Ausgleich fiel in der 87. Minute nach einem unberechtigten Eckball für die Gastgeber. Fabian Sturm hatte die Vorwärts-Elf vor gut 400 Zuschauern, darunter viele Röslauer, in der 42. Minute – nach herrlicher Vorarbeit von Lukas Jankovsky – in Führung gebracht. Zuvor hatte der FC Vorwärts bei zwei Lattentreffern der Gastgeber allerdings viel Glück. In der 72. und 74. Minute hätte das Team von Ali Sener alles klar machen können, ja müssen: Zunächst traf Markus Walther aus elf Metern nur den Pfosten, wenig später hätte der eingewechselte Youngster Kaan Bafra den Ball aus sieben Metern nur noch einschieben müssen, doch in Rücklage beförderte er das Leder weit übers Tor. So kam es in der Schlussphase, wie es kommen musste: Der fünf Minuten zuvor ins Spiel gekommene David Cernousek stand nach einem Eckball am Fünf-Meter-Raum völlig frei und brauchte die Kugel nur noch einzunicken. Röslau warf nun zwar nochmal alles nach vorne, doch der Siegtreffer wollte nicht mehr gelingen. 

 

Ausführlicher Frankenpost-Bericht hier

Bezirksliga: FC Vorwärts - TSV Neudrossenfeld II 7:0 (4:0)

(12.08.2017)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Schmidt, Hostalek, Benker, Tamo (70. Kurdoglu), Jankovsky, Sturm, Walther (64. Siniawa), Manzke (70. Eckert).

TSV Neudrossenfeld II: Schuberth, Förster, Böhm, T. Dippold, Arndt, Ehlert, Mayer, Stelzer, Weiner, Sühler (46. Gnade), Sendel (65. M. Dippold).

Schiedsrichter: Strasser (DJK Vorra). - Zuschauer : 130. - Tore: 7. Min. Walther 1:0, 37. Min. Benker 2:0, 40. Min. Manzke 3:0, 42. Min. Walther 4:0, 73. u. 75. Min. Siniawa 5:0 u. 6:0, 90. Min. Kurdoglu 7:0.

Einen überzeugenden und auch in der Höhe absolut verdienten 7:0-Kantersieg feierte der FC Vorwärts gegen einen maßlos überforderten TSV Neudrossenfeld II am fünften Spieltag der Bezirksliga Ost. Die Sener-Elf spielte endlich den Fußball, den die Fans von ihr erwarten: Schnell, schnörkellos und über die Außen zielstrebig nach vorne. Chancen gab es in der ersten Halbzeit fast im Minutentakt. Nach der Pause ließ der FC Vorwärts zunächst Ball und Gegner laufen, bevor er noch drei Mal zuschlug. Die Tore erzielten vor der Pause Markus Walther (2), Tobias Benker und Alexander Manzke sowie Marco Siniawa (2) und Berkan Kurdoglu nach dem Seitenwechsel. 
 

Ferienaktion 2017 beim FC Vorwärts

(11.08.2017)

Einen sportlichen und abwechslungsreichen Nachmittag verbrachten 15 Jungen und Mädchen im Rahmen der Röslauer Ferienaktion  auf der "Hut". Unter der Leitung von Jugendtrainer Janusz Holeksa und Jugendleiter Günter Zimmermann wurde dabei nicht nur mit dem Ball trainiert, sondern es wurden auch lustige Spiele absolviert. Am Ende erhielten alle Kinder eine Trophäe.

Foto zur Meldung: Ferienaktion 2017 beim FC Vorwärts
Foto: Ferienaktion 2017 beim FC Vorwärts

Bezirksliga: VfR katschenreuth - FC Vorwärts Röslau 3:1 (1:1)

(06.08.2017)

VfR Katschenreuth: Buß, Pistor, Stübinger, Kolb, Knoll (77. Kirsch), Michel, Marc Dippold, Weggel, Marcel Dippold (46. Wettermann), Amon, Hoffmann (67. Knopf).

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Knoblauch (79. Kurdoglu), Benker, Tamo, Walther (79. Deniz), Lima, Schmidt, Sturm Jankovsky, Siniawa (68. Manzke).

Schiedsrichter: Fuhrmann (Pressig). – Zuschauer: 230. – Tore: 5. Min Hoffmann 1:0, 24. Min. Lima 1:1, 50. Min Hoffmann 2:1, 85. Min Wettermann 3:1. Rote Karte: Lima (65./Röslau wegen Beleidigung eines Gegenspielers).

Der FC Vorwärts kommt in der Bezirksliga einfach nicht richtig in Tritt. Beim Aufsteiger VfR Katschenreuth setzte es eine vermeidbare 1:3-Schlappe. Für die Gastgeber war es der erste Bezirksliga-Sieg überhaupt. Nach einem Schnitzer von Torhüter Sebastian Blechschmidt gingen die Gastgeber bereits in der 5. Minute völlig überraschend in Führung. Um es gleich vorwegzunehmen: Blechschmidt machte diesen Fehler mit mehreren tollen Paraden mehrmals wieder wett. Röslau drängte auf den Ausgleich und schaffte ihn auch in der 24. Minute durch Patrick Lima. Sekunden vor dem Pausenpfiff hatte Marco Siniawa die Riesenchance zur Führung. Nach Wiederbeginn hatten die Platzherren gegen eine nicht sattelfeste Röslauer Hintermannschaft innerhalb von fünf Minuten gleich drei dicke Chancen - die dritte führte schließlich zum 2:1. Einen Bärendienst erwies Patrick Lima seiner Mannschaft, als er sich in der 65. Minute die Rote Karte einfing. Nach einem bösen Foul an Tobias Benker hatte Lima den Katschenreuther Spieler beleidigt. Es gab zwar in Unterzahl noch die eine oder andere Möglichkeit, doch kurz vor Schluss machte der robust einsteigende Aufsteiger den Sack endgültig zu. Wenn es der Mannschaft nicht bald gelingt, den Hebel umzulegen, kann der Traum vom Wiederaufstieg schon früh begraben werden. Der Auftritt in Katschenreuth war jedenfalls der Tiefpunkt in der noch jungen Saison.

Bezirksliga: FC Vorwärts - TSV Mistelbach 2:0 (0:0)

(29.07.2017)

FC Vorwärts Röslau: Kießling, Knoblauch, Schmidt, Smrha, Sturm, Benker, Kurdoglu (63. Manzke) , Jankovsky, Lima (79. Eckert), Deniz (92. Siniawa), Walther

TSV Mistelbach: Freiberger, Hagen, D. Weber, Frank, M. Weber M., Ludwig, Ansari, Heißenstein, Ganster, Frankenberger (78. Hüttl ), Then (74. Mader).

Schiedsrichter: Waworka (SC Kleinwinklarn). - Zuschauer: 200. - Tore: 88. Min. Walther 1:0, 92. Min. Manzle 2:0. - Gelb-rote Karte: Ganster (TSV/54.) wegen wiederholten Foulspiels.

Vielleicht hat Röslau so einen Rumpel-Sieg gebraucht, um endlich in der Bezirksliga aufzuwachen. Denn spielerisch war der Auftritt wie schon am Mittwoch gegen Kirchenlaibach-Speichersdorf keine Offenbarung. Zwar kamen die Gastgeber relativ gut in Partie, dominierten auch 25 Minuten lang das Geschehen, ließen aber im weiteren Spielverlauf immer mehr nach und agierten gegen kompakt stehende Mistelbacher teils sehr konfus.

Röslauer Chancen waren zunächst Mangelware. Auf der anderen Seite hatte die Vorwärts-Elf großes Glück, dass Daniel Heißenstein mit seinem Heber in der 30. Minute nur die Latte traf. Das war aber zugleich auch die einzig richtig gute Möglichkeit der Mistelbacher.

Auch in der zweiten Halbzeit enttäuschten die Röslauer ihre Fans auf der ganzen Linie. Selbst gegen dezimierte Gäste - Ganster sah in der 48. Minute die Ampelkarte - wollte kein richtiger Spielfluss aufkommen, von herausgespielten Torchancen ganz zu schweigen. Als alle schon mit einem torlosen Remis rechneten, schlugen die Platzherren dann doch noch zu. Jaroslav Smrha verlängerte den Ball nach einer Hereingabe im Strafraum mit dem Kopf zu Markus Walther und der köpfte aus spitzem Winkel ins lange Eck zur vielumjubelten Führung ein (88.). Nach einem lupenreiner Konter stellte Alexander Manzke den Endstand her. Er lief alleine auf Torhüter Freiberger zu und ließ dem Mistelbacher Keeper keine Chance. Alles in allem ein äußerst glücklicher Sieg des Landesliga-Absteigers. Vielleicht ist damit aus Röslauer Sicht endlich der Bann gebrochen

Bezirksliga: FC Vorwärts - TSV Kirchenlaibach-Sp. 1:2 (0:0)

(26.07.2017)

FC Vorwärts Röslau: Kießling, Knoblauch, Schmidt, Smrha, Sturm, Benker, Kurdoglu (63. Spörl), Deniz (63. Siniawa), Jankovsky, Lima, Walther.
TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf: Dujicek, Bauernfeind, Opfermann, Knappe, Sebald, Hofmann (89. Küffner), Sendelbeck (88. Stangl), Hader, Masching (90. Uschold), Meyer, Dadder.
Schiedsrichter: Hofmann (TSV Streitau). – Zuschauer: 130. – Tore: 48. Min. Masching 0:1 (Foulelfmeter), 72. Min. Lima 1:1, 86. Min. Masching 1:2 (Foulelfmeter).
Das hatte sich die Vorwärts-Elf anders vorgestellt: Mit einer bitteren 1:2-Heimniederlage gegen den TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf ging die Heimpremiere in der Bezirksliga gründlich in die Hose. Mit so einer schwachen Leistung vor allem in der Offensive brauchen die Röslauer das Wort Wiederaufstieg erst einmal nicht mehr in den Mund nehmen. Das große Problem: Die Mannschaft kreiert aus dem Spiel heraus einfach zu wenig Torchancen.
Trotz des Dauerregens der vergangen Tage fanden beide Teams einen optimalen Rasenplatz vor. Röslau machte von Beginn an Druck, schaffte es aber nicht, aus seiner Überlegenheit Kapital zu schlagen. Die Gäste untermauerten von Beginn an eindrucksvoll, dass sie zu den Top-Team der Liga gehören. Sie hatten auch in der neunten Minute die erste Chance, als Mario Masching mit einem Kopfball nur knapp das Ziel verfehlte. Das erste Ausrufezeichen auf Röslauer Seite setzte Youngster Berkan Kurdoglo mit einem strammen Schuss aus 16 Metern (20.). Röslau blieb am Drücker, Kirchenlaibach bei Kontern weiter brandgefährlich, weil sich die Platzherren in der Vorwärtsbewegung immer wieder Ballverluste leisteten. In der 28. Minute war es wieder Kurdoglu, der aus sechs Metern frei zum Kopfball kam, aber zu wenig Wucht hinter das Spielgerät brachte. In der Endphase der ersten Halbzeit hätten die Gäste durchaus in Führung gehen können. Matthias Dadder, Mario Masching und Luca Meyer hatten viel versprechende Möglichkeiten.
Die zweite Halbzeit begann denkbar ungünstig für die Platzherren. Bei einem Kopfball-Duell mit Jaroslav Smrha kam Tobias Hader zu Fall. Schiedsrichter Hofmann ließ zunächst weiterspielen, zeigte dann aber zum Entsetzen der Röslauer auf den Punkt. Um ein Haar hätte Adrian Kießling den von Masching getretenen Elfmeter gehalten.
Es war bezeichnet für das Spiel der Platzherren, dass ein Freistoß zum Ausgleich führte. Patrick Lima hämmerte den Ball aus 17 Metern in den Torwinkel. Nur wurde das Spiel kurzzeitig hektisch, aber die Gemüter beruhigten sich dann doch relativ schnell wieder.
Die Riesenchance zur Führung bot sich Markus Walther. Doch aus fünf Metern traf er den Ball nach einer Hereingabe von Marco Siniawa nicht richtig. Es passte zum Spiel, dass sich Fabian Sturm in der Schlussphase ein unnötiges Foul an Matthias Dadder leistete, das zum zweiten Elfmeter für den TSV führte. Auch diesmal hätte Kießling den Ball um ein Haar gehalten.
Röslaus Trainer Ali Sener war nach dem Schlusspfiff bedient: „Es ist ärgerlich, durch zwei Elfmeter zu verlieren.“ Selbstkritisch fügte er hinzu: „Was helfen uns gefühlt 70 Prozent Ballbesitz, wenn wir uns keine richtigen Torchancen herausspielen?“  

Bezirksliga-Saison 2017/18: BSC Saas Bayreuth - FC Vorwärts 0:0

(21.07.2017)

BSC Saas Bayreuth : Tscheuschner - Weigel, Gubitz, Vogler, Wohlfart (64. Maßberger), Viefhaus, Sczepaniak, Grüner, Großer, Hofmann, Scherm.

FC Vorwärts Röslau : Kießling - Smrha, Knoblauch, Benker, Tamo, Lima, Manzke (66. Hostalek), Deniz, Schmidt, Sturm (77. Eckert), Jankovsky.

Schiedsrichter : Schiller (TSV Cortendorf). - Zuschauer : 200.

Mit einem torlosen, aber durchaus gerechten Remis endete das Bezirksliga-Spitzenspiel zwischen dem BSC Saas Bayreuth und dem FC Vorwärts. Beide Mannschaften hätten letztlich  die sehr ansehnliche und bis zum Schlusspfiff spannende Partie für sich entscheiden können. Adrian Kießling hielt mit drei tollen Paraden die Null fest, auf der anderen Seite hatten Mahsun Deniz gleich in der 3. Minute, Tobias Benker kurz vor der Halbzeitpause und nach dem Wechsel Patrick Lima, Mohamad Tamo und erneut Tobias Benker die Röslauer Führung auf dem Fuß. Man merkte deutlich, dass keines der beiden Teams dieses Auftaktspiel verlieren wollte. Röslau war über weite Strecken spielbestimmend, doch oft  fehlte einfach der Zug zum Tor. Richtung turbulent wurde es nochmals in der Schlussminute nach einem Freistoß von Patrick Lima, als die Bayreuther bei mehreren Nachschüssen aus kurzer Distanz immer einen Fuß und sogar auch eine Hand dazwischen brachten.

Altherren sind bayerischer Ü40-Vizemeister

(10.07.2017)

Die Altherren des FC Vorwärts Röslau haben den Fußballkreis Hof/Wunsiedel/Tirschenreuth bei der bayerischen Meisterschaft der Ü 40 in Kelheim würdig vertreten. Ohne große Ambitionen nach Niederbayern gereist, kehrten sie am Ende als bayerischer Vizemeister zurück.

Erst im Finale scheiterten die Röslauer am SV Türk Nürnberg mit 0:2. „Eine vermeidbare Niederlage“, wie Rainer Stark sagte. Dennoch: Die Röslauer Ü 40-Fußballer waren stolz auf das Erreichte. „Damit hätten wir nie gerechnet“, freute sich AH-Leiter Ralf Hasselbacher.

In der Altersklasse ab 40 Jahren hatten sich 20 Teams für das bayerische Finale qualifiziert. Die Röslauer bekamen es in der Gruppe A mit dem FC Stätzling (1:0), dem VfB Hallbergmoos (0:1), dem SV Raigering (1:1) und der TSG Roth (2:1) zu tun. Mit sieben Punkten wurde der FC Vorwärts Gruppensieger. Im Viertelfinale traf er auf SG SpVgg Effeltrich/Marloffstein. Nach der regulären Spielzeit – es wurde auf Kleinfeld ein Mal 15 Minuten gespielt – stand es 1:1. Nach dem Neunmeter-Schießen hatte Röslau mit 5:3 die Nase vorn. Im Halbfinale besiegten die Fichtelgebirgler die SG Schwabenhausen/Erdweg mit 2:1. Doch im Finale war dem FC das Glück nicht hold, er verlor gegen Nürnberg mit 0:2.

Röslau spiete mit: Deniz – Kittenberger, Hasselbacher, Martin, Seidel, Medick, Pinzer, Albrecht, Stark und Hagn.

Foto zur Meldung: Altherren sind bayerischer Ü40-Vizemeister
Foto: Altherren sind bayerischer Ü40-Vizemeister

Jaroslav Smrha ist Spieler der Saison 2016/17

(10.07.2017)

Die Fans des FC Vorwärts Röslau haben Jaroslav Smrha mit 28,4 Prozent zum Spieler der Saison 2016/17 gewählt. Auf Rang zwei folgte Tobias Benker (17,9 %), Dritter wurde Markus Walther (16,4 %). Das Ergebnis gab Vorsitzender Bernd Nürnberger bei der Halbjahresversammlung am Freitag bekannt. Die Abstimmung fand am 13. Mai beim letzten Landesliga-Saison-Heimspiel gegen den FSV Bayreuth statt. Knapp 100 Stimmzettel wurden abgegeben. Bei der Halbjahresversammlung wurden auch treue Spieler ausgezeichnet: Holger Sieg für 600 Einsätze, Markus Walter für 500 sowie Sebastian Blechschmidt, Alexander Seidel, Ralf Medick und Christian Neumann für je 250 Einsätze im Trikot des FC Vorwärts. Zum neuen sportlichen Leiter wurde Yunis Deniz gewählt. Er löst Markus Sieg ab, der das Amt viele Jahre lang mit großem Engagement bekleidet hat.

Foto zur Meldung: Jaroslav Smrha ist Spieler der Saison 2016/17
Foto: Von links: Vorsitzender Bernd Nürnberger, Markus Walther, Jaroslav Smrha, Holger Sieg, Sebastian Blechschmidt, Ralf Medick, Yunis Deniz.

12:0-Kantersieg beim VfB Helmbrechts

(09.07.2017)
Der Tor-Knoten scheint gelöst: Der FC Vorwärts feierte am Samstag im zweiten Gruppenspiel des Totopokals beim Kreisligisten VfB Helmbrechts einen 12:0-Kantersieg. Zur Halbzeit stand es 4:0. Trotz der vielen Tore ließ die Vorwärts-Elf noch eine Reihe hochkarätiger Chancen ungenutzt. Die Treffer erzielten: Markus Walther (3 – darunter ein Foulelfmeter), Alexander Manzke (3), Kaan Bafra (2), Metin Yilmaz (2) sowie Tobias Benker und Jaroslav Smrha (Handelfmeter).
Röslau spielte mit: Blechschmidt, Eckert (75. Wilhelm), Knoblauch, Smrha, Sturm, Benker, Kurdoglu, Spörl (68. Bafra), Deniz, Manzke, Walther (54. Yilmaz).

Knapper Pokalsieg gegen Münchberg

(06.07.2017)
Der FC Vorwärts hat das Bezirksliga-Duell im Pokal gegen den FC Eintracht Münchberg knapp mit 2:1 (0:1) für sich entschieden. Röslau war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, tat sich aber im Abschluss erneut sehr schwer. Durch eine missglückte Rückgabe von Jaroslav Smrha gingen die Gäste in der 26. Minute in Führung. Die hatte bis zur 65. Minute Bestand. Dann traf der kurz zuvor eingewechselte Alexander Manzke praktisch mit seinem ersten Ballkontakt zum hochverdienten Ausgleich. Turbulent die Schlussphase. Zunächst sah Mohammad Tamo in der 88. Minute nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte. Eine Minute später brachte Jakob Schmidt den Münchberger Rietsch im Strafraum zu Fall. Den fälligen Foulelfmeter von Hübler parierte Torhüter Kießling glänzend. In der Nachspielzeit donnerte Tobias Benker den Ball fast von der Eckfahne aus an den Pfosten. Von dort sprang er zurück und Ott befördere die Kugel unglücklich in die eigenen Maschen. Vom Spielverlauf her sicher ein verdienter Röslauer Sieg, der aber am Ende freilich äußerst glücklich zustande kam.
Röslau spielte mit: Kießling – Eckert, Schmidt, Smrha, Wilhelm (46. Spörl), Benker, Tamo, Lima (80. Siniawa), Deniz, Kurdoglu (65. Manzke), Walther.

Auch E-Junioren sind Meister

(01.07.2017)
Auch die E-Junioren des FC Vorwärts haben souverän die Meisterschaft eingefahren. Und das mit einer tollen Bilanz: Die Mannschaft von Trainer Janusz Holeksa hat in ihrer nach der Winterpause neu eingeteilten Gruppe bislang 9 der 10 Spiele gewonnen und nur einmal unentschieden gespielt. Das Torverhältnis:  72:11. Am letzten Spieltag gewann das Team 9:3 gegen den FC Lorenzreuth II. Die Meisterschaft hatte aber bereits am vorletzten Spieltag festgestanden. Glückwunsch an Mannschaft und Trainer! 
 
Im Bild (hinten, von links): Ruckdeschel-Fischer Felix, Tröger Max, Kammerer Leo, Binder Nick und Trainer Holeksa Janusz. Vorne von links: Schönfelder Amy, Flek Raphael, Holeksa Maxi, Pöllmann Max, Pöllmann Anne, Hoffmann Adrian und Holeksa Matthias.

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Foto: Die erfolgreiche E-Jugend

C-Junioren schaffen Aufstieg in BOL

(28.06.2017)
Die C-Junioren unserer JFG "Oberes Egertal" haben einen Spieltag vor Saisonende die Meisterschaft in der Kreisliga perfekt gemacht. Die Mannschaft der Trainer Uli Tröger und Jochen Horn besiegte am Dienstagabend auf der Röslauer "Hut" die JFG Höllental klar mit 7:1 (6:0). Nach dem Abpfiff kannte der Jubel bei den Jungs aus Röslau und Weißenstadt keine Grenzen. Damit steigt erstmals ein Team der JFG "Oberes Egertal" in die Bezirksoberliga auf. Glückwunsch auch an dieser Stelle vom FC Vorwärts!

 

Im Bild (hinten von links): Horn Jochen (Trainer), Bafra Can, Webhofer Ferdinand, Bauer Lukas, Gesell Johannes, Tröger Tim, Olbrich Christoph, Schmeisl Jonas, Bugla Noel, Hoffmann Patrik, Zeitler Jonas, Tröger Uli (Trainer). Vorne von links: Bayer Tim, Horn Christian, Liebsch Kai, Grießhammer Daniel, Leupold Max, Müller Nathan und Stang Paul.

 

 

 

 

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Foto: Die erfolgreiche C-Jugend

Mittlerweile sieben Neuzugäne

(17.06.2017)

Der FC Vorwärts meldet bis jetzt sieben Neuzugänge. Vom VFC Kirchenlamitz kommt der 22-jährige Stürmer Alexander Manzke, von den A-Junioren der SpVgg Bayern Hof der 19-jährige Berkan Kurdoglu. Der Schönwalder mit deutschem Pass gilt als großes Talent, ist vielseitig einsetzbar. Vom ASV Wunsiedel hat sich Defensivmann Andre Eckert, 24, dem FC Vorwärts angeschlossen. Aus den A-Junioren der JFG „Oberes Egertal“ stößt Kaan Bafra zum Kader der ersten Mannschaft. Der 18-Jährige ist zu Beginn der Saison von der SpVgg Bayern Hof zu den A-Junioren gewechselt. Ebenso aus den A-Junioren kommt Torhüter Lukas Oettel. Am Wochenende hat  Rene Lehretz vom SV Sauerhof beim FC Vorwärts unterschrieben. Der 25-Jährige, der im Ortsteil Dürnberg wohnt, soll vor allem die zweite Mannschaft verstärken. Und zu guter Letzt kehrt Daniel Wilhelm zurück auf der Hut. Dem Röslauer Eigengewächs, das zuletzt für den ASV Wunsiedel auch in der Kreisliga kickte, traut Ali Sener durchaus zu,  den Sprung in den Bezirksliga-Kader zu schaffen. "Damit sind wir unserem Ziel, den Kader Schritt für Schritt zu verjüngen, wieder ein Stück näher gekommen“, sagt Vorsitzender Bernd Nürnberger und fügt hinzu: „Nicht ausgeschlossen, dass wir bis zum Ende der Wechselperiode auf dem Transfermarkt nochmals tätig werden.“ Unser Bild zeigt von links: Trainer Ali Sener, Kaan Bafra, Alexander Manzke, Berkan Kurdoglu, Andre Eckert, Lukas Oettel und Daniel Wilhelm. Es fehlt: Rene Lehretz.

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Foto: Mittlerweile sieben Neuzugäne

Relegationsspiel: FC Vorwärts - FC Coburg 4:2 (3:0)

(28.05.2017)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Knoblauch, Hostalek, Smrha, Schmidt (77. Lima), Neumann, Benker, Tamo, Sturm (56. Deniz), Hermann, Siniawa (82. Walther).
FC Coburg: Churilov – Kimmel, Heinze, Müller (9. Sam), Schiebel, Mosert, Krebs, Hahn, Ehrlich, Guhling (73. Carl), Köhn.
Schiedsrichter: Wenzlik (TSV Velden); Zuschauer: 450; Tore: 16. Min. Siniawa 1:0, 32. Min. Smrha 2:0 (Foulelfmeter), 39. Min. Neumann 3:0, 52. Min. Müller 3:1, 74. Min. Mosert 3:2, 89. Min. Hermann 4:2; Rot: 45. Min. Schiebel (Coburg/rüdes Foulspiel). – Gelb-Rot: 47. Min. Benker (Röslau/Unsportlichkeit).
Diese Partie hat alles geboten, was ein Relegationsspiel nur bieten kann. Röslau sah zur Halbzeitpause schon wie der sichere Sieger aus, zumal Gästespieler Carl-Philipp Schiebel nach einem rüden Foulspiel fast mit dem Halbzeitpfiff völlig zurecht mit Rot vom Platz flog. Eine Minute vorher hatte Christian Neumann noch einen Foulelfmeter verschossen, das wäre das 4:0 gewesen.
Aber der Reihe nach: Beide Mannschaften begannen bei hochsommerlichen Temperaturen sehr verhalten. Nach gut einer viertel Stunde war auf Röslauer Seite der Bann gebrochen. Eine herrliche Kombination über Fabian Sturm und Tobias Benker vollendete Marco Siniawa zur frühen Führung. Jetzt lief der Ball plötzlich wie am Schnürchen durch die Röslauer Reihen. Als Torhüter Churilov gegen Sebastian Sturm etwas zu spät kam und ihn mit der Hand am Fuß berührte, zeigte Schiedsrichter Wenzlik unter großen Protesten der Coburger sofort auf den Elfmeterpunkt. Jaroslav Smrha verwandelte eiskalt, und Röslau hatte die 0:1-Hinspielniederlage früh gedreht. Alles schien für die Platzherren nach Plan zu laufen, zumal Christian Neumann in der 39. Minute mit einem satten Schuss aus 16 Metern auf 3:0 erhöhte. Für die Kicker aus der Vestestadt kam es noch schlimmer. Wieder stand der Torhüter im Mittelpunkt, als er Mohammad Tamo von den Beinen holte. Doch der Ukrainer machte seinen Fehler wett. Er hielt den von Neumann viel zu unplatziert geschossenen Strafstoß. Coburg schöpfte kurz wieder Hoffnung. Doch dann stieg Schiebel Sekunden vor dem Halbzeitpfiff mit zwei Beinen voraus viel zu ungestüm ein – Rote Karte. Alles lief für Röslau, Coburg schien mit dem Halbzeitpfiff mausetot.
Wie sollte der Nordwest-Landesligist mit nur noch neun Feldspielern gegen bis dahin bombensicher stehende Röslauer noch zwei Tore erzielen? Die einzige Ausbeute der Gäste in der ersten Halbzeit waren zwei stramme Fernschüsse.
Dass das Spiel dann noch so eine Wende nehmen würde, daran glaubten wohl selbst die Coburger nicht mehr. Die Schlüsselsituation folgte gleich in der 47. Minute, als sich der bereits mit Gelb belastete Tobias Benker  bei einem schnell ausgeführten Freistoß vor den Ball stellte und daraufhin die Ampelkarte sah. Von nun an spielte nur noch Coburg und wurde prompt belohnt. Bei einem Freistoß aus knapp 30 Metern konnte Torhüter Blechschmidt den Ball nicht festhalten,  Müller staubte ab – es stand nur noch 3:1.  Noch ein Tor, und die Vestestädter wären in der nächsten Runde. Die Platzherren verloren jetzt komplett den Faden, es spielten nur noch die Gäste. In der 74. Minute kam es, wie es kommen musste: Ein Freistoß von Lukas Mosert schlug – an Freund und Feind vorbei – aus gut 25 Metern im Röslauer Kasten ein. Jetzt war Coburg wieder eine Runde weiter.
 Das Spiel war in den letzten Minuten an Dramatik kaum mehr zu überbieten. Röslau nahm in der Schlussphase das Heft wieder in die Hand, ein viertes Tor musste her. Und das besorgte Sebastian Hermann tatsächlich in der 89. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 17 Metern. Der eingewechselte Markus Walther war zuvor gefoult worden. In der sechsminütigen Nachspielzeit blieb den Fans der Platzherren mehrmals das Herz stehen. Zwei Mal Niklas Ehrlich und ein Mal der eingewechselte Daniel Sam scheiterten mit sogenannten hundertprozentigen Chancen an „Teufelskerl“ Sebastian Blechschmidt, der seinem Team damit den Einzug in die zweite Relegationsrunde am Donnerstag um 18.30 Uhr bei der SpVgg Bayreuth II (Kunstrasenplatz Neudrossenfeld) sicherte. Das Rückspiel findet  Pfingstsonntag, 18 Uhr, statt.
Während die Coburger Spieler nach dem Abpfiff noch minutenlang enttäuscht auf dem Rasen lagen, zeigte sich Coburgs Trainer Matthias Christl als fairer Verlierer: „Glückwunsch an Röslau. Wir sind in der ersten Halbzeit mit der Situation des 1:0-Hinspielerfolgs nicht zurechtgekommen. Die Röslauer haben das gnadenlos ausgenützt. Nach der Halbzeit haben wir umgestellt und hopp oder top gespielt. Ich muss meinen Jungs ein Riesenkompliment machen. Denn sie haben Moral bewiesen. Unser Ziel für die Bezirksliga heißt nun Wiederaufstieg.“
Röslaus Trainer Rüdiger Fuhrmann gab sich nach diesem dramatischen Spiel eher wortkarg: „In der Relegation zählt nur das Ergebnis. Und das passt heute“.  B.N.

Landesliga: FC Vorwärts - Dergahspor Nürnberg 4:3 (3:0)

(10.05.2017)

FC Vorwärts Röslau: Kießling, Knoblauch, Smrha, Hostalek, Schmidt, Tamo, Benker, Neumann (89. Söllner), Jankovsky (90. Sturm), Hermann, Siniawa (72. Walther).

Dergahspor Nürnberg: Ünal, Köseoglu (78. El Barrhiti ), Gkenios, Avci (75. Karimi), Basoglu, Yilmaz, Akpinar (63. Uzun), Radina, Yumak, Karaaslan, Jasarevic.

Schiedsrichter: Ehrnsperger (FC Rieden). – Zuschauer: 300. – Tore: 19. Min. Tamo 1:0, 31. Min. Hermann 2:0, 38. Min. Benker 3:0, 57. Min. Hermann 4:0, 69. Min. Radina 4:1, 78. Min. Gkenios 4:2, 87. Min. Karimi 4:3.

Vor einer schönen Kulisse am Mittwochabend machte Röslau einen weiteren kräftigen Schritt in Richtung Landesliga-Klassenerhalt – allerdings musste das Team von Rüdiger Fuhrmann nach einer souveränen 4:0-Führung noch gewaltig zittern.

Die erste Viertelstunde gehörte den Gästen aus Nürnberg. Röslaus Keeper Adrian Kießling musste gleich zwei Mal in höchster Not klären. Praktisch mit der ersten durchdachten Aktion gelang der Vorwärts-Elf die Führung durch einen herrlichen Kopfballtreffer von Mohammad Tamo. Lukas Jankovsky hatte nach einem schnell ausgeführten Freistoß Tamo den Ball herrlich aufgelegt. Sebastian Hermann und Tobias Benker mit einem fulminanten Schuss aus 16 Metern in den Torwinkel schraubten das Ergebnis noch vor dem Seitenwechsel in die Höhe. Alles deutete auf einen klaren Vorwärts-Sieg hin. Erst recht, als Sebastian Hermann nach knapp einer Stunde mit seinem zweiten Treffer das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe schraubte.

Doch ein Spiel dauert 90 Minuten, manchmal auch deutlich länger. Das erste Tor von Dergahspor, ein Glückstreffer, war eine Art Wachrüttler für den türkischen Verein aus der Frankenmetropole. Torhüter Adrian Kießling faustete den Ball bei tiefstehender Sonne an das Knie von Radina, von dort aus sprang das Spielgerät ins Tor. Die Röslauer Souveränität war auf einen Schlag dahin. Als den Gästen das 4:2 gelang, schwamm die Vorwärts-Hintermannschaft noch mehr. Es spielten nur noch die Gäste. Und als die Nürnberger drei Minuten vor dem Abpfiff den Anschlusstreffer erzielten, sahen die zahlreichen heimischen Fans die Felle davonschwimmen. Für die Beruhigung der Röslauer Nerven hätte in der 90. Minute der eingewechselte Markus Walther sorgen können. Er setzte den Ball nach einer präzise Hereingabe von Tobias Benker knapp neben das Tor.

In der Nachspielzeit waren die Röslauer Anhänger mehrmals einem Herzstillstand nahe. Dergahspor drängte mit Macht auf den Ausgleich, hatte noch drei Riesenchancen. Der mit nach vorne geeilte Torhüter Erdam Ünal kam in der 94. Minute nach einem Eckball aus fünf Metern völlig frei zum Kopfball. Mit einem Wahnsinns-Reflex rettete Torhüter Kießling seinem Team den für Röslau so wichtigen Dreier. Ünal zeigte sich nach Spiel als fairer Verlierer: „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Da haben wir viel zu viele Fehler gemacht.“

Der Kommentar von Röslaus Trainer Rüdiger Fuhrmann nach dem Spiel umfasste nur zwei Worte: „Drei Punkte.“ Wenig später bemühte er doch einen Vergleich: „Wir stehen jetzt wie beim Mensch-Ärgere-Dich- Spiel kurz vor dem Häuschen. Deshalb interessiert mich jetzt nicht mehr, wie das Spiel gelaufen ist.“

Den letzten Stein ins Häuschen, um bei Fuhrmanns Sprachgebrauch zu bleiben, können die Röslauer schon am Samstag bringen. Dann gastiert um 14 Uhr zum nächsten Gipfel um den Klassenerhalt der FSV Bayreuth im BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“.

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - Dergahspor Nürnberg 4:3 (3:0)
Foto: Landesliga: FC Vorwärts - Dergahspor Nürnberg 4:3 (3:0)

Landesliga: SSV Kasendorf - FC Vorwärts 1:5 (0:1)

(07.05.2017)

SSV Kasendorf: Schrüfer - F. Luft, Schubert, Fuchs, Grasgruber (46. M. Stübinger), Hollfelder, Ellner, Titus, Deller (63. M. Pistor), Schorn, A. Pistor.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt (64. Kießling) - Smrha, Knoblauch, Tamo, Walther (76. Söllner), Hermann. Hostalek, Benker, Schmidt, Jankovsky, Siniawa (69. Neumann).

Schiedsrichter: Hofmann (SpVgg/DJK Heroldsbach/Thurn). - Zuschauer: 95. - Tore: 36., 61., 65., 70. Min. Walther 0:1, 0:2, 0:3, 0:4, 80. Min. A. Pistor 1:4, 81. Min. Söllner 1:5.

Die ersten zehn Minuten unter strömenden Regen waren noch recht ausgeglichen. Doch danach nahm das Übel aus Sicht des SSV Kasendorf seinen Lauf. Röslau machte ernst und hatte gleich gefährliche Situationen über Smrha, Siniawa und Walther. Allerdings fehlte zu diesem Zeitpunkt noch die Genauigkeit im Abschluss.

Alles, was danach passierte, war mit der starken Chancenverwertung der Gäste und einiger kapitaler Abspiel- und Stellungsfehler der Kasendorfer zu erklären. Kapitän Markus Walther brachte so seine Truppe nach etwas mehr als einer halben Stunde in Front. Dieser Treffer war vor allem stark herausgearbeitet. Der überragende Mittelfeldakteur Tobias Benker bereitete das Tor über die linke Seite vor. Mit etwas Glück hätten die Gäste sogar noch mit einem weiteren Treffer in die Halbzeit gehen können.

Hälfte zwei war ein einziges Desaster für die Einheimischen. Bevor die Walther-Show weiterging, hatten die Kasendorfer allerdings über Andi Pistor und Niklas Deller zumindest mal ordentliche Abschlüsse. Mit etwas mehr Konzentration hätte Kasendorf durchaus zu mindestens einem Treffer kommen können.

Aber Röslau zeigte in der Folge, wie man Chancen eiskalt verwertet. Mit großer Mithilfe der SSV-Hintermannschaft schaffte es der Kapitän und Geburtstagskind Walther innerhalb von ungefähr neun Minuten einen lupenreinen Hattrick zu erzielen.

Landesliga: FC Vorwärts - ASV Vach 0:0

(30.04.2017)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Hostalek, Schmidt, Tamo, Benker, Jankovsky, Siniawa (70. Lima), Hermann, Walther.

ASV Vach: Beck, Hassa (46. Söllmann), Leikam (54. Sejans), Mirschberger, Eich, Decher, Strohmer, Krapfenbauer (64. Min. Garcia), Hufnagel, Liebel, Küffner.

Schiedsrichter: Späth (Furth im Wald) leitete ohne Fehl und Tadel. - Zuschauer: 200. - Gelb-Rote Karte: Küffner (ASV/87.) wiederholtes Foulspiel.

Im Frühschoppenspiel einen Punkt gewonnen oder zwei Zähler verloren? Diese Frage lässt sich für den FC Vorwärts wohl erst bei der Endabrechnung in drei Wochen beantworten. Vom Spielverlauf her waren es gegen die Remis- und Zu-Null-Könige aus Mittelfranken zwei Punkte zu wenig. Die Vacher beendeten nun bereits zum 15. Mal in dieser Saison eine Partie ohne Gegentor, 14 Mal teilten sich die Mannen von Trainer Norbert Hofmann mit dem Gegner die Punkte. Der Gästecoach war mit dem Auftreten seiner Mannschaft aber überhaupt nicht zufrieden. "Röslau hatte deutlich mehr vom Spiel. Man merkt bei uns, dass die Luft raus ist und mache Spieler mit ihren Gedanken schon woanders sind." Dass die Vorwärts-Elf daraus kein Kapital schlagen konnte, lag einerseits an der Beton-Abwehr der Vacher, die mit Torhüter Mattias Beck und Abwehrchef Michael Mirschberger zwei herausragende Akteure in ihren Reihen hatten. Anderseits fehlte den Platzherren in der zweiten Halbzeit aber auch der nötige Zug zum Tor.

Ganz anders die ersten 45 Minuten, in denen die Röslauer das Geschehen dominierten. Die wohl größte Chance im ganzen Spiel bot sich Sebastian Hermann in der 19. Minute, als er von Marco Siniawa herrlich in Szene gesetzt wurde. Hermann kam aus acht Metern frei zum Schuss, scheiterte aber an Torhüter Beck, der mit einer tollen Fußabwehr Schaden für sein Team verhinderte. Nach gut einer halben Stunde verfehlte der agile Benker mit einem Schuss aus 16 Metern nur knapp das Ziel, kurz darauf köpfte Mohammad Tamo den Ball nach einer Ecke freistehend über den Kasten.

Von den Gästen war in der ersten Halbzeit nach vorne nicht viel zu sehen. Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel kaum. Die ersten 15 Minuten nach Wiederanpfiff gehörten zwar dem ASV, doch dann war wieder Röslau am Drücker, ohne sich aber zwingende Möglichkeiten herauszuspielen. Oft kam auch der entscheidende Pass nicht beim Mitspieler an. In den letzten fünf Minuten setzten die Platzherren alles auf eine Karte, zahlreiche Eckbälle waren die Folge. Doch Keeper Beck blieb stets Herr der Lage, auch bei einem satten Distanzschuss von Patrick Lima in der 90. Minute Richtung Torwinkel.

Trainer Rüdiger Fuhrmann war nach dem Schlusspfiff ob des Ergebnisses auch hin- und hergerissen. "Natürlich hätten wir das Spiel aufgrund unserer guten Chancen gewinnen müssen. Aber wer weiß, was dieser Punkt vielleicht noch wert ist?"

Den Röslauer steht nun ab kommenden Sonntag die Woche der Wahrheit in Haus. Zunächst in Kasendorf und dann daheim gegen Dergahspor Nürnberg und den FSV Bayreuth. "Wollen wir den direkten Klassenerhalt schaffen, müssen wir diese drei Spiele gewinnen", redet auch sportlicher Leiter Markus Sieg Klartext.

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - ASV Vach 0:0
Foto: Landesliga: FC Vorwärts - ASV Vach 0:0

Landesliga: SG Quelle Fürth - FC Vorwärts 0:0

(23.04.2017)

SG Quelle Fürth: Ort, Seiler, Meyer, Meier, Särchinger (79. T. Hutter), Reinholz, Kirschner, Blank (65. Höhenberger), R. Hutter, Turhan, Jassmann (56. Döllinger)
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Smrha, Knoblauch, Hostalek, Sieg, Tamo, Hermann, Söllner (78. Ferstl), Benker, Schmidt, Walther Ma. (90. M. Yilmaz)
Schiedsrichter: Dotzel (TSV Heidenfeld). – Zuschauer: 70.
Röslaus Trainer Rüdiger Fuhrmann ballte nach dem Schlusspfiff des hervorragend leitenden unterfränkischen Schiedsrichters die Faust. „Jawohl“, rief er seinen Mannen zu, die dem Aufstiegsaspiranten einen großen Kampf geliefert hatten und am Ende verdient einen Punkt mit ins Fichtelgebirge nahmen. Mit ein bisschen Glück hätten es sogar drei werden können. Doch Kapitän Markus Walther, der sich nur drei Wochen nach seinem Trümmerbruch des Handgelenks aufgrund der großen Personalnot mit einer Manschette wieder in den Dienst der Mannschaft stellte, traf in der 72. Minute nur die Latte. Das war die größte Chance im gesamten Spiel. „Wenn wir heute mit unser Stamm-Elf hätten spielen können, hätten wir wohl die drei Punkte mitgenommen“, zeigte sich Fuhrmann überzeugt.
Die Röslauer waren ohne fünf Stammspieler nach Fürth gereist. Deshalb war von Anfang an klar: Erst einmal dafür sorgen, dass hinten nichts anbrennt. Und das tat die Fuhrmann-Elf. Sie bot über die gesamten 90 Minuten eine bärenstarke Defensivleistung und hielt so die Fürther weitgehend von Sebastian Blechschmidts Tor fern. Und wenn einmal ein Schuss auf den Kasten kam, war der Röslauer Keeper stets zur Stelle. Holger Sieg, der von der zweiten Mannschaft zurückgeholt wurde, merkte man die lange Spielpause in der Landesliga überhaupt nicht an.
Die wenigen Zuschauer sahen von Beginn an zwar eine spielbestimmende Heimelf, die aber kaum zu richtig zwingenden Torchancen kam. In der 7. Spielminute hätte der Fürther Särchinger seine Elf in Führung bringen können. Jassmann hatte ihn gut in Szene gesetzt, jedoch ging sein „Lupfer“ vom Elfmeterpunkt über den herauseilenden Blechschmidt knapp neben das Tor. Zwei Minuten später überraschten die Gäste mit einem schnell ausgeführten Freistoß von Hermann auf Walther die Heimelf. Den stammen Schuss des Röslauer Kapitäns konnte ein Fürther gerade noch blocken. Quelle versuchte immer wieder durchs Zentrum zum Erfolg zu kommen, tat sich aber gegen taktisch sehr disziplinierte Röslauer überaus schwer. Nach gut 25 Minuten erhöhte die Frühwald-Elf den Druck, ohne aber wirklich zu nennenswerten Torchancen zu kommen. Kurz vor dem Seitenwechsel zeichnete sich der Röslauer Keeper mit einer gelungen Faustabwehr bei einem Meier-Freistoß aus 25 Metern nochmals aus.
Nach der Pause das gleiche Bild: Quelle bemüht – Röslau ließ nichts anbrennen und setzte immer wieder Nadelstiche. Wie in der 72. Minute, als Walther aus elf Metern den Ball über den Fürther Torhüter spitzelte, aber nur den Querbalken traf. Am Ende eine gerechte Punkteteilung.
Der FC Vorwärts bleibt nach diesem 0:0 der Angstgegner der Fürther, die nun schon seit sechs Spielen auf einen Sieg gegen die Fuhrmann-Elf warten.
Röslau will nun diesen „Bonus-Punkt“ im Abstiegskampf am Mittwoch (Anstoß 18.30 Uhr) im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Dergahspor Nürnberg mit einem Heimsieg versilbern.

Foto zur Meldung: Landesliga: SG Quelle Fürth - FC Vorwärts 0:0
Foto: Landesliga: SG Quelle Fürth - FC Vorwärts 0:0

Kreisklasse: SG Erkersreuth/Selb-Plößberg II - FC Vorwärts II 2:2 (1:1)

(21.04.2017)

FC Vorwärts II: Kießling, Y. Yilmaz, Hennig, Mannl, Medick, A. Söllner, Matiaschek, M. Yilmaz, A. Sözen, Seidel, Stäudel (eingewechselt: L. Hofmann, Martin).

Schiedsrichter: Eugen Schäfer; Zuschauer: 30; Tore: 37. Min. Mannl 0:1, 45. Min. Pratsch 1:1, 78. Min. Seidel 1:2, 90+3 Federau 2:2.

Das ist ärgerlich: Unsere zweite Mannschaft hat im Freitagabend-Spiel der Kreisklasse Süd bei der SG Erkersreuth/Selb-Plößberg II zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz zwei liegengelassen. Nach 93 Minuten stand es 2:2 (1:1). Die Vorwärts-Elf fing sich den jeweiligen Ausgleichstreffer Sekunden vor dem Halbzeitpfiff und praktisch mit dem Schlusspfiff ein. Obwohl personalmäßig stark dezimiert, machte das Team von Alexander Seidel in der ersten Halbzeit viel Druck. Die überfällige Führung erzielte Uwe Mann mit einem herrlichen Kopfball nach einer von Aykut Sözen getretenden Ecke (37.) . Leider war Mannl auch Wegbereiter des völlig unnötigen Ausgleichs, als er Sekunden vor dem Halbzeitpfiff an der Grundlinie einen Ball vertäntelte anstatt ihn ins Seitenaus zu schlagen. Der Stürmer der Gastgeber drang in den Strafraum ein, legte quer zu Pratsch – 1:1. Dies war die  bislang einzige Torchance der Gastgeber.

In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie. Mit einer aus halblinker Position eher verunglückten Flanke, die sich ins Erkersreuther Tor senkte, ging Röslau erneut in Führung (78.). Und die hielt bis zur Nachspielzeit. Bei einem Eckball der Gastgeber rückte auch ihr Torhüter Lehmann mit in den Vorwärts-Strafraum auf. Nach einem Querschläger in der Röslauer Hintermannschaft unterlief dem Torhüter der Platzherren im Vorwärts Strafraum aber ein Handspiel, das der ansonsten gut leitende Schiedsrichter nicht ahndete. Federau stocherte daraufhin  den Ball aus dem Getümmel heraus aus kurzer Distanz über die Linie. Das war die letzte Aktion in diesem Spiel. Schuld an diesem doppelten Punktverlust war unsere Zweite letztlich selbst. Ein kapitaler Abwehrschnitzer und ein unnötiger Querschläger reichten den Gastgebern zum 2:2. Das Team von Alexander Seidel hat sich damit selbst um den Lohn einer grundsoliden Leistung gebracht.

Eiskoffer für die JFG Oberes Egertal

(18.04.2017)

Nach einer Studie der Universität Bielefeld sind 80 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen Bewegungsmuffel. Vor allem zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr sinkt der Anteil der körperlich Aktiven drastisch. Regelmäßige Bewegung fördert aber die physische und psychische Gesundheit sowie die schulische Leistungsfähigkeit. Sport im Verein steigert darüber hinaus auch die soziale Kontakt- und Konfliktfähigkeit und das Selbstbewusstsein der jungen Heranwachsenden.

 

Die AOK-Direktion Wunsiedel unterstützt deshalb seit diesem Jahr ganz gezielt regionale Sportvereine mit einer eigenen Jugendabteilung. „Körperlich aktive Jugendliche bewegen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch regelmäßig im Erwachsenenalter. Deshalb ist es so wichtig, die Freude an Sport und Bewegung bereits im Kindes- und Jugendalter nachhaltig zu verankern“, so AOK-Direktor Volker Schödel.

 

Als erster regionaler Sportverein erhielt nun die „JFG Oberes Egertal“ in Röslau einen Eiskoffer, der neben einigen Pflasterpacks und Kalt-/Warmkompressen auch eine Übersicht zum Thema „Kleine Sportverletzungen richtig behandeln“ enthält. Uli Tröger, Trainer der C-Jugend, bedankte sich im Namen seiner „Schützlinge“ für diese Sachspende und freute sich, dass jetzt zukünftig in Notfällen richtig und schnell reagiert werden kann.

 

Alle regionalen Sportvereine mit einer eigenen Jugendabteilung, die ebenfalls Interesse an einem Eiskoffer haben, können sich ab sofort bei der AOK-Direktion Wunsiedel bewerben. Ansprechpartner ist der Marketingkoordinator Tobias Wolf, der unter der Telefonnummer 09232/603-323 oder per E-Mail unter tobias.wolf@by.aok.de erreichbar ist.

Foto zur Meldung: Eiskoffer für die JFG Oberes Egertal
Foto: AOK-Direktor Volker Schödel, Daniel Grießhammer, Tim Tröger und Trainer Uli Tröger (von links) bei der Übergabe des Eiskoffers.

Landesliga: FC Vorwärts - SC Schwabach 3:1 (1:1)

(17.04.2017)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Hostalek (80. S. Yilmaz), Ferstl (62. Lima), Jankovsky, Benker, Schmidt, Siniawa (75. Söllner), Hermann.
SC Schwabach: Gebelein, Lala, Soldner (84. Betsi), Mohrbach, Duraku (80. Schillinger), Weiß, Nisslein (87. Kamera), Sadikis, De Blasi, Oklay, Tekdemir.
Schiedsrichter. S. Seidl (VfB Rothenstadt) leitete souverän. – Zuschauer: 150. – Tore: 33. Min. Weiß 0:1, 42. Min. Smrha 1:1 (Foulelfmeter), 73. Siniawa 2:1, 89. Min. Hermann 3:1.
Das war ein Treffer Marke „Tor des Monats“! Als Marco Siniawa gut eine viertel Stunde vor dem Abpfiff aus etwa 25 Metern abzog, schlug der Ball unhaltbar für den Schwabacher Schlussmann Alexander Gebelein im Torwinkel ein. Damit stellte der lange verletzte Stürmer in diesem spannenden und richtig guten Landesliga-Spiel die Weichen auf Sieg. Alleine dieser Treffer war das Eintrittsgeld wert. Die Röslauer mussten allerdings bis zur 89. Minute um dieses für den direkten Klassenerhalt so wichtigen Heimsieg bangen. Erst als Sebastian Hermann ganz cool den Torhüter ausspielte und zum 3:1 einschob, war die Messe gelesen und der Jubel im Röslauer Lager riesengroß.
Trainer Rüdiger Fuhrmann machte seinen Jungs nach dem Spiel ein Riesenkompliment für eine engagierte Leistung. „Wenn man ein Spiel gewinnen will, braucht man auch ein bisschen Glück. Und Glück hat nur der Tüchtige“, sprach Fuhrmann am Ende zwar von einem harterkämpften, aber durchaus verdienten Erfolg.
Dabei hatte das Spiel für die Vorwärtself gar nicht so gut begonnen. Die Anfangsphase war geprägt von vielen Ballverlusten auf Röslauer Seite. Die Gäste machten mächtig Druck. Man merkte, dass sie unbedingt den ersten Auswärtssieg nach der Winterpause einfahren wollten.
Schon in der 5. Minute hatte Okcan Tekdemir die Riesenchance zur Schwabacher Führung. Lukas Jankovsky kratzte den Kopfball des Schwabacher Stürmers nach einer Ecke gerade noch von der Torlinie. Auf Röslauer Seite war es Sebastian Hermann, der nur zwei Mal knapp scheiterte (17. und 30.). Mit einem direkt verwandelten Freistoß aus spitzem Winkel von der Strafraumgrenze gelang Michael Weiß die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung.
Röslau steckte diesen Rückschlag erstaunlich gut weg. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurden die Bemühungen der Platzherren belohnt. Der einschussbereite Hermann konnte im Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jaroslav Smrha bombensicher.
Nach der Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. In der 63. Minute stockte den Röslauer Fans der Atem, als zunächst Besmir Duraku aus 25 Meter nur die Unterkante der Latte traf und der ganz freistehende Tekdemir den Ball ins Tor köpfte. Doch der Schwabacher stand bei dieser Aktion im Abseits.
Dann der große Auftritt von Marco Siniawa, der kurz nach leicht angeschlagen vom Platz musste. In der 85. Minute hätte der eingewechselte Sahin Yilmaz schon alles klar machen könne, als ihn Hermann den Ball maßgerecht auflegte. Aus elf Metern beförderte Yilmaz den Ball über das leere Tor,. Die Vorwärts-Fans rauften sich die Halle. Vier Minute später machte es Hermann dann selbst.
Die spielerischen Akzente beim Sieger setzten an diesem Tag der überragenden Tobias Benker und Sebastian Hermann. Auch Sebastian Knoblauch auf der rechten Defensiv-Seite machte ein Klassespiel. 

Kreisklasse: FC Vorwärts II - SpVgg Weißenstadt 3:2 (1:0)

(17.04.2017)

FC Vorwärts II: Kießling, Söllner, Hennig, Mannl, Sieg, S. Yilmaz M. Yilmaz, M. Sözen, A. Sözen, Seidel, Stäudel. Eingewechselt: Matiaschek, Y. Yilmaz, Abdallah.

Schiedsrichter: Hildner (FC Frankenwald) leitete sehr gut. – Zuschauer: 100. – Tore: 21. Min. Kopp (Eigentor), 49. Min. Stäudel 2:0, 57. Min. Lenk 2:1, 82. Min. Herold 2:2, 91. Min. Stäudel 3:2; Gelb-rote Karten: Hennig (88.), Stäudel (92.), beide Röslau, wegen wiederholten Foulspiels; besonderes Vorkommnis: Kießling, Röslau, hält einen stark geschossenen Foulelfmeter von Herold (38.). – Mit diesem glücklichen Heimsieg hat die Landesliga-Reserve jetzt den zweiten Platz erobert. Die erste Halbzeit in diesem flotten Kreisklassenspiel gehörte den Platzherren. Stäudel hätte die Röslauer eigentlich schon in der 18. Minute in Führung bringen müssen. Doch er vergab eine sogenannte Hundertprozentige. So musste ein Eckball von Sieg herhalten, den sich Kopp ins eigene Tor faustete. Als Stäudel kurz nach der Pause mit einem Volleyschuss auf 2:0 erhöhte, schien es ein klare Angelegenheit für Röslau II zu werden. Doch weit gefehlt: Die Gäste kämpften sich eindrucksvoll ins Spiel zurück und gleichen durch Lenk nach einem groben Röslauer Abwehrschnitzer und einem Sonntagsschuss von Herold aus. Als sich alle schon mit dem gerechten Remis abgefunden hatten, ging ein Freistoß von Stäudel aus fast 30 Metern an Freund und Feind vorbei ins Tor.

Landesliga: Baiersdorfer SV - FC Vorwärts 3:1 (1:1)

(11.04.2017)

Baiersdorfer SV: Drummer – Zecho, Kraus (49. Karsak), Noppenberger (80. Grabert), Hoffmann, Schwab, Gonzalez, Wurm, Lechner, Selmani (72. Bayerlein), Wartenfelser.
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Knoblauch, Smrha, Hostalek, Schmidt, Benker, Jankovsky, Lima (65. Ferstl), Siniawa, Tamo, Hermann.
Schiedsrichter: Görtler jun. (Oberhaid). – Zuschauer: 80; Tore: 22. Min. Wartenfelser 1:0, 28. Min. Smrha 1:1, 52. Min. Noppenberger 2:1, 83. Min. Wartenfelser 3:1.
Mit großer Euphorie war der FC Vorwärts nach dem Derbysieg gegen Selbitz nach Baiersdorf gereist. Nach den 90 Minuten war die Ernüchterung groß. Am Ende kassierte der FC Vorwärts eine bittere, unnötige aber letztlich auch verdiente 1:3-Niederlage.

Die Heimelf begann überaus engagiert und setzte Röslau mächtig unter Druck. Dennoch hatte Vorwärts-Stürmer Siniawa in der zwölften Minute nach einem Konter über Sebastian Hermann eine Großchance. Im letzten Moment wurde sein Schussversuch aber geblockt. Besser machte es auf der anderen Seite der Baiersdorfer Torjäger Wartenfelser, der in der neuen Saison zu Jahn Forchheim wechselt. Er nutzte einen Augenblick der Verwirrung in der Röslauer Defensive und traf zum 1:0 für die Hausherren. Lange währte der Baiersdorfer Jubel aber nicht: Nach einem Eckball für Röslau war erneut Jaroslav Smrha mit dem Kopf zur Stelle. Dabei sprang der Ball von der Unterkante der Latte hinter die Torlinie. Der Linienrichter zeigte sofort auf den Anstoßpunkt.
In der zweiten Halbzeit kam Röslau mit Schwung aus der Kabine. In der 51. Minute hatte Jaroslav Smrha die große Chance, freistehend vor dem gegnerischen Tor auf 2:1 zu erhöhen. Doch er traf das Leder nicht richtig, so dass der Schuss übers Tor ging. Ein unnötiger Ballverlust in der gegnerischen Hälfte war der Ausgangspunkt für die Baiersdorfer Führung. Noppenberger schloss diesen schulmäßigen Konter zum 2:1 ab. Der FC Vorwärts war weiter bemüht, aber im Abschluss glück- und harmlos. Der starke Wartenfelser machte mit einem Schuss aus der Drehung alles in der 82. Minute alles klar.

Trainer Rüdiger Fuhrmann war nach dem Abpfiff im Interview mit dem Internetportal Anpfiff kurz angebunden: „Baiersdorf hat verdient gewonnen. Mehr gibt es zu dem Spiel nicht zu sagen." Und der Coach der Gastgeber, Thomas Luckner, meinte: „Wir haben uns im Vergleich zu den letzten Spielen gesteigert. Das war nicht leicht, weil Röslau eine gute und griffige Mannschaft war. Die haben das sehr, sehr gut gemacht. Die sind immer schwer zu spielen. Es waren drei wunderbare Tore mit viel Tempo. Deswegen war das Spiel nicht klar, aber wir haben souverän gewonnen."

Landesliga: FC Vorwärts - SpVgg Selbitz 3:1 (1:0)

(09.04.2017)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Knoblauch, Smrha, Hostalek, Schmidt (81. Ferstl), Tamo, Benker, Lima, Jankovsky, Hermann, Siniawa (84. Söllner).

SpVgg Selbitz: Möschwitzer - Findeiß, Malik, Edelmann, Thierauf, Damrot, Winter, Lang, Schuberth, Hager, Hübler.

Schiedsrichter: Scharf (Pressath). - Zuschauer: 250. - Tore: 29. Min. Smrha 1:0, 63. Min. Tamo 2:0, 66. Min. Siniawa 3:0, 72. Min. Hager 3:1. - Gelb-Rote Karte: 89. Min. Edelmann (Selbitz).

Was Röslau zuletzt vermissen ließ, packte es in diesem Hochranken- Duell mächtig aus. Mit selten gesehener Effektivität holten sich die Gastgeber diese drei wichtigen Punkte im Abstiegskampf. Ob verdient oder nicht, war den Fuhrmann-Schützlingen ziemlich egal. Selbitz hatte unterm Strich mehr vom Spiel, musste aber erkennen, dass ohne echten Stürmer kaum ein Spiel zu gewinnen ist. Dennoch hatten die Gäste aus dem Frankenwald gute Chancen. Einmal rettete der Pfosten für Vorwärts, zweimal blieb die Pfeife des Schiedsrichters bei Szenen stumm, in denen es streng nach Elfmeter roch.

Das Spiel begann, wie viele Spiele beginnen: mit Abnutzungskampf im Mittelfeld. Echte Torchancen blieben zunächst rar. Ein Abwehrspieler brachte seine Vorwärts-Elf in die Erfolgsspur. Mit einem wuchtigen Kopfball - nach einem Benker-Freistoß - ließ Smrha Gästekeeper Möschwitzer nicht den Hauch einer Chance. Diese 1:0-Führung spielte den Platzherren in die Karten. Selbitz musste mehr machen. Die Gäste übernahmen auch mehr und mehr die Initiative, doch in entscheidenden Augenblicken fehlten Entschlossenheit und Kaltschnäuzigkeit.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. SpVgg-Trainer Hendrik Schödel blieb bei seiner Taktik. Aus einem massiven Mittelfeld sollten seine Schützlinge immer abwechselnd in Röslauer Abwehrlücken stoßen. Das klappte in Ansätzen gut, aber das vorentscheidende 2:0 fiel auf der anderen Seite. Jankovsky brach auf der linken Seite durch, und Tamo stand in der Mitte goldrichtig. Wieder war Möschwitzer chancenlos. Das 3:0 fiel nach dem selben Muster. Dieses mal leistete Benker excellente Vorarbeit.

Mit dem 3:0 im Rücken müsste alles klar sein? Gäste-Trainer Schödel setzte alles auf eine Karte, und wechselte gleich drei neu Spieler auf einen Schlag ein. Röslau war verblüfft und kassierte prompt den ersten Gegentreffer. Die Gäste witterten noch einmal Morgenluft.

In der Schlussphase rächte sich Schödels Auswechselmaßnahme: Torwart Möschwitzer verletzte sich bei einem Pressschlag mit Tamo und konnte nicht mehr weiterspielen. Schott, erst kurz vorher eingewechselt, stellte sich zwischen die Pfosten, fehlte aber bei der Aufholjagd. In der Schlussphase verloren die Frankenwälder noch Edelmann, der nach zwei Fouls die Ampelkarte sah.

Die Selbitzer werden also weiter auf die entscheidenden Punkte im Kampf um den Klassenerhalt warten müssen. Und am Sonntag kommt Quelle Fürth. Für Röslau, das schon am Dienstag in Baiersdorf antreten muss, war zumindest an diesem Abend die Fußballwelt in Ordnung. Die Mannschaft überzeugte mit unbändigem Kampfgeist, und hatte in Herrmann, Benker und Jankovsky ihre Antreiber. Den Ausfall von Kapitän Walters kompensierten sie mit Teamarbeit.

Selbitz hatte sich den Auftritt anders vorgestellt. Schuberth und Thierauf verdienten sich die besten Noten. Peter Langer

 

Das sagen die Trainer

Rüdiger Fuhrmann, Röslau: "Wir hatten heute endlich mal das Glück, das uns zuletzt ein paar Mal im Stich gelassen hat. Unser Sieg war hochverdient. Ich bin sehr zufrieden, wie die Mannschaft aufgetreten ist. Toll, wie sie die vielen Rückschläge verkraftet hat. Die beiden entscheidenden Tore in der zweiten Halbzeit waren wunderbar herausgespielt. Wenn du drei Tore erzielst, kannst du dir auch einen Gegentreffer erlauben. Das hat heute richtig gut getan."

Hendrik Schödel, Selbitz: "Ich bin stinksauer auf meine Mannschaft, vor allem die ersten 30 Minuten waren katastrophal. Nach dem 1:0 sind wir besser ins Spiel gekommen. Wir hätten auch zwei Elfmeter bekommen müssen. Unterm Strich war der Röslauer Sieg aber verdient-"

Landesliga: ASV Veistbronn-Siegelsdorf FC Vorwärts 3:1 (1:0)

(02.04.2017)

ASV Veitsbronn-Siegelsdorf: Gossler, Meyer, Klinge, Hausleitner, Baumann, Bauer, Ulrich (78. Kallert), Barth (58. Gräß), Stutz (82. König), Dimper, Bolz.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Hostalek (73. Spörl), Söllner (46. Schmidt), Tamo, Benker, Lima, Siniawa, Hermann, Walther.

Schiedsrichter: Denzlein (Hochstadt) hatte bei seinen Entscheidungen nicht immer ein glückliches Händchen. - Zuschauer: 110. - Tore: 38. Min. Meyer 1:0, 65. Min. Ulrich 2:0, 67. Min. Walther 2:1, 69. Min. Stutz 3:1. - Gelb-Rot: 86. Min. Benker (Röslau) wegen Reklamierens.

 

Nichts ist aus dem erhofften Befreiungsschlag der Röslauer im Abstiegskampf der Landesliga Nordost geworden. Der gelang in diesem Sechs-Punkte-Spiel vielmehr den Gastgebern, die mit diesem Heimsieg fast schon den Kopf aus der Schlinge gezogen haben.

Trainer Rüdiger Fuhrmann hatte seine Mannschaft auf drei Positionen verändert. Mit Patrick Lima und Marco Siniawa brachte er für Jakob Schmidt und den verhinderten Lukas Jankovsky zwei zusätzliche Offensivkräfte. Fabian Sturm musste schon beim Warmlaufen passen, für ihn rückte Carsten Söllner in die Anfangsformation. Nach kurzem Abtasten übernahmen die Röslauer sofort die Initiative, kamen gleich in der fünften Minute durch Markus Walther zur ersten große Chance. Seinen Heber drückte ein Abwehrspieler gerade noch von der Torlinie ins Aus. Den folgenden Eckball köpfte Jaroslav Smrha nur um Zentimeter über die Latte. Und Röslau machte weiter Druck. Patrick Lima und Sebastian Hermann verfehlten das Ziel ebenfalls nur um Haaresbreite. Die mangelnde Chancenverwertung wurde den Gästen wie schon vor einer Woche gegen Kornburg schließlich zum Verhängnis. Als Veitsbronns Trainer Uwe Neunsinger an der Außenlinie gerade richtig tobte und seiner Mannschaft die Landesliga-Tauglichkeit absprach, schlug sein Team aus dem Nichts heraus zu. Eine eher harmlose Flanke beförderte der am Fünf-Meter-Raum völlig freistehende Meyer über die Torlinie. Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt. Dieses Tor warf Röslau nun völlig aus der Bahn. Die Fuhrmann-Elf hatte Glück, dass sie sich vor dem Wechsel nicht noch einen weiteren Treffer einfing.

Es dauerte nach Wiederbeginn ein Weilchen, bis Röslau zurück ins Spiel fand. Und genau in dieser Phase schlugen die Platzherren zum zweiten Mal zu - allerdings aus klarer Abseitsposition heraus. Der ASV-Trainer drückte sich diplomatisch aus: "Ich würde mich schwer wundern, wenn unser Spieler hier nicht im Abseits gestanden wäre." Neunsinger hatte durchaus Mitleid mit den Röslauern, die "in den ersten 35 Minuten die klar bessere Mannschaft waren und mit 2:0 hätten führen müssen".

Markus Walther brachte nur zwei Minuten nach dem 2:0 mit einem herrlichen Volleyschuss - nach einem Eckball - sein Team ins Spiel zurück Doch wieder nur zwei Minuten später stellte der Veitsbronner Torjäger Yannick Stutz mit seinem satten Schuss aus spitzem Winkel den alten Abstand wieder auch. Auch dieses Tor hätte nicht zählen dürfen, weil einem Veitsbronner Sekunden zuvor ein Handspiel unterlaufen war.

In der Schlussphase gab es Chancen hüben wie drüben. Die klareren hatten bei mehreren Kontern freilich die Gastgeber. "Wir haben einfach kein Glück", haderte Rüdiger Fuhrmann sowohl mit den Schiedsrichterentscheidungen als auch mit der Chancenverwertung.

Zu allem Überfluss stellte sich nach dem Abpfiff noch heraus, dass sich Markus Walther einen Trümmerbruch im Handgelenk zugezogen hat. Er wurde bereits am Montag operiert und fällt wohl mindestens vier Wochen aus.

Landesliga: FC Vorwärts - TSV Kornburg 0:1 (0:0)

(25.03.2017)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Hostalek, Neumann (30. Söllner), Tamo, Benker, Jankovsky, Schmidt (60. Siniawa), Hermann (75. Lima), Walther.

TSV Kornburg: Akbakla, Uschold, Schmidt, Dutt (83. Tullius), Ruziski, Räder (46. Pasko), Schwarz (83. Dünfelder), Kowal, Eberhardt, Olschweski, Setla.

Schiedsrichter: Schuller (Freudenberg); leitete ohne Fehl und Tadel. .- Zuschauer: 200. – Tor: 89. Min. Uschold 0:1.

Eigentlich reicht ein Blick auf das Torverhältnis der Landesliga-Tabelle, dann wird die ganze Misere des FC Vorwärts Röslau offenkundig: 24 Treffer in 24 Spielen – das ist Minusrekord. Im Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten TSV Kornburg hätte der FC Vorwärts sein Torekonto merklich aufbessern können, ja sogar müssen, doch weit gefehlt: Trotz fünf hochkarätiger Chancen ging das Team von Trainer Rüdiger Fuhrmann am Ende leer aus. Denn die alte Fußballerweisheit bewahrheitete sich wieder einmal: Wer vorne seine Möglichkeiten nicht nutzt, der braucht sich nicht wundern, wenn es hinten einschlägt. Und so war es auch Samstag: Praktisch in letzter Spielminute erzielten die Gäste nach einem Eckball einen Kopfballtreffer zum mehr als schmeichelhaften 1:0-Sieg. Kornburgs Trainer Herbert Heidenreich brachte es auf den Punkt: „So ein Spiel gewinnst du nur, wenn du vorne stehst.“

Die 200 Zuschauer rieben sich in der Pause verwundert die Augen, fragten sich: Wer ist hier eigentlich der Aufstiegsaspirant und wer spielt gegen den Abstieg?. „Respekt vor der Leistung der Röslauer. Die haben das in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht. Sie haben uns überhaupt nicht ins Spiel kommen lassen“, lobte Herbert Heidenreich die Platzherren und gestand: „Wir hätten uns nicht beschweren brauchen, wenn wir zur Halbzeit 0:2 hinten gelegen wären.“

Es waren sogar drei hundertprozentige Chancen, die die Röslauer in den ersten 45 Minuten liegen ließen. Die erste bot sich Markus Walther schon nach neun Minuten, als Jackson Luis Ruziski den Ball unterlief und der Röslauer Kapitän plötzlich nur noch Torwart Tugay Akbakla vor sich hatte. Doch Walther schloss zu überhastet ab; sein Heber über den herausgelaufenen Keeper verfehlte klar sein Ziel. In der 19. Minute war es Lukas Jankovsky, der alleine auf den TSV-Torhüter zulief. Mit einer spektakulären Fußabwehr verhinderte Akbakla den Röslauer Führungstreffer. Und dann die 40. Minute. Benkers Maßflanke erreichte am Fünf-Meter-Raum den völlig freistehenden Jankovsky. Anstatt den Ball nur über die Linie zu drücken, drosch er das Leder drei Meter über das Tor. Einfach nur Pech oder Unvermögen? Kornburg hatte in der ersten Halbzeit nicht eine einzige Torchance; Trainer Heidenreich kochte auf den Gang in die Kabine vor Wut.

Mit Wiederbeginn brachte er den lange verletzten Topstürmer Szymon Pasko. Mit ihm kam deutlich mehr Schwung in die Angriffsaktionen der Nürnberger Vorstädter. „Ich denke schon, dass wir nach dem Seitenwechsel vor allem mit Pesko im Sturmzentrum dominant waren“, meinte der Kornburger Coach. Aber es dauerte immerhin bis zur 60. Minute, bis die Kornburger das erste Mal gefährlich vor das Tor von Sebastian Blechschmidt kamen. Dann war es wieder Lukas Jankovsky auf Seiten der Röslauer, der die Führung auf den Fuß hatte. Die Krönung der Röslauer Harmlosigkeit vor dem Gästetor in der 75. Minute, als drei Vorwärts-Kicker am Strafraum nur noch einen Gästespieler vor sich hatten, aber den Ball vertändelten. Die Zuschauer rauften sich die Haare. Es war jetzt ein offener Schlagabtausch, bei dem auch die Gäste durch Pawel Kowal und Szymon Pasko zu zwei richtig guten Möglichkeiten kamen. Dennoch hätte zu diesem Zeitpunkt das Spiel längst zugunsten der Platzherren entschieden sein müssen. Und so kam es, wie es kommen musste: Wie schon im Vorrundenspiel – damals in der Nachspielzeit – gelang Kornburg der Siegtreffer nach einem Eckball. Die Röslauer brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Yanick Uschold nickte zum 0:1 ein.

Röslaus Trainer Rüdiger Fuhrmann war nach dem Abpfiff sichtlich bedient: „Das ist richtig bitter. Dieses Spiel hätten wir nie verlieren dürfen, sondern es schon zur Halbzeitpause entscheiden müssen.“

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - TSV Kornburg 0:1 (0:0)
Foto: Landesliga: FC Vorwärts - TSV Kornburg 0:1 (0:0)

Kreisklasse: FC Vorwärts II - SpVgg Selb 13 II 3:0 (2:0)

(19.03.2017)

FC Vorwärts II: Kießling. H. Sieg, Hennig, Medick (61. Mannl), A. Söllner, A. Sözen (73. Y. Yilmaz) , M. Sözen, Schink, Spörl, Alfalah, Stäudel.

Schiedsrichter: Langer (SpVgg Bayern Hof); Zuschauer: 25; Tore: 16. und 24. Min. Stäudel 1:0 und 2:0, 76. Min. Sieg 3:0 (Foulelfmeter).

 

Von Beginn an sahen die wenigen Zuschauer bei übelstem Wetter eine einseitige Partie. Die Gäste aus Selb waren mit diesem Ergebnis noch richtig gut bedient. Sie hatten schon in der 5. Minute großes Glück, dass der ansonsten gut leitende junge Schiedsrichter  Felix Langer eine klare Notbremse von Giunta am alleine auf den Torhüter zulaufenden Spörl  nicht mit Rot ahndete. Röslau spielte auf den schwierigen Bodenverhältnissen richtig gut. Einziger Kritikpunkt: die Chancenauswertung.                                                                                   

Landesliga: SpVgg Bayreuth II - FC Vorwärts 1:1 (1:0)

(18.03.2017)

SpVgg Bayreuth II: Hempfling, , Popp, Michaelis, Reutlinger, Schatz, Schmidt, Stockinger (90. Djordjevic), Gezer, Tonka, Küfner.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch (80. Lima), Hostalek, Smrha, Sturm (32. Neumann), Benker, Jankovsky, Ferstl (48. Siniawa), Hermann, Schmidt, Walther.

Schiedsrichter: Gawlik (Nürnberg) leitete ausgezeichnet. – Zuschauer: 45. – Tore: 40. Min. Tonka 1:0, 62. Min. Siniawa 1:1.

Fast ein Jahr lang hat Marco Siniawa nach seinem Kreuzbandriss auf diesen Tag gewartet und hingearbeitet, und am Samstagabend feierte er auf dem Kunstrasenplatz in Neudrossenfeld sein Comeback, und zwar ein ganz besonders: Eingewechselt in der 48. Minute, erzielte er knapp 15 Minuten später den überfälligen 1:1- Ausgleich gegen die Regionalliga-Reserve der SpVgg Bayreuth. Und er hätte noch berühmter werden können. Kurz vor dem Abpfiff hatte er gar den Siegtreffer auf den Fuß, zögerte aber zu lange. Ein 2:1-Sieg der Röslauer hätte auch dem Spielverlauf entsprochen. „Das wäre es gewesen“, sagte eine freudestrahlender Siniawa, der mit seinem ersten Einsatz nach fast 363 Tagen zufrieden war. „So ein Comeback mit einem Tor wünscht man sich natürlich. Unglaublich.“

Das Team von Rüdiger Fuhrmann drehte nach dem Seitenwechsel mächtig auf, ließ die Gastgeber kaum noch zur Entfaltung kommen. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das von Regionalliga-Keeper Hempfling gehütete Tor der Bayreuther. Dass nicht mehr als der Ausgleich dabei heraussprang, ärgerte den Trainer: „Keine Frage, wir haben heute zwei Punkte liegen gelassen“, sagte Fuhrmann nach dem Spiel. Um den Anschluss ans hintere Mittelfeld wieder herzustellen, wäre aber ein Dreier dringend notwendig gewesen.

In der ersten Halbzeit sahen die wenigen Zuschauer eine ausgeglichene Partie mit Chancen hüben wie drüben. Die besten auf Röslauer Seite hatte Sebastian Hermann. „Wenn wir in der ersten Halbzeit in Führung gegangen wären, hätten wir das Spiel auch gewonnen“, mutmaßte Fuhrmann.

Doch es kam ganz anders. Ein Aussetzer des ansonsten fehlerfreien Torhüter Sebastian Blechschmidt brachte die kleinen Altstädter in Führung. Er warf den Ball praktisch unbedrängt den Bayreuther an der Strafraumline vor die Füße. Der ehemalige Röslauer Ertac Tonka ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte eiskalt. Ein Nackenschlag für die Röslauer kurz vor der Halbzeit.

Doch wie das Team nach der Halbzeit aufdrehte, verblüffte auch die Bayreuther. Erster richtiger Aufreger war ein Freistoß von Christian Neumann, den Hempfling entschärfte. Danach hatten die Röslauer innerhalb von zehn Sekunden gleich drei Einschussmöglichkeiten. Zunächst setzte Jaroslav Smrha einen Kopfball nach Ecke an den Pfosten, den Abpraller klärte ein Bayreuther auf der Torlinie, und den Schuss von Siniawa beförderte der Bayreuther Reutlinger bereits hinter der Torlinie aus dem Kasten. Die Linienrichterin entschied sofort auf Tor. Trotz weiterer guter Chancen sprang nichts Zählbares mehr für die Röslauer Vorwärts-Kicker heraus.

Landesliga: TSV Neudrossenfeld - FC Vorwärts 2:0 (1:0)

(03.03.2017)

FC Vorwärts: Blechschmidt, Knoblauch, Ferstl, Smrha, Neumann, Tamo (70. Lima), Benker, Sturm (74. Söllner) , Jankovsky (62. Schmidt), Hermann, Walther.

Schiedsrichter: Wörtmann; Zuschauer: 120; Tore: 44. Min. Taubenreuther 1:0, 66. Lattermann 2:0 (Foulelfmeter). 

Der FC Vorwärts hat sein erstes Punktspiel im Jahr 2017 in der Landesliga Nordost verloren. Beim TSV Neudrossenfeld setzte es eine 0:2-Niederlage. In der ersten Halbzeit bestimmte der FC Vorwärts eindeutig das Geschehen, verpasste es, aus seiner Überlegenheit Kapital zu schlagen. Einzige Ausbeute war ein Pfostentreffer von Sebastian Hermann in der 33. Minute aus kurzer Distanz. Das hätte die Führung sein müssen! Kurz vor der Halbzeit kam die Fuhrmann-Elf richtig in Bedrängnis. Zunächst verhinderte Torhüter Sebastian Blechschmidt mit einem Wahnsinnsreflex die Führung der Gastgeber (43.), doch in der 45. Minute war er bei dem Nachschuss von Taubenreuther aus stark abseitsverdächtiger Position chancenlos. Ein Witz-Elfmeter, verwandelt in der 66. Minute von Lattermann, besiegelte das Röslauer Schicksal. Die Niederlage war auch deshalb verdient, weil die Vorwärtself in der ersten Halbzeit vor dem Tor viel zu umständlich agierte und in der zweiten Halbzeit nicht eine einzige richtige Torchance hatte. Da muss in den kommenden Spielen deutlich mehr kommen.

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Zwei Testspiel Siege im Trainingslager in Pilsen

(18.02.2017)

 

Der FC Vorwärts hat seine beiden Testspiele während des Trainingslagers in Pilsen gewonnen. Nach dem 2:1-Erfolg am Freitagabend gegen SK Pilsen gab es am Samstagmittag einen souveränen 4:1 (3:0)-Sieg gegen den Oberpfälzer Bezirksligisten  SpVgg Schirmitz. Sebastian Hermann brachte mit zwei Treffern in der der 19. und 23. Minute seine Farben  mit 2:0 in Front, Jakob Schmidt erhöhte in der 37. Minute auf 3:0. Der Ehrentreffer gelang den Schirmitzern in der 62. Minute. Markus Walther setzte drei Minuten vor dem Abpfiff den Schlusspunkt. Vor allem im zweiten Abschnitt ging die Vorwärtself sehr fahrlässig mit ihren Chancen um.

Röslau spielte mit: Kießling, Knoblauch, Ferstl, Smrha, Neumann (70. Min. Alfalah), Tamo, Benker, Schmidt (60. Söllner), Sturm (66. Kastner), Hermann (66. K. Bafra), Walther.

 

Bilder vom Trainingslager: hier

 

Auch den ersten Test gegen den Viertligisten SK Pilsen hatte Röslau verdient  mit 2:1 (0:0) gewonnen. Die Tschechen gingen kurz nach dem Seitenwechsel mit 1:0 in Führung. Der eingewechselte Christian Neumann drehte mit zwei Toren in der 70. und 80. Minute das Spiel. Hatten die Gastgeber in der ersten Halbzeit noch die besseren Möglichkeiten, bestimmte der FC Vorwärts in der zweiten Halbzeit klar das Geschehen, machte viel Druck – und das nach zwei  harten Trainingseinheiten am Vormittag und Nachmittag. Christian Neumann und Dominik Kastner vergaben weitere Großchancen.

Röslau spielte mit: Blechschmidt, Knoblauch, Ferstl, Smrha, Sturm, Benker (56. Neumann), Tamo, Schmidt, Söllner (67. Alfalah), Hermann (56. Kastner), Walther.

 

 

Ablaufplan Trainingslager vom 16. bis 19.2.2017 in Pilsen

(16.02.2017)

 

Donnerstag, 16.02.2017: Anreise bis 18:00 Uhr / Training 19:00 Uhr – 20:30 Uhr

21:15 Uhr Abendessen / Kartoffelsuppe, Putensteak mit Nudeln, Salat, kleine Nachspeise

 

Freitag, 17.02.2017: 7:15 Uhr Frühstück / Training 8.30 Uhr –  10:00 Uhr und 12:00 Uhr – 13:30 Uhr

14:15 Uhr Mittagessen / Gulaschsuppe, Spaghetti Bolognese, Salat, kleine Nachspeise

17:30 – 19:30 Uhr Spiel gegen SK Pilsen 4. Liga

20:30 Uhr Abendessen / Rindfleischsuppe mit Nudeln, Putengeschnetzeltes mit Reis, Salat, kleine Nachspeise

 

Samstag, 18.02.2017: 6:45 Frühstück / 8:00 Uhr – 9:30 Uhr Training / 12:00 Uhr – 14:00 Uhr Spiel gegen SpVgg Schirmitz Bezirksliga Nord Oberpfalz

15:00 Uhr Mittagessen / Zwiebelsuppe, Schweinesteak mit Bratkartoffeln, Salat, kleine Nachspeise

Anschließend gemeinsamer Besuch eines Fitnessclubs mit Saunamöglichkeit

21:00 Uhr Abendessen / Gemüsesuppe, Schweineschnitzel mit Kartoffelsalat, Salat, kleine Nachspeise

 

Sonntag, 19.02.2017: 9.00 Uhr Frühstück / 10:30 Uhr – 12:00 Uhr Abschlusstraining (halber Platz)

12:30 Uhr Mittagessen / Leberknödelsuppe, gefüllte Roulade mit Kartoffelpüree, Salat, kleine Nachspeise

 

Anschließend gegen 13:45 Uhr Heimreise.

 

Zu jeder Mittags- bzw. Abendmahlzeit ist ein nichtalkoholisches Getränk kostenfrei dabei.

Zweite gewinnt Turnier in Erbendorf

(13.02.2017)

Unsere zweite Mannschaft hat am Samstag das Hallenturnier in Erbendorf gewonnen. Im Finale besiegte das Team von Coach Alexander Seidel den TSV Krummenaab mit 2:1. Im Halbfinale hatten die Röslauer den FC Tirschenreuth II mit 5:4 nach Neun-Meterschießen besiegt. In der Gruppenphase gab es Siege gegen Erbendorf II (3:0) und den TSV Reuth (3:2). Die Partie gegen Altenstadt, das nicht angetreten war, wurde 2:0 für den FC Vorwärts gewertet. Aykut Sözen war zudem der zweitbeste Torschütze des Turniers.

Röslau spielte mit: Yilmaz - Hennig, Seidel, Stäudel, H. Sieg, Gruhn, Abdallah, Sözen.

Ein Altbekannter kehrt zurück auf die "Hut"

(12.02.2017)

Der FC Vorwärts Röslau hat die ersten Weichen für die Saison 2017/18 gestellt. Neuer Trainer wird ein Altbekannter: der 37-jährige Ali Sener, der von 2003 bis 2010 sieben Jahre lang in der Bezirksliga und Bezirksoberliga für den FC Vorwärts auf Torejagd ging. Der B-Schein-Inhaber tritt im Sommer die Nachfolge von Rüdiger Fuhrmann an, der nach drei Jahren seinen Vertrag nicht mehr verlängert hat. Seit sieben Jahren coacht Ali Sener nun schon den Kreisligisten Kirchenlamitz und leistet sehr gute Arbeit. „Wir hatten viele interessante Offerten, haben uns aber letztlich im Vorstand einstimmig für Ali Sener ausgesprochen, der unseren Verein aus dem Effeff kennt“, begründet Vorsitzender Bernd Nürnberger die Entscheidung. Er ist fest davon überzeugt, dass der gebürtige Selber, der in Plauen wohnt und als Diplom-Betriebswirt bei Vishay in Selb arbeitet, hochmotiviert an seine neue Aufgabe herangehen und die gute Arbeit von Rüdiger Fuhrmann fortsetzen wird.

„Ich freue mich riesig, dass mir die Röslauer Vereinsführung das Vertrauen geschenkt hat. Der FC Vorwärts ist für mich eine Herzensangelegenheit. Ich habe in Röslau meine schönsten Jahre als Aktiver erlebt“, sagte Ali Sener. Er will sich aber zunächst noch voll auf seinen VFC Kirchenlamitz konzentrieren. „Wir wollen im Kampf um Platz zwei noch ein gewichtiges Wort mitreden“, gibt er sich kämpferisch. Den VFC in die Bezirksliga zu führen, wäre für Sener der krönende Abschluss seiner siebenjährigen Trainertätigkeit in Kirchenlamitz.

Testspiel in Eger: FC Vorwärts - DJK Gebenbach 0:0

(11.02.2017)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch (63. Neumann/75. Alfalah), Ferstl, Smrha, Sturm, Tamo, Benker, Jankovsky (63. Söllner), Schmidt, Hermann, Walther (46. Kastner)
Eine erneut starke Leistung des Nordost-Landesligisten gegen den souveränen Spitzenreiter der Landesliga Mitte. Das hochverdiente Unentschieden auf dem Kunstrasen in Eger hielt Torhüter Sebastian Blechschmidt fest, der gleich zwei berechtigte Foulelfmeter parierte. In der achten Minute wehrte er den Schuss von Pavel Novotny vom Punkt ab, in der 90. Minute entschärfte er den Elfmeter von Remi Szewczyk bravourös. Ein Sieg der von Faruk Maloku, dem ehemaligen Coach der SpVgg Bayern Hof, trainierten Oberpfälzer, hätte dem Spielverlauf auch nicht entsprochen. Es war von Anfang an eine Partie auf Augenhöhe, in dem die beiden Defensivreihen sicher standen.
In der ersten Halbzeit forderten auch die Röslauer von dem tschechischen Unparteiischen lautstark einen Foulelfmeter, als Sebastian Knoblauch nach einer Standardsituation im Strafraum klar umgestoßen wurde. Knoblauch war es auch, der in der zweiten Halbzeit die größte Chance für die Vorwärts-Elf vergab. Sein Volleyschuss aus 14 Metern verfehlte nur knapp das Ziel (60.).
Trainer Rüdiger Fuhrmann war mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden, ärgerte sich aber über die Aktion des ansonsten bärenstark spielenden Innenverteidigers Norbert Ferstl in der letzten Spielminute, die zum Elfmeter führte. „So darf ein so erfahrener Spieler nicht einsteigen“, schimpfte er und sah sein Team schon als Verlierer vom Platz gehen, zumal der Gebenbacher Szewczyk als sicherer Elfmeterschütze gilt. Doch diesmal fand er in Sebastian Blechschmidt seinen Meister.

Rüdiger Fuhrmann macht zum Saisonende Schluss

(01.02.2017)

Der FC Vorwärts Röslau und Trainer Rüdiger Fuhrmann gehen ab der neuen Saison getrennte Wege. Fuhrmann kündigte in einem Gespräch mit Vorsitzendem Bernd Nürnberger am Mittwoch an, er werde seinen Vertrag um kein weiteres Jahr verlängern. „Ich denke, drei Jahre sind genug. Ich hatte in Röslau ein richtig schöne Zeit und werde in den verbleibenden vier Monaten alles in die Waagschale werfen, damit die Mannschaft den Klassenerhalt schafft.“ Nach den drei intensiven Jahren in Röslau könne er sich durchaus vorstellen, mal eine Pause einzulegen. „Aber natürlich bin auch für neue Aufgaben offen.“ Eine hat der schon: Fuhrmann wird künftig DFB-Stützpunkt-Beobachter. Das heißt: Er wird an mehreren Montagen im Jahr die DFB-Stützpunkte in der Region besuchen und die Arbeit der Stützpunkttrainer begutachten.

Vorsitzender Bernd Nürnberger bedauert die Entscheidung des 55-jährigen Oberpfälzers. „Wir haben Rüdiger Fuhrmann sehr viel zu verdanken. Er hat in den drei Jahren hervorragende Arbeit geleistet und jeden einzelnen Spieler vorangebracht. Und wir wünschen uns natürlich alle, dass Fuhrmann zum krönenden Abschluss seiner Tätigkeit in Röslau mit der Mannschaft den Klassenerhalt in der Landesliga Nordost schafft.“

Bei der Suche nach einem Nachfolger wollen die Vorwärts-Verantwortlichen nichts überstürzen. „Wir werden jetzt mit potenziellen Kandidaten Gespräche führen und hoffen, bis zu Beginn der restlichen Rückrunde einen Nachfolger zu präsentieren“, bittet Nürnberger um Geduld.

Foto zur Meldung: Rüdiger Fuhrmann macht zum Saisonende Schluss
Foto: Rüdiger Fuhrmann macht zum Saisonende Schluss

Sebastian Blechschmidt mit dem ZV Thierstein bayerischer Meister

(28.01.2017)

Der ZV Thierstein mit dem Röslauer Sebastian Blechschmidt im Tor hat am Samstag in Nürnberg souverän die bayerische Meisterschaft im Hallenfußball gewonnen. Der Bezirksligist, gespickt mit tschechischen Futsal-Profis besiegte im Finale den oberbayerischen Landesligisten SC Olching klar mit 3:0. Im Halbfinale des Lotto-Bayern-Cups 2017 hatten die Thiersteiner den schwäbischen Vertreter Türkspor Augsburg aus dem Rennen geworfen. Auch in den drei Gruppenspielen hatten die Thiersteiner nichts anbrennen lassen: Sie feierten jeweils jeweils 3:1-Siege gegen SV Euerbach/Kützberg (Unterfranken), den späteren Finalgegner Olching und Gastgeber FC Bayern Kickers Nürnberg. Der ZV war bereits souverän und ungeschlagen durch die Kreis- und Bezirksmeisterschaft spaziert. Aus Nürnberg bringen die Fichtelgebirgler nicht nur den Siegerpokal mit, sondern auch einen Scheck von Lotto Bayern in Höhe von 1500 Euro. Herzlichen Glückwunsch!

Winterwanderung der Alten Herren

(08.01.2017)

Am Samstag, 7. Januar 2017, startete die Alte Herren Abteilung mit 14 Teilnehmern vom Granitlabyrinth Kirchenlamitz aus zu ihrer Winterwanderung. Bestens organisiert von Sebastian Albrecht und Ralf Hasselbacher startete die Gruppe vom Ausgangspunkt „Granitlabyrinth Kirchenlamitz“ in Richtung Ziel, dem Epprechtstein.

Obwohl dem einen oder anderen Wanderer die Nachwirkungen des vortäglichen Stärketrinkens noch anzumerken waren, ging die Truppe strammen Schrittes dem Gipfel entgegen.

Nach zwei kurzen Rasten, in welchen der Flüssigkeitshaushalt mittels Glühwein oder Flachmann wieder auf Niveau gebracht wurde, stieg man bis zur Burgruine Epprechtstein auf.

Nach kurzem Aufenthalt auf der Aussichtsplattform ging es zielstrebig zurück zum Startpunkt bzw. dem Gasthaus „Zur Waldschmiede“. Dort ließ man es sich bei deftigen Brotzeiten und feinsten Gerichten aus der Küche nochmals gut gehen. Der Abend klang danach bei Erfrischungsgetränken langsam aus, Pläne für den nächsten Ausflug wurden ebenfalls schon geschmiedet.

Foto zur Meldung: Winterwanderung der Alten Herren
Foto: Bild: Bastian Menzel

Seniorenweihnachtsfeier 2016

(17.12.2016)

Mit dem zweifellos schönsten Weihnachtsengel weit und breit fand die Seniorenweihnachtsfeier des FC Vorwärts Röslau im Vereinsheim im BD|Sensors-Sportpark "Auf der Hut" statt. Wie bereits erwähnt, wurde der Verein vom Nikolaus mit Rückkehrer Tobias Benker edel beschenkt. Doch auch die Preise der Tombola konnten sich, dank etlicher Sponsoren, sehen lassen. Die dadurch heitere und ausgelassene Stimmung wurde durch DJ Rainer Denndörfer weiter angeheizt - somit war es kaum verwunderlich, dass die Feier erst in den frühen Morgenstunden ihr Ende fand.

Foto zur Meldung: Seniorenweihnachtsfeier 2016
Foto: Seniorenweihnachtsfeier 2016

Nikolaus besucht unsere kleinen Fußballer

(11.12.2016)

Nahezu vollbesetzt war das Sportheim „Hut“ bei der Weihnachtsfeier für unsere Kleinsten, die E-, F- und G-Junioren. Vorsitzender Bernd Nürnberger und Jugendleiter Günter Zimmermann begrüßten dazu auch stellvertretenden Landrat Gerald Schade und  zweiten Bürgermeister Kurt Lederer. Dankesworte richteten sie vor allem an die Trainer für ihre hervorragende Arbeit und an die Eltern für ihre Unterstützung. Höhepunkt war wie immer der Besuch des Nikolauses, der für alle Spielerinnen und Spieler ein Sprüchlein parat hatte. Als Geschenk für die kleinen Fußballer gab es Trainingsanzüge, gesponsert von BD Sensors.  Natürlich durfte zum Abschluss auch eine Tombola nicht fehlen.

Jugendfußballturnier des FC Vorwärts Röslau am 3./4. Dezember

(06.12.2016)

Das Nachwuchsfußballturnier des FC Vorwärts Röslau, dessen Schirmherrschaft dankenswerterweise der 1. Bürgermeister der Gemeinde Röslau, Torsten Gebhardt, übernahm, stieg am 3. und 4. Dezember in der Dreifachturnhalle der Realschule in Wunsiedel mit 16 Mannschaften für F- und E-Jugenden und war ein tolles Erlebnis für die jungen Sportler und Zuschauer.

 

Den Anfang des Fußballwochenendes machten am Samstag die F-Junioren. An den Start gingen der FC Nagel, die SpVgg Weißenstadt, die SG Marktredwitz, der ASV Wunsiedel, der VFC Kirchenlamitz, der FC Marktleuthen und mit zwei Mannschaften der FC Vorwärts Röslau.

Bei diesem Turnier gab es am Ende keinen Gewinner, man wählte den Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ -  hier waren alle Mannschaften Sieger.

 

Am Sonntag waren dann die E-Junioren an der Reihe. Teilnehmer waren hier der SC Arzberg, der FC Nagel, der FC Tirschenreuth, die SpVgg Weißenstadt, der FC Marktleuthen, der VFC Kirchenlamitz, der FC Schönwald und der FC Vorwärts Röslau. Der Gewinner konnte im Finale erst nach einem Sechsmeterschießen ermittelt werden. Der FC Schönwald setzte sich hier gegen den FC Vorwärts Röslau durch. Den dritten Platz erreichte der FC Tirschenreuth.

 

Besonderer Dank geht an die Schiedsrichter und Helfer, die maßgeblich für den Erfolg dieses tollen Turniers beigetragen haben.

Landesliga: FC Vorwärts - TSV Nürnberg-Buch 0:1 (0:1)

(26.11.2016)

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Hostalek, Neumann (84. Spörl), Tamo, Jankovsly, Deniz (63. Sturm), Ferstl, Hermann (84. Lima), Walther.

TSV Nürnberg-Buch: Wester, Ell, S. Fleischmann, C. Fleischmann, Reichel, Brehm, Örtel (78. Botzel), Hofer, Scholz, Schreiner, Lang.

Schiedsrichter: Solter: (Weiherhammer). - Zuschauer: 128. - Tor: 44. Min. Lang 0:1. - Gelb-Rote Karte : Smrha (Röslau/90.) wegen Unsportlichkeit.

Es ist eine alte Fußballer-Weisheit: Wer selbst beste Chancen auslässt, darf sich am Ende nicht wundern, wenn er mit leeren Händen dasteht. Während die Röslauer nach dem Schlusspfiff mit hängenden Köpfen in die Kabinen gingen, tanzten die Bucher Jungs ausgelassen auf dem Rasen. Dank eines unhaltbaren Sonntagsschusses von Philipp Lang eine Minute vor der Halbzeit entführten sie äußerst glücklich die drei Punkte von der altehrwürdigen "Hut". "Wir hatten heute das glücklichere Ende für uns", strahlte Buchs Trainer Thomas Adler, der zuvor als Trainer der SG Quelle Fürth noch nie in Röslau gewonnen hatte. "In der Summe hatte Röslau freilich die deutlich besseren Chancen", gestand Adler und sprach von einem guten, hart umkämpften Spiel auf extrem schwierigem Geläuf.

"Wir hauen im letzten Spiel des Jahres nochmals alles raus", hatte Trainer Rüdiger Fuhrmann den Röslauer Fans versprochen. Und das tat die Mannschaft auf dem B-Platz auch. Sie zeigte eines ihrer besten Heimspiele, belohnte sich aber nicht für eine starke Leistung.

Von Beginn an machte Röslau Druck, drängte auf eine frühe Führung. Doch die langen Kerle aus Buch standen zunächst bombensicher in der Abwehr. Im Spiel nach vorne konnte der Tabellendritte in der ersten Halbzeit kaum Akzente setzen. In der 28. Minute bot sich den Platzherren eine Doppelchance zur Führung: Zunächst scheiterte Sebastian Hermann aus aussichtsreicher Position am starken Bucher Keeper Wester, den Nachschuss "versemmelte" Lukas Jankovsky. Die Zuschauer rauften sich die Haare; das hätte das 1:0 sein müssen. Sechs Minuten später traf Christian Neumann nur den Pfosten, und als Markus Walther nachsetzte, brachte irgendein Bucher Spieler noch den Fuß dazwischen und kratzte den Ball von der Linie. Dass der Bucher Philipp Lang eine Meisterschütze ist, deutete er in der 38. Minute aus 18 Metern an, als Sebastian Blechschmidt den Ball gerade noch aus dem Winkel fischte. Eine Minute vor der Halbzeit jedoch war er machtlos: Wieder zog Lang ab, diesmal aus gut 25 Metern, und der Ball schlug unhaltbar für den Röslauer Torhüter im Winkel ein. Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt. Mit der Führung im Rücken bestimmten die Gäste gut 20 Minuten lang das Geschehen nach der Halbzeitpause. Danach war wieder die Vorwärts-Elf am Drücker, und wie: Die größte Chance im zweiten Durchgang vergab Jaroslav Smrha, als er aus fünf Metern völlig freistehend den Torhüter anschoss. Röslau versuchte auch in der Schlussphase und der sechsminütigen Nachspielzeit noch alles, doch "Teufelskerl" Wester war an diesem Tag nicht zu überwinden. "Wir treffen einfach das Tor nicht", das war der einzige Vorwurf, den Röslaus Trainer Rüdiger Fuhrmann seinen Jungs machen konnte. Die Mannschaft habe alles gegeben, viel investiert und sich nicht belohnt. "Das ist bitter. Aber nach der Winterpause geht es mit frischem Elan weiter ."

Landesliga: ATSV Erlangen - FC Vorwärts 5:1 (2:1)

(20.11.2016)

ATSV Erlangen: Kraut, Kishimoto, Zagorcic, Marx, Schäfke, List (74. Min. Faßold), Ruhrseitz, Karasu, Haas, Kojic (67. Abu-Zalam), Kulabas (59. Graine).

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Hostalek, Neumann (61. Min. Deniz), Sturm (61. Spörl), Ferstl, Tamo, Jankovsky, Schmidt (61. Hermann), Walter.

 

Schiedsrichter: Cornely (DJK Mühlbach) . – Zuschauer: 135  - Tore: 8. Min. Kulabas 1:0 /Foulelfmeter), 17. Min. Ferstl 1:1, 32. Min. Karasu 2:1, 47. Min. Ruhrseitz 3:1, 56. Min. Kulabas 4:1 (Handelfmeter), 77. Min. Faßold 5:1.

 

Außer Spesen nichts gewesen -  so  lässt die höchste Saisonniederlage des FC Vorwärts Röslau beim Aufstiegsaspiranten ATSV Erlangen wohl am besten beschreiben. Nach einer starken ersten Halbzeit gingen die Fichtelgebirgler nach dem Seitenwechsel regelrecht baden. „Das 3:1 für die Erlanger ist einfach viel zu früh gefallen, das war letztlich unser Genickbruch“, stellte ein enttäuschter Trainer Rüdiger Fuhrmann nach dem Schlusspfiff fest. Und er musste einräumen: „Der Sieg des ATSV geht aufgrund der zweiten Halbzeit wohl  auch in dieser Höhe in Ordnung.“

 

Den Röslauern war klar, dass die Gastgeber nach der 2:4-Heimniederlage gegen Selbitz alles daran setzen werden, diese Scharte wieder auszuwetzen. Entsprechend engagiert begannen die Mittelfranken. Der erste gefährliche Angriff führte auch gleich zur Führung, als sich Jaroslav Smrha gegen den durchgebrochenen Ferdinand List im Strafraum nur durch ein Foul zu helfen wusste. Den fälligen Elfmeter verwandelte der bullige Ahmet Kulabas sicher.

Röslau erholte sich erstaunlich schnell und gut von diesem Schock und hielt richtig gut dagegen. Angetrieben von Lukas Jankovsky, kam die Vorwärts-Elf immer wieder gefährlich vor das Tor der Platzherren. Und ein solcher Angriff führte auch prompt zum Ausgleich: Jankovsky steckte den Ball zu Norbert Ferstl durch, und der verwandelte eiskalt zum 1:1. „Die Röslauer haben das in dieser Phase richtig gut gemacht,“ fand Erlangens Trainer Shqipran Skeraj auch lobende Worte für die Gäste.

Und die setzten nach, versteckten sich nicht. Überflüssig wie ein Kropf  aus Sicht der Fuhrmann-Elf die erneute ATSV-Führung. Mehrmals hatte die Hintermannschaft die Chance, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Als dann am Ende der Fehlerkette Robin Hostalek gegen Burhan Karasu nicht entschlossen genug  dazwischen ging, erzielte der ehemalige Dergahspor-Stürmer aus der Drehung mit einem satten 18-Meter-Schuss das 2:1. Selbst dieser Treffer warf die Röslauer noch nicht aus der Bahn. Sie gestalteten das Spiel bis zur Halbzeit weiter offen und drängten auf den Ausgleich.

Aber nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff nahm das Unheil seinen Lauf. Mit zwei Spielzügen hebelten die Gastgeber die Röslauer Hintermannschaft aus, und Tim Ruhrseitz hatte keine Mühe, alleine vor Torhüter Blechschmidt einzuschieben. Einer krassen Fehlentscheidung des Schiedsrichters ging der vierte Erlanger Treffer voraus: Bei einem Freistoß aus spitzem Winkel prallte der Ball dem in der Mauer stehenden Fabian Sturm an den angewinkelten Arm, und zum Entsetzen der Gäste zeigte der Unparteiische zum zweiten Mal auf den Punkt. Kulabas nahm dieses Geschenk dankend an. Damit war die Moral der Fuhrmann Elf endgültig dahin und der Sprung der bärenstarken Multi-Kulti-Truppe aus Erlangen auf Tabellenplatz drei nicht mehr zu stoppen.

 

Veitsbronns neuer Coach Uwe Neunsinger, der wie zahlreiche andere Trainer aus dem Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen unter den Zuschauern war, spendete seinem Freund Rüdiger Fuhrmann Trost: „Gegen diese Mannschaft mit einer solchen Offensiv-Power kann und darf man verlieren. Die haben ganz andere Ziele.“

 

Trotz allem sehnen die Röslauer die Winterpause herbei, denn der Substanzverlust bei vielen Spielern ist unverkennbar. Einmal allerdings müssen sie sich wohl noch zusammenraufen, wenn am kommenden Samstag um 14 Uhr das Spitzenteam des TSV Nürnberg-Buch zu Gast im BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“ ist.  

 

 

 

Foto zur Meldung: Landesliga: ATSV Erlangen - FC Vorwärts 5:1 (2:1)
Foto: Landesliga: ATSV Erlangen - FC Vorwärts 5:1 (2:1)

Kreisklasse: FC Lorenzreuth - FC Vorwärts II 1:4 (1:0)

(06.11.2016)

FC Vorwärts II: Kießling, A. Söllner, Medick (82. Y. Yilmaz) , S. Yilmaz, Schink,  Stäudel, Sözen (80. Mannl), C. Söllner (50. M. Yilmaz), Sieg, Spörl, Lima.

Schiedsrichter: Fritzsch (FC Trogen); Zuschauer: 70; Tore: 38. Min. Schrmal 1:0, 51. Min. Stäudel 1:1, 68. Min. Sieg  1:2, 75. Min. Sieg 1:3, 86. Min. Stäudel 1:4.

Für einen Paukenschlag hat unsere zweite Mannschaft in der Kreisklasse Süd gesorgt: Sie brachte dem Tabellenzweiten FC Lorenzreuth nach sieben Siegen in Folge die erste Niederlage bei und verteidigte damit den dritten Rang.

Die an diesem Tag stark besetzte Landesliga-Reserve machte von Beginn an Druck. Carsten Söllner vergab dabei zwei Riesenchancen. Als Holger Sieg im Strafraum gegen Schneider zu ungestüm einstieg, gab es in der  20. Minute Elfmeter für die Gäste. Doch Seikert schoss den Ball neben das Tor. Die Vorwärts-Elf machte weiter das Spiel, doch aus einer Unachtsamkeit heraus gelang dem FCL-Torjäger Schraml die etwas glückliche Führung. In der zweiten Halbzeit wurde es aus dem Spiel heraus nur noch einmal richtig gefährlich für die Röslauer, und das gleich in der 47. Minute. Den Schuss von Schrmal kratzte Alexander Stäudel von der Linie. Zunächst Retter, dann Torschütze. Denn nur vier Minuten später erzielte Stäudel den Ausgleich. Als dem eingewechselten Metin Yilmaz im Strafraum der Ball an den Arm sprang, gab es erneut Elfmeter für die Platzherren. Diesmal trat Ernst an und drosch das Leder über die Querlatte. Dies sollte sich rächen. Denn jetzt trumpfte  der FC Vorwärts groß auf und stellte mit drei herrlich herausgespielten Toren den 4:1-Triumph sicher. Florian Spörl und Alexander Stäudel leisteten sich dabei noch den Luxus, beim Stand von 2:1 Großchancen zu vergeben.

Schiedsrichter Fritzsch leitete die Partie zwar gut, verzichtete aber bei einigen grenzwertigen Foulspielen der Gastgeber auf den gelben Karton.

Landesliga: SV Mitterteich FC Vorwärts 0:1 (0:0)

(05.11.2016)

SV Mitterteich: Scharnagl - Zettl, Männl, Müller, Ryba, Cavelius (82. Hecht), Dürbeck, Bächer, Pirner (46. Drechsler), Stich, Meisel.

Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, Knoblauch, Ferstl, Tamo, Hermann (70. Schmidt), Neumann, Hostalek, Walther, Sturm (61. Deniz), Jankovsky (82. Lima).

Schiedsrichter: Hoffmann (Röthenbach). - Zuschauer: 330. - Tor: 90. (+2) Smrha 0:1.

 

Ausführlicher Bericht Frankenpost: hier

Kreisklasse: FC Vorwärts II - TSV Arzberg-Röthenbach II 6:0 (2:0)

(30.10.2016)

FC Vorwärts II: Y. Yilmaz, Söllner, Schink, Mannl, S. Yilmaz, Sözen, Stäudel, Sieg, Spörl, Strößenreuther, Topolski (eingewechselt: Hennig, Abdallah, Herbst).

Schiedsrichter: Blöchl (Selb-Plößberg). – Zuschauer: 30; Tore: 35. Min. Stäudel 1:0, 38. Min. Sözen 2:0, 50. Min. Sözen 3:0, 52. Min. Spörl 4:0, 60. Min. Hennig 5:0, 70. Min. Spörl 6:0. Besonderes Vorkommnis: Abdallah (Röslau) scheitert mit Foulelfmeter an Torhüter Kindl (68.). 

Ein auch in der Höhe verdienter Sieg des FC Vorwärts, die damit auf den dritten Platz in der Kreisklasse Süd vorrückte. Der Abwehrriegel des Tabellenletzten hielt bis zur 34. Minute, danach brach Alexander Stäudel den Bann. Röthenbach hatte keine nennenswerte Torchance. In den letzten 15 Minuten war es nur noch ein Gebolze auf ein Tor, nämlich auf das der Gäste.

Landersliga: FC Vorwärts - ASV Pegnitz 0:2 (0:0)

(29.10.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Ferstl, Neumann (78. Spörl), Tamo, Jankovsky (30. Schmidt), Deniz, Sturm, Hermann, Walther.
ASV Pegnitz: Kausler, Pöllath, Schuster, Mellinghoff. Müller, Hofmann, Schraml (88. Redel), Eckert (83. Regn), Otto, Frank, Heißenstein (90. Steger)
Schiedsrichter: M. Klerner (Lichtenfels) leitete souverän. – Zuschauer: 115. – Tore: 52. Min. Schraml 0:1, 74. Min. Heißenstein 0:2.
Diese Niederlage kommt für den FC Vorwärts einem Genickschlag gleich. Zum einen, weil sie gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen Abstieg zustande kam, zum anderen, weil sie überflüssig war wie ein Kropf und damit die Gastgeber immer mehr in die Bredouille bringt. Für den ASV Pegnitz, der bislang in Röslau noch nie gewinnen konnte, war der Sieg in diesem Sechs-Punkte-Spiel nach drei Niederlagen am Stück ein kleiner Befreiungsschlag.
Die alte Fußballer-Weisheit bewahrheitete sich auch diesmal: Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, braucht sich am Ende nicht zu wundern, wenn er den Platz als Verlierer verlässt. Vor der Pegnitzer Führung hatten die Röslauer in einem Spiel, das zu keinem Zeitpunkt Landesliga-Niveau erreichte, drei „dicke Dinger“, um in Führung zu gehen. Nach 90 Minuten war die Fuhrmann-Elf mit dem 0:2 sogar noch gut bedient, weil die Gäste in der Schlussphase fahrlässig mit ihren Konterchancen umgingen. Der Pegnitzer Trainer Heiko Gröger hatte am Ende eine simple Erklärung für den nicht unverdienten Erfolg seiner Mannschaft: „Wir haben unsere Bretter gemacht, Röslau hat sie nicht gemacht.“ Gröger sprach von einem ausgeglichenen Spiel, das freilich auch anders hätte ausgehen können.
„Wie schon in der vergangenen Woche gegen Erlangen-Bruck haben wir auch Pegnitz die beiden Tore selbst aufgelegt“, ärgerte sich Vorwärts-Trainer Rüdiger Fuhrmann über diese Nachlässigkeiten. „Den Chancen nach hätten wir gewinnen müssen.“ Vor allem gleich nach der Halbzeit sei seine Mannschaft sofort ins Spiel gekommen und hätte hier für die Entscheidung sorgen können.
In der ersten Halbzeit boten beide Teams den Zuschauern weitgehend nur magere Fußballkost. Keiner traute sich etwas zu,  hatte wohl Angst, den entscheidenden Fehler zu machen. „Geduldig bleiben“, lautete Fuhrmanns Devise. Doch die zahlte sich nicht aus. Interessanter wurde das Spiel erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit. Markus Walther hatte in der 41. Minute das 1:0 auf dem Fuß, als er nach herrlicher Vorarbeit von Mahsun Deniz aus fünf Metern frei zum Schuss kam und Torhüter Sebastian Kausler den Ball mit den Fingerspitzen noch an die Latte lenkte. Auf der anderen Seite hatte Daniel Heißenstein die große Chance zur Gästeführung, scheiterte aber in einer Eis-zu-Eins-Situation an Torhüter Sebastian Blechschmidt (44.).
Nach dem Wechsel die beste Phase der Röslauer mit gleich zwei Großchancen Zunächst vergab Markus Walther freistehend (48.), dann lief Mahsun Deniz alleine auf Kausler zu, wollte den Pegnitzer Torhüter noch umspielen anstatt abzuziehen und kam am Fünfmeter-Raum zu Fall. Die Röslauer forderten vehement Elfmeter, doch Schiedsrichter Klerner hatte keine Körperberührung gesehen.
Die Strafe für diese beiden vergebenen Großchancen folgte auf dem Fuß. Wie schon vor einer Woche war es auch diesmal wieder der ansonsten so zuverlässige Jarolsav Smrha, der den Ball im Strafraum gegen Daniel Heißenstein vertändelte. Der Pegnitzer Stürmer passte zum in der Mitte freistehenden Christopher Schraml, der nur noch einschieben musste. Damit nahm das Röslauer Unheil seinen Lauf, der Spielfluss bei den Gastgebern war jetzt komplett dahin. Pegnitz war plötzlich obenauf.
Richtig brenzlig für die Gäste wurde es nur noch einmal, und zwar in der 71. Minute. Deniz erkämpfte sich den Ball, legte quer zur Markus Walther, doch der verzog freistehend aus sieben Metern. Deutlich besser machten es die Gäste. Nach einem Doppelpass im Mittelfeld lief Heißenstein alleine mit dem Ball auf Röslauer Tor zu und ließ Keeper Blechschmidt keine Chance. Von diesem zweiten Tiefschlag erholten sich die Platzherren nicht mehr.
Röslau Kapitän Markus Walther brachte es am Ende auf den Punkt. „Wir passen uns zu sehr dem Spiel des Gegners an. Wenn der gut spielt, spielen auch wir gut, und wenn der sch…. spielt, spielen auch wir sch…., so wie heute.“

Landesliga: FC Vorwärts - FSV Erlangen Bruck 1:2 (1:1)

(22.10.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Knoblauch, Smrha, Hostalek, Neumann, Deniz (62. Sturm), Tamo, Schmidt, Hermann, Lima (85. Sieg), Walther.

FSV Erlangen-Bruck: Hofmann, Raumer (64. Arapoglu), Schulze-Zachau, Viereckl (90. Kopp), Lunz, Sperber, Basener, Drießlein (90. Bantak), Wilke, Seybold, Jäckel.

Schiedsrichter: Fischer (Ebermannsdorf). - Zuschauer: 95. - Tore: 1. Min. Walther 1:0 (Foulelfmeter), 28. Min. Seybold 1:1, 73. Min. Jäckel 1:2. - Gelbrot: 71. Min. Hostalek (Röslau)

Zwei individuelle Fehler und eine unnötige gelbrote Karte haben dem FC Vorwärts Röslau am Samstag gegen den FSV Erlangen-Bruck wohl zumindest einen Punkt gekostet. Am Ende setzte sich der Tabellendritte aus Mittelfranken mit 2:1 (1:1) durch. Dabei hatte das Spiel für die Röslauer optimal begonnen. Bereits der erste Angriff nach wenigen Sekunden führte zur frühen Führung. FSV-Keeper Axel Hofmann riss Mahsun Deniz im Strafraum um. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kapitän Markus Walther nach nur 50 Sekunden sicher. Ein Auftakt nach Maß.

Die Platzherren spielten weiter zielstrebig nach vorne, waren zunächst dem 2:0 näher als die Gäste dem Ausgleich. Und der fiel in der 28. Minute, als sich Jaroslav Smrha in der Vorwärtsbewegung - etwa auf Höhe der Mittellinie - vom bulligen Mittelstürmer Tom Jäckel den Ball abjagen ließ. Nun ging es ganz schnell. Zunächst reagierte Torhüter Blechschmidt noch glänzend, doch gegen den Nachschuss von Oliver Seybold war er machtlos. Alleine in dieser Szene wurde deutlich, welch ausgebuffte Spieler die Brucker in ihren Reihen haben. Seybold, Lunz, Jäckel - alles Fußballer mit Regionalliga-Erfahrung.

In der zweiten Halbzeit verstärkte der FSV den Druck, bestimmte nun eindeutig das Spiel, doch die Röslauer Abwehr stand zunächst bombensicher. Mit spielentscheidend war wohl die Ampelkarte, die sich der bis dahin starke, aber mit Gelb vorbelastete Innenverteidiger Robin Hostalek in der 71. Minute einfing.

Als die Gäste schnell einen Freistoß ausführen wollten, stellte sich Hostalek in den Weg. Nur zwei Minuten später nahm das Unheil für den FC Vorwärts seinen Lauf: Der ansonsten so sichere Keeper Sebastian Blechschmidt verschätzte sich bei einem hohen Ball in den Strafraum gewaltig, sodass Jäckel unbedrängt zum 1:2 einköpfen konnte. Röslau brachte sich damit selbst um den Lohn einer kämpferisch und vor allem in der ersten Halbzeit auch spielerisch starken Leistung. Die Platzherren setzten in den letzten Minuten zwar nochmal alles auf eine Karte, doch den Offensivaktionen fehlte jetzt die Genauigkeit, hohe Bälle wurden oft zu unüberlegt geschlagen.

"Ich glaube, Erlangen-Bruck hätte heute kein Tor geschossen, wenn uns die beiden blöden Fehler nicht passiert wären", sagte Spielleiter Markus Sieg, der den grippekranken Trainer Rüdiger Fuhrmann an der Außenlinie vertrat. Für Fuhrmann wäre ein Punktgewinn gegen die starken Gäste, die unbedingt in die Bayernliga zurück wollen, wohl die beste Medizin gewesen.

Im so wichtigen Heimspiel am nächsten Samstag, 15 Uhr, gegen den ASV Pegnitz will der Oberpfälzer wieder auf der Bank sitzen. Der junge Schiedsrichter Moritz Fischer machte seine Sache sehr ordentlich. Allerdings war er mit seinen Verwarnungen in diesem zwar nickeligen, aber trotzdem fairen Spiel oft zu schnell bei der Hand. Insgesamt zückte er 13 Mal den gelben Karton.

Landesliga: FSV Bayreuth - FC Vorwärts 1:1 (1:0)

(16.10.2016)

FSV Bayreuth: Pachelbel – Schuberth, Menzel, Düngfelder, Koßmann, Kellner, Schmidt-Hofmann, Schwarzer, Rosenzweig (77. Sesselmann), Schöpf (77. Urban), Konradi.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch,   Smrha, Hostalek, Ferstl (14. Neumann), Tamo, Jankovsky, Hermann, Hostalek, Schmidt, Sturm (60. Lima), Walther.

Schiedsrichter: Benjamin Mignon (Amberg); Zuschauer: 70. - Tore: 1:0 Koßmann (40. Foulelfmeter), 1:1 Hostalek (58.). - Rote Karte: Sesselmann (89. / FSV Bayreuth) wegen Schiedsrichterbeleidigung.

 

Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren, lautete die berechtigte Frage nach dem mageren 1:1 beim Tabellenvorletzten FSV Bayreuth.  Dem Spielverlauf nach eigentlich zwei verloren, sagte Trainer Rüdiger Fuhrmann kurz nach der Partie. Am Ende musste aber auch er mit einem Zähler zufrieden sein. Immerhin ist die Vorwärtself nun schon seit vier Spieltagen ungeschlagen.

Der Aufreger des Spiels war eine Szene in der 40. Spielminute, als Torhüter Sebastian Blechschmidt mit einem Bayreuther Spieler an der Strafraumgrenze zusammenprallte. Zum Entsetzen der Röslauer entschied Schiedsrichter Benjamin Mignon auf Elfmeter. „Das war nie und nimmer ein Strafstoß“, schimpfte Trainer Rüdiger Fuhrmann. Auf der anderen Seite, etwa zehn Minuten vor Schluss, blieb die Pfeife des Unparteiischen   stumm, als Sebastian Knoblauch klar von den Beinen geholt wurde.

 

Benjamin Mignon hatte an diesem Tag offensichtlich nicht immer ein glückliches Händchen. Im vom FSV Bayreuth verfassten Spielbericht stand  zu lesen:“ Im Mittelpunkt stand öfters der äußerst schwache Schiedsrichter mit seinem Gespann. Insbesondere bei den Abseitsentscheidungen und Foulspielen  lag er öfters daneben. Überhaupt erwischte das Schiedsrichtergespann einen rabenschwarzen  Tag.“

 

Ganz so schlimm war es aus Röslauer Sicht nicht. Besonders ärgerlich waren die beiden Elfmeter-Entscheidungen – einen unberechtigten für Bayreuth gegeben, einen berechtigten für Röslau nicht.

Dass es ein ganz schwaches Spiel war, lag aber mit Sicherheit nicht am Schiedsrichter. Auf dem holprigen Platz war allerdings auch kein geordneter Spielaufbau möglich. Große Chancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware. Die Halbzeitführung durch den unberechtigten Elfmeter war äußerst glücklich.

 

Zum Glück aus Röslauer Sicht gelang Robin Hostalek bereits in der 58. Minute der verdiente Ausgleich. Nun folgte die beste Phase der Vorwärts-Elf. Ein Tor wollte  aber nicht mehr gelingen.

 

Landesliga: FC Vorwärts - SSV Kasendorf 2:0 (1:0)

(08.10.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Hostalek, Smrha, Sturm (60. Min. Lima), Tamo, Jankovsky, Schmidt (60. Min. Deniz), Ferstl, Hermann, Walther (79. Neumann).

SSV Kasendorf: Schrüfer, Jahrsdörfer, Hollfelder, Wirth, Sudol, Ellner, Schubert (85. Min. Grasgruber), Titus, Hösch (65. M. Pistor), A. Pistor, Schorn.

Schiedsrichter: Kohn (Amberg) leitete ohne Fehl und Tadel. - Zuschauer: 125. - Tore: 21. Min. Walther 1:0, 72. Min. Walther 2:0 (Foulelfmeter).

"Was, das soll ein Abstiegskandidat sein?" Röslaus Trainer Rüdiger Fuhrmann musste nach dem Abpfiff erst einmal tief durchatmen. Dass es gegen den Tabellenletzten ein schweres Spiel werden würde, war Fuhrmann und seinen Akteuren von vornherein klar. Aber dass die Kasendorfer den Röslauern über 90 Minuten derart zusetzen konnten, überraschte doch. "Daran sieht man, wie stark in diesem Jahr die Landesliga ist", lautete Fuhrmanns Schlussfolgerung. Dennoch war der Oberpfälzer am Ende zufrieden: "Wir haben die drei Punkte, die wir wollten. Alleine das zählt." Mit diesem hart erkämpften Arbeitssieg verschaffte sich Röslau weiter Luft im Abstiegskampf.

Nach der 0:5-Heimschlappe gegen Selbitz war klar, dass sich die Männer aus dem Kulmbacher Land rehabilitieren wollten. Und das merkte man von der ersten Minute an. Mit aggressivem Pressing ließ Kasendorf die Gastgeber in der Anfangsphase überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Die Spieler feuerten sich gegenseitig an, "rannten um ihr Leben", wie es ein Zuschauer formulierte. Die ersten 20 Minuten gehörten eindeutig dem SSV, der zwei, drei gute Einschussmöglichkeiten hatte. Und wie es im Fußball oft so ist, fiel das Tor auf der anderen Seite. Einen herrlichen Angriff über die rechte Seite, eingeleitet von Sebastian Knoblauch, schloss Markus Walther in bester Torjägermanier zur zu diesem Zeitpunkt überraschenden Führung der Platzherren ab. Nur eine Zeigerumdrehung später hätte es 2:0 stehen können, vielleicht sogar müssen, als Sebastian Hermann nach einem Schnitzer in der Kasendorfer Abwehr den herauseilenden Torhüter Christian Schrüfer überlupfte, der Ball aber um Zentimeter über die Latte ging. Es hatte kurzzeitig den Anschein, als wäre den Gästen der Zahn gezogen. Röslau bekam jetzt allmählich etwas Oberwasser.

Doch die zweite Halbzeit begann wie die erste. Kasendorf war sofort hellwach. Um ein Haar wäre Dominik Schorn nur eine Minute nach Wiederanpfiff der Ausgleich gelungen, als er im Strafraum völlig frei zum Schuss kam. Mit einer Glanzparade lenkte der an diesem Tag erneut bärenstarke Torhüter Sebastian Blechschmidt den Ball gerade noch um den Pfosten. Kasendorf drängte weiter auf das 1:1, wirkte aber vor dem Tor zu unentschlossen. Und wenn ein Ball aufs Röslauer Gehäuse kam, wie der "Kracher" von Steffen Titus aus 18 Metern in den Winkel, war Blechschmidt zur Stelle (68.). Röslau boten sich immer wieder Konterchancen, die zunächst aber nichts einbrachten. Anders in der 70. Minute, als Markus Walther alleine aufs Kasendorfer Tor zulief. Keeper Schrüfer konnte den Röslauer Kapitän im Strafraum nur noch durch ein Foul bremsen. Klare Sache: Elfmeter. Der Gefoulte trat selbst an und vollstreckte sicher. Es war nun bereits sein zehntes Tor - alleine in den zurückliegenden drei Spielen traf er fünf Mal. Nach dem 2:0 war die Messe gelesen, der zweite Röslauer Saison-Heimsieg unter Dach und Fach, auch wenn die Gäste bis zum Schlusspfiff aufopferungsvoll weiterkämpften. Ihr Interimscoach Christoph Wächter, der nach der Trennung von Trainer Michael Werzer erstmals die Verantwortung trug, war trotz der Niederlage "megastolz" auf seine Mannschaft. "Es war einfach klasse, wie sich die Jungs heute präsentiert haben", sprach er von der "richtigen Reaktion" nach einer turbulenten Woche. "Mit ein bisschen mehr Glück wäre auch für uns heute ein Sieg drin gewesen", trauerte Wächter einigen vergebenen Chancen nach. Und wie lange bleibt er Trainer? "Ich mache es so lange, bis der Verein eine Lösung gefunden hat." Als Kandidat für den Cheftrainerposten scheide er allerdings aus: "Das macht keinen Sinn, denn ich bin unter der Woche nicht da." B.N.

Landesliga: ASV Vach - FC Vorwärts 2:2 (1:1)

(02.10.2016)

ASV Vach: Beck, Gambel, Mirschberger (75. Liebel), Söllmann, Sejans, Hufnagel, Eich, Bölük, Vidal-Camejo (80. Müller), Krapfenbauer (75. Küffner), Garcia.

 

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Hostalek, Ferstl, Sturm (62. Lima), Tamo, Jankovsky, Schmidt, Hermann, Walther (89. Deniz)

 

Schiedsrichter: Michael Dotzel (TSV Heidenfeld) leitete im Großen und Ganzen sehr ordentlich. – Zuschauer: 150. – Tore: 2. Min. Hermann 0:1, 45 +2 Eich 1:1 (Foulelfmeter), 58. Min. Krapfenbauer 2:1, 65. Min. Walther 2:2.

 

Das Sportgelände des ASV Vach bleibt für den FC Vorwärts ein gutes Pflaster: Auch beim fünften Aufeinandertreffen der beiden Landesliga-Kontrahenten im Fürther Stadtteil brachte das Team von Trainer Rüdiger Fuhrmann etwas Zählbares mit nach Hause. Nach bisher drei Siegen und einem Remis gab es diesmal ein 2:2 (1:1).

Die Röslauer erwischten einen Blitzstart: Schon nach knapp zwei Minuten stand es 1:0. Nach einer herrlichen Kombination zog Sebastian Hermann an der Strafraumgrenze ab. Sein strammer Schuss wurde vom Vacher Andreas Sejans unhaltbar abgefälscht. Röslau machte weiter Druck, zog in der Offensive ein Kombinationsspiel auf, wie man es in diese Saison noch nicht oft gesehen hat. In der vierten Minute lief Sebastian Hermann alleine auf den Vacher Keeper zu. Doch diesmal behielt Matthias Beck die Oberhand. So ging es in der ersten halben Stunde munter weiter; die mitgereisten rund 40 Röslauer Fans rieben sich verwundert die Augen, wie frech und couragiert ihre Mannschaft aufspielte. Der Knackpunkt der Partie  dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit: Norbert Ferstl holte Fabio Garcia im Strafraum völlig unnötig von den Beinen – Elfmeter und 1:1.Vorausgegangen war eine ganze Fehlerkette nach einem Röslauer Angriff, als vor dem Vacher Strafraum der Ball leichtfertig vertändelt wurde: Unnötiger Konter, dem ein völlig unnötiger Eckball folgte und der mit einem dämlichen Foul im Strafraum endetet. Norbert  Ferstl, der ansonsten wieder eins starkes Spiel machte, ärgerte sich selbst am meisten über seinen Aussetzer. Statt 3:0 für die Vorwärtself, was dem Spielverlauf und den Chancen entsprochen hätte, stand es 1:1.

Dieses Elfmetertor zum ungünstigsten Zeitpunkt aus Röslauer Sicht gab den Gastgebern viel Auftrieb. Wie verwandelt kamen sie aus der Kabine und setzten die Gäste  nun mächtig unter Druck. Es brannte mehrmals lichterloh im Röslauer Strafraum. Die logische Konsequenz war in der 58. Minute das 2:1 durch Daniel Krapfenbauer. Doch die Fuhrmann-Elf erholte sich relativ schnell wieder von diesem Schock. Nur sieben Minuten später nützte Kapitän Markus Walther einen Abstimmungsfehler in der Vacher  Hintermannschaft und schob zum 2:2 ein.

 In den letzten 25 Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. Die größte hatte der eingewechselte Patrick Lima in der 83. Minute, als er sich in der Strafraummitte gekonnt gegen zwei Gegenspieler durchsetze, aus neun  Metern frei zum Schuss kam, aber in Torhüter Beck seinen Meister fand. Das wäre es aus Röslauer Sicht gewesen!

Am Ende mussten beide Trainer mit dem Unentschieden zufrieden sein. Für die Platzherren, die mit großen Ambitionen in die Saison gestartet waren, war es bereits die achte Punkteteilung in der laufenden Saison. Rüdiger Fuhrmann trauerte vor allem den vergebenen Chancen in der bärenstarken Anfangsphase nach: „Da hätten wir zwingend das 2:0 machen müssen, dann hätten wir wohl drei Punkte mitgenommen.“

Landesliga: FC Vorwärts - SG Quelle Fürth 2:1 (2:0)

(26.09.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Hostalek, Smrha, Neumann, Tamo, Ferstl, Jankovsky (78. Lima), Schmidt, Hermann (89. Heller), Walther (85. Deniz).
SG Quelle Fürth: Harnos, Seiler (60. Reinholz), Meyer, Höhenberger, Kirschner, Blank, Schimm, Meier, Särchinger (56. Dörrich), Hutter, Turhan (46. Jassmann).
Schiedsrichter: Maier (Gleitirsch) leitet souverän. – Zuschauer: 185. – Tore:  28. Min. Walther 1:0 (Foulelfmeter), 43. Min. Walther 2:0, 81. Min. Jassmann 2:1 – Gelb-Rot: Höhenberger (Quelle/88.) wiederholtes Foulspiel.
„Von wegen Heimkomplex!“ Röslaus Allrounder Christian Neumann ballte nach dem Abpfiff die Faust, reckte die Arme in die Höhe und tanzte mit seinen Mannschaftskollegen auf dem Rasen um die Wette. Der erste Heimsieg des FC Vorwärts in der laufenden Landesliga-Saison war unter Dach und Fach, und das ausgerechnet gegen den Tabellenführer SG Quelle Fürth, der bis zum Spiel in Röslau nur eine Niederlage auf seinem Konto hatte. Nicht nur die Vorwärts-Akteure, auch die Röslauer Zuschauer präsentierten sich in Feierlaune, verabschiedeten die Mannschaft mit viel Beifall in die Kabine.
„Endlich“, das war meist gebrauchte Wort auf Röslauer Seite nach diesem Frühschoppen-Spiel. Und endlich, da waren sich die einheimischen Fans einig, ist der FC Vorwärts für einen mutigen und couragierten Auftritt auch belohnt worden. „Gewonnen“, lautete kurz und knapp der erste Kommentar von Vorwärts-Trainer Rüdiger Fuhrmann. Er machte seiner Mannschaft ein Riesenkompliment: „Wir haben heute ohne Ende investiert und sind dafür auch belohnt worden.“
Fürths Trainer Patrick Frühwald war dagegen sichtlich enttäuscht. „Unterm Strich hat mein Team heute einfach zu wenig investiert“, klagte er. Er wollte auch gar nicht die Schuld für die Niederlage beim Schiedsrichtergespann suchen, das beim Röslauer 2:0 nach Meinung Frühwalds eine klare Abseitsstellung übersehen hatte „Wir waren heute einfach nicht gut organisiert. Deshalb hat Röslau unterm Strich auch verdient gewonnen“, gab sich der Quelle-Coach als fairer Verlierer.
Es war ein hochinteressantes Spiel, das die knapp 200 Zuschauer nach einem Weißwurst-Frühstück serviert bekamen. Auch ohne ihre beiden Torschützen vom Dienst, Fabian Döllinger und Christian Haag, nahmen die Gäste das Heft sofort in die Hand, demonstrierten eindrucksvoll, dass sie zurecht ganz oben in der Tabelle der Landesliga stehen. Als Turm in der Schlacht erwies sich auf Röslauer Seite schon in der ersten Halbzeit Torhüter Sebastian Blechschmidt. „Kompliment an diesen Keeper, der heute vieles richtig gemacht hat“, erkannte auch Fürths Trainer Frühwald die bärenstarke Leistung Blechschmidts an.
Mit zunehmender Dauer kamen auch die Platzherren immer besser in die Partie, boten dem Spitzenreiter einen offenen Schlagabtausch. Und in der 27. Minute war es soweit: Robin Hutter holte den immer stärker werdenden Norbert Ferstl im Strafraum von den Beinen – Elfmeter. Markus Walther verwandelte sicher.
Fürth reagierte mit wütenden Angriffen, doch das Röslauer Tor war weiter wie vernagelt. Mit einer herrlichen Einzelaktion erhöhte Kapitän Markus Walther kurz vor dem Pausenpfiff, als er auf der rechten Seite alleine aufs Tor zulief und den Ball am guten Keeper Oliver Harnos vorbei ins lange Ecke schlenzte. Die Fürther wollten zuvor eine Abseitsstellung gesehen haben.
Während die Röslauer nach Wiederanpfiff mit ihren Gedanken wohl noch in der Kabine waren, drehten die jungen Quelle-Kicker sofort auf. „Zwischen der 45. und 48. Minute hatten wir drei Riesenmöglichkeiten, hätten hier einfach ein Tor machen müssen“, bemängelte Frühwald die mangelnde Chancenauswertung in dieser Phase. Danach waren die Platzherren wieder am Drücker. In der 50. Minute lenkte Torhüter Harnos einen Schuss von Lukas Jankovsky gerade noch ans Lattenkreuz, wenig später verfehlte Norbert Ferstl per Kopf nur knapp. Es ging weiter hin und her. Als den Gästen in der 81. Minute doch der Anschlusstreffer gelang, wurde es noch einmal spannend. Fürth warf alles nach vorne, agierte aber mit hohen Bällen, die an diesem Tag sicher nicht das richtige Rezept waren. Als der Schiedsrichter Maier nach 93 Minuten abpfiff, kannte der Jubel im Röslauer Lager keine Grenzen mehr.

Landesliga: FC Vorwärts - Baiersdorfer SV 1:3 (0:0)

(19.09.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Ferstl, Smrha, Neumann, Tamo (70. Hermann), Sturm (76. Deniz), Jankovsky, Schmidt, Kastner (46. Lima), Walther.

Baiersdorfer SV: Drummer, Hasaj (87. Wurm), Karsak, Noppenberger (63. Isbert), Hoffmann, Schwab, Lehmann, Bayerlein (59. Martin), Lechner, Schmitt, Wartenfelser.

Schiedsrichter: Fenzl (ASV Burglengenfeld) leitete souverän. - Zuschauer: 93. - Tore: 75. Min. Hasaj 0:1, 85. Min. Hermann 1:1, 86. Min. Martin 1:2, 90. Min. Hofmann 1:3.

Von den Komplimenten, die der Baiersdorfer Trainer Thomas Luckner den Gastgebern nach dem Abpfiff machte, konnten sich die Röslauer freilich nichts kaufen. Sie hatten dem stark aufspielenden Tabellenzweiten nahezu über die gesamte Distanz Paroli geboten und nur einmal nicht richtig aufgepasst. "Röslau hat eine sehr spielstarke Mannschaft, die uns das Leben richtig schwer gemacht hat. Ein Unentschieden wäre sicher nicht unverdient gewesen", gestand Luckner, der seinem Kollegen Fuhrmann Mut machte: "Wenn ihr so weiterspielt, kommt ihr dahinten mit Sicherheit schnell wieder raus."

Diese aufmunternden Worte änderten nichts an Rüdiger Fuhrmanns Gemütslage: "Ich bin am Boden zerstört", sagte der Oberpfälzer und schüttelte auch eine halbe Stunde nach dem Abpfiff immer noch den Kopf über das 1:2 - nur etwa 60 Sekunden nach dem Röslauer Ausgleich. Mit nur zwei Spielzügen vom Anstoß weg stellten die Baiersdorfer die Weichen sofort wieder auf Sieg. Die gesamte Röslauer Mannschaft freute sich offenbar immer noch über den Ausgleich oder befand sich im kollektiven Tiefschlaf. "So ein Tor habe ich in meiner ganzen Laufbahn noch nicht bekommen", ärgerte sich Fuhrmann, dass seine Spieler in dieser Szene mehr oder weniger Spalier gestanden hatten als den ballführenden Baiersdorfer zu attackieren. "Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn", konnte sich der Röslauer Coach gar nicht beruhigen. "Dieser Punkt gegen so eine spielstarke Mannschaft hätte uns richtig gut getan."

Der Tabellenzweite zeigte von Beginn an, warum er heuer so weit oben steht. Ballsicher im Mittelfeld, mit schnörkellosem Spiel nach vorne, dominierten die Gäste das Geschehen. Doch die Röslauer hielten richtig gut dagegen, standen kompakt in der Defensive und hatten bei zwei, drei Situationen, meist ausgehend vom wieselflinken Jens Wartenfelser, durchaus auch das nötige Quäntchen Glück. Eine Baiersdorfer Führung zur Halbzeit wäre nicht unverdient gewesen.

Nach Wiederbeginn plötzlich ein völlig anderes Bild. Die Vorwärts-Elf kam mit viel Elan aus der Kabine, machte plötzlich mächtig Druck. Im Strafraum der Gäste brannte es jetzt lichterloh. In der 50. Minute hatten die Röslauer Anhänger den Torschrei auf den Lippen. Doch Lukas Jankovskys Schuss prallte vom Pfosten zurück ins Feld.

Nach der gut 15-minütigen Röslauer Drangperiode war es wieder ein völlig offenes Spiel. Eine Viertelstunde vor Schluss bewies der Baiersdorfer Torjäger Wartenfelser seine Extraklasse, indem er sich auf der linken Seite auf und davon machte. In der Mitte bediente er den mitgelaufenen und völlig freistehenden Hasaj, der keine Mühe hatte, die Gäste in Führung zu bringen. Ein schulmäßiger Konter!

Röslau war nur kurzzeitig geschockt, drängte auf den Ausgleich. Und der gelang dem eingewechselten Sebastian Hermann mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 17 Metern. Der Jubel der an diesem Tag bei Dauerregen wenigen Röslauer Zuschauer war noch nicht verklungen, da stand es 1:2.

Von diesem Tiefschlag erholten sich die Gastgeber nicht mehr, fingen sich in der Schlussminute bei einem Konter gar noch den dritten Gegentreffer ein.

Landesliga: SpVgg Selbitz - FC Vorwärts 2:1 (2:1)

(10.09.2016)

SpVgg Selbitz: Möschwitzer ,Findeiß, Keilwerth, Patriche, Mallik, Hager, Pavel, Bernegg (60. Winter), Schuberth (46. Frank), Hübler (78. Spindler), Schott.
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Tamo, Ferstl, Neumann, Sturm, Deniz (73. Heller), Jankovsky, Hermann, Schmidt, Walther.
Schiedsrichter: Stühler (Heroldsbach). – Zuschauer: 250 – Tore: 4. Min. Schuberth 1:0, 18. Min. Pavel 2:0, 39. Min. Jankovsky 2:1. – Gelb-rote Karte: Schott (Selbitz/88.) wegen wiederholten Foulspiels.
 

Äußerst unglücklich mit 1:2 zog unsere erste Mannschaft beim Landesliga-Hochfrankenderby in Selbitz den Kürzeren. Bis auf die ersten 20 Minuten, in denen Selbitz durch Schuberth (4.) und Pavel (18.) mit 2:0 in Front ging, war die Vorwärtself das klar bestimmende Team. Das Selbitzer 2:0 fiel aus stark abseitsverdächtiger Position. Nach dem frühen Rückstand musste man im Röslauer Lager Schlimmes befürchten, zumal die Fuhrmann-Elf ohne den grippekranken Abwehrchef Jaroslav Smrha antreten musste. Mohammad Tamo und Norbert Ferstl rückten in die Innenverteidigung und machten ihre Sache sehr gut. Als dem an diesem Tag mit Abstand besten Spieler auf dem Platz, Lukas Jankovsky, in der 38. Minute mit einem satten Schuss aus 16 Metern der Anschlusstreffer gelang, war die Partie wieder völlig offen. Auch nach dem Seitenwechsel war die Vorwärtself  deutlich überlegen, hatte fast 70 Prozent Ballbesitz. Doch  vor dem Tor fehlte die letzte Entschlossenheit. Selbitz konnte sich in der zweiten Halbzeit kaum noch in Szene setzen, verwaltete nur noch das Ergebnis. Die größte Röslauer Chance zum Ausgleich hatte Christian Neumann in der fünften Minute der Nachspielzeit, als er nach einer herrlichen Kombination aus fünf Metern völlig frei zum Schuss kam, aber Torhüter Mario Möschwitzer den Ball  noch mit einem Riesen-Reflex  zur Ecke lenkte.  Ein Punktgewinn wäre mehr als verdient gewesen.

FC Vorwärts - ASV Veitsbronn-Siegelsdorf 1:1 (1:0)

(03.09.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Ferstl (58. Neumann), Sturm, Tamo, Jankovsky (73. Deniz), Schmidt, Lima (82. Heller), Hermann, Walther.
ASV Veitsbronn-Siegelsdorf: Gossler, Meyer, Bönning, Kallert, Gräß, Baumann, Bolz, Bauer, Petkov, (84. Schilmeier), Eicher (90. Ultsch). Mauder (70. Stutz).
Schiedsrichter: Stolorz (SV Irchenrieth). – Zuschauer: 200 . – Tore: 16. Min. Walther 1:0 (Foulelfmeter), 67. Min. Eicher 1:1.


Es ist wie verhext. Der FC Vorwärts kann daheim einfach kein Spiel gewinnen. Auch gegen den Tabellenvorletzten ASV Veitsbronn-Siegelsdorf reichte es nur zu einem Punkt, obwohl die Vorwärtself gegen die in der Offensive eher harmlosen Gäste durch ein Elfmeter-Geschenk des ansonsten gut leitenden Schiedsrichters Stolorz lange 1:0 geführt hatten. Harmlos in der Offensive war aber nicht nur der Gast, sondern auch die Heimelf. Richtig packende Torraumszenen hatten Seltenheitswert, das Spiel erreichte zu keiner Zeit Landesliga-Niveau.
Dennoch waren beide Trainer am Ende mit der gerechten Punkteteilung zufrieden. „Wir sind daheim derzeit einfach nicht in der Lage, das Spiel zu machen. Noch dazu, wenn zwei, drei Leute weit unter ihrer Normalform spielen“, analysierte Trainer Rüdiger Fuhrmann die Partie treffend. Vor allem der sonst so agile Lukas Jankovsky, in Kornburg mit Jaroslav Smrha noch der beste Akteur auf dem Platz, hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Dennoch gewann Fuhrmann dem Ergebnis mit Blick auf die anderen Spielorte etwas Positives ab: „Der Punkt ist besser, als gar nichts.“ Die Zuschauer müssten sich im Klaren darüber sein, dass es für sein Team heuer nur um den Klassenerhalt gehe.
Veitsbronns Trainer Markus Hütter beklagte vor allem den „zweifelhaften Elfmeterpfiff“ nach einer Viertelstunde. „Dieser Strafstoß hat uns zunächst aus dem Rhythmus gebracht“, sagte er. „Doch zum Glück haben wir uns schnell wieder gefangen.“ Dass die Röslauer überhaupt nicht ins Spiel gekommen sind, erklärte Hütter so: „Meine Mannschaft hat die Räume im Zentrum eng gemacht und überhaupt nichts zugelassen. Wir hatten am Ende auch die bessere Physis, weil wir die Röslauer müde gelaufen haben.“ Der Punktgewinn, so Hütter, sei verdient und ganz gut für die Moral.
Für Röslau hatte das Spiel eigentlich ganz gut begonnen. Als Fabian Sturm nach einer tollen Einzelaktion im Strafraum mehr oder weniger über einen Abwehrspieler stolperte, zeigte der Schiedsrichter zum Entsetzen der Gäste auf den Elfmeterpunkt. Markus Walther nahm das Geschenk dankend an, und die erhoffte frühe Führung war gelungen.
Doch nach diesem Treffer hörte Röslau plötzlich wieder auf, Fußball zu spielen. Es fehlte an den zündenden Ideen, es fehlten wie schon zuletzt die Überraschungsmomente. Wenn dann doch mal schnell über die Außen gespielt wurde, kam auch gleich so etwas wie Gefahr auf.
Dieses eher behäbige Spiel setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. In der 60. Minute hatten die Gästefans den Torschrei auf den Lippen, als Rick Bolz aus zehn Metern nur noch den Fuß hinhalten musste, den Ball aber knapp neben den Pfosten setzte. Die beste Aktion der Röslauer im ganzen Spiel leitete der eingewechselte Christian Neumann in der 66. Minute ein. Er setzte sich auf der rechten Seite durch, legte den Ball quer auf den am Strafraum freistehenden Sebastian Hermann, doch ein Gästespieler warf sich noch irgendwie in die Schussbahn und klärte zur Ecke. Und im Gegenzug war es passiert: Christian Eicher nahm sich aus gut 25 Metern Maß. Sein Schuss wurde von Jaroslav Smrha noch leicht abgefälscht, sodass sich der Ball über den vielleicht einen Tick zu weit vor dem Tor stehenden Sebastian Blechschmidt in die Maschen senkte. Die Gäste witterten jetzt Morgenluft. Trainer Hütter brachte mit dem lange verletzten Yannik Stutz und Thomas Schilmeier noch zwei Stürmer. Doch Druck machten jetzt die Röslauer. Sie warfen in der Schlussphase zwar alles nach vorne, doch bis auf einen Schuss von Sebastian Hermann sprang nicht mehr viel Zählbares dabei heraus.

Landesliga: TSV Kornburg - FC Vorwärts 2:1 (1:0)

(27.08.2016)

TSV Kornburg: Ockert, Uschold, Feulner (59. Ruziski), Schmidt, Schwarz, Kowal, Caglar, Eberhardt, Olschewski, Bozic (59. Dutt), Mack (89. Roth) / Iglesias

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha,  Hostalek, Sturm, Neumann (64. Deniz), Hermann (85. S. Yilmaz), Neumann, Schmidt, Jankovsky, Walther, Heller (46. Kastner)

Schiedsrichter: Fisscher (ASV Burglengenfeld).  Zuschauer: 180. - Tore: 40. Min. Kowal 1:0, 91. Min. Walther 1:1, 94. Min.  Ruziski 2:1.  Rote Karte: Hostalek (Röslau/79.) Foulspiel.

 

Was für ein Pech für die Röslauer:  Am vergangenen Wochenende war es der Unparteiische, der dem FC Vorwärts den Ausgleich in letzter Minute verweigerte, beim haushohen Favoriten TSV Kornburg kassierten die Fichtelgebirgler  in der 94. Minute das 1:2 (0:1). 

Es war eine an Dramatik nicht zu überbietende  Schlussphase: Der gut leitende Schiedsrichter Fischer zeigte wegen der Trinkpause vier Minuten Nachspielzeit an. Es stand  immer noch 1:0 für Kornburg durch ein Tor in der 40. Minute. Röslau drängte in Unterzahl  auf den Ausgleich und wurde in der 91. Minute belohnt: Markus Walther drückte den Ball nach einer hohen Flanke in den Fünf-Meter-Raum in bester Torjäger-Manier zum viel umjubelten Ausgleich über die Linie.

Die Gastgeber waren kurzzeitig geschockt, warfen nun  nochmals alles nach vorne. Praktisch mit der letzten Aktion gelang Kornburg  nach einem Eckball der 2:1-Siegtreffer. Der  eingewechselte Ruziski kam  aus acht Metern frei zum Kopfball. Die Kornburger lagen sich in den Armen, die Röslauer am Boden.

 

Der FC Vorwärts  war in den letzten elf  Minuten nur noch zu zehnt, da Robin Hostalek nach einem Foulspiel glatt Rot sah  - eine harte, aber wohl vertretbare Entscheidung. Umso erstaunlicher, dass die Röslauer bei 34 Grad im Schatten selbst in Unterzahl nochmals zulegen konnten. „Wir  hätten uns diesen Punkt aufgrund unserer straken Leistung in der zweiten Halbzeit redlich verdient gehabt“, ärgerte sich Trainer Rüdiger Fuhrmann über die Niederlage. „Konditionell waren wir trotz der großen Hitze voll auf der Höhe.“

In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber die klar dominierende Mannschaft. Aber richtig gute  Chancen konnten sich das Team von Trainer Herbert Heidenreich nicht herausspielen.   Die Vorwärtself um den überragenden Abwehrchef Jaroslav Smrha stand gut in der Defensive, hatte bis aus einen Hostalek-Schuss aber keine Torchancen. Im defensiven Mittelfeld fehlte „Urlauber“ Mohammad Tamo an allen Ecken und Enden.

Praktisch aus dem Nichts gelang den Kornburgern die Führung. Nach einem Eckball war Torhüter Blechschmidt zunächst mit der Faust zur Stelle, den Abpraller setzte der beste Kornburger, Pawel Kowal, aus 15 Meter halblinker Position in die Maschen. Ein durchaus vermeidbarer Treffer.

In der zweiten Halbzeit konnte Röslau das Spiel völlig ausgeglichen gestalten. Chancen waren aber nach wie vor hüben wie drüben Mangelware. Die einzig richtig gute Möglichkeit auf Röslauer Seite verwertete Markus Walther prompt zum Ausgleich. Doch die Kornburger schlugen nochmals zurück. „Wenn Robin Hostalek noch im Spiel gewesen wäre, hätten wir dieses blöde Tor nicht bekommen“, stellte ein frustrierter Rüdiger Fuhrmann nach Abpfiff fest.

Landesliga: FC Vorwärts - SpVgg Bayreuth II 1:2 (0:1)

(20.08.2016)

FC Vorwärts: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Hostalek, Sturm, Tamo, Jankovsky, Schmidt (60. Mi. Deniz), Lima (84, Kastner), Hermann (78. Neumann), Walther.

SpVgg Bayreuth II: Veigl, Michaelis, Weber, Herath (65. J. Küfner), Djordjevic, Schmidt, Stockinger (75. Sebald), Reutlinger, Gezer, Tonka, H. Küfner (87. Bär)

Schiedsrichter: Potemkin (SV Friesen); Zuschauer: 230; Tore: 12. Min. Schmidt 0:1, 69, Min. Walther 1:1, 81. Min. Tonka 1:2.

 

Es lief bereits die Nachspielzeit, als Jaroslav Smrha den Ball nach einem Eckball von Christian Neumann in die Maschen zum hochverdienten 2:2-Ausgleich köpfte. Schiedsrichter Roman Potemkin vom SV Friesen entschied zunächst sofort auf Tor, doch einer der beiden Assistenten wollte  plötzlich ein Foul gesehen haben:  „Foul von der Nummer 11“,  funkte er über sein Headset dem Schiedsrichter zu. Und der erkannte den astreinen Treffer zum Entsetzen der Röslauer plötzlich wieder ab. Doch die Nummer 11 war Christian Neumann, der die Ecke getreten hat.  Er war zu dieser Zeit gar nicht im Strafraum. Riesentumulte nach dieser Aktion, die Schiedsrichter verstrickten sich auf die vehementen Nachfragen und Proteste  in Widersprüche. „Betrug“, schrien nicht wenige Röslauer Zuschauer. Nach dem Abpfiff war das Verhalten des Schiedsrichtergespanns an Arroganz kaum mehr zu überbieten. Schiedsrichter Potemkin beleidigte dabei den natürlich lautstark protestierenden Trainer Rüdiger Fuhrmann mit den Worten: „Ich lache Sie aus.“ Oder: „ Sie sind für diese Liga nicht geeignet.“   Schon während des Spiels hatte man den Eindruck, dass die Kommunikation  mit dem Headset für die Schiedsrichter wichtiger  ist als alles andere. Die beiden Assistenten kommentierten ständig jede Aktion, das bekamen natürlich auch die Zuschauer mit, die oft nur noch den Kopf schüttelten. Das Schlimme: Schiedsrichter Potemkin stand bei besagter Aktion etwa fünf bis sechs Meter entfernt, der Linienrichter mindestens 30 Meter!

Doch nun zum Spiel. Die junge Bayreuther Mannschaft nutze in der zwölften Minute eine Unachtsamkeit in der Röslauer Hintermannschaft, und Niko Schmidt überwand mit einem geschickten Heber Torhüter Blechschmidt. Röslau hatte  in der ersten Halbzeit drei gute Chancen durch Patrick Lima,  Mohammad Tamo und Lukas Jankovsky (Lattenknaller in der 45. Minute) zum Ausgleich, doch zwingende Aktionen vor dem Tor waren Mangelware.  In der 64. Minute erhielten die Gäste einen fragwürdigen Foulelfmeter zugesprochen. Hannes Küfner knallte das Leder zwei Meter über die Latte.  Röslau verstärkte nun nochmals den Druck und kam in der 69. Minute durch Markus Walther zum Ausgleich. Kurz darauf hatte Fabian Sturm das 2:1 auf dem Fuß, traf aber  nur den Außenpfosten. In der 81. Minute kam der große Auftritt des ehemaligen Röslauers  Ertac Tonka, der  den Ball aus 18 Metern unhaltbar für Sebastian Blechschmidt in den Torwinkel beförderte. Die Vorwärtself drängte nun mit Macht auf den Ausgleich, leistete sich aber im Mittelfeld auch immer wieder  dumme Abspielfehler. In der Nachspielzeit waren die Bemühungen der Fuhrmann-Elf  dann doch  von Erfolg gekrönt, aber Schiedsrichter Potemkin, der schon vor dem Abpfiff einen Bayreuther herzlich umarmt hatte, hatte etwas dagegen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...

Fakt ist: Ob Tor oder nicht Tor entscheidet letztlich der Schiedsrichter und nicht der übereifrige Assistent, der 30 Meter weiter weg stand.

 

Landesliga: Dergahspor Nürnberg - FC Vorwärts 2:4 (1:2)

(13.08.2016)

Dergahspor Nürnberg: Ünal, Causevic, Maraj (61. Dominguez Gil), Menekse, Okai, Kalender, Neumann (72. Nakou), Karaaslan, Steininger, Jasarevic, Moungue.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Hostalek, Sturm, Tamo, Jankovsky, Schmidt , Lima, Hermann (90. Min. Heller), Walther (78. Deniz).

Schiedsrichter: Burkard (Schleerieth). – Zuschauer: 70. – Tore: 16. Min. Walther 0:1, 38. Min. Hostalek 0:2, 45. Min. Kalender 1:2, 66. Min. Gil 2:2, 74. Min. Lima 2:3, 83. Min. Deniz 2:4.

Röslaus Trainer Rüdiger Fuhrmann konnte sich nach dem Abpfiff noch gar nicht so recht über die starke Leistung seiner Mannschaft freuen. Vielmehr ärgerte er sich auch eine halbe Stunde nach Spielschluss immer noch über das Verhalten einiger Spieler und Zuschauer der Nürnberger Türken. „So ein Verein hat in der Landesliga nichts verloren“, fand Fuhrmann deutliche Worte auch für die gesamten äußeren Umstände des Spiels auf einem Platz am Zeppelinfeld nahe Frankenstadion. „Da bekommen die Zuschauer nicht einmal einen Schluck Wasser, geschweige denn, etwas zum Essen.“ Was aber Fuhrmann richtig auf die Palme brachte, war das Verhalten einiger Spieler und Zuschauer der Gastgeber. Nicht nur, dass während des Spiels ein Dergahspor-Fan auf den Platz lief und den Ball stoppte, auch der zu den Türken zurückgekehrte Spielmacher und Torjäger  Kalender schlug laut Fuhrmann deutlich über die Stränge. „Der hat zwei Spielern von uns angedroht, ihnen das Schienbein zu brechen.“ Nach einem taktischen Foul von Sebastian Knoblauch kurz vor Schluss ließ sich Kalender zu einer Tätlichkeit (Schlag ins Gesicht und Kopfstoß) hinreißen, die vom ansonsten starken Schiedsrichter-Gespann ungeahndet blieb.

Fußball wurde auch gespielt, und wie. Die Röslauer begannen furios. Bereits nach 15 Sekunden lief Markus Walther alleine auf den Nürnberger Torhüter zu und brachte den Ball nicht an ihn vorbei. „Ich habe gedacht, das mit unserer schlechten Chancenverwertung geht heute so weiter“, gab Fuhrmann einen Einblick in seine Gefühlslage in der ersten Spielminute. Doch die Röslauer sollten in diesem Spiel ihre bisherige Ladehemmung ablegen. Nach einem Hostalek-Schuss war Markus Walther in der 16. Minute mit dem Kopf zur Stelle, beförderte das Leder nach einem Abpraller in die Maschen zur verdienten Gästeführung.

Und Röslau legte nach. Der Ball lief oft wie am Schnürchen durch die Reihen der Fichtelgebirgler. Lukas Jankovsky und Mohammad Tamo taten viel für den Spielaufbau und Patrick Lima war auf der Außenposition ein ständiger Unruheherd. In der 38. Minute hatten die Röslauer das zweite Mal Grund zum Jubeln, als Robin Hostalek nach einer Hereingabe von Jaroslav Smrha mit dem Fuß zur Stelle war.

Bis zur Halbzeitpause hätte es gut und gerne 3:0 oder 4:0 für Röslau stehen können. Doch es kam ganz anders. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit brachte Kalender Dergahspor ins Spiel zurück. Er schaltete aus dem Gewühl heraus am schnellsten.

Die Türken kamen plötzlich wie verwandelt aus der Kabine und drehten jetzt mächtig auf. Die Röslauer Überlegenheit war zunächst dahin. Als Gil in der 66. Minute der Ausgleich gelang, drohte das Spiel ganz zu kippen. Ein Seitfallzieher von Kalender, bei dem der Ball nur knapp über die Querlatte strich, hätte das 3:2 sein können.

Nach dieser Nürnberger Drangperiode fand Röslau zurück in Spiel. Eine herrlichen Kombination über die ebenfalls stark aufspielenden Sebastian Hermann und Fabian Sturm schloss der überragende Patrick Lima zur erneuten Röslauer Führung ab. In der 82. Minute knallte Lima einen Freistoß aus 18 Metern noch an die Latte. Nur eine Minute später machte der eingewechselte Röslauer Youngster Mahsun Deniz mit seinem ersten Landesliga-Tor alles klar.

„Das war wieder eine ganz starke Leistung meiner Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel gesteigert hat“, freut sich der Trainer. Jetzt fehlt nur noch der erste Saison-Heimsieg, und der soll am Samstag um 17 Uhr gegen die SpVgg Bayreuth II her.               

„Trainieren wie die Profis“

(13.08.2016)

„Trainieren wie die Profis“ – das war auch heuer wieder das Motto der Ferienaktion 2016 beim FC „Vorwärts“ Röslau.

 

Für die Kinder rund um Gesamtjugendleiter Günter Zimmermann und Jugendtrainer Janusz Holeksa gab es einen sportlichen Tag rund um das Thema Fußball zu erleben. Dabei stand nicht nur der Ball im Mittelpunkt, denn neben Passübungen und Standards wurden auch Lauf- und Krafttraining auf das Trainingsprogramm gesetzt. In einem Abschlussspiel konnten dann alle ihr vermitteltes Wissen gleich noch ausprobieren. Eine rundum gelungene Sache!

Foto zur Meldung: „Trainieren wie die Profis“
Foto: Die Kinder der Ferienaktion 2016 mit Gesamtjugendleiter Günter Zimmermann (links) und Jugendtrainer Janusz Holeksa (rechts).

Kreisklsse: FC Vorwärts II - FC Lorenzreuth II 1:4 (1:1)

(07.08.2016)

FC Vorwärts Röslau II – FC Lorenzreuth 1:4 (1:1)

Röslau II: Kießling, A. Söllner, Sieg, Medick, Matiaschek, Gruhn, Stäudel, Sözen, Seidel, Alfalah, Strößenreuther (eingewechselt: Abdallah, Mannl).

Schiedsrichter: Opel (Ramsenthal) hatte mit dem fairen Spiel keinerlei Probleme; Zuschauer:55; Tore: 35. Min. Strößenreuther 1:0, 45. Min. Ernst 1:1, 62. Min. Krull 1:2, 64. und 75. Min. Schraml 1:3 und 1:4.

In der ersten Halbzeit war diese deutliche Röslauer Niederlage nicht absehbar. Da dominierten die ersatzgeschwächten Gastgeber und führten bis Sekunden vor dem Halbzeitpfiff durch einen Volleyschuss von Sven Strößenreuther aus gut 20 Metern hochverdient mit 1:0. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Platzherren bescherte den Gästen noch vor der Pause den glücklichen Ausgleich. Im zweiten Abschnitt hatte zunächst die Vorwärtself  noch zwei Großchancen, doch dann, als bei Röslau die Kräfte nachließen, drehte Lorenzreuth auf und kam am Ende zu einen souveränen und ungefährdeten  Sieg. Gästestürmer Tobias Schraml war der überragende Akteur auf dem Platz.

Landesliga: FC Vorwärts - TSV Neudrossenfeld 0:0

(06.08.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Ferstl (46. Lima), Smrha, Sturm (72. Söllner), Tamo, Jankovsky, Schmidt, Heller (62. Kastner), Hermann, Walther.
TSV Neudrossenfeld: Grüner, König, Taubenreuther, Scherl, Pötzinger, Gareis, Lämmert, Hacker (71. Bagenda), Buskiers (81. Piga), Lattermann, Lämmert (57. Hofmann).
Schiedsrichter: Scharf (Nabburg), machte einen guten Job. – Zuschauer: 225. – Rote Karte: Taubenreuther (TSV/66.) wegen Notbremse.
Oft haben Nullnummern etwas Langweiliges an sich. Nicht aber die der beiden oberfränkischen Landesliga-Rivalen. Die Röslauer setzten der individuellen Klasse des mit mehreren regionalliga-erfahrenen Spielern gespickten Neudrossenfelder Teams wieder mannschaftliche Geschlossenheit entgegen und wurden dafür belohnt – zumindest mit einem Punkt. Am Ende hätten es auch drei sein können, wenn die Einheimischen nach der Roten Karte von Steffen Taubenreuther in der 66. Minute (Notbremse an Markus Walther) ihre Überzahl besser genutzt hätten. Zuvor hatten die Röslauer aber auch das Glück auf ihrer Seite, denn je zwei Mal in jeder Halbzeit touchierte der Ball Latte und Pfosten. So waren am Ende beide Trainer mit dem Ergebnis zufrieden. Rüdiger Fuhrmann, der kurz vor dem Anpfiff auf den grippeerkrankten und zuletzt stark aufspielenden Innenverteidiger Robin Hostalek verzichten musste, war voll des Lobes: „Alle, vor allem auch die Jungen, haben ihre Sache hervorragend gemacht. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die heute wieder alles rausgehauen hat.“ Sein Neudrossenfelder Kollege Werner Thomas sprach ebenfalls von einem guten Spiel, trauerte aber ein wenig den vergebenen Chancen nach. „Aber Ende geht das Ergebnis wohl so in Ordnung.“
Die Gäste versuchten ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht zu werden. Vom Anpfiff weg machten sie viel Druck, drängten auf eine frühe Führung. Die Röslauer Hintermannschaft um den erneut überragenden Jaroslav Smrha stand aber felsenfest. Nach vorne versuchte der pausenlos rackernde Mohammad Tamo zusammen mit Lukas Jankovsky das Röslauer Spiel zu ordnen und anzukurbeln. Doch gegen Florian Ascherl und Co. war nahezu kein Durchkommen. Die ersten Chancen hatte der TSV. Die größte vergab Sebastian Lattermann in der 28. Minute, als der Röslauer Adam Heller verletzt auf dem Rasen lag und die Gäste eine Überzahl-Situation ausnutzen. Doch Lattermann köpfte den Ball aus kurzer Distanz an die Latte und scheitere auch im Nachsetzen. Tiefes Durchatmen bei den Röslauer Fans.
Die Einheimischen kamen zunehmend besser in die Partie. Heller und Jankovsky hatten zwei gute Einschussmöglichkeiten. In der 40. Minute klebte dann dem Neudrossenfelder Lattermann erneut das Pech am Fußballschuh: Sein Freistoß aus 20 Metern knallte an den Außenpfosten.
In der zweiten Halbzeit brachte Rüdiger Fuhrmann für den angeschlagenen und gelb-rot gefährdeten Norbert Ferstl den lange verletzten Patrick Lima. Und mit der Hereinnahme des Röslauer Flügelflitzers wurden die Aktionen der Gastgeber im Spiel nach vorne deutlich zwingender – vor allem nach dem Platzverweis für Taubenreuther. Die erste Duftmarke nach Wiederbeginn setzte Mohammed Tamo, dessen strammer Schuss nur knapp sein Ziel verfehlte. Und nur wenige Sekunden später hatten die Röslauer Zuschauer nach Jankovskys Schuss aus zentraler Position den Torschrei auf den Lippen. Doch Torhüter Grüner brachte gerade noch die Hand dazwischen, lenkte den Ball zur Ecke. Nun übernahm wieder Neudrossenfeld das Kommando. Florian Ascherl traf per Kopf erneut die Latte und Sebastian Lattermann zielte aus kurzer Distanz über den Kasten.
Nach Taubenreuthers Platzverweis – er hatte den durchgebrochenen Markus Walther kurz vor dem Strafraum unsanft zu Fall gebracht – kam die stärkste Phase der Röslauer. Sie drängten nun vehement auf die Führung, hatten in zwei, drei Aktionen auch Pech. Vor allem Patrick Lima, dessen Gewaltschuss aus spitzem Winkel Torhüter Grüner noch über die Latte lenkte. Die Gäste verstärkten nun die Defensive, versuchten ihr Heil mit Kontern. Bei einem dieser Vorstöße war den Röslauern erneut das Glück hold: Eine hohe Hereingabe touchierte zum vierten Mal das Aluminium.
Dass es eine richtig gute Nullnummer war, zeigte der Beifall der Zuschauer nach dem Schlusspfiff. Dem Kommentar eines neutralen Beobachters ist nichts hinzuzufügen: „Eigentlich hätte dieses packende Landesligaspiel ein paar Tore verdient gehabt.“

TSV Nürnberg-Buch - FC Vorwärts 1:0 (0:0)

(03.08.2016)

TSV Nürnberg-Buch: Döllfelder (68. Wester) – Piwernetz (68. Lang), S. Fleischmann C. Fleischmann (90. Hofer), Reichel, Uttinger, Brehm, Botzel, Tajak, Schreiner, Schindler.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Knoblauch, Smrha, Hostalek, Ferstl, Jankovsky, Tamo, Schmidt (68. Kastner), Heller (60. Sturm), Hermann, Walther.

Schiedsrichter: Linz (SV Pettstadt); Zuschauer: 150; Tor: 54. Min. Schreiner (Handelfmeter) 1:0; Gelb-Rote Karte: 89. Min. Hostalek (Vorwärts/wiederholtes Foulspiel).

Es waren bislang immer hart umkämpfte Duelle, wenn der FC Vorwärts Röslau und der TSV Nürnberg-Buch aufeinandertrafen. Und meist endeten diese Spiele mit einem Remis. Diesmal nicht. Am Ende setzten sich die Mittelfranken knapp und glücklich mit 1:0 durch.

 Röslau begann rotzfrech und setzte in diesem gutklassigen Landesliga-Spiel die ersten Akzente. Die erste Großchance hatten aber die Gastgeber: Udo Brehm kam in der zehnten Minute frei zum Kopfball, aber Sebastian Blechschmidt lenkte mit einer Glanztat den Ball um den Pfosten. Fünf Minuten später nahm sich Adam Heller aus knapp 20 Metern ein Herz. Der Torhüter des Gastgebers brachte aber gerade noch die Fäuste hoch und verhinderte so die Gästeführung. Zwei Zeigerumdrehungen später hatte Heller erneut die Röslauer Führung auf dem Fuß. Der Ball verfehlte nur um Zentimeter sein Ziel. Das Spiel ging hin und her, in der 28. Minute mussten dann die Röslauer Fans den Atem anhalten, als Ferstl einen Schuss von Piwernetz um Haaresbreite ins eigene Tor gelenkt hätte.

Ein aus Röslauer Sicht unglückliches Handspiel des ansonsten überragenden Smrha an der Grundlinie bescherte den Hausherren den Sieg. Den fälligen Elfmeter verwandelte Schreiner sicher. In der 66. Minute hatte Röslau die Chance zum Ausgleich: Kapitän Walther kam jedoch einen Schritt zu spät. Bei dieser Aktion verletzte sich der Bucher Torhüter Döllfelder nach einem Zusammenprall mit einem eigenen Spieler.

Die Röslauer setzten in den letzten 20 Minuten nochmals alles auf eine Karte. Große Chancen sprangen dabei allerdings nicht heraus. So musste die Fuhrmann-Elf am Ende erstmals nach vier Jahren recht unglücklich als Verlierer den schmucken Platz in Buch verlassen.

Höherer Zuschuss für FC Vorwärts scheitert an Freien Wählern und CSU

(02.08.2016)

Der FC Vorwärts ist durch den Einbruchsdiebstahl, bei dem nahezu alle Geräte für die Platzpflege gestohlen wurden, finanziell in arge Bedrängnis geraten. Rund 35 000 Euro mussten in den vergangenen zwei Monaten investiert werden, um vor allem die Mähgeräte wieder zu beschaffen und eine Fertiggarage aufzustellen. Alleine die Wiederbeschaffung der beiden Rasentraktoren hat Kosten in Höhe von 26 000 Euro verursacht. Deshalb hat der Verein auch bei der Gemeinde einen Zuschussantrag gestellt und darum gebeten, die sonst üblichen zehn Prozent Förderung aufgrund der außergewöhnlichen Situation auf 20 Prozent zu verdoppeln. In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Dienstagabend unterstützten Bürgermeister Torsten Gebhardt, zweiter Bürgermeister Kurt Lederer, Brigitte Menzel, Roland Grimm, Dieter Wunderlich und Rainer Hager (alle SPD) diesen Antrag. Bernd Nürnberger, Vorwärts-Vorsitzender und SPD-Fraktionsvorsitzender, war als Antragsteller von der Beratung und Beschlussfassung ausgeschlossen. Am Ende wurde der Antrag des FC Vorwärts mit 6:6 Stimmen abgelehnt. Gegen den Vorwärts-Antrag votierten: Thorsten Strahberger, Gabi Neubert, Horst Wildenauer und Arno Bescherer (Freie Wähler) sowie Kerstin Schade und Diana Troglauer (CSU). Heinz Braun und Heiko Tröger (beide CSU) waren zur Sitzung verhindert.

Zwar war auch bei den Räten von CSU und Freien Wähler eine Unterstützung des Vereins durch die Gemeinde unstrittig, jedoch folgten diese Räte dem Vorschlag von Thorsten Strahberger, es bei dem üblichen Zuschuss von zehn Prozent zu belassen. Mit einer Förderung von 20 Prozent könnte ein Präzedenzfall geschaffen werden, warnten Thorsten Strahberger und Kerstin Schade. Roland Grimm konterte: Präzedenzfälle seien längst geschaffen worden, in dem die Gemeinde in früheren Jahren einem Verein bei der Schuldenrückzahlung massiv unter die Arme gegriffen habe. Auch der Hinweis von Kämmerer Axel Lange, dass in besonderen Fällen eine höhere Förderung durch die Gemeinde durchaus möglich sei und der nochmalige Appell von Bürgermeister Gebhardt und Brigitte Menzel, aufgrund der besonderen Situation dem Verein die 20 Prozent zu gewähren, konnte die Räte von CSU und Freie Wähler nicht umstimmen. Ebenso gingen sie nicht auf  Gebhardts Kompromissvorschlag ein, zwischen zehn und 20 Prozent dann wenigstens die Mitte zu wählen.

Bevor dann die von Thorsten Strahberger vorgeschlagenen zehn Prozent zur Abstimmung standen, fragte Dieter Wunderlich, ob der FC Vorwärts gar nichts bekomme,  wenn jetzt die anderen sechs Räte mit Nein stimmten. „Ja, dieser Fall würde dann eintreten“, antwortete der Bürgermeister. Daher stimmten bis auf Roland Grimm, der weiter nachhaltig für 20 Prozent plädierte,  alle anderen der zehnprozentigen Förderung zu.   

 

Der FC Vorwärts bedankt sich auf diesem Wege nochmals bei allen, die ihn in dieser schwierigen Situation unterstützt haben. Dazu gehören neben der Gemeinde auch mehrere Röslauer und auswärtige Firmen, die Sparkassen-Stiftung, die BFV-Sozialstiftung und die Vorwärts-Ehrenmitglieder, die sich auf Initiative von Ehrenvorsitzenden Horst Hasselbacher an einer Spendenaktion beteiligt haben.

Landesliga: FC Vorwärts - ATSV Erlangen 1:1 (0:1)

(30.07.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Hostalek, Neumann (13. Deniz/ 89. Kastner), Ferstl (75. Heller), Jankovsky, Tamo, Schmidt, Hermann, Walther.
ATSV Erlangen: Kraut, Zagorcic, Schreiber, Skeraj, Faßold, Kulabas (57. Marx), Akpinar, Schäfke, List (65. Graine), Maksimovic, Haas (86. Schröttle)
Schiedsrichter: Sebastian Seidl (Störnstein). – Zuschauer: 175. – Tore:   27. Min. Schreiber 0:1, 67. Min. Walther 1:1. – Gelb-rote Karte: Schreiber (ATSV/53.) wegen wiederholten Foulspiels.
Vor dem Spiel hätten wohl alle Röslauer ein 1:1 sofort unterschrieben, nach den 92 Minuten mischte sich in die Freude über den Punktgewinn gegen den Topfavoriten aus Erlangen doch auch ein wenig Enttäuschung: „Da war heute mehr drin“, sagte ein abgekämpfter Mohammad Tamo, der einigen guten Chancen seines Teams in der zweiten Halbzeit nachtrauerte.
Die Zuschauer sahen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Der Aufsteiger aus Erlangen, der eine Reihe regionalliga-erfahrener Spieler in seinen Reihen hat und einen Durchmarsch in die Bayernliga planen, zeigte vom Anstoß weg, warum er zu den Topfavoriten der Liga zählt. Technisch stark, ballsicher, ließen die Gäste das Leder durch die eigenen Reihen laufen. Gefühlte 70 Prozent Ballbesitz waren die Folge. Aber hoher Ballbesitz ist nicht gleichbedeutend mit guten Torchancen. Denn die Röslauer machten die Räume geschickt eng, ließen vor dem Strafraum kaum etwas zu. „Wir haben heute wieder mit mannschaftlicher Geschlossenheit dem Gegner den Zahn gezogen“, freute sich Röslaus Trainer Fuhrmann, dass sein taktisches Konzept aufgegangen ist. Allerdings musste er schon in der 13. Minute auswechseln, als sich der zuletzt so bärenstark aufspielende Christian Neumann ohne Fremdeinwirkung an der Leiste verletzte. Der eingewechselte Youngster Mahsun Deniz machte seine Sache, wie schon eine Woche zuvor in Schwabach, wieder sehr gut. Erlangen hatte in der ersten Halbzeit nur eine richtige Chance, aber die nutzte der Favorit eiskalt: List leitete den Ball im Mittelfeld schnell auf Schreiber weiter, und der überlupfte Torhüter Sebastian Blechschmidt.
Einen völlig anderen Verlauf nahm die Partie nach dem Seitenwechsel. Röslau musste jetzt mehr nach vorne tun, und tat es auch. Sebastian Hermann hatte in der 52. Minute den Ausgleich auf den Fuß, als er aus elf Metern völlig frei zum Schuss kam, aber an Torhüter Kraut scheiterte. Nur eine Zeigerumdreher später wohl der Knackpunkt im Spiel: Torschütze Schreiber flog nach wiederholtem Foulspiel mit der Ampelkarte vom Platz. Und als wenig später auch noch Erlangens Kapitän Kulabs verletzt ausschied, war es mit der Herrlichkeit der Gäste vorbei. Jetzt spielte nur noch Röslau. Die zweite riesengroße Chance zum Ausgleich bot sich den Gastgebern in der 62. Minute, als Torhüter Kraut einen Rückpass mit der Hand aufnahm und die Vorwärtself aus sieben Metern zu einem indirekten Freistoß kam. Doch Jakobs Schmidts Schuss prallte an der Mauer ab. Fünf Minuten später hatten die Röslauer Fans endlich Grund zum Jubeln. Sebastian Knoblauch tankte sich auf der rechten Außenbahn durch, spielte den Ball auf den vor dem Tor lauernden Kapitän Markus Walther, und der hatte keine Mühe, völlig freistehend zum mittlerweile längst verdienten Ausgleich einzunetzen. Für Markus Walther war es das erste Tor nach seiner Kreuzbandverletzung. Und er hätte an diesem Tag noch richtig berühmt werden können. Praktisch in den letzten Sekunden des Spiels vernaschte er im Strafraum einen Abwehrspieler der Gäste. Doch anstatt den Ball auf den an der 16-Meter-Linie völlig freistehenden Sebastian Hermann zu spielen, versuchte Walther sein Glück selbst und scheiterte am Torhüter. Das wäre es aus Röslauer Sicht gewesen! „Ich habe in dieser Situation Sebastian gar nicht gesehen“, entschuldigte sich Markus Walther nach dem Abpfiff. Kurz zuvor, in der 87. Minute, hatte bereits der eingewechselte Adam Heller eine Großchance zum 2:1. Auch er traf die falsche Entscheidung: Heller hätte aus zehn Metern halbrechter Position vor dem Tor einfach abziehen müssen, anstatt den Ball nochmals quer zu legen.
Dennoch gab es nach dem Schlusspfiff viel Beifall von den Zuschauern für die starke Leistung der neu formierten Röslauer Mannschaft. Vor allem Robin Hostalek scheint auf der Innenverteidiger-Position neben Jaroslav Smrha immer besser zurechtzukommen. „Er holt seinen Trainingsrückstand langsam auf“, freute sich auch Trainer Fuhrmann.
Erlangens Spielertrainer Shqipran Skeraj war nach dem Schlusspfiff mit dem Punkt zufrieden. „Das war heute sicher ein gerechtes Remis. Mit einem Mann weniger sind wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr richtig ins Spiel gekommen. Röslau hat das richtig gut gemacht.“  B.N.

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - ATSV Erlangen 1:1 (0:1)
Foto: Sebastian Hermann (rechts) behauptet vor zwei ATSV-Spielern den Ball

Kreisklasse Süd Saison 2016/17: FC Vorwärts - FC Schirnding-Hohenberg 2:2 (1:2)

(24.07.2016)

FC Vorwärts II: Kießling, Matiaschek, Mannl, Kompas, Seidel, J. Yilmaz, Schink, H. Sieg, Sözen, S. Yilmaz, Stäudel (eingewechselt: Gruhn, A. Söllner, Abdullah).

Schiedsrichter: Klempert (FC Gefrees) leitete souverän; Zuschauer: 55; Tore: 26.  Min. S. Yilmaz 1:0. 28. Min. Riedl 1:1, 36. Min. Quillitzsch 1:2, 73. Min. Stäudel 2:2.

Das Frühschoppenspiel  endete mit einem alles in allem leistungsgerechten  Remis. Die Zuschauer sahen vier Tore, alle aus etwa 20 Metern Entfernung erzielt.  Die Röslauer hatten vor allem in den ersten halben Stunde genug Möglichkeiten, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Doch nach der längst überfälligen Führung pennte die Hintermannschaft gleich zwei  Mal und die Gäste stellten den Spielverlauf auf den Kopf. In der zweiten Halbzeit war es eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Landesliga-Reserve. Mit einem etwas abgefälschten Freistoß gelang Stäudel der hochverdiente Ausgleich. Am Ende waren beide Teams mit dem Punktgewinn zufrieden.

Landesliga: SC Schwabach - FC Vorwärts 1:2 (1:1)

(23.07.2016)

 

SC 04 Schwabach: Gebelein, Schötz, Soldner, Mohrbach, Lala (60. Kastl), Ruder, Bulat, Nisslein (77. Kaya), Sadikis (87. Duraku), de Biasi, Weiß.

FC Vorwärts: Bleschschmidt, Knoblauch, Ferstl, Smrha, Neumann, Tamo, Jankovsky (81. Hostalek), Deniz (74. Kastner), Schmidt, Hermann (78. Heller), Walther.

Schiedsrichterin: Angelika Söder (Ingolstadt) leitete überragend. –  Zuschauer: 200.  - Tore: 37. Min.  Nisslein 0:1, 39. Min. Neumann 1:1, 84. Min. Heller 1:2. -  Gelb-rote  Karte: Heller, Röslau (88.) wegen wiederholten Foulspiels.

 

„Wenn wir so gegen Mitterteich gespielt hätten, hätten wir drei Punkte mehr auf unserem Konto.“ Das Fazit der Röslauer Akteure nach dem überraschenden Auswärtssieg in Schwabach fiel eindeutig aus. Die Fuhrmann-Elf  rehabilitierte sich eindrucksvoll für die bittere 1:2-Heimniederlage im Derby. Und auch der Trainer selbst, der sein Team auf zwei Positionen verändert hatte, strahlte nach dem Abpfiff. „Eine tolle Mannschaftsleistung“, attestierte er seinen Jungs, die gekämpft hatten wie die Löwen.

Nicht ins offene Messer rennen und möglichst lange das 0:0 halten, lautete Fuhrmanns Devise. Deshalb verstärkte er zunächst auch die Defensive, nahm den Röslauer Youngster Mahsun Deniz  in die Anfangsformation. Auch Lukas Jankovsky gehörte nach überstandener fieberhafter Erkältung wieder zur ersten Elf. Der leicht angeschlagene Robin Hostalek und Adam Heller mussten deshalb zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Die Fichtelgebirgler sahen sich in der ersten Halbzeit einem Schwabacher Angriffswirbel ausgesetzt. Die Mittelfranken strotzten nach dem 4:0-Auswärtssieg in Selbitz nur so vor Selbstvertrauen, kamen immer wieder gefährlich über die Außen vor das Röslauer Tor. Den Gästen stand in der ersten halben Stunde auch das Glück zur Seite: Drei Mal retteten Latte und Pfosten. Doch auch  die Fuhrmann-Elf setzte immer wieder Nadelstiche, kam  zu zwei guten Chancen durch Markus Walther und Jakob Schmidt. Das Spiel aber machten die Gastgeber, der FC Vorwärts  hielt mit großem Kampfgeist dagegen – bis zur 37. Minute. Da gelang den Platzherren die zu diesem Zeitpunkt völlig verdiente Führung, als die Röslauer Hintermannschaft den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte und Nisslein aus kurzer Distanz den guten Keeper Sebastian Blechschmidt überwand.

Die Röslauer Antwort ließ nur 70 Sekunden auf sich warten. Nach einem klugen Pass von Lukas Jankovsky ging Christian Neumann auf der linken Seite auf und davon, drang in den Strafraum  ein und verlud den Schwabacher Torhüter Gebelein.

In der zweiten Halbzeit mussten die Gastgeber ihrem hohen Tempo Tribut zollen. Sie blieben zwar spielbestimmend, aber die Röslauer standen in der Abwehr bombensicher,  ließen kaum etwas zu. Das Spiel plätscherte so dahin, bis zur 84. Minute. Wieder nahm sich der an diesem Tag  bärenstarke Christian Neumann ein Herz, setzte sich auf der linken Seite gegen drei Schwabacher durch. Sein präziser Pass fast von der Grundlinie erreichte den kurz zuvor eingewechselten Adam Heller, und der erwischte mit seinem trockenen Schuss aus 16 Metern den Schwabacher Torhüter auf dem falschen Fuß – 1:2.

Mit Glück, aber auch viel Geschick brachte Röslau die Führung zu zehnt  - Torschütze Heller flog mit der Ampelkarte vom Platz (88.) - über die Zeit und durfte nach 93 Minuten den ersten Auswärtssieg ausgiebig feiern.   

 

Landesliga: FC Vorwärts - SV Mitterteich 1:2 (1:0)

(20.07.2016)

Mit 1:2 (1:0) hat der FC Vorwärts das Landesliga-Derby gegen den SV Mitterteich völlig verdient verloren. Die Röslauer, die an diesem Tag taktisch nicht sehr klug agierten, fanden während der gesamten 90 Minuten nicht ins Spiel.  Wer weiß allerdings, wie die Partie gelaufen wäre, hätte Jakob Schmidt nur eine Minute nach der überraschenden Führung durch Adam Heller (32.) einfach aus 16 Metern aufs völlig leere Tor geschossen. Von einem 0:2-Rückstand hätten sich die Stiftländer wohl nicht mehr erholt.  So drehten sie in der zweiten Halbzeit mit einem Doppelschlag in der 57. und 59. Minute die Partie. Besonders ärgerlich aus Röslauer Sicht: Die Vorwärself brachte in der zweiten Halbzeit nicht einen gefährlichen Schuss auf das von Justin Göhlert gehütete Tor. Der dritte Mitterteicher Keeper leistete schon bei der Röslauer Führung große Schützenhilfe. Bis auf Keeper Sebastian Blechschmidt, der sein Team vor einer höheren Niederlage bewahrte und Jaroslav Smrha, erreichte an diesem Tag kein Röslauer Spieler Normalform. Es kann eigentlich nur noch besser werden! muss es auch: Denn schon am Samstag (Anstoß 16 Uhr) geht es zum SC Schwabach, der mit zwei Siegen in die Saison gestartet ist.

Landesliga-Sasion 2016/17: ASV Pegnitz - FC Vorwärts 0:0

(16.07.2016)

ASV Pegnitz: Kausler, Pöllath, Schuster, Mellinghoff, Müller, Frank, Heißenstein, Hofmann (71. Porsch), Schraml, Wittmann (79. Jaspert), Otto.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Hostalek, Neumann, Ferstl, (60. H. Sieg), Tamo, Schmidt, Heller (73. Deniz), Hermann, Walther.

Schiedsrichter: Johannes Hamper (Katschenreuth).-  Zuschauer: 150. - Gelbe Karten: Müller (90.)/ Ferstl (4.),Schmidt (90.).

 

Der Gegner des letzten Auswärtsspiels der vergangenen Saison war auch gleich der erste in der neuen Serie. Und wieder gab es keinen Sieger. Mit 0:0 trennten sich der ASV Pegnitz und der FC Vorwärts Röslau. Am Ende schmeichelte das Ergebnis sicher den Platzherren, da der FC Vorwärts im gesamten Spiel die weitaus besseren Chancen hatte. „Wir haben zwei Punkte liegen gelassen“, musste auch Trainer Rüdiger Fuhrmann nach dem Abpfiff feststellen. Er war aber dennoch zufrieden, dass im ersten Saisonspiel zumindest ein Teilerfolg erzielt wurde – und der auf des Gegners Platz.

Beiden Mannschaften war in der ersten Halbzeit die Verunsicherung deutlich anzumerken, schließlich mussten beide Trainer einige neue Spieler einbauen. Mit der Situation kamen die Pegnitzer anfangs besser zurecht. Sie dominierten das Geschehen, ohne sich aber auch nur eine nennenswerte Chance herauszuspielen. Röslau fand zunächst überhaupt keinen Zugriff. Das änderte sich, als Rüdiger Fuhrmann nach knapp einer halben Stunde auf ein 4-3-3-System umstellte. Doch bereits zuvor hatte Markus Walther bei einem Konter die Riesenchance zur Führung. Auch Adam Heller hatte das 1:0 auf dem Fuß.

Nach dem Seitenwechsel ein komplett anderes Spiel. Die Vorwärts-Elf kam wie verwandelt aus der Kabine und erspielte sich reihenweise gute Chancen durch Adam Heller, Norbert Ferstl, Markus Walther, Sebastian Hermann  und den eingewechselten Mahsun Deniz. In dieser Phase bewahrte der Pegnitzer Torhüter Kausler sein Team vor einem Rückstand. Die Gastgeber hatten im zweiten Durchgang eigentlich nur eine gute Chance.

Was lässt sich aus diesem Auftaktspiel ableiten: Die neu formierte Viererkette mit Jaroslav Smrha und Robin Hostalek in der Innenverteidigung sowie Sebastian Knoblauch und Christian Neumann auf den Außenverteidiger-Positionen funktionierte sehr gut. Norbert Ferstl sah nach einem rüden Foul schon früh die Gelbe Karte, musste sich daher zurücknehmen. In der 55. Minute hatte er allerdings die Riesenchance zur Führung. Er wurde in der 60. Minute durch Holger Sieg abgelöst, der in der Ersten nochmals aushalf. Jakob Schmidt musste feststellen, dass in der Landesliga ein anderer Wind weht. Er machte seine Sache allerdings recht gut, ebenso wie Adam Heller, der gleich nach der Halbzeit mit  einer Volleyannahme aus 16 Metern Pech hatte; Torhüter Kausler reagierte glänzend. Der fünfte Neue, der eingesetzt wurde, war Mahsun Deniz, Sohn unseres früheren Torhüters Yunis Deniz. Er war sofort präsent. Seinen strammen Schuss aus 16 Metern (82.) fischte der Pegnitzer Torhüter gerade noch aus dem Winkel. Die Röslauer Fans hatten hier schon den Torschrei auf den Lippen.

Der Auftritt der Vorwärts-Elf in der zweiten Halbzeit in Pegnitz macht jedenfalls Mut!

Foto zur Meldung: Landesliga-Sasion 2016/17: ASV Pegnitz - FC Vorwärts 0:0
Foto: Landesliga-Sasion 2016/17: ASV Pegnitz - FC Vorwärts 0:0

SV Mitterteich gewinnt BD-Sensors-Cup

(03.07.2016)

Der SV Mitterteich hat den BD-Sensors-Cup 2016 und damit das Preisgeld von 1000 Euro gewonnen. Die Stiftländer besiegten den FC Vorwärts im Finale vor gut 200 Zuschauern knapp mit 1:0 (0:0). Im Spiel um Platz 3 setzte sich Regionalligist SpVgg Bayern Hof gegen den Bezirksligisten ZV Thierstein klar mit 10:0 durch. Mitterteich hatte das erste Halbfinale gegen Hof überraschend mit 2:0 (0:0). gewonnen. Der FC Vorwärts setzte sich gegen den Thierstein mit 7:2 (4:0) durch.  Für den Zweitplatzierten gab es immerhin noch eine Prämie von 600 Euro, für den Dritten von 400 Euro und für den Vierten von 200 Euro.

 

Foto zur Meldung: SV Mitterteich gewinnt BD-Sensors-Cup
Foto: SV Mitterteich gewinnt BD-Sensors-Cup

FC Vorwärts im Finale des BD-Sensors-Cups

(29.06.2016)

FC Vorwärts Röslau – ZV Thierstein 7:2 (4:0)
Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Smrha, Tamo, Neumann, Jankovsky, Schmidt, Alfalah, Heller, Hermann, Walther (eingewechselt: C. Söllner, Schink, Deniz, Kastner).
Thierstein: Sprenger, Bauer, Sahin, Eisenreich, L. Bastl, Gregor, Prchal, Rezac, Kovacs, Slama, Hibler (eingewechselt P. Bastl, Pöhner).
Schiedsrichter: Dadder (TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf); Zuschauer: 135; Tore: 22. Min. Walther 1:0, 33. Min. Alfalah 2:0, 35. Min. Jankovsky 3:0, 40. Min. Heller 4:0, 50. Min. Walther 5:0, 53. Min. Rezac 5:1, 70. Min. Pöhner 5:2, 79. Min. C. Söllner 6:2, 83. Tamo 7:2 (Foulelfmeter).

Der FC Vorwärts  steht nach einem souveränen 7:2-Erfolg über den ZV Thierstein am Sonntag um 17 Uhr im Finale des BD-Sensors-Cups. Gegner ist Liga-Konkurrent SV Mitterteich. Thierstein spielt gegen die SpVgg Bayern Hof (Anstoß 15 Uhr) um Platz drei.

In den vergangenen Jahren hatte sich die Vorwärts-Elf gegen den Bezirksligisten im recht schwer getan. Dass diesmal ein Kantersieg heraussprang, war so nicht zu erwarten. Mit einem raffinierten Heber aus etwa 14 Metern leitete Kapitän Markus Walther den Torreigen ein (22.). Röslau schnürte nun die Thiersteiner förmlich in deren Hälfte ein und kam noch vor dem Pausenpfiff zu weiteren drei herrlich herausgespielten Toren.  Als Markus Walther kurz nach der Halbzeit das 5:0 gelang, zeichnete sich ein Debakel für den ZV ab. Doch Rezac und der eingewechselte Pöhner konnten das Ergebnis für den Bezirksligisten zunächst etwas freundlicher gestalten. In der Schlussphase stellten Carsten Söllner und Mohammad Tamo per Foulelfmeter den alten Abstand wieder her.

E-Junioren feiern Meisterschaft

(25.06.2016)

Die E-Junioren des FC Vorwärts haben am Samstag, 25. Juni, die Meisterschaft in ihrer Gruppe gefeiert. Das Team von Marco Gasparetto und Hasan Budam gewann am letzten Spieltag gegen den SC Arzberg nochmals klar mit 9:2. Am Ende der Saison standen zehn Siege in zehn Spielen mit einem Torverhältnis von 59:8 zu Buche. Das Besondere: Jeder Spieler, selbst der Torwart, hat sich in die Torschützenliste eingetragen.

Das Meisterteam  (hinten, von links): Trainer Marco Gasparetto, Max Tröger, Marius Gulden, Nick Binder, David Ziegler, Felix Ruckdeschel-Fischer, und Co-Trainer Hasan Budan. Vorne (von links): Marlon Gasparetto, Sophie Görisch, Amy Schönfelder, Eren Budan, Emily Görisch.

Foto zur Meldung: E-Junioren feiern Meisterschaft
Foto: Hinten, von links: Trainer Marco Gasparetto, Max Tröger, Marius Gulden, Nick Binder, David Ziegler, Felix Ruckdeschel-Fischer, Trainer Hasan Budan. Vorne (von links): Marlon Gasparetto, Sophie Görisch, Amy Schönfelder, Eren Budan und Emily Görisch.

Mit zehn Neuzugängen in die neue Saison

(25.06.2016)

Mit zehn Neuzugängen für die erste und zweite Mannschaft startet der FC Vorwärts Röslau in die Saison 2016/17. Pünktlich zur Halbjahresversammlung am Freitag wurde der letzte Transfer unter Dach und Fach gebracht: Robin Hostalek wechselt vom SV Poppenreuth auf die die "Hut". Der 23-jährige Tscheche, der in Selb wohnt und arbeitet, ist als Innenverteidiger vorgesehen. Neu zum FC Vorwärts sind in den vergangenen Tagen auch Jakob Schmidt und Dominik Kastner vom SV Kulmain, Rene Schink vom FC Kirchenlamitz und Mahsun Deniz vom FC Niederlamitz gestoßen. Deniz stammt wie Metin Yilmaz, der vom TV Selb-Plößberg gekommen ist, aus dem Röslauer Nachwuchs. Bereits seit ein paar Wochen sind  die Wechsel von Norbert Ferstl (TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf), Adam Heller (SV Pfrentsch/Viktoria Pilsen), Carsten Söllner (SV Neusorg) und Torhüter Stefan Hanner (FC Niederlamitz) bekannt. Filip Peklo aus dem tschechischen Plana hat ebenfalls beim FC Vorwärts unterschrieben, ist aber ohne Angaben von Gründen wieder abgesprungen.

 

Im Bild (von links): Spielleiter Markus Sieg, Norbert Ferstl, Rene Schink, Metin Yilmaz, Mahsun Deniz, Jakob Schmidt, Trainer Rüdiger Führmann. Vorne (von links): Adam Heller, Robin Hostalek, Carsten Söllner und Dominik Kastner. Es fehlt: Stefan Hanner.

Foto zur Meldung: Mit zehn Neuzugängen in die neue Saison
Foto: Im Bild (hinten, von links): Spielleiter Markus Sieg, Norbert Ferstl, Rene Schink, Metin Yilmaz, Mahsun Deniz, Jakob Schmidt, Trainer Rüdiger Führmann. Vorne (von links): Adam Heller, Robin Hostalek, Carsten Söllner und Dominik Kastner. Es fehlt: Stefan H

Holger Sieg Spieler der Saison 2015/16

(24.06.2016)

Es ist nochmals eine schöne Auszeichnung für Holger Sieg zum Abschluss seiner Karriere in der Landesliga: Die Fans des FC Vorwärts wählten ihn am letzten Spieltag zum Spieler der Saison. Vorsitzender Bernd Nürnberger zeichnete Sieg bei der Halbjahresversammlung am 24. Juni aus. Auf den Gewinner entfilelen 23,9 Prozent der abgegebenen Stimmen. Platz zwei belegte Sebastian Hermann (16,6 Prozent), Platz 3 wurde der Sieger in den vergangenen beiden Jahren, Tobias Benker (12,4 Prozent). Nürnberger wünschte Benker nochmals alles Gute bei seinem neuen Verein, dem Regionalligisten SpVgg Bayern Hof.

Foto zur Meldung: Holger Sieg Spieler der Saison 2015/16
Foto: Holger Sieg (rechts) mit Vorsitzendem Bernd Nürnberger

Christoph Grimm und Katja Oettel im Hafen der Ehe

(18.06.2016)

Christoph Grimm, dritter Vorsitzender und Spielleiter der zweiten Mannschaft, und Katja Oettel haben sich am Kirchweihsamstag in der Röslauer St-Johannis-Kirche das Jawort gegeben. Beim Verlassen der Kirche standen die Spieler der zweiten Mannschaft Spalier. Der FC Vorwärts wünscht den Frischvermählten alles Gute und viel Glück auf dem gemeinsamen Lebensweg. Foto: Gerd Zeitler

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Foto: Christoph Grimm und Katja Oettel im Hafen der Ehe

U 17 Guppe 1 Hof: Meister JFG Oberes Egertal

(14.06.2016)

Bereits ein 2:2 Unentschieden bei der JFG Bayerisches Vogtland reichte unserer U 17 von der JFG Oberes Egertal zum Meistertitel. Damit schaffte das Team einen gelungen Abschied für seinen beruflich scheidenden Trainer Fabian Turban.

 

Am Ende der Saison konnten sowohl das Team als auch die Trainer Fabian Turban und Stefan Zißler mit den Betreuern und Eltern über eine gewonnene Meisterschaft jubeln.

 

Herzlichen Glückwunsch!

Foto zur Meldung: U 17 Guppe 1 Hof: Meister JFG Oberes Egertal
Foto: Foto: Ibisch

Zweite schafft Klassenerhalt

(12.06.2016)

Unsere Zweite hat mit einem nie gefährdeten 5:1 (3:0) Sieg über den FC Ahornberg die Klasse gehalten. Von Anpfiff weg zeigte unsere Mannschaft klar und deutlich, wer gewinnen will. Somit standen nach 45 Minuten auf Röslauer Seite bereits drei Tore (3. Min. Ralf Medick, 23. Min Ismail Alfalah, 27 Min. Sven Strößenreuther). Zudem lies unser Team keinen einzigen Torschuss des FC Ahornberg zu. In der 2. Halbzeit änderte sich das Spiel kaum, Röslau erhöhte mit zwei weiteren Toren durch Ismail Alfalah auf 5:0. Der jetzt ein wenig besser ins Spiel gekommene, stets fair spielende FC Ahornberg konnte sich in den Schlussminuten noch den Ehrentreffer erkämpfen, auch wenn das Tor durch einen eher schmeichelhaften Elfmeter zustande kam. Glückwunsch an die Mannschaft, den Trainer, die Betreuer und Helfer; dank auch an die zahlreichen Fans, die den Weg nach Schwarzenbach gefunden haben.

Foto zur Meldung: Zweite schafft Klassenerhalt
Foto: Zweite_Siegerbild

Einbruch auf der Hut

(12.06.2016)

Der BD|Sensors-Sportpark "Auf der Hut" war jetzt Ziel einer Einbrecherbande. Sie brach - vermutlich in der Nacht zum Dienstag, 10. Mai - den Geräteschuppen auf und räumte ihn nahezu komplett aus. Gestohlen wurden unter anderem zwei Aufsitz-Rasenmäher, zwei Hand-Rasenmäher, zwei Motorsensen, Bohrmaschinen, Akkuschrauber, diverse Werkzeuge und einige Kanister Benzin. Der Schaden beläuft sich auf etwa 15 000 Euro. Die Wiederbeschaffung der Geräte wird dem Verein wohl das Doppelte kosten.

 

Hat jemand verdächtige Beobachtungen gemacht? Bitte beim FC Vorwärts oder der Polizei melden.

 

Bericht Frankenpost

Neue Trikots für die F-Jugend

(05.06.2016)

Das E-Center Enders in Wunsiedel hat für unsere F-Junioren einen neuen Satz Trikots spendiert. Dafür herzlichen Dank. Im Bild die Kinder mit Trainer Janusz Holeksa.

Foto zur Meldung: Neue Trikots für die F-Jugend
Foto: Neue Trikots für die F-Jugend

U19 Gruppe 2 Marktredwitz: JFG Oberes Egertal - SF Kondrau 1:3 (1:0)

(02.06.2016)

Vor dem letzten Punktspiel gegen den SF Kondrau stand unsere U19 bereits als Vizemeister fest. Durch einen Strafstoß lag man zur Halbzeit noch mit 1:0 vorne und wollte die Führung über die Zeit bringen. Doch da spielte der SF Kondrau nicht mit und so fing man sich nach der Pause noch drei Tore ein. Der Sieg für die Gäste ging allerdings insgesamt in Ordnung. Am Ende konnte sich das Team um die Trainer Rainer und Andi Stark über den zweiten Platz freuen.

Foto zur Meldung: U19 Gruppe 2 Marktredwitz: JFG Oberes Egertal - SF Kondrau 1:3 (1:0)
Foto: Vizemeister 2015/2016

Landesliga: FC Vorwärts - SpVgg Selbitz 1:2 (1:1)

(21.05.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch (66. Hermann), Smrha, Zakrzewski, Sieg, Sturm (46. Walther), Benker, Tamo, Jankovsky (74. Alfalah),Neumann, Yavuz .

SpVgg Selbitz: Möschwitzer, Mallik, Schuberth, Edelmann, Schott (76. Strootmann), Winter, Redondo, Elbl, Raithel (62. A. Gezer), Hübler, Cavelius (55. Damrot).

Schiedsrichter: Schiller, TSV Cortendorf (hatte mit der fairen Partie keine Probleme). – Zuschauer: 200 – Tore: 18. Min. Schubert 0:1, 22. Min. Benker 1:1, 56. Min. Redondo 1:2.

Die Erleichterung, den Klassenerhalt schon vor den beiden letzten Spielen geschafft zu haben, war bei den Röslauern dann doch größer als die verpasste Qualifikation für den Verbandspokal. Die Fuhrmann-Elf beendete die abgelaufene Saison auf Rang elf und blieb damit etwas hinter den Erwartungen zurück. Angesichts der vielen Verletzten während der Saison waren am Ende dennoch alle mit dem Abschneiden zufrieden. Strahlende Gesichter gab es bei den Selbitzern, die im vierten Landesliga-Spiel gegen Röslau ihren ersten Sieg feierten und damit die Saison mit Rang sieben beendeten. „Nicht abgestiegen, Qualifikation für den Pokal geschafft, damit Ziel erreicht“, lautet kurz und knapp das Saisonfazit des Selbitzer Trainers Henrik Schödel.

Freilich wusste auch Henrik Schödel, dass der 2:1-Auswärtssieg etwas glücklich war, vor allem nach den ersten 45 Minuten. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann etwas besser ins Spiel gefunden“, sagte er. Beide Vereine hätten sicher schon bessere Spiele gemacht. „Man hat einfach gemerkt, dass das Feuer raus war.“

Sein Röslauer Kollege Rüdiger Fuhrmann sah es ähnlich, ärgerte sich aber über die Niederlage, zumal sie durch ein Missverständnis in der Hintermannschaft zustande kam. „Den Chancen nach hätten wir klar gewinnen müssen. Aber es hat heute der letzte Pep gefehlt.“

In der Tat, Röslau hatte vor allem in der ersten Halbzeit und in der Schlussphase des Spiels richtig gute Möglichkeiten. Doch in Führung gingen die Gäste. Nach einer maßgeschneiderten Hereingabe von Sebastian Schott hatte der im Strafraum völlig freistehende Yannik Schubert keine Mühe, den Ball im Tor unterzubringen. Die Antwort der Röslauer ließ nicht lange auf sich warten. Tobias Benker nahm sich aus gut 18 Metern ein Herz – sein platzierter Flachschuss schlug unhaltbar für Torhüter Möschwitzer rechts unten ein. Röslau war nun am Drücker, spielte sich einige gute Möglichkeiten heraus. Die größte Chance bot sich Fabian Sturm nur drei Minuten nach dem Ausgleich, als er alleine auf dem Selbitzer Keeper zulief, diesen aber nicht überwinden konnte.

In der zweiten Halbzeit profitierten die Gäste von einem Abstimmungsproblem zwischen Torhüter Sebastian Blechschmidt und Lukas Zakrzewski. Blechschmidt rief bei einer Flanke „Leo“, Zakrzewski duckte sich weg, Blechschmidt griff nicht ein, Fernando Redondo sagte danke und köpfte unbedrängt ein.

Um sich für den Verbandspokalwettbewerb zu qualifizieren, hätte Röslau einen Sieg gebraucht. Doch der wollte trotz zwei Großchancen von Ismail Alfalah und Lukas Zakrzewski in der Schlussphase nicht mehr gelingen. Für Zakrzewski wäre es der krönende Abschluss seiner sechsjährigen Karriere beim FC Vorwärts gewesen. Wie auch Eigengewächs Holger Sieg bestritt auch der Abwehrhüne und Drittliga-Volleyballer aus Marktredwitz sein letztes Landesligaspiel für Röslau. Beide wurden vor dem Abpfiff unter großem Beifall der Fans ebenso verabschiedet wie Loris Bifano und Benjamin Lauton.          

Foto zur Meldung: Landesliga: FC Vorwärts - SpVgg Selbitz 1:2 (1:1)
Foto: Landesliga: FC Vorwärts - SpVgg Selbitz 1:2 (1:1)

Landesliga: ASV Pegnitz - FC Vorwärts 1:1 (0:0)

(14.05.2016)

ASV Pegnitz  – FC Vorwärts Röslau 1:1 (1:1)

ASV Pegnitz: Kausler – Schuster, Frank, Müller, Mellinghoff, Haas, Podgur, Reichel (84. Steger), Wittmann, Eckert, Scharrer.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Neumann (75. Lauton), Smrha, Zakrzewski, Sieg, Benker, Tamo, Yavuz, Jankovsky (75. Knoblauch), Hermann, Walther (80. Alfalah).

Schiedsrichter: Lang (Jahn Schweinfurt). – Zuschauer: 90. – Tore: 68. Min. Reichel 1:0, 73. Min. Neumann 1:1.

 

Letztlich war es ein leistungsgerechtes Unentschieden – für die Röslauer das 14. Remis in der laufenden Landesliga-Saison. Die Pegnitzer sind damit seit sechs Spieltagen sieglos.

Nach dem 5:1-Erfolg gegen Friesen hatte der FC Vorwärts den Klassenerhalt bereits unter Dach und Fach. Jetzt ging es vor allem darum, Platz zehn, der zur Qualifikation zum Verbandspokal berechtigt, zu verteidigen. Zwar ist Dergahspor Nürnberg gleichgezogen, hat aber im direkten Vergleich mit Röslau das Nachsehen. Dennoch: Im letzten Heimspiel am Samstag um 14 Uhr gegen die SpVgg Selbitz brauchen die Röslauer einen Sieg, sonst könnte es mit der Pokalteilnahme nichts werden.

Der Fuhrmann-Elf waren die kräftezehrenden Englischen Wochen deutlich anzumerken. Dem Team fehlte ein wenig die Spritzigkeit, zudem leisteten sich die Röslauer viele unnötige Abspielfehler und Patzer in der Hintermannschaft. Trotzdem war es in der ersten Halbzeit eine ansehnliche Partie mit Torchancen auf beiden Seiten. Ein Schuss von Kapitän Müller (4.) klatschte an den Pfosten. Auf der anderen Seite strich ein Schuss von Jankovsky (19.) knapp vorbei. FC-Torhüter Blechschmidt lenkte einen gut getimten Ball von Wittmann (32.) in letzter Not zur Ecke. Zwei Minuten später tankte sich Tamo durch die Pegnitzer Abwehr, wurde aber im letzten Moment noch abgedrängt. Keine 60 Sekunden später eine knifflige Szene für das Heimteam: ASV-Schlussmann Kausler stürmte aus seinem Tor, doch Jankovsky erkannte diese sich bietende Aktion nicht richtig und spitzelte den Ball weit am Tor vorbei. Fast mit dem Halbzeitpfiff ließ Yavuz eine gute Möglichkeit für die Gäste aus. Sein Schuss aus halbrechter Position strich haarscharf über den Kasten. Im Gegenzug vermochten die Pegnitzer einen indirekten Freistoß im Strafraum nicht auszunutzen. Zuvor hatte Schiedsrichter Lang einen Rückpass von Smrha zum Torhüter als nicht regelkonform bewertet.

Der zweite Durchgang war umkämpfter, Möglichkeiten wurden rarer. Die Gäste waren vielleicht einen Tick aggressiver, aber das Tor erzielten die Platzherren. Nikolai Reichel (68.) gelang nach einem Röslauer Abspielfehler der Führungstreffer. Doch die Freude währte nur kurz: In der 73. Minute erzielte Christian Neumann nach einer Ecke den Ausgleich in einer Partie, die keinen Sieger verdient hatte. In der Schlussphase wechselten beide Trainer und versuchten der Begegnung noch eine Wende zu geben, aber vergeblich. Die Partie wurde immer zerfahrener.

Landesliga: FC Vorwärts - SV Friesen 5:1 (2:0)

(07.05.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch, Zakrzewski, Smrha, Sieg, Sturm (35. Yavuz), Benker, Hermann, Lauton, Jankovsky (67. Tamo), Walther (78. Neumann) .
SV Friesen: M. Fröba, Roger, Zwosta, Zapf, Fugmann, Brandt (42. Kestel), Bernegg, Sudol, Firnschild, N. Fröba (73. Kraus), Marzog.
Schiedsrichter: Achatz (SC Arrach-Haibühl) leitete souverän. – Zuschauer: 180. – Tore: 4. Min. Hermann 1:0, 35. Min. Lauton 2:0, 49. Min. Smrha 3:0, 55. Min. N. Fröba 3:1 (Foulelfmeter), 73. Min. Lauton 4:1, 79. Min. Hermann 5:1.
Mickrige drei Tore in sechs Spielen hatte der FC Vorwärts bislang nach der Winterpause im heimischen BD-Sensors-Sportpark „Auf der Hut“ eingefahren. Am Samstag gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gäste schossen sich die Vorwärts-Kicker ihren Frust von der Seele und fertigten den SV Friesen völlig verdient mit 5:1 ab. Mit dem ersten Heimsieg seit dem 3. Oktober erreichte Röslau die 40-Punkte-Marke und dürfte damit den Klassenerhalt so gut wie sicher in der Tasche haben. Für den SV Friesen, der zuvor noch nie in Röslau verloren hatte, wird die Lage dagegen immer prekärer. Das sah auch Trainer Carlo Werner so, der nach dem Abpfiff mit seiner Mannschaft hart ins Gericht ging: „So kann man sich im Abstiegskampf nicht präsentieren. Da hat heute alles gefehlt“, schimpfte er und sprach von Sommerfußball, den sein Team gezeigt habe. Dennoch wirft Carlo Werner die Flinte nicht ins Korn. „Die Relegation ist für uns immer noch drin. Wir brauchen jedenfalls in den beiden noch ausstehenden Spielen daheim gegen Dergahspor und in Baiersdorf noch zwei Siege.“
Dem Röslauer Trainer Rüdiger Fuhrmann stand nach dem dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. „Das war heute nochmals ein Kraftakt meiner Mannschaft“, freute sich der Oberpfälzer und zollte seinen Jungs ein großes Kompliment.“ Fünf Tore in einem Spiel habe sein Team zuletzt Anfang September 2015 gegen den FSV Stadeln erzielt.
Im Vergleich zum 0:0 am Himmelfahrtstag in Vach hatte Fuhrmann drei Änderungen vorgenommen: Benjamin Lauton, Lukas Jankovsky und erstmals wieder Markus Walther rückten für Mohammad Tamo, Rasim Yavuz und Christian Neumann in die Anfangsformation. Und die Gastgeber legten gleich los wie die Feuerwehr. Als Benker von der rechten Seite in den Strafraum flankte, war Sebastian Hermann mit dem Kopf zur Stelle und sorgte für die frühe Führung bereits in der vierten Minute. Röslau machte weiter Druck, hatte aber Glück, dass Nico Fröba mit einem satten Schuss aus 16 Metern nur die Latte traf. Das war zugleich die einzige nennenswerte Chance der Frankenwäldler im ersten Durchgang. Die Gastgeber blieben am Drücker und wurden dafür in der 35. Minute belohnt: Sebastian Hermann flankte von links, und diesmal war Benjamin Lauton mit dem Kopf zur Stelle – sein erstes Saisontor. Nur zwei Minuten später hatte der für den verletzten Fabian Sturm eingewechselte Rasim Yavuz das 3:0 auf dem Fuß, traf aber nur den Pfosten.
Als Jaroslav Smrha gleich nach der Halbzeit nach einer Benker-Ecke das 3:0 erzielte, schien das Spiel entschieden. Doch nach einem berechtigten Elfmeter, souverän verwandelt von Nico Fröba (55.), witterten die Gäste nochmals Morgenluft. Sie hatten nun ihr beste Phase und zwei gute Chancen zum Anschlusstreffer. Aber nach 15 Minuten war die Drangperiode schon wieder vorbei. Für die Vorentscheidung sorgte Benjamin Lauton mit einem Schuss aus 18 Metern. Torhüter Fröba machte dabei keine glückliche Figur. Den Schlusspunkt setzte Sebastian Hermann mit seinem elften Saisontreffer. Er ist damit erfolgreichster Vorwärts-Torschütze in dieser Saison.
Die Röslauer können die beiden restlichen Spiele in Pegnitz und daheim gegen Selbitz relativ gelassen angehen.

Landesliga: ASV Vach - FC Vorwärts Röslau 0:0

(05.05.2016)

ASV Vach: Schulz, Küffner (86. Capasso), Gampel, Uttinger, Sejans, Hufnagel, Eich, Gachot (78. Klaußner), Garcia, Adlung, Sanders.

FC Vorwärts: Bleschschmidt, Knoblauch,  Zakrzewski, Smrha, Sieg, Benker, Tamo, Sturm, Yavuz (88. Lauton), Hermann, Neumann (65. Walther).

Schiedsrichter: Hemrich (TSV Urspringen). - Zuschauer: 122. – Gelbe Karten: Eich (18.), Sejans (33.), Uttinger (39.), Hufnagel (77.) / Tamo (75.)

 

Dieser Punktgewinn könnte in der Endabrechnung noch ganz wichtig sein: Mit einem torlosen Remis kehrte der FC Vorwärts am Abend – nach einer nachmittäglichen und zünftigen Einkehr bei Tony Dallas in Fürth – am Abend vom Frühschoppenspiel in Vach zurück. Die Vorwärts-Elf war im Vergleich zur 2:5-Schlappe in Seligenporten nicht mehr wiederzuerkennen und von der ersten Minute an hellwach. Christian Neumann hatte schon in der vierten Minute die Chance zur Führung, doch Vachs Torhüter Schulz reagierte glänzend. In der 15. Minute köpfte Mohammad Tamo den Ball nach einer Benker-Ecke nur knapp am Tor vorbei. Röslau beherrschte das Spiel, der Tabellenvierte hatte kaum Möglichkeiten und wusste sich oft nur mit Fouls zu helfen.

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber besser auf, die Röslauer Abwehr stand aber bombensicher, obwohl sie zwei kritische Situationen zu überstehen hatte. Kurz nach seiner Einwechslung in der 65. Minute hatte Markus Walther die Riesenchance zur Führung, doch Torhüter Schulz wehrte den Ball mit einer Blitzreaktion noch ab. Den Abpraller drückte Rasim Yavuz zwar über die Linie, doch der 20-jährige, überragend leitende Schiedsrichter Hannes Hemrich aus der Nähe von Würzburg, einer der besten in der laufenden Saison, entschied zurecht auf Abseits. Riesenpech hatte fünf Minuten vor dem Abpfiff Sebastian Hermann, dass sein 18-Meter-Kracher nur um Zentimeter über die Latte strich – hier wäre der Vacher Torhüter chancenlos gewesen.

Am Ende waren beide Mannschaften mit dem Punkt zufrieden. „Wenn wir in Seligenporten so gespielt hätten wie heute, hätten wir drei Punkte mehr auf unserem Konto“, stellte Trainer Rüdiger Fuhrmann am Ende fest und sprach seinen Jungs ein dickes Kompliment für eine ganz starke und disziplinierte Vorstellung aus.

Foto zur Meldung: Landesliga: ASV Vach - FC Vorwärts Röslau 0:0
Foto: Landesliga: ASV Vach - FC Vorwärts Röslau 0:0

Landesliga: SV Seligenporten II - FC Vorwärts 5:2 (3:0)

(01.05.2016)

SV Seligenporten II: Bogner (6. Glaß), Allen (68. Wittmann), Meyer, K. Mohammad, Scherer, Ruhrseitz (76. Dominguez), Ammon, F. Mohammad, König, Seitz, Braun
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch (46. Yavuz), Smrha, Zakrzewski, Sieg, Sturm, Benker (60. Alfalah), Tamo, Lauton (46. Walther),  Jankovsky, Hermann.
Schiedsrichter: Krettek (Neubug/Donau).- Zuschauer: 50 . – Tore: 3. Min. Seitz 1:0. 31. Min. König 2:0, 38. Min. Ruhrseitz 3:0, 47. Min. F. Mohammad 4:0, 67. Min. König 5:0, 80.  und 90. Min. Hermann 5:1 und 5:2.

 

Das war ein gebrauchter Tag für den FC Vorwärts. Aausgerechnet beim Schlusslicht Seligenporten II musste die Fuhrmann-Elf die bislang höchste Saisonniederlage quittieren.  Allerdings hatte die Mannschaft der Gastgeber nicht viel mit dem Team der vergangenen Wochen zu tun. „Das ist heute unsere letzte Chancen, den direkten  Abstieg  vielleicht doch noch zu verhindern“, hatten die Seligenportener Verantwortlichen vor dem Spiel deutlich gemacht und daher alles aufgeboten,  was aufzubieten war.

Dennoch: Das überlegene Team während des gesamten Spiels war Röslau,  die Tore aber schossen die Oberpfälzer. Das Unheil nahm bereits in der dritten Minute seinen Lauf, als Lukas Zakrzewski unglücklich wegrutsche, Seitz alleine auf Torhüter Blechschmidt zulief und eiskalt vollstreckte. In der 6. Minute hatte Holger Sieg den Ausgleich auf dem Fuß, doch Torhüter Bogner ging energisch dazwischen und verletzte sich bei der Abwehraktion so schwer, dass er ausgewechselt werden musste.

Röslau drängte auf den Ausgleich, kam immer wieder gefährlich vor das Tor, doch im Abschluss fehlte die Durchschlagskraft. So auch in der 31. Minute, als dicke Luft im SV-Strafraum herrschte, der Ball aber immer wieder von einem Seligenportener abprallte. Beim Konter ließ sich die Vorwärts-Hintermannschaft gleich mehrmals düpieren, und Bayernliga-Spieler König sagte danke.

So gut die sonst so sichere Röslauer Hintermannschaft noch am Mittwoch bei Dergahspor Nürnberg gestanden hatte, so unkonzentriert und fehlerhaft  agierte sie am Sonntag. Nach dem 3:0 kurz vor der Pause, wieder nach einem gescheiterten  Röslauer Angriffsversuch, war das Spiel praktisch entschieden.

„Wenn wir ein schnelles Tor machen, dann geht noch was“, impfte Fuhrmann seinen Mannen in der Pause ein und brachte mit Markus Walther und Rasim Yavuz zwei Offensivkräfte. Doch nach einem erneuten Aussetzer der Hintermannschaft  stand es bereits nach 47  Minuten 4:0. Jetzt zeichnete sich ein richtiges Debakel für die Fichtelgebirgler ab, zumal den Gastgeber nauch noch der fünfte Treffer gelang.

Was man der Vorwärts-Elf  zugute halten muss: Sie steckte trotz des hoffnungslosen Rückstandes nie auf und kam auch noch zu zwei Toren durch Sebastian Hermann.   

Foto zur Meldung: Landesliga: SV Seligenporten II - FC Vorwärts 5:2 (3:0)
Foto: Landesliga: SV Seligenporten II - FC Vorwärts 5:2 (3:0)

Landesliga: Dergahspor Nürnberg - FC Vorwärts 0:1 (0:0)

(27.04.2016)

Dergahspor Nürnberg: Memet – Akbulut, Yumak, Ivkovic, Vidal-Camejo, Akpinar, Ortiz, Karasu, Karaaslan, Ay (46. Közioglu), Bilici.
FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Knoblauch, Zakrzewski, Smrha, Sieg, Tamo, Benker, Sturm, Lauton (89. Alfalah), Jankovsky (67. Yavuz), Hermann (67. Walther).
Schiedsrichter: Schuller (Freudenberg). – Zuschauer: 50. – Tor: 46. Min. Zakrzewski 0:1.
Der FC Vorwärts kann in der Landesliga doch noch gewinnen. Nach wochenlanger siegloser Durststrecke holte der Fußball-Landesligist FC Vorwärts Röslau bei Dergahspor Nürnberg  drei enorm wichtig Punkte für den Klassenerhalt. Und der Sieg bei Dergahspor Nürnberg war verdient. Denn die Röslauer zeigten eine sehr couragierte Leistung.
Das Tor des Tages erzielte Lukas Zakrzewski unmittelbar nach Wiederanpfiff mit einem platzierten Schuss aus etwa 15 Metern. Vorher war der Ball nach einem Freistoß abgeprallt, und der Innenverteidiger zirkelte ihn ins lange Eck.
In einem kampfbetonten und flotten Spiel hatte Dergahspor anfangs leichte Vorteile und erspielte sich einige gute Tormöglichkeiten. Gleich nach dem Wechsel  war Röslau hellwach und hatte auch gleich Grund zum Jubeln.  In der 67. Minute feierte Markus Walther 147 Tage nach seiner Kreuzband-Operation ein gelungenes Comeback. Gleich nach seiner Einwechslung hatte er eine gute Chance zum 2:0. Und in der 78. Minute traf er sogar ins Schwarze. Das Tor erkannte der Schiedsrichter wegen gestreckten Beins allerdings nicht an.

​Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel bei den Röslauern keine Grenzen.

 

Foto zur Meldung: Landesliga: Dergahspor Nürnberg - FC Vorwärts 0:1 (0:0)
Foto: Landesliga: Dergahspor Nürnberg - FC Vorwärts 0:1 (0:0)

Landesliga: FC Vorwärts - SG Quelle Fürth 1:1 (1:1)

(24.04.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Benker, Smrha, Zakrzewski, Sieg – Sturm, Tamo, Hermann, Yavuz, Jankovsky – Neumann (26. Lauton).
SG Quelle Fürth: Döllfelder – Hutter, Djoufack (46. Avci), Meier, Kirschner – Haag, Hohenberger; Kirschner, Blank, Kirsch-Meyer (62. Waldhauser).
Schiedsrichter: Markus Haase (Burglengenfeld). – Zuschauer: 200. – Tore: 5. Min. Hermann 1:0, 25. Min. Reinholz 1:1.
Die Röslauer wussten nicht so recht, ob sie sich über einen gewonnenen Punkt freuen sollten oder ob sie zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf verloren hatten. Im Vormittagsspiel mit integriertem Weißwurstfrühschoppen bewiesen sie von Beginn an, dass sie immer noch und trotz angespannter Personalsituation mit Spitzenmannschaften der Landesliga Nordost mithalten können.
Die Partie begann optimal für die Gastgeber, die schon in der fünften Minute das Führungstor bejubeln durften. Lukas Zakrzewski hatte beim Freistoß die Lücke erkannt, in die Sebastian Hermann blitzschnell hineinstieß und Gästetorwart Döllfelder mit einem präzisen Flachschuss nicht den Hauch einer Chance ließ. Ein Tor, das Sicherheit geben sollte.
Aber Quelle Fürth zeigte sich nach überwundener Schockstarre als zumindest gleichwertiger Gegner, der Vorwärts keine Sekunde in Ruhe ließ. Die Gäste wollten neben oberfränkischen Weißwürsten auch Zählbares mitnehmen. In der 25. Minute war es soweit: Eine Rechtsflanke auf den langen Pfosten fand Reinholz als Adressaten, der die Kugel mit vollem Risiko unter die Latte drosch. Doppeltes Pech für Röslau: Gleich nach Wiederanpfiff verletzte sich mit Christian Neumann der letzte verbliebene Stürmer. Angriffe blieben auf Röslauer Seite bis zur Halbzeit deshalb nur Stückwerk. Allein der nach dreiwöchiger Verletzungspause zurückgekehrte Mohammad Tamo prüfte mit einem Distanzschuss den Gästekeeper.
Nach dem Pausentee kam Röslau mit frischem Elan aus der Kabine. Lukas Jankovsky hatte nach dem bis dato schönste Spielzug die große Chance, Röslau erneut in Führung zu bringen. In letzter Sekunde scheiterte er an Döllfelder. Fortan entwickelte sich bis zur letzten Spielminute ein offener Schlagabtausch. Röslau ging volles Risiko und löste die Viererkette mehr oder weniger auf. Die Gäste stießen immer wieder in die Freiräume. Glück für Vorwärts, als einer dieser Fürther Konter in der 62. Minute nach turbulenten Szenen mit letzter Kraft abgewehrt werden konnte.
Mehr Spielanteile hatten in der Schlussphase die Platzherren, die meist über die rechte Seite und den agilen Fabian Sturm für Gefahr sorgten. In der 81. Minute roch es nach Elfmeter, nachdem Sebastian Hermann im Strafraum von den Füßen geholt worden war. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm.
Kurz darauf beendete der gute Unparteiische ein kurzweiliges Landesligaspiel, in dem sich die Akteure nichts schenkten. Auf beiden Seiten standen die Abwehrreihen kompakt und erstickten Torraumszenen meist schon im Keim. Röslaus Trainer Rüdiger Fuhrmann lobte seine Mannen nach der Partie für „ein couragiertes Spiel. Wir haben große personelle Probleme und müssen mit dem Punkt zufrieden sein.“ Zuversicht schöpfen die Röslauer aus der Tatsache, dass sie dem als Tabellenfünften angereisten Gast auf Augenhöhe begegnen konnten – und dass der seit Monaten verletzte Torjäger Markus Walther im Saisonendspurt noch rechtzeitig fit werden könnte.

Bericht: Peter Langer, Frankenpost

 

Kreisklasse Süd: FC Vorwärts II - SV 04 Marktredwitz 1:0 (1:0)

(17.04.2016)

FC Vorwärts II: Kießling, Matiaschek, Medick, Hennig, Martin (71. J. Yilmaz), Sözen, Alfalah, Stöudel, Kompas, Herbst (30. Topolski).

Schiedsrichter: Jordan (Rehau); Zuschauer: 50; Tore: 2. Min. Stäudel 1:0.

Unsere zweite Mannschaft kann doch noch gewinnen. Am vergangenen Wochenende feierte sie einen unglaublich wichtigen 1:0-Erfolg gegen den favorisierten SV 04 Marktredwitz.

Das Team von Alexander Seidel erwischte einen Start nach Maß und ging bereits in der 2. Minute durch einen leicht abgefälschten Ball aus 18 Metern in Führung. Alexander Stäudel hatte abgezogen.

In der Folgezeit machten die Gäste etwas mehr Druck und trafen nur den Pfosten. Überhaupt: Die Marktredwitzer bissen sich am überragenden Vorwärts-Keeper Adrian Kießling die Zähne aus. Er war der Garant für den knappen und etwas glücklichen Erfolg.

Auf Röslauer Seite hätte Ismael Alfalah nach einem Konter frühzeitig alles klar machen können. So mussten die Röslauer, die bis zum Umfallen kämpften und eine tolle Mannschaftsleistung zeigten, bis zum Schlusspfiff zittern. Als der erste Sieg nach der Winterpause unter Dach und fach war, kannte der Jubel im Röslauer Lager keine Grenzen.

Landesliga: ASV Neumarkt - FC Vorwärts 1:0 (1:0)

(16.04.2016)

ASV Neumarkt: Bachner - Stephan, Buchner, Eger (65. Neumayer), Bindner, Grunner, Schrödl (93. Auner), Padilla, Pfindel, Mazanec, Heinloth (88. Bellmann).

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Knoblauch, Zakrzewski, Smrha, Sieg, Benker, Lauton (79. Alfalah), Yavuz, Sturm (74. Hermann), Jankovsky (87. Siegert), Neumann..

Schiedsrichter: Wallesch (Postau). - Zuschauer: 122. - Tor: 42. Min. Grunner 1:0.

 

So ein Pech: Trotz einer couragierten Leistung, vor allem in der zweiten Halbzeit, verlor der FC Vorwärts beim Landesliga-Spitzenreiter ASV Neumarkt äußerst unglücklich mit 0:1 (0:1). In der fünften Minute der Nachspielzeit bot sich Sebastian Knoblauch die allergrößte Chance zum hochverdienten Ausgleich. Doch nach einem herrlichen Spielzug beförderte er den Ball völlig freistehnend aus sechs Metern über das Tor. Die Gastgeber, die zwei Minuten vor der Pause nach einem Abspielfehler von Lukas Janovsky in der Vorwärtsbewegung in Führung gegangen waren, atmeten nach dem Schlusspfiff tief durch.

Das Team von Neumarkts Trainer Dominik Haußner musste jedenfalls über 95 Minuten hart um den Sieg kämpfen. Die Röslauer schenkten dem Tabellenführer nichts - nur im Angriff lief bei den Gästen nicht viel zusammen, ansonsten war die Vorwärts-Elf dem ASV ebenbürtig Sie attackierte energisch und überzeugte mit Zweikampfstärke. Es dauerte bis zur 43. Minute, ehe dem Gastgeber die Führung gelang.: Ein langer Pass in die Angriffsspitze, ein Querpass zu Grunner, und der schoss am Röslauer Keeper Blechschmidt vorbei ins lange Eck.

Mit Beginn der zweiten Hälfte dominierte der FC Vorwärts Röslau die Partie. Die Fichtelgebirgler spielten sich einige Möglichkeiten heraus, belohnten sich aber nicht für ihr Engagement. Der ASV Neumarkt tat sich schwer, in die Gänge zu kommen. Es dauerte bis zur 59. Minute, ehe sich ASV-Torjäger Schrödl wieder eine gute Chance herausspielte, jedoch vergab. In der Nachspielzeit dann die bereits erwähnte Großchance durch Sebastian Knoblauch.

Landesliga: FC Vorwärts - FSV Erlangen-Bruck 0:2 (0:1)

(09.04.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch (46. Siegert), Smrha, Zakrzewski, Sieg, Sturm (80. Lauton), Benker, Hermann, Neumann, Yavuz, Jankovsky (65. Bifano)
FSV Erlangen-Bruck: Häunke, M. Napolitano, Villagomez (85. Raumer), Schulze-Zachau, Sperber, Wiesenmayer, Drießlein (86. Zemelka), Foth (75. Syleymani), Hinrichs, Arapoglu, Wilke
Schiedsrichter: Johannes Hamper (ATS Kulmbach) leitete souverän. – Zuschauer: 130. – Tore: 3. Min. Wiesenmayer 0:1, 56. Min. Schulze-Zachau 0:2.
Was ist bloß mit dem FC Vorwärts Röslau los? Die Mannschaft ist völlig aus der Spur geraten und meilenweit von ihrer Bestform entfernt. Auch im fünften Heimspiel nach der Winterpause gab es keinen Sieg. Die Sturmmisere ist offensichtlich, die Verunsicherung im gesamten Team riesengroß. „Der Kopf macht die Beine schwer“, analysierte Trainer Rüdiger Fuhrmann nach der völlig verdienten 0:2-Heimniederlage gegen einen spritzigen FSV Erlangen-Bruck treffend.
Ein verhängnisvoller Fehlpass von Fabian Sturm im Mittelfeld leitete schon nach drei Minuten die Führung der Gäste ein. Mit zwei Pässen hebelten die Erlanger die Röslauer Hintermannschaft aus, und Karl-Heinz Wiesenmayer hatte keine Mühe, sein Team in Führung zu bringen.
Röslau wirkte geschockt, brauchte fast eine halbe Stunde, bis es einigermaßen ins Spiel zurückfand. In der 35. Minute bot sich Tobias Benker die Riesenchance zum Ausgleich, doch er scheiterte freistehend an Torhüter Häunke. Erlangen-Bruck blieb mit Kontern brandgefährlich.
Wer auf eine Wende in der zweiten Halbzeit gehofft hatte, wurde jäh enttäuscht. Die Vorwärts-Elf hatte jetzt zwar ein deutliches optisches Übergewicht. Doch als Paul Schulze-Zachau nach einem Freistoß in der 56. Minute unbedrängt zum 0:2 einköpfte, war für die Röslauer die Messe praktisch gelesen. Das Bemühen, dem Spiel eine Wende zu geben, kann man der Mannschaft nicht absprechen. Die beiden besten, Lukas Zakrzewski und  Jaroslav Smrha, trieben immer an. Smrha   hatte Pech, dass ein Schuss aus 20 Metern nur um Haaresbreite am Tor vorbeiging (75.). Bis zur Strafraumgrenze wurde einigermaßen ansehnlich gespielt, doch vor dem Tor fehlt die Kaltschnäuzigkeit. „Die Jungs haben momentan einfach kein Zutrauen in sich“, sagt der Trainer und fordert dazu auf, trotz der kritischen Situation Ruhe zu bewahren. Das sieht auch der verletzte und schmerzlich vermisste Kapitän Markus Walther so, der sich nach der Niederlage kämpferisch gibt: „Keine Angst, wir holen in den verbleibenden acht Spielen schon noch die nötigen acht Punkte.“ Walther arbeitet nach seinem Kreuzbandriss nachhaltig an seinem Comeback und hofft, wenn die Ärzte nach einem Leistungstest in gut zwei Wochen grünes Licht geben, noch im April wieder eingreifen zu können.

Landesliga: FC Vorwärts - ASV Pegnitz 0:0

(06.04.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Knoblauch (61. Yavuz), Smrha, Zakrzewski, Sieg, Benker, Lauton (46. Jankovsky), Lima, Sturm, Hermann, Neumann (67. Siegert).

ASV Pegnitz: Kausler, Müller, Mellinghoff, Haas (18. Schuster), Podgur, Stiefler (46. Reichel), Wittmann, Wölfel (58. Porsch), Eckert, Otto, Scharrer.

Schiedsrichter: Scharf (TSV Pressath). – Zuschauer: 150 . –Gelb-rot:  Smrha (Röslau/84.) wegen wiederholten Foulspiels

Eigentlich sollte der Bann bei den Röslauern am Mittwochabend im Nachholspiel gegen Pegnitz brechen. Doch aus dem erhofften Befreiungsschlag wurde nichts. Am Ende stand wie im Heimspiel gegen Baiersdorf eine Nullnummer zu Buche. Das große Manko: die Offensive. Zwei Stürmer wie  Markus Walther und Marco Siniawa können die Röslauer einfach nicht ersetzen. Aufgrund der Chancen hätte die Vorwärtself  freilich einen Sieg verdient gehabt. Das sah auch Trainer Rüdiger Fuhrmann so: „Wir haben heute zwei Punkte verloren, weil wir genug Möglichkeiten hatten, um ein Tor zu erzielen.“ Er bescheinigte seinen Jungs  dennoch eine disziplinierte Leistung. „Wir haben heute gegen eine Mannschaft gespielt,  die nur auf Konter aus war.“

In  der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein eher zerfahrenes Spiel. Den Röslauern merkte man deutlich die Verunsicherung nach mehreren sieglosen Spielen an. Keiner traute sich so richtig etwas zu, keiner übernahm Verantwortung. Nach vorne ging so gut wie nichts, das Spiel über die Außen klappte kaum. Dabei war Pegnitz an diesem Tag ein Gegner, der nicht viel nach vorne machte. Die  Gäste standen  sehr tief, hatten mit Thomas Scharrer einen Turm in der Schlacht. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde es lebendiger. In der 40. Minute traf Christian Neumann, den Trainer Rüdiger Fuhrmann ins Sturmzentrum beordert hatte, den Pfosten  - die bis dahin größte Röslauer Chance. „So ein Ball muss halt mal rein. Aber wir haben derzeit einfach nicht das Glück“, trauerte Fuhrmann dieser Großchance nach.

Nach dem Seitenwechsel machte Röslau richtig Druck. Lima, Benker, Smrha und Jankovsky hatten das 1:0 auf dem Fuß. Die größte Möglicheit  in der zweiten Halbzeit aber bot sich Zakrzewski, als er eine Minute vor dem Abpfiff den Ball aus fünf Metern knapp am Tor vorbeiköpfte. Doch auch Pegnitz war in Schlussphase brandgefährlich, hätte durchaus den Spielverlauf bei einem ihrer Konter  völlig auf den Kopf stellen können..

Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Kirchenlamitz 0:3 (0:3)

(03.04.2016)

FC Vorwärts: Kießling, Matiaschek, Hennig, Mannl, Seidel (85. Strahberger), Yilmaz, Stäudel, Alfalh, Hoffmann, Abdalah, Strößenreuther.

Schiedsrichter: Zachau (ATS Selbitz) leitete souverän; Zuschauer: 72; Tore: 12. Min. Mannl 0:1 (Eigentor), 33. Min. D. Weiß 0:2, 42. Min. Manzke 0:3.

Der Spielverlauf war keineswegs so eindeutig, wie es das Ergebnis aussagt. Der Spitzenreiter gewann zwar verdient, tat sich allerdings gegen die aufopferungsvoll kämpfende Röslauer Rumpftruppe, die auf vier Stammspieler verzichten musste, sehr schwer. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, hätte Alfalah kurz vor dem vorentscheidenden Kirchenlamitzer 3:0 die Riesenchance zum Anschlusstreffer genutzt. Freistehend vor Torhüter Dürrbeck köpfte er den Ball knapp am Tor vorbei. Auf der anderen Seite hatte auch Kirchenlamitz noch gute Chancen, scheiterte aber meist am starken Röslauer Keeper Kießling. Die Kirchenlamitzer Treffer resultirten aus einem Eigentor und zwei Abspielfehlern.

Foto zur Meldung: Kreisklasse: FC Vorwärts II - FC Kirchenlamitz 0:3 (0:3)
Foto: Marco Hennig (links) im Zweikampf mit Ertunc Denizieri.

Landesliga: FSV Stadeln - FC Vorwärts Röslau 1:1 (0:1)

(02.04.2016)

FSV Stadeln: Erk, Wölfel, Cortus (80. T. Reischl ), Pfeifer, Traut, Weber, Meier, Gräf, Bauer (90. Forster), Strobel, Riese (46. S. Reischl).

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Neumann, Smrha, Zakrzewski, Sieg, Benker, Hermann, Tamo (66. Siegert), Lima, Lauton (46. Sturm), Yavuz (90. Knoblauch).

Schiedsrichter: Zahner (Zapfendorf). – Zuschauer: 210. – Tore: 14. Min. Zakrzewski 0:1, 85. Min. S. Reischl 1:1.

Nach dem Abpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Zahner war die Freude bei den Gastgebern über den Punktgewinn größer als bei den Fichtelgebirglern. Mit dem Ausgleichstreffer in der 85. Minute stoppten die Stadelner zumindest ihre Negativserie von drei Niederlagen in Folge. Die Röslauer Spieler verließen den Platz mit hängenden Köpfen. Dass es nicht zu einem Auswärtssieg gereicht hat, hatten sie sich selber zuschreiben. Denn sie taten in der zweiten Halbzeit nichts, rein gar nichts für die Offensive. Einzige Chance nach dem Seitenwechsel war ein Freistoß von Sebastian Hermann aus 25 Metern ans Lattenkreuz (49.). Die Fuhrmann-Elf gab das Spiel, völlig unverständlich, komplett aus der Hand, sah sich einem Angriff nach dem anderen der Gastgeber ausgesetzt, wenngleich Stadeln vor dem Tor auch nur recht wenig einfiel. Die Röslauer Hintermannschaft einschließlich Torhüter Sebastian Blechschmidt stand sehr gut – bis zur 85. Minute, als nach Eckball der längst fällige Ausgleich fiel.

 

Dabei hatte die Fuhrmann-Elf in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht. Gleich von Beginn an drückten die Gäste aufs Tempo und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Mittelfranken. In der 10. Minute traf Christian Neumann aus spitzem Winkel nur den Pfosten, in der 13. Minute kam Yavuz aus sechs Metern nach herrlicher Flanke von Lima völlig frei zum Kopfball, scheiterte aber an Torhüter Erk. Doch nur eine Minute später war es soweit. Nach einem Benker-Eckball war Lukas Zakrzewski mit dem Kopf zu Stelle – 0:1. Lima in der 17. Minute und Hermann (27.) hatten noch gute Chancen, das Ergebnis nach oben zu schrauben. Es hätte eigentlich gut und gerne 3:0 für Röslau stehen können. Aber auch die Gastgeber kamen mehr und mehr zu sehr guten Chancen, profitierten dabei meist von Abspielfehlern der Röslauer.

 

Die zweite Halbzeit war aus Sicht des FC Vorwärts eine einzige Enttäuschung. Das Geschehen spielte sich fast nur in der Röslauer Hälfte ab, die Fuhrmann-Elf kam zu keinerlei Entlastungsangriffen. Der Ausgleich fünf Minuten vor Schluss war die logische Konsequenz aus der Stadelner Überlegenheit in Halbzeit zwei.

Röslaus Trainer Rüdiger Fuhrmann schimpfte in der zweiten Halbzeit an der Außenlinie wie ein Rohrspatz, konnte aber am Ende mit dem Punktgewinn leben: „Wir haben zumindest den Abstand zu Stadeln gewahrt.“

Foto zur Meldung: Landesliga: FSV Stadeln - FC Vorwärts Röslau 1:1 (0:1)
Foto: Christian Neumann (links) setzt sich gegen Markus Bauer (Stadeln) durch.

Landesliga: FC Vorwärts Röslau - Baiersdorfer SV 0:0

(28.03.2016)

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, Sieg, Smrha, Zakrzewski, Sturm (62. Knoblauch), Benker, Tamo, Lima, Lauton (62. Yavuz), Jankovsky, Hermann.
Baiersdorfer SV: Kodzhabashev, Noppenberger, Faßold, Martin (57. Titzmann), Schwab, Wondra, , Gonzales, Schwab, Schmit (46. Ortloff/68. Karsak), Lechner, Selmani.
Schiedsrichter: Ph. Götz, Ettmansdorf – Zuschauer: 120. – Tore: Fehlanzeige.