13.Spieltag LL: Vorwärts Röslau - ASV Weisendorf 0:1
RÖSLAU VERLIERT 0:0-SPIEL
Der Parallelvergleich der aktuellen Serie zur Röslauer Landesliga-Saison 2023/24 ist Geschichte. Bislang liefen beide Spielzeiten für den FC Vorwärts deckungsgleich ab: auf sieben Niederlagen zum Auftakt folgten zwei Unentschieden, nach einer weiteren Niederlage dann der erste Sieg am 11. Spieltag. Nach erneuter Niederlage im zwölften Spiel holte die Vorwärtself vor zwei Jahren ihren zweiten Heimsieg – doch damit wurde es am Samstag nichts. Der FC Vorwärts Röslau unterlag dem ASV Weisendorf mit 0:1.
Es war ein klassisches 0:0-Spiel. Wenig Torchancen, wenig unterhaltsamer Fußball für die Zuschauer. „Ein zähes Ringen“, wie es Weisendorfs Trainer Bernd Fuchsbauer treffend beschrieb. Das Tor des Tages fiel bereits nach zwölf Minuten und ging auf die Kappe von Torhüter Maximilian Stumpf. Er brauchte vor dem eigenen Tor zu lange, um für den Ball an seinem Fuß einen Abnehmer zu finden. Just in dem Moment, als er die Kugel schließlich loswerden wollte, eilte Adin Mehic heran und blockte die Kugel zum 0:1 in die Maschen. Bereits nach vier Minuten hatte der Schlussmann erstmals bei einer Hereingabe gewackelt; in dieser Situation warf sich noch ein Röslauer in den Abschluss, der ebenfalls von Mehic kam. Auszeichnen konnte sich Stumpf dagegen kurz vor dem Gegentreffer, als er einen Schuss aus 22 Metern von Geyer aus dem Winkel fischte. Auch die Gastgeber verzeichneten in der Anfangsphase nach Kombinationsspiel über Lang und Spirek eine gute Chance, der Abschluss von Dadder segelte allerdings über den Querbalken. Nach dieser flotten Viertelstunde zum Beginn der Partie entwickelte sich der, anfangs erwähnte, müde Kick. Einzig ein Freistoß von Geyer an die Latte und ein verzogener Dadder-Abschluss bleiben aus der ersten Halbzeit zu erwähnen.
Nach dem Seitenwechsel spielte Röslau zunächst wie im Powerplay und drängte Weisendorf tief in die eigene Hälfte. In dieser Phase bot sich die beste Chance auf den Ausgleich, als Dadder den Ball von der Grundlinie in den Rückraum brachte, wo Spirek frei zum Abschluss kam. Zu zentral, Limmeroth konnte parieren (53.). Ansonsten wirkte die Strafraumgrenze wie eine Blockade. Im weiteren Verlauf mühte sich Röslau um weitere Torannährungen, ließ den nötigen Schwung und Willen, wie er gegen Unterreichenbach noch erkennbar war, aber vermissen. Die Gäste beschränkten sich auf Konter, spielten diese jedoch selten zu Ende. „Da haben wir die Möglichkeit verpasst den Sack zuzumachen. Am Ende zählen die drei Punkte.“, war Fuchsbauer glücklich über den Sieg in einem Spiel, das eigentlich keinen Gewinner verdient hat.
FC Vorwärts: Stumpf – Achatz (T. Tröger), S. Knoblauch, F. Schmidt, Rupprecht, Thoma, Benker, Ponader, Spirek, Lang, Dadder
Tor: 0:1 Mehic (12.)
Zuschauer: 100 | Schiedsrichter: Lukas Penzkofer (SV Prackenbach)
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