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4.Spieltag LL: Vorwärts Röslau - SC 04 Schwabach 2:6

DEUTLICHE HEIMPLEITE GEGEN SCHWABACH

 

Nichts war es mit dem erhofften Befreiungsschlag - im Gegenteil: der FC Vorwärts Röslau kassiert eine derbe Heimpleite gegen den SC 04 Schwabach. Über weite Strecken unterlegen setzt es eine 2:6 (0:3)-Klatsche.

 

Die erste Chance ging noch auf das Konto der Gastgeber. Nach einer Spirek-Flanke kam Rupprecht aus sieben Metern zum Abschluss verpasste aber den Führungstreffer (3.). Danach nahm das Unheil seinen Lauf. Nach einem Pressschlag landete der Ball bei den Gästen und über die rechte Seite bei Herger, dessen haltbarer Schuss zum 0:1 führte (6.). Nur 60 Sekunden später stand es bereits 0:2 – diesmal spielte es Schwabach über die linke Seite, Nutznießer in der Mitte war Dedeoglu. Als Antwort diente lediglich noch ein Benker-Versuch aus der Distanz, danach ging es fast ausschließlich nur in eine Richtung. Röslau war sichtlich getroffen und wirkte in der Folge vollkommen überfordert. Nach 22 Minuten stellte Meyer auf 0:3, vorangegangen wieder ein schneller Spielzug über rechts. Nach einer halben Stunde hätte es bereits 0:4 stehen können, doch diesmal verpasste Meyer die Hereingabe von Herger. Schwabach war in allen Belangen überlegen, Röslau immer einen Schritt hinterher.

 

Hatte man auf der Hut Hoffnung, dass es nach dem Seitenwechsel eigentlich nur besser werden könnte, folgte in der 51. Minute der nächste Nackenschlag. Die Entstehung identisch zu den vorherigen Treffern, diesmal drückte Winkler die Kugel ins Tor, das 0:4. Eine Viertelstunde später legte Schwabach das 0:5 durch Abu-Baji nach, 14 Minuten vor dem Ende war das halbe Dutzend dann voll und die Vorwärtself damit eigentlich noch gut bedient. Mit Kevin Woleman trug sich der sechste Spieler in die Torschützenliste ein, beispielhaft für die Offensivpower des SC 04.

 

In der verbleibenden Spielzeit zeigte Röslau dann doch noch, was in der Mannschaft von Rüdiger Fuhrmann, der heute krankheitsbedingt fehlte und zuhause das Bett hütete, steckt und antwortete direkt. Maurice Hoffmann erzielte den Ehrentreffer (77.), 180 Sekunden später betrieb Dominik Fuchs mit einem Kopfball nach Knoblauch-Flanke weitere Ergebniskosmetik.

 

Nach dem Schlusspfiff, der die 2:6-Heimpleite des FC Vorwärts besiegelte, waren sich beide Trainer einig: „Wir wollten eine Reaktion zeigen und haben uns viel vorgenommen. Der Doppelschlag in den ersten zehn Minuten hat das Spiel vorzeitig entschieden, spätestens mit dem 0:3 war die Sache durch. Wir wussten über ihre Stärke und Schnelligkeit über außen, haben es aber nicht unter Kontrolle bekommen.“, musste Fuhrmann-Vertreter Hermann Wendel die Schwabacher Dominanz neidlos anerkennen. Auch sein Kollege Christopher Hofbauer sah die Anfangsphase spielentscheidend: „Wir haben ja in den ersten Partien schon sehr ordentlich gespielt, aber zu viele Chancen ausgelassen, und waren deshalb vor dem Spiel heute auch nicht nervös. Dennoch haben die frühen Tore natürlich Sicherheit gegeben.“

 

FC Vorwärts: Stumpf – T. Tröger (83. Ceylen), Rupprecht, Krassa, S. Knoblauch, Thoma (46. Fuchs), Benker, Dadder (63. Achatz), Ponader (67. Lassan), Lang (54. Hoffmann), Spirek
Tore: 0:1 Herger (6.), 0:2 Dedeoglu (7.), 0:3 Meyer (22.), 0:4 Winkler (51.), 0:5 Abu-Baji (66.), 0:6 Woleman (76.), 1:6 Hoffmann (77.), 2:6 Fuchs (80.)
Zuschauer: 120 | Schiedsrichter: Felix Richter (SV Rügshofen)

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Veröffentlichung

Fr, 01. August 2025

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