• RSS-Feed
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Als Favorit hinzufügen
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

9.Spieltag LL: Vorwärts Röslau - SpVgg Mögeldorf 0:0

WIEDER NUR EIN PUNKT

 

Die Formkurve des FC Vorwärts in der Landesliga Nordost zeigt zwar deutlich nach oben, für einen Sieg reichte eine engagierte Leistung vor allem in der zweiten Halbzeit nicht. Gegen die SpVgg Mögeldorf musste sich die stark dezimierte Elf von Trainer Rüdiger Fuhrmann mit einem torlosen Remis begnügen.

 

Wenn das Spiel nach genau 90 Minuten abgepfiffen worden wäre, hätten die Röslauer von einem gewonnenen Punkt sprechen können. Doch nach den absolvierten 95 Minuten waren es am Ende wohl zwei verlorene Zähler. Denn den Platzherren boten sich in der Nachspielzeit drei hochkarätige Möglichkeiten. Zunächst steuerte Felix Schmidt alleine auf das Gästetor zu. Seinen flachen Schuss konnte Keeper Valentin Freymann mit den Fingerspitzen gerade noch um den Pfosten lenken. Dann kam Dominik Fuchs völlig frei zum Kopfball, setzte das Leder neben den Pfosten. Und die wohl allergrößte Chance in Minute 94, als sich Miroslav Spirek auf der linken Seite durchtanke. Seine Hereingabe verfehlte der alleine vor dem Tor stehende Finn Ruckdäschel um Haaresbreite. Die Röslauer Zuschauer rauften sich die Haare.

 

„Uns fehlt momentan einfach das Spielglück“, ärgerte sich Rüdiger Fuhrmann über diese nicht genutzten Großchancen, zeigte sich aber aufgrund der vielen Ausfälle mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden. „Nur schade, dass in der ersten Halbzeit mit Joel Lassan und Justin Achatz wieder zwei Verletzte hinzugekommen sind.“ Beide haben sich am Knöchel verletzt.

 

Es war ein Spiel, dass die Zuschauer nicht unbedingt vom Hocker gerissen hat. Zur Wahrheit gehört auch, dass sich die Vorwärtself in der regulären Spielzeit gegen die sattelfeste Mögeldorfer Abwehr kaum Chancen herausspielen konnte. Im Gegenteil: Vor allem in den letzten 15 Minuten vor der Pause hatten die Röslauer jede Menge Glück. Da brannte es mehrmals lichterloh vor dem von Maxi Stumpf sehr gut gehüteten Kasten. Dass es mit 0:0 in die Kabinen ging, schmeichelte den Platzherren.

 

Nach dem Seitenwechsel und einer Umstellung bekam die Fuhrmann-Elf den Gegner immer besser in Griff. Vor dem gegnerischen Tor waren die Röslauer mit ihrem Latein allerdings schnell am Ende. Weil die Angriffe meist sehr schlampig ausgespielt wurden, kamen die Nürnberger immer wieder zu Kontern. Doch diesmal stand die Röslauer Hintermannschaft, warf sich in Bälle und ließ nicht mehr allzu viel zu. Dann die turbulente Nachspielzeit, in der die Platzherren den Lucky Punch auf dem Fuß beziehungsweise Kopf hatten.

 

FC Vorwärts: Stumpf – S. Knoblauch, Rupprecht, Fuchs, T. Tröger, Schmidt, Benker, Ponader, Achatz (38. Spirek), Lassan (30. Ruckdäschel/92. Oliinyk), Hoffmann (87. Ceylen)

Tore: keine

Zuschauer: 135 | Schiedsrichter: Manuel Steigerwald (TSV Karlburg)

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

So, 31. August 2025

Bild zur Meldung

Weitere Meldungen