26.Spieltag LL: SpVgg Mögeldorf - FC Vorwärts Röslau 2:0
0:2-NIEDERLAGE BEI DER SPVGG MÖGELDORF
„Das war wieder ein Spiel, das du nicht verlieren musst.“ Sportlicher Leiter Hermann Wendel erkannte am Ende zwar den 2:0-Heimsieg der SpVgg Mögeldorf als verdient an, ärgerte sich aber trotzdem: „Ich weiß nicht, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätten wir eine von unseren drei großen Chancen zwischen der 40. und 45. Minute genutzt.“
Die Gastgeber aus Nürnberg waren das spielbestimmende Team, setzten die Vorwärtself von Beginn an mächtig unter Druck. Röslau suchte sein Heil mit Kontern. Allerdings musste Trainer Rüdiger Fuhrmann seine taktischen Pläne schon früh über den Haufen werfen, weil sich Linksverteidiger David Thoma bei einer Hereingabe von der Eckfahne vermutlich einen Muskelriss zuzog (4.). Für ihn kam Joel Lassan ins Spiel, Justin Achatz übernahm Thomas Position.
Trotz der Überlegenheit der Gastgeber ließ unsere Mannschaft nichts anbrennen. Sie verteidigte engagiert und konsequent, und wenn ein Ball aufs Tor kam, war Keeper Luca Kurth zur Stelle. Mit zunehmender Spieldauer konnten sich Kapitän Sebastian Knoblauch und Co. besser aus der Umklammerung befreien. Ihre beste Phase hatte die Vorwärtself kurz vor der Halbzeit. Zunächst verfehlte Matthias Dadder nach einem Konter das Tor nur knapp. Kurz danach schnappte sich Felix Schmidt im Mittelfeld den Ball, stürmte in Richtung Mögeldorfer Tor und traf bei seinem Abschluss nur den Pfosten. Doch damit nicht genug: Der Abpraller landete vor den Füßen des freistehenden Korbinian Lang, der aus spitzem Winkel das Leder über das Tor drosch. Das wär’s aus Röslauer Sicht gewesen, ein Treffer fast mit dem Halbzeitpfiff!
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Spiel wie über weite Strecken in Halbzeit eins. Mögeldorf rannte an, die Fuhrmann-Elf verteidigte leidenschaftlich. Ein unnötiger Ballverlust im Mittelkreis brachte sie schließlich auf die Verliererstraße. Vitalini steckte das Leder auf Lunz durch, und der ließ Kurth keine Chance.
Das Spiel wogte nun hin und her mit den klareren Chancen auf Seiten der Mittelfranken. Doch unsere Elf hielt die Partie offen, agierte aber im Abschluss zu umständlich. Der eingewechselte Toprak Ceylen hatte in der 83. Minute den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, als er aus zehn Metern in zentraler Position frei zum Abschluss kam, aber keine Wucht hinter den Ball brachte. Mit einem Konter in der 85. Minute machte Mögeldorf alles klar und unsere Hoffnungen auf zumindest einen Punktgewinn zunichte.
FC Vorwärts: Kurth – Knoblauch, Tröger, Rupprecht, Thoma (6. Lassan/85. Oliinyk), Schmidt, Lichtblau (81. Ceylen), Achatz, Ponader, Dadder, Lang
Tore: 1:0 Lunz (56.), 2:0 Engin (85.)
Zuschauer: 70 | Schiedsrichter: Thomas Feigl (SV Zeitlarn)
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