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10.Spieltag LL: FSV Erlangen-Bruck - Vorwärts Röslau 7:0

HISTORISCHE PLEITE

 

Eine gehörige Tracht Prügel holte sich der FC Vorwärts Röslau beim Tabellenvierten FSV Erlangen-Bruck. Noch nie in der Landesliga –  es ist immerhin schon unsere zwölfte Saison – gab es eine 0:7 (0:5)-Klatsche. Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung, hätte sogar noch höher ausfallen können.


So überfordert wie am Samstag hatte man unsere Mannschaft schon lange nicht mehr gesehen. Die Gastgeber zeigten ihr im Stile einer echten Spitzenmannschaft von der ersten Minute an ihre Schwächen auf. Mit der Geschwindigkeit der Brucker konnten die Röslauer überhaupt nicht mithalten; ein ums andere Mal wurden sie überlaufen. Das war ein Klassenunterschied. Natürlich sollte man nicht vergessen, dass beim FC Vorwärts mit Kapitän Tobias Benker, Lukas Lichtblau, Korbinian Lang und David Thoma vier Stammspieler nicht dabei waren, die derzeit nicht zu ersetzen sind. Außerdem fehlten Dominik Fuchs und Justin Achatz, die zuletzt auch gute Leistungen gezeigt hatten.


Die Hoffnung der Fuhrmann-Elf, aus den bisher wenig überzeugenden Heimauftritten der Erlangener Kapital schlagen zu können, war schon nach drei Minuten dahin, als es zum ersten Mal einschlug. Die ersten drei Treffer fielen nach dem gleichen Schema: Erlangen spielte schnell über die Außen, dann ein scharfer Pass ins Zentrum, der immer einen Abnehmer fand – Tor! Während Keeper Maximilian Stumpf bei den ersten drei Toren keine Schuld traf, ließ er sich beim 4:0 ein Ei aus gut 40 Metern ins Nest legen. Das 5:0 zur Pause spiegelte die Überlegenheit der Gastgeber eindrucksvoll wider.


Nach dem Seitenwechsel schalteten die Mittelfranken zwar einen Gang zurück, Röslau verteidigte jetzt besser, doch Torchancen auf Vorwärts-Seite waren jedoch weiter Fehlanzeige. Einzig Florian Rupprecht traf bei einem Freistoß aus 20 Metern die Latte (70.). Das war’s auch schon! Auf der anderen Seite schraubte der FSV das Ergebnis auf ein historischen 0:7-Debakel für Röslau in die Höhe.


Trainer Rüdiger Fuhrmann musste nach dem Schlusspfiff neidlos anerkennen, „dass uns Erlangen-Bruck heute spieltechnisch und taktisch haushoch überlegen war“. Dennoch dürfe man sich keine sieben Gegentore einfangen. „Die Mannschaft hätte sich besser wehren müssen.“


Fuhrmann hat nun eine Woche Zeit, seine Jungs wieder aufzurichten. Denn auch er weiß, dass am Sonntag (Anstoß 14 Uhr) gegen den SV Unterreichenbach zwingend der erste Sieg her muss, will der FC Vorwärts nicht schon nach einem Drittel der Saison alle Chancen auf den Klassenerhalt verspielen. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nach wie vor nur drei Punkte.


FC Vorwärts: Stumpf – S. Knoblauch, Rupprecht, Tröger, Ponader, Schmidt, Ceylen, Ruckdäschel (65. Lassan), Spirek, Hoffmann (65.Oliinyk), Dadder (73. Krassa)

Tore: 1:0 Arles (3.), 2:0 Nyary (14.), 3:0 Nyary (28.), 4:0 Pejovic (35.), 5:0 Dogan (68.), 6:0 Arles (68.), 7:0 Pankey (82./FE). 
Zuschauer: 150 | Schiedsrichter: Anton Muthig (SV Ramsthal)

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Veröffentlichung

Sa, 06. September 2025

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