Neuer Trainer: Stefan Stadelmann wird Nachfolger von Rüdiger Fuhrmann
STEFAN STADELMANN WIRD NACHFOLGER VON RÜDIGER FUHRMANN
Die Trainerfrage beim FC Vorwärts Röslau ist geklärt: Stefan Stadelmann wird im Juni das Zepter von Rüdiger Fuhrmann übernehmen. Damit setzt die Vereinsführung weiter auf Erfahrung. Der 54-jährige Schulamtsdirektor aus Hof war mit zweimaliger Unterbrechung insgesamt elf Jahre lang Trainer der SG Regnitzlosau, führte sie unter anderem von der Kreisliga in die Bezirksliga und von der Bezirksliga in der Bezirksoberliga. Zweimal gewann er mit Regnitzlosau auch den Kreispokal. Weitere Stationen als Trainer waren die einstigen Bezirksligisten Steinbach-Dürrenwaid, die SpVgg Bayern Hof II und der Kreisligist TuS Förbau. In seiner aktiven Zeit als Fußballer bestritt er rund 250 Bayernliga-Spiele für die SpVgg Bayern Hof und 95 Regionalliga-Partien für den VFC Plauen.
Im Sommer 2023 wechselte Stadelmann die Seiten, und zwar von der Trainerbank in Regnitzlosau auf den Stuhl des sportlichen Leiters bei der SpVgg Bayern Hof. Im Juli 2024 trat er von diesem Amt zurück. Ein Jahr führte er auch das Nachwuchsleistungszentrum in Hof.
Als jetzt um Weihnachten herum die Anfrage vom FC Vorwärts kam, musste der 54-Jährige nicht lange überlegen, wieder ins Trainergeschäft einzusteigen. „Röslau ist ein gut geführter Verein, gehört für mich zu den drei Topadressen in der Region“, betont er. Ihn habe schon immer die Kontinuität in diesem Klub imponiert. „Da gibt es keine Schnellschüsse und Phantastereien, das zeigt sich auch jetzt, wo es sportlich nicht so gut läuft.“ Stadelmann freut sich besonders auf die Arbeit mit den Röslauer Spielern, die er als äußert charakterstark bezeichnet. Auch bei der Mannschaft sei die oben erwähnte Kontinuität vorhanden, schließlich spiele der Stamm schon seit vielen Jahren zusammen.
Für Vorsitzenden Bernd Nürnberger und sportlichen Leiter Hermann Wendel war Stadelmann der erste Ansprechpartner, nachdem Fuhrmann seinen Rückzug nach der Saison erklärt hatte. „Wir waren uns eigentlich schon beim ersten Gespräch weitgehend einig“, verweist Nürnberger auf viele deckungsgleiche Ansichten, was die künftige Arbeit angeht und fügt hinzu: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Stefan Stadelmann.“ Bis es soweit ist, werde die Mannschaft mit Trainer Rüdiger Fuhrmann nochmals alles versuchen, vielleicht doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Das würde freilich auch den neuen Übungsleiters freuen. „Der Klassenerhalt wäre doch ein tolles Abschiedsgeschenk für so einen verdienten Trainer wie Rüdiger Fuhrmann“, drückt Stadelmann der Mannschaft die Daumen. „Und wenn es in die Bezirksliga runter geht, greifen wir in der neuen Saison wieder an“, macht der Hofer deutlich, dass die Ligenzugehörigkeit bei seiner Entscheidung keine Rolle gespielt habe.
Warum Stadelmann der richtige Mann für Röslau ist, erklärt Hermann Wendel so: „Er ist ein anerkannter Fußballexperte in der Region, hat selbst viele Jahre höherklassig gespielt. Und was ganz wichtig ist: Stefan kann junge Spieler weiterentwickeln, das hat er eindrucksvoll vor allem in Regnitzlosau bewiesen. Mit ihm wollen wir die Weichen für die Zukunft stellen und auch einen gewissen Umbruch einleiten“. Stadelmanns Vertrag ist zunächst auf zwei Jahre datiert.
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