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Bericht Jahreshauptversammlung 2025

FC VORWÄRTS EHRT 600 SPIELE UND INSGESAMT 515 JAHRE MITGLIEDSCHAFT

 

Schafft der FC Vorwärts Röslau den Hattrick? Dreimal ist der Verein in den vergangenen 20 Jahren entweder von der Bezirksoberliga oder der Landesliga in die Bezirksliga abgestiegen, und zweimal sofort als Meister wieder aufgestiegen.  Und in dieser Saison ist der Verein auf dem besten Wege, dass ihm dieses Kunststück zum dritten Mal gelingt. Vier Spieltage vor Schluss führt die Mannschaft von Trainer Rüdiger Fuhrmann die Tabelle in der Bezirksliga mit sieben Punkten Vorsprung vor der SpVgg Bayreuth II an, und will diesen Vorsprung natürlich ins Ziel bringen. Allerdings betonte Vorsitzender Bernd Nürnberger bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Sportheim „Hut“, dass sich viele Fans mit der Bezirksliga bestens angefreundet hätten. „Mehr Derbys, kürzere Wege zu den Auswärtsspielen – keine Frage, die Bezirksliga ist momentan die deutlich attraktivere Liga“, machte Nürnberger keinen Hehl aus seiner Sympathie für diese Klasse. Wenngleich sportlich natürlich die Rückkehr in die derzeit nicht sonderlich attraktive Landesliga das Ziel sein müsse. „Aber an der Zusammensetzung der Landesliga kann sich ja auch noch einiges ändern.“.


Da vor der Saison große Ungewissheit geherrscht habe, wo die Mannschaft nach dem Abstieg sportlich stehe, seien die Erwartungen nicht allzu hoch gewesen. „Aber unser Team hat eine tolle Saison gespielt und von Beginn an keinen Zweifel aufkommen lassen, dass sie in die Landesliga zurück will“, sagte Nürnberger und dankte besonders auch Trainer Rüdiger Fuhrmann für sein großes Engagement.


Ein besonderer Höhepunkt steht dem FC Vorwärts in der der nächsten Woche bevor. Die erste Mannschaft steht im Kreispokalfinale, das am 1. Mai um 17 Uhr in Schwarzenbach/Saale ausgetragen wird. Gegner ist die SG Regnitzlosau, die zuletzt drei Mal in Folge den Pokal geholt hat. Der Sieger der Partie zieht in die erste BFV-Hauptrunde ein, darf sich einen höherklassigen Gegner bis zur 3. Liga aussuchen; die Reihenfolge der Kreissieger wird ausgelost.


Die zweite Mannschaft stehe in der Kreisklasse auf einem Mittelfeldplatz, habe weder mit dem Auf- und Abstieg noch etwas zu tun, berichtete der Vorsitzende. Die Jugendteams des FC Vorwärts seien in die JFG Oberes Egertal und die Kleinen in die Spielgemeinschaft mit der SpVgg Weißenstadt bestens eingebunden.


Nürnberger rief in seinem Bericht auch einige gesellige Veranstaltungen wie zum Beispiel den Preisschafkopf in Erinnerung und kündigte an, dass der FC Vorwärts den Ausschank am Kirchweihsamstag im Bereich des Mehrgenerationenplatzes übernehmen werde. Geplant sei ein Bayerischer Abend.
Auch einige Baumaßnahmen stünden heuer wieder an, unter anderem die Renovierung des Ballfangzaunes am Trainingsplatz und die Renovierung des Verkaufsraumes im „Blauen Haus“.
 

Nachdem Schatzmeisterin Tanja Wilhelm eingehend die finanziellen Verhältnisse des Vereins beleuchtet und sich Bürgermeister Heiko Tröger zuversichtlich gezeigt hatte, dass die erste Mannschaft den Wiederaufstieg in die Landesliga schaffe, zeichnete der Vorsitzende eine Reihe langjähriger Mitglieder aus.
Aufgrund ihrer Verdienste und ihrer 60-jährigen Treue wurden Reinhold Zeitler und Reiner Tröger zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ein ganz besonderes Jubiläum feierte Ehrenmitglied Klaus Kulpa: Er gehört dem FC Vorwärts seit 70 Jahren an. Seit 40 Jahren sind Richard Lauber, Herbert Tröger, Eva Layritz, Ralf Hasselbacher und Dieter Potzel dabei, seit 25 Jahren Benedikt Grimm, Stephan Pohrer, Miriam Bergner, Michaela Prell und Stefan Kauer. Für 600 Spiele für den FC Vorwärts wurde Sebastian Knoblauch eine besondere Ehrung zuteil.

 

JHVJahrzehntelange Treue beim FC Vorwärts Röslau (von links)
Sebastian Knoblauch (600 Spiele), Bürgermeister Heiko Tröger, Klaus Kulpa (70 Jahre Vereinszugehörigkeit), Richard Lauber (40), Reiner Tröger (60), Herbert Tröger (40), Reinhold Zeitler (60), Benedikt Grimm (25) und Vorsitzender Bernd Nürnberger
 

Knoblauch griff den ärztlichen Notfall bei einem Kreisligaspiel in Wunsiedel auf. „Wir haben zwar auch einen Defibrillator bei uns im Sportheim. Da aber im Notfall von uns niemand weiß, wie das Gerät zu bedienen ist, sollten auch Spieler der ersten und zweiten Mannschaft entsprechend geschult werden“, forderte Knoblauch. Vorstandsmitglied Christoph Grimm versprach, sich umgehend um einen Schulungstermin zu kümmern.

 

Ehrung Stephan Pohrer

Stephan Pohrer konnte an der JHV nicht teilnehmen, nahm seine Ehrung bereits beim Heimspiel gegen Froschbachtal in Empfang.

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mi, 30. April 2025

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