14.Spieltag LL: DJK Ammerthal - Vorwärts Röslau 7:1
PIRNER-BRÜDER SCHIESSEN RÖSLAU AB
Zum zweiten Mal in der laufenden Saison kassiert der FC Vorwärts sieben Gegentore und rutscht wegen des jetzt schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem SV Lauterhofen wieder auf den letzten Tabellenplatz ab. Gegner DJK Ammerthal war bei der 1:7 (0:6)-Pleite deutlich überlegen. Markus Sieg, 2. Vorsitzender, sprach nach der Begegnung von einem Zweiklassenunterschied.
Mit einem Rumpfaufgebot angereist, war in der Oberpfalz nichts zu holen. Zwar zeigte sich die Vorwärtself lange nicht so wehrlos wie in Erlangen-Bruck, war dem Bayernliga-Absteiger, der überragend aufspielte und ein Offensiv-Feuerwerk bot, aber dennoch klar unterlegen.
Mit einem unglücklichen Eigentor von Florian Rupprecht nach einer Ecke in der achten Minute begann das Unheil seinen Lauf zu nehmen. Bereits 180 Sekunden später stellte Simon Pirner auf 2:0.
Chancenlos war man bis dahin aber nicht. Allerdings wurden vor dem gegnerischen Tor einmal mehr zwei Hochkaräter von Lang und Thoma liegen gelassen. Trainer Rüdiger Fuhrmann formulierte es an dieser Stelle wie einst Jürgen Klopp: „Wenn du das Spiel nicht gewinnen kannst, musst du dafür sorgen, dass du es zumindest nicht verlierst.“. Doch auch daraus wurde an diesem Tag gegen einen übermächtigen Gegner nichts.
Stattdessen zeigte der Bayernliga-Absteiger dem Bezirksliga-Meister weiter wie man Tore schießt. Ein erneuter Doppelschlag in der 25. und 29. Minute durch Fabio und Simon Pirner, der einen Freistoß exakt in den Winkel setzte, sorgte dafür, dass Röslau bereits nach einer halben Stunde mit 0:4 zurücklag.
Wie auch schon bei den Treffern zwei und drei überrannte Ammerthal den FC Vorwärts weiterhin förmlich und stellte noch vor der Pause in Person von Dreifachtorschütze Simon Pirner, der in der Mitte nur noch den Fuß hinhalten musste, mit dem dritten Doppelschlag (38. und 41. Minute) auf 6:0.
Im zweiten Durchgang, ging es für die Gäste vorrangig um Schadensbegrenzung, auch die Heimelf ließ es nun etwas ruhiger angehen. Nach dem 7:0 durch Fabio Pirner (64.) und zwei DJK-Aluminiumtreffern gelang Joel Lassan acht Minuten vor Spielende zumindest der Ehrentreffer. Er verdiente sich, wie auch Toprak Ceylen, ein Lob vom Trainer. Beide haben sich nach ihrer Einwechslung beim Stand von 0:7 „voll reingeworfen“.
Zur Bemerkung bei fupa.net, dass Rüdiger Fuhrmann der Pressekonferenz fern blieb, die durchaus so zu lesen ist, dass dies seinen Grund in der hohen Niederlage gehabt hätte, stellt der Röslauer Trainer klar: „Der Gegner wusste bereits im Voraus, dass ich aufgrund eines privaten Termins verhindert war und direkt nach Hause musste. Mit dem Ausgang der Partie hatte das nichts zu tun.“
FC Vorwärts: Karnitzschky - T. Tröger, Rupprecht, Schmidt, S. Knoblauch, Benker, Ponader, Ruckdäschel (65. Ceylen), Thoma (68. Lassan), Spirek, Lang
Tore: 1:0 Rupprecht (8./ET), 2:0 Janner (11.), 3:0 S. Pirner (25.), 4:0 F. Pirner (29.), 5:0 S. Pirner (38.), 6:0 S. Pirner (41.), 7:0 F. Pirner (64.), 7:1 Lassan (82.)
Zuschauer: 265 | Schiedsrichter: Lukas Pflaum (SV Dörfleins)
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